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DE817930C - Elektrischer Schnappschalter - Google Patents

Elektrischer Schnappschalter

Info

Publication number
DE817930C
DE817930C DEP2767A DEP0002767A DE817930C DE 817930 C DE817930 C DE 817930C DE P2767 A DEP2767 A DE P2767A DE P0002767 A DEP0002767 A DE P0002767A DE 817930 C DE817930 C DE 817930C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
framework
snapper
switch
switch according
snap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2767A
Other languages
English (en)
Inventor
Sidney Geoffrey Young
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE817930C publication Critical patent/DE817930C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H5/00Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement
    • H01H5/04Energy stored by deformation of elastic members
    • H01H5/18Energy stored by deformation of elastic members by flexing of blade springs

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)
  • Tumbler Switches (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Schnappschalter derjenigen Art, bei der das Kontaktschließglied aus federndem Material gebildet ist und bei seiner Betätigung das Bestreben hat, nach der einen oder anderen Seite über eine Totpunktlinie hinüberzuschnappen.
Hauptziel der Erfindung ist die Schaffung einer einfachen und wirksamen Konstruktion eines solchen Schalters, bei dem das Kontaktschließglied
ίο in einfacher Weise, vorzugsweise durch einen Formungsvorgang aus Blech hergestellt werden kann; dabei sollen die verschiedenen, den Betätigungsmechanismus bildenden Teile in einem einheitlichen Aufbau vereinigt werden.
Vor allem wird bei erfindungsgeniäßen Schaltertypen für die Hervorrufung einer Schnapperwirkung, durch die das Kontaktschließglied über die Totpunktlinie hinübergedrückt wird, eine minimale Zahl von Teilen erfordert, und zwar ist hierfür eine dreigliedrige Konstruktion vorgesehen, durch deren drei Glieder in der Ruhelage ein Kräftedreieck gebildet wird.
Die Konstruktion eines in der beschriebenen Weise arbeitenden Schalters kann so ausgebildet sein, daß ein Glied des Dreiecks infolge von Elastizität einen Druck oder Zug auf die beiden anderen Glieder ausübt und daß der Betätigungsteil auf den dreieckigen Rahmen einwirkt zwecks Verringerung oder Vergrößerung der Federkraft; diese kann entweder eine Druck- oder eine Zugspannung sein und durch eine oder mehr Seiten des Dreiecks beschränkt sein.
Der neue Schnappschalter besitzt mindestens einen festen und mindestens einen beweglichen Kontakt. Der bewegliche Kontakt ist befestigt an oder bildet einen Bestandteil von einem vorzugsweise in einem Stück aus Blech gebildeten Schnapper. Der Schnapper besteht im wesentlichen aus zwei Gliedern und ist mit einem getrennten Betätigungsglied oder -teil verbunden, der drehbar an dem Schnapper gelagert oder derart gleitend beweglich
ίο ist, daß er mit einem Teil des Schnappers auf beiden Seiten desselben im Eingriff steht. Die beiden Glieder des Schnappers bilden mit dem Betätigungsteil eine dreigliedrige Wirkungseinheit, deren eines Glied entweder zusammendrückbar oder dehnbar ist. Eine Bewegung des Betätigungsteils von Hand oder in anderer Weise veranlaßt eines der beiden Glieder des Schnappers über eine Totpunktlinie hinüberzuschnappen, derart, daß der bewegliche Kontakt zur Anlage gegen den festen Kontakt oder gegen Anschläge oder Widerlager kommt. Der feste Kontakt und die Anschlage oder Widerlager sind vorzugsweise symmetrisch auf beiden Seiten der Totpunktlinie angeordnet. Die Stelle der Verbindung des Betätigungsteils mit dem Schnapper ist vorzugsweise mindestens ebenso nahe an dem freien Ende des beweglichen Gliedes des Schnappers gelegen wie an dem Punkt, an dem das zusammendrückbare oder dehnbare Glied der dreigliedrigen Wirkungseinheit bei seiner Bewegung über die Totpunktlage gebogen wird.
