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DE8108381U1 - "vorrichtung zum einfassen der raender von gegenstaenden geringer hoehe" - Google Patents

"vorrichtung zum einfassen der raender von gegenstaenden geringer hoehe"

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Publication number
DE8108381U1
DE8108381U1 DE19818108381 DE8108381U DE8108381U1 DE 8108381 U1 DE8108381 U1 DE 8108381U1 DE 19818108381 DE19818108381 DE 19818108381 DE 8108381 U DE8108381 U DE 8108381U DE 8108381 U1 DE8108381 U1 DE 8108381U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
holder
pressure rollers
bracket
edges
Prior art date
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Expired
Application number
DE19818108381
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOESTER-INDUSTRIEBEDARF OHG 8521 UTTENREUTH DE
Original Assignee
KOESTER-INDUSTRIEBEDARF OHG 8521 UTTENREUTH DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Priority to DE19818108381 priority Critical patent/DE8108381U1/de
Publication of DE8108381U1 publication Critical patent/DE8108381U1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C1/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing decorative surface effects
    • B44C1/10Applying flat materials, e.g. leaflets, pieces of fabrics
    • B44C1/105Applying flat materials, e.g. leaflets, pieces of fabrics comprising an adhesive layer

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einfassen der Ränder von vorzugsweise platten- oder tafelförmigen Gegenständen geringer Höhe, z.B. Isolierglasscheiben, mit einem Band, vorzugsweise Selbstklebeband.
Es besteht oft das Bedürfnis, Gegenstände geringer Hohe mit einem Einfaßband zu bekleben. Dabei werden die Ränder des Einfaß-Bandes um die Kanten des Gegenstandes umgelegt, so daß sich im aufgeklebten Zustand ein U-förmiger Querschnitt ergibt. Zu diesem Zweck sind Selbstklebe-Bänder bekannt, die einseitig oder beidseitig mit Klebstoff beschichtet sind. Um derartige Bänder auf Rollen aufwickeln zu können, ist es ferner bekannt, Abdeckbänder vorzusehen, beispielsveise aus Papier, Folie oder dergleichen, insbesondere silikonbeschichtetem Papier.
Wärme- und/oder schalldämmende Isolierglasscheiben werden zu ihrer Verwendung als Fensterscheiben oder Schaufensterscheiben an ihren Rändern eingefaßt. Zwischen den beiden äußeren Glasscheiben ist am Rand eine Dichtungsmasse, beispielsweise aus Bitumen, angebracht. Zum Einfassen derartiger Isolierglasscheiben werden bisher Metallprofile, insbesondere Aluminiumprofile verwendet. Diese Profile müssen jeweils in Stücke entsprechender Länge abgeschnitten und mit einer Gehrung versehen werden, damit sie die Ränder derartiger, meist rechteckiger Isolierglasscheiben vollständig abdecken. Die Handhabung derartiger Profile ist schwierig und das Abschneiden, auf Gehrungschneiden und Anbringen zeitaufwendig.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der die Ränder vorzugsweise platten- oder tafelförmiger Gegenstände geringer Höhe, z.B. Isolierglasscheiben, in einfacher Weise insbesondere mit Selbstklebeband eingefaßt werden können.
- 3 -
. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung im wesentlichen dadurch
gelöst, daß eine Abwickelhaspel für eine Vorratsrolle für Einfaßband vorgesehen ist, sowie eine Abzugsvorrichtung mit einem wahlweise betätigbaren Antriebsmotor, Führungsmittel für den einzufassenden Gegenstand, eine Planandruckrolle für das Ein-
ΐ faßband an den Kanten des einzufassenden Gegenstandes, eine
Falzschiene zum Umlegen der Kanten des Einfaßbandes, sowie ferner zwei seitliche, verschiebbar auf Bügel gelagerte Andruckrollen für das Einfaßband auf gegenüberliegenden Flächen des Gegenstandes, wobei die Achsen der seitlichen Andruckrollen senkrecht zur Achse der Planandruckrolle verlaufen und Handgriffe zum Halten und Führen mit Betätigungsschalter für den Antriebsmotor vorgesehen sind.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung erlaubt es, während einer relativen Bewegung zwischen der Vorrichtung und dem einzufassenden Gegenstand selbsttätig das Einfaßband am Rand des Gegenstandes anzubringen und die Kanten des Einfaßbandes umzubiegen, so daß im verarbeiteten Zustand das Selbstklebeband einen U-förmigen Querschnitt aufweist und mit seinen Kanten auf den Flächen des einzufassenden Gegenstandes festgeklebt wird. Dadurch ist es möglich, Isolierglasscheiben unmittelbar nach ihrer Herstellung einzufassen, da der Aushärtevorgang der Dichtungsmasse zwischen den Isolierglasscheiben durch das Einfaßband nicht behindert oder verhindert wird.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn der Antriebsmotor mit einer Aufwickelrolle für ein Abdeckband des Einfaßbandes einerseits und über Kraftübertragungsmittel z.B. einer Kette( mit ■ der Planandruckrone verbunden ist.
