DE9011615U1 - Reinigungsvorrichtung zum Reinigen des menschlichen Körpers - Google Patents
Reinigungsvorrichtung zum Reinigen des menschlichen KörpersInfo
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Description
Reinigungsvorrichtung zum Reinigen des
menschlichen Körpers
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung zum
Reinigen des menschlichen Körpers.
Älteren oder anderen i/i ihren Bewegungen eingeschränkten
Menschen bereitet das Waschen der rückwärtigen Körperflächen, insbesondere des Rückens mitunter große
Schwierigkeiten. Zwar sind Hilfsmittel verfügbar, wie beispielsweise mit langen Stielen versehene Bürsten,
mit denen der Rücken gereinigt werden kann; aber auch deren Handhabung setzt noch eine gewisse Mindestwendigkeit
und -beweglichkeit der sich waschenden Person voraus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung
zum Reinigen des menschlichen Körpers zu schaffen, mit der sich die relativ schwer zugäng-
■••lefon (!.^2I) KI 1041
Tr;ie><
888 2 307 dormd Telefax (&Ogr;221) 13&Iacgr;297
(0221) 134881 Tel(iofflmm Dr >^nDa1ent Köln
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: Witsche Bank AG. Köln IBLZ 370 70060) KIo Nr 1165010
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lichen Bereiche, insbesondere die Rückenpartie bequem reinigen läßt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist eine Reinigungsvorrich- -' tang vorgesehen, die mit; &idiagr;.&idiagr;&idigr;<2&idiagr;&eegr; Gehäuse versehen ist,
das eine Reinigungsaußenseite aufweist, an der drehbar gelagerte Bürsten angeordnet sind, wobei im oder am
Gehäuse eine Antriebseinrichtung zum drehenden Antreiben der Bürsten und an der Reinigungsaußenseite Wasseraustrittsdüsen
angeordnet sind, zu denen wasserführende Leitungen führen.
Die erfindungsgemäße Reinigungsvorrichtung zeichnet sich durch ein Gehäuse aus, an bzw. in dem mehrere
Bürsten drehbar gelagert sind, die an einer Außenseite des Gehäuses, der sogenannten Reinigungsaußenseite,
angeordnet sind. Vorzugsweise im Gehäuse ist die Antriebseinrichtung zum drehenden Antreiben der Bürsten
angeordnet. Neben den Bürsten befinden sich an der Reinigungsaußenseite des Gehäuses die Wasseraustrittsdüsen,
über die Wasser, vorzugsweise in Form eines Sprühnebels, austritt. Beim Gegenlehnen gegen die
rotierenden Bürsten wird der Körper gereinigt; ein Verrenken der Hände und Arme ist nicht mehr erforderlich.
Das Gehäuse ist vorzugsweise abnehmbar an der Trägerwand befestigt. Aber auch ein auf dem Boden stehendes
(säulenförmiges) Gehäuse ist denkbar. Bei der Trägerwand handelt es sich beispielsweise um die Wand einer
Duschkabine, eine Badewannenwand, insbesondere die Rückenlehne einer Sitzbadewanne, der Rückenlehne eines
Badestuhles oder sonstigen in Bädern vorgesehenen Einrichtungen, die mit einer zum Halten des Gehäuses der
erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung geeigneten Trägerwand oder -fläche» versehen sind. Durch das
bequeme Gegenlehnen des Rückens gegen &Iacgr;&idigr;.&bgr; Bürsten der
Reinigungsaußenflache des Gehäuses können insbesondere
ältere Menschen oder aufgrund sonstiger Umstände in ihrer Bewegung eingeschränkte Personen die Rückenpartie
ihres Körpers bequem selbst reinigen, ohne auf die Hilfe von anderen Personen angewiesen zu sein.
Vorteilhafterweise ist das Gehäuse auf der Reinigungsaußenseite konkav gewölbt. Durcl· entsprechende Anord-
nung der Bürsten und Wasseraustrittsdüsen auf der nach innen gewölbten Reinigungsaußenseite des Gehäuses läßt
sich somit der Rücken einschließlich der Seitenb^reiche zuverlässig reinigen. Durch <?I« konkave Wölbung der
Gehäusewand im Bereich der Reinigungsaußenseite ist diese an die Kontur der Rückenpartie angepaßt.
