DE8123591U1 - Breitverteiler für Güllewagen - Google Patents
Breitverteiler für GüllewagenInfo
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- A01C23/00—Distributing devices specially adapted for liquid manure or other fertilising liquid, including ammonia, e.g. transport tanks or sprinkling wagons
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Description
• !•tilt Il Il
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Breitverteiler für Güllewagen, mit einem Rohrwinkel, einer Kupplung an der Eintrittsöffnung
des Rohrwinkels zum Ankoppeln an einen Rohrstutzen des Güllewagens, und mit einem Prallblech
an der Auslaßöffnung des Rohrwinkels, dessen Prallteller in vorgegebenem Abstand von der Auslaßöffnung in den
Güllestrahl hineinragt und diesen breit verteilt.
Derartige Breitverteiler mit Prallblech werden an den Auslaß von Güllewagen angekoppelt, um die Gülle beim
Ausströmen durch den Auslaß quer zur Fahrtrichtung des Güllewagens breit und gleichmäßig auf den landwirtschaftlichen
Feldern zu verteilen. Da die heutigen Düngerstreuer alle auf eine Arbeitsbreite von 12m - quer
zur Fahrtrichtung - arbeiten, werden in den Feldern im Abstand dieser Arbeitsbreite in der Regel Fahrspuren
vorgesehen, in denen kein Saatgut bzw. Pflanzgut in die Erde gebracht "wird. Zur Ausbringung von Gülle oder sonstigen
flüssigen Düngern werden die Güiiewagen in den vorgesehenen Fahrspuren gezogen, und gleichzeitig wird
die Gülle mittels des Prallbleches zu beiden Seiten des Güllewagens hin verteilt.
Nachteilig bei den bekannten Breitverteilern ist es, daß diese den Güllestrahl ungleichmäßig über die vorgegebene
Arbeitsbreite verteilen, und daß insbesondere die Randbereiche der 12m breiten Arbeitszone nicht mit
Gülle berieselt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Breitverteiler der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß
die üblichen Arbeitszonen, welche sich etwa 6 m zu beiden Seiten der Fahrspur erstrecken, über ihre gesamte Breite
gleichmäßig mit Gülle berieselt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Prallteller eine von den seitlichen Rändern ausgehende Erhebung mit einem Scheitel in einer durch die
Rohrachse verlaufenden vertikalen Ebene besitzt.
Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, daß der aus der Austrittsöffnung des Breitverteilers
austretende Güllestrahl gegen die Erhebung des Prallbleches trifft, welche zum Rand des Prallbleches hin
schräg nach hinten geneigte Prallflächen besitzt, welche den auftreffenden Güllestrahl im wesentlichen senkrecht
zur Fahrrichtung reflektieren, wodurch eine Verteilung der Gülle in eine wesentlich breitere Arbeitszone als
bisher möglich ist. Durch das erfindungsgemäße Prallblech
verteilt sich die Gülle gleichmäßig über die gesamte Arbeitszone, die die übliche Breite von 12 m oder mehr
besitzen kann.
Vorteilhafterweise erstreckt sich die Erhebung von dem
der Ausiaßöffnung des Rohrwinkels zugewandten Rand bis
etwa zur Mitte des Pralltellers hin und nimmt anschließend wieder etwa stufenförmig ab und geht in eine obere Verteilerebene
über, die in der durch den Rand des Pralltellers aufgespannten Ebene liegt und bevorzugt die Form
einer Halbkreisscheibe besitzt. Die zum Beispiel aufgrund des großen Druckes an der Erhebung nach oben vorbeiströmende
Gülle trifft dann auf die Verteilerebene auf und wird von dieser stärker in den mittleren Bereich der
Arbeitszone hin reflektiert, so daß auch dieser mittlere
J Bereich gleichmäßig mit Gülle beaufschlagt wird.
