DE1261469B - Verfahren und Vorrichtung zum Answechseln der Vertikalwalzen von Universal-Walzwerken mit ihren Einbaustuecken - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Answechseln der Vertikalwalzen von Universal-Walzwerken mit ihren EinbaustueckenInfo
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- B21B2013/106—Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories with differently-directed roll axes, e.g. for the so-called "universal" rolling process all axes being arranged in one plane for sections, e.g. beams, rails
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
B 21b
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl..
Deutsche Kl.
Nummer: 1261469
Aktenzeichen: D 406421 b/7 a
Anmeldetag: 8. Januar 1963
Auslegetag: 22. Februar 1968
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auswechseln der Vertikalwalzen
mit ihren Einbaustiicken bei einem Universal-Walzgerüst mit zwei festen Ständern und zwei im
Querschnitt U-förmigen Bügeln, welche jeweils den zugehörigen Ständer in horizontaler Richtung nach
außen überbrücken und zusammen mit den Ständern die Vertikalwalzen in. ihrer Arbeitsstellung halten, so
daß diese nicht aus ihrer Betriebsstellung in vertikaler Richtung entfernbar sind, bei dem die Vertikalwalzenanordnungen
jeweils durch eine Verschiebung in horizontaler Richtung in eine Ausbaustellung innerhalb des Bügels gebracht und danach in
vertikaler Richtung aus dem Gerüst herausgezogen, von dem Gerüst zu einem Walzenlagerplatz befördert,
wo sie ausgewechselt werden, und die neuen Vertikalwalzenanordnungen nacheinander in umgekehrter
Richtung wieder eingebaut werden.
Ein Universal-Walzwerk, dessen Vertikalwalzen zum Auswechseln jeweils innerhalb der Bügel des
Walzgerüstes zur Seite horizontal verschiebbar gelagert sind, ist bekannt.
Zum Auswechseln, der Vertikalwalzen ist es dabei erforderlich, daß von beiden Seiten ein Walzenwechselwagen
an das Walzwerk herangefahren und dann auf beiden Seiten die Walzen ausgebaut werden, wobei
die Walzen jeweils vom Hallenkran gehalten und abgesenkt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Verfahren und Vorrichtungen anzugeben,
mit denen der Walzenwechsel vereinfacht und beschleunigt werden kann.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, daß die beiden Vertikalwalzenanordnungen
in gleicher Ausbaurichtung eine nach der anderen zu einer Seite des Gerüstes in die Ausbaustellung
gebracht und aus dem Bügel auf das Fördermittel abgesenkt werden.
Vorteilhaft werden die Vertikalwalzenanordnungen auf dem Wagen übereinander abgesetzt.
Eine vorteilhafte Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens für ein Walzwerk,
dessen Vertikalwalzen auf Gleitbahnen horizontal verschiebbar gelagert sind, ist gekennzeichnet durch
ein Brückenteil, das eine Gleitführung besitzt, die sich zwischen den Gleitbahnen der Ständer erstreckt,
and durch eine Anordnung von Riegeln in Verlängerung der den horizontalen Bügel entlang verlaufenden
Gleitbahn an der Ausbauseite, die für das Absenken der Vertikalwalzen beim Ausbau lösbar
sind.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren und die
Durch das erfindungsgemäße Verfahren und die
Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln
der Vertikalwalzen von Universal-Walzwerken
mit ihren Einbaustücken
der Vertikalwalzen von Universal-Walzwerken
mit ihren Einbaustücken
Anmelder:
Davy and United Engineering Company Limited, Sheffield (Großbritannien)
Vertreter:
Dr.-Ing. K. Boehmert
und DipL-Ing. A. Boehmert, Patentanwälte,
