DE2345676C3 - Gerät zum Verbinden von miteinander fluchtenden, aneinanderstoßenden Filmenden durch einen Klebestreifen - Google Patents
Gerät zum Verbinden von miteinander fluchtenden, aneinanderstoßenden Filmenden durch einen KlebestreifenInfo
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- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
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- G03D15/043—Cutting or splicing of filmstrips
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Verbinden von miteinander fluchtenden, aneinanderstoßenden
Filmenden durch einen Klebestreifen mit einer Fördereinrichtung, die den von einem Klebeslreifcnvorrat
abgezogenen Klebestreifen nach V-förmiger Profilierung
in einer einen V-förmigen Schlitz aufweisenden Falteinrichtung stückweise quer zu den Filmenden
zuführt, und mit einer Anpreßeinrichtung, die das zuKcführte. Drofilierte Klebestreifenstück an die Filmenden
druckt, glättei und von dem Klebestreifenvorrat abschneidet.
Ein Gerät dieser Art ist aus der DT-OS 17 97.158 bekannt. Bei dieser bekannten Anordnung wird das sehr
schwierige Problem der genauen selbsttätigen Zufuhr des Klebestreifens quer zu den miteinander fluchtenden,
aneinanderstoßenen Filmenden und der damit in Zusammenhang stehenden V-förmigen Profilierung des
Klebestreifens zwecks Versteifung dadurch gelöst, daß
,ο bei an den Filmenden fest anliegendem und auf diese
Weise festgehaltenem freiem Klebestreifenende die Klebestreifen-Vorratsrolle zurückgefahren wird, was
nicht nur das Abziehen eines weiteren Klebestreifenstückes von der Rolle zur Folge hat, sondern auch das
V-förmige Falten bei auf Zug beanspruchtem Klebestreifen ermöglicht. Dabei wird der Klebestreifen durch
einen aus Platten gebildeten V-förmigen Schlitz gezogen. Die Zugbeanspruchung des Klebestreifens
während des Faltvorganges verhindert ein Anhaften des Klebestreifens mit seiner klebenden Unterseite an der
Unterseite des V-förmigen Schlitzes.
Die einwandfreie Zufuhr des Klebestreifens wird allerdings bei dem bekannten Gerät mit einem äußerst
hohen mechanischen Aufwand erreicht. Die wesentlichen Geräteeinrichtungen, wie Klebestreifen-Vorratsrolle,
Falteinrichtung, Anpreß- und Schneideeinrichtung sowie Führungsrolleneinrichtungen, sind nämlich auf
zwei an dem Rahmen des bekannten Gerätes angebrachten Schlitten angeordnet, die sowohl gegenüber
dem Geräterahmen als auch in Bezug aufeinander verschiebbar sind und einem verhältnismäßig komplizierten
Bewegungszyklus durchlaufen, um zwei miteinander ausgerichtete Filmenden durch ein Klebestreifenstück
zu verbinden.
