DE817757B - Verfahren zur Herstellung von Tetrahydropyran - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von TetrahydropyranInfo
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- DE817757B DE817757B DE1949P0001358 DEP0001358 DE817757B DE 817757 B DE817757 B DE 817757B DE 1949P0001358 DE1949P0001358 DE 1949P0001358 DE P0001358 DEP0001358 DE P0001358 DE 817757 B DE817757 B DE 817757B
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Description
Erteilt auf Grund des Ersten Überleitungsgesetzes vom 8. Juli 194-9
(WiGBl. S. 175)
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
AUSGEGEBEN AM 18. OKTOBER 1951
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 12q GRUPPE 24
p 1358 IVc I 12 g B
John George Mackay Bremner, David Gwyn Jones und Arthur William Charles Taylor, Norton-on-Tees (England)
sind als Erfinder genannt worden
Imperial Chemical Industries Limited, London
Verfahren zur Herstellung von Tetrahydropyran
Patentiert im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 6. Januar 1949 an
Patenterteilung bekanntgemacht am 30. August 1951 Die Priorität der Anmeldung in Großbritannien vom 24. November 1941 ist in Anspruch genommen
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Hydrierung von Dihydropyranen zu Tetrahydropyran.
Es ist bereits bekannt, i, 2-Dihydropyran
Es ist bereits bekannt, i, 2-Dihydropyran
H2C
H2C
CH
CH
Ha
in flüssiger Phase bei Raumtemperatur und Atmosphärendruck
in Gegenwart von Platinschwarz als Katalysator zu hydrieren. Die angegebene Ausbeute
an Tetrahydropyran beträgt etwa 72%, wobei gleichzeitig etwas η-Amylalkohol gebildet wird.
Es wurde nun gefunden, daß eine verbesserte Arbeitsweise zur Hydrierung von Dihydropyranen zu
Tetrahydropyran darin besteht, daß man die Dihydro- ao pyrane in der Dampfphase der Einwirkung von Wasserstoff
bei erhöhter Temperatur in Gegenwart eines Hydrierungskatalysators unterwirft. Es ist empfehlenswert,
einen Katalysator zu verwenden, der ein Metall der achten Gruppe des Periodischen Systems, und zwar
vorzugsweise eines der Metalle Eisen, Nickel oder Cobalt enthält.
Bei Verwendung von aktiven Katalysatoren, wie sie die Metalle der achten Gruppe des Periodischen Systems
darstellen, arbeitet man zweckmäßig bei Temperaturen von 100 bis 3000. Verwendet man weniger aktive Katalysatoren,
z. B. die Metalle der ersten Gruppe, so sind, um eine praktisch brauchbare Umsetzungsgeschwindigkeit
zu erreichen, höhere Temperaturen anzuwenden.
Da die Reaktion reversibel ist und die Bildung von Tetrahydropyran unter Wärmeentwicklung erfolgt, verschiebt
sich das Gleichgewicht mit zunehmender Temperatur nach der Dihydropyranseite. Die Temperatur
soll daher nicht so hoch sein, daß die Dehydrierung die Hydrierung überwiegt.
Man kann Atmosphärendruck oder Drücke oberhalb Atmosphärendruck anwenden.
Die Wasserstoffmenge soll zumindest ausreichend ίο sein, um das Dihydropyran unter den angewendeten
Temperatur- und Druckbedingungen in der Dampfphase zu halten, und ist zweckmäßig größer als die theoretisch
zur Umwandlung des Dihydropyrans in Tetrahydropyran erforderliche Menge.
Man leitet einen Wasserstoffstrom durch flüssiges i, 2-Dihydropyran, das auf einer Temperatur von 25°
gehalten wird. Man erhält so ein gasförmiges Gemisch
ao von Wasserstoff und Dihydropyran, das Wasserstoff in einer Menge enthält, die dem dreifachen Betrag der
theoretisch zur Hydrierung erforderlichen Menge entspricht. Dieser Gasstrom wird dann über einen Katalysator
aus reduziertem Nickel geleitet, das von Bims-
a5 stein getragen wird, wobei die Katalysatortemperatur
2300 und die Durchsatzgeschwindigkeit 0,1 1 flüssiges
Dihydropyran pro Liter Katalysator pro Stunde beträgt. Die aus der Katalysatorzone austretenden
Reaktionsgase werden gekühlt, um den überschüssigen Wasserstoff von dem flüssigen Reaktionsprodukt zu
trennen. Es wurde festgestellt, daß das letztere weniger als 2% nicht umgesetztes 1, 2-Dihydropyran und zwischen
90 und 95°/0 Tetrahydropyran enthält. Der Rückstand
des Produkts besteht aus hochmolekularen Verbindungen, von denen das Tetrahydropyran leicht
durch Destillation getrennt werden kann.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Tetrahydropyran, dadurch gekennzeichnet, daß man Dihydropyrane
in der Dampfphase der Einwirkung von Wasserstoff bei erhöhter Temperatur in Gegenwart
eines Hydrierungskatalysators unterwirft.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Katalysator ein oder mehrere Metalle der achten Gruppe des Periodischen Systems,
vorzugsweise Eisen, Nickel oder Cobalt, enthält, wobei die Reaktionstemperatur vorzugsweise zwischen
100 und 3000 liegt.
1925 10.51
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE817757B true DE817757B (de) | 1951-08-30 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1206912B (de) | 1958-07-07 | 1965-12-16 | Quaker Oats Co | Verfahren zur Herstellung von Tetrahydrofuranverbindungen |
| DE1207399B (de) | 1958-07-07 | 1965-12-23 | Quaker Oats Co | Verfahren zur Herstellung von Tetrahydrofuranverbindungen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1206912B (de) | 1958-07-07 | 1965-12-16 | Quaker Oats Co | Verfahren zur Herstellung von Tetrahydrofuranverbindungen |
| DE1207399B (de) | 1958-07-07 | 1965-12-23 | Quaker Oats Co | Verfahren zur Herstellung von Tetrahydrofuranverbindungen |
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