DE817930C - Elektrischer Schnappschalter - Google Patents
Elektrischer SchnappschalterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Schnappschalter derjenigen Art, bei der das Kontaktschließglied aus
federndem Material gebildet ist und bei seiner Betätigung das Bestreben hat, nach der einen oder
anderen Seite über eine Totpunktlinie hinüberzuschnappen.
Hauptziel der Erfindung ist die Schaffung einer einfachen und wirksamen Konstruktion eines
solchen Schalters, bei dem das Kontaktschließglied
ίο in einfacher Weise, vorzugsweise durch einen
Formungsvorgang aus Blech hergestellt werden kann; dabei sollen die verschiedenen, den Betätigungsmechanismus
bildenden Teile in einem einheitlichen Aufbau vereinigt werden.
Vor allem wird bei erfindungsgeniäßen Schaltertypen für die Hervorrufung einer Schnapperwirkung,
durch die das Kontaktschließglied über die Totpunktlinie hinübergedrückt wird, eine minimale
Zahl von Teilen erfordert, und zwar ist hierfür eine dreigliedrige Konstruktion vorgesehen, durch deren
drei Glieder in der Ruhelage ein Kräftedreieck gebildet wird.
Die Konstruktion eines in der beschriebenen Weise arbeitenden Schalters kann so ausgebildet
sein, daß ein Glied des Dreiecks infolge von Elastizität einen Druck oder Zug auf die beiden anderen
Glieder ausübt und daß der Betätigungsteil auf den dreieckigen Rahmen einwirkt zwecks Verringerung
oder Vergrößerung der Federkraft; diese kann entweder
eine Druck- oder eine Zugspannung sein und durch eine oder mehr Seiten des Dreiecks beschränkt
sein.
Der neue Schnappschalter besitzt mindestens einen festen und mindestens einen beweglichen Kontakt.
Der bewegliche Kontakt ist befestigt an oder bildet einen Bestandteil von einem vorzugsweise
in einem Stück aus Blech gebildeten Schnapper. Der Schnapper besteht im wesentlichen aus zwei
Gliedern und ist mit einem getrennten Betätigungsglied oder -teil verbunden, der drehbar an dem
Schnapper gelagert oder derart gleitend beweglich
ίο ist, daß er mit einem Teil des Schnappers auf beiden
Seiten desselben im Eingriff steht. Die beiden Glieder des Schnappers bilden mit dem Betätigungsteil
eine dreigliedrige Wirkungseinheit, deren eines Glied entweder zusammendrückbar oder dehnbar
ist. Eine Bewegung des Betätigungsteils von Hand oder in anderer Weise veranlaßt eines der beiden
Glieder des Schnappers über eine Totpunktlinie hinüberzuschnappen, derart, daß der bewegliche
Kontakt zur Anlage gegen den festen Kontakt oder gegen Anschläge oder Widerlager kommt. Der feste
Kontakt und die Anschlage oder Widerlager sind vorzugsweise symmetrisch auf beiden Seiten der
Totpunktlinie angeordnet. Die Stelle der Verbindung des Betätigungsteils mit dem Schnapper ist
vorzugsweise mindestens ebenso nahe an dem freien Ende des beweglichen Gliedes des Schnappers
gelegen wie an dem Punkt, an dem das zusammendrückbare oder dehnbare Glied der dreigliedrigen
Wirkungseinheit bei seiner Bewegung über die Totpunktlage gebogen wird.
Gemäß der Erfindung wird bei dem neuen Schalter ein Schnapperteil aus elastischem Material wie
Federmetall, z. B. aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung, verwendet, der vorzugsweise in einem
Stück aus Blech geformt ist. Der Schnapper ist mit seinem einen Teil an einem an dem Schalterkörper
vorgesehenen ortsfesten Teil befestigt, der einen Bestandteil des durch den Schalter gesteuerten elektrischen
Stromkreises bildet. Der Schnapper ist als ein äußeres Rahmenwerk mit einer inneren Zunge
oder inneren Zungen gestaltet, wobei die dieses äußere Rahmenwerk bildenden Teile in der Längsrichtung
im wesentlichen nicht zusammendrückbar und nicht dehnbar sind. Durch Betätigung eines
Betätigungsteils, der mit einem Abschnitt des Schnappers auf einer oder beiden Seiten der Hauptebene desselben in Eingriff steht, wird die Zunge
oder das äußere Rahmenwerk des Schnappers veranlaßt, sich mit einer Schnappwirkung über eine
Mittellinie hinwegzubewegen.