Aus der CA-PS 7 30 528 isi es bei einem Gerät zum
Verkleben von Gegenständen, wie Paketen, mit Klebestreifen bekannt, den von einer Vorratsrolle
abgezogenen Klebestreifen zwischen zwei Rollen hindurchzuführen, die zwischen sich einen nach außen
offenen, V-förmigen Schlitz begrenzen. Diese beiden Rollen sind derart angeordnet und ausgebildet, daß die
Klebeseite des zu profilierenden Klebestreifens über ihre gesamte Breite gegen die V-förmig einspringenden
Flanken der einen Rolle gedrückt wird. Einem durch diesen Andruck möglicherweise verursachten Anhaften
des Klebestreifens an der Rolle und einem damit verbundenen Schräglauf des profilierten Klebestreifens
wird dadurch begegnet, daß der Klebestreifen unmittelbar hinter den beiden Profilrollen von einer V-förmig
profilierten, angetriebenen Fördereinrichtung erfaßt und zur Klebestelle weitertransportiert wird. Eine
solche zusätzliche Fördereinrichtung ist aufwendig und führt zu einem komplizierten Aufbau des Gerätes
Aus der US-PS 35 29 757 ist ein Gerät zur Bereitstellung eines auf einer Vorratsrolle aufgewickelten
Klebestreifens bekannt, der bei Betätigung des Geräts von der Rolle abgewickelt und durch eine
Geräteöffnung nach außen geschoben wird. Der auf diese Weise bereitgestellte Klebestreifen kann dann mit
der Hand erfaßt und mittels einer am Gerät vorgesehenen Schneidkante von dem Klebestreifenvorrat
im Gerät abgetrennt werden. Das Abziehen des Klebestreifens von der Vorratsrolle und der Vorschub
des Klebestreifens nach außen werden von zwei gegeneinander verschiebbar angeordneten Rollen vorgenommen,
von denen die eine anireibbar ist. Im eingerückten Zustand begrenzen die beiden Rollen
zwischen sich einen seitlich offenen, V-förmigen Schlitz,
durch den der Klebestreifen bei angetriebener Rolle vorgeschoben wird. Am Ende eines solchen von Hand
ausgeführten Vorschubhubs lösen sich die beiden Rollen voneinander, um den Klebestreifen freizugeben. Bei
dieser Art von Gerät kommt es auf eine genaue Klebestreifenzufuhr nicht an und es sind auch keine
entsprechenden Mittel vorgesehen.
Zum weiteren Stand der Technik wird noch auf die US-PS 29 09 301 verwiesen, aus der es grundsätzlich
bekannt ist, eine Zuführungsrolle für einen Klebestreifen aus einem besonderen, klebstoffabweisenden Material
anzufertigen und gegebenenfalls außerdem zum gleichen Zweck die Oberfläche einer solchen Rolle
rillenförmig zu gestalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die selbsttätige stückweise Klebestreifenzufuhr unter Wahrung
einer ausreichenden Genauigkeit und Zuverlässigkeit mit mechanisch einfachen Mitteln zu erreichen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das eingangs beschriebene Gerät nach der Erfindung dadurch
gekennzeichnet, daß der V-förmige Schlitz von zwei entsprechend profilierten, drehbaren Rollen gebildet ist
und daß das in die Umfangsoberfläche der ersten der beiden Rollen einspringende V-Profil einen flach
verlaufenden Bodenabschnitt aufweist und das auf der Umfangsoberfläche der zweiten Rolle vorspringende
V-Profil in einem spitzen Scheitel ausläuft, der die klebende Seite des zwischen den beiden Pollen
hindurchlaufenden Klebestreifens nur längs einer um den flachen Bodenabschnitt verlaufenden gedachten
Mittellinie gegen die Umfangsoberfläche der ersten Rolle drückt.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Klebegerätes gestattet es, daß der Klebestreifen ohne haftenzubleiben
durch die Falteinrichtung laufen kann. Durch die beanspruchte Profilgebung der beiden Rollen und durch
den Andruck des Klebestreifens mit dem spitzen Scheitel des vorspringenden V-Profils der zweiten Rolle
an den flachen Bodenabschnitt des einspringenden V-Profils der ersten Rolle wird erreicht, daß der
Klebestreifen mit seiner klebenden Unterseite nur eine sehr kleine Berührungsfläche an dem Bodenabschnitt
mit der Umfangsoberfläche der ersten Rolle bildet, da sich die nichtklebende Oberseite des Klebestreifens an
die V-förmig vorspringende Umfangsoberfläche der zweiten Rolle anlegt. Auf diese Weise ist es möglich, den
Klebestreifen durch einfachen motorischen Rollenantrieb durch die Falteinrichtung zu bewegen. Ein
komplizierter Schlittenantrieb mit gegeneinander bewegbaren Teilen kann daher beim Erfindungsgegenstand
entfallen. Der Vorschub des Klebestreifens kann durch motorischen Antrieb von wenigstens einer der
genannten Rollen oder bzw. und andere am Klebestreifen angreifende Rollen erfolgen.
