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DE2345676C3 - Gerät zum Verbinden von miteinander fluchtenden, aneinanderstoßenden Filmenden durch einen Klebestreifen - Google Patents

Gerät zum Verbinden von miteinander fluchtenden, aneinanderstoßenden Filmenden durch einen Klebestreifen

Info

Publication number
DE2345676C3
DE2345676C3 DE19732345676 DE2345676A DE2345676C3 DE 2345676 C3 DE2345676 C3 DE 2345676C3 DE 19732345676 DE19732345676 DE 19732345676 DE 2345676 A DE2345676 A DE 2345676A DE 2345676 C3 DE2345676 C3 DE 2345676C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adhesive strip
adhesive
roller
rollers
film
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732345676
Other languages
English (en)
Other versions
DE2345676A1 (de
DE2345676B2 (de
Inventor
Kanichi Wakayama Nishimoto (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Noritsu Koki Co Ltd
Original Assignee
Noritsu Koki Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Noritsu Koki Co Ltd filed Critical Noritsu Koki Co Ltd
Priority to DE19732345676 priority Critical patent/DE2345676C3/de
Publication of DE2345676A1 publication Critical patent/DE2345676A1/de
Publication of DE2345676B2 publication Critical patent/DE2345676B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2345676C3 publication Critical patent/DE2345676C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D15/00Apparatus for treating processed material
    • G03D15/04Cutting; Splicing
    • G03D15/043Cutting or splicing of filmstrips

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Verbinden von miteinander fluchtenden, aneinanderstoßenden Filmenden durch einen Klebestreifen mit einer Fördereinrichtung, die den von einem Klebeslreifcnvorrat abgezogenen Klebestreifen nach V-förmiger Profilierung in einer einen V-förmigen Schlitz aufweisenden Falteinrichtung stückweise quer zu den Filmenden zuführt, und mit einer Anpreßeinrichtung, die das zuKcführte. Drofilierte Klebestreifenstück an die Filmenden druckt, glättei und von dem Klebestreifenvorrat abschneidet.
Ein Gerät dieser Art ist aus der DT-OS 17 97.158 bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung wird das sehr schwierige Problem der genauen selbsttätigen Zufuhr des Klebestreifens quer zu den miteinander fluchtenden, aneinanderstoßenen Filmenden und der damit in Zusammenhang stehenden V-förmigen Profilierung des Klebestreifens zwecks Versteifung dadurch gelöst, daß
,ο bei an den Filmenden fest anliegendem und auf diese Weise festgehaltenem freiem Klebestreifenende die Klebestreifen-Vorratsrolle zurückgefahren wird, was nicht nur das Abziehen eines weiteren Klebestreifenstückes von der Rolle zur Folge hat, sondern auch das V-förmige Falten bei auf Zug beanspruchtem Klebestreifen ermöglicht. Dabei wird der Klebestreifen durch einen aus Platten gebildeten V-förmigen Schlitz gezogen. Die Zugbeanspruchung des Klebestreifens während des Faltvorganges verhindert ein Anhaften des Klebestreifens mit seiner klebenden Unterseite an der Unterseite des V-förmigen Schlitzes.
Die einwandfreie Zufuhr des Klebestreifens wird allerdings bei dem bekannten Gerät mit einem äußerst hohen mechanischen Aufwand erreicht. Die wesentlichen Geräteeinrichtungen, wie Klebestreifen-Vorratsrolle, Falteinrichtung, Anpreß- und Schneideeinrichtung sowie Führungsrolleneinrichtungen, sind nämlich auf zwei an dem Rahmen des bekannten Gerätes angebrachten Schlitten angeordnet, die sowohl gegenüber dem Geräterahmen als auch in Bezug aufeinander verschiebbar sind und einem verhältnismäßig komplizierten Bewegungszyklus durchlaufen, um zwei miteinander ausgerichtete Filmenden durch ein Klebestreifenstück zu verbinden.
