CH259519A - Vorrichtung zum Stranggiessen von Metallen. - Google Patents
Vorrichtung zum Stranggiessen von Metallen.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
- B22D11/12—Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
- B22D11/128—Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for removing
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Description
Vorrichtung zum Stranggiessen von Metallen. Beim stetigen Giessen von Metallen, dem sogenannten Strang giessen, kann man zwei Entwicklungsrichtungen nach den baulichen Merkmalen der angewendeten Vorrichtungen unterscheiden. Die eine ermöglicht das stetige Giessen von Strängen theoretisch unendlicher Länge, während bei der andern nur Stränge von bestimmter begrenzter Länge erzeugt werden können. Man spricht deshalb auch vom ununterbrochenen und vom unter brochenen stetigen stetigen Guss. Beim erstgenannten wird der aus der Giessform austretende er starrte Strang z.
B. von zwei Walzen erfasst, die ihn ans der Giessform mit einer Geschwin- digkeit der Zuführung des schmelzflüssigen Gutes in die Form abziehen, während heim zweitgenannten der erstarrte Strang auf einer Platte oder einem Tisch ruht, der sich entsprechend der Giessge schwindigkeit senkt. Der für den Hub des Absenktisches zur Verfiigung stellende Raum bestimmt also die maximale Länge eines Stranges.
Eine Vorrichtung zum ununterbrochenen Stranggiessen ermöglieht eine grosse Giess leistung, und deshalb wird sie in der Regel von mehreren Schmelzöfen bedient, deren Inhalt über einem besonderen Warmhalte ofen zur Giessform gelangt. Das giessfertige Gut muss also aus dem Schmelzofen in Pfan nen umgefüllt und zum Warmhalteofen be fördert werden, was nicht nur zusätzlichen Arbeitsaufwand und besondere Vorrichtun- gen erfordert, sondern auch Fehlerquellen bedingt.
Die Vorrichtungen zum unterbrochenen Stranggiessen sind demgegenüber einfacher in der Ausbildung; deshalb hat man bisher jedem Schmelzofen eine ortsfeste Vorrich tung zugeordnet, die in der Regel aus einer Giessform und einer Grube mit in ihrem Boden angeordneten Zylinder für die Betäti gung des Absenktisches besteht. In einem Giessereibetrieb, in welchem das unterbro- ebene Stranggiessverfahren ausgeübt wird, sind also eine ganze Anzahl solcher Giessvor richtungen gleichzeitig vorhanden.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stranggiessen von lTetallen, mit einem Absenktisch zum Aufnehmen des gegossenen Stranges, die also nach dem unterbrochenen Verfahren arbeitet. Das Ziel der Erfindung besteht darin, die Aufstellung einer orts festen Giessvorrichtung vor jedem Schmelz ofen zu vermeiden, und den Betrieb der Giesserei beweglicher zu gestalten. Denn wenn z.
B. nicht sehr grosse Mengen dersel ben Legierung und derselben Blockabmessun gen, sondern kleine Mengen vieler Legierun gen und mit schwankenden Abmessungen gegossen werden sollen, wie es in vielen Be trieben der Nichteisenmetallgiesserei in der Halbzeugindustrie der Fall ist, dann sind auch die bisher üblichen Vorrichtungen für das unterbrochene Stranggiessen zu unbeweg lich und zu kostspielig. Das Ziel der Erfin- dung wird dadurch erreicht, dass der Ab senktisch auf einem Fahrgestell angeordnet ist, auf dem auch der Antrieb für die Be wegung des Absenktisches untergebracht ist.
Nunmehr braucht vor jedem Schmelzofen nur noch eine Grube angeordnet zu sein, während man mit einer einzigen Giessvor richtung für alle Schmelzöfen auskommt und trotzdem das schmelzflüssige Giessgut nicht über weite Wege durch die Giesserei zu beför dern braucht.
An Hand der Zeichnung wird ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes erläutert. In der Zeichnung zeigt: Abb. 1 eine schematische Darstellung der Vorrichtung in Seitenansicht, Abb. 2 dieselbe Vorrichtung in Drauf sicht, Abb. 3 dieselbe Vorrichtung in Stirnan sicht und Abb. 4 die Vorrichtung über der Giess grube mit fertig gegossenem Bolzen.
Die Vorrichtung besitzt ein Fahrgestell 1. das zweckmässig die im Werk übliche Spur weite aufweist. Auf dem Fahrgestell steht das als Galgen ausgebildete Gerüst 2, zwi schen dessen senkrechten Stützen die Schie nen 4 angeordnet sind, an denen der Tisch 5 befestigt ist. Jede der Schienen 4 trägt drei Rollen 3, die auf den Stützen des Galgens 2 laufen und die Schienen 4 beim Heben und Senken des Tisches führen. Die Bewegung des Tisches erfolgt durch einen auf dem Fahrgestell 1 ruhenden Motor 6, der über ein stufenloses Getriebe 7 und ein Schnecken getriebe 8 mit angekuppelter Seiltrommel 9 das Seil 10 antreibt, das durch die Rolle 11 umgelenkt wird. Die Absenkung des Tisches geschieht durch sein Eigengewicht, wobei der Motor und sein Getriebe als Bremse be nutzt werden können, während das Heben des Tisches vom Motor aus betätigt wird.
Natürlich kann der Antrieb des Tisches statt über das Seil 10 auch mittels einer Spindel oder eines hydraulischen Kolbens er folgen.
Bei der in Abb. 4 dargestellten Lage des Tisches 5 ist Lias untere Ende des Hubes er reicht, in dem die untere Rolle 3 auf der Nase 12 des Galgens 2 zum Anliegen gekom men ist. Die Abbildung zeigt auch die Be triebsweise der Vorrichtung: Die Laufschie nen 13 überbrücken die Giessgrube 14, und die Giessform 15 ist auf dem Fahrgestell über dem Absenktisch aufgestellt. Die Zu führungsrinne für das schmelzflüssige Giess gut ist bei 16 angedeutet, und der gegossene Strang ist mit 17 bezeichnet.
Es ist ohne weiteres einzusehen, dass die dargestellte Vorrichtung eine grosse Betriebs sicherheit gewährleistet, denn ihrer einfachen Ausbildung wegen kann immer wenigstens eine in Vorrat gehalten werden, so dass mit Sicherheit jeder Schmelzofen auch bei plötz lich steigenden Leistungsanforderungen be dient werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Stranggiessen von Me tallen mit einem Absenktisch zur Aufnahme des gegossenen Stranges, dadurch gekenn zeichnet, dass der Absenktisch auf einem Fahrgestell angeordnet ist, auf dem auch der Antrieb für die Bewegung des Absenktisches untergebracht ist. UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Absenktisch (5) von senkrecht verlaufenden Schienen (4) getragen ist, die von einem auf dem Fahr gestell (1) stehenden Gerüst (2) geführt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE259519X | 1943-05-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH259519A true CH259519A (de) | 1949-01-31 |
Family
ID=5966861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH259519D CH259519A (de) | 1943-05-19 | 1944-04-24 | Vorrichtung zum Stranggiessen von Metallen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH259519A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3465809A (en) * | 1966-01-20 | 1969-09-09 | Lukens Steel Co | Process for casting slab type ingots |
-
1944
- 1944-04-24 CH CH259519D patent/CH259519A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3465809A (en) * | 1966-01-20 | 1969-09-09 | Lukens Steel Co | Process for casting slab type ingots |
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