Zur weiteren Herabsetzung der Gefahr des Anklebens des Klebestreifens an den Rollen können
insbesondere die mit der klebenden Seite des Streifens in Berührung kommenden Oberflächen der Rollen aus
einem klebstoffabweisenden Material, wie Polytetrafluoräthylen, hergestellt sein und bzw. oder zahnartige
Vorsprünge aufweisen, um die Berührungsoberfläche noch mehr zu verkleinern.
Um den Gcradeauslauf des profilierten Klebestreifens
in einem noch höheren Maß sicherzustellen, sind bei einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung die
profilierten Rollen mit senkrecht /u dem V-förmigen Schlitz verlaufenden Führungsflächen für die Außenkanten
des Klebestreifens versehen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand einer Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Verrichtung zur Zuführung eines Klebestreifens für ein Gerät zum
Verbinden von fotografischen Langfiimen,
F i g. 2 eine Vorderansicht einer Vorschubrolle der in der F i g. 1 dargestellten Zuführungsvorrichtung,
F i g. 3 eine Vorderansicht von zwei Zuführungsrollen der in der F i g. 1 dargestellten Vorrichtung,
ίο Fig. 4 eine Draufsicht auf ein zur Filmverbindung
dienendes Teil der in der Fig. 1 dargestellten Vorrichtung,
Fig. 5 eine Vorderansicht des in der Fig. 4 dargestellten Film Verbindungsteils.
Fig.6 eine Vorderansicht einer Verbindungsstelle von zwei Filmen und
Fig. 7 eine Seitenansicht der miteinander verbundenen
Filme.
Nach den Fig. 1, 2 und 3 enthält eine Vorrichtung zur
Zuführung eines Klebestreifens für ein Gerät C zum Verbinden von fotografischen Filmen eine Fifmführungsschiene
1, längs der einem vorangehenden Film A ein nachfolgender Film B(in Fig. i nicht gezeigt) folgt.
eine Anpreßeinrichtung 4 für den Streifen mit einer Schneide 5, eine Klebestreifenspule 14. die mit einem
Klebestreifen 7 bewickelt und zusammen mit einer Welle 20 drehbar ist, eine mit einer Welle 21 drehbare
Rolle 8, eine Vorschubrolle 13. die auf einem um eine Welle 10 schwenkbaren Arm 11 gelagert ist. und
Zuführungsrollen 17 und 19, die drehbar auf Wellen 25 und 26 gelagert sind. Die genannten Wellen oder
Achsen sind in einem Geräterahmen 9 abgestützt.
Entsprechend der dargestellten Anordnung ist der Klebestreifen 7 um einen Teil der Rolle 8 geführt und ist
zwischen die Umfangsoberfläche 8' der Führungsrolle 8 und der Vorschubrolle 13 derart eingelegt, daß die
Klebeseite des Klebestreifens gegen die Rolle 13 gerichtet ist. Die Rolle 8 kann in Abhängigkeit von der
Bewegung des Films auf der Führungsschiene 1 gedreht oder angehalten werden. Mit Ausnahme eines zur
Filmverbindung dienenden Teils ist die Führungsschiene 1 nach Art einer Rinne mit beidseitigen nach oben
gerichteten Seitenkanten ausgebildet. Die Führungsschiene 1 erstreckt sich rechtwinklig zur Zuführungsvorrichtung
des Klebestreifens. Die Vorschubrolle 13 is: zwischen gabelartigen Endabschnitten 11' und 11" des
Arms Il drehbar gelagert, der mit seinem den gabelartigen Endabschnitten gegenüberliegenden Ende
um die Welle 10 geschwenkt werden kann, die sich durch den Gerälerahmen 9 erstreckt. Von der
Vorschubrolle 13 läuft der Klebestreifen durch einen zwischen den Zuführungsrollen 17 und 19 ausgebildeten
Spalt und von dort zu dem Filmverbindungsteil, bei dem die beiden Filme A und B zusammengeklebt werden
sollen. Wenn das vordere Ende des Klebestreifens 7 die Stoßlinie zwischen den beiden Filmen gerade überdeckt,
wird die über einen Hebel 3 um einen Zapfen 2 schwenkbare Anpreßeinrichtung 4 betätigt, um den
Klebestreifen 7 gegen die zu verbindenden Filme zu drücken und gleichzeitig mit der Schneide 5 den
Klebestreifen 7 an einer der Filmbreite entsprechenden Stelle abzuschneiden. Auf diese Weise werden die
beiden Filme A und S fest miteinander verbünden.