Aus der CA-PS 7 30 528 isi es bei einem Gerät zum Verkleben von Gegenständen, wie Paketen, mit Klebestreifen bekannt, den von einer Vorratsrolle abgezogenen Klebestreifen zwischen zwei Rollen hindurchzuführen, die zwischen sich einen nach außen offenen, V-förmigen Schlitz begrenzen. Diese beiden Rollen sind derart angeordnet und ausgebildet, daß die Klebeseite des zu profilierenden Klebestreifens über ihre gesamte Breite gegen die V-förmig einspringenden Flanken der einen Rolle gedrückt wird. Einem durch diesen Andruck möglicherweise verursachten Anhaften des Klebestreifens an der Rolle und einem damit verbundenen Schräglauf des profilierten Klebestreifens wird dadurch begegnet, daß der Klebestreifen unmittelbar hinter den beiden Profilrollen von einer V-förmig profilierten, angetriebenen Fördereinrichtung erfaßt und zur Klebestelle weitertransportiert wird. Eine solche zusätzliche Fördereinrichtung ist aufwendig und führt zu einem komplizierten Aufbau des Gerätes
Aus der US-PS 35 29 757 ist ein Gerät zur Bereitstellung eines auf einer Vorratsrolle aufgewickelten Klebestreifens bekannt, der bei Betätigung des Geräts von der Rolle abgewickelt und durch eine Geräteöffnung nach außen geschoben wird. Der auf diese Weise bereitgestellte Klebestreifen kann dann mit der Hand erfaßt und mittels einer am Gerät vorgesehenen Schneidkante von dem Klebestreifenvorrat im Gerät abgetrennt werden. Das Abziehen des Klebestreifens von der Vorratsrolle und der Vorschub des Klebestreifens nach außen werden von zwei gegeneinander verschiebbar angeordneten Rollen vorgenommen, von denen die eine anireibbar ist. Im eingerückten Zustand begrenzen die beiden Rollen zwischen sich einen seitlich offenen, V-förmigen Schlitz,
durch den der Klebestreifen bei angetriebener Rolle vorgeschoben wird. Am Ende eines solchen von Hand ausgeführten Vorschubhubs lösen sich die beiden Rollen voneinander, um den Klebestreifen freizugeben. Bei dieser Art von Gerät kommt es auf eine genaue Klebestreifenzufuhr nicht an und es sind auch keine entsprechenden Mittel vorgesehen.
Zum weiteren Stand der Technik wird noch auf die US-PS 29 09 301 verwiesen, aus der es grundsätzlich bekannt ist, eine Zuführungsrolle für einen Klebestreifen aus einem besonderen, klebstoffabweisenden Material anzufertigen und gegebenenfalls außerdem zum gleichen Zweck die Oberfläche einer solchen Rolle rillenförmig zu gestalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die selbsttätige stückweise Klebestreifenzufuhr unter Wahrung einer ausreichenden Genauigkeit und Zuverlässigkeit mit mechanisch einfachen Mitteln zu erreichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs beschriebene Gerät nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der V-förmige Schlitz von zwei entsprechend profilierten, drehbaren Rollen gebildet ist und daß das in die Umfangsoberfläche der ersten der beiden Rollen einspringende V-Profil einen flach verlaufenden Bodenabschnitt aufweist und das auf der Umfangsoberfläche der zweiten Rolle vorspringende V-Profil in einem spitzen Scheitel ausläuft, der die klebende Seite des zwischen den beiden Pollen hindurchlaufenden Klebestreifens nur längs einer um den flachen Bodenabschnitt verlaufenden gedachten Mittellinie gegen die Umfangsoberfläche der ersten Rolle drückt.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Klebegerätes gestattet es, daß der Klebestreifen ohne haftenzubleiben durch die Falteinrichtung laufen kann. Durch die beanspruchte Profilgebung der beiden Rollen und durch den Andruck des Klebestreifens mit dem spitzen Scheitel des vorspringenden V-Profils der zweiten Rolle an den flachen Bodenabschnitt des einspringenden V-Profils der ersten Rolle wird erreicht, daß der Klebestreifen mit seiner klebenden Unterseite nur eine sehr kleine Berührungsfläche an dem Bodenabschnitt mit der Umfangsoberfläche der ersten Rolle bildet, da sich die nichtklebende Oberseite des Klebestreifens an die V-förmig vorspringende Umfangsoberfläche der zweiten Rolle anlegt. Auf diese Weise ist es möglich, den Klebestreifen durch einfachen motorischen Rollenantrieb durch die Falteinrichtung zu bewegen. Ein komplizierter Schlittenantrieb mit gegeneinander bewegbaren Teilen kann daher beim Erfindungsgegenstand entfallen. Der Vorschub des Klebestreifens kann durch motorischen Antrieb von wenigstens einer der genannten Rollen oder bzw. und andere am Klebestreifen angreifende Rollen erfolgen.
Zur weiteren Herabsetzung der Gefahr des Anklebens des Klebestreifens an den Rollen können insbesondere die mit der klebenden Seite des Streifens in Berührung kommenden Oberflächen der Rollen aus einem klebstoffabweisenden Material, wie Polytetrafluoräthylen, hergestellt sein und bzw. oder zahnartige Vorsprünge aufweisen, um die Berührungsoberfläche noch mehr zu verkleinern.
