DE3225745A1 - Kaefig zum haltern und sichern von zylinderrollen in lagern - Google Patents
Kaefig zum haltern und sichern von zylinderrollen in lagernInfo
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Description
—5-NIPPON SEIKO KABUSHIKI KAISHA, Tokio, Japan
Käfig zum Haltern und Sichern von Zylinderrollen in Lagern
Die Erfindung bezieht sich auf Käfige für Zylinderrollenlager
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die
verbesserten Käfige sind mit mehreren Zylinderrollen-Halterungsbauteilen
bzw. -vorrichtungen versehen, die aus Kunststoff hergestellt und in Umfangsrichtung bewegbar
sind, wodurch sie eine leichte Herstellung und Montage der Käfige in das Rollenlager ermöglichen.
Es ist bekannt, daß bei gepreßten oder gestanzten einstückigen Käfigen für Rollenlager der Bauart, bei der
einer der beiden Lagerringe lösbar ist, Probleme aufgrund der begrenzten Abmaßgenauigkeit beim Gießen der Zähne
und Lippen, die sich zwischen den benachbarten Rollen nach vorne erstrecken,und wegen der begrenzten Genauigkeit
beim Krümmen und Umbiegen der Zähne während der Teilmontage aufgetaucht sind. Damit ist es nachteilig,
daß beispielsweise ein Zahn dieser Bauart den oder die Rollkörper übermäßig berührt und somit eine glatte Drehung
beeinträchtigt. Andererseits kann aber auch der Nachteil auftreten, daß ein Zahn.in unzureichender Berührung
mit den jeweiligen Rollkörpern steht, wobei sogar der Rollkörper herausrutschen kann, wodurch der Zusammenbau
eines zusammengehörigen Lagerringes sehr schwierig ist.
Im Hinblick auf diese Nachteile wurden verschiedene Lagerkäfige mit getrennter Bauweise entwickelt. Hierbei
besteht ein Lagerkäfig aus einem Käfigbauteil und einer getrennten Rollkörper-Halterungsvorrichtung
Im japanischen Gebrauchsmuster Nr. 7904/62 wird ein Käfig gezeigt, in dem ein Hilfsring, insbesondere eine Auf-
nahmehülse, in das Käfigbauteil eingefügt wird. Die Aufnahmehülse
weist eine Aufnahmenut auf, die eine Breite hat, die etwas kleiner ist als der Kammerdurchmesser,
der in einem Käfigbauteil begrenzt wird. In der japanisehen
Patentanmeldung Nr. 9608/63 ist eine andere Konstruktion gezeigt, bei der ein Halterungsteil oder Halterungsteile,
die aus Kunststoff hergestellt sind, sowohl auf der radialen Innenfläche als auch auf der Außenfläche
hitzegeklebt sind oder abweichend davon, nur an einer der oben genannten beiden Flächen hitzegeklebt,
sind, so daß die Befestigungsteile oder Lippen sich durch ein Randteil der Öffnungen erstrecken, die in dem
• Käfigbauteil ausgebildet sind.
■ Der Käfig mit getrennter Bauweise, der in der ersten Druckschrift genannt ist, weist die folgenden Nachteile
auf. Da bei der Montage des zuerst genannten Käfigs ein Flansch des Hilfsrings mit der axialen Stirnseite oder
den Stirnseiten verbunden wird und danach eine Strebe oder Streben, die zwischen der Aufnahmenut ausgebildet
sind, an einer der radialen Innenseiten der Außenseite des Käfigbauteils unter Druck montiert werden, ist das
Positionieren oder Einstellen der aufeinander bezogenen Elemente sehr schwierig. Außerdem kann die Strebe durch
das Gewicht der Zylinderrollen verformt werden, da die Strebe oder die Streben in der Aufnahmenut gegen den
Flansch wie eine einseitige Lagerung abgestützt werden, während entweder ein Innenring oder ein Außenring bei
der Montage noch nicht miteinander verbunden ist. Sogar nach der Montage kann der Hilfsring aus dem Käfigbauteil
während des Betriebs infolge von Erschütterungen oder einigen anderen Gründen herausrutschen.
Die in der zweiten Druckschrift genannte Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung'
hat folgende Nachteile. Während der Montage des aus Kunststoff hergestellten Rollkörper-Halterungsbauteils
an das Käfigbauteil ist eine
große Geschicklichkeit erforderlich, vim die Zähne oder
Lippen exakt in Umfangsrichtung an jede Aufnahmeöffnung
oder Bohrung zu positionieren, da eine geringe Genauigkeit bei der Lagereinstellung einen hohen Reibungswiderstand
infolge der unnötig festen Berührung zwischen den Rollkörpern und den Zähnen ergibt. Besonders Lager mit
schwergewichtigen Rollkörpern können durch das Herausrutschen der Rollkörper über die Lippen beschädigt werden,
außer wenn die Zahnlänge, die sich"durch die Aufnahmeöffnung oder Bohrung erstreckt, groß genug ist.
Neben den obengenannten Vorrichtungen wurden auch gegossene Kunststoffkäfige benutzt, aber sie erwiesen
sich als unbefriedigend, besondern in bezug auf die Festigkeit und Genauigkeit bei hochbelastbaren Lagern.