2800 Bremen, Feldstr. 24
Als Erfinder benannt
Frederick Graham Alison,
Sheffield (Großbritannien)
Frederick Graham Alison,
Sheffield (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität;
Großbritannien vom 8. Januar 1962 (735)
erfindungsgemäße Vorrichtung ist es möglich, den Wechsel beider Vertikalwalzen von nur einer Seite
des Walzwerks aus durchzuführen, indem die andere Vertikalwalze nebst Lager auf der Gleitführung eines
Brückenteils von der einen Seite des Walzwerks zur anderen durch das Walzwerk verschoben wird. Das
Durchfahren der einen Vertikalwalze durch das Walzwerk und das Absenken kann dabei in einfacher
Weise mittels am Walzwerk selbst angeordneter Hubvorachtungen erfolgen, wodurch der Werkhallenkran
für andere Arbeiten, wie z.B. den Austausch der Horizontalwalzen, zur Verfügung bleibt. Die
Vertikalwalzenanordnung wird an der Ausbauseite in vorteilhafter Weise bis zu ihrem Absenken durch
am Bügel angeordnete Riegel gehalten, die zum Absenken der Vertikalwalzen auf den Wagen geöffnet
werden. Durch das erfindungsgemäß möglichst Übereinandersetzen der beiden Vertikalwalzen an einer
Seite des Walzwerks auf den Wagen für den Walzenwechsel lassen sich diese als ein Satz schnell gegen
einen neuen Satz austauschen, wodurch der Walzenwechsel außerordentlich beschleunigt wird. Ein
weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens und der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin,
daß eine Seite des Walzwerks frei von Einrichtungen für den Walzenwechsel bleibt, wodurch ein
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gut zugänglicher Raum für die anderen Aggregate geschaffen wird.
Die Erfindung wird nun an Hand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben, wobei auf die
Zeichnungen Bezug genommen wird. In den Zeichnungen ist bzw. sind
F i g. 1 ein Vertikalschnitt durch die Mitte des Gerüstes, bei dem- "die horizontalen Walzen fortgelassen
sind,
genden Ausbaustufen zeigen, und
F i g. 5 ein ähnlicher Schnitt durch ein ähnliches Walzgerüst, der verschiedene Abwandlungen erläutert.
Das Walzwerk von F i g. 1 bis 4 zeigt im allgemeinen die bekannte Ausführung und besitzt an
der Seite die Ständer 10 und 11. Jeder Ständer besitzt ein Paar Ständerwangen, die ein Fenster begrenzen.
Zwischen den Ständerwangen 12 des Ständers 10 20 erstreckt sich in der Horizontalebene ein U-förmiger
Bügel mit dem Steg 14. Ein ähnlicher Bügel mit dem Steg 15 erstreckt sich ,zwischen den Ständerwangen
13 des Ständers 11. ',
die vom Mittelpunkt des Walzwerkes weiter 'abgerückt
ist als ihre äußerste Stellung während des Walzbetriebes. Wenn die Walzenanordnung 16 in
dieser Stellung ist, in die sie mittels des Verschiebe-5 Zylinders verschoben wird, können die Riegel 32
unter der Anordnung 16 gelöst werden, um die Walzenanordnung 16 unter den Bügel, beispielsweise
mittels eines Seils 33, abzusenken, dessen oberes Ende an einem· Kran oder einer anderen Hubvor-
Fig. 2, 3 und 4'der'Fig. 1 ähnliche Schnitte, die 10 richtung befestigt ist, die am oberen Teil des Ständie
Vertikalwalzenanordnungen in aufeinanderfol- ders angebracht ist, so daß kein weiterer Kran oder
eine weitere Hubvorrichtung erforderlich ist.
Nach F i g. 2 ist die Walzenanordnung 16 vom linken Bügel an bis auf einen dort wartenden Wagen
15 34, der unter den Bügel gefahren wurde, abgesenkt. Das Seil 33 wird dann gelöst, und die Walzenanordnung
16 wird mit dem Wagen 34 entfernt. Nachdem das Seil 33 hochgezogen worden ist, werden die Riegel 32 wieder geschlossen.
