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DE60301100T2 - Mit Verbrennungsgas betriebenes Eintreibwerkzeug für Nägel - Google Patents

Mit Verbrennungsgas betriebenes Eintreibwerkzeug für Nägel Download PDF

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Publication number
DE60301100T2
DE60301100T2 DE60301100T DE60301100T DE60301100T2 DE 60301100 T2 DE60301100 T2 DE 60301100T2 DE 60301100 T DE60301100 T DE 60301100T DE 60301100 T DE60301100 T DE 60301100T DE 60301100 T2 DE60301100 T2 DE 60301100T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
combustion chamber
solenoid
piston
housing
head cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60301100T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60301100D1 (de
Inventor
Yasuki Hitachinaka-shi Ohmori
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koki Holdings Co Ltd
Original Assignee
Hitachi Koki Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hitachi Koki Co Ltd filed Critical Hitachi Koki Co Ltd
Publication of DE60301100D1 publication Critical patent/DE60301100D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60301100T2 publication Critical patent/DE60301100T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFIDNUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein mit Verbrennungsgas betriebenes Eintreibwerkzeug für Nägel oder Nagelpistole entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1, welches eine Antriebskraft durch Zündung einer Brennstoff-Luftmischung erzeugt, um ein Befestigungsmittel beispielsweise einen Nagel in ein Werkstück einzutreiben. Ein Beispiel einer derartigen Nagelpistole ist in der US 44 03 722 beschrieben.
  • Die U.S. Patente Nrn. 4,403,722, 4,483,280 (Re. 32,452), 4,483,473 und 4,483,474 beschreiben mit Verbrennungsgase betriebene Werkzeuganordnungen. 8 zeigt schematisch den Aufbau einer konventionellen, mit Verbrennungsgas getriebenen Nagelpistole 100, ähnlich der, wie sie in diesen U.S.-Patenten beschrieben ist. Die Nagelpistole 100 umfasst ein Gehäuse 114, an welchem ein Hangriff 111, ein Enddeckel 117, ein Schubhebel 121 und ein Magazin 113 angeordnet sind.
  • Das Gehäuse 114 nimmt darin einen Kopfdeckel 120, einen Verbrennungskammerrahmen 115, einen Zylinder 104 und einen Kolben 110 auf. Der Verbrennungskammerrahmen 115, der Kopfdeckel 123 und der Kolben 110 definieren zusammen eine Verbrennungskammer 105. Ferner unterteilt der Kolben 110 den Innenraum des Zylinders 104 und den Verbrennungskammerrahmen 115 in eine obere Kammer S2, einschließlich der Verbrennungskammer 105, und eine untere Kammer S1. Der Kopfdeckel 123 und der Zylinder 104 sind an dem Gehäuse 114 befestigt. Der Verbrennungskammerrahmen 115 ist in dem Gehäuse 114 senkrecht beweglich und wird durch das Gehäuse 114 und den Zylinder 104 geführt. Das Oberende der Verbrennungskammer 105 kann auf dem Kopfdeckel 123 aufsitzen, um die abgedichtete Verbrennungskammer 105 zu bilden. Obwohl dies in den Zeichnungen nicht dargestellt ist, verbindet eine Verbindungsstange gelenkig den Verbrennungskammerrahmen 115 mit dem Schubhebel 121, so dass der Verbrennungskammerrahmen 115 und der Schubhebel sich in einer verriegelten Beziehung zueinander gemeinsam bewegen.
  • Ferner ist eine Feder (nicht dargestellt) vorgesehen, um den Schubhebel 121 nach unten zu drücken. Folglich werden der Schubhebel 121 und der Verbrennungskammerrahmen 115 nach unten gedrückt, während keine Kraft gegen die Druckkraft der Feder wirkt. Zu diesem Zeitpunkt ist, da der Kopfdeckel und der Zylinder 104 festgelegt sind, ein Einlass (nicht dargestellt) zwischen dem Kopfdeckel 123 und dem Oberende des Verbrennungskammerrahmens 115 geöffnet, und ein Auslass (nicht dargestellt) ist zwischen dem oberen äußeren Umfangsabschnitt des Zylinders 104 und dem Verbrennungskammerrahmen 115 geöffnet. Obwohl dies in den Zeichnungen nicht dargestellt ist, sind am Oberende des Zylinders 104 ringförmige Dichtungen zur Herstellung von absoluten dichten Abdichtungen am Einlass und am Auslass am Unterende des Kopfdeckels 123 vorgesehen. Ferner ist eine Einlassöffnung (nicht dargestellt) in dem Oberende des Gehäuses 114 vorgesehen und eine Auslassöffnung (nicht dargestellt) ist in dem Unterende des Gehäuses 114 vorgesehen.
  • Das Gehäuse 114 nimmt ferner einen Motor (nicht dargestellt) und eine Zündkerze 109 in einem Raum oberhalb des Kopfdeckels 123 auf. Ferner ist ein Brennstoffkanister 107, welcher einen Brennstoff enthält, in dem Gehäuse 114 angeordnet. Eine Ein spritzöffnung (nicht dargestellt) verbindet den Brennstoffkanister 107 zur Lieferung eines brennbaren Gases von dem Brennstoffkanister 107 in die Verbrennungskammer 105. Ein Gebläse 106 ist in der Verbrennungskammer 105 angeordnet. Das Gebläse 106 ist an der Antriebswelle des Motors (nicht dargestellt) befestigt und durch diese gedreht. Elektroden der Zündkerze 109 sind zur Verbrennungskammer 105 freigelegt. Rippen 124 sind auf der Innenfläche des Verbrennungskammerrahmens 115 vorgesehen, um radial nach innen in die Verbrennungskammer 105 vorzustehen.
