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DE812300C - Brennkraftschlagwerkzeug - Google Patents

Brennkraftschlagwerkzeug

Info

Publication number
DE812300C
DE812300C DEP21979A DEP0021979A DE812300C DE 812300 C DE812300 C DE 812300C DE P21979 A DEP21979 A DE P21979A DE P0021979 A DEP0021979 A DE P0021979A DE 812300 C DE812300 C DE 812300C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool according
piston
internal combustion
valve
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP21979A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Kiecksee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP21979A priority Critical patent/DE812300C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE812300C publication Critical patent/DE812300C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/06Means for driving the impulse member
    • B25D9/10Means for driving the impulse member comprising a built-in internal-combustion engine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Brennkraftschlagwerkzeug ßrennkraftschlagwerkzeuge, deren Kolbenrückhub durch ein Druckmittel erfolgt, das in einer kleineren Druckmittelanlage erzeugt wird, die gleichzeitig den Zündstrom herstellt, sind bekannt. Die Erfindung betrifft nun ein solches Werkzeug, bei dem die Druckmittelanlage möglichst klein und leicht gehalten ist, damit sie leicht transportabel und billig in der Herstellung und im Kraftverbrauch ist.
  • Dies ist dadurch erreicht worden,daß dasDruckmittel vor dem Kolben beim Schlaghub nicht auspufft, sondern komprimiert wird, so daß der Betriebsdruck der Druckmittelanlage und damit ihr Kraftverbrauch und auch ihr Gewicht und somit auch ihre Herstellungskosten wesentlich verkleinert werden.
  • Die Zeichnungen zeigen zwei Ausführungsbeispiele. Bei dem Werkzeug nach Fig. i ist ein Aufreißhammer behandelt, der einen glatten Arbeitskolben 2 besitzt und der so ausgebildet ist, daß er für Arbeiten nach unten und auch nach seitwärts und nach oben verwandt werden kann. Zu diesem Zweck besitzt er einen auswechselbaren Handgriff 28. Der Hammer nach Fig. 2 ist mit einem Stufenkolben ausgerüstet und so eingerichtet, daß er nicht nur das Druckmittel für die Spülung und Vergasung selbst erzeugt, sondern daß er auch zur Erhöhung seiner Schlagstärke so umgestellt werden kann, daß er das Druckmittel vor dem Kolben beim Schlaghub zum Auspuffen bringt. In Fig. 3 ist diese Umstelleinrichtung gesondert gezeichnet. Sie wird dadurch bewerkstelligt, daß der Steuerkanal i durch ein Nadelventil 14 überwacht wird. Sobald der Steuerkanal i durch dieses Nadelventil 14 verschlossen wird, verbleibt das Steuerventil 12 in der gezeichneten Stellung, und das Druckmittel kann nicht mehr auspuffen, sondern wird wieder beim Schlaghub komprimiert.
  • Erfindungsgemäß ist das Steuerventil i2 nicht, wie sonst üblich, im Kopf, sondern im Fuß des Hammers untergebracht. Hierdurch wird erreicht, daß, wenn der Hammer mit Auspuff vor dem Kolben arbeitet, das im Kanal io, der sehr weit gehalten sein muß, damit die Kompression vor dem Kolben nicht zu hoch getrieben wird, anstehende Druckmittel nicht mit zum Auspuffen kommt und so erspart wird.
  • Die Verwendung eines Stufenkolbens wirkt sich besonders günstig aus, da, wie gesagt, nicht nur das Druckmittel für die Spülung und Vergasung im Werkzeug selbst erzeugt, sondern auch noch der Betriebsdruck wesentlich herabgesetzt wird. Die untere große Kolbenfläche muß nämlich doppelt so groß wie die obere kleine Fläche gehalten sein, damit der Kolbenringraum 27 den gleichen Inhalt wie der obere Zylinderraum i i hat. Hieraus ergibt sich, daß der Druck für den Kolbenrückhub auch nur halb so groß zu sein braucht als der Kompressionsdruck des eingespeistenGasgemisches vor der Zündung.