Um den Gcradeauslauf des profilierten Klebestreifens in einem noch höheren Maß sicherzustellen, sind bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung die profilierten Rollen mit senkrecht /u dem V-förmigen Schlitz verlaufenden Führungsflächen für die Außenkanten des Klebestreifens versehen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Verrichtung zur Zuführung eines Klebestreifens für ein Gerät zum Verbinden von fotografischen Langfiimen,
F i g. 2 eine Vorderansicht einer Vorschubrolle der in der F i g. 1 dargestellten Zuführungsvorrichtung,
F i g. 3 eine Vorderansicht von zwei Zuführungsrollen der in der F i g. 1 dargestellten Vorrichtung,
ίο Fig. 4 eine Draufsicht auf ein zur Filmverbindung dienendes Teil der in der Fig. 1 dargestellten Vorrichtung,
Fig. 5 eine Vorderansicht des in der Fig. 4 dargestellten Film Verbindungsteils.
Fig.6 eine Vorderansicht einer Verbindungsstelle von zwei Filmen und
Fig. 7 eine Seitenansicht der miteinander verbundenen Filme.
Nach den Fig. 1, 2 und 3 enthält eine Vorrichtung zur Zuführung eines Klebestreifens für ein Gerät C zum Verbinden von fotografischen Filmen eine Fifmführungsschiene 1, längs der einem vorangehenden Film A ein nachfolgender Film B(in Fig. i nicht gezeigt) folgt. eine Anpreßeinrichtung 4 für den Streifen mit einer Schneide 5, eine Klebestreifenspule 14. die mit einem Klebestreifen 7 bewickelt und zusammen mit einer Welle 20 drehbar ist, eine mit einer Welle 21 drehbare Rolle 8, eine Vorschubrolle 13. die auf einem um eine Welle 10 schwenkbaren Arm 11 gelagert ist. und Zuführungsrollen 17 und 19, die drehbar auf Wellen 25 und 26 gelagert sind. Die genannten Wellen oder Achsen sind in einem Geräterahmen 9 abgestützt.
Entsprechend der dargestellten Anordnung ist der Klebestreifen 7 um einen Teil der Rolle 8 geführt und ist zwischen die Umfangsoberfläche 8' der Führungsrolle 8 und der Vorschubrolle 13 derart eingelegt, daß die Klebeseite des Klebestreifens gegen die Rolle 13 gerichtet ist. Die Rolle 8 kann in Abhängigkeit von der Bewegung des Films auf der Führungsschiene 1 gedreht oder angehalten werden. Mit Ausnahme eines zur Filmverbindung dienenden Teils ist die Führungsschiene 1 nach Art einer Rinne mit beidseitigen nach oben gerichteten Seitenkanten ausgebildet. Die Führungsschiene 1 erstreckt sich rechtwinklig zur Zuführungsvorrichtung des Klebestreifens. Die Vorschubrolle 13 is: zwischen gabelartigen Endabschnitten 11' und 11" des Arms Il drehbar gelagert, der mit seinem den gabelartigen Endabschnitten gegenüberliegenden Ende um die Welle 10 geschwenkt werden kann, die sich durch den Gerälerahmen 9 erstreckt. Von der Vorschubrolle 13 läuft der Klebestreifen durch einen zwischen den Zuführungsrollen 17 und 19 ausgebildeten Spalt und von dort zu dem Filmverbindungsteil, bei dem die beiden Filme A und B zusammengeklebt werden sollen. Wenn das vordere Ende des Klebestreifens 7 die Stoßlinie zwischen den beiden Filmen gerade überdeckt, wird die über einen Hebel 3 um einen Zapfen 2 schwenkbare Anpreßeinrichtung 4 betätigt, um den Klebestreifen 7 gegen die zu verbindenden Filme zu drücken und gleichzeitig mit der Schneide 5 den Klebestreifen 7 an einer der Filmbreite entsprechenden Stelle abzuschneiden. Auf diese Weise werden die beiden Filme A und S fest miteinander verbünden.