Die Verteilerebene und der zur Verteilerebene parallel jj verlaufende Scheitel der Erhebung besitzen bevorzugt
$ gegenüber der verlängerten Rohrachse einen Neigungs-
'; winkel zwischen 15 und 50°, besonders bevorzugt zwischen
25 und 35°, denn es hat sich gezeigt, daß mit diesem Neigungswinkel eine besonders gleichförmige Verteillang
i. über die gewünschte Arbeitszone möglich ist.
Der Prallteller besitzt bevorzugt eine kreisrunde Form und geht im unteren Bereich, in dem die Erhebung zum
Rand hin ausläuft, in ein zur verlängerten Rohrachse neigungsverstellbares Schutzblech über,
welches ein unkontrolliertes Abstrahlen der Gülle verhindern soll. Das Schutzblech geht an seinem unteren Ende
in einen Ringflansch über, mit dem das Prallblech lösbar an der Austrittsöffnung des Rohrwinkels ankoppelbar ist.
Die Schenkel des Rohrwinkels schließen bevorzugt einen
Winkel von 110 bis 150°, besonders bevorzugt einen Winkel von 130° ein, um die Gülle mit der richtigen Geschwindigkeit
auf den Prallteller auftreffen zu lassen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen an einen Auslaß eines Güllewagens angekoppelten Breitverteiler;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Prallblechs des Breitverteilers der Fig. 1; und
Fig. 3 eine Frontansicht des Prallblechs gemäß Fig. 2.
lllll · · ·* "I ··>
In den Figuren 1 bis 3 ist ein Breitverteiler bzw. ein Prallblech des Breitverteilers dargestellt.
Der Breitverteiler besteht aus einem Rohrwinkel 2, der eine Eintrittsöffnung 4 und eine Austrittsöffnung
6 besitzt. An der Eintrittsöffnung 4 ist eine Rohrkupplung 8 angebracht, welche unter Zwischenfügung
eines geeigneten Dichtelements an den Auslaß 32 eines Güllewagens 34 dicht ankoppelbar ist. Der an die
Kupplung 8 anschließende Schenkel des Rohrwinkelstücks 2 schließt mit dem zur Austrittsöffnung 6 hin führenden
Schenkel einen Winkel Δ von e.via 125° bis 145° ein.
Das Rohrstück 2 ist so an den Auslaß 32 des Güllewagens angeflanscht, daß der die Austrittsöffnung enthaltende
Schenkel aufwärts gerichtet ist.
An die Austrittsöffnung 6 des Rohrwinkels 2 ist ein Ringflansch 16 ζ. B. mit Klemmklauen dicht angepreßt.
Am Ringflansch 16 ist an der vom Güllewagen abgewandten
Seite ein Schutzblech 14 angebracht, dessen Neigung relativ zur Rohrachse 1 schwenkbar verstellbar ist. Am
oberen Ende des Schutzblechs 14 befindet sich ein Prallteller 12, der zusammen mit dem Schutzblech 14 und dem
Ringflansch 16 das Prallblech 10 bildet.
Das Prallblech ist in vorgegebenem Abstand von der Austrittsöffnung
6 des Rohrwinkels 2 über die Austrittsöffnung 6 geneigt. Der Neigungswinkel^Czwischen Schutzblech
14 und Prallteller 12 beträgt etwa 30°. Der Prallteller besitzt in der dargestellten Ausführungsform eine kreisrunde
Gestalt und eine von den seitlichen Rändern ausgehende Erhebung 24, deren Scheitel 26 in einer vertikal
durch die Hochachse 1 verlaufenden Ebene verläuft. Vom Scheitel 26 verlaufen daher zwei im wesentlichen ebene
(Mil 11 Il Il I I
<
— ft —
Prallflächen 25 relativ zur Achse des Güllewagens schräg nach hinten.'