Das Schnapperrahmenwerk kann im wesentlichen die Gestalt eines Rechtecks oder eines regulären
Trapezoids aufweisen oder es können die längeren Glieder des Rahmens kurvenförmig gestaltet sein.
Die Befestigung des Schnappers an der Klemme o. dgl. kann wahlweise an einem von beiden Enden
der Außenglieder des Rahmenwerkes oder an zwischen deren Enden liegenden Punkten oder an
einem Abschnitt der Zunge erfolgen. Desgleichen kann die Lage des bzw. der von dem Schnapper
getragenen beweglichen Kontakte in Auswechselung mit dem bzw. den Stellen der Befestigung des
Schnappers an der Klemme o. dgl. in verschiedener Weise auf beiden Seiten einer mitten durch den
Betätigungsteil der Schalterbetätigungs-Schnappereinheit hindurchgehenden Ebene angeordnet sein.
Der Betätigungsteil kann ein Schwenkarm sein, der auf einer Seite durch einen Abschnitt des
Schnappers, z. B. das Ende der inneren Zunge, und auf der anderen Seite entweder durch einen zweiten
Abschnitt des Schnapperrahmenwerkes oder durch einen, einen Bestandteil des Schalterkörpers oder
-fundaments bildenden Teil drehbar gelagert ist. Gemäß einer Alternative ist der Betätigungsteil als
Stoßstange o. dgl. gestaltet, die in zur Hauptebene des Schnapperrahmenvverkes im wesentlichen senkrechter
Richtung gleitend beweglich ist. Die Stoßstange o. dgl. ist so ausgebildet, z. B. mit an ihren
Seiten einander gegenüber angeordneten Einschnitten oder Ausnehmungen, daß sie mit dem
Schnapper auf beiden Seiten der Hauptebene desselben im Eingriff steht, derart, daß sie einen Abschnitt
des Schnappers über eine Mittellinie nach der einen oder anderen Richtung gegenüber dem
anderen Abschnitt des Schnappers bewegen kann. Die Stoßstange kann lediglich durch ihren Eingriff
mit dem Schnapper abgestützt sein oder sie kann in einem Teil des Schalterkörpers geführt sein. Desgleichen
kann ein als Schwenkhebel gestalteter Betätigungsteil lediglich durch seine drehbare Lagerung
an dem Schnapper abgestützt sein oder er kann an einem in dem Schalterkörper oder -fundament
angebrachten Zapfen oder Stab angelenkt sein; der Schwenkhebel kann ferner in einem entsprechend
gestalteten, in dem Schalterkörper oder -gehäuse ausgebildeten Lager abgestützt und verschwenkbar
sein. -
Bei einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Schalteraufbaus ist der Betätigungsteil selber, der entweder als Schwenkarm oder als
Stoßstange ausgebildet ist, mit elastischen zusammendrückbaren Teilen versehen. Der Betätigungsteil
kann auf diese Weise eine Schnappbewegung eines Abschnitts des Schnapperrahmenwerks gegenüber
dem anderen hervorrufen, auch wenn die innere Zunge so ausgebildet ist, daß sie im wesentlichen
unzusammendrückbar oder nur teilweise zusammendrückbar ist.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von
Ausführungsbeispielen und deren Darstellung in den Zeichnungen.
