DE339033C - Vorrichtung zur Zerkleinerung und gleichzeitigen Mahlung von Torf, anderen faserigen oder von koernigen Stoffen aller Art - Google Patents
Vorrichtung zur Zerkleinerung und gleichzeitigen Mahlung von Torf, anderen faserigen oder von koernigen Stoffen aller ArtInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10F—DRYING OR WORKING-UP OF PEAT
- C10F7/00—Working-up peat
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Description
- Vorrichtung zur Zerkleinerung und gleichzeitigen Nahlung von Torf, anderen faserigen oder von körnigen Stoffen aller Art. Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Vorrichtung zur Herstellung langfaserigen, klumpenfreien Torfmulls nach Patent 3=9655 zu einer Vorrichtung zum Zerkleinern und Feinmahlen von Torf und von anderen getrockneten, faserigen Pflanzenstoffen oder sonstigen körnigen Stoffen aller Art. Infolge der Abänderung, die an der Mühle vorgenommen wurde, ist sie geeignet zum Vermahlen von Torf,. Laubheu, getrockneten Kartoffeln, Rüben, Kastanien, Baumrinde, Gerberlohe, Getreide aller Art u. dgl. m.
- Die neue Mühle ist mit einer Einrichtung versehen, die es ermöglicht, die Mahlprodukte in jedem gewünschten Feinheitsgrad zu mahlen.
- Die Mühle besteht wie die des Patents 319655 aus einem feststehenden Gehäuse mit rotierendem, kegelförmigem, verstellbarem Mahlkegel. Der rotierende, kegelförmige Mahlkörper ist in an sich bekannter. Weise in seinem unteren Teil zylindrisch gestaltet und mit Riffelungen, Zähnen o. dgl. versehen, denen gleiche Riffelungen oder Zähne am Gehäusemantel gegenüberstehen. Die Riffelungen des zylindrischen Teiles am Kegel und am gegenüberliegenden Teil des Gehäusemantels erstrecken sich aber nicht über die ganze Höhe, sondern lassen einen Raum über sich frei.
- Die Vorzerkleinerung des Mahlgutes geht wie bei der Mühle des Hauptpatents im oberen Teile vor- sich, wird also- durch den kegelförmigen Teil des Mahlkörpers und den Gehäusemantel, die mit Dreikantleisten, Riffelungen u. dgl. besetzt sind, bewirkt. Das so vorgemahlene Gut gelangt durch den freien Raum unterhalb des Kegels in die zylindrische Mahlzone und wird hier je nach der senkrechten Höhe der Mahlflächen längere oder kürzere Zeit dem Feinmahlprozeß ausgesetzt. Dieser zylindrische Teil kann auch so ausgeführt werden, daß mehrere Mahlzonen übereinander am Mahlkörper und Gehäusemantel und dazwischen freie Räume angeordnet sind. Die Riffelungen werden dann zweckmäßig von oben nach unten abgestuft, derart, daß sie nach unten immer enger werden. Dadurch wird erreicht, daß schon bei einmaligem Durchgang des Mahlgutes durch die Mühle die größte Feinheit erzielt wird.
- Die Zeichnung zeigt schematisch mehrere Ausführungsformen der Neuerung, uud zwar ist Fig. x ein senkrechter Längsschnitt durch die Mühle. Die zylindrischen Mahlflächen sind auf volle Mahlwirkung eingestellt.
- Fig. 2 ist ein Schnitt durch einen Teil des Gehäuse- und Mahlkörpermantels im größeren Maßstab. Der Mahlkörper befindet sich in der tiefsten Stellung.
- Fig. 3 ist ein Schnitt durch einen Teil des Gehäuses- undMahlkörpermantels mit mehreren Mahlzonen.
- Der feste Mantel ist mit a bezeichnet, in ihm dreht sich der Mahlkörper b, der von oben durch Kegelradgetriebe c und Welle e angetrieben wird. Beide sind wie bei dem Hauptpatent mit Dreikantleisten d zur Vorzerkleinerung desMahlgutes besetzt. DieAchse e läuft in dem Fußlager g, das sich in dem festen Gleitlager k führt, und ruht gelenkig auf dem zweiarmigen Hebel gl, der an jedem Ende von einem Handrad i mit Schraubenspindel il hoch und tief gestellt werden kann.