Um die Vorrichtung exakt entlang des Randes des einzufassenden Gegenstandes bewegen zu können bzw. den einzufassenden Gegenstand exakt entlang der Vorrichtung führen zu können,
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ist es vorteilhaft, daß als Führungsmittel für den einzufassenden Gegenstand eine Vorführung und durch eine Feder verbundene Führungsscheiben sowie ein schwenkbar gelagerter Andruckbügel vorgesehen sind.
Zweckmäßigerweise sind die Falzschienen und die verschiebbaren Bügel für die seitlichen Andruckrollen an einer Halterung
angeordnet.
Gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die
Halterung starr mit einer Grundplatte und/oder einer Abdeckplatte verbunden und der oder die Bügel für die seitlichen
Andruckrollen ist bzw. sind auf der Halterung verschwenkbar Ii
gelagert. jf
Gemäß einem abgewandelten Ausführungsbeispiel ist, insbeson- |
dere zur Erleichterung beim Eckübergang von einer Längskante $
zur anderen Längskante des einzufassenden Gegenstandes die f
Halterung an der Grundplatte und/oder Abdeckplatte verschwenk- jj'
bar in einem Lager gelagert. j
In vorteilhafter Weise dient zur Verschwenkung ein mit einem ί
Exzenterhebel verbundener, verschwenkbar gelagerter Exzenter, *
der auf eine mit der Halterung verbundene Exzenterstange ein- ;
wirkt. I
Die Verschwenkung der Halterung kann beispielsweise manuell 1
über den Exzenterhebel erfolgen oder, gemäß einer vorteilhaften |
Ausgestaltung der Erfindung, durch eine pneumatische Zylinder- ;
Kolben-Anordnung. Im Ruhezustand ist im allgemeinen die Halte- jj
rung an die Grund- bzw. Abdeckplatte angeschwenkt. Dazu ; dient in vorteilhafter Weise eine an der Halterung und an der
Grundplatte und/oder Abdeckplatte angeordnete Zugfeder.
Um eine Anpassung der Andruckrollen an verschiedene Stärken (Dicken) des einzufassenden Gegenstandes in einfacher Weise zu ermöglichen, ist es vorteilhaft, wenn die verschiebbaren Bügel für die seitlichen Andruckrollen relativ zueinander verstellbar angeordnet sind.
Zur Verstellung der Bügel bzw. Andruckrollen zueinander ist in zweckmäßiger Weise ein an einem Handgriff angeordneter Bowdenzug vorgesehen, der mit einer an verschiebbaren Bügeln angreifenden Spreizhebelanordnung verbunden ist.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung greifen an den verschiebbaren Bügeln pneumatische Hebezylinder-Kolben-Einheiten an, die in vorteilhafter Weise über einen an einem Handgriff angeordneten Betätigungsschalter ausgelöst §
werden. *'
In noch weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist in Laufrichtung des Einfaßbandes hinter den Andruckrollen an einem Tragarm eine weitere Andruckrolle angeordnet, deren Achse senkrecht zu den Achsen der ersten Andruckrollen steht.
Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung dient als Antriebsmotor ein Druckluftmotor und als Betätigungsschalter ein Druckluftventil.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist eine wahlweise betätigbare Schneidvorrichtung zum Ausschneiden etwa dreieckförmiger Teile aus dem Selbstklebeband als Gehrung zum Umlegen des Selbstklebebandes an Ecken des einzufassenden Gegenstandes vorgesehen.
Zur Betätigung der Schneidvorrichtung ist in vorteilhafter Weise am zweiten Handgriff ein Betätigungsmittel, beispielsweise ein Druckluftventil angeordnet.
