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DE1207399B - Verfahren zur Herstellung von Tetrahydrofuranverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Tetrahydrofuranverbindungen

Info

Publication number
DE1207399B
DE1207399B DEQ587A DEQ0000587A DE1207399B DE 1207399 B DE1207399 B DE 1207399B DE Q587 A DEQ587 A DE Q587A DE Q0000587 A DEQ0000587 A DE Q0000587A DE 1207399 B DE1207399 B DE 1207399B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
catalyst
hydrogenation
methylfuran
temperature
weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEQ587A
Other languages
English (en)
Inventor
Donald George Manly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Quaker Oats Co
Original Assignee
Quaker Oats Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Quaker Oats Co filed Critical Quaker Oats Co
Publication of DE1207399B publication Critical patent/DE1207399B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D307/04Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D307/06Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hydrogen atoms or radicals containing only hydrogen and carbon atoms, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D307/08Preparation of tetrahydrofuran
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • C07D307/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings
    • C07D307/04Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D307/10Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom not condensed with other rings having no double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with substituted hydrocarbon radicals attached to ring carbon atoms
    • C07D307/12Radicals substituted by oxygen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Tetrahydrofuranverbindungen Es ist bereits eine Anzahl von Verfahren zur Herstellung von Tetrahydrofuranverbindungen durch Hydrierung von Furanverbindungen bekannt, bei denen teils in der Dampfphase, teils in der flüssigen Phase gearbeitet wird. Bei den Dampfphasenverfahren - z. B. bei dem der USA.-Patentschrift 2 458 001 - verwendet man im allgemeinen Katalysatoren mit relativ geringer Aktivität, so daß die Ausbeute und Reinheit und/oder der Umwandlungsgrad des Hydrierungsproduktes wenig zufriedenstellend ist. Bei den in flüssiger Phase arbeitenden Verfahren sind verhältnismäßig hohe Drücke und folglich kostspielige Hochdruckausrüstungen erforderlich. Ferner sind bei denjenigen der bekannten Verfahren, die mit verhältnismäßig hohen Temperaturen arbeiten, entsprechend hohe Wärmeenergiemengen und daher auch zur Kühlung der abgehenden Dämpfe des Reaktionsproduktes größere Energiemengen erforderlich.
  • Weiterhin ist es aus der britischen Patentschrift 780 275 bekannt, Furanverbindungen, z. B. Furfurylalkohol und Furfurol, in der Dampfphase mit einem wasserstoffhaltigen Gas unter einem Druck, der nicht wesentlich höher als Atmosphärendruck ist, und bei einer Temperatur unterhalb 120'C unter Verwendung eines hochaktiven Nickelkatalysators, der bei einer Temperatur unterhalb 450'C reduziert, dann teilweise oxydiert und durch Überleiten eines freien Wasserstoff enthaltenden Gases bei einer Temperatur unterhalb 250'C erneut reduziert wurde, zu hydrieren. Führt man dieses bekannte Verfahren unter Verwendung von Furan oder 2-Methylfuran durch, so tritt infolge der Struktur dieser Verbindungen eine Hydrogenolyse, d. h. eine hydrierende Aufspaltung unter Bildung niedrigsiedender oder auch gasförmiger Produkte, ein. Hierdurch bilden sich unkontrollierbare heiße Zonen, so daß Kohlenstoffablagerungen auftreten, die Katalysatorverstopfungen und niedrigeAusbeuten verursachen.
  • Schließlich ist es aus der französischen Patentschrift 829 113 bekannt, bei der Hydrierung von Furfurol auch Tetrahydrofurfurylalkohol zuzusetzen. In diesem Fall wird der Tetrahydrofurfurylalkohol jedoch dazu verwendet, um das Reaktionsmedium zu verdünnen.