Dadurch, daß das Brückenteil 30 vorgesehen ist, kann die rechte Vertikalwalzenanordnung 17 durch
das Walzwerk bis zu der zuvor von der Walzenanordnung 16 eingenommenen Stellung verschoben
werden. Dies kann, wie F i g. 3 zeigt, dadurch Die beiden Bügel liegen an einander gegenüber- 25 geschehen, daß in den Halter 36, der an der Basis 14
liegenden Seiten des Walzwerkes und dienen dazu, ' des linken Bügels befestigt ist, eine Seilscheibe 35
die beiden Vertikalwalzenanordnungen 16 bzw. 17 eingesetzt wird und daß das Seil 33 um die Seildes
Walzwerkes zu halten und zu führen. Die An- scheibe durch das Walzwerk geführt und an der
Ordnung 16 besteht aus dem Einbaustück 18, in dem Walzenanordnung 17 befestigt wird, wodurch beim
die Vertikalwalze 20 gelagert ist. Die Anordnung 17 30 Anziehen des Seiles 33 die Walzenanordnung 17 bei
besteht aus dem Einbaustück 19, in dem die Vertikal- ■ F i g. 3 von rechts nach links durch das Walzwerk
walze 21 gelagert" ist." bewegt wird. Hierfür wird das Seil 33 an der WaI-
Die Vertikalwalzenanordnung 16 an der Walzen- zenanordnung 17 in irgendeiner Weise, beispielsweise
Wechselseite des Gerüstes kann in horizontaler Rieh- an einem am Einbaustück 19 angebrachten Augtung
verschoben werden, d. h. in F i g. 1 von links 35 bolzen^ befestigt.
nach rechts, oder umgekehrt. Hierzu dient ein Paar Wenn die Walzenanordnung 17 in die zuvor von
Schrauben 23 und ein nicht gezeigter Verschiebe- der Walzenanordnung 16 verlassene Stellung oberzylinder.
Die Achsen der Schrauben 23 und des Ver- halb der Riegel 32 verschoben worden ist, wird das
schiebezylinders sind J zueinander parallel, liegen Seil 33 von der Walzenanordnung 17 gelöst und an
horizontal und erstrecken sich in Fig. 1 von links 40 der Oberseite der Walzenanordnung 17 wieder
nach rechts durch den Bügelsteg 14. Die Kolben- befestigt. Das Seil 33 nimmt dann das Gewicht der
stange des Verschiebezylinders ist mit der Vertikal- Walzenanordnung 17 auf, und die Riegel 32 werden
walzenanordnung 16 mittels einer lösbaren Kupplung wiederum gelöst, um die Walzenanordnung auf
verbunden. . einen zweiten Wagen 37 absenken zu können, wie
Das Einbaustück 18 ist so ausgebildet, daß es eine 45 Fig. 4 zeigt. Nach Lösen des Seiles 33 wird die
horizontale Verschiebebewegung die Gleitbahnen 24 Walzenanordnung 17 mit dem Wagen 37 fortentlang
ausführen kann, die sich an beiden Seiten geschafft.
des linken Bügels und durch die Ständerwangen 12 Ein neues Paar von Walzenanordnungen kann in
hindurch esrtreeken. In ähnlicher Weise ist die das Walzwerk durch Umkehr der gerade beschrierechte
Vertikalwalzenanordnung 17 auf den Gleit- 50 benen Folge von Arbeitsvorgängen eingeführt werbahnen
25, die an den Seiten des rechten Bügels den. Der einzige Arbeitsvorgang, der etwas anders
vorgesehen sind und sich durch die Ständerwangen ausgeführt wird, ist das Einziehen der neuen rechten
13 erstrecken, verschiebbar. Die Vertikalwalzen- Walzenanordnung 17 von links nach rechts (F i g. 3)
anordnung 17 kann auf den Gleitbahnen 25 durch durch das Walzwerk. Um diesen Vorgang auszufühein
Paar Schrauben 26 zusammen mit einem Ver- 55 ren, wird das Seil33, wie bei Fig. 3, um die Seilschiebezylinder
bewegt werden, wobei die Anord- scheibe 35 geführt und dann weiter über eine zweite,
nung ähnlich wie bei der linken Vertikalwalzenanordnung 16 ist.