  • Ein Dichtring (nicht dargestellt) ist auf einer äußeren Umfangfläche des Kolbens 110 gehalten, um gleitbar bezüglich des Zylinders 104 beweglich zu sein. Ein Stoßdämpfer (nicht dargestellt) ist in dem Zylinder 104 und unter dem Kolben 110 vorgesehen, um überschüssige Energie des Kolbens 110 nach dem Eintreiben eines Nagels zu absorbieren. Ferner ist eine Auspufföffnung (nicht dargestellt) in dem Zylinder 104 ausgebildet. Ein Rückschlagventil (nicht dargestellt) allgemein bekannter Konstruktion ist auf der Außenseite des Auspuffloches vorgesehen. Eine Eintreibklinge 116 erstreckt sich von dem Kolben 110 in Richtung des Enddeckels 117, um einen Nagel einzutreiben. Eine Abzugfeder 112a ist mit dem Abzugsschalters 112 verbunden, um den Abzugsschalter 112 in Richtung seiner "AUS"-Stellung zu drücken.
  • Der Handgriff 111 ist an einem Mittelabschnitt des Gehäuses 114 angebracht. Ein Abzugsschalter 112 ist an dem Handgriff 111 vorgesehen. Der Abzugsschalter 112 ist durch eine Abzugsschalterfeder 112a Feder vorgespannt, um dem Abzugsschalter 112 in Richtung seiner "AUS"-Stellung zu drücken. Jedes Mal, wenn der Abzugsschalter 112 gezogen wird (eingeschaltet wird) erzeugt die Zündkerze 109 einen Zündfunken, wenn die abgedichtete Verbrennungskammer 105 vorgesehen ist.
  • Das Magazin 113 und der Enddeckel 117 sind an dem Unterende des Gehäuses 114 befestigt. Das Magazin 113 ist mit Nägeln (nicht dargestellt) gefüllt. Das Magazin 113 speist die Nägel einzeln zu dem Enddeckel 117. Der Enddeckel 117 setzt die aus dem Magazin 113 zugeführten Nägel in eine Position unterhalb der Eintreibklingel 116 und führt die Bewegung der Nägel, wenn die Nägel nach unten durch die Eintreibklinge in ein Werkstück W eingetrieben werden.
  • Ein Mechanismus 200 zur Aufrechterhaltung des Schließzustandes der Verbrennungskammer 105 ist vorgesehen. Der Mechanismus 200 schließt einen Abzugsschalterträger 201, welcher von dem Abzugsschalter 112 ausgeht, eine Stange 202, die von dem Verbrennungskammerrahmen 115 ausgeht, und einen Nockenteil 203 ein. Der Abzugsschalterträger 201 weist ein Unterende auf, welches mit einem Gelenkstift 205 versehen ist. Der Nockenteil 203 weist eine schlitzförmige Öffnung 206 auf, die im Eingriff mit dem Gelenkstift 205 steht. Der Nocken 203 ist verschwenkbar über eine Schwenkbuchse 207 mit dem Gehäuse 114 verbunden und weist eine erste Anschlagsfläche 208 auf, welche wahlweise mit einem Unterende der Stange 202 in Eingriff gelangen kann. Ferner weist der Nocken 203 eine zweite Anschlagsfläche 209 auf, um die Betätigung des Abzugsschalters 112 zu verhindern.
  • Wenn der Verbrennungskammerrahmen 115 von dem Kopfdeckel 123 durch die Federkraft der Feder getrennt ist, ist die Stange 202 neben der zweiten Anschlagsfläche 209 angeordnet, so dass eine Schwenkbewegung des Nockens 203 entgegen dem Uhrzeigersinn verhindert ist, wodurch eine Aufwärtsbewegung des Abzugsschalters 112 verhindert wird. Wenn der Verbrennungskammerrahmen 105 auf dem Kopfdeckel 123 aufsitzt, wird die Stange 202 von der zweiten Anschlagsfläche 209 wegbewegt, um eine Bewegung des Nockens 203 entgegen dem Uhrzeigersinn zu ermöglichen. In diesem Zustand wird, falls der Abzugsschalter 112 gegen die Federkraft der Abzugsschalterfeder 112a nach oben gezogen wird (angeschaltet wird), der Nocken schwenkbar entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt, so dass das Unterende der Stange 202 auf der ersten Anschlagsfläche 208 aufsitzen kann. Als Resultat wird eine Abwärtsbewegung des Verbrennungskammerrahmens 115 durch den Eingriff zwischen der Stange 202 der ersten Anschlagsfläche 208 verhindert.
  • Falls das Werkzeug 100 von dem Werkstück W wegbewegt wird, und der Abzugsschalter 112 losgelassen wird, kann der Nocken verschwenkbar im Uhrzeigersinn durch die Federkraft der Abzugsschalterfeder 112 bewegt werden, so dass das Unterende der Stange 202 über die erste Anschlagsfläche 208 gleitet und neben der zweiten Anschlagsfläche 209 angeordnet werden kann.
  • Bei der konventionellen mit Verbrennungsgas betriebenen Nagelpistole wird der Kolben 110 zu seinem unteren Totpunkt als Resultat der Verbrennung bewegt und der Kolben 110 in seine Ausgangslage am oberen Totpunkt durch die Druckdifferenz zwischen der oberen Kammer S2 und der unteren Kammer S1 zurückgeführt. Nach der Verbrennung wird der negative Druck in der oberen Kammer S2 erzeugt, da das Hochdruck aufweisende Verbrennungsgas durch das Auspuffloch und das Rückschlagventil ausgestoßen wird, und da die Wärme der Verbrennungskammer 105 allmählich in den Zylinder 104 und den Verbrennungskammerrahmen 115 absorbiert wird, um den Innendruck abzusenken. Dies wird allgemein als "thermisches Vakuum" bezeichnet. Auf der anderen Seite wird atmosphärischer Druck in der unteren Kammer S1 aufgebracht. Folglich kann der Kolben 110 zu seinem oberen Totpunkt bewegt werden.