- Die Vorzerkleinerung des Gutes geschieht wie bei dem Hauptpatent im oberen Teil der Mühle zwischen dem kegelförmigen Teil des des Mahlkörpers b und dem festen Mantel a. Von da gelangt das zerkleinerte Gut in die zylindrische Mahlzone f, die im oberen Teil glatte Wände k hat und keine Rauhungen und Riffelungen besitzt. Im unteren Teil erfolgt die eigentliche Feinmahlung. Zu diesem Zweck ist der @ zylindrische Ansatz am Mahlkörper b sowie auch der gegenüberliegende Teil am festen Gehäuse a mit enggeriffelten Platten 1 o. dgl. versehen, um einerseits große Angriffsflächen für die Mahlung zu schaffen, andererseits den freien Durchgang des Mahlgutes durch die verbleibenden Zwischenräume möglichst zu verengen. In der gezeichneten Stellung der Fig. 1 stehen die Mahlflächen 1 auf volle Mahlwirkung, und das gemahlene Gut tritt unten aus. Wird der Kegel b etwas tiefer gesenkt, so wird die gegenseitige Arbeitsfläche der Riffelungen 1 schmäler, und das Gut wird gröber, senkt man den Mahlkörper b noch tiefer und schließlich so tief, daß sich die Mahlflächen 1 nicht mehr gegenüberstehen, so kommt die Mahlzone ganz außer Wirkung, und die Mühle mahlt dann nur noch in ihrem oberen Teile und läßt das Mahlgut ohne weitere Nachmahlung durchfallen. Diese Stellung zeigt die Fig.2. Zweckmäßig wird der ungezahnte Streifen k etwas breiter gemacht als der gezahnte Teil 1, damit es möglich ist, dfe Mühle trotz der Feinmahleinrichtung auf größte Durchgangsweite einzustellen und Fremdkörper durch Tieferstellen des rotierenden Mahlkörpers hindurchfallen zu lassen oder die Mühle rasch nach unten zu entleeren, wenn sie durch Überfüllung verstopft wird.
- Der Mahlkörper b kann auch so ausgeführt werden, daß der konische und zylindrische Mahlkörper zwei getrennte Teile darstellen, so daß der untere zylindrischeTeil f unabhängig von dem kegelförmigen Teil b für sich in der Höhe allein verstellt werden kann.
- In der Fig. 3 ist eine Ausführungsform des Mahlkörpers dargestellt, bei welchem zwei Mahlflächen 1, 11 am zylindrischen Teil übereinander angeordnet sind. Die Mahlflächen 1, h des Gehäuses a und des Mahlkörpers b stehen einander gegenüber in voller Mahlstellung, und über jeder Mahlzone ist ein freier Raum k gelassen. Die Einrichtung hat den Vorteil, daß das Mahlgut bei nur einmaligem Durchgang durch die Mühle schon auf den gewünschten Feinheitsgrad gebracht werden kann. Zu diesem Zweck sind- die Riffelungen oder Zähne 1 an den Mahlflächen verschieden und so zueinander abgestuft, daß- an der oberen Mahlfläche gröbere- Riffelungen oder Zähne 1 angebracht sind, während die darunterliegende Mahlfläche mit feineren Riffelungen oder Zähnen 11 versehen ist. Auch bei dieser Ausführung kann durch Tieferstellen des Mahlkörpers b die Arbeitsfläche der mahlenden Teile verringert werden und in der tiefsten Stellung eine schnelle - Entleerung -von Fremdkörpern o. dgl. vorgenommen werden.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHE: z. Vorrichtung zur Zerkleinerung und gleichzeitigen Mahlung von Torf, anderen faserigen oder von körnigen Stoffen sowie auch für getrocknete Pflanzenstoffe aller Art nach Patent 319655 mit einem kegelförmigen, in einem feststehenden Gehäuse rotierenden, in der Höhe verstellbaren Mahlkörper, der unten in einen zylindrischen Mahlkörper übergeht, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Körper (bei f) nur im unteren Teil mit R-ffelungen versehen ist, denen gleiche Riffelungen am Gehäusemantel gegenüberstehen, während der obere Teil des zylinderischen Mahlkörpers (bei k) und die gegenüberliegende Gehäusewand keine Riffelungen hat.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Patentanspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Mahlzonen, am zylindrischen Teil des Kegels und am Gehäusemantel und dazwischen freie Räume angeordnet sind und die Riffelung von oben nach unten abgestuft immer enger wird.
- 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zylinderische Mahlkörper unabhängig von dem kegelförmigen Mahl= körper für sich allein in der Höhe verstellt werden kann. .¢. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 bis g, dadurch gekennzeichnet, daß der Mahlkörper so weit gesenkt werden kann, daß die zylindrischen Mahlzonen ganz außer Wirkung kommen.
Applications Claiming Priority (2)
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