  • Es wurde nun gefunden, daß sich bei der Hydrierung von Furan und 2-Methylfuran in der Dampfphase mit einem wasserstoffhaltigen Gas unter einem Druck, der nicht wesentlich höher als Atmosphärendruck ist, bei einer Temperatur unterhalb 120'C in Gegenwart eines Nickelkatalysators, der bei einer Temperatur unterhalb 450'C reduziert, dann teilweise oxydiert und durch Überleiten eines freien Wasserstoff enthaltenden Gases bei einer Temperatur unterhalb 250'C erneut reduziert wurde, die bei dem Verfahren der britischen Patentschrift 780 275 auftretenden Nachteile sowie diejenigen der anderen bekannten Verfahren dadurch vermeiden lassen, daß man Furan oder 2-Methylfuran in Gegenwart von 0,1 bis 0,2 Gewichtsprozent Furfurylalkohol oder Tetrahydrofurfurylalkohol als Katalysatorgift, bezogen auf das Gewicht der zu hydrierenden Verbindung, hydriert.
  • Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden praktisch quantitative Ausbeuten des nahezu reinen Hydroxylproduktes erhalten, und außerdem wird das Furan oder 2-Metiiylfuran praktisch quantitativ in Tetrahydrofuran bzw. 2-Methyltetrahydrofuran umgewandelt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß eine lange Lebensdauer des Katalysators erreicht wird.
  • Im Gegensatz zu dem Verfahren der obengenannten französischen Patentschrift 829 113 dienen der Tetrahydrofurfurylalkohol bzw. der Furfurylalkohol bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht als Verdünnungsmittel, sondern als Katalysatorgifte. Es ließ sich nicht vorhersehen, daß bei der Hydrierung von Furanverbindungen mit den wie oben beschrieben hergestellten Nickelkatalysatoren, die in der genannten französischen Patentschrift nicht verwendet oder beschrieben werden, in Gegenwart von 0,1 bis 0,2 Gewichtsprozent Furfurylalkohol bzw. Tetrahydrofurfurylalkohol als Katalysatorgift die obengenannten Vorteile erzielt werden. Es kann auch ein Gemisch des als Katalysatorgift zu verwendenden Furfurylalkohols und Tetrahydrofurfurylalkohols in den angegebenen Gewichtsmengen verwendet werden.
  • Der bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zu verwendende Nickelkatalysator ist dadurch hergestellt worden, daß man vorzugsweise von Nickelhydrat ausgeht, dieses bei einer Temperatur unter 450'C reduziert, dann den Nickelkatalysator vorzugsweise dadurch teilweise erneut oxydiert, daß man ein freien Sauerstoff enthaltendes Gas so lange darüberleitet, bis der Anteil des reduzierten Nickels am Gesamtnickel etwa 5501, beträgt, worauf man den Katalysator erneut reduziert, indem man über ihn ein Gas, das anfänglich 5 % Wasserstoff und 95 0/, Stickstoff enthält und wobei der Wasserstoffgehalt allmählich auf 100 0/, erhöht wird, leitet, so daß die Temperatur unter 250'C gehalten wird.
  • Der Nickelkatalysator kann als solcher oder in Verbindung mit einem Trägermaterial, wie Kieselgur, Tonerde, Bimsstein, Kohle, oder bekannten natürlichen oder künstlichen tonartigen Trägem verwendet werden.
  • Bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens unter Verwendung von Furan liegt die bevorzugte Hydrierungstemperatur im Bereich von etwa 70 bis 80'C und bei Verwendung von 2-Methylfuran im Bereich von etwa 60 bis 65'C.
  • Hohe Ausbeuten werden bei einer Temperatur von vorzugsweise unter 100'C erhalten, aber auch z. B. bei Temperaturen bis herunter zu 40'C wird noch eine vollständige Hydrierung erzielt.