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Zur Führung des Gerätes am einzufassenden Gegenstand oder des einzufassenden Gegenstandes am Gerät entlang, ist in zweckmäßiger Ausgestaltung an der Abdeckplatte mindestens ein höhenverstellbares, verschwenkbares Führungsrad angeordnet.
Die Ausbildung ist dabei in vorteilhafter Weise derart getroffen, daß das Führungsrad über ein Drehlager mit einem Bolzen und einer Einstellschraube verbunden ist. Dadurch läßt iich die Höhenlage des Führungsrades in einfacher Weise an den jeweiligen Gegenstand bzw. dessen Dicke anpassen.
In besonders zweckmäßiger Weise sind der Bolzen und die Einstellschraube auf einen über die Abdeckplatte vorragenden Tragarm angeordnet.
Im Bedarfsfall können zwei der zuvor beschriebenen Führungsrollenanordnungen vorgesehen sein.
Gemäß einem vereinfachten Ausführungsbeispiel sind am Tragarm zwei Bolzen und zwei Einstellschrauben mit Drehlagern und Führungsrädern nebeneinander angeordnet.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch Ausführungsbeispiele darstellt. Dabei zeigt:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Draufsicht,
Fig. 2 eine Vorrichtung nach Fig. 1 in Stirnansicht,
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Draufsicht, und
Fig. L, das zweite Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 in Stirnansicht.
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In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in Draufsicht, bei abgenommener Abdeckplatte 31 dargestellt. Auf einer Grundplatte 32 ist eine Abwickelhö.5pel 1 für eine Vorratsrolle 33 für ein Einfaßband 2 angeordnet. Das Einfaßband 2 ist beispielsweise ein einseitig, vorzugsweise an seinen Rändern mit Klebstoff beschichtetes Aluminium-Klebeband. Dadurch wird beim Einfassen von Isolierglas— scheiben sichergestellt, daß an der Dichtungsmasse lediglich das Aluminiumband anliegt, so daß das Aushärten der Dichtungsmasse auch nach Aufbringen des Einfaßbandes ohne weiteres möglich ist.
Das Einfaßband 2 wird von der Haspel 1 über eine Führungsrolle 5 geleitet und von einer mit einer Planandruckrolle 7 zusammenwirkenden Transportrolle 12 abgezogen. Zwischen der Planandruckrolle 7 und der Transportrolle 12 wird vom Einfaßband 2 ein Abdeckband 3, welches das Aufwickeln des Einfaßbandes 2 auf der Vorratsrolle 33 ermöglichte getrennt. Das Abdeckband 3 wird über eine zweite Führungsrolle 5 einer Aufwickelrolle 4 zugeführt. Die Aufwickelrolle L, wird, wie später näher erläutert wird, von einem Antriebsmotor 13 wahlweise angetrieben.
An der Grundplatte 32 ist eine Halterung 6 für eine Falzschiene 10 und seitliche Andruckrollen 9 vorgesehen. Die seitlichen Andruckrollen 9 sind dabei je für sich auf einem Bügel 26 gelagert, der auf der Halterung 6 verschwenkbar angeordnet ist.
Die Falzschiene 10 dient zur U-förmigen Formung des Einfaßbandes 2 an den Kanten eines einzufassenden Gegenstandes, der beispielsweise in Richtung des Pfeiles A an der Vorrichtung vorbeibewegt wird. Zur Führung des Gegenstandes ist eine Vorführung 11 vorgesehen. Durch die voreilende Kante des einzu-
fassenden Gegenstandes werden die Andruckrollen 9 aus der
in Fig. 1 strichliert dargestellten Ruhelage, in die voll ausgezogene Stellung gedrückt. Die Andruckrollen 9 drücken dann
auf Schenkel des U-förmig geformten Einfaßbandes 2 und bewirft ken die Verklebung mit den Kantenbereichen der gegenüberliegen- }
I den Flächen des einzufassenden Gegenstandes. J
i Vorzugsweise an der Grundplatte 32 sind Handgriffe 19 und |
27 angeordnet, mit denen das Gerät auch an einem stehenden |
einzufassenden Gegenstand entlanggeführt werden kann. Zweck- |
mäßig ist dabei das Gerät an einem Traggestell oder dergleichen f
befestigt. Es ist andererseits auch möglich, die einzufassenden ;< Gegenstände an einer ortsfest angeordneten Vorrichtung nach
der Erfindung vorbeizuführen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist ein Antriebsmotor 13, beispielsweise ein Druckluftmotor über ein Zahnrad 14 mit der Aufwickelrolle 4 verbunden. Der Antriebsmotor 13 kann durch einen Schalter, beispielsweise Druckluftschalter 18 am Handgriff 19 wahlweise betätigt werden. Bei Verwendung eines Druckluftmotors : ist ein Zuleitungsschlauch 17 zu dem als Druckluftventil ausgebildeten Schalter 18 und ein Luftzuleitungsschlauch 16
zwischen Ventil 18 und Antriebsmotor 13 vorgesehen.