Die Bürsten sind vorteilhafterweise mit einom scheibenförmigen
Bürstenkopf versehen, an den eine Antriebswelle angreift. Auf der einen Stirnseite des Bürstenkopfes
sind im wesentlichen axial verlaufende, in den Randbereichen nach außen gerichtete Reinigünysborsten
befestigt, während auf der anderen Stirnseite die Antriebswelle drehfest mit dem Bürstenkopf verbunder·, ist.
Mehrere derartiger Bürsten lassen sich mit geringem gegenseitigen Abstand an der Reinigungsaußenseite anordnen.
Eine besonders vorteilhafte Anordnung der Bürsten besteht darin, daß zwei erste Reihen von sich
paarweise gegenüberliegenden gegensinnig rotierenden Bürsten vorgesehen sind, zwischen denen sich eine
zweite Reihe von Bürsten befindet, die um den halben Bürstenabstand versetzt zu den beiden ersten Reihen
angeordnet sind. Die sozusagen auf Lücke gesetzten Bürsten der zweiten Bürstenreihe erlauben die dichte
Besetzung der Reinigungsaußenseite mit rotierenden
Bürsten. Durch das gegensinnige Rotieren der Bürsten der beiden ersten Reihen heben sich die von den einzelnen
Bürsten b<-;i deren Drehung auf den Körper aufgebrachten
Seitenkräfte gegeneinander auf. Die sich mit der Reinigungsvorrichtung reinigende Person muß also
keine die yn Seitenkräften gegenwirkenden Kräfte aufbringen.
Die Anordnung der Wasseraustrittsdüsen sollte gleichmäßig Übei. die Keinigungsaußenseite verteilt erfolgen,
damit über die gesamte Reinigungsaußenseite des Gehäuse? betrachtet gleichmäßig viel Wasser zum Reinigen
austritt. Neben dem Reinigungseffekt haben die rotierenden Bürsten auch einen Massageeffekt, aufgrund
dessen die Reinigung des Körpers mit der erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung auch bezüglich der Durchblutung
<&Iacgr;&tgr; HauU vorteilhaft ist. Zur Verbesserung und
weiteren Förderung des Massageeffektes sowie zur Herabsetzung der Hautreizungen werden vorzugsweise entsprechende
Bürsten bzw. Bürsten mit entsprechenden Borsten oder Borsten mit entsprechender Anordnung bzw.
Stellung eingesetzt.
Bei einer im Bereich der Reinigungsaußenseite konkav nach innen gewölbten Gehäusewand ist die zweite Bürstenreihe
vorteilhafterweise im mittleren Bereich der Wölbung angeordnet, also im am weitesten nach innen gewölbten
Bereich. Die beiden ersten Bürstenreihen erstrecken sich dann zu beiden Seiten dieses Bereichs der
konkaven Gehäusewand, also symmetrisch zur ersten Bürstenreihe.
Vorteilhafterweise besteht die Antriebseinrichtung aus einem Antriebsmotor und einem Transmissionsgetriebe zum
Antrieben sämtlicher Bürsten» Alternativ dazu kann jede Bürste auch durch einen separaten Motor angetrieben
sein= Diese Variante erhöht jedoch den Aufwand bezüglich der Ansteuerung und synchronen Drehung der Moto-
ren. Vorteile bietet diesbezüglich die Verwendung eines
einzigen Antriebsmotors, der ein Transmissionsgetriebe antreibt, das wiederum die Antriebswellen der einzelnen
Bürsten in Drehbewegungen versetzt. Die Rotationen und Drehrichtungen der einzelnen Bürsten untereinander ist
durch das Transmissionsgetriebe bzw. dessen Konzeption festgelegt. Sollen diesbezüglich Variationen möglich
sein, bietet sich wiederum die verwendung mehrerer separater Motoren an, die einzeln und in Abhängigkeit
von der Zeit unterschiedlich, vorzugsweise programmgesteuert ansteuerbar sind. Auf diese Weise lassen sich
sozusagen "Reinigungsprogramme" durchführen.
