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DE615076C - Elektrische Metallfadengluehlampe mit einer Fuellung aus Edelgas und einem Halogen als elektronegativem Zusatzstoff - Google Patents

Elektrische Metallfadengluehlampe mit einer Fuellung aus Edelgas und einem Halogen als elektronegativem Zusatzstoff

Info

Publication number
DE615076C
DE615076C DEV26754D DEV0026754D DE615076C DE 615076 C DE615076 C DE 615076C DE V26754 D DEV26754 D DE V26754D DE V0026754 D DEV0026754 D DE V0026754D DE 615076 C DE615076 C DE 615076C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iodine
filling
metal filament
halogen
electronegative
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV26754D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ver Gluehlampen & Elec AG
Original Assignee
Ver Gluehlampen & Elec AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ver Gluehlampen & Elec AG filed Critical Ver Gluehlampen & Elec AG
Priority to DEV26754D priority Critical patent/DE615076C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE615076C publication Critical patent/DE615076C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/52Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01K1/54Means for absorbing or absorbing gas, or for preventing or removing efflorescence, e.g. by gettering
    • H01K1/56Means for absorbing or absorbing gas, or for preventing or removing efflorescence, e.g. by gettering characterised by the material of the getter
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/50Selection of substances for gas fillings; Specified pressure thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2707/00Automatic supply or removal of metal workpieces
    • B23Q2707/16Devices for organising or spreading out workpieces on a conveyor; Devices for placing the pieces at predetermined intervals or devices for forming a regular flow of the pieces