  • Vorzugsweise wird die Hydrierung mit einem stöchiometrischen Überschuß an gasförmigem Wasserstoff, der gegebenenfalls mit einem inerten Gas, z. B. Stickstoff, verdünnt sein kann, durchgeführt. Der Druck liegt nicht wesentlich über Atmosphärendruck; er ergibt sich aus der Bewegung der dampfförmigen Reaktionsteilnehmer im Katalysatorbett und kann bis züi 2 oder 3 Atmosphären betragen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann so durchgeführt werden, daß ein Gemisch aus der zu hydrierenden Verbindung und dem entsprechenden Katalysatorgift hergestellt wird und man das gasförmige Gemisch unter den angegebenen Bedingungen hydriert. Eine andere Ausführungsform besteht darin, die zu hydrierende Verbindung in der Dampfphase mit dem Hydrierungsgas, in dem das entsprechende Katalysatorengift dampfförmig enthalten ist, in Berührung zu bringen. Bei einer weiteren Ausführungsform werden das für die Hydrierung zu verwendende Gas, die zu hydrierende Verbindung und das Katalysatorgift jeweils in der Dampfphase getrennt in die Reaktionskolonne eingeführt.
  • Für die Herstellung des Nickelkatalysators wird im Rahmen der vorliegenden Erfindung kein Schutz begehrt.
  • Die folgenden Beispiele erläutern das erfindungsgemäße Verfahren. Die erhaltenen Hydrierungsprodukte wurden jeweils gaschromatographisch analysiert. Beispiel 1 Ein Nickelkatalysator ist folgendermaßen hergestellt worden: Nickel-Kieselgur-Tabletten, die auf Kieselgur gefälltes Nickelhydrat enthalten, werden in einen vertikalen Reaktor eingebracht, hierauf wird das System mit Stickstoff durchgespült, auf 260'C erhitzt, dann ein Wasserstoffstrom hindurchgeleitet und die Temperatur allmählich auf 427'C erhöht. Diese Temperatur wird durch Hindurchleiten des Wasserstoffs durch eine äußere Heizvorrichtung aufrechterhalten, wobei das zirkulierende Gas zur Trocknung außerdem durch eine außen angebrachte Trocknungsvorrichtung hindurchgeleitet wird. Sobald die angegebene Temperatur erreicht ist, wird das System mit Stickstoff gespült. Der reduzierte Nickelkatalysator wird nun teilweise erneut dadurch oxydiert, daß man dem Inertgasstrom eine geringe Menge an Sauerstoff in der Weise zufügt, daß die Temperatur unter 57'C gehalten wird. Sobald diese Temperatur den Boden des Reaktors erreicht hat, ist die Stabilisierung des Katalysators vollkommen. Nach der Stabilisierung des Systems wird dieses durch Einleiten von Luft atmosphärischen Bedingungen angepaßt. Der Katalysator enthält nun etwa 60 0/, Nickel, wobei der Anteil des reduzierten Nickels am Gesamtnickel etwa 55 0/, beträgt.
  • Dann wird dieser stabilisierte Katalysator in eine durch umlaufendes 01 heizbare Kolonne gebracht und dadurch erneut reduziert, daß durch die Kolonne von oben nach unten reiner Wasserstoff geleitet wird, wobei die Anfangstemperatur 140'C beträgt, die dann innerhalb von 4 Stunden allmählich auf etwa 200'C erhöht und so lange auf diesem Wert gehalten wird, bis kein weiteres Wasser abgegeben wird. Nach der beendeten Reduktion des Katalysators wird die Temperatur auf unter 120'C absinken gelassen. Durch diese Katalysatorkolonne wird nun ein Dampfgemisch, das aus 2-Methylfuran (Kp. = 63 bis 65'C, mit einem Gehalt an 0,1 Gewichtsprozent Furfurylalkohol (Kp. = 168 bis 170'C, sowie Wasserstoff besteht und das dadurch erhalten worden ist, daß man das den Furfurylalkohol enthaltende 2-Methylfuran in eine Glaswollschicht einführt, durch die ein vorerhitzter Wasserstoffstrom geführt wird, hindurchgeleitet. Hierbei wird das den Furfurylalkohol enthaltende 2-Methylfuran mit einer Geschwindigkeit von 0,08 g je Gramm Katalysator und je Stunde eingeführt, wobei der Wasserstoffstromfluß etwa 3501 je Mol furfurylalkoholhaltiges 2-Methylfuran und je Stunde beträgt. Die Kolonnentemperatur wird auf 53'C gehalten, und der Arbeitsdruck beträgt etwa 0,0703 bis 0,1406atü, der dazu ausreicht, um das Dampfgemisch im System im Kreislauf zu führen. Der die Katalysatorkolonne verlassende Dampfstrom wird anschließend durch einen Kondensor geleitet, wobei die Umsetzungsprodukte abgeschieden werden.