Bei dem bzw. den Antriebsmotoren handelt es sich vorteilhafterweise
um Elektrcmotore, die über gegebenenfalls am Gehäuse angeordnete Schalter ein- und ausschaltbar
sind. Wegen der Kurzschlußgefahr, die bei Spritzwasser ausgesetzten Elektromotoren gegeben ist,
wird al? Antriebsmotor vorzugsweise ein Wassermotor eingesetzt, wobei der Wasserzufluß durch den Wassermotor
durch ein in der Wasserzufuhr- oder -abfühi.leitung
angeordnetes steuerbares Ventil ein- und ausgeschaltet wird. Der Wassermotor bietet auch bezüglich
der Bereitstellung des zu seinem Antrieb erforderlichen Mediums Vorteile. Da das Gehäuse mit einer Wasserleitungsanschlußmöglichkeit
zum Zuführen von Wasser zu den Wasseraustrittsdüsen ausgestattet ist, bereitet es kaum
zusätzlichen Aufwand, diesen Wasserleitungsanschluß, bei dem es sich vorteilhafterweise um einen Schnellverschluß-Anschlußstutzen
handelt, auch mit dem Wassermotor zu verbinden. Außerdem könnte das den Wassermotor
verlassende Wasser teilweise den Wasseraustrittsdüsen zugeführt werden. In diesem Fall sind also der Wassermotor
und die Wasseraustrittsdüsen in Reihe geschaltet. Zum Ein- und Ausschalten der Antriebseinrichtung
(Elektromotor oder Wassermotor) ist in vorteilhafter
Weiterbildung der Erfindung ein auf Druck ansprechender Schalter vorgesehen, der über eine der Bürsten betätigbar
ist. Diese Bürste ist hierzu gegen eine Federkraft axial verschiebbar gelagert, wob^i sie über die Front
der übrigen Bürsten vorsteht. Beim Gegenlehnen des Körpers gegen diese vorstehende Bürste wird div Antriebseinrichtung
eingeschaltet. Bei diesem Ausführungsbeipjjiel
Jer Erfindung ist", die Reiniaunasvorrichtung
also mit einem Lensor versehen, der die Antriebseinrichtung
einschaltet, sobald die Feiniyungsvorrichtung in Benutzung genommen werden soli.
Die Wa?seraustrittsdüsen sind um die Bürsten herum oder
zwischen diesen in der Reinigungtaußenseite des Gehäuses
angeordnet. Ebenso ist es aber auch möqlich, die
Wasseraustrittsdüsen in den Bürstenköpfen selbst anzuordnen.
Die Wasserzuleitung erfolgt hierbei über die als Hohlwelle ausgeführten Antriebswellen der Bürstenköpfe.
Im oder am Gehäuse kann in vorteilhafter Weiterbildung
der Erfindung eine Seifenspendervorrichtung vorgesehen sein, die über mindestens eine an der Reinigungsaußenseite
des Gehäuses angeordnete Düse Seife auf Betätigung eines Betätigungsorgans hin abgibt. Die Seife wird
den Düsen hierbei vorteilhafterweise '"br- manuell oder
automatisch be-eätigte Pumpvorrichtungen zugeführt, eine
weitere Möglichkeit der Seifenabgabe besteht darin, daß die Seife dem den Wasseraustrittsdüsen zugeführten Wasser
beigemischt wird, indem die Seifenspendervorrichtung zwischen den Wasseranschluß und den Wasseraustrittsdüsen
"geschaltet", d.h. angeordnet ist.
Zum lösbaren Befestigen des Gehäuses an der Trägerwand
ist eine Halterungsvorrichtung vorgesehen, die an der
• ■ * I III
der Trägerwand zugewandten Seite des Gehäuses angeordnet ist. Vorteilhafterweise ist das Gehäuse über die
Halterungsvorrichtung höhenverstellbar an der Trägerwand gelagert. Dies eröffnet die Möglichkeit der Anpassung
des Gehäuses in seiner Höhe an verschieden große Personen.
Nachfolgend wird anhand der Figuren ein Ausführungsbeispiei der Erfindung näher erläutert. Im einzelnen
zeigen:
Fig. 1 perspektivisch eine Duschkabine (teilweise) mit an einer Wand angeordneter Reinigungsvorrichtung
,
15
15
Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II der
Reinigungsvorrichtung gemäß Fig. 1, wobei die Reinigung der Rückenpartie dies menschlichen
Körpers angedeutet ist,
20
20
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III der
Fig. 1 und
Fig. 4 eine zweite Alternative einer Halterungsvorrich tung zum höhenverstellbaren Festlegen des Ge
häuses an der Trägerwand.