  • Das Anlassen dieser Werkzeuge, besonders wenn damit schräg nach oben gearbeitet wird und der Arbeitskolben 2 am oberen Zylinderdeckel anliegt, bereitete bisher große Schwierigkeiten. Diese sind dadurch beseitigt worden, daB eine Verbindung 29 zwischen dem Druckraum 8 und dem Ventilraum 24 geschaffen ist, die in Wirkung kommt, sobald der Einlaßschieber 7 seine gezeichnete Ruhestellung einnimmt. Das Druckmittel aus Raum 8 tritt dann in den Ventilraum 24 ein, öffnet das Speiseventil 6 und gelangt so in den oberen Zylinderraum i i, wodurch der Kolben 2 bis zum Auspuff 26 -in die Anlaufstellung vorgeschoben wird. Der Brennstoffkanal 4 ist anfangs durch ein Nadelventil 30 geschlossen, so daß kein Gemisch in den Zylinderraum i i eingespeist wird. Dies geschieht erst nach Öffnen des Nadelventils 30, wenn der Hammer angelassen werden soll. Dann wird also beim Vorschieben des Kolbens 2 nach unten in seine Anlaufstellung Gasgemisch eingespeist, und das Werkzeug beginnt zu arbeiten, sobald der Hammer durch Betätigung des Drückers 21 in Betrieb gesetzt wird. Diese Einrichtung bringt außerdem noch den großen Vorteil mit sich, daß eine sehr wirksame Kühlung des inneren Zylinders erreicht wird. Beim Stillnetzen des Werkzeuges bei den einzelnen Arbeitspausen wird nämlich nicht nur der Drücker 21 losgelassen, sondern auch das Nadelventil 30 geschlossen. Wie gesagt, tritt in dieser Schieberstellung Druckmittel durch den Verbindungskanal 29 in den Zylinderraum i i ein, wobei es stark expandiert und die heißen Zylinderwände abkühlend bestreicht. Da die kleine Anlage während der Arbeitspausen weiterarbeitet, wird so das dabei erzeugte Druckmittel nützlich verwandt. Dies würde sonst, da diese kleinen Anlagen ohne Reglereinrichtung gebaut werden, nutzlos durch das Sicherheitsventil am Druckbehälter entweichen. Der Ringraum 27 wird in bekannter Weise durch ein Saugventil 31 und ein Druckventil 32 überwacht.
  • Die Kanäle io und 25 müssen so weit gehalten sein, daß darin der gewünschte .Kompressions- bzw. Speisedruck erzielt wird. je niedriger diese Drücke sind, um so kleiner fallen diese Räume aus. Der durch diese Erfindung angestrebte niedrige Betriebsdruck macht sich daher auch in dieser Beziehung vorteilhaft bemerkbar.
  • Erfindungsgemäß sind die Kanäle io und 25 als Kompressionsräume ausgebildet. Der Arbeitszylinder erhält ;dadurch den in Fig. 4 gezeigten Querschnitt und wird dadurch widerstandsfähig, so daß man den Zylinder als Gußkörper ausbilden kann, was besonders vorteilhaft für eine billige Herstellung ist. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Kompressionsräume im Brennstoffbehälter 33 anzuordnen oder sie, wie in Fig. 5 gezeigt ist, an den Brennstoffbehälter 33 in Blechausführung anzubauen. Sie umschließen dann erfindungsgemäß den hinteren Zylinderteil und bieten so einen vorteilhaften Schutz gegen die vom Zylinder ausstrahlende Hitze.