  • Die Umwandlung des 2-Methylfurans in 2-Methyltetrahydrofuran beträgt nahezu 100 0/,. Das Hydrierungsprodukt enthält nach der Analyse 95,6 Gewichtspr&erit 2-Methyltetrahydrofuran vom Kp. = 78 bis 81- C, Wird im Vergleich hierzu nach der oben beschriebenen Methode mit dem Unterschied gearbeitet, daß kein Furfurylalkohol zugegeben wird, so tritt eine Verstopfung des Katalysatorbettes ein, oder es entsteht eine nicht näher untersuchte niedrigsiedende Verbindung. Wird außerdem in dem obigen Beispiel noch die Hydriertemperatur geändert, beispielsweise bei 70'C gearbeitet, so wird zu Anfang ein unerwünschtes Ansteigen der Temperatur auf 120'C infolge der Ausbildung einer heißen Zone beobachtet, und etwa 2 Stunden später war das Katalysatorbett verstopft, während bei einer Kolonnentemperatur von 60'C zu Beginn ein Temperaturanstieg auf etwa 80'C eintritt; im letzteren Fall enthält das Hydrierungsprodukt nach der Analyse 6,6 Gewichtsprozent eines nicht untersuchten Produktes sowie 87,3 Gewichtsprozent 2-Methyltetrahydrofuran. In allen diesen Fällen ist die Katalysatorbettverstopfung auf die Bildung von kohleartigen Ablagerungen am Oberteil des Katalysatorbettes zurückzuführen, wodurch eine Beendigung der Hydrierung nach 2 Stunden erforderlich ist.
  • Beispiel 2 Dieses Beispiel wird gemäß Beispiel 1 nur mit dem Unterschied durchgeführt, daß die Temperatur in der Reaktionskolonne während der Hydrierung des 2-Methylfurans 46'C beträgt. Die Umwandlung des 2-Methylfurans in 2-Methyltetrahydrofuran beträgt nahezu 100 0/,. Das Hydrierungsprodukt besteht nach der Analyse zu 96,8 Gewichtsprozent aus 2-Methyltetrahydrofuran vom Kp. # 78 bis 81'C, Die Hydrierung wird in der angegebenen Weise 6 Stunden durchgef ührt.
  • Beispiel 3 Gemäß Beispiell wird 2-Methylfuran mit dem Unterschied hydriert, daß der Wasserstoffstrom 909 1 je Mol Beschickung und je Stunde beträgt und die Temperatur der Reaktionskolonne auf 65'C gehalten wird. Die Umwandlung des 2-Methylfurans in 2-Methyltetrahydrofuran beträgt fast 100 0/,. Das Hydrierungsprodukt besteht zu 98,2 Gewichtsprozent aus 2-Methyltetrahydrofuran vom Kp. = 78 bis 81'C, Die Hydrierung wird in der angegebenen Weise 6 Stunden durchgeführt.
  • Beispiel 4 Das Beispiell wird mit dem Unterschied durchgeführt, daß die Beschickung aus 0,1 Gewichtsprozent Tetrahydrofurfurylalkohol (Kp. # 176 bis 178'C, enthaltendem 2-Methylfuran besteht und daß die Temperatur der Reaktionskolonne auf 55'C gehalten wird. Die Umwandlung des 2-Methylfurans in 2-Methyltetrahydrofuran beträgt fast 100 0/,; das Hydrierungsprodukt besteht nach der Analyse zu 95,7 Gewichtsprozent aus 2-Methyltetrahydrofuran vom Kp. # 78 bis 81'C, Die Hydrierung wird 6 Stunden durchgeführt.