Der Zwischenraum zwischen den Ständerwangen
12 und 13 wird an beiden Enden des Walzwerkes 60 33 wird dann wieder durch das Walzwerk zurückvon
einem Brückenteil 30 überbrückt. Jedes dieser geführt und am rechten Ende der neuen Walzen-Brückenteile
30 ist mit' einer Gleitführung 31 ver- anordnung 17 befestigt. Mittels des Seiles 33 kann so
sehen, die den Spalt zwischen den Gleitbahnen 24 die neue Walzenanordnung 17 von links nach rechts
und 25 überbrückt und eine Verschiebung der rech- durch das Walzwerk gezogen werden, worauf das
ten Vertikalwalzenanordnung 17 von der einen Seite 65 Seil 33 gelöst wird.
des Walzwerks zur anderen ermöglicht. Falls gewünscht, können die Brückenteile 30 ab-
Nach F i g. 1 ist, die Vertikalwalzenanordnung 16 nehmbar am Walzwerk angebracht werden. Beispiels-
bis zu der Stellung· im'Eriken Bügel zurückgezogen, weise können sie auf nicht gezeigten Schlitten ver-
nicht gezeigte Seilscheibe zurückgeführt, die in die
Halterung 38 eingesetzt werden kann, welche am
Steg 15 des rechten Bügels angebracht ist. Das Seil
Halterung 38 eingesetzt werden kann, welche am
Steg 15 des rechten Bügels angebracht ist. Das Seil
schoben werden. Vorzugsweise bleiben jedoch die Brückenteile 30 fest an ihrer Stelle.
Die Anordnung zum gerade beschriebenen Wechsel der vertikalen Walzen ist nicht auf eine besondere
Walzwerksbauart beschränkt. Wenn jedoch das Walzwerk die in der Zeichnung dargestellte Ausführung
besitzt, bei der die obere Horizontalwalzenanordnung auf einer Traverse 39 mit einer Gleitbahn
40 verschiebbar gelagert ist, auf der die Lager der oberen Horizontalwalzenanordnung gleiten, kann der
Kran oder die obenerwähnte Hubvorrichtung die Form einer Laufkatze besitzen, die auf der Traverse
39 verschiebbar gelagert ist. Diese Hubvorrichtung kann zum Senken der Vertikalwalzenanordnungen
auf die Wagen 34 und 37 dienen, und wenn sich die Traverse 39 mit einem Ausleger 41 über die linke
Seite des Walzwerkes hinaus erstreckt, dann kann die Hubvorrichtung auch auf der Traverse 39 bis zu
einer Stellung oberhalb der rechten Vertikalwalzenanordnung 17 verfahren werden. Daher kann bei
einer solchen Anordnung, nachdem die Horizontalwalzen entfernt sind, die Hubvorrichtung zum Verfahren
der rechten Walzenanordnung 17 durch das Walzwerk zum Austausch, wie oben beschrieben,
verwendet werden. Gegebenenfalls können bei einer solchen Anordnung die obenerwähnten Brückenteile
30 entfallen.
Der Wagen 34 kann, um nicht nur eine der Anordnungen 16, 17 aufzunehmen, an seiner Oberfläche
mit Rollen versehen werden und eine genügende Länge besitzen, um eine Verschiebung der zuerst aus
dem Walzwerk ausgebauten Vertikalwalzenanordnung 16 über die Rollen zu ermöglichen, um Platz
für die zweite Vertikalwalzenanordnung 17 zu schaffen, damit diese auf dem gleichen Wagen untergebracht
werden kann.
F i g. 5 zeigt ein Walzengerüst, das allgemein dem nach F i g. 1 bis 4 entspricht, das jedoch verschiedene
Abwandlungen enthält.
In F i g. 5 ist der Verschiebezylinder 50 für die Anordnung 16 gezeigt, deren Kolben 51 mit dem
Einbaustück 18 über eine lösbare Kupplung 52 verbunden ist. Ein ähnlicher Kolben 53 und Zylinder 54
ist an dem Bügelsteg 15 vorgesehen, um die Anordnung 17 aus der in den Zeichnungen dargestellten
Betriebsstellung in die Ausbaustellung über den Riegeln 32 zu verschieben. Der Kolben 53 besitzt
eine der Kupplung 52 ähnliche lösbare Kupplung. Dadurch, daß der Kolben 53 und der Zylinder 54
vorgesehen sind, entfällt die Notwendigkeit, das Seil 33 (F i g. 1), wie oben beschrieben, durch das
Walzwerk zu führen.