Es zeigen
Fig. ι und 2 einen erfindungsgemäß ausgebildeten
Kippschalter zur Verwendung bei üblichen Licht-Stromkreisen in Seiten- bzw. Vorderansicht,
Fig. 3 den Schalter gemäß Fig. 1 und 2 in Vorderansicht
mit abgenommenem Deckel,
Fig. 4 einen längs der Linie A-A der Fig. 2 geführten Schnitt in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 5 einen der Fig. 4 ähnlichen Schnitt durch einen Schalter der Druckknopf- oder Zug- und Stoßbauart,
Fig. 6 den Schnapperteil und den Schwenkarm des in Fig. 1 bis 4 gezeigten Schalters in schaubild-Hcher
Darstellung,
Fig. 7 den Schnapperteil des in Fig. 5 gezeigten
Schalters in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 8 und 9 Darstellungen eines Schwenkarms und einer Stoßstange, die zusammendrückbar ausgebildet
sind,
Fig. 10 in der Fig. 6 ähnlicher schaubildlicher Darstellung eine abgeänderte Ausführungsform
eines Schnappers,
Fig. 11 einen den Fig. 4 und 5 ähnlichen Schnitt,
der die Betätigung des Schnappers gemäß Fig. 10 durch einen Schwenkarm veranschaulicht,
Fig. 12 eine der Fig. 11 ähnliche Darstellung, die
die Betätigung des Schnappers gemäß Fig. 10 durch eine mit dem freien Ende der inneren Zunge des
Schnappers im Eingriff stehende Stoßstange veranschaulicht,
Fig. 13 eine abgeänderte Ausführungsform einer durch eine Stoßstange betätigten Schnappereinheit
in schematischer Darstellung,
Fig. 14 eine weitere Ausführungsform der Erfindung in einem der Fig. 4 ähnlichen Schnitt.
Wie in Fig. I bis 4 dargestellt, ist der neue Schalter mit einem Bodenteil 1 und einem Deckel 2 versehen,
die ebenso wie der Schwenkarm oder das Betätigungsglied 3 aus einem geeigneten isolierenden
Werkstoff hergestellt sein können. Zur Befestigung des Deckels an dem Bodenteil sind Schrauben
und Schraubenlöcher 4 vorgesehen und der Bodenteil selber ist mit Schraubenlöchern 5 versehen,
mittels derer er an einer Wand o. dgl. befestigt werden kann.
Fig. 3 zeigt Klemmen 6, 6', an denen die Leitungen des durch den Schalter zu steuernden Stromkreises
befestigt sind und die mit einem festen Kontakt 7' und dem Schalterbetätigungsschnapper 7
elektrisch verbunden sind.
Der Schnapper 7 ist aus dünnem Blech, z. B. aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung, konstruiert und
ist vorzugsweise in einem Stück als ein einziger Preß- oder Stanzteil ausgebildet; dieser weist ein
äußeres Rahmenwerk mit biegsamen, jedoch nicht dehnbaren Seitengliedern 8 und mit inneren Zungen
9 auf, deren jede mit Wellen 10 ausgebildet und dadurch zusammendrückbar gemacht ist. Der
Schnapper 7 ist an der Klemme 6' mittels eines in einem der Querglieder des äußeren Rahmenwerkes
vorgesehenen Loches 11 befestigt, und der feste Kontakt 7' ist mittels eines in ihm ausgebildeten Loches
12 an der Klemme 6 befestigt. In den Seitenteilen 8 können Versteifungsnuten vorgesehen sein.
Der Schwenkarm oder Betätigungsteil 3 ist auf beiden Seiten mit Nuten oder Ausnehmungen 15
und 16 versehen und wird an dem Schnapper 7 abgestützt
durch den Eingriff der freien Enden der zusammendrückbaren inneren Zungen 9 in diese
Nuten oder Ausnehmungen.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, wird durch Drehung des Betätigungsteils in dem Uhrzeigersinn entgegengesetzter
Richtung die obere Fläche 17 der Ausnehmung 15 in Berührung mit der linken Zunge 9
gebracht, wodurch eine entsprechende Drehung dieser Zunge gegenüber dem festen Punkt 11 des
Schnappers hervorgerufen, die beiden Zungen 9 unter Druck und die beiden nicht dehnbaren äußeren
Glieder 8 in Spannung versetzt werden, bis die rechte Zunge 9 die Totpunktstellung durchschreitet,
woraufhin die in den beiden zusammengedrückten Zungen aufgespeicherte Energie eine Abwärtsbewegung
des freien Endes des Schnappers mit einer Schnappwirkung in die in Fig. 4 mit vollen Linien
dargestellte Lage verursacht.
