DE8112196U1 - Anordnung zur axialen Positionierung und Fixierung eines Maschinenteils in einer dünnwandigen Hülse o.dgl. - Google Patents
Anordnung zur axialen Positionierung und Fixierung eines Maschinenteils in einer dünnwandigen Hülse o.dgl.Info
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- F16C35/04—Rigid support of bearing units; Housings, e.g. caps, covers in the case of ball or roller bearings
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Description
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SKP KÜGELLAGERFABRIKEN GMBH Schweinfurt, 21.04.1981
DE 81 013 DE TPA/Gl/mh
Anordnung zur axialen Positionierung und Fixierung eines Maschinenteils in einer dünnwandigen Hülse
oder dergleichen
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Anordnung zur
axialen Positionierung und Fixierung eines Maschinenteils in einer dünnwandigen Hülse oder dgl., insbesondere eines Wälzlagers in der Bohrung eines Rollenkörpers einer Spannrolle.
axialen Positionierung und Fixierung eines Maschinenteils in einer dünnwandigen Hülse oder dgl., insbesondere eines Wälzlagers in der Bohrung eines Rollenkörpers einer Spannrolle.
Bei den bekannten Anordnungen zum axialen Positionieren und Fixieren von Maschinenteilen in der Bohrung eines Gehäuses
oder dgl. wird die Bohrung des Gehäuses auf der einen Seite des Maschinenelementes meist mit einer Schulter
versehen, gegen die das Maschinenteil zur Anlage
kommt. Auf der anderen Seite wird entweder ein loser
Deckel gegen die Stirnseite des Gehäuses angelegt und dort mittels Schrauben oder dgl. befestigt oder die
Bohrung des Gehäuses wird mit einer Ringnut versehen, in die ein Sprengring eingesetzt wird. Deckel oder
kommt. Auf der anderen Seite wird entweder ein loser
Deckel gegen die Stirnseite des Gehäuses angelegt und dort mittels Schrauben oder dgl. befestigt oder die
Bohrung des Gehäuses wird mit einer Ringnut versehen, in die ein Sprengring eingesetzt wird. Deckel oder
Sprengring einerseits und Schulter des Gehäuses andererseits fixieren das Maschinenelement in beiden axialen
Richtungen. Diese bekannte Anordnung läßt sich nur verwirklichen, wenn das Gehäuse ausreichende Wandstärke
aufweist. Bei relativ dünnwandigen Gehäusen oder dgl. ist diese Anordnung nicht anwendbar.
In solchen Fällen, d.h. bei relativ dünnwandigen Gehauen ist es bekannt, die Maschinenteile oder dgl. dadurch
in axialer Richtung zu fixieren und zu positionieren, daß die Enden des Gehäuses oder dgl. ganz oder nur in
einzelnen Abschnitten radial nach innen und/oder außen umgebördelt werden. Diese Ausbildung hat den Nachteil,
daß die axiale Erstreckung des Gehäuses im allgemeinen nur der Breite des Maschinenteils entsprechen kann.
Schließlich ist es zur Befestigung eines Wälzlagers in dem Rollenkörper einer Spannrolle oder dgl. bekanntgeworden,
den Rollenkörper in der Bohrung in zwei Stufen abzustrecken, wobei die erste länger als die Breite des
Wälzlagers ausgebildete Stufe die Sitzfläche und die radiale Schulter die eine axiale Anlagefläche für das
Wälzlager bilden. Zur Fixierung des Wälzlagers nach der anderen Seite wird an melieren Stellen des Umfangs
das über die Bohrung der zweiten Stufe in dem Rollenkörper vorstehende Material in axialer Richtung gegen
das Wälzlager gestaucht, so daß radial nach innen vorstehende Vorsprünge entstehen. Mit dieser bekannten
Maßnahme ist ein genaues Positionieren des Wälzlagers praktisch nicht möglich. Die unterschiede in den Durchmessern
der einzelnen Stufen sind bei relativ geringer Wandstärke des Rollenkörpers geringer als die üblicherweise
bei Wälzlagern vorhandenen Kantenkürzungen. Das bedeutet einerseits, daß nur geringe Axialkräfte aufgenommen
werden können und daß andererseits das Wälzlager
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beim Einbau unter Umständen in axialer Richtung über die radiale Schulter in der Bohrung des Rollenkörpers
hinausgedrückt wird, also eine exakte Läge der Teile zueinander nicht erreicht werden kann. Gleichzeitig
besteht die Gefahr, daß sich der Rollenkörper radial aufweitet, also die Genauigkeit seiner Lauffläche negativ
beeinträchtigt wird. Diese Gefahr ist insbesondere dann gegeben, wenn im Betrieb axiale Kräfte einwirken,
die eine weitere Verschiebung des Wälzlagers verursachen.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, eine Anordnung zur axialen Positionierung und Fixierung eines
Maschinenteils in einer dünnwandigen Hülse oder dgl. zu schaffen, die diese Nachteile nicht aufweist, d.h.
