[go: up one dir, main page]

DE817611C - Rad- bzw. Radsatz-Schmierung fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents

Rad- bzw. Radsatz-Schmierung fuer Schienenfahrzeuge

Info

Publication number
DE817611C
DE817611C DEH3867A DEH0003867A DE817611C DE 817611 C DE817611 C DE 817611C DE H3867 A DEH3867 A DE H3867A DE H0003867 A DEH0003867 A DE H0003867A DE 817611 C DE817611 C DE 817611C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
rail vehicles
set lubrication
wear
wheel set
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH3867A
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Dr-Ing E H Hammer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH3867A priority Critical patent/DE817611C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE817611C publication Critical patent/DE817611C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K3/00Wetting or lubricating rails or wheel flanges
    • B61K3/02Apparatus therefor combined with vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Rad bzw. Radsätze für Schienenfahrzeuge und hat den Zweck, die Abnutzung der Radreifen am Spurkranz zu verringern. Diese Abnutzung ist in den Krümmungen besonders hoch, weil nicht nur die Radsätze, sondern auch die an ihnen hängenden Elektromotoren aus der geraden Richtung heraus abgelenkt werden müssen. Dabei werden die Weichen und Krümmungsschienen ebenfalls übermäßig abgenutzt. Bereits an der dabei auftretenden Geräuschbildung ist zu erkennen, daß hier starke Reibungen auftreten, die die Abnutzung herbeiführen und unter Umständen zum Aufsteigen des Spurkranzes und damit zu Entgleisungen Anlaß geben können. Da der Radreifenspurkranz und die Schiene nicht völlig glatt sind, greifen die kleinen Unebenheiten ineinander, um beim Weiterrollen abzugleiten und in Schwingungen zu geraten. Selbst bei bester Bearbeitung sind die Oberflächen von Schiene und Spurkranz nie ganz eben; sie stellen an ihrer Oberfläche immer ein Gemenge von Kristallen verschiedener Härte dar, so daß die beiden Teile nie mit der gesamten Berührungsfläche aufeinandergleiten. Bei gegenseitiger Verschiebung werden Teilchen abgerissen, was den Verschleiß bewirkt, und dieser hängt von der Größe der Anziehungskraft ab, welche die Moleküle des einen Metalls auf die Moleküle des anderen ausüben. Dadurch, daß man bei den Schienen den Kopf härtet und Radreifen höherer Festigkeit verwendet, hat man wohl den Verschleiß der aufeinandergleitenden Teile etwas mindern können, das Problem konnte dadurch aber nicht endgültig gelöst werden, zumal auch der Reibungswiderstand in den Krümmungen noch vermindert werden muß, um gleichzeitig Antriebskraft einzusparen. Von dieser Erkenntnis ausgehend, hat man bereits die Krümmungsschienen bei Straßenbahnen mit Graphitlösung bestrichen, was natürlich nur von kurzer Wirkungsdauer ist. Weiter kennt man Spurkranznässer an den führenden Achsen von Dampflokomotiven sowie ortsfeste Ölbürsten zum Ölen der Spurkränze und das Anblasen des Spurkranzes mit Fett. Alle diese Maßnahmen erwiesen sich als wenig dauerhaft und zuverlässig. Auch kann dabei leicht Schmierstoff auf die Schienen gelangen und dadurch die Reibungszugkraft beeinträchtigt werden.
  • Mit den Mitteln der Erfindung wird die notwendige Schmierung bzw. das Gleitmittel in die Radreifen selbst gelegt. Erfindungsgemäß werden in den Spurkranz Pfropfen o. dgl. aus Graphit oder aus selbstschmierenden Metallen (Sintermetall o. dgl.) eingepreßt, die die Unebenheiten der Berührungsflächen als Zwischenstoff ausgleichen. Dabei werden die Hohlräume im Spurkranz zweckmäßig gegeneinander versetzt angeordnet. Auf diese Weise gelingt es, den Verschleiß herabzusetzen, die Betriebssicherheit zu erhöhen und die Lebensdauer der Radreifen und Schienen zu verlängern.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Abbildungen dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Radreifenausschnitt in Ansicht; Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A in Abb. i.
  • Wie aus den Abbildungen ersichtlich, befinden sich in dem Spurkranz i des Rades Löcher 2, in die Pfropfen 3 aus Graphit oder anderem selbstschmierendem Material eingepreßt werden. Es liegt dabei im Ermessen des Konstrukteurs, die Anzahl der Pfropfen auf dem Umfang des Spurkranzes je nach der Stärke des bisherigen Verschleißes auf bestimmten Strecken zu bestimmen. Bei bisher großem Verschleiß wird man auch die Pfropfen in geringerem Abstand voneinander anordnen, um die Gleitmittelwirkung zu verstärken.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rad- bzw. Radsatz-Schmierung für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurkränze (i) der Räder bzw. Radsätze mit Hohlräumen (2) versehen sind, in welche eine das Gleiten begünstigende Masse (Graphit, selbstschmierende Metalle o. dgl.) eingepreßt ist.
  2. 2. Rad- bzw. Radsatz-Schmierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume (2) gegeneinander versetzt angeordnet sind.
DEH3867A 1950-06-21 1950-06-21 Rad- bzw. Radsatz-Schmierung fuer Schienenfahrzeuge Expired DE817611C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH3867A DE817611C (de) 1950-06-21 1950-06-21 Rad- bzw. Radsatz-Schmierung fuer Schienenfahrzeuge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH3867A DE817611C (de) 1950-06-21 1950-06-21 Rad- bzw. Radsatz-Schmierung fuer Schienenfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE817611C true DE817611C (de) 1951-10-18