Eine Drehung des Betätigungsteils 3 in umgekehrter Richtung verschwenkt die linke Zunge 9 entgegen
dem Uhrzeigersinn und ruft wiederum eine Zusammendrückung beider Zungen hervor, bis die
Totpunktlage erreicht ist, woraufhin das freie Ende des Schnappers in Eingriff mit dem festen Kontakt 7'
schnappt. Eine weitere Bewegung des Schnappers wird durch den Eingriff der unteren Fläche 18 der
Ausnehmung 16 mit der rechten Zunge 9 verhindert.
Selbstverständlich können die wirksamen elektrischen Kontaktflächen des Schnappers und der feste
Kontakt aus irgendeinem geeigneten Material bestehen und irgendeine geeignete Form und Lage aufweisen.
Zum Beispiel können ein oder mehrere Silberkontaktpunkte an dem freien Ende des Schnapperrahmenwerkes in Übereinstimmung mit
einem oder mehreren Kontaktpunkten an dem festen Kontakt vorgesehen sein; diese Kontaktpunkte
können auch in irgendeiner geeigneten Lage längs der Seitenarme auf jeder Seite der Mittellinie des
Schwenkarms angeordnet sein.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 sind zur Erleichterung des Vergleichs für solche in dieser
Figur dargestellte Schalterteile, die gleichen Teilen des in Fig. 1 bis 4 dargestellten Schalters entsprechen,
dieselben Bezugszeichen verwendet. Der Schnapperteil 7 wird bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 5 jedoch nicht durch einen Schwenkarm, sondern durch eine Stoßstange 25 betätigt; in dem
unteren Ende der Stange 25 sind einander gegenüberliegende Nuten 24 ausgebildet, in die die freien
Enden der zusammendrückbaren Zungen 9 eingreifen. Wie ersichtlich, sind die äußeren Arme 8
des Schnappers an ihren Mittelpunkten 26 an einer in dem Schalterkörper angebrachten Klemme entweder
starr, wie dargestellt, oder durch eine biegsame Drahtverbindung befestigt. Die beiden Enden
des Schnapperrahmenwerkes sind durch die Stoßstange 25 mit einer schnellen Schnappwirkung nach no
beiden Seiten der Totpunktlinie des Schnappers beweglich, derart, daß ein durch den Schalter gesteuerter
Stromkreis durch ihren Eingriff mit in dem Schalterkörper vorgesehenen Klemmen oder
Widerlagern geschlossen oder unterbrochen wird.
Bei den in den Fig. 1 bis 7 dargestellten Ausführungsformen
erfindungsgemäßer Schalter können die inneren Zungen anstatt zusammendrückbar auch
eben und nicht zusammendrückbar oder nur sehr schwer zusammendrückbar gemacht sein, wobei die
erforderliche zusätzliche Veränderung in den Abmessungen des Schnapperaufbaues, die die Betätigung
des Schnappers durch den Betätigungsteil ermöglicht, durch die Ausbildung des Betätigungsteils selber mit zusammendrückbaren Teilen vor-
gesehen ist. Beispiele eines zusammendrückbaren
Schwenkarmes bzw. einer zusammendrückbaren Stoßstange sind in Fig. 8 und 9 dargestellt, in denen
Streifen 30 aus elastischem Material, z. B. aus Federstahl, in in dem Betätigungsteil vorgesehene
Schlitze 31 eingefedert sind.
In Fig. 10 ist im Schaubild eine abgeänderte Ausführung
eines Schnappers dargestellt, der eine einzige zusammendrückbare innere Zunge 9 aufweist,
deren freies Ende über eine das Schnapperrahmenwerk quer zu seiner Länge halbierende Linie hervorsteht.
Der in Fig. 10 dargestellte Schnapper kann bei dem in Fig. 11 im Schnitt dargestellten Schwenkarmschalter
verwendet werden, wobei der Schnapper an einer bei 31' an dem Schalterkörper vorgesehenen
»5 Klemme befestigt ist, oder bei einem Zug- und Stoßschalter
gemäß Fig. 12.
Ein weiteres Verfahren zur Betätigung des Schnappers gemäß Fig. 10 durch eine Stoßstange ist
schematisch in Fig. 13 veranschaulicht, in der das
ao freie Ende einer zusammendrückbaren inneren Zunge 9 im Eingriff steht mit einer Nut 40 einer in
einem Schalterkörper gleitend beweglichen Stange 41, wobei ein Ende der Stange jeweils#an einer Seite
des Schaltergehäuses aus demselben hervorsteht.