Da bei den zwei bekannten Vorrichtungsarten die Rollkörper-Halterungsvorrichtung
oder das Rollkörper-Halterungsbauteil keine relative Verschiebung in bezug auf
das Käfigbauteil zuläßt, hat es sich gezeigt, daß einige Teile des Käfigs die Rollkörper bremsen und somit die
Lagereigenschaften verschlechtern. ■ . ■
Ferner wird als weiterer Stand der Technik auf die
britische Patentschrift Nr. 1 215 466 hingewiesen. Bei der dort angegebenen Konstruktion ist eine relative Verschiebung
zwischen der Rollkörper-Halterungsvorrichtung und dem Käfigbauteil möglich. Die Konstruktion weist jedoch
ähnliche Nachteile wie bei der zuerst genannten japanischen Druckschrift auf.
Aufgabe der Erfindung ist es, die genannten Nachteile zu beheben.
Es soll ein Käfig mit getrennter Bauweise mit hoher Festigkeit und hoher Genauigkeit für ein Zylinderrollen-.lager
vorgesehen werden, der aus einem gedrückten oder
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-8-
spanendbearbeiteten Metallkäfigbauteil und einem Rollkörper-Halterungsbauteil,
das aus Kunststoff hergestellt ist, besteht. Ferner sollen verschiedene Modifikationen
oder Abwandlungen von Käfigen für Zylinderrollenlager vorgesehen
werden, die leicht zusammengebaut werden können, ohne daß eine besondere Genauigkeit bei der Lagereinstellung
in Umfangsrichtung zwischen den Käfigbauteilen
und der Rollkörper-Halterungsvorrichtung oder dem Rollkörper-Halterungsbauteil nötig ist. Ferner sollen Käfige
in verschiedenen Modifikationen oder Abwandlungen bei
niedrigen Kosten hergestellt werden, indem vereinfachte Schritte bei der Formgebung der Bauteile angewandt wer- '
den. Außerdem sollen die Käfige besonders für Zylinderrollenlager, die hohen Betriebsbelastungen ausgesetzt
sind, geeignet sein. .
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Erfindungsgemäß besteht jeder der Käfige für Zylinderrollenlager aus einem unter Druck hergestellten Metallkäfigbauteil
und einem oder zwei gegossenen Kunststoff hai terungsbauteilen für Rollkörper. Das Käfigbauteil
setzt sich aus einem ringförmigen zylindrischen
Vs-' 25 Abschnitt zusammen, der eine bestimmte Anzahl von Kammern ■
enthält, und ferner aus einem Flansch oder aus Flanschen, die entweder an einem axialen Ende oder an beiden
axialen Enden des zylindrischen Abschnitts ausgebildet sind. Jedes Rollkörper-Halterungsbauteil oder jede RoIlkörper-Halterungsvorrichtung
weist einen kreisförmigen Ringabschnitt auf, der eine kreisförmige Seitenfläche hat,
die das axiale äußere Ende des Flansches des Käfigbauteils berührt. Ferner v/eist das Rollkörper-Halterungsbauteil
eine in Umfangsrichtung liegende Paßfläche auf,
die entweder eine radiale Innenstirnfläche oder eine Außenstirnfläche des Flansches leicht berührt oder durch
einen kleinen Spalt von diesem beabstandet ist. Das
Halterungsbauteil besteht außerdem aus einer bestimmten . Anzahl von Zähnen, die sich axial nach innen vom kreisförmigen
Ringabschnitt und zwischen den Zylinderrollen erstrecken, um die Rollkörper am Herausrutschen zu hindern,
und ferner aus mehreren Lippen, die das Rollkörper-Halterungsbauteil
an dem Plansch des Käfigbauteils befestigen. Die Montage des Käfigs kann durch einen
Schnappvorgang des Rollkörper-Halterungsbauteils in das ·
Käfigbauteil durchgeführt werden, indem das Rollkörper-Halterungsbauteil axial von der Außenseite des Flansches
nach innen gedrückt wird.
Da der erfindungsgemäße Käfig aus einem Metallkäfigbauteil und einem Rollkörper-Halterungsbauteil oder einer
Rollkörper-Halterungsvorrichtung aus Kunststoff besteht, die zusammengebaut werden, wobei ein geeignet großer
Spalt oder Abstand zwischen beiden erhalten bleibt, ist keine besonders genaue Lagereinstellung für den unter
Druckanwendung getätigten Einpaßvorgang erforderlich, so daß die Montage leicht durchführbar ist.
Sobald das Käfigbauteil und das Rollkörper-Halterungsbauteil
in ein zusammengebautes Lager eingefügt sind, greifen die kreisförmige Umfangsflache des Ringabschnitts
und die Lippen des Rollkörper-Halterungsbauteils in jeweils
eine der axialen Seitenflächen des Flansches ein, so daß der Flansch von beiden Seiten fest eingespannt
wird, und somit das Rollkörper-Halterungsbauteil die Konfiguration oder Stellung und Lage in bezug auf das Käfigbauteil
sicher berichtigen kann. Folglich kann jede unerwünschte Verschiebung oder Ablenkung des Rollkörper-Halterungsbauteils,
die durch das Gewicht der Zylinderrollen und des Halterungsbauteils selbst verursacht wird und
die eine ruckfreie oder sanfte Drehung des Rolikörpers stört, oder irgendwelche andere Schwierigkeiten, wie beispielsweise
die Verformung von Zähnen oder Lippen, vollständig verhindert werden, so daß keine Geräuschbildung
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-10- .
während des Betriebs entsteht.
während des Betriebs entsteht.