Gemäß der Erfindung wird bei dem neuen Schalter ein Schnapperteil aus elastischem Material wie Federmetall, z. B. aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung, verwendet, der vorzugsweise in einem Stück aus Blech geformt ist. Der Schnapper ist mit seinem einen Teil an einem an dem Schalterkörper vorgesehenen ortsfesten Teil befestigt, der einen Bestandteil des durch den Schalter gesteuerten elektrischen Stromkreises bildet. Der Schnapper ist als ein äußeres Rahmenwerk mit einer inneren Zunge oder inneren Zungen gestaltet, wobei die dieses äußere Rahmenwerk bildenden Teile in der Längsrichtung im wesentlichen nicht zusammendrückbar und nicht dehnbar sind. Durch Betätigung eines Betätigungsteils, der mit einem Abschnitt des Schnappers auf einer oder beiden Seiten der Hauptebene desselben in Eingriff steht, wird die Zunge oder das äußere Rahmenwerk des Schnappers veranlaßt, sich mit einer Schnappwirkung über eine Mittellinie hinwegzubewegen.
Das Schnapperrahmenwerk kann im wesentlichen die Gestalt eines Rechtecks oder eines regulären Trapezoids aufweisen oder es können die längeren Glieder des Rahmens kurvenförmig gestaltet sein.
Die Befestigung des Schnappers an der Klemme o. dgl. kann wahlweise an einem von beiden Enden der Außenglieder des Rahmenwerkes oder an zwischen deren Enden liegenden Punkten oder an einem Abschnitt der Zunge erfolgen. Desgleichen kann die Lage des bzw. der von dem Schnapper getragenen beweglichen Kontakte in Auswechselung mit dem bzw. den Stellen der Befestigung des Schnappers an der Klemme o. dgl. in verschiedener Weise auf beiden Seiten einer mitten durch den Betätigungsteil der Schalterbetätigungs-Schnappereinheit hindurchgehenden Ebene angeordnet sein.
Der Betätigungsteil kann ein Schwenkarm sein, der auf einer Seite durch einen Abschnitt des Schnappers, z. B. das Ende der inneren Zunge, und auf der anderen Seite entweder durch einen zweiten Abschnitt des Schnapperrahmenwerkes oder durch einen, einen Bestandteil des Schalterkörpers oder -fundaments bildenden Teil drehbar gelagert ist. Gemäß einer Alternative ist der Betätigungsteil als Stoßstange o. dgl. gestaltet, die in zur Hauptebene des Schnapperrahmenvverkes im wesentlichen senkrechter Richtung gleitend beweglich ist. Die Stoßstange o. dgl. ist so ausgebildet, z. B. mit an ihren Seiten einander gegenüber angeordneten Einschnitten oder Ausnehmungen, daß sie mit dem Schnapper auf beiden Seiten der Hauptebene desselben im Eingriff steht, derart, daß sie einen Abschnitt des Schnappers über eine Mittellinie nach der einen oder anderen Richtung gegenüber dem anderen Abschnitt des Schnappers bewegen kann. Die Stoßstange kann lediglich durch ihren Eingriff mit dem Schnapper abgestützt sein oder sie kann in einem Teil des Schalterkörpers geführt sein. Desgleichen kann ein als Schwenkhebel gestalteter Betätigungsteil lediglich durch seine drehbare Lagerung an dem Schnapper abgestützt sein oder er kann an einem in dem Schalterkörper oder -fundament angebrachten Zapfen oder Stab angelenkt sein; der Schwenkhebel kann ferner in einem entsprechend gestalteten, in dem Schalterkörper oder -gehäuse ausgebildeten Lager abgestützt und verschwenkbar sein. -
Bei einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schalteraufbaus ist der Betätigungsteil selber, der entweder als Schwenkarm oder als Stoßstange ausgebildet ist, mit elastischen zusammendrückbaren Teilen versehen. Der Betätigungsteil kann auf diese Weise eine Schnappbewegung eines Abschnitts des Schnapperrahmenwerks gegenüber dem anderen hervorrufen, auch wenn die innere Zunge so ausgebildet ist, daß sie im wesentlichen unzusammendrückbar oder nur teilweise zusammendrückbar ist.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und deren Darstellung in den Zeichnungen.