Der Antriebsmotor 13 steht mit der Planandruckrolle 7 über
eine Kette 15 in Antriebsverbindung. In Fig. 1 ist eine weitere
Ausgestaltung der Vorrichtung dargestellt, nämlich eine Schneid- >
oder Stanzvorrichtung 30, zum Anbringen von dreieckförmigen ;
Ausschnitten oder Ausstanzungen aus dem Einfaßband 2. Diese
dreieckförmigen Ausschnitte sind Gehrungs-Schnitte und dienen
dazu, das Einfaßband 2 um Ecken des einzufassenden Gegen- ί
Standes umzubiegen. Zur Auslösung der Schneidvorrichtung 30 j*
ist zweckmäßigerweise in einem zweiten Handgriff 27 ein Schal- ^
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ter 23, vorzugsweise Druckluftventil, vorgesehen. Bei Verwendung von Druckluft als Antrieb für die Schneidvorrichtung 30 führt ein Druckluftzufuhrschlauch 2Λ zum Schalter 23 und eine (Druckluft)-Zuleitung vom Schalter 23 zu der Schneidvorrichtung 30.
Aus der in Fig. 2 dargestellten Stirnansicht ist ersichtlich, daß die Abwickelhaspel 1, die Aufwickelrolle A sowie die Führungsrollen 5, die Vorführung 11, die Transportrolle 12 und der größte Teil der Planandruckrolle 7 durch eine Abdeckplatte 31 abgedeckt sind.
Zum Einsetzen der Vorratsrolle 33 für das Einfaßband 2 und das Einspannen des Anfanges des Abdeckbandes 3 in die Aufwickelrolle k dient ein Spanngriff 20 für die Abwickelhaspel 1 und ein Spanngriff 21 für die Aufwickelrolle 4.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Vorführung 11 aus zwei mit einer Feder 29 verbundenen Führungsscheiben 28 besteht. Dadurch ist eine leichte Anpassung verschiedener Stärken bzw. Dicken eines jeweils einzufassenden Gegenstandes ermöglicht.
Auch die wirksame Breite der Führungsrollen 5 ist einstellbar.
Zweckmäßig ist, insbesondere zurortsfesten Aufstellung der Vorrichtung, eine Gerätehalterung 22 an der Grundplatte 32 angebracht.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das Einfassen platten- oder tafelförmiger Gegenstände in einfacher Weise möglich. Zunächst wird auf der Abwickelhaspel 1 eine Vorratsrolle 33 mit dem Einfaßband 2, welches einseitig mit einem Abdeckband 3 bedeckt ist, eingesetzt. Sodann wird der Anfang des Bandes
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abgezogen, über die Transportrolle 12 und die Abdruckrolle 7 geleitet und an dieser Stelle das Abdeckband 3 vom Einfaßband 2 getrennt. Das Abdeckband 3 wird sodannüber die zweite Führungsrolle 5 geführt und an der Aufwickelrolle 4 befestigt. Das Einfaßband 2 selbst wird über die Andrückrolle 7 gelegt und in die Falzschiene 10 eingeführt. Durch kurzzeitiges Betätigen des Antriebsmotors 13 wird eine entsprechende Länge des Einfaßbandes 2 abgespult. Durch eine Relativbewegung zwischen der Vorrichtung und einem einzufassenden Gegenstand wird nunmehr das Einfaßband 2 um die Kante des Gegenstandes gelegt und mit Hilfe der Andruckrollen 9 festgeklebt. Die Betätigung des Antriebsmotors 13 erfolgt entweder absatzweise oder kontinuierlich in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit der Relativbewegung zwischen der erfindungsgemäßen Vorrichtung und dem einzufassenden Gegenstand.
