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DE816383C - Gasometer - Google Patents

Gasometer

Info

Publication number
DE816383C
DE816383C DEG2059A DEG0002059A DE816383C DE 816383 C DE816383 C DE 816383C DE G2059 A DEG2059 A DE G2059A DE G0002059 A DEG0002059 A DE G0002059A DE 816383 C DE816383 C DE 816383C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gasometer
cross
bell
section
decreases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG2059A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolphe Gruenais
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE816383C publication Critical patent/DE816383C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)

Description

  • Gasometer Es ist bekannt, daß bei nassen Gasometern die in das Wasser eintauchenden Massen einem Auftrieb unterliegen, der dem Gewicht der verdrängten Wassermasse entspricht. Infolgedessen verändert sich das für die Erzeugung des Gasometerdrucks zur Verfügung stehende Nutzgewicht mit der Eintauchtiefe.
  • Bei Teleskopgasometern mit zwischen den Teleskopteilen eingeschalteten Wassertassen bedingen diese letzteren, entsprechend dem Gewicht des in ihnen enthaltenen \Vasserinhaltes, sehr beträchtliche Druckänderungen, bezogen auf den Gesamtgasometer.
  • Die Erfindung bezweckt, die vorerwähnten Mängel zu beseitigen und besteht im wesentlichen darin, daß in einem Gasometer der Innenquerschnitt der Gasometerglocke von unten nach oben abnehmend bemessen wird, so, daß die beim Eintauchen der Glocke in die Flüssigkeit fortschreitende Querschnittsverminderung den durch den Auftrieb hedingten Gewichtsverlust ausgleicht, so daß im wesentlichen der Gasdruck innerhalb der Glocke unabhängig von der Eintauchtiefe konstant bleibt.
  • Die Anwendung der Erfindung auf Teleskopgasometer erfolgt in der Weise, daß die Behältertassen auf der Unterseite eine Oberfläche erhalten, deren untere Fläche sich von unten nach oben so verringert, daß auch hier die durch den Auftrieb bedingten Gewichtsveränderungen ausgeglichen und damit der Gasdruck praktisch konstant gehalten wird.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind schematisch in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. t biss 7 verschiedene Ausführungen von einteiligen Gasometern, Abb. 8 die schematische Darstellung eines Teleskopgasometers, Abb.9 bis 1a verschiedene Ausführungsformen von Behältertassen.
  • Der Gasometer nach Abb. t besteht aus einem Flüssigkeitsbehälter i, in dem die Gasometerglocke schwimmt. Abweichend von der bekannten Ausbildung ist die Glocke 2 so ausgebildet, daß der untere Durchmesser a eine größere Oberfläche bedingt als der höchste Durchmesser b. Die Durchmesserverminderung von a auf b erfolgt in diesem Fall gleichmäßig, indem der Behälter konisch ausgebildet ist.
  • In diesem Gasometer ist der auf den Gasinhalt der Glocke 2 ausgeübte Druck eine Funktion des Glockengewichtes abzüglich des Auftriebes. Der Gasdruck selbst ist gleich dem Nutzgewicht geteilt durch den Querschnitt der Glocke. Sinkt also die Gasometerglocke ab, so steigt der Auftrieb, was zu einer Gasdruckverminderung führen muß. Da aber gemäß der Erfindung nach Maßgabe der Eintauchtiefe der Glocke eine fortschreitende Durchmesserverringerung eintritt, so bleibt der Gasdruck konstant.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 erfolgt die Durchmesserverringerung stufenweise. Die Glocke besteht in diesem Fall aus einem Unterteil 21 mit dem größeren Querschnitt c und einem daran anschließenden oberen Teil 22, mit einem geringeren Durchmesser d. Der Übergang 3 zwischen den beiden Teilen ist konisch.
  • Abt). 3 zeigt grundsätzlich die gleiche Anordnung wie Abt). 2, jedoch mit dem Unterschied, daß die Durchmesserverringerung in drei Stufen erfolgt, die durch von unten nach oben abnehmende Durchmesser e, c und d bezeichnet sind.
  • In Abb. 4 ist ein Gasometer gezeigt, dessen Glocke 2 im Innern einen Ausgleichskörper .4 trägt. Dieser Ausgleichskörper 4 ist entsprechend der Erfindung als konischer Körper ausgebildet, dessen Durchmesser von unten nach oben zunimmt. Der Ausgleichskörper steht unten durch einen Flüssigkeitsverschluß i9 mit dem Flüssigkeitsbehälter in Verbindung und oben durch eine Entlüftung 20 mit der Außenluft. Auch diese Ausführungsform verwirklicht den Erfindungsgedanken, indem bei fortschreitendem Einsinken der Glocke in die Behälterflüssigkeit der innere Glockenquerschnitt fortschreitend vermindert und damit der Gasdruck konstant erhalten wird.
  • Nach Abb. 5 enthält die außen zylindrisch ausgeführte Glocke 2 einen konischen Einsatz 5, dessen unterer Durchmesser f gleich dem Glockendurchmesser ist und der sich nach oben gleichmäßig verjüngt, so daß der Durchmesser der Glocke oben f minus 2 g ist.