  • Der Innendruck der oberen Kammer S2 wird jedoch entsprechend der Bewegung des Kolbens 110 in Richtung seines oberen Totpunktes vergrößert, falls die Abkühlgeschwindigkeit nicht den Druckabfall in der oberen Kammer S2 erzeugen kann. Folglich wird die Bewegungsgeschwindigkeit des Kolbens 110 in Richtung seines oberen Totpunktes gesenkt oder stark verändert, was von der Kühlgeschwindigkeit (der Druck verringerten Geschwindigkeit) der oberen Kammer S2 abhängt. Folglich bedarf ein Zyklus mit lediglich einem Schuss einer verlängerten Zeitspanne, und ein Benutzer kann durch eine derartige Setzarbeit ermüdet werden. Dies ist besonders im Falle von Nagelpistolentypen mit wiederholtem Schuss von Nachteil, bei denen der Abzugsschalter 112 in seiner "EIN"-Position gehalten wird, während nacheinander eine Vielzahl von Nägeln an unterschiedlichen Orten des Werkstückes B eingetrieben werden, indem wiederholt der Schubhebel 121 in Richtung des Werkstückes W gedrückt und gelöst wird.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Es ist folglich ein Gegenstand vorliegender Erfindung ein mit Verbrennungsgas betriebenes Eintreibwerkzeug für Nägel oder Nagelpistole zu schaffen, die die Fähigkeit aufweist, eine schnelle Kolben-Rückkehrgeschwindigkeit in Richtung des oberen Totpunktes zu gewährleisten, um dadurch den Wirkungsgrad beim Nageln zu verbessern und die physische Erschöpfung eines Arbeiters zu verringern.
  • Diese und andere Gegenstände der Erfindung werden durch ein mit Verbrennungsgas betriebenes Eintreibwerkzeug für ein Befestigungsmittel in ein Werkstück erreicht, welches ein Gehäuse, einen Schubhebel, einen Kopfdeckel, einen Zylinder, einen Kolben, einen Verbrennungskammerrahmen, eine Eintreibklinge, eine Zündkerze, ein Rückschlagventil, ein Ventil, ei nen Enddeckel und einen Abschaltmechanismus enthält. Der Schubhebel ist an einem Unterende des Gehäuses gelagert. Der Kopfdeckel ist an einem oberen Abschnitt des Gehäuses angeordnet. Der Zylinder ist fest in dem Gehäuse angeordnet und mit einem Auspuffloch versehen. Der Kolben ist gleitbar beweglich in den Zylinder angeordnet und unterteilt den Zylinder in eine obere Kammer und eine untere Kammer. Der Kolben ist in Richtung seines unteren Totpunktes und seines oberen Totpunktes beweglich. Der Verbrennungskammerrahmen ist in dem Gehäuse angeordnet und ist in verriegelter Beziehung zur Bewegung des Schubhebels beweglich, um mit dem Kopfdeckel in Berührung und außer Berührung gebracht zu werden, um dadurch wahlweise eine Verbrennungskammer in Kombination mit dem Kopfdeckel und dem Kolben zu definieren. Der Verbrennungskammerrahmen ist mit einem durchgehenden Loch an einer Position versehen, die einen Teil der Verbrennungskammer bildet. Die Eintreibklinge erstreckt sich von dem Kolben in die untere Kammer. Die Zündkerze ist zur Verbrennungskammer freigelegt, um eine Brennstoff-Luftmischung zu zünden, die in der Verbrennungskammer vorgesehen wird. Ein Rückschlagventil ist in dem Auspuffloch angeordnet, um normalerweise das Auspuffloch zu schließen. Das Magazin ist an dem Unterende des Gehäuses zur Aufnahme einer Vielzahl von Befestigungsmitteln angeordnet. Der Enddeckel ist an dem Unterende des Gehäuses angeordnet und liegt unterhalb der Eintreibklinge. Jedes Befestigungsmittel wird in den Enddeckel aus dem Magazin eingespeist. Der Abschaltmechanismus ist an einer Außenseite des Verbrennungskammerrahmes vorgesehen, um ein Auslassende des durchgehenden Loches während einer anfänglichen Eintreiboperation eines Befestigungsmittels zu schließen, und um jedoch das durchgehende Loch nur dann zu öffnen, wenn ein Innendruck der oberen Kammer einen vorbestimmten Druck während der Bewegung des Kolbens in Richtung des oberen Totpunktes überschreiten.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • In den Zeichnungen zeigt:
  • 1 eine teilweise geschnittene Ansicht, welche eine mit Verbrennungsgas betriebene Nagelpistole nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in einem Anfangszustand zeigt, ehe der Vorgang des Eintreibens des Nagels durchgeführt wird;
  • 2 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines wesentlichen Teiles des Anfangszustandes bei obiger Ausführungsform;
  • 3 eine vergrößerte Querschnittsansicht, die den wesentlichen Teil in einem Zustand zeigt, in welchem sich ein Verbrennungskammerrahmen in seine obere abgedichtete Position bewegt hat, während eine Verbrennungskammer teilweise mit einer Außenseite in Verbindung steht;
  • 4 ein Blockdiagramm, welches eine elektrische Schaltung der Ausführungsform zeigt;
  • 5 ein Zeitablaufsdiagramm, welche die Operation der verschiedenen Komponenten der Ausführungsformen zeigt;
  • 6 eine grafische Darstellung, welche eine Änderung der Kolbenverschiebung und eine Änderung des Innendruckes eines oberen Raumes S2 über der Zeit bei der Ausführungsform zeigt;
  • 7 eine grafische Darstellung, welche eine Änderung der Kolbenverschiebung und eine Änderung des Innendruckes eines oberen Raumes S2 über derzeit bei einer konventionellen mit Verbrennungsgas betriebenen Nagelpistole zeigt, wie in 8 dargestellt ist; und
  • 8 eine teilweise geschnittene Ansicht, welche die konventionelle, mit Verbrennungsgas betriebene Nagelpistole in einem Zustand zeigt, nachdem ein Schubhebel gegen ein Werkstück gedrückt wurde.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Eine mit Verbrennungsgas betriebene Nagelpistole nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 6 beschrieben.