Landscapes

  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Elektrische Metallfadenglühlampe mit einer Füllung aus Edelgas und einem Halogen als elektrönegativem Zusatzstoff Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Metallfadenglühlampen mit einer Füllung aus Edelgas, insbesondere aus Argen, und ermöglicht die Verwendung dieses Füllgases in reinem Zustande auch für Glühlampen üblicher Betriebsspannung.
  • Es ist von jeher empfahlen worden, elektrische Metallfadenglühlampen mit einem reinen Edelgas, insbesondere mit reinem Argon, zu füllen. Es ist aber nicht gelungen, solche Glühlampen bei den üblichen Betriebespannungen, z. B. i i o Volt, tatsächlich zu verwenden. Der Grund ist folgender: Reine Edelgase, insbesondere Argon, welches verhältnismäßig billig darzustellen ist, wie auch Krypton, haben eine ziemlich geringe Durchschlagsfestigkeit. Infolgedessen bildet- sich in Glühlampen, welche mit reinem Argon gefüllt sind, ein Lichtbogen, welcher die Glühlampe zerstört.
  • Es ist öfters vorgeschlagen worden, zur Vermeidung der Lichtbogeribüdung dem Füllgas sog. elektronegative Gase ioder Dämpfe zuzusetzen. In der Praxis hat sich davon nur der Zusatz von Stickstoff bewährt. Allerdings muß Stickstoff in einem Ausmaße von mindestens etwa 15 % dem Argon zugesetzt werden, um die Lichtbogenbildung sicher zu vermeiden. Dabei wird natürlich @die gesteigerte Wärmeleitung des Füllgases mit in Kauf genommen iunddadurch die Stromausbeute der Glühlampe verschlechtert. ,. Es äst auch vorgeschlagen werden, in die Glühlampe Phosphoroder Chlor einzuführen. Die Wirkung des Phosphors ist viel zu gering, um die Verwend jung reinen Argons zu ermöglichen. Chlor hingegen greift den Glühfaden an und stört schon bei ganz geringen Mengen. Tatsächlich ist es bisher nicht gelungen, brauchbare Glühlampen mit reiner Argonfüllung für hohe Spannungen herzustellen. Der Grund dessen, daß die Glühfäden von Chlor und den Halogenen angegriffen werden, ist -auf die bekannte hohe chemische Aktivität der Halogene zurückzuführen. Es ist auch bekannt, daß .diese Aktivität durch katalytische Wirkung des Wassers stark beeinflußt wird. Diese Auffassung wurde ,durch Versuche bestätigt.
  • Es ist nun gefunden worden, daß Glühlampen mit reiner Argonfüllung in brauchbarer Form hergestellt werden können, wenn dem Füllgas trockenes Jod ioderdessen Dampf zugesetzt wird. Jod greift das Fadenmaterial nicht an, wenn es vollkommen trocken ist, und schließt die Möglichkeit einer Lichtbogenbildung mit Sicherheit aus. Es verhält sich wider Erwarten in dieser Hinsicht anders als Chlor und die übrigen Halogelle.
  • Das Jod muß absolut trocken sein, bevor es in die Lampe gebracht wird. Da das feste Jod die letzten Wasserspuren sehr hartnäckig zurückhält, _ -kann das Trocknen am zweckmäßigsten, durch Sublimieren erfolgen, wobei die ersten Anteile des Sublimats, welche ,Wasserhaltig sind, ausgeschieden werden. Diese Vorbehandlung hat auch den Vorteil, anderweitige Verunreinigungen des Jods zu beseitigen.
  • Die üblichen Nickel- und Kupferelektroden, durch welche der Strom dem Glühfaden zugeführt wird, werden auch von trockenem Jod angegriffen. Dadurch wird die Verwendbarkeit dieser Metalle als Elektroden nicht nachteilig beein$ußt. Sie erhalten eine Schutzschicht aus den entsprechenden Jodverbindungen, welche sie von einem weiteren Zerstören schützt. Ein Teil des Jods wird natürlich dadurch gebunden, was die genaue Dosierung erschwert. Es ist also zweckmäßig, die Elektroden unangreifbar zu machen. Dies kann dadurch erfolgen, daß man sie mit einer Schutzschicht überzieht, z. B. `platiniert. Die Elektroden, evtl. .auch andere Metallbestandteile der. Lampe, können aber auch ganz aus einem Metall, bestehen, welches vom Jod nicht angegriffen wird; z. B. aus Wolfram oder Molybdän. -Es ist jedoch nicht unbeduxgt nötig, die Elektroden aus unangreifbarem Material zu verfertigen. Die an der Oberfläche der Nickel-oder Kupferelektroden sich bildenden Jodverbindungen haben `bei der Betriebstemperatur einen so hohen Zersetzungsdruck, daß dadurch elementares Jod in der Lampe in genügender Menge vorhanden ist, um die erwünschte Wirkung auszuüben.
  • Der Jodzusatz in der Glühlampe kann. weit gesteigert werden, es wird ihm nur dadurch eine Grenze gesetzt, daß der Joddampf in höherer Konzentration das Licht meßbar absorbiert. Erfahrungsgemäß liegt diese Grenze bei einem Druck von etwa io mm Quecksilbersäule. Die erfindungsgemäße Gasfüllung kann vorteilhaft in Projektüonslampen verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Metallfadenglüblampe mit einer Füllung aus Edelgas, insbesondere Argon, und einem Halogen als elektronegativem Zusatzstoff, dadurch gekennzeichnet, daß sie Jod enthält, und zJwar zwecks Verhinderung einer chemischen Reaktion zwischen dem Metall.-faden -und dem I Jod -in vollkommen trockenem Zustande.
  2. 2. Elektrische Metallfadenglüblampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie Jod unter einem Parüaldruck von -weniger als io mm. Quecksilbersäule enthält.
  3. 3. Elektrische Metallfadenglühlampe nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, da ß mindestens die Oberfläche der Elektroden- aus einem Stoff besteht, welcher vom Jod nicht angegriffen wird.
DEV26754D 1931-05-01 1931-05-02 Elektrische Metallfadengluehlampe mit einer Fuellung aus Edelgas und einem Halogen als elektronegativem Zusatzstoff Expired DE615076C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV26754D DE615076C (de) 1931-05-01 1931-05-02 Elektrische Metallfadengluehlampe mit einer Fuellung aus Edelgas und einem Halogen als elektronegativem Zusatzstoff

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE735588X 1931-05-01
DEV26754D DE615076C (de) 1931-05-01 1931-05-02 Elektrische Metallfadengluehlampe mit einer Fuellung aus Edelgas und einem Halogen als elektronegativem Zusatzstoff

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE615076C true DE615076C (de) 1935-06-26

Family

ID=25947264

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV26754D Expired DE615076C (de) 1931-05-01 1931-05-02 Elektrische Metallfadengluehlampe mit einer Fuellung aus Edelgas und einem Halogen als elektronegativem Zusatzstoff

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE615076C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1246874B (de) * 1955-08-03 1967-08-10 Gen Electric Elektrische Gluehlampe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1246874B (de) * 1955-08-03 1967-08-10 Gen Electric Elektrische Gluehlampe

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