DE816124C - Vorrichtung zum Stranggiessen von Metallen - Google Patents
Vorrichtung zum Stranggiessen von MetallenInfo
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- DE816124C DE816124C DEW1268D DEW0001268D DE816124C DE 816124 C DE816124 C DE 816124C DE W1268 D DEW1268 D DE W1268D DE W0001268 D DEW0001268 D DE W0001268D DE 816124 C DE816124 C DE 816124C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
- B22D11/12—Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
- B22D11/128—Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for removing
- B22D11/1281—Vertical removing
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Stranggießen von Metallen
senktisches zur Verfügung stehende Raum bestimmt also die Länge eines herstellbaren Stranges.Beim stetigen Gießen von Metallen, dem soge- nannten Stranggießen, kann man zwei Entwick- lungsrichtungen nach den baulichen Merkmalen der angewendeten Vorrichtungen unterscheiden. Die eine ermöglicht das stetige Gießen von Strän- gen theoretisch unendlicher Länge, während bei der anderen nur Stränge von bestimmter begrenz- ter Länge erzeugt «-erden können. Man spricht deshalb auch vom ununterbrochenen und vom un- terbrochenen stetigen Guß. Beim erstgenannten xird der aus der Gießform austretende erstarrte Strang z. ß. von zwei Walzen erfaßt, die ihn aus der Gießform mit einer Geschwindigkeit entspre- chend der "Zuführung des schmelzflüssigen Gutes in die Form abziehen, während beim zweitgenann- t;n der erstarrte Strang auf einer Platte oder einem Tisch ruht, der sich entsprechend der Gieß- senkt. Der für den Hub des Ab- - Eine Vorrichtung zum ununterbrochenen Stranggießen ermöglicht eine große Gießleistung, und deshalb wird sie in der Regel von mehreren Schmelzöfen bedient, deren Inhalt über einem besonderen Warmhalteofen zur Gießform gelangt. Das gießfertige Gut muß also aus dem Schmelzofen in Pfannen umgefüllt und zum Warmhalteofen befördert werden, was nicht nur zusätzlichen Arbeitsaufwand und besondere Vorrichtungen erfordert, sondern auch Fehlerquellen bedingt.
- Die Vorrichtungen zum unterbrochenen Stranggießen sind demgegenüber einfacher in der Ausbildung; deshalb hat man bisher jedem Schmelzofen eine solche Vorrichtung zugeordnet, die in der Regel aus einer Gießform und einer Grube mit in ihrem Boden angeordneten Zylinder für die Betätigung des Absenktisches besteht. In einem Gießereibetriel>, in welchem das unterbrochene Stranggießverfahren ausgeübt wird, sind also eine ganze Anzahl solcher Gießvorrichtungen gleichzeitig vorhanden.
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stranggießen, bei der der gegossene Strang von einem Absenktisch aufgenommen wird, die also nach <lern unterbrochenen Verfahren arbeitet. Das "Ziel der Erfindung besteht jedoch darin, die Aufstellung einer besonderen Gießvorrichtung vor je-(lern Schmelzofen zu vermeiden und den Betrieb der Gießerei beweglicher zu gestalten. Denn wenn z. I3. nicht sehr große Mengen derselben Legierung und derselben Blockabmessungen, sondern kleine Mengen vieler Legierungen und mit schwankenden Abmessungen gegossen werden sollen, wie es in vielen Betrieben der Nichteisenmetallgießerei in der llalbzeugindustrie der Fall ist, dann sind auch die bisher üblichen Vorrichtungen für das unterbrocliene Stranggießen noch zu unbeweglich oder zu kostspielig. Das Ziel der Erfindung wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß der Absenktisch auf einem Fahrgestell angeordnet ist, auf dem auch der Antrieb für die Bewegung des Absenktisches untergebracht ist. Nunmehr braucht vor jedem Sclini,-lzofen nur noch eine Grube angeordnet zu sein, während man mit einer einzigen Gießvorrichtung für alle Schmelaöfen auskommt und trotzdem das schmelzflüssige Gießgut nicht über weite Wege durch die Gießerei zu befördern braucht.