Ist eine Längskante des einzufassenden Gegenstandes mit dem Einfaßband versehen, dann kann durch Betätigung der Schneidvorrichtung 30 ein Gehrungsschnitt ausgeführt werden, so daß dann durch eine 90 -Verschwenkung des einzufassenden Gegenstandes die nächste Kante (bei rechteckigen Gegenständen) eingefaßt werden kann. Es ist auch möglich, eine runde Kante einzufassen, wobei dann zweckmäßig aufeinanderfolgend Gehrungsschnitte mit Hilfe der Schneidvorrichtung 30 angebracht werden, so daß der Rand des durch eine Rundung begrenzten Gegenstandes zwischenraumfrei vom Einfaßband abgedeckt wird.
Anstelle eines Druckluftmotors kann auch ein Elektromotor Verwendung finden, wobei dann die Schalter 18 und 23 einfache Elektroschalter sind und anstelle der Luftzuleitungen 16 bzw. 25 und Schläuche 17 bzw. 24 Elektrokabel vorgesehen sind.
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In den Fig. 3 und 4 ist in Draufsicht und Stirnansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Führung des Einfaßbandes 2 dahingehend abgeändert, daß die Trennung des Einfaßbandes 2 vom Abdeckband 3 in Abzugrichtung erst hinter einer Abzugrolle 35 stattfindet. Die Grundplatte 32 ist mit der Abdeckplatte 31 über einen Verbindungsbolzen 34 verbunden bzw. abgestützt.
Die Andruckrollen 9 sind bei diesem Ausführungsbeispiel gegenüber der Halterung 6 ortsfest gelagert, während andererseits die Halterung 6 gegenüber der Grundplatte 32 und Abdeckplatte 31 um ein Lager 44 verschwenkbar angeordnet ist. Zur Verschwenkung dient ein an einer mit der Halterung 6 verbundenen Exzenterstange 38 angreifender Exzenter 36, der mit Hilfe eines Exzenterhebels 37 verschwenkt werden kann. Eine Zugfeder 39 ist zwischen Halterung 6 und Abdeckplatte 31 bzw. Grundplatte 32 angeordnet.
Anstelle der Exzenteranordnung 36, 37, 38 kann auch eine (nicht dargestellte) Zylinder-Kolben-Einheit vorgesehen sein, die pneumatisch betätigt wird.
Zum noch innigeren Anpressen des Einfaßbandes 2 an den einzufassenden Gegenstand ist in zweckmäßiger Weise an einem Tragarm 48, der mit der Halterung 6 verbunden oder mit dieser einstückig ausgebildet ist, eine weitere Andrückrolle 49 vorgesehen, deren Achse senkrecht zu den Achsen der Andruckrollen 9 verläuft.
Diese zusätzliche Andruckrolle 49 kann selbstverständlich auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 Anwendung finden. ■
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- 12 -
Zur leichteren Anpassung an verschiedene Dicken des einzufassenden Gegenstandes sind in vorteilhafter Weise die beiden Andruckrollen 9 relativ zueinander verstellbar.
Gemäß einem (nicht dargestellten) Ausführungsbeispiel, dient dazu eine vom Handgriff 19 betätigbare Bowdenzuganordnung, die mit einem Spreizhebelsystem zusammenwirkt, an dem die Achsen der Andruckrollen 9 befestigt sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 und 4 sind Hebezylinder-Kolben-Einheiten 45 und 46 vorgesehen, die über einen Schlauch 51 mit einem am Handgriff 19 angeordneten Schalter in Verbindung stehen. Durch Betätigen des Schalters 50 können die Achsen der Andruckrollen 9 relativ zueinander verstellt werden. Werden zweiseitig wirkende Hebezylinder-Kolben-Einheiten 45, 46 verwendet, dann kann durch entsprechende Betätigung des Schaltes 50 die relative Bewegungsrichtung der Achsen der Andruckrollen 9 gewählt werden. Werden jedoch nur einseitig wirkende Hebezylinder-Kolben-Einheiten 45, 46 verwendet, dann ist zweckmäßigerweise zwischen den beiden Achsen eine (nicht dargestellte) Zugfeder vorgesehen.