Wie es bereits erläutert wurde und auch aus der
hj F i g. 2 hervorgeht, ist die Vorschubrolle 13 drehbar
zwischen den gabelartigen Endabschn-.icn Il' und 11
des Arms 11 gelagert, der wiederum du- ch die durch den Geräterahmen "9 laufende Welle 10 schwenkbar ist. Die
des Arms 11 gelagert, der wiederum du- ch die durch den Geräterahmen "9 laufende Welle 10 schwenkbar ist. Die
äußere Umfangsfläche der Rolle 13 ist mit mehreren sägezahnförmigen Zähnen 12 ausgerüstet, die aus einem
nicht klebenden Werkstoff bestehen, beispielsweise Polytetrafluorethylen. Die Zähne 12 drücken den
Klebestreifen 7 gegen die Umfangsoberfläche 8' der Führungsrolle 8. Das dem Arm 11 gegenüberliegende
Ende der Welle 10 erstreckt sich durch die Hinterwand des Maschinenrahmens 9 und trägt eine Scheibe 22. Die
Scheibe 22 ist an ihrem oberen Oberflächenabschnitt mit einem von der Rückwand des Rahmens 9
wegragenden exzentrischen Zapfen 23 versehen, an dem eine Zugfeder 24 angreift, die mit ihrem unteren
Ende an einem an der Rückwand des Rahmens 9 angeordneten Zapfen 24 befestigt ist. Der zwischen der
Umfangsoberfläche 8' der Rolle 8 und der Vorschubroi-Ie 13 befindliche mit seiner Klebeseite nach unten gegen
die Zähne 12 der Rolle 13 zeigende Klebestreifen 7 wird daher bei sich drehender Rolle 13 infolge der Zähne 12
gleichförmig vorgeschoben. Da jeder der sägezahnförmigen Zähne 12 den Klebestreifen 7 nur mit einer sehr
kleinen Fläche berührt, lösen sich beim Vorschub die Zähne 12 ohne weiteres wieder von dem Klebestreifen
7, so daß den Zähnen lediglich eine greiferartige Funktion zukommt. Das Lösen der Zähne 12 vom
Klebestreifen 7 wird noch dadurch unterstützt, daß die Zähne 12 aus einem nicht klebenden Werkstoff
hergestellt sind, beispielsweise Polytetrafluoräthylen. Es besteht somit keine Gefahr, daß der Klebestreifen 7 an
den Zähnen 12 hängenbleibt und um die Vorschubrolle 13 gewickelt wird.
Die F i g. 3 zeigt eine vergrößerte Seitenansicht der in der Fig. 1 dargestellten Zuführungsrollen 17 und 19.