Es zeigen
Fig. ι und 2 einen erfindungsgemäß ausgebildeten Kippschalter zur Verwendung bei üblichen Licht-Stromkreisen in Seiten- bzw. Vorderansicht,
Fig. 3 den Schalter gemäß Fig. 1 und 2 in Vorderansicht mit abgenommenem Deckel,
Fig. 4 einen längs der Linie A-A der Fig. 2 geführten Schnitt in vergrößertem Maßstabe,
Fig. 5 einen der Fig. 4 ähnlichen Schnitt durch einen Schalter der Druckknopf- oder Zug- und Stoßbauart,
Fig. 6 den Schnapperteil und den Schwenkarm des in Fig. 1 bis 4 gezeigten Schalters in schaubild-Hcher Darstellung,
Fig. 7 den Schnapperteil des in Fig. 5 gezeigten Schalters in schaubildlicher Darstellung,
Fig. 8 und 9 Darstellungen eines Schwenkarms und einer Stoßstange, die zusammendrückbar ausgebildet sind,
Fig. 10 in der Fig. 6 ähnlicher schaubildlicher Darstellung eine abgeänderte Ausführungsform eines Schnappers,
Fig. 11 einen den Fig. 4 und 5 ähnlichen Schnitt, der die Betätigung des Schnappers gemäß Fig. 10 durch einen Schwenkarm veranschaulicht,
Fig. 12 eine der Fig. 11 ähnliche Darstellung, die die Betätigung des Schnappers gemäß Fig. 10 durch eine mit dem freien Ende der inneren Zunge des Schnappers im Eingriff stehende Stoßstange veranschaulicht,
Fig. 13 eine abgeänderte Ausführungsform einer durch eine Stoßstange betätigten Schnappereinheit in schematischer Darstellung,
Fig. 14 eine weitere Ausführungsform der Erfindung in einem der Fig. 4 ähnlichen Schnitt.
Wie in Fig. I bis 4 dargestellt, ist der neue Schalter mit einem Bodenteil 1 und einem Deckel 2 versehen, die ebenso wie der Schwenkarm oder das Betätigungsglied 3 aus einem geeigneten isolierenden Werkstoff hergestellt sein können. Zur Befestigung des Deckels an dem Bodenteil sind Schrauben und Schraubenlöcher 4 vorgesehen und der Bodenteil selber ist mit Schraubenlöchern 5 versehen, mittels derer er an einer Wand o. dgl. befestigt werden kann.
Fig. 3 zeigt Klemmen 6, 6', an denen die Leitungen des durch den Schalter zu steuernden Stromkreises befestigt sind und die mit einem festen Kontakt 7' und dem Schalterbetätigungsschnapper 7 elektrisch verbunden sind.
Der Schnapper 7 ist aus dünnem Blech, z. B. aus einer Beryllium-Kupfer-Legierung, konstruiert und ist vorzugsweise in einem Stück als ein einziger Preß- oder Stanzteil ausgebildet; dieser weist ein äußeres Rahmenwerk mit biegsamen, jedoch nicht dehnbaren Seitengliedern 8 und mit inneren Zungen 9 auf, deren jede mit Wellen 10 ausgebildet und dadurch zusammendrückbar gemacht ist. Der Schnapper 7 ist an der Klemme 6' mittels eines in einem der Querglieder des äußeren Rahmenwerkes vorgesehenen Loches 11 befestigt, und der feste Kontakt 7' ist mittels eines in ihm ausgebildeten Loches 12 an der Klemme 6 befestigt. In den Seitenteilen 8 können Versteifungsnuten vorgesehen sein.
Der Schwenkarm oder Betätigungsteil 3 ist auf beiden Seiten mit Nuten oder Ausnehmungen 15 und 16 versehen und wird an dem Schnapper 7 abgestützt durch den Eingriff der freien Enden der zusammendrückbaren inneren Zungen 9 in diese Nuten oder Ausnehmungen.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich, wird durch Drehung des Betätigungsteils in dem Uhrzeigersinn entgegengesetzter Richtung die obere Fläche 17 der Ausnehmung 15 in Berührung mit der linken Zunge 9 gebracht, wodurch eine entsprechende Drehung dieser Zunge gegenüber dem festen Punkt 11 des Schnappers hervorgerufen, die beiden Zungen 9 unter Druck und die beiden nicht dehnbaren äußeren Glieder 8 in Spannung versetzt werden, bis die rechte Zunge 9 die Totpunktstellung durchschreitet, woraufhin die in den beiden zusammengedrückten Zungen aufgespeicherte Energie eine Abwärtsbewegung des freien Endes des Schnappers mit einer Schnappwirkung in die in Fig. 4 mit vollen Linien dargestellte Lage verursacht.
