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DE819807C - Verfahren zum Einfuellen von Schuettgut in Behaeltnisse - Google Patents

Verfahren zum Einfuellen von Schuettgut in Behaeltnisse

Info

Publication number
DE819807C
DE819807C DEV1365A DEV0001365A DE819807C DE 819807 C DE819807 C DE 819807C DE V1365 A DEV1365 A DE V1365A DE V0001365 A DEV0001365 A DE V0001365A DE 819807 C DE819807 C DE 819807C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding table
flap
containers
weighing container
weighing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV1365A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Lodenkemper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VERPACKUNGSBEDARF GmbH
Original Assignee
VERPACKUNGSBEDARF GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VERPACKUNGSBEDARF GmbH filed Critical VERPACKUNGSBEDARF GmbH
Priority to DEV1365A priority Critical patent/DE819807C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE819807C publication Critical patent/DE819807C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/32Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by weighing
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren zum Einfüllen von Schüttgut in Behältnisse Die Erfindung betrifft das Einfüllen von Schüttgut in Behältnisse, wobei das Gut abgewogen und zuerst als Hauptstrom, darauf als wesentlich schwächerer Nachstrom zugelassen wird und zwecks fester Stauung eine große Fallhöhe durchläuft, bis es in das zu füllende Behältnis gelangt, eine Schachtel oder Tüte, einen Sack, besonders Ventilsack 0. dgl. Sie bezieht sich ferner auf vorzugsweise selbsttätige Waagen zur Durchführung dieses Einfüllverfahrens, deren Wiegebehälter von großer Höhe ist und nach unten in eine Fülldüse o. dgl. ausläuft, auf die beispielsweise ein zu füllender Ventilsack aufgesteckt wird.
  • Die große Fallhöhe läßt hierbei jedes einzelne Gutsteilchen nach seinem Austritt aus der Zuleitung sich eine kleine Zeit lang frei abwärts bewegen, bevor es im Wiegebehälter oder dem zu füllenden Behältnis zum Aufliegen kommt und dadurch gewogen wird; hierdurch wird die Wiegegenauigkeit vermindert, denn die letzten Teilchen, also ein beträchtlicher Teil des Nachstromes, haben bereits die Zuleitung verlassen, wenn die Waage diese durch ihr Einspielen abschließt. Die Beendigung des Nachströmens kann nur schätzungsweise eingestellt werden, weshalb sich nur eine grobe Wiegegenauigkeit erreichen läßt.
  • Um diese zu verbessern, läßt man gemäß der Erfindung das Nachstromgut in zwei Stufen niederfallen und nimmt das Abwiegen in der ersten, wesentlich kleineren Fallstufe vor, um den hier abgewogenen Nachstrom dann auf einmal die zweite, erheblich größere Fallstufe durchlaufen zu lassen, so daß er wie bisher ebenso fest gestaut wird wie der Hauptstrom. Dies kann etwa dadurch geschehen, daß man Haupt- und Nachstrom zwei verschiedene Wege durchlaufen läßt, oder daß man den Wiegebehälter nach Abschluß des Hauptstromes in eine ändert Lage bringt. Ferner auch dadurch, daß in' ihm, zweckmäßig nahe seinem oberen Rande ein Klapptisch oder eine ähnliche Einrichtung angeordnet wird, die den Hauptstrom frei niedertallen läßt, den Nachstrom jedoch auffängt und ihn erst nach beendeter Wägung weiter in den Wiegebehãlter und das zu füllende Behältnis hinabfallen läßt.
  • Gemäß der Erfindung nimmt beim Einspielen der Waage fast jedes Gutsteilchen an der Wägung teil, die Zahl der noch in freier Fallbewegung befindlichen Teilchen ist infolge'der geringen Fallhöhe der ersten Fallstufe außerordentlich klein, und es läßt sich daher eine äußerst hohe Wiegegenauigkeit erreichen, während andrerseits das ganze im Nachstrom eingelaufene Gut wie bisher, sogar als geschlossene Menge eine solche Fallhöhe durchläuft, daß es fest in das zu füllende Behältnis eingestaut wird.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der zur Durchführung des erfindungsmäßigen Verfahrens dienenden Vorrichtung dar, und zeigt schematisch eine selbsttätige Waage.
  • Der Gutszulauf I ist unten durch die mit einer Oeffnung 2 versehene Hauptstromklappe3 und die Nachstromklappe 4 verschließbar. Der unter ihm angeordnete Wiegebehälter 5 wird von der Waage 6 getragen, deren Einspielen in bekannter Weise mittels hier nicht datestellter Gestänge zuerst die Hauptstromklappe 3 und dann die Nachstromklappe 4 schließt. Der Wiegebehälter 5 läuft unten in die Düse 7 aus, auf die der zu füllende Ventilsack 8 aufgesteckt ist.
  • Am Wiegebehälter 5 ist ferner nahe seinem oberen Rande eine Klinke 9 auf dem Zapfen 10 angeordnet, die unter Wirkung einer Feder II steht und mit einem Finger 12 in die Bahn der Nachstromklappe 4 reicht. Ihr gegenüber sitzt auf dem am Wiegebehälter 5 vorgesehenen Zapfen 13 der muldenförmige Klapptisch 14, dessen Arm 15 mittels der Stange I6 am Aüge I7 der Hauptstromklappe 3 angelenkt ist. Bei offner Hauptstromklappe 3 hängt der Klapptisch 14 im Wiegebehälter 5 nach abwärts, wie in der Zeichnung in vollen Linien dargestellt ist. Dreht sich die Hauptstromklappe 3 in die strichpunktiert gezeichnete .Schließlage, dann wird der Klapptisch 14 in die gleichfalls strichpunktierte waagerechte Stellung emporgehoben und klinkt sich auf der Klinke g ein.
  • Der durch die Oeffnung 2 jetzt noch zulaufende Nachstrom sammelt sich daher auf ihm an und wird sogleich mitgewogen.
  • Dreht sich beim Feineinspielen der Waage 6 auch die Nachstromklappe 4 in die Schließstellung, um den Gutszulauf völlig abzusperren, so stößt sie gegen den Finger 12 und dreht damit die Klinke g gegen die Feder II. Dadurch wird der Klapptisch I4 freigegeben und fällt in seine ursprüngliche Hängelage zurück, indem zugleich die jetzt keine Wirkung mehr ausübende Hauptstromklappe 3 ebenfalls sich zurückdreht. Die Rückdrehung der Nachstromklappe 4 läßt dann auch die Klinke g wieder in ihre Ausgangslage zurückgehen, womit alle Teile der Vorrichtung für das nächste Spiel bereit sind.
  • Statt der Stange I6 kann zwischen Klapptisch 14 und Hauptstromklappe 3 auch eine Klink- oder Schleppverbindung vorgesehen werden, besonders wenn die Hauptstromklappe 3 über der Nachstromklappe 4 angeordnet ist und mit dem Gutsvorrat in der Zuleitung I belastet wird. Statt durch mechanische Mittel kann das Auslösen des Klapptischs I4 und der Klinke g auch auf elektrischem Wege oder durch optische Auslösung erfolgen.
  • PATENTANSPROCHE: I. Verfahren zum Einfüllen von Schüttgut in Behältnisse, wobei das Gut abgewogen und zuerst als starker Hauptstrom, darauf als wesentlich schwächerer Nachtstrom zugelassen wird''und zwecks fester Stauung eine große Fallhöhe durchläuft, bis es in das zu füllende Behältnis gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß das den Nachstrom bildende Gut in zwei Stufen niederfällt und auf der ersten, wesentlich kleineren Fallstufe abgewogen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Nachstromgut die zweite Fallstufe auf einmal in geschlossener Masse durchläuft.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, mit einer zweckmäßig selbsttätigen Waage mit einem Wiegebehälter von großer Höhe, dadurch gekennzeichnet, daß in diesem Wiegebehälter (5) zweckmäßig nahe seinem oberen Rande ein Klapptisch (14) oder eine ähnliche Einrichtung angeordnet ist, der den Hauptstrom frei durchfallen läßt, den Nachstrom jedoch auffängt und erst nach erfolgter Wägung niederfallen läßt.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Klapptisch (I4) durch die Hauptstromklappe (3) in seine Auffangstellung gebracht wird.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Klapptisch (I4) in seiner Auffangstellung durch eine Klinke (9) gehalten wird, die von der Nachstromklappe (4) ausgelöst wird.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Klapptisch (I4) und bzw. oder die Klinke (9) durch elektrische oder optische Steuermittel in Bewegung gesetzt wird.
DEV1365A 1950-06-15 1950-06-15 Verfahren zum Einfuellen von Schuettgut in Behaeltnisse Expired DE819807C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV1365A DE819807C (de) 1950-06-15 1950-06-15 Verfahren zum Einfuellen von Schuettgut in Behaeltnisse