  • Diese 'Werkzeuge werden vielfach auch für Arbeiten benutzt, die nach der Seite oder nach oben gerichtet sind. Während für Arbeiten nach unten die gezeichneten Handhaben 34 am vorteilhaftesten und bequemsten sind, wird man für alle Arbeiten nach der Seite oder nach oben den in Pig.6 gezeigten Handgriff 28 zweckmäßigerweise verwenden. Dieser ist erfindungsgemäß leicht auswechselbar eingerichtet. Dies geschieht in einfacher Weise dadurch, daß man nach Abnahme des Drückers 21 die Handhaben 34 herausschraubt, den Handgriff 28 mit seinen beiden Augen 36 über die Gewindestutzen 37 schiebt und an Stelle der Handhaben 34 die beiden Befestigungsschrauben 38 einschraubt. Vordem hatte man den für den Handgriff 28 erforderlichen Drücker 39 eingebaut. Um eine Drehung des Handgriffes 28 um die Befestigungsschrauben 38 zu verhindern, greifen erfindungsgemäß zwei Lappen 40 über die Lagerungslappen 41 für den Drücker 39 und sichern so auch den Stift 35 gegen Herausfallen.
  • In Fig. 7 ist di-e Zündeinrichtung des neuen Werkzeuges gesondert dargestellt. Erfindungsgemäß wird der Druck zu ihrer Betätigung nicht, wie bisher üblich, dem Kompressionsraum i i, sondern dem unteren Zylinderraum 17 entnommen. Dies ist notwendig, da das Werkzeug beim ersten Schlag nur mit geringem Hub arbeitet und folglich der dabei erzielte Kompressionsdruck im Zylinderraum i i zur Überwindung des auf dem- kleinen Zündkolben 43 lastenden Federdruckes, der dem höchsten Kompressionsdruck bei höchstem Hub entsprechen müßte, nicht ausreichen würde.
  • Der von der kleinen Druckmittelanlage erzeugte Zündstrom wird der Zündeinrichtung über den Stecker 44 zugeführt. Erfindungsgemäß ist sie zwischen zwei Rippen 45, die zweckmäB-igerweise auf dem Werkzeugkopf sitzen, in Isolierbüchsen 46 eingelagert. Die Kontakte sind mit 47 und die Zündkerze mit 48 bezeichnet. Der Stecker 44 sitzt in dem feststehenden Kontaktträger 49. Der Gegenkontakt 47 sitzt im unter Federdruck stehenden Zündkölbchen 43, an dem gleichzeitig das Kabel befestigt ist, das ihn mit der Zündkerze 48 verbindet. Erfindungsg;mäß ist nun dies Kabet als Blattfeder 5o ausgebildet, die den Zündkolben 43 in Ruhestellung hält. Dieser ist im Zylinder 51 verschieblich gelagert, der mit seinem Zapfen 52 isoliert in der linken Rippe 45 sitzt.
  • her Steuerkanal 53 hat zwei Querbohrungen 54 und 55, die -in den unteren Zylinderraum 17 münden. Er steht mit seinem oberen Ende durch die Bohrung 56 mit dem Zylinder 51 in Verbindung, wobei erfindungsgemäß die Isolierbüchsen 46 die Abdichtung besorgen. Der Steuerkanal 53 reicht durch den ganzen Zylinder und ist an seinem unteren Ende für die Aufnahme eines Kolbenschiebers 57 erweitert, der durch eine Feder 58 belastet ist. Diese Feder 58 ist so stark gehalten, daß sie erst bei erreichtem Höchstdruck im Raume 17 nachgibt. Hierdurch wird erreicht, daß bei niedrigem Druck im Raunie 17, wie er beim Anlassen vorhanden ist, die untere Querbohrung 55 den Druck zur Betätigung der Zündung 68 auf den Zündkolben 43 leitet und daß bei erreichtem Höchstdruck im Raume 17 der Kolbenschieber 57 unter Überwindung der Feder 58 sich nach oben verschiebt und dabei die Querbohrung 55 abschließt, so daß der Arbeitskolben 2 seinen Rückhubweg fortsetzen muß, bis er die obere Querbohrung 54 mit seiner Unterkante zur Auslösung der Zündung 68 freigibt.