Eine Drehung des Betätigungsteils 3 in umgekehrter Richtung verschwenkt die linke Zunge 9 entgegen dem Uhrzeigersinn und ruft wiederum eine Zusammendrückung beider Zungen hervor, bis die Totpunktlage erreicht ist, woraufhin das freie Ende des Schnappers in Eingriff mit dem festen Kontakt 7' schnappt. Eine weitere Bewegung des Schnappers wird durch den Eingriff der unteren Fläche 18 der Ausnehmung 16 mit der rechten Zunge 9 verhindert.
Selbstverständlich können die wirksamen elektrischen Kontaktflächen des Schnappers und der feste Kontakt aus irgendeinem geeigneten Material bestehen und irgendeine geeignete Form und Lage aufweisen. Zum Beispiel können ein oder mehrere Silberkontaktpunkte an dem freien Ende des Schnapperrahmenwerkes in Übereinstimmung mit einem oder mehreren Kontaktpunkten an dem festen Kontakt vorgesehen sein; diese Kontaktpunkte können auch in irgendeiner geeigneten Lage längs der Seitenarme auf jeder Seite der Mittellinie des Schwenkarms angeordnet sein.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 sind zur Erleichterung des Vergleichs für solche in dieser Figur dargestellte Schalterteile, die gleichen Teilen des in Fig. 1 bis 4 dargestellten Schalters entsprechen, dieselben Bezugszeichen verwendet. Der Schnapperteil 7 wird bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 jedoch nicht durch einen Schwenkarm, sondern durch eine Stoßstange 25 betätigt; in dem unteren Ende der Stange 25 sind einander gegenüberliegende Nuten 24 ausgebildet, in die die freien Enden der zusammendrückbaren Zungen 9 eingreifen. Wie ersichtlich, sind die äußeren Arme 8 des Schnappers an ihren Mittelpunkten 26 an einer in dem Schalterkörper angebrachten Klemme entweder starr, wie dargestellt, oder durch eine biegsame Drahtverbindung befestigt. Die beiden Enden des Schnapperrahmenwerkes sind durch die Stoßstange 25 mit einer schnellen Schnappwirkung nach no beiden Seiten der Totpunktlinie des Schnappers beweglich, derart, daß ein durch den Schalter gesteuerter Stromkreis durch ihren Eingriff mit in dem Schalterkörper vorgesehenen Klemmen oder Widerlagern geschlossen oder unterbrochen wird.
Bei den in den Fig. 1 bis 7 dargestellten Ausführungsformen erfindungsgemäßer Schalter können die inneren Zungen anstatt zusammendrückbar auch eben und nicht zusammendrückbar oder nur sehr schwer zusammendrückbar gemacht sein, wobei die erforderliche zusätzliche Veränderung in den Abmessungen des Schnapperaufbaues, die die Betätigung des Schnappers durch den Betätigungsteil ermöglicht, durch die Ausbildung des Betätigungsteils selber mit zusammendrückbaren Teilen vor- gesehen ist. Beispiele eines zusammendrückbaren
Schwenkarmes bzw. einer zusammendrückbaren Stoßstange sind in Fig. 8 und 9 dargestellt, in denen Streifen 30 aus elastischem Material, z. B. aus Federstahl, in in dem Betätigungsteil vorgesehene Schlitze 31 eingefedert sind.
In Fig. 10 ist im Schaubild eine abgeänderte Ausführung eines Schnappers dargestellt, der eine einzige zusammendrückbare innere Zunge 9 aufweist, deren freies Ende über eine das Schnapperrahmenwerk quer zu seiner Länge halbierende Linie hervorsteht. Der in Fig. 10 dargestellte Schnapper kann bei dem in Fig. 11 im Schnitt dargestellten Schwenkarmschalter verwendet werden, wobei der Schnapper an einer bei 31' an dem Schalterkörper vorgesehenen
»5 Klemme befestigt ist, oder bei einem Zug- und Stoßschalter gemäß Fig. 12.
