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DE818398C - Badegeraet - Google Patents

Badegeraet

Info

Publication number
DE818398C
DE818398C DE1949P0029811 DEP0029811D DE818398C DE 818398 C DE818398 C DE 818398C DE 1949P0029811 DE1949P0029811 DE 1949P0029811 DE P0029811 D DEP0029811 D DE P0029811D DE 818398 C DE818398 C DE 818398C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shower
nozzles
seat
basket
tub
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1949P0029811
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Uhrmeister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL UHRMEISTER DUESSELDORF
Original Assignee
KARL UHRMEISTER DUESSELDORF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL UHRMEISTER DUESSELDORF filed Critical KARL UHRMEISTER DUESSELDORF
Priority to DE1949P0029811 priority Critical patent/DE818398C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE818398C publication Critical patent/DE818398C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61HPHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
    • A61H35/00Baths for specific parts of the body
    • A61H35/006Baths for specific parts of the body for the feet

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Pain & Pain Management (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Rehabilitation Therapy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

  • Badegerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Badegerät für Amputationsstümpfe, besonders für Beinstümpfe.
  • Bekanntlich ist die Haut auf solchen Stümpfen sehr empfindlich. Prothesenträger bekleiden deshalb den Stumpf mit einem besonderen, die Haut schützenden Strumpf. Trotzdem und trotz der Anwendung sogenannter Prothesensalben kommt es immer wieder zu Schädigungen der Stumpfhaut.
  • Die mangelnde Widerstandskraft der Haut wird u. a. auf ungenügende Durchblutung des Stumpfes zurückgeführt, dessen Muskeln nicht oder nicht genügend henutzt werden. Mit dem Gerät nach der Erfindung wird es möglich, den Stumpf in bequemer Weise allseitig abzubrausen, z. B. abwechselnd mit warmem und kaltem Wasser. Durch solche Wechselduschen wird die Durchblutung des Stumpfes gefördert, die Haut daher gesünder und widerstandsfähiger. Die Erfindung besteht demgemäß zunächst in für das allseitige Abbrausen des Stumpfes geeigneten, gegebenenfalls gruppenweise an- und abschaltbaren und/oder mit Kalt-und Warmwasser zu speisenden Düsenanordzungen.
  • In weiterer Erfindung ist die Brausenanordnung in einer Wanne untergebracht, so daß gegebenenfalls unter Wasser gebraust werden kann. Hierdurch wird eine besonders milde Wirkung erzielt, wie sie angemessen ist, wenn es sich um besonders empfindliche oder schon geschädigte Haut handelt.
  • Die Heilung eingetretener Schäden wird durch diese Behandlung gefördert.
  • Weitere neue und fortschrittliche Merkmale von erfinderischer Bedeutung, die sich u. a. auf die Ausbildung der Brausevorrichtung, auf deren Anordnung in der Wanne und auf die Anbringung eines Sitzes im Rahmen der Gesamtanordnung be- ziehen, ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel.
  • Fig. I ist ein Querschnitt durch ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Gerät; Fig. 2 ist die zugehörige Draufsicht; Fig. 3 zeigt das Gerät ohne die Brauseeinrichtung halb im Längsschnitt, halb in Längsansicht; Fig. 4 ist eine Ansicht einer Düse in größerem Maßstabe.
  • Die Wanne I ist mit an ihr z. B. angeschweißten Winkeln 2 auf Bodenschwellen 3 befestigt. An ihrem oberen Rande besitzt sie einen umgebördelten Wulst 4. Sie ist in an sich bekannter Weise mit einem leicht zu öffnenden und zu schließenden Ablauf 5 und einem mit diesem durch ein Rohr 7 verbundenen Überlauf 6 ausgerüstet. An den beiden Längsseiten der im wesentlichen rechtkantigen Wanne sind Befestigungsleisten 8, z. B. aus Metall, angebracht, in denen übereinanderliegende Ausschnitte 9 vorgesehen sind, welche winklige Fortsätze 10 aufweisen. In die Ausschnitte 10 lassen sich Lagernocken II eines im ganzen mit 12 bezeichneten Brausekorbes einführen, die in der Betriebsstellung in- den Winkelfortsätzen 10 ruhen.