  • Da der im Raum 17 komprimierte Druck beim Rückhub wieder expandiert, ist erfindungsgemäß unter dein Kolbenschieber 57 ein Rückschlagventil 58 vorgesehen, das verhindert, daß der Höchstdruck unter dem Kolbenschieber 57 bei der Expansion beim Rückhub des Kolbens 2 wieder entweicht. Er verbleibt so in seiner gehobenen Stellung.
  • In Fig.9 ist die Zuführung des Druckmittels und des Zündstromes gesondert dargestellt. Erfindungsgemäß ist das Kabel 59 im Innern des Schlauches 6o eingelagert. Zweckmäßigerweise wird, wie gezeichnet, ein armiertes Pluskabel und ein blanker Draht 61 verwandt. Der Schlauchanschluß ist nun so ausgebildet, daß das Kabel 59 durch eine Stopfbüchse 62 nach außen geführt wird. Es trägt an seinem Ende den Stecker 44. Dem Kabelaustritt gegenüber ist eine Verschraubung 63 vorgesehen, an der der blanke Draht 61 befestigt ist. Dies läßt sich leicht außen bewerkstelligen, da der Draht 61 wegen der Bruchgefahr wesentlich länger als der Schlauch 6o gehalten sein muß. Die Öffnung für die Verschraubung 63 erleichtert gleichzeitig die Einführung des Kabels 59 in die Stopfbüchse 62.
  • Der Schlauch 6o wird in bekannter Weise durch eine Schelle 64 auf der Tülle 65 befestigt. Der Anschluß am Werkzeug erfolgt, wie üblich, durch eine Konusverschraubung 66.
  • In Fig.8 ist noch eine ,sehr zweckmäßige Ausbildung des Werkzeugkopfes gezeigt. Dabei sind das Einspeiseventil 6 und die Zündkerze 48 winklig zueinander und dazwischen der Schieber 7 angeordnet. hie Zündkerze 48 sitzt zwischen den beiden Rippen 45, in die die Zündeinrichtung (vgl. Fig. 9) eingelagert ist. Ein Blech 67, das sich auf ltiphri145 aufstützt, schützt die Zündeinrichtung 68 und die Kerze 48 vor Beschädigung. Die Wirkungsweise des neuen Werkzeuges ist nun folgende: Sobald das Druckmittel vom Windkessel der kleinen Anlage in das Werkzeug eingelassen wird, steht es im Ringraum 8 an und gelangt von da durch den kleinen Überströmkanal 29 in den Ventilraum 24, öffnet das Einspeiseventil 6 und bringt den Arbeitskolben 2 in seine zum Anlaufen erforderliche unterste Stellung. Dann öffnet man das Nadelventil 3o, das die Brennstoffleitung 4 absperrt. Der Brennstoffbehälter 33, der in den Längsschnitten nicht dargestellt ist und der in bekannter Weise an der Rückseite des Werkzeuges hängt, war gleichzeitig beim Einlassen des Druckmittels unter Druck gesetzt worden, so daß der Brennstoff durch diesen Druck nach dem Öffnen des Nadelventils 3o durch die kleine, auf der Sitzfläche des Ventils 6 oder auch im Ventilraum 24 mündende Düse 5 austritt und durch den durch den Überströmkanal 29 eintretenden Luftstrom mitgerissen und fein verstäubt in den Brennraum i i eingespeist wird. Durch Betätigung des Drükkers 21 wird der Einlaßschieber 7 nach links verschoben. Dabei bringt seine Ringnute 9 den Kanal io mit der Ringnute 8 in Verbindung, so daß der in dieser anstehende Druck über das Rückschlagventil 42 unter den Kolben 2 gelangt und diesen zurückwirft, wobei das -in den Brennraum i i eingespeiste Gasgemisch komprimiert und durch die in F ig. 7 dargestellte Zündeinrichtung 68 zur Verbrennung gebracht wird. Da das Rückschlagventil 42 verhindert, daß das Druckmittel vor dem Kolben beim Arbeitsgang in die Zuleitung zurückgedrückt wird, wird es der Größe des Raumes io entsprechend komprimiert, so daß der Kolben 2, nachdem er mit seiner Hinterkante den Auspuff 26 freigegeben hat und das Treibgas ausgepufft ist, wieder nach oben geworfen wird.