  • Auch im Ausführungsbeispiel nach Abb. 6 ist die Glocke 2 zylindrisch ausgeführt, enthält aber im Innern einen mit den Durchmessern i und j abgestuften Einbau, durch welchen die Glocke 2 durch die Durchmesser h, i und j gekennzeichnete, sich von unten nach oben verjüngende Querschnitte erhält. Der Stufeneinbau taucht in eine innerhalb der Glockenwandung angeordnete, als Flüssigkeitsverschluß dienende Tasse i9 ein. Der Zwischenraum zwischen Innenwandung und Einbauaußenwandung steht durch eine Entlüftung 2o mit der Außenluft in Verbindung. Nach Abb. 7 enthält die Glocke im Innern einen Verdrängerköper 4, ähnlich wie das Ausführungsbeispiel nach Abb. 4. Darüber hinaus aber noch eine Ringtasse 7, die auf der Unterseite eine konische Wandung enthält, deren Durchmesser m-m nach oben sich auf den Durchmesser 1-Z verringert. Der Verdrängerkörper 4 ist nach unten durch einen Flüssigkeitsverschluß in Gestalt eines konischen Trichters i9 abgedeckt.
  • In Abb. 8 ist die Verbindung zweier Stöße 8 und 9 eines Teleskopgasometers gezeigt. Der obere Rand io des unteren Stoßes greift in die Tasse 7 ein. Ähnlich wie beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 ist in- den Stoß 8 eine zweistufige Durchmesserverringerung durch Anordnung der Teile 81 und 82 vorgesehen, wobei die Unterseiten der Flüssigkeitstassen 7 konisch ausgebildet sind, wie dies durch die Buchstaben l und m angedeutet ist.
  • Gemäß Abb. 9 ist die Unterfläche der Flüssigkeitstasse 7 nicht wie üblich gerade, sondern nach der Linie 1-m konisch ausgeführt, so daß der für die Erzeugung des Gasdruckes wirksame Querschnitt beim Eintauchen der Tasse in den Flüssigkeitsbehälter allmählich verringert wird.
  • In Abb. io ist auf der Unterseite der Tasse ein ringförmiger Raum i i aufgesetzt, der eine abgestufte Querschnittsverringerung beim Eintauchen bewirkt.
  • In den Ausführungsbeispielen nach Abb. i i und 12 sind auf der Unterseite der Tassen Ringstutzen 12 und 13 angeordnet, welche ebenfalls eine abgestufte Querschnittsverringerung ermöglichen.
  • Wie aus den Abb. 4 bis 7 hervorgeht, können die im Innern der Gasometerglocke angeordneten Ausgleichskörper mit der Flüssigkeit durch Abdeckungen i9 bzw. mit der Außenluft durch Entlüftungen 2o in Verbindung stehen.
  • Zur weiteren Ausgleichung der Druckänderungen können die Glocke bzw. die einzelnen Stöße eines Teleskopgasometers auf der Unterseite mit Hohlkörpern versehen sein, wie dies in Abb. 9 und io durch die Teile i i schematisch gezeigt ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ein- oder mehrteiliger Gasometer, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenquerschnitt des Gasometers von unten nach oben hin so abnimmt, daß bei fortschreitendem Eintauchen der Gasometerglocke bzw. der Gasometerstöße eine fortschreitende Querschnittsverringerung stattfindet, welche die beim Eintauchen durch Auftrieb auftretende Gewichtsverringerung so ausgleicht, daß der Gasometerinnendruck praktisch gleichbleibt.
  2. 2. Gasometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Glockenquerschnitt gleichmäßig von unten nach oben abnimmt (Abb. i).
  3. 3. Gasometer nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine doppelwandige Glocke (2), deren durch die Innenwandung(5) begrenzter Raum von unten nach oben gleichmäßig abnimmt.
  4. Gasometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Glockenquerschnitt von unten nach oben in mehreren Stufen abnimmt (Abb. 2, 3, 6, 8). .
  5. Gasometer nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke (2) doppelwandig ausgeführt wird, und zwar so, daß die Innenwandung von unten nach oben stufenweise geringeren Querschnitt aufweist, während die äußere Wandung konstanten Querschnitt hat (Abb. 6).
  6. 6. Gasometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Gasometers ein Ausgleichskörper (4) angeordnet ist, dessen Querschnitt von unten nach oben zunimmt.
  7. 7. Mehrteiliger Gasometer, insbesondere Teleskopgasometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Behältertassen auf ihrer Unterfläche von unten nach oben abnehmende Durchmesser aufweisen (Abb. 7, 8). B. Gasometer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsverringerung auf der Unterfläche der Tassen von unten nach oben gleichmäßig erfolgt (Abb. 7 bis g). g. Gasometer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsverringerung von unten nach oben stufenweise erfolgt (Abb. 10 bis 12). io. Gasometer nach Anspruch i, gekennzeichnet durch im Innern des Gasometers angeordnete Ausgleichskörper (4), die durch Flüssigkeitsverschlüsse (ig) gegen Gaseintritt gesichert sind und durch Entlüftungen (20) mit der Außenluft in Verbindung stehen. i i. Gasometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glocke bzw. die Gasometerstöße auf der Unterseite mit gewichtsausgleichenden Hohlräumen ausgestattet sind.
DEG2059A 1949-05-31 1950-06-01 Gasometer Expired DE816383C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR816383T 1949-05-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE816383C true DE816383C (de) 1951-10-11

Family

ID=584716

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG2059A Expired DE816383C (de) 1949-05-31 1950-06-01 Gasometer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE816383C (de)

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