Die Einfügung des erst später eingebauten Lagerrings kann sehr leicht durchgeführt werden, da die radiale Ver-Schiebung
der Rollkörper auf ein Minimum unterdrückt werden kann. Somit ist die Gefahr der Beschädigung der
Lagerrollen während des Einbaus beseitigt. Auch besteht während der Drehung des Lagers beim Betrieb keine Gefahr,
daß die Rollkörper aus dem Halterungsbauteil herausrutsehen,
da das Rollkörper-Halterungsbauteil an seiner . axialen Verschiebung gehindert wird. Weiterhin ist zu
bemerken, daß das Rollkörper-Halterungsbauteil bis zu einem bestimmten Betrag eine Umfangsbewegung zuläßt, so
als wäre es schwimmend gelagert. Wenn sogar ein oder mehrere Rollkörper die Zähne oder Vorsprünge des Halterungs-bauteils
berühren, kann sich der Vorsprung bewegen, um sich, so von der stoßartigen Krafteinwirkung zu befreien.
Somit können eine verschlechterte Drehbarkeit und eine Beschädigung oder Verformung der Zähne vermieden werden.
. ·
Auch für den Fall, daß die Käfigbauteile durch einen Preßvorgang geformt werden, können sie durch vereinfachte
Arbeitsschritte zusammen mit hoher Abmaßgenauigkeit, sehr geringem Gewicht und niedrigen Kosten hergestellt
■ werden. Daher sind die hochgenauen Lagerkäfige für Zylinderrollenlager, die hohen Belastungen ausgesetzt
werden, geeignet. · . .
Ausführungsformen der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnungen beispielshalber beschrieben.
Dabei zeigen;
FIG. 1 einen Querschnitt einer ersten erfindungsgemäßen
Ausführungsform,
F I G . 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in
Fig. 1,
F I G . 3 eine räumliche Darstellung eines Teils der Halterungsvorrichtung für Zylinderrollen,
F I G . 4 einen Querschnitt einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform,
F I G . 5 einen Querschnitt einer dritten erfindungsgemäßen Ausführungsform,
F I G . 6 einen Querschnitt einer vierten erfindungsgemäßen Ausführungsform und
F I G . 7 einen Querschnitt einer fünften erfindungsgemäßen Ausführungsform.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine erste erfindungsgemäße Ausführungsform. In den Abbildungen bezeichnet die Bezugszahl
1 einen Außenring, der an seinen beiden axialen Laufbahnenden Flansche aufweist, und die Bezugszahl 2
beschreibt einen Ihnenring, der einen Flansch an einem axialen Laufbahnende aufweist. Die Bezugszahl 3 beschreibt
eine Zylinderrolle, und die Bezugszahl 4 den Käfig der Erfindung.
Der Käfig 4 besteht aus einem Käfigbauteil 6, das aus gepreßtem Metallblech hergestellt ist, und einer Halterungsvorrichtung
10 für die Zylinderrollen aus gegossenem, synthetischen Kunstharzmaterial, also aus Kunststoff.
Das Käfigbauteil 6 wird dadurch hergestellt, daß die beiden axialen Endbereiche eines Metallhohlzylinders radial
nach innen gebogen werden und somit zwei kreisförmige Flansche 8 bilden. Das Käfigbauteil 6 ist somit im
Querschnitt U-förmig ausgebildet, wobei das "U" zur Seite hin gedehnt und in der Höhe verkürzt ist. Der zylindrische
Abschnitt 7 des Käfigbauteils 6 ist so geformt, daß
-12-er viele Öffnungen für nicht abgebildete Kammern oder Taschen bestimmt, die in einem vorbestimmten Abstand
voneinander entfernt sind und jeweils durch nicht abgebildete Streben voneinander getrennt sind, so daß die
Zylinderrollen abgestützt und geführt werden.
Die Haiterungsvorrichtung für die Zylinderrollen besteht
aus einem kreisförmigen Ringabschnitt 11, mehreren Zähnen oder Vorsprüngen 12, die sich vom kreisförmigen.
Ringabschnitt axial und nach innen erstrecken, so daß die Zylinderrollen 3, die jeweils zwischen zwei benachbarten
Vorsprüngen 12 aufgenommen sind, am Herausgleiten gehindert werden. Ferner sind Zähne, Lippen oder Klauen
13 vorgesehen, die einstückig mit den Vorsprüngen 12 ausgebildet, sind und sich radial von jedem Vorsprung 12
nach innen erstrecken, wie dies in Fig. 3 gezeigt wird.
Der kreisförmige Ringabschnitt 11 ist auf einer ring- ; förmigen Innenfläche 15 ausgebildet, die jede der in
axialer Richtung angeordneten Außenflächen der Flansche berührt, und einen kreisförmigen Stufenabschnitt aufweist,
wodurch eine ringförmige Paßfläche 17 mit der in radialer Richtung angeordneten Fläche der Innenkante des
Flansches 8 in Eingriff steht.