  • In seiner linken Endstellung stellt der Schieber 7 aber auch durch seine Ringnute 23 die Verbindung zwischen dem Ventilraum 24 und dem Raum 25 her. Bei dem Werkzeug nach Fig. i mit glattem Kolben 2 steht der Raum 25 stets durch eine Bohrung 3 mit dem Ringraum 8 in Verbindung, so daß er nach jeder Einspeisung wieder aufgefüllt wird. Diese Einrichtung ist besonders vorteilhaft, da sie eine ungehemmte Einspeisung gewährleistet, die dadurch noch günstiger gestaltet wird, daß erfindungsgemäß der Schieber 7 eine Sitzfläche 22 besitzt, so daß der ganze Querschnitt für die Einspeisung freigegeben wird.
  • Bei dem Werkzeug nach Fig. 2 wird dagegen der Raum 25 durch das im Ringraum 27 erzeugte Druckmittel aufgefüllt, das über das Ventil 31 beim Schlaghub angesaugt und über das Druckventil 32 in den Raum 25 eingeführt und dabei dessen Größe entsprechend komprimiert wird.
  • Das Werkzeug kann auch erfindungsgemäß so eingerichtet werden, daß es mit wesentlich verstärktem Schlag arbeitet. Dies ist dadurch erreicht, daß im unteren Teile des Raumes io ein Steuerschieber 12 eingebaut ist, der das unter dem Kolben 2 anstehende Druckmittel in seiner gehobenen Stellung, in der die Kanäle 18 und i9 verbunden sind, zum Auspuffen bringt. Die UIristeuerung des Steuerschiebers 12 erfolgt .in bekannter Weise durch das Druckmittel, das durch Vermittlung des Kolbens 2 durch einen Kanal i auf seine große Fläche geleitet wird. Soll wieder in der zuerst beschriebenen Weise mit dem Werkzeug gearbeitet werden, dann braucht man nur durch B, tätigung des Nadelventils 14 den Steuerkanal. i abzuschließen. Der Druck für die Umsteuerung des Ventils 12 kann natürlich auch ebenso gut dem unteren Zylinderraum 17 entnommen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Brennkraftschlagwerkzeug, dessen Kolbenrückhub durch ein Druckmittel bewerkstelligt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in den Zuleitungskanal (io) für das Druckmittel unter den'Arbeitskolben (2) ein Rückschlagventil (42) eingebaut, der Zuleitungskanal (io) als Kompressionsraum ausgebildet und ein weiterer Kompressionsraum (25) für die Spülluft vorgesehen ist, wobei beide Kompressionsräume (io, 25) durch einen Einlaßschieber (7) überwacht werden und die Einspeisung über ein Ventil (6) erfolgt. z. Brennkraftschlagwerkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitskolben (2) als Stufenkolben ausgebildet ist und seine große Fläche als Schlagfläche dient, während seine Ringfläche über ein Saugventil (31) und ein Druckventil (32) die Spülluft in den Kompressionsraum (25) fördert. 3. Brennkraftschlagwerkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompressionsraum (25) durch einen Kanal (3) mit der Druckmittelquelle, dem Ringraum (8), in Verbindung steht. 4. Brennkraftschlagwerkzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilraum (24) mit dem Ringraum (8) durch eine schwache Bohrung (29) zum Anlassen und zur Kühlung in der Todstellung des Schiebers (7) verbunden ist. 5. Brennkraftschlagwerkzeug nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (7) an seinem dem Raum (25) zugewandten Ende eine Sitzfläche (22) besitzt. 6. Brennkraftschlagwerkzeug nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompressionsräume (1o, 25) in den Brennstoffbehälter eingebaut oder so an ihn angebaut sind, daß sie den Arbeitszylinder teilweise umschließen. 