- M'eitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung hervor, in der an Rand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel erläutert ist. In der Zeichnung zeigt Abb. i eine schematische Darstellung der Vorrichtung gemäß der Erfindung in Seitenansicht, Abb. 2 dieselbe Vorrichtung in Draufsicht, Abb. 3 dieselbe Vorrichtung in Stirnansicht und Abb. 4 die Vorrichtung über der Gießgrube mit fertiggegossenem Bolzen.
- Die Vorrichtung besteht aus einem Fahrgestell i, das zweckmäßig die im Werk übliche Spurweite aufweist. Auf dem Fahrgestell steht das als Galgen ausgebildete Gerüst 2, zwischen dessen senkrechten Stützen die Schienen 4 angeordnet sind, an denen der Tisch 5 befestigt ist. Jede der Schieneu 4 trägt drei Rollen 3, die auf den Stützen des Galgens 2 laufen und die Schienen ,4 beim heben und Senken des Tisches führen. Die Bewegung des Tisches erfolgt durch einen auf dem Fahrgestell i ruhenden Motor 6, der über ein stufenloses Getriebe 7 und ein Schneckengetriebe 8 mit angekuppelter Seiltrommel 9 das Seil io antreibt, das durch die Rolle li umgelenkt wird. Die Absenkung des Tisches geschieht durch sein Eigengewicht, wobei der Motor und sein Getriebe als Bremse benutzt werden können, während das Heben des Tisches vom Motor aus betätigt wird.
- Natürlich kann der Antrieb des Tisches statt über das Seil io auch mittels einer Spindel oder eine: hydraulischen Kolben: erfolgen.
- Bei der in Abb. .f dargestellten Lage des Tisches 5 ist das untere Ende de; Hubes erreicht, indem die untere Rolle 3 auf der Nase 12 des Galgens 2 zum Anliegen gekommen ist. Die Abbildung zeigt auch die Betriebsweise der Vorrichtung: Die Laufschienen 13 überbrücken die Gießgrube 14, und die Gießform 15 ist auf dem Fahrgestell über dem Absenktisch aufgestellt. Die Zuführungsrinne für das schmelzflüssige Gießgut ist bei 16 angedeutet. und der gegossene Strang ist mit i; bezeichnet.
- Es ist ohne weiteres einzusehen. daß die Vorrichtung gemäß der Erfindung auch eine große Betriebssicherheit gewährleistet: denn ihrer einfachen Ausbildung wegen kann immer wenigstens eine in Vorrat gehalten werden, so daß mit Sicherheit jeder Schmelzofen auch bei plötzlich steigenden Leistungsanforderungen bedient werden kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zum Stranggießen von Metallen, bei der der gegossene Strang von einem Absenktisch aufgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß d-:r Absenktisch auf einem Fahrgestell angeordnet ist, auf dem auch der Antrieb für die Bewegung des Absenktisches untergebracht ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Absenktisch 5 an senkrecht verlaufenden Schienen -1 aufgehängt ist, die von einem auf dein Fahrgestell i errichteten Gerüst 2 geführt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW1268D DE816124C (de) | 1943-05-20 | 1943-05-20 | Vorrichtung zum Stranggiessen von Metallen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW1268D DE816124C (de) | 1943-05-20 | 1943-05-20 | Vorrichtung zum Stranggiessen von Metallen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE816124C true DE816124C (de) | 1951-10-08 |
Family
ID=7591159
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW1268D Expired DE816124C (de) | 1943-05-20 | 1943-05-20 | Vorrichtung zum Stranggiessen von Metallen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE816124C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1061040B (de) * | 1955-04-18 | 1959-07-09 | Mannesmann Ag | Vorrichtung zum Stranggiessen von Metallen |
-
1943
- 1943-05-20 DE DEW1268D patent/DE816124C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1061040B (de) * | 1955-04-18 | 1959-07-09 | Mannesmann Ag | Vorrichtung zum Stranggiessen von Metallen |
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