In dieser Ausführungsform ist der Außendurchmesser d1 des Ringabschnitts 11 etwas kleiner als der Außendurchmesser
D1 des zylindrischen Abschnitts 7 des Käfigbauteils 6. Der Innendurchmesser d2 des Ringabschnitts
11 ist kleiner als der Wälzkreis oder Teilkreis der Zylinderrolle 3, so daß die kreisförmige Innenfläche 15
fast vollständig mit der Außenfläche des Flansches 8 des Käfigbauteils in Eingriff steht. Der Außendurchmesser d3
der kreisförmigen Paßfläche 17 der Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
10 ist etwas kleiner als der Innendurchmesser D2 des Flanschabschnitts 8 des Käfigbauteils
6. Die Breite oder Höhe H der abgestuften Paßfläche 17
stimmt weitgehend mit der Wandstärke des Flanschabschnittes 8 überein. Wenn die Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
10 in einer solchen Lage zum Flansch 8 durch die Lippen 13 verbunden ist, bleibt ein kleiner Zwischenraum
zwischen der kreisförmigen Paßfläche 17 und der radialen Innenfläche des Flanschabschnitts, so daß eine Umfangsbewegung
der Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung 10 in bezug auf das Käfigbauteil 6 möglich ist.
Die zwei gegenüberliegenden Seitenflächen des Zahnes oder Vorsprungs 12 sind so ausgebildet, daß jede Fläche
einen Teil einer konkaven, kreisförmigen, zylindrischen Oberfläche 20 bildet, die sich mit dem Kurvenverlauf der
Zylinderrollen deckt. Die Breite W der radialen Stirnfläche des Zahnes 12 (Fig. 2) ist größer als der Zwischenraum
zwischen zwei benachbarten Rollen 3, längs des Teilkreises der Zylinderrollen. Die axiale Länge S des
Zahnes 12 ist größer als die Summe der Länge 6-j, die
sich zwischen dem axialen Ende der eingebauten'Zylinderrolle
3 und der kreisförmigen Innenfläche 15 des Ringabschnitts 11 der Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung 10
erstreckt, zusammenaddiert mit der Länge &„, die für den
Eingriff mit den Zylinderrollen 3 nötig ist und die Länge umfaßt, die nötig ist, um ein axiales Spiel der Zylinderrollen
zu ermöglichen.
Die Zähne 12 sind auf der Innenfläche des Ringabschnitts 11 in einem bestimmten Abstand vorgesehen. Das
radiale äußere Kopfende der Zähne 12 ist als eine konisehe oder schräge Fläche 21 ausgebildet, die so geneigt
ist, daß sie in Richtung des Flansches 8 in ihrer radialen Ausdehnung größer wird. Das radiale äußere Ende der
konischen Fläche 21 steht radial über die Paßfläche 17 nach außen und bildet so die Lippe oder Klaue 13· Der
Außendurchmesser d4 des äußersten Endes (d.h. das äußerste Ende der konischen Fläche 21 in radialer Richtung) ist
größer als der Innendurchmesser D2 des Flansches 8 des
Käfigbauteils 6. Der Durchmesser d5 der Klaue 13 am hinteren Ende (d.h. das innerste Ende der konischen Fläche
in radialer Richtung) ist kleiner als der Innendurchmesser D2 des Flansches 8.
5
5
Wenn es nötig ist, den Käfig, der den obengenannten Aufbau aufweist, in ein Lager einzubauen, wird das Käfigbauteil
6 in den Außenring 1 eingefügt. Danach wird die erforderliche Anzahl von Zylinderrollen 3 in die Kammern
' des Käfigbauteils 6 eingegeben. Anschließend wird die
Zylinderrollen-Hälterungsvorrichtung 10 von außen in das
^ Käfigbauteil 6 so eingefügt, daß die Vorsprünge 12 in das Innere des Käfigbauteils 6 gerichtet sind. Während des
Einbaus wirken die konischen-Flächen 21 auf den Zähnen
als Führungsflächen. Die Lippen 13 werden durch die zwangsläufige Berührung mit der Innenfläche des Flansches
8 des Käfigbauteils 6 elastisch verformt und anschließend in ihre ursprüngliche Lage zurückgebildet·. Auf diese Weise
berührt die Rückfläche jeder Lippe 13 und jede kreisförmige Innenfläche 15 des Ringabschnitts jeweils die axiale
Innenfläche und Außenfläche des Flansches 8 des Käfigbauteils 6. Somit ist die ringförmige Paßfläche· 17 des
Ringabschnitts 11 zwischen der radialen Innenfläche des Flansches 8 positioniert, wobei ein kleiner Abstand beibehalten
wird. Da die Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
10, die in dieser Weise eingebaut ist, in Umfangsrichtung in bezug auf das Käfigbauteil 6 beweglich ist,
ist keine besonders genaue Einstellarbeit in bezug auf das Käfigbauteil 6 während des Einrast- oder Eins.chnapp-Vorgangs
erforderlich. Da der Durchmesser d5 des Vorsprungs 12 am innersten Ende der konischen Fläche 21 in
radialer Richtung kleiner ist als der Innendurchmesser D2 des Flansches 8 des Käfigbauteils 6, kann der Einrastvorgang
leicht durchgeführt werden, auch wenn der Zusammen- · bau oder die Montage beendet ist. Der Durchmesser d4 der
Lippen 13, der in radialer Richtung am weitesten außen
liegt, ist größer als der Innendurchmesser D2 des Flansches
8 des Käfigbauteils 6, so daß die Zylinderrollen-Halt erungs VQrri chtung 10 niemals über den Flansch 8
herausgleiten kann. Zusätzlich wird, da ein geeigneter Abstandsbetrag zwischen der Paßfläche 17 des Ringabschnitts
11 und der radialen Innenfläche des Flanschs 8, wie schon erwähnt, besteht, die Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
10 sich niemals am Flansch 8 des Käfigs festsetzen, noch wird sie die Umfangsbewegung der Halterungsvorrichtung
behindern oder bremsen, sogar wenn sich die Halterungsvorrichtung während des Betriebs
oder Laufes in Folge einer Temperaturerhöhung ausdehnt.