7. Brennkraftschlagwerkzeug nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Steuerschieber (12) am unteren Ende des als Kompressionsraum dienenden Zuleitungskanals (io) vorgesehen ist, dessen Steuerkanal (i) durch ein Nadelventil (14) überwacht wird. B. Brennkraftschlagwerkzeug nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhaben (34) gegen einen Handgriff (27) auswechselbar sind, der zu diesem Zwecke zwei Augen (36) hat, mit denen er durch zwei Befestigungsschrauben (38), die an Stelle der Handhaben (34) treten, befestigt wird, wobei zwei Lappen (40), die die Lagerungslappen (41) für den Drücker (39) umschließen, seine Verdrehung verhindern und gleichzeitig den Drehstift (35) sichern. 9. Brennkraftschlagwerkzeug nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Zündkolben (43) durch den Druck im unteren Zylinderraum (17) betätigt wird und daß der Steuerkanal (53) über seine beim vollen Rückhub den Zündkolben (43) beaufschlagende Querbohrung (54) hinaus nach unten verlängert ist, in welche Verlängerung eine zweite, dem beim ersten Rückhub geringen Weg des Arbeitskolbens (2) entsprechend tiefer gelegene Querbohrung (55) einmündet, die durch einen mit einer Feder (58) belasteten Kolbenschieber (57) durch das unter dem Arbeitskolben (2) anstehende Druckmittel gesteuert wird. io. Brennkraftschlagwerkzeug nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (67) unter dem Kolbenschieber (57) durch ein federbelastetes Rückschlagventil (58) überwacht wird. i i. Brennkraftschlagwerkzeug nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß das Zündkabel durch den Schlauch (6o) hin-'durchgeführt ist und in seiner Austrittsöffnung im Schlauchanschluß durch eine Stopfbüchse (62) abgedichtet ist. 12. Brennkraftschlagwerkzeug nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß Plus- und Minuskabel voneinander getrennt sind und daß das letztere als blanker Draht an einer Verschraubung (63) befestigt ist, die in eine möglichst weite Bohrung eingeschraubt ist, die in der Nähe der Austrittsöffnung für das Pluskabel (59) liegt. 13. Brennkraftschlagwerkzeug nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Einspeiseventil (6) und die Zündkerze (48) winklig zueinander und dazwischen der Einlaßschieber (7) angeordnet sind und daß die Zündkerze (48) geschützt zwischen den Rippen (45) liegt, in die die Zündeinrichtung in Isolierbüchsen (46) eingelagert ist und die als Träger für das Schutzblech dienen. 14. Brennkraftschlagwerkzeug nach Anspruch i bis 13, dadurch gek,vnnzeichnet, daß die Stromzuführung zwischen der Kerze (48) und dem Zündkolben (43) als Blattfeder (50) ausgebildet ist.
DEP21979A 1948-11-19 1948-11-19 Brennkraftschlagwerkzeug Expired DE812300C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935182C (de) * 1952-02-23 1955-11-17 Gustav Albert Bergman Von einem Verbrennungsmotor angetriebene Gesteinsschlagbohrmaschine od. dgl.
DE1023429B (de) * 1956-05-19 1958-01-23 Knorr Bremse Gmbh Kuehleinrichtung an Brennkrafthaemmern
DE1023428B (de) * 1956-05-19 1958-01-23 Knorr Bremse Gmbh Brennkrafthammer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935182C (de) * 1952-02-23 1955-11-17 Gustav Albert Bergman Von einem Verbrennungsmotor angetriebene Gesteinsschlagbohrmaschine od. dgl.
DE1023429B (de) * 1956-05-19 1958-01-23 Knorr Bremse Gmbh Kuehleinrichtung an Brennkrafthaemmern
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