  • Ein Aufbau einer mit Verbrennungsgas betriebenen Nagelpistole 1 ist nahezu der gleiche, wie bei der konventionellen Nagelpistole 100, die in 8 gezeigt ist. Die Nagelpistole 1 enthält ein Gehäuse 40, einen Kopfdeckel 23, einen Verbrennungskammerrahmen 15, Rippen 24, einen Zylinder 4, einen Kolben 10, eine Eintreibklinge 16, einen Handgriff 11, einen Abzugsschalter 12, ein Magazin 13, einen Enddeckel 17, einen Schubhebel 21, ein Gebläse 6, einen Motor 8, eine Zündkerze 9 und einen Brennstoffkanister 10, wobei diese Teile ähnlich denen der konventionellen Nagelpistole 100 gemäß 8 sind. Der Verbrennungskammerrahmen 15, der Kopfdeckel 23 und der Kolben 10 definieren zusammen eine Verbrennungskammer 5. Ferner unterteilt der Kolben 10 den Zylinder 4 in eine untere Kammer S1 und eine obere Kammer S2 einschließlich der Verbrennungskammer 5. Der Verbrennungskammerrahmen 15 ist mit dem Schubhebel 21 durch eine Verbindungsstange (nicht dargestellt) verbunden, um eine verriegelte Bewegung dieser beiden Teile zu erzeugen. Gelegentlich wird atmosphärischer Druck zur unteren Kammer S1 geleitet.
  • Eine Feder (nicht dargestellt) ist vorgesehen, um den Schubhebel 21 nach unten zu drücken. Folglich werden der Schubhebel 21 und der Verbrennungskammerrahmen 15 nach unten gedrückt, wenn keine Kraft gegen die Druckkraft der Feder wirkt, wie dies in 1 gezeigt ist. In diesem Zustand ist ein Einlassdurchlass 30 zwischen dem Kopfdeckel 23 und dem oberen Endabschnitt des Verbrennungskammerrahmens 15 vorgesehen und ein Auslassdurchlass 25 ist zwischen dem Zylinder 4 und dem unteren Abschnitt des Verbrennungskammerrahmens 15 vorgesehen.
  • Ein ringförmiges Dichtungsteil 29 ist an dem Kopfdeckel 23 angeordnet, welches in dichtender Berührung mit dem oberen Teil des Verbrennungskammerrahmens 15 stehen kann, um den Einlassdurchlass 30 zu schließen, wenn der Schubhebel 21 gegen ein Werkstück W gedrückt wird. Ferner ist ein ringförmiges Dichtungsteil 28 an einem oberen äußeren Umfangsabschnitt des Zylinders 4 angeordnet, welches in dichtender Berührung mit dem unteren Teil des Verbrennungskammerrahmens 15 stehen kann, um den Auslassdurchlass 25 zu schließen, wenn der Schubhebel 21 gegen das Werkstück W gedrückt ist. Ferner ist eine Einlassöffnung (nicht dargestellt) in dem Oberende des Gehäuses 14 und eine Auslassöffnung (nicht dargestellt) in dem Unterende des Gehäuses 14 vorgesehen.
  • Eine Einspritzöffnung 22 ist zur Verbrennungskammer 5 offen, und medienführend mit dem Kanister 7 verbunden. Ein Dichtungsring 10a ist an einer äußeren Umfangsfläche des Kolbens 10 gehalten, derart, dass er bezüglich des Zylinders 4 gleitend beweglich ist. In dem Zylinder 4 ist ein Stoßdämpfer 2 unterhalb des Kolbens 10 vorgesehen, um überschüssige Energie des Kolbens 10 nach dem Vorgang des Eintreibens eines Nagels zu absorbieren. Ferner sind Auspufflöcher 3 in dem Zylinder 4 vorgesehen und Rückschlagventile 31 sind auf der Außenseite der Auspufflöcher 3 angeordnet. Ferner ist ein Anschlagring 40 in einer oberen inneren Umfangsfläche des Zylinders 4 eingesetzt, sodass der Kolben 10 gegen den Anschlagring 40 anschlagen kann, um eine zu große Bewegung während des Rückhubes des Kolbens 10 zu verhindern. An dem Gehäuse 14 ist eine Anzeige 75, beispielsweise ein LED, sichtbar vorgesehen, um den Antriebszustand oder den antreibbaren Zustand der Nagelpistole 1 anzuzeigen.
  • Ein Solenoid 51 ist an der Außenfläche des Gehäuses 14 befestigt. Das Solenoid 51 weist einen Stößel 52 auf, welcher in Richtung des Verbrennungskammerrahmens 15 und von diesem weg beweglich ist und mit dem Verbrennungskammerrahmen 15 in Eingriff gelangen kann und von diesem gelöst werden kann. Das Solenoid 51 ist geeignet, um zu verhindern, dass sich der Verbrennungskammerrahmen 15 von dem Kopfdeckel 23 wegbewegt, um dadurch das thermische Vakuum in dem oberen Raum S2 aufrechtzuerhalten.