Wenn der Außenring 1 und die Zylinderrollen 3 eingebaut
sind und der erfindungsgemäße Käfig 4 verwendet wird, der aus einem Käfigbauteil 6 und zwei Zylinderrollen-Halterungsvorrichtungen
10 besteht, so daß keine Trennung bewirkt wird, dann greift der Zahn 12.der Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
10 an zwei benachbart liegenden Rollen in einer Zwischenlage zwischen diesen ein, so daß sich die Zylinderrollen nicht verschieben
oder bei Gebrauch herausfallen können. Der Ringabschnitt 11 der Halterungsvorrichtung 10 hält den
Flansch 8 an seiner kreisförmigen Umfangsflache 15, die
eine ausreichend große Fläche aufweist, so daß der Ringabschnitt das Gewicht der Zylinderrollen halten
kann, die durch die Vorsprünge 12 gelagert werden, so daß die Höhe der Verformung der Zähne oder Vorsprünge
12 sehr gering ist, sogar wenn Zylinderrollen der schweren Ausführung benutzt werden.
Die Flansche 8 des Käfigbauteils 6 der obengenannten Ausführungsform sind an der gesamten Umfangsfläche auf
beiden axialen Enden des zylindrischen Teils 7 ausgebildet. Die Lippen 13 der Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
10 sind an jedem Ende von allen Vorsprüngen 12 aus-
gebildet. Es ist jedoch nicht notwendig, daß sie so geformt sind, sondern es ist auch möglich, daß mehrere
Flansche 8, die unregelmäßg voneinander beabstandet sind, vorgesehen werden. Ebenso ist es möglich, daß die Lippen
13 nur an manchen Zähnen, die sich an geeigneten Stellen befinden, ausgebildet sind. Die Montage oder der
Einkupplungsvorgang. der Zylinderrollen-Haiterungsvorrichtung an das Käfigbauteil kann zusätzlich zu der Möglichkeit
durchgeführt werden, bei der alle Zähne mit den durchgehenden oder gleichmäßigen Flanschen verbunden
oder befestigt sind, so daß entweder die Lippen, die an einem Teil der Vorsprünge ausgebildet sind, mit den
gleichmäßig oder durchgehend geformten Flanschen verbunden werden oder daß alle Lippen oder nur ein Teil der
Lippen an den unregelmäßig geformten Flanschen befestigt ■ sind.
Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung,
bei der ein Käfigbauteil 6 einen Flansch 8 aufweist, der nur an einem axialen Ende des zylindrischen
Abschnitts 7 ausgebildet ist, so daß sich ein L-förmiger Querschnitt ergibt. Die Zylinderrollen-Haiterungsvorrichtung
10, die mit einer solchen Ausführungsform des Käfigbauteils verbunden wird, weist Zähne oder Vor-
^ 25 sprünge 12 auf, deren axiale Länge größer ist als die
in'Fig. 1 gezeigte Zahnlänge, so daß sie eine Berührungslänge mit den Zylinderrollen 3 aufweist, die größer
ist als die Hälfte der axialen Länge L der Zylinderrollen. Da der Aufbau und die ungefähren Abmessungen der
restlichen Komponenten, d.h. mit Ausnahme der Zähne 12, in bezug auf den Flansch 8 des Käfigbauteils 6 mit dem
in Fig. 1 gezeigten Aufbau und den entsprechenden Ab-■messungen
übereinstimmen, wird keine ausführliche Beschreibung gegeben.
'
Fig. 5 zeigt eine dritte Ausführungsform der Erfindung, bei der ein Käfigbauteil 6 auf dem einen axialen
Ende seines zylindrischen Abschnitts 7 einen radial nach innen gebogenen Flansch 8a aufweist und auf dem
anderen axialen Ende einen radial nach außen gebogenen Flansch 8b hat, so daß sich ein Z-förmiger Querschnitt
ergibt.
Die Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung 10 ist mit
dem nach außen gebogenen Flansch 8b verbunden und' weist . Zähne 12 auf, die axial nach innen gerichtet sind, um
die Zylinderrollen am Herausgleiten zu hindern, wie dies auch in Fig. 1 gezeigt ist. Jedoch sind alle mit ·
der radialen Außenseite jeder der Zähne des Ringabschnitts 11 ausgerichteten Lippen 13 so vorgesehen, daß
der Ringabschnitt 11 selbst fest an dem nach außen gebogenen Flansch 8b gehalten wird.