  • Beispiel 5 Gemäß Beispiell wird 2-Methylfuran mit einem Gehalt von 0,15 Gewichtsprozent Furfurylalkohol als Beschickung hydriert, wobei die Beschickungsgeschwindigkeit 0,09 g je Gramm Katalysator und je Stunde beträgt und der nicht umgesetzte Wasserstoff durch das System nach der Vorerhitzung mit einer Geschwindigkeit von 1220 1 des wasserstoffhaltigen Gases je Mol Beschickung und je Stunde wieder zurückgeführt wird. Die Umwandlung des 2-Methylfurans in 2-Methyltetrahydrofuran beträgt fast 100 0/,. Das Hydrierungsprodukt enthält nach der Analyse 96,3 Gewichtsprozent 2-Methyltetrahydrofuran vom Kp. = 78 bis 81- C, Die Hydrierung wird in der angegebenen Weise 6 Stunden durchgeführt.
  • Beispiel 6 Dieses Beispiel wird, wie im Beispiel 1 beschrieben, durchgeführt mit dem Unterschied, daß an Stelle von 2-Methylfuran als Ausgangsmaterial Furan (Kp. = 27 bis 32'C, verwendet wird, das 0,2 Gewichtsprozent Furfurylalkohol enthält, und daß die Kolonnentemperatur etwa 85'C beträgt. Die Umwandlung des Furan in Tetrahydrofuran beträgt etwa 99,5 0/,. Das Hydrierungsprodukt besteht zu 99,0 Gewichtsprozent aus Tetrahydrofuran vom Kp. = 64 bis 66'C.
  • Wird im Vergleich hierzu dieses Beispiel nur mit dem Unterschied durchgeführt, daß kein Furfurylalkohol zugesetzt wird, so bilden sich am oberen Ende des Katalysatorbettes rasch Kohlenstoffablagerungen, die zu Verstopfungen führen und den Abbruch der Reaktion nach nur 1 Stunde erfordern.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Verfahren zur Herstellung von Tetrahydrofuranverbindungen durch Hydrierung von Furanverbindungen in der Dampfphase mit einem wasserstoffhaltigen Gas unter einem Druck, der nicht wesentlich höher als Atmosphärendruck ist, bei einer Temperatur unterhalb 120'C in Gegenwart eines Nickelkatalysators, der bei einer Temperatur unterhalb 450'C reduziert, dann teilweise oxydiert und durch Überleiten eines freien Wasserstoff enthaltenden Gases bei einer Temperatur unterhalb 250'C erneut reduziert wurde, d a d u r c h g ekennzeichnet, daß man Furan oder 2-Methylfuran in Gegenwart von 0,1 bis 0,2 Gewichtsprozent Furfurylalkohol oder Tetrahydrofurfurylalkohol als Katalysatorgift, bezogen auf das Gewicht der zu hydrierenden Verbindung, hydriert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 817 757, französische Patentschrift Nr. 829 113; britische Patentschrift Nr. 780 275; USA.-Patentschrift Nr. 2 458 001.
DEQ587A 1958-07-07 1959-06-25 Verfahren zur Herstellung von Tetrahydrofuranverbindungen Pending DE1207399B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2458001A (en) * 1942-12-11 1949-01-04 Iowa State College Res Found Method of preparing an elastomer
DE817757B (de) 1949-01-06 1951-08-30 Imperial Chemical Industries Limited, London Verfahren zur Herstellung von Tetrahydropyran
GB780275A (en) * 1954-06-10 1957-07-31 Quaker Oats Co Improvements in or relating to the hydrogenation of furan derivatives

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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