Family

ID=7143778

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH3867A Expired DE817611C (de) 1950-06-21 1950-06-21 Rad- bzw. Radsatz-Schmierung fuer Schienenfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE817611C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE822660C (de) Rad, das eine unmittelbare Fortbewegung in jeder Richtung gestattet
DE817611C (de) Rad- bzw. Radsatz-Schmierung fuer Schienenfahrzeuge
DE2353912C3 (de) Spurkranz-Schmiereinrichtung an einem Schienenfahrzeug
DE957306C (de) Scheibenbremse, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge
DE935359C (de) Kugellaufkranz, insbesondere fuer Bagger, Absetzer, Abraumfoerderbruecken u. dgl.
DE876100C (de) Starres Kuppeleisen zur UEbertragung der Zug- und Stosskraefte zwischen zwei Drehgestellen von Schienenfahrzeugen, insbesondere von elektrischen Lokomotiven
DE1210028B (de) Vorrichtung zur dauernden Spurkranzschmierung von Schienenfahrzeugen
DE192807C (de)
DE444154C (de) Antrieb von Maschinen
DE4401210C1 (de) Elektrohängebahn
DE551204C (de) OElabstreifer
DE721551C (de) Als Einheit auswechselbarer Radkranz mit Luftfederung fuer Schienenfahrzeuge
AT264370B (de) Kettenangetriebener Wagen mit Übersetzungsgetriebe für Förderanlagen
AT79033B (de) Verschleißminderungsvorrichtung für Weichen, Kreuzungen und dgl. Oberbaukonstruktionen.
DE1455331A1 (de) Schmiereinrichtung fuer Kurven von Eisenbahnschienen
DE92842C (de)
DE481692C (de) Bremsvorrichtung, insbesondere fuer elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge
DE380328C (de) Schwebebahnanlage mit Schleppweiche
DE486704C (de) Bremsvorrichtung fuer Schienenfahrzeuge
DE1905066U (de) Vorrichtung zur stromuebertragung vom rahmen bzw. drehgestell auf die achse elektrischer triebfahrzeuge mittels an der stirnseite des fahrzeugachsendes schleifenden schleifkontakten oder kohlebuersten.
DE1164558B (de) Reibungsbremse fuer Elektromotoren
DE716092C (de) Bremseinrichtung fuer Schienenfahrzeuge
DE490495C (de) Drehbarer Schleifkoerper fuer Stromabnehmer elektrischer Bahnen mit zwischen zwei auseinanderliegenden Schleifflaechen angeordneten Schmierkissen
AT43796B (de) Bremsschuch für Eisenbahnfahrzeuge.
DE496218C (de) Verfahren zur Verhinderung der Abnutzung der Fahrdraehte elektrischer Bahnen durch das Stromabnehmerschleifstueck