  • Ein Kopfschalter 80 (4) ist in dem Gehäuse 4 vorgesehen, um eine zeitliche Abstimmung zu erfassen, in welcher der Verbrennungskammerrahmens 15 seine Position des oberen Hubendes erreicht, nachdem der Schubhebel 21 gegen das Werkstück W gedrückt ist, um den Schubhebel 21 in Richtung des Kopfdeckels 23 zu bewegen. Wie in den 2 und 3 gezeigt, ist der Verbrennungskammerrahmen 15 mit einem durchgehenden Loch 71 versehen und ein Rückschlagventil 72 ist verschwenkbar beweglich an dem Verbrennungskammerrahmen 15 angebracht, um dadurch wahlweise das durchgehende Loch 71 zu schließen. Ein Solenoid 74 ist an der Außenfläche des Verbrennungskammerrahmens 15 befestigt. Das Solenoid 74 weist einen Stößel 73 und eine Stößelfeder (nicht dargestellt) auf, welche den Stößel 73 in Richtung seiner vorstehenden Position drückt, wie sie in 2 gezeigt ist. Der Stößel 73 hält seiner vorstehen den Position durch die Federkraft der Stößelfeder bei Entregung des Solenoids 74 aufrecht, um das durchgehende Loch 71 durch das Rückschlagventil 72 zu schließen, worauf eine medienführende Verbindung zwischen der Innenseite und Außenseite des Raumes 52 durch das durchgehende Loch 71 verhindert wird. Der Stößel 73 kann, wie in 3 gezeigt, bei Erregung des Solenoids 74 zurückgezogen werden, um dadurch die Federkraft der Stößelfeder 73 aufzuheben, um das Rückschlagventil 72 vom Stößel 73 zu lösen, so dass das durchgehende Loch 71 geöffnet werden kann, worauf die medienführende Verbindung durch das durchgehende Loch 71 erzeugt werden kann.
  • 4 zeigt eine elektrische Schaltung, welche bei der Nagelpistole 1 vorgesehen ist. Der Abzugsschalter 12 und der Kopfschalter 80 sind mit einem ersten ODER-Gatter 81 verbunden, welches mit einem zweiten ODER-Gatter 82 verbunden ist. Eine Gebläseantriebsschaltung 83, die mit dem Motor verbunden ist, ist mit dem zweiten ODER-Gatter 82 verbunden. Folglich kann die Drehung des Gebläses 8 beim Einschalten mindestens des Abzugsschalters 12 oder des Kopfschalters 80 in Gang gesetzt werden.
  • Ein Gebläsezeitgeber 84 ist zwischen dem Ausgangsanschluss des ersten ODER-Gatters 81 und dem Eingangsanschluss des zweiten ODER-Gatters 82 angeschlossen. Der Gebläsezeitgeber 84 wird eingeschaltet, wenn sowohl der Abzugsschalter 12 als auch der Kopfschalter 80 in "AUS"-Zuständen sind (T17 in 5). Die Drehung des Gebläses 8 wird beendet, nachdem eine vorbestimmte Zeitspanne seit der "EIN"-Zeiteinstellung des Gebläsezeitgebers 84 verstrichen ist. Eine Anzeigeschaltung 85 ist an den Ausgangsanschluss des ersten ODER-Gatters 81 angeschlossen, und die Anzeige 75 ist an die Anzeigeschaltung 85 angeschlossen. Die Anzeigeschaltung 85 wird eingeschaltet, wenn mindestens der Abzugschalter 12 oder der Kopfschalter 80 eingeschaltet sind.
  • Ein UND-Gatter 86 ist an den Abzugsschalter 12 und den Kopfschalter 80 angeschlossen und eine Zündkerzen-Antriebsschaltung 87 ist mit dem UND-Gatter 86 verbunden. Die Zündkerze 9 ist an die Zündkerzen-Antriebsschaltung 87 angeschlossen. Folglich zündet die Zündkerze 9, wenn der Kopfschalter 80 und der Abzugsschalter 12 beide eingeschaltet sind.
  • Ein erster Solenoid-Zeitgeber 88 ist an einen Ausgangsanschluss des UND-Gatters 86 angeschlossen. Der erste Solenoid-Zeitgeber 88 ist eingeschaltet, wenn sowohl der Kopfschalter 80 als auch der Abzugsschalter 12 eingeschaltet sind und wird nach einer vorbestimmten Zeitspanne ausgeschaltet (von T10 bis TX in 5). Ein zweiter Solenoid-Zeitgeber 89 ist an den ersten Solenoid-Zeitgeber 88 angeschlossen. Der zweite Solenoid-Zeitgeber 89 wird beim Abschalten des ersten Solenoid-Zeitgebers 88 eingeschaltet und wird nach Verstreichen einer vorbestimmten Zeitspanne ausgeschaltet (von TX bis TY in 5). Das Solenoid 74 ist an die Solenoid-Treiberschaltung 90 angeschlossen. Das Solenoid 74 wird während des EIN-Zustands des zweiten Solenoids-Zeitgebers 89 erregt.
  • Als nächstes wird der Betrieb der Nagelpistole 1 beschrieben. 1 zeigt die mit Verbrennungsgas betriebene Nagelpistole 1 mit dem Verbrennungskammerrahmen 15 in seinem am weitesten unten liegenden Zustand, ehe der Vorgang des Eintreibens eines Nagels durchgeführt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird der Schubhebel 21 durch die Feder (nicht dargestellt) nach unten gedrückt. Der Verbrennungskammerrahmen 15 ist ebenfalls in seiner am weitesten unten liegenden Position, so dass der Einlass 30 zwischen dem Verbrennungskammerrahmen 15 und dem Kopfdeckel 23 offen ist und der Auslass 25 ist zwischen dem Verbrennungskammerrahmen 15 und dem Zylinder 4 offen. Ferner ist der Kolben 10 an seiner oberen Totpunktsposition, ehe der Vorgang des Eintreibens eines Nagels beginnt.
  • Um das Eintreiben eines Nagels in ein Werkstück W zu beginnen, greift der Benutzer den Handgriff 11 und drückt den Schubhebel 21 gegen das Werkstück W. Als Resultat steigt der Schubhebel gegen die Druckkraft der Feder nach oben und der Verbrennungskammerrahmen 15 der mit dem Schubhebel 21 verbunden ist, bewegt sich nach oben. Wenn sich der Verbrennungskammerrahmen 15 auf diese weise nach oben bewegt, schließen der Einlass 30 und der Auslass 25 um die Verbrennungskammer 5 mit den Dichtringen 29 und 28 dichtend zu schließen. Ferner erfasst der Kopfschalter 80 den Verbrennungskammerrahmen 15, um die Drehung des Gebläses 6 zu beginnen.