Der Schnapper ist in vollen Linien in der Lage dargestellt,
in der ein auf ihm angebrachter Kontakt 42 durch die gespannte Zunge 9 gegen einen festen
Kontakt 43 gedrückt wird, und in gestrichelten Linien in einer Lage, in der der Stromkreis unterbrachen
ist.
Weitere Ausführungsformen sind im Rahmen der
Erfindung denkbar. So könnte z. B. bei dem in Fig. 10 dargestellten Schnapper das freie Ende der
inneren Zunge an einer Klemme oder deren Verlängerung in dem Schalterkörper befestigt sein, wobei
die beiden Enden des äußeren Rahmenwerkes gegenüber diesem festen Punkt beweglich wären;
der Betätigungsteil könnte derart in dem Schalterkörper oder auf dem Schnapper angebracht oder befestigt
sein, daß er mit letzterem an einer oder beiden Seiten seiner Hauptebene und an einem oder
beiden Enden des äußeren Rahmenwerkes oder an zwischen den Enden der äußeren Glieder des Rahmenwerkes
liegenden Punkten derselben angreift.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 14 besitzt der Schnapper 7 Kontakte 49 an den Quergliedern
des Rahmenwerkes, und die biegsamen, jedoch nicht dehnbaren Seitenglieder 8 sind in ihren Mitten 26
an Klemmen oder Verbindungspfosten befestigt, die in nach oben gerichteten seitlichen Vorsprüngen 50
eines Isolationsgrundteils 51 vorgesehen sind. Die inneren Zungen 9 stehen im Eingriff mit zurückspringenden
Kurven 52 in Federstreifen 53, die sich auf beiden Seiten eines mittleren Isolationsblockes
54 erstrecken; der Block 54 besitzt Einschnitte 55, in denen die Kurventeile 52 der Streifen aufgenommen
sind. Der Block 54 ist vorzugsweise aus einem Stück mit dem Grundteil 51 geformt und besitzt eine
zentrale öffnung.
Der Schnapper 7 wird zwecks Ineingriffbringung der Kontakte 49 mit festen Kontakten oder Widerlagern
58, 59 oder 60, 61 über eine Totpunktstellung hinweg bewegt dadurch, daß eines der Querglieder
des Rahmenwerkes mit einer von zwei Stoßstangen in Eingriff gebracht wird, die an einem auf dem
Deckelteil 64 drehbar gelagerten Teil 63 befestigt sind. Eine Verschwenkung des Teils 63 von Hand
veranlaßt eine der Stoßstangen 62 den Schnapper über eine mittlere Totlage hinwegzudrücken, derart,
daß die Kontakte 49 desselben in Eingriff mit den festen Kontakten 58, 59, wie in der Zeichnung dargestellt,
oder mit Kontakten 60, 61 gebracht werden; hierbei können entweder zwei getrennte Stromkreise
in elektrische Verbindung mit Klemmen in den Teilen gebracht werden oder der Schalter kann als Umkehrschalter
wirken. An Stelle des schaukelartigen Teils 63 können zwei unter Federdruck stehende
Druckstangen für die Stangen 62 vorgesehen sein. Ferner könnte der drehbar gelagerte Teil 63 durch
eine Feder aufwärts gedrückt werden und mittels einer Schnur oder Schnüre betätigt werden, wobei
die Schenkel 62 des Teils 63 durch Langschlitze in dem Abdeckteil hindurchtreten und die Schnur oder
die Schnüre durch hierfür in dem Teil 51 vorgesehene Löcher hindurchtreten könnten.
In den Zeichnungen sind Zungen 9 dargestellt, die mit quer gerichteten S-förmigen Biegungen oder
Wellen versehen sind; es würde im Rahmen der Erfindung liegen, wenn jede Zunge nur mit einer einzigen
Krümmung oder Abbiegung versehen wäre, d. h. daß die elastische Zunge durch Einsetzung des
Betätigungsteils in das" Schnapperrahmenwerk gebogen oder gekrümmt wird.