  • Der Brausekorb I2 besteht aus einer oberen Ringleitung I3 und aus einer unteren Ringleitung I4, die bei dem gezeichneten Beispiel etwas kleineren Durchmesser hat. Die beiden Ringleitungen sind durch mit Wasserstrahldüsen besetzte Rohrstege 15 miteinander verbunden. Die Rohrstege sind zweckmäßig an die Ringleitungen angeschweißt. Ihre Innenräume stehen mit den Innenräumen der Ringleitungen in Verbindung. Ein Wasserzuführungsstutzen I6 ist z. B. an der oberen Ringleitung angeordnet. Bei anderen Ausführungsformen sind mehrere Zuführungsstutzen angebracht. Infolge der beiden Ringleitungen wird aber schon bei der Anordnung nur eines Zuführungsstutzens erreicht, daß die Wasserstrahlen mit annähernd gleichem Druck aus den in den Rohrstegen angebrachten Strahldüsen 17 austreten.
  • Diese sind in die Rohrstege auswechselbar eingeschraubt. Sie besitzen Ansätze I8 mit Gewinde 19 (Fig. 4), sowie einen Sechskantkopf 20. Eine Mittelbohrung 2I von verhältnismäßig kleinem Durchmesser stellt den Düsenkanal dar, aus dem der Wasserstrahl austritt. Zweckmäßig ist das Gerät mit mehreren Sätzen von Düsen verschiedener Durchmesser ausgerüstet. Die durchströmende Wassermenge ergibt sich nach bekannten physikalischen Gesetzen aus den Durchmessern der Düsenkanäle und dem Druck, der in den Rohren des Brausekopfes während des Brausens aufrechterhalten werden kann, der wiederum vom Druck im Leitungsnetz und vom Querschnitt der Zuführungsleitungen abhängt.
  • Seitlich neben der Wanne ist eine Sitzstütze 22 mit einem von den Streben 23, 24, 25 und 26 gebildeten Fußkreuz aufgestellt. Die Sitzstütze 22 ist bei dem gezeichneten Beispiel ein U-Profil. Sie ist zweckmäßig an der Wannenwand befestigt, z. B. mit ihr verschweißt. Der Wulst 4 der Wanne ist an dieser Stelle ausgeschnitten (Fig. 2). Statt eines U-Profils könnte auch ein Stahlrohr als Sitzstütze dienen. Die Sitzstütze weist eine Reihe übereinanderliegender Löcher 27 auf. In ihr ist ein Sitzhalter 28, der z. B. aus Holz, aber auch ein metallisches Hohlprofil sein kann, in der Höhe verschiebbar geführt. Auch im Sitzhalter sind Löcher angebracht, die sich in mit den Löchern 27 übereinstimmende Stellungen bringen lassen, so daß der Sitzhalter durch Einstecken eines in der Zeichnung nicht dargestellten Durchsteckers durch die Löcher 27 in je nachdem, ob der Ober- oder der Unterschenkel amputiert ist, verschiedener Höhe festgehalten werden kann. Der Sitzhalter 28 trägt einen einem Fahrradsattel ähnlichen Sitz 29 mit Federn 30.
  • Bei dem gezeichneten Beispiel ist der Sitz mit dem Sitzhalter aus der Sitzstütze herausziehbar, so daß er um I800 umgesteckt werden kann. Das Gerät ist dadurch für Links- und für Rechtsamputierte benutzbar. Bei der Benutzung des Gerätes setzt sich der Patient auf den Sitz 29 und hält den Stumpf so in den Brausekorb, daß die Rohrstege 15 den Stumpf allseitig umgeben. Dadurch, daß die Rohrstege an ihren unteren Enden einwärts gebogen sind, wird der Stumpf auch schräg von unten bebraust.-Statt des umsetzbaren Sitzes kann, besonders wenn ein Rohr als Sitzstütze dient, auch ein drehbarer Sitz verwendet werden. Der Sitz kann auch ähnlich wie bei einem Klaviersessel auf einer Schraubenspindel angebracht sein, durch die dann zugleich die Höhenverstellbarkeit erzielt ist.
  • Die Wanne ist zweckmäßig aus nicht rostenden Blechen oder Stahlblech hergestellt. Die Erfindung läßt sich jedoch unter Benutzung von aus beliebigen anderen bekannten geeigneten Werkstoffen hergestellten Wannen verwirklichen.
  • Die Lagernocken I I des Brausekorbes können in den Winkelausschnitten 10 so straff geführt sein, daß sich der Brausekorb in verschiedenen Winkellagen einstellen läßt. Im Bedarfsfall lassen sich Mittel anordnen, die den Brausekorb in den verschiedenen Winkelstellungen festhalten. Die Brausekörbe können je nach den zu behandelnden Stümpfen flacher oder tiefer, enger oder weiter ausgeführt sein. Das als Beispiel beschriebene Gerät ist hauptsächlich für Beinstümpfe gedacht. Es läßt sich sinngemäß für Armstümpfe abwandeln.
  • Statt des Sitzes wird dann eine Achselstütze angebracht.