Ein weiteres Verfahren zur Betätigung des Schnappers gemäß Fig. 10 durch eine Stoßstange ist schematisch in Fig. 13 veranschaulicht, in der das
ao freie Ende einer zusammendrückbaren inneren Zunge 9 im Eingriff steht mit einer Nut 40 einer in einem Schalterkörper gleitend beweglichen Stange 41, wobei ein Ende der Stange jeweils#an einer Seite des Schaltergehäuses aus demselben hervorsteht.
Der Schnapper ist in vollen Linien in der Lage dargestellt, in der ein auf ihm angebrachter Kontakt 42 durch die gespannte Zunge 9 gegen einen festen Kontakt 43 gedrückt wird, und in gestrichelten Linien in einer Lage, in der der Stromkreis unterbrachen ist.
Weitere Ausführungsformen sind im Rahmen der Erfindung denkbar. So könnte z. B. bei dem in Fig. 10 dargestellten Schnapper das freie Ende der inneren Zunge an einer Klemme oder deren Verlängerung in dem Schalterkörper befestigt sein, wobei die beiden Enden des äußeren Rahmenwerkes gegenüber diesem festen Punkt beweglich wären; der Betätigungsteil könnte derart in dem Schalterkörper oder auf dem Schnapper angebracht oder befestigt sein, daß er mit letzterem an einer oder beiden Seiten seiner Hauptebene und an einem oder beiden Enden des äußeren Rahmenwerkes oder an zwischen den Enden der äußeren Glieder des Rahmenwerkes liegenden Punkten derselben angreift.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 14 besitzt der Schnapper 7 Kontakte 49 an den Quergliedern des Rahmenwerkes, und die biegsamen, jedoch nicht dehnbaren Seitenglieder 8 sind in ihren Mitten 26 an Klemmen oder Verbindungspfosten befestigt, die in nach oben gerichteten seitlichen Vorsprüngen 50 eines Isolationsgrundteils 51 vorgesehen sind. Die inneren Zungen 9 stehen im Eingriff mit zurückspringenden Kurven 52 in Federstreifen 53, die sich auf beiden Seiten eines mittleren Isolationsblockes 54 erstrecken; der Block 54 besitzt Einschnitte 55, in denen die Kurventeile 52 der Streifen aufgenommen sind. Der Block 54 ist vorzugsweise aus einem Stück mit dem Grundteil 51 geformt und besitzt eine zentrale öffnung.
Der Schnapper 7 wird zwecks Ineingriffbringung der Kontakte 49 mit festen Kontakten oder Widerlagern 58, 59 oder 60, 61 über eine Totpunktstellung hinweg bewegt dadurch, daß eines der Querglieder des Rahmenwerkes mit einer von zwei Stoßstangen in Eingriff gebracht wird, die an einem auf dem Deckelteil 64 drehbar gelagerten Teil 63 befestigt sind. Eine Verschwenkung des Teils 63 von Hand veranlaßt eine der Stoßstangen 62 den Schnapper über eine mittlere Totlage hinwegzudrücken, derart, daß die Kontakte 49 desselben in Eingriff mit den festen Kontakten 58, 59, wie in der Zeichnung dargestellt, oder mit Kontakten 60, 61 gebracht werden; hierbei können entweder zwei getrennte Stromkreise in elektrische Verbindung mit Klemmen in den Teilen gebracht werden oder der Schalter kann als Umkehrschalter wirken. An Stelle des schaukelartigen Teils 63 können zwei unter Federdruck stehende Druckstangen für die Stangen 62 vorgesehen sein. Ferner könnte der drehbar gelagerte Teil 63 durch eine Feder aufwärts gedrückt werden und mittels einer Schnur oder Schnüre betätigt werden, wobei die Schenkel 62 des Teils 63 durch Langschlitze in dem Abdeckteil hindurchtreten und die Schnur oder die Schnüre durch hierfür in dem Teil 51 vorgesehene Löcher hindurchtreten könnten.