Die Erhebung 24 des Pralltellers 12 setzt an dem der Auslaßöffnung 6 zugewandten Rand 20 allmählich ein
und nimmt zur Mitte des Pralltellers 12 hin zu. Anschließend geht die Erhebung 24 in einer Stufe 28
in eine obere Verteilerebene 30 über, die im wesentlichen in der durch die Ränder 18, 20, 22 aufgespannten
Ebene liegt. Der Scheitel 26 der Erhebung 24 verläuft etwa parallel zu der Verteilerebene 30.
Der Prallteller 12 ist mittels eines Rechteckprofils 31 versteift.
Auf der Rückseite des Schutzblechs ist ebenfalls ein versteifendes Rechteckprofil 15 angeschweißt, welches
an seinem unteren Ende ein Langloch 17 besitzt und an einem Querstift 35 schwenkbar gelagert ist, der in einem
vertikalen Ansatz 17 des Ringflansches 16 lagert. Das Langloch 19 der Verstärkung 15 dient als Führung
für eine am Teil 17 befestigte Feststellschraube,, mittels
der das Verstärkungsprofil 15 festklemmbar ist.
Claims (8)
1. Breitverteiler für Güllewagen, mit einem Rohrwinkel, .einer Kupplung an der Eintrittsöffnung des Rohrwinkels
zum Ankoppeln an einen Rohrstutzen des Güllewagens,, und mit einem Prallblech an der Auslaßöffnung des Rohrwinkels,
dessen Prallteller in vorgegebenem Abstand von der Auslaßöffnung in den Güllestrahl hineinragt und
diesen breit verteilt, dadurch gekennzeichnet, daß der Prallteller (12) eine von den seitlichen Rändern (18)
ausgehende Erhebung (24) mit einem Scheitel (26) in einer durch die Rohrachse verlaufenden vertikalen Ebene
besitzt.
WWR/il
Martinistraße 24 · 0-280OBrCmCn1I,'- ifMdn (ß$M).$2 $ß>
Xt, ' Tclccopicrcr · Telex 02 44 020 fcpat d
S1, '
2. Breitverteiler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Erhebung (24) von dem der Auslaßöffnung (6) zugewandten Rand (20) etwa bis zur Mitte
des Pralltellers (12) zunimmt und anschließend zum gegenüberliegenden Rand (22) hin abnimmt.
3. Breitverteiler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhebung (24) etwa in der Mitte des
Pralltellers in einer Stufe (28) in eine obere Verteilerebene (30) übergeht, welche etwa in der durch die Ränder
(18, 20, 22) aufgespannten Ebene liegt.
4. Breitverteiler nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Verteilerebene (30)
gegenüber der Rohrachse (1) an der Austrittsmündung (6) einen Neigungswinkel (Od) zwischen 15 und 50° besitzt.
5. Breitverteiler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Neigungswinkel (oC) zwischen 25 und 35°
beträgt.
6. Breitverteiler nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Prallteller (12) etwa
Kreisform besitzt und im Bereich des Randes (20), an welchen die Erhebung (24) ausläuft, in ein Schutzblech
(14)" übergeht, an dem ein Ringflansch (16)
zum lösbaren Ankoppeln am Rohrwinkel (2) vorgesehen ist.
7. Breitverteiler nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkel des
Rohrwinkels (2) einen Winkel von 110 bis 150° einschließen,
8. Breitverteiler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den beiden Schenkeln
des Rohrwinkels (2) etwa 135° beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3131795 | 1981-08-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8123591U1 true DE8123591U1 (de) | 1982-04-29 |
Family
ID=1328864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8123591U Expired DE8123591U1 (de) | 1981-08-12 | Breitverteiler für Güllewagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8123591U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3513647A1 (de) * | 1984-04-24 | 1985-10-31 | Helmut 7919 Oberroth Mößmer | Verteilvorrichtung zum ausbringen von guelle oder dgl. in der landwirtschaft |
-
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- DE DE8123591U patent/DE8123591U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3513647A1 (de) * | 1984-04-24 | 1985-10-31 | Helmut 7919 Oberroth Mößmer | Verteilvorrichtung zum ausbringen von guelle oder dgl. in der landwirtschaft |
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