auch eine im Betriebszustand unter Einwirkung von grossen axialen Kräften einwandfreie Fixierung und Positionierung
der Teile zueinander gewährleistet.
Dies wird nach der vorliegenden Neuerung dadurch erreicht, daß die Hülse oder dgl. an mehreren Stellen
des ümfanges mit durch Eindrücken des Materials in radialer Richtung gebildeten Vorsprüngen oder dgl. versehen
ist. Diese Vorsprünge können nach weiteren Merkmalen der Neuerung als Sicken mit mindestens einer geradlinig
und in der Ebene senkrecht zur Mittelachse der Hülse verlaufenden Seitenfläche oder als Ausklinkungen,
die an einer Seite von dem übrigen Material getrennt sind, ausgebildet werden.
Diese Vorsprünge, Sicken oder dgl. können durch Anwendung eines geeigneten Gegenwerkzeuges in der Bohrung
der Hülse sehr genau und sehr weit eingedrückt werden, so daß sich eine von der Lage und von der Größe der gebildeten
Anlagefläche her einwandfreie Positionierung und Fixierung des einzusetzenden Maschinenteils ergibt.
Die Vorsprünge können nur auf einer Seite des zu befestigenden Maschinenteils vorgesehen werden, während
auf der anderen Seite eine herkömmliche Befestigung z. B. durch Verstemmen oder dgl. erfolgt, oder sie können
in zwei Reihen beidseitig des zu befestigenden Maschinenteiles eingebracht werden. Bei der Ausbildung
von Sicken wird mindestens eine Reihe erst nach dem Einsetzen des Maschinenteiles gebildet. Werden Ausklinkungen
vorgesehen, die in radialer Richtung federnd nachgiebig sind, so besteht die Möglichkeit,
diese bereits vor dem Einbau des Maschinenteils auszuformen und das Maschinenteil dann axial von einer Seite
her über die Ausklinkungen einzufedern. Die Kombination einer Reihe von Sicken und einer Reihe von Ausklinkungen
ist ebenfalls ohne weiteres möglich.
\ Die Neuerung soll nachstehend anhand des in der beiliegenden
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels einer Spannrolle näher beschrieben werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Spannrolle im Schnitt,
Fig. 1 eine Spannrolle im Schnitt,
Fig« 2 eine Seitenansicht der Spannrolle nach Fig. 1
von rechts
Fig. 3 im vergrößertem Maßstab die Einzelheit X nach Fig. 1,
Fig. 4 die Einzelheit Y nach Fig. 2 und
Fig. 5 im vergrößertem Maßstab die Ausbildung eines Vorsprunges als Ausklinkung im Schnitt.
Die Spannrolle nach Fig. 1 und 2 besteht aus dem Rollenkörper
1, dem Bolzen 2 und dem zwischen Rollenkörper 1 und Bolzen 2 angeordneten Wälzlager 3. Der Bolzen 2
weist an einem Ende einen Boden 4 auf, der mit einer exzentrischen Bohrung 5 versehen ist, die als Führungsfläche für eine den Bolzen 2 durchdringende (nicht näher
dargestellte) Schraube für die lösbare Befestigung der Spannrolle an einem Maschinenteil dient. Weiterhin
ist der Boden 4 des Bolzens 2 mit einer Schlüsselfläche 6 versehen, die als Angriffsfläche für ein (nicht näher
dargestelltes) Verstellglied dient. An dem dem Boden 4 gegenüberliegende Ende ist der Bolzen 2 mit einem im
wesentlichen radial nach innen gerichteten Lappen 7 versehen, der einstückig mit dem Bolzen 2 ausgebildet
und mit einer mit der Bohrung 5 im Boden 4 korrespondierenden Bohrung 8 versehen ist.
