DE819346B - Scheibenmühle - Google Patents
ScheibenmühleInfo
- Publication number
- DE819346B DE819346B DE1949A0000032 DEA0000032 DE819346B DE 819346 B DE819346 B DE 819346B DE 1949A0000032 DE1949A0000032 DE 1949A0000032 DE A0000032 DEA0000032 DE A0000032 DE 819346 B DE819346 B DE 819346B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- grinding
- disc
- grinding disc
- disk
- barrel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Description
Mahlscheibenböden für Scheibenmühlen, die mit Mahlzähnen, Schlagnasen, Rillen oder Riefen besetzt
sind, sind in verschiedenen Ausführungsformen bekanntgeworden. Die älteste Ausführungsform
ist die, bei der die Böden der Fest- und der Laufmahlscheiben parallel oder fast parallel zueinander
und senkrecht zur Drehachse verlaufen. Der Nachteil ist, daß die Mahlzähne, Riefen oder
Rillen im Zentrum kaum höher als an der Peripherie
ίο gestaltet werden können. Durch diese Gestaltung
sind aber der Größe des Aufgabegutes und der zu erreichenden Feinheit enge Grenzen gesetzt. Nach
einem weiteren Vorschlag wird der Zahnboden der Laufmahlscheibe hohlkegelförmig ausgebildet. Die
Höhe der Zerkleinerungselemente, die auf den Böden angeordnet werden, kann damit sehr unterschiedlich
sein. Als Begründung dieser Mahlscheibenausführung wurde angegeben, daß das Mahlgut an der
Hohlkegelform in der Bewegungsrichtung gehemmt
ao wird und so nicht zu schnell ungenügend zerkleinert nach außen tritt. Die weitere Entwicklungsform
zeigte eine Planausbildung der Laufscheibe und eine Hohlkegelform oder Hyperbelform der Festmahlscheibe.
Durch diese Gestaltung fliegen aber
as zuviel unzerkleinerte Teile direkt an die Peripherie.
Diese Nachteile werden vermieden durch die in Fig. ι dargestellte Erfindung. Die Mahlfläche der
Laufmahlscheibe 1 ist danach ballig und im Zentrum etwa plan gestaltet. Man hätte daran denken
können, die Laufmahlscheibe einfach kegelförmig verlaufen zu lassen. Hierdurch würden jedoch die
Schwierigkeiten nicht behoben, da dann nach dem Zentrum zu die Unterbringung genügend hoher
Zähne nicht möglich wäre. Erfindungsgemäß verläuft die Mahlfläche der Festmahlscheibe in den
äußeren Zonen im wesentlichen entsprechend der der Laufmahlscheibe, entfernt sich nach der Mitte
zu aber mehr und mehr von ihr und endet in einer Hohlkegelform. Durch diese Gestaltung ist es
möglich, verhältnismäßig hohe Anfangszähne am Mahlguteinlauf und gleichmäßig kleiner werdende
Zähne an der Peripherie unterzubringen. Außerdem ergibt sich dadurch, daß das zu zerkleinernde Mahlgut
infolge der Zentrifugalkraft zuerst senkrecht zur Drehachse nach außen geschleudert wird. Auf
diesem Wege wird es von den Zerkleinerungselementen (Mahlzähnen, Schlagnasen, Rippen oder
Riefen) zerkleinert, d. h. zerschnitten, zerschlagen, zerrieben oder zerrissen. Je näher das Gut der Peripherie
zueilt, wird es an der Bodenform der Festscheibe gehemmt, kann aber nicht an dieser entlang·
gleiten, weil das Mahlgut von der Festmahlscheibe keinen Bewegungsantrieb bekommt, sondern fällt
infolge der Schwerkraft wieder in die Nähe des Zahnbodens der Laufmahlscheibe und wird so feiner
und feiner zerkleinert.
Der Vorteil ist also, daß keine Mahlgutteile, ohne daß sie wiederholt zerkleinert werden, zwischen
beiden Zahnscheibenböden hindurchfliegen.