Die Zuführungsrollen 17 und 19 können in Abhängigkeit von der Bewegung des Films auf der Führungsschiene 1
gedreht oder angehalten werden und sind auf den Wellen 25 und 26 angeordnet, die vom Rahmen 9
gestützt werden. Die Umfangsoberfläche 16 der Rolle 7 hat eine konisch konvexe Form und die Umfangsoberfläche
18 der Rolle 19 eine kegelstumpiartige konkave Form, so daß sich die beiden Rollen 17 und 19 ineinander
einpassen, jedoch zwischen sich einen kleinen Spalt begrenzen, durch den der Klebestreifen 7 läuft. Da die
Umfangsoberfläche 18 der Rolle 19 der Klebeseite des Klebestreifens 7 ausgesetzt ist, besteht die Oberfläche
18 vorzugsweise aus einem nicht klebenden Werkstoff. beispielsweise Polytetrafluoräthylen, um ein Klebenbleiben
des Klebestreifens 7 an der Rolle 19 zu vermeiden. Der von der Vorschubrolle!3 vorgeschobene
Klebestreifen 7 läuft automatisch in den Spalt zwischen den Umfangsoberflächen 16 und 18 der beiden
Rollen 17 und 19 und wird bei seinem weiteren Vorschub infolge der Form der Oberflächen 16 und 18
V-förmig gebogen, und zwar derart, daß sich die Nichtklebeseite (Oberseite) des Klebestreifens 7 V-förmig
an die Oberfläche 16 der Rolle 17 anlegt und die Klebeseite des Klebestreifens 7 die Oberfläche 18 der
Rolle 19 nur mit einer angenommenen, in Längsrichtung des Klebestreifens verlaufenden Mittellinie berührt. Das
bedeutet, daß der Klebestreifen 7 mit der Oberfläche 18 nur eine sehr kleine Berührungsfläche hat, wie es auch
bei der Vorschubrolle 13 der Fall ist. Obwohl es nicht unbedingt erforderlich ist, kann man die Oberfläche 18
der Roile 19 vorzugsweise ebenfalls sägezahnförmig ausbilden, und zwar in ähnlicher Weise wie bei der
Vorschubrolle 13, um die Gefahr, daß der Klebestreifen 7 an der Oberfläche 18 haftenbleibt, noch weiter zu
verringern.
Aus den Fig.4 bis 7 geht hervor, daß das hintere
Ende des vorangegangenen Films A und das vordere Ende des nachfolgenden Films B auf der sich horizontal
erstreckenden Filmführungsschiene 1 miteinander ausgerichtet sind. Das Ausrichten der Filme geschieht
durch die hochstehenden Kanten zu beiden Seiten der Filmführungsschiene 1 und durch eine geeignete Anzahl
von über der Führungsschiene befindlichen Führungsrollen. Die miteinander verklebten Filme werden auf
eine Spule 6 gewickelt. Die Rolle 8, die in der Fig.4
nicht sichtbare Vorschubrolle 13, die Zuführungsrolle 17 und die in der F i g. 4 nicht sichtbare Zuführungsrolle 19
sowie die Anpreßeinrichtung 4 sind rechtwinklig von der Führungsschiene 1 angeordnet, so daß das vordere
Ende des Klebestreifens 7 mit der Verbindungslinie zwischen den beiden Filmen ausgerichtet werden kann.
Das sich über die Verbindungslinie zwischen den beiden Filmen A und B erstreckende vordere Ende des
Klebestreifens 7 ist. wie es aus der F i g. 5 hervorgeht, V-förmig gebogen, so daß es nicht nach unten
durchhängt, was bei einem nicht umgebogenen Klebestreifen der Fall wäre. Beim Herunterdrücken der
Anpreßeinrichtung 4 werden die beiden Filmenden durch den Klebestreifen fest miteinander verbunden.
Der die Verbindungslinie zwischen den beiden Filmen überdeckende Klebestreifen wird von der an der
Anpreßeinrichtung 4 angebrachten Schneide 5 abgeschnitten.
Die beschriebene Vorrichtung bietet den Vorteil, daC
der Klebestreifen von der Vorschubrolle gleichförmig und gleichmäßig weggezogen werden kann, da die
Umfangsoberfläche der Vorschubrolle sägezahnförmig ausgebildet und aus einem nicht klebenden Werkstof!