Bei dieser Ausführungsform ist der Außendurchmesser d1 des Ringabschnitts 11 größer als der Außendurchmesser
D3 des Flansches 8b, der einen äußeren radialen Rand bildet. Auf dem Flansch 8b ist die ringförmige Innenfläche
15 ausgebildet, die die axial gelegene Außenfläche des Außenflansches 8b berührt, und ferner ist eine Paßfläche
17 ausgebildet, die die radiale Außenbegrenzungsflache
des Flansches 8b berührt. Der Innendurchmesser d3 der Paßfläche 17 ist größer als der Außendurchmesser D3
des Flansches 8 und seine Breite H stimmt fast mit der . Wandstärke des Flansches 8b Uberein.
Ein Vorsprung ist so ausgebildet, daß er sich axial nach innen vom radialen äußeren Ende des Ringabschnitts
11 erstreckt. Der Vorsprung weist eine radiale innere kegelige Fläche 21 auf, die radial nach außen und axial
nach innen vom Ringabschnitt 11 geneigt ist. Die radiale innere Spitze der kegelingen Fläche 21 bildet eine Lippe
13, die sich radial nach innen unterhalb der Paßfläche 17 erstreckt. Der Innendurchmesser d4 der Lippe
am radialen innersten Rand der kegeligen Fläche 21 ist
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kleiner als der Außendurchmesser D3 des Flansches 8b des Käfigbauteils 6, und der Durchmesser d5 der Lippe
13 an der Spitze (am radialen äußersten Ende der kegeligen Fläche 21) ist größer als der Außendurchmesser D3
des Außenflansches 8b.
Das Einfügen des Käfigs der obengenannten Konstruktion bei der Montage wird in ähnlicher Weise durchgeführt,
wie dies in der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform gezeigt ist.
Lage und Teilung der Lippen der Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
dieser Ausführungsform sind zweckmäßig so .ausgewählt, daß sie mit jedem Vorsprung übereinstimmen.
Sie können aber auch einstückig nur mit einigen Zähnen in entsprechenden Abständen angeordnet sein. Ähnlich
kann der Außenflansch 8b des Käfigbauteils an der über dem Umfang sich erstreckenden, an der Außenseite liegenden
Zwischenfläche des zylindrischen Abschnitts 7 des Käfigbauteils 6 ausgebildet sein.
Wenn eine Zylinderrollen-Haltevorrichtung an dem nach innen gebogenen Flansch 8a des Käfigbauteils 6 befestigt
werden soll, kann die Halterungsvorrichtung,- die ^ ■ 25 bei der Ausführungsform 1 verwendet wird, benutzt werden.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine vierte und fünfte Aus-, führungsform der Erfindung, wobei jeweils ein innerer
Ring und die Zylinderrollen zweckmäßig durch eine Haltevorrichtung
zusammengebaut sind.
In beiden Figuren bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen Außenring, der an beiden axialen Enden außerhalb
der Laufbahn keine Flansche aufweist, während das Bezugszeichen
2 einen Innenring kennzeichnet, der Flansche aufweist, die jeweils auf jedem axialen Ende außerhalb der
Laufbahn angeordnet sind, und ferner bezeichnet die Be-
zugszahl 3 die Zylinderrollen.
Fig. 6 zeigt die Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung, die an einem Käfigbauteil angeordnet ist, das
einen U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei die seitlich
vorstehenden Teile kurz sind. In diesem Querschnitt haben sov/ohl das Käfigbauteil 6 als auch die Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
10 ihre Teile in bezug auf die zentrale Achse senkrecht zur Drehachse angeordnet.
Bei dieser Ausführungsform wird die folgende Beziehung zwischen dem Außendurchmesser D3 der Flansche 8
des Käfigbauteils 6, dem Durchmesser d3 der Umfangspaßfläche 17 des Ringabschnitts der Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
10, dem Durchmesser d4 der Halterungsvorrichtung am in radialer Richtung innersten gelegenen
Ende der Lippen 13 und dem Durchmesser d5 der Halterungsvorrichtung
am in radialer Richtung äußersten Ende der kegeligen Fläche 21 der Halterungsvorrichtung 10
erfüllt: .
d4< D3 < d5 und d3 > D3.
Wenn ein Käfigbauteil mit L-förmigen Querschnitt in dieser Ausführungsform benutzt wird, dann wird eine Halterungsvorrichtung
angewendet, die die Form und Lage aufweist, die symmetrisch zu der in Fig. 4 gezeigten Form
und Lage ist. .
Die in Fig. 7 gezeigte Ausführungsform benutzt ein Käfigbauteil mit Z-fÖrmigem Querschnitt und eine Halterungsvorrichtung
10, die mit dem Käfigbauteil verbunden wird. Das Käfigbauteil 6 und die Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
10 sind beide in axialer und radialer Beziehung in umgekehrter Weise aufgebaut und miteinander
verbunden, wie es in Fig. 5 gezeigt wird. Damit ergibt sich, daß folgende Beziehungen in bezug auf den Innendurchmesser
D2 des nach innen gebogenen Flansches 8a des Käfigbauteils 6, den Durchmesser d3 der Paßfläche 17
des Ringabschnitts 11 der Käfighaiterungsvorrichtung 10,
den Durchmesser d4 der Lippe an ihrem in radialer Richtung äußersten Ende und den Durchmesser d5 der Lippe am
in radialer Richtung innersten Ende der geneigten Lippenfläche erfüllt werden müssen:
d4 > D2 > d5 und d3 < D2.