In Fig. 1 ist perspektivisch eine Duschkabine dargestellt, auf deren einer Wand 10 eine vertikale Haltestange
12 für ein Brausenkörper 14 angebracht ist und auf deren zur Wand 10 senkrecht vei laufenden Wand 16
die erf indungsgettitlße Reinigungsvorrichtung 18 angebracht
ist. Die etwa in Höhe der Mitte über der Duschtasse 20 angeordnete Reinigungsvorrichtung 18 weist ein
im wesentlichen quaderförmiges Gehäuse 22 auf, das an seiner einen der Kabinenwand 16 zugewandten großflächigen
Außenseite mit nach unten gebogenen Halter5.:^g?.haken
24 {Fig, 2) versahen ist, die hint«="* an der
Kabinanwand 16 befestigten horizontalen Halter1,'- geschienen
26 greifen. Die zweite großflächige Seite de.:
Gehäuses 22 ist konkav nach innen gewölbt und bildet d^e Reinigungsaußsnseite 28 des Gehäuses 22. Auf der
Rt^nigungsauBeri^iite 28 sind acht drehend antreibbara
Reinigungsbürsten 30 angeordnet, zwischen denen bzw. um die herum Wasseraustrittsdüsen 32 in der Reinigungsaußen=ii.ce
28 des Gehäuses 22 vorgesehen sind. Die drehbaren Bürsten 30 sind in drei vertikalen Reihen
über die Reinigungsaußenseite 28 verteilt angeordnet, wobei die beiden ersten Reihen jeweils drei Bürsten
aufweisen und zwischen diesen beiden Reihen eine zweite Reihe mit zwei Bürsten vorgesehen ist. Die Bürsten der
beiden ersten Reihen liegen sich paarweise gegenüber, d.h. paarweise auf derselben Höhe, während die Bürsten
der zweiten Reihe "auf Lücke" gesetzt sind.
Die paarweise sich gegenüberliegenden Büsten der beiden ersten Reihen sind gegensinnig drehend antreibbar. Wie
anhand der Fign. 1 und 2 zu erkennen ist, weisen die Bürsten 30 einen runden im wesentlichen scheibenförmigen
Bürstenkopf 34 auf, der drehfest mit einer Antriebswelle
36 verbunden ist. Der Bürstenkopf 34 trägt auf seiner der Antriebswelle 36 abgewandten Vorderseite
mehrere Borsten 38, die im wesentlichen axial, d.h. zur Antriebswelle 36 parallel verlaufen und lediglich im
Umfangsbereich des scheibenförmigen Bürstenkopfes 34 nach außen gerichtet sind.
Die Antriebswellen 36 der BUrsten 30 sind im Gehäuse 22
drehbar gelagert. An einer der beiden vertikalen Schmal-
seiten des Gehäuses 22 ist ein Wasseranschluß 40 vorgesehen, an den ein wasserführender Schlauch 42 über eine
Schnellverschlußverbindung anschließbar ist. Der Wasserschlauch 42 führt zur Armatur 44 der Dusche,, von der
■? 5 aus auch der zum Brausenkörper 14 führ^.ide Wasserschlauch
46 ausgeht. Die Wasserschläuche 42 und 46 sind über ein Y-Leitungsstück 48 mit der Armatur 44 verbunden.
Las Y-Leitungsstück 48 weist einen Umschalthebel 4 7 auf, über den das die Armatur AA verlassende Wasi r
wahlweise, iü iner de* Wasserschläuche 42 oder 46 geleitet
wird.
!■> vig. 2 ist angedeutet, wie .er Körper (bei 52 angedeutet)
init der Reinigung verrichtung 18 gereinigt
wird. Durch Gegenlehnen des Körpers 52 gegen die nach innen gewölkte Bürstenfront kann der Körper 52 von den
Bürsten 30 <v-reinigt werden. Bei Rotation der Bürsten
30 wird über die Wasseraustrittsdüsen 32 Wasser gegen den Körper 52 gespritzt, was in Fig. 2 durch gestrichelte
Linien angedeutet ist. Das Wasser trifft vorzugsweise als geringfügig aufgefächerter Strahl auf
den Körper 52 auf.