Die Hub- und Senkvorrichtung von Fi g. 5 besteht aus einem Druckzylinder 55, der auf einer am Ständer
10 befestigten horizontalen Stütze 56 verschiebbar gelagert ist. Der Zylinder 55 wird in horizontaler
Richtung durch die mit Muttern 58 versehene Schraube 57 genau eingestellt. Der Kolben 60 des
Zylinders 55 ist gelenkig mit einem Bügel 61 verbunden, der die Ketten 62 trägt, welche an den
Haken 63 an den Einbaustücken 18 bzw. 19 befestigt werden können. Die Ketten 62 enthalten Spannglieder
64, die eine genaue Ausrichtung der Lager ermöglichen, um eine Beschädigung des Bügels beim
Absenken der Lager zu verhindern.
Der zum Fortschaffen der Walzenanordnung bei F i g. 5 verwendete Wagen unterscheidet sich von
dem in F i g. 1 bis 4 gezeigten Wagen dadurch, daß er eine Plattform 65 zur Aufnahme der Horizontalwalzen
und eine sich nach vorn erstreckende Plattform 66 besitzt, die die beiden Vertikalwalzenanordnungen
16, 17 eine auf der anderen, wie in strichpunktierten Linien angedeutet ist, aufnehmen kann.
Bei Verwendung dieses Wagens können alle vier Walzen gleichzeitig zwischen dem Walzengerüst und
dem Walzenlager transportiert werden.
Claims (3)
1. Verfahren zum Auswechseln der Vertikalwalzen mit Lagern bei einem Universal-Walzgerüst
mit zwei festen Ständern und zwei im Querschnitt U-förmigen Bügeln, welche jeweils
den zugehörigen Ständer in horizontaler Richtung nach außen überbrücken und zusammen mit den
Ständern die Vertikalwalzen in ihrer Arbeitsstellung halten, so daß diese nicht aus ihrer Betriebsstellung in vertikaler Richtung entfernbar sind,
bei dem die Vertikalwalzenanordnungen jeweils durch eine Verschiebung in horizontaler Richtung
in eine Ausbaustellung innerhalb des Bügels gebracht und danach in vertikaler Richtung aus
dem Gerüst herausgezogen, von dem Gerüst zu einem Walzenlagerplatz befördert, wo sie ausgewechselt
werden, und die neuen Vertikalwalzenanordnungen nacheinander in umgekehrter Richtung wieder eingebaut werden, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Vertikalwalzenanordnungen in gleicher Ausbaurichtung
eine nach der anderen zu einer Seite des Gerüstes in die Ausbaustellung gebracht und aus dem
Bügel auf das Fördermittel abgesenkt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalwalzenanordnungen
auf dem Wagen übereinander abgesetzt werden.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 für ein Walzwerk,
dessen Vertikalwalzen auf Gleitbahnen horizontal verschiebbar gelagert sind, gekennzeichnet durch
ein Brückenteil (30), das eine Gleitführung (31) besitzt, die sich zwischen den Gleitbahnen (24,
25) der Ständer (10,11) erstreckt, und durch eine Anordnung von Riegeln (32) in Verlängerung der
den horizontalen Bügel entlang verlaufenden Gleitbahn (24) an der Ausbauseite, die für das
Absenken der Vertikalwalzen beim Ausbau lösbar sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1092 421, 1 044 746, 031248;
»The Engineer«, vom 22. Dezember 1961, S. 1029
Deutsche Patentschriften Nr. 1092 421, 1 044 746, 031248;
»The Engineer«, vom 22. Dezember 1961, S. 1029
und 1031.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 509/98 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| GB735/62A GB1009262A (en) | 1962-01-08 | 1962-01-08 | Rolling mills vertical-roll change |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1261469B true DE1261469B (de) | 1968-02-22 |
Family
ID=9709611
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DED40642A Pending DE1261469B (de) | 1962-01-08 | 1963-01-08 | Verfahren und Vorrichtung zum Answechseln der Vertikalwalzen von Universal-Walzwerken mit ihren Einbaustuecken |
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