  • Als Resultat einer Aufwärtsbewegung des Verbrennungskammerrahmens 15 wird der Brennstoffkanister 7 gedrückt, und liefert verbrennbares Gas zur Einspritzöffnung 22, welche das verbrennbare Gas in die Verbrennungskammer 5 einspritzt. Das eingespritzte verbrennbare Gas und die Luft in der Verbrennungskammer 5 werden durch Drehung des Gebläses in der abgedichteten Verbrennungskammer 5 und die Wirkung der Rippen 24, welche in die Verbrennungskammer 5 vorstehen, erregt und vermischt.
  • Anschließend zieht der Benutzer den Abzugschalter 12 an dem Handgriff 11 um einen Funken an der Zündkerze 9 zu erzeugen. Der Funken zündet und die Brennstoff/Luftmischung in der Verbrennungskammer 5 explodiert. Die Verbrennung, Explosion und Expansion der Brennstoff/Luftmischung treibt den Kolben 10 und die Eintreibklinge 16 nach unten, um den Nagel der in dem Enddeckel 17 eingesetzt ist, in das Werkstück B einzutreiben.
  • Während der Bewegung des Kolbens 10 in Richtung seines unteren Totpunktes bewegt sich der Kolben 10 an dem Auspuffloch 3 vorbei, so dass das Verbrennungsgas in dem oberen Raum 2 zur Außenseite des Zylinders 4 durch das Auspuffloch 3 und das Rückschlagventil 31 ausgestoßen wird, bis der Druck in dem oberen Raum S2 atmosphärischen Druck erreicht, wonach sich das Rückschlagventil 31 in dem Auspuffloch 3 schließt. Letztlich schlägt der Kolben 10 gegen den Stoßdämpfer 2, wonach der Kolben 10 als Resultat des Auftreffens auf den Stoßdämpfer 2 aufspringt (siehe T11 in 6).
  • Während dieser Zeit absorbieren die Innenoberfläche des Zylinders 4 und die Innenoberfläche des Verbrennungskammerrahmens 15 Wärme des verbrannten Gases, so dass sich das verbrannte Gas schnell abkühlt und zusammenzieht. Folglich nimmt nach Schließen des Rückschlagventils 31 der Druck in der oberen Kammer S2 unter den atmosphärischen Druck ab. Dies wird als thermisches Vakuum bezeichnet. Dieses thermische Vakuum zieht den Kolben 10 wegen der Druckdifferenz zwischen der oberen Kammer S2 und der unteren Kammer S1 zurück zur oberen Totpunktposition. Der Stößel 52 des Solenoids 51 hält die Rückzugsposition aufrecht, um den Verbrennungskammerrahmen 15 zum Halten des Verbrennungskammerrahmens 15 in dessen abgedichteter Position zu halten, um dadurch das thermische Vakuum in der oberen Kammer S2 aufrechtzuerhalten bis der Kolben 10 in seine anfängliche obere Totpunktsposition zurückkehrt.
  • Nachdem der Nagel in das Werkstück W eingetrieben ist, lässt der Benutzer den Abzugsschalter 2 los, und hebt die Nagelpistole 1 nach oben weg von dem Werkstück W. Wenn der Schubhebel 21 sich von dem Werkstück W trennt, drückt die Feder (nicht dargestellt) den Schubhebel 21 und den Verbrennungskammerrahmen 15 zurück in die in 1 gezeigten Positionen. Selbst nachdem der Abzugschalter 12 freigelassen und abgeschaltet ist, setzt das Gebläse 6 seine Drehung für eine feststehende Zeitspanne fort, um das Verbrennungsgas in der Verbrennungskammer 5 auszuspülen. Das heißt, in dem in 1 gezeigten Zustand sind der Einlass 30 und der Auslass 25 oberhalb und unterhalb des Verbrennungskammerrahmens 15 geöffnet. Das verbrannte Gas in der Verbrennungskammer 5 wird durch Drehung des Gebläses 6 ausgespült, wodurch eine Luftströmung erzeugt wird, die saubere Luft durch die Einlassöffnung (nicht dargestellt) ansaugt, und verbranntes Gas aus der Auslassöffnung (nicht dargestellt) ausstößt. Nach dem Spülvorgang wird das Gebläse 6 angehalten.
  • Die Betätigung des Solenoids 74 wird unter Bezugnahme auf die 2 bis 6 beschrieben. In 6 bezeichnet "U" den oberen Totpunkt des Kolbens 10, "L" den unteren Totpunkt des Kolbens 10, "P1" den Einwegehub des Kolbens 10 in Richtung des unteren Totpunktes, "P2" die Zeitspanne in der der Kolben 10 am oder nahe dem unteren Totpunkt verweilt, "P3" den Rückhub des Kolbens 10 und "P4" die Druckabbauperiode durch das Rückschlagventil 72. Ferner bezeichnet eine Kurve "A" die Verschiebung des Kolbens 10 und eine Kurve "B" den Innendruck der oberen Kammer S2.
  • Während des Rückhubs des Kolbens 10 ist das Solenoid 74 von derzeit Tx bis Ty erregt, um die Druckkraft der Stößelfeder (nicht dargestellt) aufzuheben, sodass der Stößel 73 zurückziehbar wird und das Rückschlagventil 72 beweglich wird. Wie in 6 gezeigt, wird, da der negative Druck in der oberen Kammer S2 von der Zeit T12 bis T13 erzeugt wird, das Rückschlagventil in seine Schließposition durch den negativen Druck unabhängig von dem fehlenden Druck durch den Stößel 73 gedrückt.