besteht. Der Klebestreifen bleibt daher an dei Vorschubrolle nicht hängen. Das Entsprechende gilt füi
die Führungsrollen. Darüber hinaus wird infolge dei konkav-konvexen Ausbildung der Führungsrollen dei
Klebestreifen V-förmig umgebogen, so daß das nich unterstützte vordere Ende des sehr dünnen Klebestrei
fens versteift wird und damit nicht nach untei durchhängt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Gerät zum Verbinden von miteinander fluchtenden, aneinanderstoßenden Filmenden durch einen
Klebestreifen mit einer Fördereinrichtung, die den von einem Klebestreifenvorrat abgezogenen Klebestreifen
nach V-förmiger Profilierung in einer einen V-förmigen Schlitz aufweisenden Falteinrichtung
stückweise quer zu den Filmenden zuführt, und mit einer Anpreßeinrichtung, die das zugeführte, profilierte
Klebestreifenstück an die Filmenden drückt, glättet und von dem Klebestreifenvorrat cbschneidet,
dadurch gekennzeichnet, daß der V-förmige Schlitz von zwei entsprechend profilierten,
drehbaren Rollen (17, 19) gebildet ist und daß das in die Umfangsoberfläche (18) der ersten (19) der
beiden Rollen einspringende V-Profil einen flach verlaufenden Bodenabschnitt aufweist und das auf
der Umfangsoberfläche (16) der zweiten Rolle (17) vorspringende V-Profil in einem spitzen Scheitel
ausläuft, der die klebende Seite des zwischen den beiden Rollen hindurchlaufenden Klebestreifens (7)
nur längs einer um den flachen Bodenabschnitt verlaufenden gedachten Mittellinie gegen die Umfangsoberfläche
(18) der ersten Rolle (19) drückt.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Klebestreifenvorrai und dem
aus der ersten und der zweiten Rolle gebildeten Rollenpaar (17,19) eine dritte Rolle (13) vorgesehen
ist, deren Umfangsoberfläche mit zahnartigen Vorsprüngen (12) versehen ist, die mit dem
Klebestreifen (7) in Eingriff stehen
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der dritten Rolle (13) zusammenarbeitende
vierte Rolle (8) vorgesehen ist, die die Oberfläche des Klebestreifens aus der der dritten
Rolle (13) gegenüberliegenden Seite des Klebestreifens berührt.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine federnde Einrichtung (15) die dritte und
die vierte Rolle in Richtung auf den zwischen ihnen befindlichen Klebestreifen (7) vorspannt.
5. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der
Rollen (8, 13, 17, 19) zum Vorschub des Klebestreifens (7) antreibbar ist.
6. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsoberfläche
von wenigstens einer der Rollen aus Polytetrafluoräthylen besteht.
7. Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die profilierten Rollen
(17, 19) senkrecht zu dem V-förmigen Schlitz verlaufende Führungsflächen für den Klebestreifen
haben(Fig. 3).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732345676 DE2345676C3 (de) | 1973-09-11 | 1973-09-11 | Gerät zum Verbinden von miteinander fluchtenden, aneinanderstoßenden Filmenden durch einen Klebestreifen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732345676 DE2345676C3 (de) | 1973-09-11 | 1973-09-11 | Gerät zum Verbinden von miteinander fluchtenden, aneinanderstoßenden Filmenden durch einen Klebestreifen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2345676A1 DE2345676A1 (de) | 1975-07-24 |
| DE2345676B2 DE2345676B2 (de) | 1977-09-01 |
| DE2345676C3 true DE2345676C3 (de) | 1978-05-11 |
Family
ID=5892211
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732345676 Expired DE2345676C3 (de) | 1973-09-11 | 1973-09-11 | Gerät zum Verbinden von miteinander fluchtenden, aneinanderstoßenden Filmenden durch einen Klebestreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2345676C3 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE59207624D1 (de) * | 1992-03-25 | 1997-01-16 | Gretag Imaging Ag | Verfahren zur Erstellung eines langen Bands aus einer Vielzahl von kurzen Streifen eines fotografischen Bandmaterials |
-
1973
- 1973-09-11 DE DE19732345676 patent/DE2345676C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2345676A1 (de) | 1975-07-24 |
| DE2345676B2 (de) | 1977-09-01 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |