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DE813058C - Verfahren zum Einbringen von Fangstoffen (Getter) in elektrische Gluehlampen, insbesondere Speziallampen - Google Patents

Verfahren zum Einbringen von Fangstoffen (Getter) in elektrische Gluehlampen, insbesondere Speziallampen

Info

Publication number
DE813058C
DE813058C DEE965A DEE0000965A DE813058C DE 813058 C DE813058 C DE 813058C DE E965 A DEE965 A DE E965A DE E0000965 A DEE0000965 A DE E0000965A DE 813058 C DE813058 C DE 813058C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
getter
lamps
introducing
lamp
catches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE965A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Schmalenberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELEKTROTECHNISCHE WERKSTAETTEN
Original Assignee
ELEKTROTECHNISCHE WERKSTAETTEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELEKTROTECHNISCHE WERKSTAETTEN filed Critical ELEKTROTECHNISCHE WERKSTAETTEN
Priority to DEE965A priority Critical patent/DE813058C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE813058C publication Critical patent/DE813058C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K3/00Apparatus or processes adapted to the manufacture, installing, removal, or maintenance of incandescent lamps or parts thereof
    • H01K3/22Exhausting, degassing, filling, or cleaning vessels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Bei der Herstellung von Glühlampen spielen Fangstoffe (Getter) eine wesentliche Rolle. Es ist bekannt; Phosphor und Phosphorverbindungen oder ähnliche Stoffe zu benützen, die vor dem Zusammenbau der Glühlampe auf das sogenannte Gestell und auf den Leuchtdraht selbst aufgebracht und dann während des Pumpprozesses oder nach dem Abschmelzen verdampft werden. Die Anwendung solcher Fangstoffe setzt jedoch eine sehr gute Vorentgasung aller eingebauten Metallteile voraus. Bei Speziallampen kann diese Vorentgasung einen erheblichen Aufwand bedeuten. Bei Verwendung von Fangstoffen aus Metalldampf kann man auf eine Vorentgasung der Metallteile weitgehend verzichten, doch hat man aus Gründen der Lichtabsorption das Einbringen von Metalldämpfen in Glühlampen bisher abgelehnt.
  • Vorliegende Erfindung gestattet nun die Anwendung von Fangstoffen aus Metalldampf auch in der Glühlampenfertigung, insbesondere aber bei der Herstellung von Speziallampen dadurch, daß der Getterstoff im unteren, meistens durch den Sockel abgedeckten Teil der Lampe angebracht und sodann durch elektrisch zugeführte Wärme verdampft wird.
  • Als Fangstoff wird beispielsweise Barium in Eisenhülsen verwendet. Das Material wird in Längen von beispielsweise etwa i bis 2 mm und einem Durchmesser von i mm in eine Drahtwendel im unteren Teil der Lampe eingelegt und während des Pumpprozesses mittels Stromdurchgang durch die Wendel verdampft. In der Praxis hat es sich gezeigt, daß z. B. Zweifadenlampen, die verhältnismäßig viel Metall im kleinen Vakuumraum aufweisen, bei Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung ohne jegliche Vorentgasung der Metallteile nach der Getterung mit Barium einwandfrei mit hoher Lebensdauer brennen. Es hat sich weiter gezeigt, daß im Betrieb durch Stromstöße frei werdende Gase ebenfalls absorbiert werden und dadurch eine erhöhte Betriebssicherheit gewährleistet wird. Die Dosierung des Fangstoffes kann durch Stromregulierung oder durch vorher bestimmte Menge übersichtlich gut vorgenommen werden.
  • An Hand der Abb. i (Zweifadenlampe) wird die Erfindung näher erläutert. Ein mit vier Elektrodendurchführungen versehener Quetschfuß i dient dem bekannten Aufbau der Lampe, wozu im betrieblichenAnwendungsfalle drei Elektroden erforderlich sind. Eine vierte Elektrode 2 hat den Zweck, die Stromverbindung zur Wendel 3 herzustellen. Der Getterniederschlag erfolgt im unteren Teil der Lampe 4. Abb. II zeigt den normalen Aufbau einer Zweifadenlampe ohne zusätzliche Elektrode, hierbei ist die Wendel 3 an zwei betriebsmäßig benutzte Elektroden angeschlossen. Während des Getterprozesses wird diese Wendel so stark erhitzt, daß sie einseitig durchbrennt und dadurch die normale Stromzuleitung zu den Glühfäden freigibt.
  • Bei Verwendung besonderer Hilfselektroden für die Stromzuführung zur Wendel 3 kann die Wendel aus einem nicht oder nur bei sehr hohen Temperaturen schmelzenden Stoff, z. B. aus Molybdän oder Wolfram, gefertigt sein. Im Falle der Alb. 1I besteht sie zweckmäßig aus Nickel.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Einbringen von Fangstoffen (Getter) in elektrische Glühlampen, insbesondere Speziallampen, dadurch gekennzeichnet, daß der Getterstoff im unteren, meistens durch den Sockel abgedeckten Teil der Lampe angebracht und sodann mittels elektrisch zugeführter Wärme verdampft wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichrket, daß die Getterung durch Durchbrennen einer Heizwendel, beispielsweise aus Nickel, mit Stromzuführung über die betriebsmäßig vorgesehenen Elektroden erfolgt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Getterung bei Stromzuführung über besondere Hilfselektroden über eine nicht oder nur bei sehr hohen Temperaturen schmelzende Heizwendel, beispielsweise aus Molybdän oder Wolfram, erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verdampfung kommende Gettermenge so dosiert wird, daß die Lichtdurchlässigkeit der Lampe nicht behindert ist.
DEE965A 1950-04-09 1950-04-09 Verfahren zum Einbringen von Fangstoffen (Getter) in elektrische Gluehlampen, insbesondere Speziallampen Expired DE813058C (de)

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DEE965A DE813058C (de) 1950-04-09 1950-04-09 Verfahren zum Einbringen von Fangstoffen (Getter) in elektrische Gluehlampen, insbesondere Speziallampen

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DEE965A DE813058C (de) 1950-04-09 1950-04-09 Verfahren zum Einbringen von Fangstoffen (Getter) in elektrische Gluehlampen, insbesondere Speziallampen

Publications (1)

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DE813058C true DE813058C (de) 1951-09-06

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ID=7065025

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DEE965A Expired DE813058C (de) 1950-04-09 1950-04-09 Verfahren zum Einbringen von Fangstoffen (Getter) in elektrische Gluehlampen, insbesondere Speziallampen

Country Status (1)

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DE (1) DE813058C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1028685B (de) * 1956-08-01 1958-04-24 Patra Patent Treuhand Elektrische Entladungslampe mit Innenzuendstrich, insbesondere Leuchtstofflampe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1028685B (de) * 1956-08-01 1958-04-24 Patra Patent Treuhand Elektrische Entladungslampe mit Innenzuendstrich, insbesondere Leuchtstofflampe

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