Fig. 3 zeigt im vergrößerten Maßstab einen Querschnitt entlang der Linie III-III der Fig. 1. Innerhalb des
Gehäuses 20 ist für jede Bürste 30 ein Wassermotor 54 vorgesehen, der die Antriebswelle 36 der Bürste 30 antreibt.
Die Wasserzuleitung 56 des Wassermotors 54 ist mit dem Wasseranschluß 40 verbunden. Die Wasserabführung
des Wassermotors 54 erfolgt über die als Hohlwelle ausgeführte Antriebswelle 36, so daß das abgeführte
Wasser als Spritzwasser aus dem Bürstenkopf 34 über eine Wasseraustrittsdüse (nicht dargestellt) austritt,
was in Fig. 3 durch den Pfeil 58 dargestellt ist. Die
J · is ■· ·■ t
- 10 -
im Gehäuse 22 angeordneten Wasseraustrittsdüsen 32 sind über Leitungen 60 ebenfalls mit dem Wasseranschluß 40
verbunden.
Nebea den Äntriebseinriciv ngen in Form der Wassermotore
54 für die Bürsten 30 ist im Gehäuse 22 ferner ein Seifer—pender 62 untergebracht. Zu dem Seifenspender
62 führt eine mit dem Wasseranschluß 4 0 verbundene Wasserleitung 64. Das über diese Leitung 64 ^ugeführte
Wasser wird in dem Seifenspender 62 mit Flüssigseife vermischt und über eine Austrittsleitung 66 einer Austrittsdüse
68 zugeführt, die in der Reinigungsaußenseite 28 des Gehäuses 22 angeordnet ist. Mehrere Düsen
68 sind über die Reinigungsaußenseite 28 des Gehäuses 22 verteilt angeordnet und mit dem Seifenspender 62
über Abführleitungen 66 verbunden.
Am Gehäuse 22 befindet sich ein Knebelschalter 70 zum Ein- und Ausschalten des Wasserdurchflusses durch den
Seifenspender 62. Die Reinigungsvorrichtung 18, d.h. die Hydraulikmotor 54 un<\ der Wasseraustritt aus den
Wasseraustrittsdüsen 32 ist über den Umschalthebel 47 ein- und ausschaltbar.
In den Figuren ist eine Reinigungsvorrichtung 18 dargestellt, mit der sich auf einfache Weise die schwer zugängliche
Rückenpartie des menschlichen Körpers reinigen läßt. Die Reinigungsvorrichtung ist als handliches
Gerät ausgeführt, das neben der Dusche bequem und platzsparend in einer Duschkabine angebracht werden kann.
Neben der Reinigungsvorrichtung ist lediglich noch ein zusätzlicher Wasserschlauch von der Armatur der Dusche
zur Reinigungsvorrichtung erforderlich. Die gegenüsinnig
rotierenden Bürsten 30 reinigen den Körper unter Zugabe
des über die Wasseraustrittsdüsen des GrI,Muses und der
Bürsten austretenden Wassers ausreichend, wobei neben dem Reinigungseffekt auch ein Massageeffekt zu verzeichnen
ist. Die Seifenausgabe über weitpre Düsen in
der Reinigungsaußenwand des Gehäuses erhöhen den Reinigungseffekt
.
In Fig. 4 ist schematisch eine alternative Art der Befestigung des Gehäuses 22 an der Wnnd 16 dargestellt.
Gemäß Fig. 4 besteht die Halterungsvorrichtung aus zwei vertikalen an der Wand 16 befestigten Langlochleisten
72, die mit mehreren in gleichem Abstand zueinander angeordneten Löchern 74 versehen sind. Das Gehäuse 22
weist auf seiner der Wand 16 zugewandten Rückseite vier nach unten gebogene Haken 76 auf, die in jeweils vier
der Löcher 74 in den Schienen 72 eingreifen. Die Halterungsvorrichtung gemäß Fig. 4 erlaubt die höhenverstell
bare Festlegung des Gehäuses 22 an einer Trägerwand.