Wenn ein Käfig, wie er in den Fig. 6 oder 7 gezeigt ist, in ein Lager eingebaut wird, dann wird zuerst das
Käfigbauteil 6 um einen Innenring 2 herum eingefügt. Anschließend werden die Zylinderrollen'3 in jede der entsprechenden
Taschen des Käfigbauteils 6 eingefügt. Anschließend wird die Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
10 axial nach innen auf das Käfigbauteil von der Außenseite eingefügt,indem die Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
10 in axialer Richtung gedrückt wird, wobei die Zähne oder Vorsprünge 12 in den Innenraum des Lagers zeigen,
so daß die Lippen 13 durch den Flansch 8 oder 8a an der axialen Innenfläche verriegelt werden können.
In allen bisher gezeigten Ausführungsformen wurde die geneigte Fläche der Lippen der Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
als eine schräge oder konische Fläche dargestellt. Es ist jedoch nicht notwendig, daß sie als eine
schräge oder konische Fläche, ausgebildet ist, sondern sie kann entweder konvex, konkav oder irgendeine andere .'
. Form annehmen, solange sie mit geringem Widerstand während des erzwungenen Einbaus funktioniert. Ebenso ist es
nicht notwendig, daß die Oberfläche, die sich von dem Zahn oder vom vorderen axialen Ende der Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
bis zum Flansch des Käfigbauteils erstreckt, eine geneigte Oberfläche ist. In allen vorhergenannten
Ausführungsformen ist der Ringabschnitt der Zylinderrollen-Halterungsvorrichtung
so abgebildet, daß er über den Umfang kontinuierlich ausgebildet ist. Solche Ringabschnitte können jedoch, besonders wie sie in den
Fig. 1, 4 und 6 gezeigt sind, diskontinuierlich oder
teilweise diskontinuierlich an Abschnitten ausgebildet sein, entsprechend den Zähnen und/oder den Lippen, indem
die Abschnitte wie Fenster herausgeschnitten werden 5 oder indem die äußeren Randabschnitte herausgeschnitten
werden. Eine solche modifizierte Bauart beugt der Verformung oder den Schäden während des Gießvorgangs vor
und ermöglicht ein Gießen mit hoher Genauigkeit, da die gegossenen Zylinderrollen-Halterungsbauteile leicht aus
der Form durch lediglich eine axiale Ziehkraft oder Zugkraft herausgenommen werden können» Die in den Fig.
5 und 7 gezeigten Zylinderrollen-Halterungsbauteile oder Zylinderrollen-Halterungsvorrichtungen können so
hergestellt werden, daß sie diskontinuierlich ausgebildete Ringabschnitte aufweisen, wie es in den vorgenannten
Modifikationen erklärt wurde.
Gü/Gu
Claims (9)
- PaieDlanwälto .. .. .... .. .. 12191Reichelu.Reichet.::..:.; \ :·.\Χ\: JParksiraße 13 *.." ..* *..* I *..* «l··Frankfurt a. M. 1NIPPON SEIKO KABUSHIKI KAISHA, Tokio, JapanPatentansprücheMJ Käfig zum Haltern und Sichern von Zylinder roll en in Lagern, bestehend aus einem ringförmigen Metallkäfigbauteil und einem oder zwei aus Kunststoff hergestellten Zylinderrollen-Halterungsbauteilen,
d a d u r c'h gekennzeichnet, daß das Käfigbauteil (6) aus einem geraden zylindrischen Abschnitt (7) besteht, der viele Kammern zur Aufnahme von entsprechend so vielen Zylinderrollen (3) aufweist, und einen oder zwei Flansche (8) hat, die entweder an einem oder beiden axialen Enden des zylindrischen Abschnitts(7) vorgesehen sind, und daß jedes Zylinderrollen-Hal.terungsbauteil (10) aus einem kreisförmigen Ringabschnitt (11) besteht, der eine kreisförmige Seitenfläche (15) hat, die von der in axialer Richtung liegenden Außenfläche des Flansches (8) des Käfigbauteils (6) berührt wird, und eine kreisförmige am Umfang angeordnete Paßfläche (17) aufweist,, die an die kreisförmige Seitenfläche (15) angrenzt und die entweder von einer, in radialer Richtung gesehen, innenliegenden oder außenliegenden Fläche des Flansches (8) des Käfigbauteils (6) leicht berührt wird · oder beabstandet ist, daß ferner mehrere Zähne oder 'Vorsprünge (12) vorgesehen sind, die sich vom Ringabschnitt (11) axial nach innen erstrecken und so zwischen die be-, nachbarten Zylinderrollen (3) greifen, daß sie ein Herausrutschen irgendeiner Zylinderrolle verhindern, und daß mehrere mit dem kreisförmigen Ringabschnitt (11) einstückig ausgebildete Lippen (13). vorhanden sind, die das Zylinderrollen-Halterungsbauteil (10) mit dem Flansch (8) des Käfigbauteils (6) verriegeln, so daß das Zylinderrollen-Halterungsbauteil (10) an dem Käfigbauteil (6) allein dadurch befestigt werden kann, daß das Halterungsbauteil (10) von der Außenseite des Flansches (8) des Käfigbauteils (6) axial nach innen gedrückt wird.-Z- - 2. Käfig nach Anspruch 1, . " dadurch gekennzeichnet, daß entweder eine radiale Außenfläche oder eine Innenfläche der Zähne des Zylinderrollen-Halterungsbauteils als eine geneigte Fläche ausgebildet ist, die vom inneren axialen Ende begrenzt ist und sich radial nach innen in Richtung des Flansches des Käfigbauteils (6) neigt, und daß auf jedem Zahn (12) eine Lippe (13) einstückig ausgebildet ist. ' .10