  • Es sind Ausführungsformen möglich, bei denen statt des einen im Beispiel gezeichneten Überlaufs 6 mehrere verschließbare Uberlaufventile angebracht sind, so daß sich der Wasserspiegel nach Bedarf auf verschiedene Höhe einstellen läßt.
  • Es ist vorteilhaft, das Gerät mit einer Zusatzeinrichtung zu benutzen, die es ermöglicht, selbsttätig, z. B. elektrisch oder hydraulisch angetrieben oder gesteuert, mit kaltem oder warmem Wasser wechselweise während einstellbarer Zeiträume zu duschen, derart, daß nach einer gewünschten An- zahl von Sekunden selbsttätig die Umschaltung auf die andere Wasserart erfolgt.
  • PATENTANSPROCHE: I. Badegerät für Amputationsstümpfe, gekennzeichnet durch für das allseitigeAbbrausen eines Stumpfes geeignete, gegebenenfalls gruppenweise an- und abschaltbare und/oder mit Kalt- und Warmwasser zu speisende Düsenanordnungen.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Brausekopf aus mit Düsen besetzen Rohrstücken.
    3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brausekopf aus einer oberen und einer unteren Ringleitung besteht, die durch mit Düsen besetzte, vorzugsweise mit den Ringleitungen verschweißte Rohrstege verbunden sind und von denen z. B. die obere einen Zuleitungsanschlußstutzen aufweist.
    4. Gerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Brausekorb und ein ihn haltendes Gestell mit Mitteln zur schwenkbaren und höheneinstellbaren Aufhängung des Brausekorbes versehen sind, z. B. derart, daß an der oberen Ringleitung des Brausekorbes an gegenüberliegenden Seiten Lagernocken befestigt, z. B. angeschweißt sind, und daß das Gestell l eisten mit winkelförmigen, die Lagernocken des Korhes in verschiedenen Höhenlagen aufnehmenden Ausschnitten aufweist.
    5. Gerät nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Brausekorb in einer die Mittel zu seiner Aufhängung enthaltenden Wanne angebracht ist, die zweckmäßig in an sich bekannter Weise mit einem Überlauf und einem leicht zu öffnenden und zu schließenden Ablauf versehen ist.
    6. Gerät nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit der den Brausekorb enthaltenden Wanne ein zweckmäßig höheneinstellbarer und vorteilhaft drehbarer oder um I800 umsetzbarer, gegebenenfalls mit einer Rückenlehne ausgestatteter, z. B. einem Fahrradsattel ähnlicher Sitz zu einer baulichen Einheit verbunden ist.
    7. Gerät nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzstütze ein mit der Wanne verbundenes, z. B. verschweißtes Stahlprofil, z. B. ein U-Profil oder ein Stahlrohr ist und daß die Höhenverstellbarkeit des Sitzhalters in der Stütze mittels Löchern und Durchstecker erreicht ist.
    8. Gerät nach Anspruch I oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen in die Leitungsstege auswechselbar eingesetzte, vorzugsweise eingeschraubte Bauteile sind.
    9. Gerät nach Anspruch 1 oder einem der folgenden und 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät mit mehreren Sätzen von Düsen verschiedenen Durchmessers ausgerüstet ist.
    IO. Gerät nach Anspruch I oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch eine selbsttätig arbeitende, z. B. elektrisch oder hydraulisch angetriebene oder gesteuerte Umsteuervorrichtung für Wechselduschbetrieb, die nach einer einstellbaren Anzahl von Sekunden selbsttätig auf die jeweils andere Wasserart umschaltet.
DE1949P0029811 1949-01-01 1949-01-01 Badegeraet Expired DE818398C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1949P0029811 DE818398C (de) 1949-01-01 1949-01-01 Badegeraet

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE818398C true DE818398C (de) 1951-10-25

Family

ID=578811

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1949P0029811 Expired DE818398C (de) 1949-01-01 1949-01-01 Badegeraet

Country Status (1)

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DE (1) DE818398C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5033131A (en) * 1989-07-20 1991-07-23 Paden Jack R Baby shower

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5033131A (en) * 1989-07-20 1991-07-23 Paden Jack R Baby shower

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