Claims (17)
1. Reinigungsvorrichtung zum Reinigen des menschlichen
Körpers, mit
einem Gehäuse (22) , das eine Reinigungsaußenseite (28) aufweist, an der drehbar gelagerte
Bürsten (30) angeordnet sind,
<=>iner im Gehäuse angeordneten Antriebseinrichtung
(54) zum drehenden Antreiben der Bürsten (30) und
an der Reinigungsaußenseite (28) des Gehäuses (22) angeordneten Wasseraustrittsdüsen (32).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (22) auf der Reinigungsaußenseite (28) konkav gewölbt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bürsten (30) als Massagebürsten und/oder Hautreizungen herabsetzende Bürsten ausgebildet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Bürste (30) aus
einem scheibenförmigen Bürstenkopf (34) besteht, mit dessen einer Stirnseite eine von der Antriebseinrichtung
(54) angetriebene Antriebswelle (36) verbunden ist und dessen andere Stirnseite mit
sich im wesentlichen axial, in den Randbereichen nach außen erstreckenden Reinigungsborsten (38)
versehen ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß an der EeinigungsauBen-
seite (28) zwei erste Reihen von sich p-arweise
gegenüberliegenden gegensinnig rotierenden Bürsten (30) angeordnet sind, zwischen denen eine zweite
Reihe von Bürsten (30) vorgesehen ist, die um den halben Bürstenabstand versetzt zu den beiden
ersten Reihen angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis b, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweite Bürstenreihe im mittleren Bereich der konkaven Reinigungsaußenseite
(28) und die beiden ersten Reihen zu beiden Längsseiten des mittleren Bereichs angeordnet
sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung
einen Antriebsmotor (54) und ein Transmissionsgetriebe zum Antreiben sämtlicher Bürsten (30) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Bürste (30) ein
separater Motor (54) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor ein Elektromotor
ist, der über einen Schalter ein- und ausschaltbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor ein Wassermotor
(54) ist, wobei der Wasserzufluß durch den Wassermotor (54) durch ein in der Wasserzuführoder
-abführleitung (42,56,66) angeordnetes Ventil ein- und ausschaltbax ist*
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf Hruck ansprechender
Rin/Ausschal t-pr für die Antriebseinrichtung
vorgesehen ist, der aber eine der Bürsten
(30) betätigbar isrt, die gegen eine Federkraft
axial verschiebbar an der Reinigungsaußenseite
(28) gelagert ist und über die anderen Bürsten
(30) nach duBen ilbyi:
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß Wasseraustrittsdüsen
in den Bürsten (30) angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Seifensp-ndervorrichtung
(62) vorgesehen ist, die über mindestens eine in der Reinigungsaußenseite (28) des Gehäuses
(22) angeordnete Düse (68) Se'ie auf Betätigung
eines P^':ätigungsorgans (70) hin abgibt.
14. Vürriuht'üuy iiäwh einem der Anspruchs 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (22) ein Schnellverschluß-Anschlußstutzen (40) für eine
Wasserleitung (42) vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansp ^ ,d 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß an der einer Trägerwand (16) zugewandten Gehäusewand eine Haiterungsvorrichtung
(24,26; 72 ,74 ,76) zum lösbaren Befestigen des Gehäuses (22) an der Trägerwand (16) vorgesehen
ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse über die Halterungsvorrichtung
(72,74,76) höhenverstellbar an der Trägerwand (16) gelagert ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerwand (16)
die Wand einer Duschkabine oder eines Duschraumes, eine Badewannenwand oder die Rückenlehne eines
Badestuhls ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9011615U DE9011615U1 (de) | 1990-08-09 | 1990-08-09 | Reinigungsvorrichtung zum Reinigen des menschlichen Körpers |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE9011615U DE9011615U1 (de) | 1990-08-09 | 1990-08-09 | Reinigungsvorrichtung zum Reinigen des menschlichen Körpers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9011615U1 true DE9011615U1 (de) | 1990-10-11 |
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ID=6856371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9011615U Expired - Lifetime DE9011615U1 (de) | 1990-08-09 | 1990-08-09 | Reinigungsvorrichtung zum Reinigen des menschlichen Körpers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9011615U1 (de) |
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