- 3. Käfig nach Anspruch 2, ■ dadurch gekennzeichnet,daß die geneigte Fläche, die jede Lippe (13) bildet, als eine konische Fläche ausgebildet ist, die sich in Richtung des Flansches (8) des Käfigbauteils (6) neigt, der radial nach innen oder außen gebogen ist,und die an dem axial innersten Ende jedes Zahnes (12) beginnt und radial nach außen oder innen in Richtung des Ringabschnitts (11) geneigt ist, und daß eine Lippe (13).des Zylinderrollen-. Halterungsbauteils am radial innersten oder äußersten Ende der konischen Fläche vorgesehen ist und daß der Durchmesser der Lippe am radial äußersten Ende d4 und am radial innersten Ende d5 in bezug auf den radialen Innendurchmesser D2 des nach innen gebogenen Flansches (8) ^ 25 des Käfigbauteils (6) in folgender Beziehung steht:d4> D2 > d5 und in bezug auf den radialen Außendurchmesser D3 des nach außen gebogenen Flansches des Käfigbauteils in folgender Beziehung steht: d4 < D3 <d5.
- 4. Käfig nach Anspruch 2 oder 3,dadurch gekennzeichnet, daß das Käfigbauteil eine bestimmte Anzahl von Flanschen aufweist, die zumindest um ein axiales Ende des Käfigbauteils diskontinuierlich ausgebildet sind, und daß das ZylinderrollenrHalterungsbauteil Lippen aufweist, die auf allen Zähnen oder einem Teil davon ausgebildet sind.
- 5. Käfig nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die kreisförmige Seitenfläche des Ringabschnitts des Halterungsbauteils diskontinuierlich oder teilweise kontinuierlich an Abschnitten ausgeschnitten ist, die mit der Lage der Zähne oder der Lippen übereinstimmen.
- 6. Käfig nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß das Halterungsbauteil aus folgenden Teilen besteht: a) einer bestimmten Anzahl von Zähnen oder Vorsprüngen (12), die einstückig mit dem Ringabschnitt (11) ausgebildet sind und die sich axial nach innen vom Ringabschnitt des Halterungsbauteils erstrecken, wobei die Vorsprünge (12) so eingestellt sind, daß sie entweder von einer radialen Außenseite oder Innenseite in bezug auf jede Lippe (13) beabstandet sind und eine geneigte Innenfläche haben, die axial nach außen geneigt ist und radial entweder nach innen oder nach außen in Richtung des Käfigbauteils geneigt ist, und aus b) mehreren Lippen (13), von denen jede einstückig am innersten Ende, in axialer Richtung gesehen, der konischen Fläche ausgebildet ist, so daß sie eng an der Innenwand des Flansches (8) eingepaßt sind..
- 7. Käfig nach Anspruch 6, . dadurch gekennzeichnet, daß die konische Fläche einschließlich der Lippe (13) als eine konische Fläche ausgebildet ist, die sich axial nach innen von der axialen Innenfläche des Ringabschnitts (11) erstreckt (und in einer Lage angeordnet ist, die von dem Zahn beabstandet ist) und radial nach außen oder innen geneigt ist, abhängig von der Form des Flansches, der entweder nach außen oder nach innen gebogen ist, und daß die Lippe des Halterungsbauteils entweder am ra-• dialen inneren Ende oder am äußeren vorderen Ende der konischen Fläche ausgebildet ist, so daß zwischen dem Durch-messer dA am vorderen Ende der Lippe und dem Durchmesser d5 am hinteren Ende der Lippe in bezug auf den Außendurchmesser D3 des Außenflansches folgende Beziehung besteht: d4<D3<d5, während in bezug auf den Innendurchmesser D2 des Innenflansches folgende Beziehung besteht:
- 8. Käfig nach Anspruch 6 oder 7, ' · ■ . dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Abschnitt (7) des Käfigbauteils (6) mit einer bestimmten Anzahl von Flanschen (8) versehen ist, die längs des Umfangs diskontinuierlich ausgebildet sind und daß der Ringabschnitt (11) des Halterungsbauteils mehrere Lippen (13) aufweist, die einstückig auf dem Ringabschnitt ausgebildet sind und allen Zähnen oder einem Teil der entsprechenden Zähne zugeordnet sind.
- 9. Käfig nach Anspruch 1 bis 8, ' dadurch gekennzeichnet,' '.20 daß das Metallkäfigbauteil druckgeformt ist.
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