In den Zeichnungen sind Zungen 9 dargestellt, die mit quer gerichteten S-förmigen Biegungen oder Wellen versehen sind; es würde im Rahmen der Erfindung liegen, wenn jede Zunge nur mit einer einzigen Krümmung oder Abbiegung versehen wäre, d. h. daß die elastische Zunge durch Einsetzung des Betätigungsteils in das" Schnapperrahmenwerk gebogen oder gekrümmt wird.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Elektrischer Schnappschalter mit mindestens einem festen und mindestens einem beweglichen Kontakt und mit folgenden weiteren Merkmalen: der bewegliche Kontakt ist befestigt an einem oder bildet einen Bestandteil eines aus leitendem Material gebildeten Schnappers; der Schnapper besteht aus einem geschlossenen Rahmenwerk mit äußeren, nicht dehnbaren Gliedern und einer inneren Zunge oder inneren Zungen; ein Betätigungsglied steht im Eingriff mit einem Abschnitt des Schnappers auf beiden Seiten der Mittelebene des letzteren; ein Abschnitt des Schnappers ist fest verbunden mit einer bzw. einem einen Bestandteil des durch den Schalter zu steuernden no Stromkreis bildenden Klemme oder ähnlichem leitenden Teil in dem Schalterkörper; und die innere Zunge bzw. inneren Zungen und/oder der Betätigungsteil sind mit zusammendrückbaren Teilen oder Abschnitten ausgebildet.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnapper die Form eines im wesentlichen rechteckigen Rahmenwerkes mit zwei einander gegenüber angeordneten, nach innen gerichteten Zungen aufweist, die sich von den Endgliedern des Rahmens erstrecken, wobei Biegungen oder Wellen in jeder dieser Zungen vorgesehen sind.
3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung ein Schwenkarm vorgesehen ist, der zwischen den freien Enden
der beiden Zungen drehbar an dem Schnapper abgestützt ist.
4. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung ein gleitender Teil vorgesehen ist, der im wesentlichen im rechten Winkel zur Hauptebene des Schnappers beweglich ist, wobei die freien Enden der Zungen mit Nuten in dem gleitenden Betätigungsteil im Eingriff stehen.
5. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnapper an einer Klemme o. dgl. am Schalterkörper an einem Ende des äußeren j Rahmenwerkes befestigt ist.
6. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnapper an einer Klemme o. dgl. an dem Schalterkörper an oder nahe dem Ende der inneren Zungen befestigt ist.
ao
7. Schalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnapper an einer Klemme o. dgl. an dem Schalterkörper an oder nahe den Mitten der beiden äußeren Seitenglieder des Rahmenwerkes befestigt ist.
8. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnapper die Gestalt eines im wesentlichen rechteckigen Rahmenwerkes aufweist und eine einzige innere Zunge besitzt, die sich von einem Endglied des Rahmenwerkes bis zu einer jenseits der Mittelpunkte der beiden äußeren Seitenglieder desselben liegenden Stelle innerhalb des Rahmenwerkes erstreckt.
9. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Schnappers ein Schwenkarm vorgesehen ist, der zwischen dem Ende der inneren Zunge und der inneren Kante des benachbarten Endgliedes des Rahmenwerkes drehbar abgestützt ist.
10. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung des Schnappers ein gleitender Betätigungsteil vorgesehen ist, der eine mit dem Ende der inneren Zunge im Eingriff stehende Nut aufweist und längs der inneren Kante des benachbarten Endgliedes des Rahmenwerkes gleitet.
11. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnapper durch ein gleitendes Betätigungsglied betätigt wird, das in dem Schalterkörper geführt ist und in seiner 50, einen Fläche eine mit dem freien Ende der inneren Zunge im Eingriff stehende Nut oder Kerbe aufweist.
12. Schalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnapper an einer Klemme o. dgl. fest angebracht ist, die an dem Schalterkörper vorgesehen ist, wobei die Befestigung an dem Endglied des Rahmenwerkes erfolgt, das demjenigen gegenüber liegt, von dem die innere Zunge ausgeht.
13. Schalter nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnapper an einer an dem Schalterkörper vorgesehenen Klemme o. dgl. an dem Ende der inneren Zunge fest angebracht ist, wobei der Betätigungsteil auf einem Ende des äußeren Rahmenwerkes wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1925 10.51
DEP2767A 1948-04-30 1949-05-01 Elektrischer Schnappschalter Expired DE817930C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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