Fig. 2 zeigt eine vollständige Zerkleinerungsmaschine gemäß der Erfindung. Die Laufmahlscheibe
ι und die Festmahlscheibe 2 sind entweder mit Mahlzähnen (s. die obere Hälfte) oder mit
Mahlrippen (s. die untere Hälfte) versehen. Die Antriebswelle 1 ist in den Lagern 5 und 6 gelagert.
Die axiale Verstellung der Laufmahlscheibe wird vom Handrad 7 aus vorgenommen. Das umschließende
Mühlengehäuse ist mit 8 bezeichnet. Das Mahlgut wird in den Einlaufstutzen 8 aufgegeben
und verläßt die Mühle durch den Mahlgutauslauf 10.
Claims (2)
1. Scheibenmühle, deren Mahlscheiben mit Zähnen, Rippen, Schlagelementen oder anderen
Zerkleinerungsorganen besetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Laufmahlscheibe
(1) ballig und im Zentrum etwa eben gestaltet ist und daß der Boden der Festmahlscheibe
(2) in den äußeren Zonen im wesentliehen der Form der Laufmahlscheibe entspricht
und sich nach <ter Mitte zu mehr und mehr von dieser entfernt und in einer Hohlkegelform
endet.
2. Scheibenmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Boden der Festmahlsdheibe
(2) nach der Mitte zu so stark von dem der Lauf mahlscheibe (1) entfernt, daß er
im mittleren Teil entgegengesetzt dem Boden der Laufmahlscheibe gekrümmt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE819346B true DE819346B (de) | 1951-09-06 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1291502B (de) * | 1965-07-20 | 1969-03-27 |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1291502B (de) * | 1965-07-20 | 1969-03-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3201685A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur entfernung der kleie von enthuelsten getreidekoernern | |
| DE1757161B1 (de) | Prallmuehle | |
| DE1183343B (de) | Schlaegermuehle | |
| DE2202798A1 (de) | Mahlsteinpaar fuer getreidemuehlen | |
| DE819346B (de) | Scheibenmühle | |
| DE1295986B (de) | Als Scheibenmuehle ausgebildete, zweistufige Mahlvorrichtung | |
| DE2531288C2 (de) | Vorrichtung zum Mahlen eines körnigen Lebensmittel-Mahlguts | |
| DE548034C (de) | Schleudermuehle zum Mahlen von Faserstoffen, insbesondere fuer die Papierfabrikation | |
| EP0420000B1 (de) | Schneidsatz für eine Zerkleinerungsmaschine | |
| DE1034463B (de) | Kolloidmuehle | |
| CH110983A (de) | Feinmahlwerk. | |
| CH343760A (de) | Kolloidmühle | |
| DE545336C (de) | Schleudermuehle zum Vermahlen von plastischen Massen | |
| AT129351B (de) | Obstmühle. | |
| AT205329B (de) | Vorrichtung zum Zerkleinern und Auflösen von Stoff und Stoff-Suspensionen | |
| DE2618096C2 (de) | Schlagmühle für Getreide | |
| DE339033C (de) | Vorrichtung zur Zerkleinerung und gleichzeitigen Mahlung von Torf, anderen faserigen oder von koernigen Stoffen aller Art | |
| DE864190C (de) | Vorrichtung zum Zerfasern und Mahlen von Papiermasse oder anderem faserfoermigen Material | |
| DE326110C (de) | Zerkleinerungsvorrichtung mit zwei mit ihren Zaehnen ineinandergreifenden Zerkleinerungsscheiben | |
| DE505286C (de) | Feinzerkleinerungsvorrichtung mit einer umlaufenden und einer feststehenden Mahlscheibe | |
| DE572592C (de) | Kammwalzenpaare fuer die Getreidemuellerei | |
| DE520423C (de) | Feinstoffmuehle fuer Holzschliff, Zellstoff o. dgl. mit mehreren um den Mahlstein angeordneten Grundwerksteinen | |
| DE686208C (de) | Einrichtung zum Austragen von bearbeitetem Gut an Zerkleinerungsmaschinen | |
| AT143333B (de) | Vorrichtung zur Feinvermahlung von Rauhfutter und Faserstoffen. | |
| AT165971B (de) | Mühle für Obst und Felfrüchte |