  • Falls sich der Kolben 10 weiter in Richtung seines oberen Totpunktes bewegt, wird der Innendruck der oberen Kammer 52 fortlaufend aufgrund der Verringerung des Volumens der oberen Kammer S2 vergrößert, und der Innendruck der oberen Kammer S2 erreicht den atmosphärischen Druck zum Zeitpunkt T13. Zu diesem Moment jedoch kann, da das Rückschlagventil 72 nicht durch den Stößel 73 belastet wird, das Rückschlagventil 72 geöffnet werden, um eine medienführende Verbindung zwischen der oberen Kammer S2 und der Außenseite durch das durchgehende Loch 71, wie es in 3 gezeigt ist, herzustellen. Folglich wird der erhöhte Druck durch das durchgehende Loch 71 entlastet. Als Resultat überschreitet der Innendruck der oberen Kammer S2 nicht den atmosphärischen Druck (Eichdruck) während der Zeitspanne T13 bis T14. Wegen der oben beschriebenen Innendruckänderung in der oberen Kammer S2 behält der Kolben 10 seine Bewegung zum oberen Totpunkt, ohne irgendwelche zeitliche Verzögerungen oder ein Anhalten, wie dies in 6 gezeigt ist. Folglich kann der gesamte Rückhub des Kolbens in einer verkürzten Zeitspanne durchgeführt werden.
  • Das Solenoid 74 wird zum Zeitpunkt TY entregt, um den Stößel 73 in seiner vorstehenden Position zu bewegen, wie sie in 2 gezeigt ist. Folglich wird der obere Raum S2 vollständig abgedichtet, um das thermische Vakuum nach dem Zeitpunkt T14 zu unterstützen. Als Resultat wird der Kolben 10 gezwungen sich zu seinem oberen Totpunkt zu bewegen.
  • 7 zeigt Vergleichsdaten bezüglich der konventionellen Nagelpistole 100 gemäß 8. Nach 7 springt der Kolben 110 zum Zeitpunkt T1 wegen des Anschlags des Kolbens 110 auf dem Stoßdämpfer auf, ähnlich dem Zeitpunkt T11 in 6. Danach bleibt der Kolben 110 an seiner unteren Todpunktposition von derzeit T1 bis T2 ähnlich derzeit T11 bis T12 in 6 bis das thermische Vakuum in der oberen Kammer S2 erzeugt ist. Wenn die obere Kammer S2 einen negativen Druck erreicht, bewegt sich der Kolben 110 in Richtung des oberen Todpunktes zum Zeitpunkt T2 ähnlich dem Zeitpunkt T12 in 6. In dem Bereich P5 vom Zeitpunkt T3 bis T6 (entsprechen dem Zeitablauf von T13 bis T16 in 6) wird ein positiver Druck in der oberen Kammer S2 erzeugt, da das innere Volumen der oberen Kammer S2 durch die Aufwärtsbewegung des Kolbens 110 komprimiert wird, und die Kühlgeschwindigkeit nicht die Druckverringerung in der oberen Kammer S2 erzeugen kann und hauptsächlich, da Komponenten die dem Solenoid 74, dem Stößel 73 und dem Rückschlagventil 72 entsprechen nicht vorgesehen sind, und der Verbrennungskammerrahmen 115 nicht mit dem durchgehenden Loch 71 versehen ist. Folglich ist die Verschiebegeschwindigkeit des Kolbens 110 vom Zeitpunkt T4 bis T7 gebremst, wie dies in einem Bereich P6 gezeigt ist.
  • Nach dem Zeitpunkt T6 wird erneut negativer Druck der oberen Kammer S2 als Resultat des Abkühlens erzeugt, so dass die Bewegung des Kolbens 110 in Richtung des oberen Totpunktes beschleunigt werden kann und der Kolben 110 erreicht seinen oberen Totpunkt zum Zeitpunkt T8. Bei der vorliegenden Ausführungsform erreicht der Kolben 10 seinen oberen Totpunkt zum Zeitpunkt T16 (entsprechend dem Zeitpunkt T6 in 7). Folglich ist offensichtlich, dass die Nagelpistole nach der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung einen Schusszyklus mit verringerter Zeit im Vergleich mit der konventionellen Nagelpistole 100 gewährleistet. Dies ist im Falle einer wiederholten Schussfolge von besonderem Vorteil.
  • Obwohl die Erfindung im Einzelnen unter Bezugnahme auf spezielle Ausführungsformen derselben beschrieben wurde, ist es dem Fachmann auf diesem Gebiet offensichtlich, dass verschiedene Änderungen und Abwandlungen durchgeführt werden können, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen.
  • Beispielsweise ist bei der dargestellten Ausführungsform der vorstehende Zustand und der zurückgezogene Zustand des Stößels 73 bei Entregung beziehungsweise Erregung des Solenoids 74 vorgesehen. Dies ist hinsichtlich der Energieersparnis von Vorteil, so lange die geschlossene Zeitspanne des Rückschlagventils 72 länger als dessen geöffnete Zeitspanne ist. Der vorstehende Zustand und der zurückgezogene Zustand des Stößels 73 jedoch können bei Erregung beziehungsweise Entregung des Solenoids vorgesehen sein. Ferner kann der Mechanismus 200 zur Aufrechterhaltung des geschlossenen Zustandes der Verbrennungskammer, wie sie in 8 gezeigt ist, in der oben beschriebenen Ausführungsform anstelle des Solenoids 51 und des Stößels 52 eingebaut sein.