Claims (7)
1. Elektrischer Schnappschalter mit mindestens einem festen und mindestens einem beweglichen
Kontakt und mit folgenden weiteren Merkmalen: der bewegliche Kontakt ist befestigt
an einem oder bildet einen Bestandteil eines aus leitendem Material gebildeten Schnappers;
der Schnapper besteht aus einem geschlossenen Rahmenwerk mit äußeren, nicht dehnbaren
Gliedern und einer inneren Zunge oder inneren Zungen; ein Betätigungsglied steht
im Eingriff mit einem Abschnitt des Schnappers auf beiden Seiten der Mittelebene des
letzteren; ein Abschnitt des Schnappers ist fest verbunden mit einer bzw. einem einen Bestandteil
des durch den Schalter zu steuernden no Stromkreis bildenden Klemme oder ähnlichem
leitenden Teil in dem Schalterkörper; und die innere Zunge bzw. inneren Zungen und/oder der
Betätigungsteil sind mit zusammendrückbaren Teilen oder Abschnitten ausgebildet.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schnapper die Form eines im wesentlichen rechteckigen Rahmenwerkes mit
zwei einander gegenüber angeordneten, nach innen gerichteten Zungen aufweist, die sich von
den Endgliedern des Rahmens erstrecken, wobei Biegungen oder Wellen in jeder dieser Zungen
vorgesehen sind.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung ein Schwenkarm
vorgesehen ist, der zwischen den freien Enden
der beiden Zungen drehbar an dem Schnapper abgestützt ist.
4. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung ein gleitender Teil
vorgesehen ist, der im wesentlichen im rechten Winkel zur Hauptebene des Schnappers beweglich
ist, wobei die freien Enden der Zungen mit Nuten in dem gleitenden Betätigungsteil im Eingriff
stehen.
5. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schnapper an einer Klemme o. dgl. am Schalterkörper an einem Ende des äußeren j
Rahmenwerkes befestigt ist.
6. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schnapper an einer Klemme o. dgl. an dem Schalterkörper an oder nahe dem Ende
der inneren Zungen befestigt ist.
ao
7. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnapper an einer Klemme o. dgl.
an dem Schalterkörper an oder nahe den Mitten der beiden äußeren Seitenglieder des Rahmenwerkes
befestigt ist.
8. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schnapper die Gestalt eines im wesentlichen rechteckigen Rahmenwerkes aufweist
und eine einzige innere Zunge besitzt, die sich von einem Endglied des Rahmenwerkes bis
zu einer jenseits der Mittelpunkte der beiden äußeren Seitenglieder desselben liegenden Stelle
innerhalb des Rahmenwerkes erstreckt.
9. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Betätigung des Schnappers ein Schwenkarm vorgesehen ist, der zwischen dem
Ende der inneren Zunge und der inneren Kante des benachbarten Endgliedes des Rahmenwerkes
drehbar abgestützt ist.
10. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Betätigung des Schnappers ein gleitender Betätigungsteil vorgesehen ist, der
eine mit dem Ende der inneren Zunge im Eingriff stehende Nut aufweist und längs der inneren
Kante des benachbarten Endgliedes des Rahmenwerkes gleitet.
11. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schnapper durch ein gleitendes Betätigungsglied betätigt wird, das in
dem Schalterkörper geführt ist und in seiner 50, einen Fläche eine mit dem freien Ende der inneren
Zunge im Eingriff stehende Nut oder Kerbe aufweist.
12. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schnapper an einer Klemme o. dgl. fest angebracht ist, die an dem
Schalterkörper vorgesehen ist, wobei die Befestigung an dem Endglied des Rahmenwerkes erfolgt,
das demjenigen gegenüber liegt, von dem die innere Zunge ausgeht.
13. Schalter nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schnapper an einer an dem Schalterkörper vorgesehenen Klemme o. dgl.
an dem Ende der inneren Zunge fest angebracht ist, wobei der Betätigungsteil auf einem Ende
des äußeren Rahmenwerkes wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| FR985618A (fr) | 1951-07-20 |
| CH283210A (fr) | 1952-05-31 |
| BE488732A (de) | |
| NL146142C (de) | |
| NL146120C (de) | |
| GB654715A (en) | 1951-06-27 |
| DE822997C (de) | 1951-11-29 |
| FR985619A (fr) | 1951-07-20 |
| BE488731A (de) | |
| CH283211A (fr) | 1952-05-31 |
| GB654693A (en) | 1951-06-27 |
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