DE910841C - Vorrichtung zum Auffangen schaedlicher Schwingungen an selbsttaetigen Waagen - Google Patents
Vorrichtung zum Auffangen schaedlicher Schwingungen an selbsttaetigen WaagenInfo
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- DE910841C DE910841C DEC5445A DEC0005445A DE910841C DE 910841 C DE910841 C DE 910841C DE C5445 A DEC5445 A DE C5445A DE C0005445 A DEC0005445 A DE C0005445A DE 910841 C DE910841 C DE 910841C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G21/00—Details of weighing apparatus
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Description
Selbsttätige Waagen leiden noch unter dem Mangel, daß die Vorfüllmenge in bestimmten
Grenzen gehalten werden muß, da bei einem zu großen Zufluß die Waage unruhig wird und dadurch
beim Nachstreuen Gewichtsdifferenzen entstehen. Es sind zwar verschiedene Arten von
Organen zum Auffangen der Schwingungen bekannt. Diese Vorrichtungen wirken aber zu kurz.
Man hat sich bis heute in der Weise geholfen, daß man den Hauptzufluß klein hielt, was natürlich die
Streuung verlängert und somit die ganze Wägedauer verzögert.
Die Erfindung bezweckt, diesen Mangel zu beseitigen, und besteht darin, daß ein Teil des
Materialstromes oberhalb der Absperrklappen des Zulaufs in einen beweglich gelagerten Durchlaufbehälter
mit gegenüber seinem Zulauf kleinerem Auslauf während der Grobfüllung geleitet wird, so
daß dieser sich füllt und durch das Material-
ao gewicht senkt, wodurch ein Sperrglied (Riegel oder Haken) unter eine Rolle oder einen Bolzen des
Lastschalengehänges gedruckt und die Waage so lange dadurch festgehalten wird, bis der Durchlaufbehälter
sich entleert hat, dessen Zulauf klappe zwangsläufig mit der Streuklappe des Hauptstromes
geschlossen worden ist.
Diese Erfindung besitzt gegenüber den bekannten Auffangorganen den Vorteil, daß die Beruhigungsdauer
nach Belieben verlängert oder verkürzt werden kann, je nach Größe des Durchlaufbehälters
und dessen Auslauföffnung, wodurch die Leistung der Waage auf das Höchste gesteigert
werden kann.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Abb. ι bis 3 zeigen eine Ausführung, bei der ein
Riegel die Waage auffängt;
Abb. 4 und 5 zeigen eine Ausführung, bei der
ein Haken die Waage auffängt.
Durch das Öffnen der beiden Einlaufklappen 1 und 2 wird gleichzeitig ein zweiter Zulauf durch
eine weitere Abschlußklappe 5 mittels einer Zugstange
6. welche mit der Streuklappe 1 in Verbindung steht, geöffnet. Zusammen mit der Vorfüllung
im Gefäß 7 füllt sich auch der Durchlaufl)ehälter 8, weil die Auslauföffnung 9 kleiner ist als
der Zulauf 3. Nachdem die Vorfüllung im Gefäß 7 einen gewissen Stand erreicht hat, schließt sich,
wie bekannt, durch Abspringen des Klappenhebels die Streuklappe 1 und zwangsläufig mit ihr verbunden
die Abschlußklappe 5.
Inzwischen hat der Durchlaufbehälter 8 durch das Anfüllen des Materials, wie in Abb. 2 ersichtlich,
den Riegel 11 unter die Rolle 12 gedruckt.
Letzterer ist am Gefäßgehänge 13 angebracht. Der Riegel 11 hält die Waage so lange fest, bis sich der
Durchlaufbehälter entleert hat. Ein Gegengewicht 14, welches mit dem Durchlauf behälter starr verbunden,
drückt letzteren wieder in seine Anfangsstellung zurück, wodurch der Riegel 11 wieder aus
dem Bereich der Rolle 12 kommt. Erst jetzt kann sich die Waage nach beendigter Streuung senken.
Bei der Ausführungsfarm nach Abb. 4 und 5 entsprechen
die mit den Bezugszeichen 1 bis 10 und 14
bezeichneten Teile den Teilen 1 bis 10 und 14 der
Abb. ι bis 3.
An Stelle des Riegels 11 ist jedoch ein Haken 15
vorgesehen, der in der Tiefstellung des mit ihm verbundenen Durchlaufbehälters unter einen Anschlag
des Lastschalengehänges greift und dadurch die Waage festhält.
Das Festhalten der Waage kann entweder auf der Last- oder Gewichtsseite erfolgen oder am
Balken selbst.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Auffangen schädlicher Schwingungen an selbsttätigen Waagen mit
Grob- und Feinfüllung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Materialstromes oberhalb der
Absperrklappen (1, 2) des Zulaufs in einen beweglich
gelagerten Durchlauf behälter (8) *mit gegenüber seinem Zulauf (3) kleinerem Auslauf
während der Grobfüllung geleitet wird, so daß dieser sich füllt und durch das Materialgewicht
senkt, wodurch ein Sperrglied (Riegel 11 oder Haken 15) unter eine Rolle oder einen Bolzen
(12) des Lastschalengehänges drückt und die Waage so· lange dadurch festgehalten wird, bis
der Durchlaufbehälter (8) sich entleert hat, dessen Zulaufklappe (5) zwangsläufig mit der
Streuklappe (1) des Hauptstromes geschlossen worden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sperrglied statt über das Gehänge der Lastschale über das der Gewichtsschale der Waage auffangen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC5445A DE910841C (de) | 1952-02-23 | 1952-02-23 | Vorrichtung zum Auffangen schaedlicher Schwingungen an selbsttaetigen Waagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC5445A DE910841C (de) | 1952-02-23 | 1952-02-23 | Vorrichtung zum Auffangen schaedlicher Schwingungen an selbsttaetigen Waagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE910841C true DE910841C (de) | 1954-05-06 |
Family
ID=7013679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC5445A Expired DE910841C (de) | 1952-02-23 | 1952-02-23 | Vorrichtung zum Auffangen schaedlicher Schwingungen an selbsttaetigen Waagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE910841C (de) |
-
1952
- 1952-02-23 DE DEC5445A patent/DE910841C/de not_active Expired
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