Claims (6)

  1. Mit Verbrennungsgas betriebenes Werkzeug (1) zum Eintreiben eines Befestigungsmittels in ein Werkstück umfassend: ein Gehäuse (14) mit einem oberen Abschnitt und einem unteren Ende; einen Schubhebel (21), der in dem Unterende des Gehäuses (14) gelagert ist; einen Kopfdeckel (23), der an dem oberen Abschnitt des Gehäuses (14) angeordnet ist; einen Zylinder (4), der feststehend in dem Gehäuse (14) angeordnet ist und mit einem Auspuffloch (3) versehen ist; einen Kolben (10), welcher gleitbar in dem Zylinder (4) angeordnet ist und den Zylinder (4) in eine obere Kammer (S2) und eine untere Kammer (S1) unterteilt, wobei der Kolben (10) in Richtung seines unteren Totpunktes und seines oberen Totpunktes beweglich ist; eine Verbrennungskammer (15), die in dem Gehäuse (14) angeordnet ist und in verriegelter Beziehung zur Bewegung des Schubhebels (21) beweglich ist, um den Kontakt mit dem Kopfdeckel (23) herzustellen und zu lösen, um wahlweise eine Verbrennungskammer (5) in Kombination mit dem Kopfdeckel (23) und dem Kolben (10) zu bilden; eine Eintreibklinge (16), die von dem Kolben (10) in der unteren Kammer (S1) ausgeht; eine Zündkerze (9), die zur Verbrennungskammer (5) freigelegt ist, zum Zünden einer Brennstoffluftmischung, die in der Verbrennungskammer (5) vorgesehen ist; ein Rückschlagventil (31), welches an dem Auspuffloch (3) angeordnet ist, um das Auspuffloch (3) normalerweise zu schließen; ein Magazin (13), welches an dem Unterende des Gehäuses (14) zur Aufnahme einer Vielzahl von Befestigungsmitteln angeordnet ist; einen Enddeckel (17), der an dem Unterende des Gehäuses (14) angeordnet und unterhalb der Eintreibklinge (16) gelegen ist, wobei jedes Befestigungsmittel in den Enddeckel (17) aus dem Magazin (13) eingespeist wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbrennungskammerrahmen (15) mit einem durchgehenden Loch (71) an einer Position, die einen Teil der Verbrennungskammer (5) bildet, ausgestattet ist, dass ein Abschaltmechanismus an einer Außenseite der Verbrennungskammer (15) vorgesehen ist, um ein Auslassende des durchgehenden Loches (71) am Anfang des Eintreibvorganges eines Befestigungsmittel zu schließen, welcher jedoch das durchgehende Loch (71) nur dann öffnet, wenn ein Innendruck der oberen Kammer (S2) einen vorbestimmten Druck während der Bewegung des Kolbens (10) in Richtung des oberen Totpunktes überschreitet.
  2. Mit Verbrennungsgas betriebenes Werkzeug (1) nach Anspruch 1, wobei der Abschaltmechanismus folgendes umfasst: einen Ventilteil (72), dessen eines Ende an dem Verbrennungskammerrahmen (15) befestigt ist und der ein freies Ende aufweist, welches in Richtung des Auslassendes und von diesem weg beweglich ist; und ein Solenoid (74) mit einem Stößel (73), welcher in Richtung des Ventilteils (72) beweglich ist, um eine geschlossene Position des Ventilteils (72) festzulegen und von dem Ventilteil (72) weg beweglich ist, um den Ventilteil (72) freizugeben.
  3. Mit Verbrennungsgas betriebenes Werkzeug (1) nach Anspruch 2, ferner umfassend: einen Abzugschalter (12), welcher an dem Gehäuse (14) vorgesehen ist; und einen Kopfschalter (80), welcher in dem Gehäuse (14) vorgesehen ist, um eine vorbestimmte Position des Verbrennungskammerrahmens (15) zu erfassen, wobei ein Funke von der Zündkerze (9) bei Betätigung des Abzugsschalters (12) lediglich dann erzeugt wird, wenn die vorbestimmte Position durch den Kopfschalter (80) erfasst wird.
  4. Mit Verbrennungsgas betriebenes Werkzeug (1) nach Anspruch 3, ferner umfassend eine Steuereinheit zum Steuern der zeitlichen Abstimmung der Betätigung des Solenoids, wobei die Einheit folgendes umfasst: einen ersten Solenoid-Zeitgeber (88), der bei Betätigung des Abzugsschalters (12) und bei Erfassung der vorbestimmten Po sition durch den Kopfschalter (80) erregt ist, wobei der erste Solenoid-Zeitgeber (88) nach Verstreichen einer ersten vorbestimmten Zeitspanne seit der Erregung entregt wird; einen zweiten Solenoid-Zeitgeber (89), der bei Entregung des ersten Solenoid-Zeitgebers (88) erregt wird, wobei der zweite Solenoid-Zeitgeber (89) nach Verstreichen einer zweiten vorbestimmten Zeitspanne seit seiner Erregung entregt wird; und eine Solenoid-Antriebsschaltung (90), die mit dem Solenoid (74) verbunden ist, wobei die Solenoid-Antriebsschaltung (90) den Solenoid (74) während der Erregung des zweiten Solenoid-Zeitgebers (89) antreibt.
  5. Mit Verbrennungsgas betriebenes Werkzeug (1) nach Anspruch 1, ferner umfassend: einen Motor (8), der in dem Kopfdeckel (23) angeordnet ist, und ein Gebläse (6), welches drehbar in der Verbrennungskammer (5) angeordnet und durch den Motor (8) angetrieben ist.
  6. Mit Verbrennungsgas betriebenes Werkzeug nach Anspruch 1, ferner umfassend: einen ersten Dichtungsteil (29), welcher eine erste Dichtung zwischen dem Verbrennungskammerrahmen (15) und dem Kopfdeckel (23) erzeugt, wenn der Verbrennungskammerrahmen (19) in Berührung mit dem Kopfdeckel (23) gebracht wird, und einen zweiten Dichtungsteil (28), welcher eine zweite Dichtung zwischen dem Verbrennungskammerrahmen (19) und dem Zylinder (4) erzeugt, wenn der Verbrennungskammerrahmen (19) in Berührung mit dem Kopfdeckel (23) gebracht wird.
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