Wie es bereits erläutert wurde und auch aus der
hj F i g. 2 hervorgeht, ist die Vorschubrolle 13 drehbar zwischen den gabelartigen Endabschn-.icn Il' und 11
des Arms 11 gelagert, der wiederum du- ch die durch den Geräterahmen "9 laufende Welle 10 schwenkbar ist. Die
äußere Umfangsfläche der Rolle 13 ist mit mehreren sägezahnförmigen Zähnen 12 ausgerüstet, die aus einem nicht klebenden Werkstoff bestehen, beispielsweise Polytetrafluorethylen. Die Zähne 12 drücken den Klebestreifen 7 gegen die Umfangsoberfläche 8' der Führungsrolle 8. Das dem Arm 11 gegenüberliegende Ende der Welle 10 erstreckt sich durch die Hinterwand des Maschinenrahmens 9 und trägt eine Scheibe 22. Die Scheibe 22 ist an ihrem oberen Oberflächenabschnitt mit einem von der Rückwand des Rahmens 9 wegragenden exzentrischen Zapfen 23 versehen, an dem eine Zugfeder 24 angreift, die mit ihrem unteren Ende an einem an der Rückwand des Rahmens 9 angeordneten Zapfen 24 befestigt ist. Der zwischen der Umfangsoberfläche 8' der Rolle 8 und der Vorschubroi-Ie 13 befindliche mit seiner Klebeseite nach unten gegen die Zähne 12 der Rolle 13 zeigende Klebestreifen 7 wird daher bei sich drehender Rolle 13 infolge der Zähne 12 gleichförmig vorgeschoben. Da jeder der sägezahnförmigen Zähne 12 den Klebestreifen 7 nur mit einer sehr kleinen Fläche berührt, lösen sich beim Vorschub die Zähne 12 ohne weiteres wieder von dem Klebestreifen 7, so daß den Zähnen lediglich eine greiferartige Funktion zukommt. Das Lösen der Zähne 12 vom Klebestreifen 7 wird noch dadurch unterstützt, daß die Zähne 12 aus einem nicht klebenden Werkstoff hergestellt sind, beispielsweise Polytetrafluoräthylen. Es besteht somit keine Gefahr, daß der Klebestreifen 7 an den Zähnen 12 hängenbleibt und um die Vorschubrolle 13 gewickelt wird.
Die F i g. 3 zeigt eine vergrößerte Seitenansicht der in der Fig. 1 dargestellten Zuführungsrollen 17 und 19. Die Zuführungsrollen 17 und 19 können in Abhängigkeit von der Bewegung des Films auf der Führungsschiene 1 gedreht oder angehalten werden und sind auf den Wellen 25 und 26 angeordnet, die vom Rahmen 9 gestützt werden. Die Umfangsoberfläche 16 der Rolle 7 hat eine konisch konvexe Form und die Umfangsoberfläche 18 der Rolle 19 eine kegelstumpiartige konkave Form, so daß sich die beiden Rollen 17 und 19 ineinander einpassen, jedoch zwischen sich einen kleinen Spalt begrenzen, durch den der Klebestreifen 7 läuft. Da die Umfangsoberfläche 18 der Rolle 19 der Klebeseite des Klebestreifens 7 ausgesetzt ist, besteht die Oberfläche 18 vorzugsweise aus einem nicht klebenden Werkstoff. beispielsweise Polytetrafluoräthylen, um ein Klebenbleiben des Klebestreifens 7 an der Rolle 19 zu vermeiden. Der von der Vorschubrolle!3 vorgeschobene Klebestreifen 7 läuft automatisch in den Spalt zwischen den Umfangsoberflächen 16 und 18 der beiden Rollen 17 und 19 und wird bei seinem weiteren Vorschub infolge der Form der Oberflächen 16 und 18 V-förmig gebogen, und zwar derart, daß sich die Nichtklebeseite (Oberseite) des Klebestreifens 7 V-förmig an die Oberfläche 16 der Rolle 17 anlegt und die Klebeseite des Klebestreifens 7 die Oberfläche 18 der Rolle 19 nur mit einer angenommenen, in Längsrichtung des Klebestreifens verlaufenden Mittellinie berührt. Das bedeutet, daß der Klebestreifen 7 mit der Oberfläche 18 nur eine sehr kleine Berührungsfläche hat, wie es auch bei der Vorschubrolle 13 der Fall ist. Obwohl es nicht unbedingt erforderlich ist, kann man die Oberfläche 18 der Roile 19 vorzugsweise ebenfalls sägezahnförmig ausbilden, und zwar in ähnlicher Weise wie bei der Vorschubrolle 13, um die Gefahr, daß der Klebestreifen 7 an der Oberfläche 18 haftenbleibt, noch weiter zu verringern.