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DEV1365A DE819807C (de) 1950-06-15 1950-06-15 Verfahren zum Einfuellen von Schuettgut in Behaeltnisse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE819807C true DE819807C (de) 1951-11-05

Family

ID=7569604

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV1365A Expired DE819807C (de) 1950-06-15 1950-06-15 Verfahren zum Einfuellen von Schuettgut in Behaeltnisse

Country Status (1)

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DE (1) DE819807C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE943398C (de) * 1953-08-11 1956-05-17 Behn Verpackung Erwin Vorrichtung zum Fuellen von Ventilsaecken und aehnlichen Behaeltern
DE1083173B (de) * 1955-08-17 1960-06-09 Saint Gobain Fuell- und Wiegevorrichtung zum Einsacken bestimmter Gutsmengen
DE1141580B (de) * 1960-12-27 1962-12-20 Haver & Boecker Pneumatisch foerdernde Ventilsack-Fuellmaschine
US4662409A (en) * 1984-05-09 1987-05-05 Sig Schweizerische Industrie-Gesellschaft Method and apparatus for fine-dosing bulk material

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DE1083173B (de) * 1955-08-17 1960-06-09 Saint Gobain Fuell- und Wiegevorrichtung zum Einsacken bestimmter Gutsmengen
DE1141580B (de) * 1960-12-27 1962-12-20 Haver & Boecker Pneumatisch foerdernde Ventilsack-Fuellmaschine
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