Zur leichteren Führung des Gerätes gegenüber einem einzufassenden Gegenstand weist das Gerät nach dem Ausführungsbeisp?iel gemäß Fig. 4 an seiner Abdeckplatte 31 einen Tragarm 52 auf, an dem ein Bolzen 42 angeordnet ist. Mit dem Bolzen 42 ist eine Einstellschraube 43 verbunden. Am unteren Ende trägt der Bolzen 42 ein Drehlager 41 mit einem Führungsrad 40. Das Führungsrad 40 stützt sich dabei im Betriebszustand auf die Oberfläche des einzufassenden Gegenstandes ab. Anstelle eines Führungsrades 40 können auch zwei Führungsräder 40 mit zugehörigen Bolzen 42, Einstellschraube 43 und Tragarm 52 vorgesehen sein. Es ist aber auch möglich, an einem, entsprechend breiterem, Tragarm 52 zwei Bolzen 42 , zwei Einstellschrauben
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- 13 - und zwei Führungsräder 40 vorzusehen.
Auch die Führungsrollenanordnung kann in analoger Weise bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 und 2 vorgesehen sein.
In besonders zweckmäßiger Weise ist die zweite Andruckrolle 49
federnd gelagert. |
Um bei eventuellem Übervolumen der Dichtungsmasse an den Rändern der einzufassenden Gegenstände ein sicheres Anlegen des Anfaßbandes an die Kanten zu gewährleisten, können die Andruckrollen konkav ausgebildet sein.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Sie umfaßt auch alle fachmännischen Abwandlungen und Weiterbildungen sowie insbesondere auch alle Teil- und Unterkombinationen der beschriebenen und/oder dargestellten Merkmale und Maßnahmen.
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' B'e zUq s z't; j'c'hEn 1 i s't e· · ·
' Äbwickelhaspel 4' Drehlager
2 Alu-Klebeeinfaßband 4 2 Bolzen
Abdeckband 4 3 Einstellschraube
4 Aufwickelrolle f. Abdeckband 4 4 Lager
Führungsrolle 4 5 Hebezylinder-Kolben-Einheit
Halterung f. Falzschiene u. Andruck- 4 6 Hebezylinder-Kolben-Einheit
7 rollen
Pi anahrir-iinVrrVI 1 ρ
47
^ Andruckbügel 4 8 Tragarm
9 Andruckrolle 4 9 Andrückrolle
"1 ° FaI ζ schiene 5o Druckluft-Schalter für 45/46
1^ Vorführung 51 Schlauch
12 Transportrolle 52 Tragarm
1 3 Antriebsmotor 53
14 Zahnrad 54
15 Kette 55
1 6 Luftzuleitung-Motor 56
17 Schlauch 57
18 Schalter 58
Handgriff 59
Spanngriff-Haspel 6o
Spanngriff-Aufwickelrolle 61
22
Gerätehaiterung
62
23 (Druck-) Schalter f. Schneidvorrich-
- ■ tUTVJ
63
2 4 Druckluftzufuhr 64
(Luft-) Zuleitung z. Schneidvorrich- 65
26 tung
Bürrel für q
66
27 Handgriff 67
° Führungsscheibe 68
2^ Feder 69
^ ° Schneidvorrichtung 7o
3! Abdeckplatte 71
3 2 Grundplatte 72
33 Vorratsrolle f. Einfaßband 73
3 4 Verbindungsbolzen 74
3 5 Abzugrolle 7 5
3 6 Exzenter 76
3 7 Exzenter-Hebel 77
3 8 Exzenter-Stange 78
3 9 Zugfeder
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4o Führungsrad ',"', ": \ ']'."'. 8p,'·', "\
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Claims (21)

Γ4 fl ·····» «ft i ) O f O At * ftf* "PAtENtArJWALTE"' j DIPL.-ING. H. STEHMANN* DIPL.-PHYS. DR. K. SCHWEINZER^ D-i500 NORNBEHG 70 · ESSEN WEINSTR ASSE 4-6 -TELEFON OB 11 /2037 27 O -TELEX 06/23135 Nürnberg, 20.03-1981 17/62 Ansprüche
1. Vorrichtung zum Einfassen der Ränder von vorzugsweise platten- oder tafelförmigen Gegenständen geringer Höhe, z.B. Isolierglasscheiben, mit einem Band, vorzugsweise Selbstklebeband, gekennzeichnet durch eine Abwickelhaspel (1) für eine Vorratsrolle für Einfaßband (2), eine Abzugsvorrichtung (Λ, 5, 11, 12; 35) mit einem wahlweise betätigbaren Antriebsmotor (13), Führungsmittel (11, 8) für den einzufassenden Gegenstand, eine Planandruckrolle (7) für das Einfaßband (2) an den Kanten des einzufassenden Gegenstandes, durch eine Falzschiene (10) zum Umlegen der Kanten des Einfaßbandes (2), durch zwei seitliche, verschiebbar auf Bügel (26) gelagerte Andruckrollen (9) für das Einfaßband (2) auf gegenüberliegenden Flächen des Gegenstandes, wobei die Achsen der seitlichen Andruckrollen (9) senkrecht zur Achse der Planandruckrolle (7) verlaufen, und durch Handgriffe (19, 27) zum Halten und Führen mit Betätigungsschalter (18) für den Antriebsmotor (13).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (13) mit einer Aufwickelrolle (4) für ein Abdeckband (3) des Einfaßbandes (2) einerseits und über Kraftübertragungsmittel (Kette 15) mit der Planandruckrolle (7) verbunden ist.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungsmittel für den einzufassenden Gegenstand
PATENTANWALT VON 1930 BIS 1980 " "' ' ·' ZUGe'lAs'sEN ER VErYRETER VOR DEM EUROPÄISCHEN PATENTAMT
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eine Vorführung (11) und durch eine Feder (29) verbundene Führungsscheiben (28) und ein schwenkbar gelagerter Andruckbügel (8) vorgesehen sind,
4· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzschiene (10) und die verschiebbaren Bügel (26) für die seitlichen Andruckrollen (9) an einer Halterung (6) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (6) starr mit einer Grundplatte (32) und/oder Abdeckplatte (31) verbunden ist und daß der bzw. die Bügel (26) auf der Halterung (6) verschwenkbar gelagert ist bzw. sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (6) an der Grundplatte (32) und/oder Abdeckplatte (3D in einem Lager (44) verschwenkbar gelagert ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen mit einem Exzenterhebel (37) verbundenen, verschwenkbar gelagerten Exzenter (36), und durch eine mit der Halterung (6) verbundene Exzenterstange (38).
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch mindestens eine an der Halterung (6) und der Grundplatte (32) und/ oder Abdeckplatte (3D angeordnete Zugfeder (39)·
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder folgenden, gekennzeichnet durch eine pneumatische Zylinder-Kolben-Anordnung zur wahlweisen Verschwenkung der Halterung (6).
10. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbaren Bügel (26) für die seitlichen Andruckrollen (9) relativ zueinander verstellbar angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch einen an einem Handgriff (19 bzw. 27) angeordneten Bowdenzug und eine an den verschiebbaren Bügeln (26) angreifende mit Bowdenzug verbundene Spreizhebelanordnung.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch an den verschiebbaren Bügeln (26) angreifende pneumatische Hebezylinder-Kolben-Einheit (45, 46).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch an einem Handgriff (19 bzw. 27) angeordnete Betätigungsschalter (50) für die Hebezylinder-Kolben-Einheiten (45, 46).
14· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch eine in Laufrichtung des Einfaßbandes (2) hinter den Andruckrollen (9) an einem Tragarm (48) angeordnete Andruckrolle (49)i deren Achse senkrecht zu den Achsen der Andruckrollen (9) steht.
15. Vorrichtung nach Anspruchn 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Antriebsmotor (13) ein Druckluftmotor vorgesehen ist und als Betätigungsschalter ein Druckluftventil (18).
16. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch eine wahlweise betätigbare Schneidvorrichtung (30) zum Ausschneiden etwa dreieckförmiger Teile aus dem Selbstklebeband (2) als Gehrung zum Umlegen des Selbstklebebandes (2) an Ecken des einzufassenden Gegenstandes.
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17· Vorrichtung nach Anspruch 16, gekennzeichnet durch am zweiten Handgriff (27) angeordnete Betätigungsmittel (25) für die Schneidvorrichtung (30).
18. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, gekennzeichnet durch mindestens ein an der Abdeckplatte (3D höhenverstellbar angeordnetes, verschwenkbares Führungsrad (40).
19- Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrad (40) über ein Drehlager (41) und einem Bolzen (42) mit einer Einstellschraube (43) verbunden ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (42) und die Einstellschraube (43) auf einem Tragarm (52) angeordnet sind.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß am Tragarm (52) zwei Bolzen (42) und Einstellschrauben (43) mit Drehlager (41) und FUhrungsrädern (40) nebeneinander angeordnet sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3607418A1 (de) * 1986-03-06 1987-09-10 Siemens Ag Verlegewerkzeug fuer klebebaender und dergleichen

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