Aus den Fig.4 bis 7 geht hervor, daß das hintere Ende des vorangegangenen Films A und das vordere Ende des nachfolgenden Films B auf der sich horizontal erstreckenden Filmführungsschiene 1 miteinander ausgerichtet sind. Das Ausrichten der Filme geschieht durch die hochstehenden Kanten zu beiden Seiten der Filmführungsschiene 1 und durch eine geeignete Anzahl von über der Führungsschiene befindlichen Führungsrollen. Die miteinander verklebten Filme werden auf eine Spule 6 gewickelt. Die Rolle 8, die in der Fig.4 nicht sichtbare Vorschubrolle 13, die Zuführungsrolle 17 und die in der F i g. 4 nicht sichtbare Zuführungsrolle 19 sowie die Anpreßeinrichtung 4 sind rechtwinklig von der Führungsschiene 1 angeordnet, so daß das vordere Ende des Klebestreifens 7 mit der Verbindungslinie zwischen den beiden Filmen ausgerichtet werden kann. Das sich über die Verbindungslinie zwischen den beiden Filmen A und B erstreckende vordere Ende des Klebestreifens 7 ist. wie es aus der F i g. 5 hervorgeht, V-förmig gebogen, so daß es nicht nach unten durchhängt, was bei einem nicht umgebogenen Klebestreifen der Fall wäre. Beim Herunterdrücken der Anpreßeinrichtung 4 werden die beiden Filmenden durch den Klebestreifen fest miteinander verbunden.
Der die Verbindungslinie zwischen den beiden Filmen überdeckende Klebestreifen wird von der an der Anpreßeinrichtung 4 angebrachten Schneide 5 abgeschnitten.
Die beschriebene Vorrichtung bietet den Vorteil, daC der Klebestreifen von der Vorschubrolle gleichförmig und gleichmäßig weggezogen werden kann, da die Umfangsoberfläche der Vorschubrolle sägezahnförmig ausgebildet und aus einem nicht klebenden Werkstof! besteht. Der Klebestreifen bleibt daher an dei Vorschubrolle nicht hängen. Das Entsprechende gilt füi die Führungsrollen. Darüber hinaus wird infolge dei konkav-konvexen Ausbildung der Führungsrollen dei Klebestreifen V-förmig umgebogen, so daß das nich unterstützte vordere Ende des sehr dünnen Klebestrei fens versteift wird und damit nicht nach untei durchhängt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Gerät zum Verbinden von miteinander fluchtenden, aneinanderstoßenden Filmenden durch einen Klebestreifen mit einer Fördereinrichtung, die den von einem Klebestreifenvorrat abgezogenen Klebestreifen nach V-förmiger Profilierung in einer einen V-förmigen Schlitz aufweisenden Falteinrichtung stückweise quer zu den Filmenden zuführt, und mit einer Anpreßeinrichtung, die das zugeführte, profilierte Klebestreifenstück an die Filmenden drückt, glättet und von dem Klebestreifenvorrat cbschneidet, dadurch gekennzeichnet, daß der V-förmige Schlitz von zwei entsprechend profilierten, drehbaren Rollen (17, 19) gebildet ist und daß das in die Umfangsoberfläche (18) der ersten (19) der beiden Rollen einspringende V-Profil einen flach verlaufenden Bodenabschnitt aufweist und das auf der Umfangsoberfläche (16) der zweiten Rolle (17) vorspringende V-Profil in einem spitzen Scheitel ausläuft, der die klebende Seite des zwischen den beiden Rollen hindurchlaufenden Klebestreifens (7) nur längs einer um den flachen Bodenabschnitt verlaufenden gedachten Mittellinie gegen die Umfangsoberfläche (18) der ersten Rolle (19) drückt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Klebestreifenvorrai und dem aus der ersten und der zweiten Rolle gebildeten Rollenpaar (17,19) eine dritte Rolle (13) vorgesehen ist, deren Umfangsoberfläche mit zahnartigen Vorsprüngen (12) versehen ist, die mit dem Klebestreifen (7) in Eingriff stehen
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der dritten Rolle (13) zusammenarbeitende vierte Rolle (8) vorgesehen ist, die die Oberfläche des Klebestreifens aus der der dritten Rolle (13) gegenüberliegenden Seite des Klebestreifens berührt.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine federnde Einrichtung (15) die dritte und die vierte Rolle in Richtung auf den zwischen ihnen befindlichen Klebestreifen (7) vorspannt.
5. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Rollen (8, 13, 17, 19) zum Vorschub des Klebestreifens (7) antreibbar ist.
6. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsoberfläche von wenigstens einer der Rollen aus Polytetrafluoräthylen besteht.
7. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die profilierten Rollen (17, 19) senkrecht zu dem V-förmigen Schlitz verlaufende Führungsflächen für den Klebestreifen haben(Fig. 3).
DE19732345676 1973-09-11 1973-09-11 Gerät zum Verbinden von miteinander fluchtenden, aneinanderstoßenden Filmenden durch einen Klebestreifen Expired DE2345676C3 (de)

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DE2345676B2 DE2345676B2 (de) 1977-09-01
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DE2345676B2 (de) 1977-09-01

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