Das den Rollenkörper 1 drehbeweglich auf dem Bolzen 2 abstützende Wälzlager 3 weist einen die Außenlaufbahn
für die Kugeln 9 tragenden Außenring 10 und einen die Innenlaufbahn tragenden Innenring 11 auf, der durch
Verstemmungen 12 auf einem Absatz 13 des Bolzens 2 befestigt ist.
Der Rollenkörper 1 ist einstückig als Hülse ausgebildet, die an den beiden Enden im wesentlich radial nach außen
abgebördelte Spurkränze 14 zur axialen Führung des darauf ablaufenden (nicht gezeigten) Riemens aufweist.
Zur genauen Fixierung des Wälzlagers 3 und damit auch des Rollenkörpers 1 gegenüber den übrigen Teilen ist
der Rollenkörper 1 an mehreren Stellen des Umfanges mit durch Eindrücken des Materials in radialer Richtung gebildeten
Sicken 15 versehen, die auf der der Stirnfläche 16 des Außenringes 10 gegenüberliegenden Seite je
eine geradlinig und in der Ebene A-A senkrecht zur Mit-
telachse der Spannrolle verlaufende Seitenfläche 17 zur Anlage an der Stirnfläche 16 des Wälzlagers 3 aufweisen.
Diese Seitenflächen 16 können bei der Herstellung der Sicken 15 durch ein geeignetes Gegenwerkzeug in der Bohrung
des Rollenkörpers 1 sehr genau in Lage und Form hergestellt werden, so daß das Wälzlager 3 sehr genau
positioniert wird.
Zur axialen Fixierung des Wälzlagers 3 in der anderen Richtung ist an mehreren Stellen des ümfangs durch einen
axial wirkenden Stempel Material zur Bildung von Nasen 18 aus der Stufe 19 in der Bohrung des Rollenkörpers
1 gegen die anderen Seitenfläche 20 des Außenringes 10 herausgequetscht.
Durch die genaue Herstellung der Sicken 15, insbesondere der dem Wälzlager gegenüberliegenden Seitenfläche
17 ist es sehr leicht möglich, das Maß "Z" zwischen der Seitenfläche des einen Spurkranzes 14 und der Wand
21 der Maschine, an der die Spannrolle befestigt wird, einzuhalten.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführung ist anstelle der Sicke 15 eine Ausklinkung 22 vorgesehen, die ebenfalls
durch Eindrücken des Materials des Rollenkörpers 1 in radialer Richtung gebildet wird. Die Ausklinkung
22 wird an der Stelle 23 vom übrigen Material des RoI-lenkörpers
1 getrennt, so daß eine Anlagefläche 24 für die Seitenfläche 16 des Außenringes 10 des Wälzlagers
3 entsteht. Eine solche Ausklinkung hat den Vorteil, daß sie in radialer Richtung federnd nachgiebig ist.
Aus diesem Grunde ist es möglich, das Wälzlager in der Richtung des Pfeiles B einzuschieben, wobei die
Ausklinkung 22 radial nach außen ausweicht und dann nach dem Einschieben des Wälzlagers 3 wieder radial
nach innen zurückfedert. Damit ist das Wälzlager 3 axial fixiert.
Claims (3)
1. Anordnung zur axialen Positionierung und Fixierung eines Maschinenteiles in einer dünnwandigen Hülse
oder dgl., insbesondere eines Wälzlagers in der Bohrung eines Rollenkörpers einer Spannrolle, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hülse (1) oder dgl. an mehreren Stellen des ümfanges mit durch Eindrücken
des Materials in radialer Richtung gebildeten Vorsprüngen (15, 22) oder dgl. versehen ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge als Sicken (15) mit mindestens
einer geradlinig und in der Ebene A-A senkrecht zur Mittelachse der Hülse (1) verlaufenden Seitenfläche
(17) ausgebildet sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die VorSprünge als Ausklinkungen (22) , die an
einer Seite (23) von dem übrigen Material getrennt sind, ausgebildet sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8112196U1 true DE8112196U1 (de) | 1981-10-01 |
Family
ID=1328309
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8112196U Expired DE8112196U1 (de) | Anordnung zur axialen Positionierung und Fixierung eines Maschinenteils in einer dünnwandigen Hülse o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8112196U1 (de) |
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-
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- DE DE8112196U patent/DE8112196U1/de not_active Expired
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