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DE815736C - Mit einem Schlitten o. dgl. verbundene, bewegliche Schutz-vorrichtung fuer Fuehrungsbahnen, Gewindespindeln u. dgl. - Google Patents

Mit einem Schlitten o. dgl. verbundene, bewegliche Schutz-vorrichtung fuer Fuehrungsbahnen, Gewindespindeln u. dgl.

Info

Publication number
DE815736C
DE815736C DEG789A DEG0000789A DE815736C DE 815736 C DE815736 C DE 815736C DE G789 A DEG789 A DE G789A DE G0000789 A DEG0000789 A DE G0000789A DE 815736 C DE815736 C DE 815736C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
protection device
slide
grooves
band
guideways
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG789A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Geiger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALEX GEIGER
Original Assignee
ALEX GEIGER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALEX GEIGER filed Critical ALEX GEIGER
Priority to DEG789A priority Critical patent/DE815736C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815736C publication Critical patent/DE815736C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q11/00Accessories fitted to machine tools for keeping tools or parts of the machine in good working condition or for cooling work; Safety devices specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools
    • B23Q11/08Protective coverings for parts of machine tools; Splash guards
    • B23Q11/085Flexible coverings, e.g. coiled-up belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)

Description

  • Mit einem Schlitten o. dgl. verbundene, bewegliche Schutzvorrichtung für Führungsbahnen, Gewindespindeln u. dgl. Die Erfindung betrifft die besondere Ausbildung einer mit einem Schlitten o. dgl. verbundenen beweglichen Schutzvorrichtung.
  • Bei Drehbänken wurde bisher die Spindel des Supportes verdeckt gelagert, um sie von Spänen frei zu halten, während es bei Schleifmaschinen u. dgl. bereits bekannt ist, die Wangen des Bettes bei der Verschiebung des Supportes durch eine harmonikaartig ausgebildete Schutzvorrichtung abzudecken oder durch ein entsprechend breites Band, das aufrollbar am Support befestigt ist. Beide Schutzarten können aber gegen das Eindringen überschüssiger Kühlflüssigkeit und damit auch von Schleifstaub keine unbedingte Sicherheit bieten. Besonders aber sind die bisher bekannten Schutzvorrichtungen nicht geeignet, zum Abdecken schmaler Führungsbahnen oder langer Gewindespindeln verwendet zu werden, weil u. a. bei Leitspindeln und bei unterhalb des eigentlichen Drehbankbettes angeordneten Führungsnuten weder der Raum zu ihrer Anbringung vorhanden ist, noch durch eine bandartige Schutzvorrichtung in der bekannten Art ein zuverlässiger Abschluß des zu schützenden Teiles gegen Späne und Flüssigkeiten bewirkt wird.
  • Nach der Erfindung wird ein sicherer Schutz sowohl gegen Drehspäne als vor allem gegen Flüssigkeiten selbst bei sehr langen und schmalen Führungsbahnen und Spindeln dadurch erzielt, daB ein Band aus Stahl, Gummi oder einem ähnlichen Werkstoff in Nuten feststehender seitlicher Abdeckungen der zu schützenden Spindel oder Führung bzw. in entsprechenden Nuten der Führung selbst gleitbar angeordnet ist und die beim Bewegen des Schlittens o. dgl. vor dem Eindringen von Fremdstoffen zu schützende Führung o. dgl. selbsttätig abdeckt. Das Band kann im Querschnitt gewölbt sein und eine in Längsrichtung verlaufende Mulde bilden, die es verhindert, daß feine Späne über das Band hinaus in dessen Führungsnuten gelangen. Die Wölbung kann jedoch auch umgekehrt, also nach oben gerichtet, angeordnet sein. In diesem Falle sind anschließend an die Führungsnuten des Bandes Ablaufnuten angeordnet, die zur Ableitung der Flüssigkeit dienen, die beim Schleifen u. dgl. auf das Band und seitlich über dieses hinaus gelangt. Mit Vorteil ist das Band am feststehenden Teil der Maschine, z. B. am Bett einer Drehbank, nach Art eines Rollbandmaßes federnd aufrollbar gelagert, und es können zudem an sich bekannte Abstreifvorrichtungen für Späne vorgesehen sein. Ferner ist es auch möglich, das Band mit seinen Enden beiderseits an einem Support an einer Maschine zu befestigen und es außerhalb der Nuten nach Art eines endlosen Bandes zu führen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt Fig. i eine schaubildliche Darstellung am Beispiel einer Drehbank, Fig. 2 eine Einzelheit der Fig. i in vergrößerter Darstellung, Fig.3 die Anordnung des Bandes zum Schutz einer Leitspindel, Fig.4 bis 6 verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten der Bandränder.
  • Auf den Wangen des Bettes i einer Drehbank ist ein Support 2 in bekannter Weise verschiebbar gelagert. Die Führung des Supportes erfolgt im vorliegenden Fall nicht auf den Wangen selbst oder auf dort angeordneten Prismenführungen, sondern in einer unterhalb der Wangen verlaufenden Prismenführungsnut 3. Diese Führungsnut besitzt, wie Fig. 2 zeigt, seitliche Nuten 4, 5, an die sich untenliegende Ablaufnuten 6, 7 anschließen könnten. In entsprechenden Abständen sind diese letzteren mit Ablaufkanälen 8, 9 versehen. In deri Nuten 4, 5 ist nun erfindungsgemäß ein vorzugsweise nach Art eines Rollbandmaßes ausgeführtes Band io gleitbar angeordnet, dessen Ende leicht lösbar an dem in der Prismennut 3 geführten Teil i i des Supportes 2 befestigt ist. Das Band io weist im vorliegenden Fall eine nach unten gerichtete Wölbung auf, so daß sich eine in Längsrichtung verlaufende flache Mulde bildet. Feine Späne, trockener Schleifstaub u. dgl. werden dadurch von einem Eindringen in die Nuten 4, 5 abgehalten und in der Mitte des Bandes io gesammelt. Das Band io selbst ist an dem Bett der Drehbank nach Art eines Rollbandmaßes federnd aufrollbar gelagert, und es können in der Nähe dieser Lagerung an sich bekannte bürstenartige Abstreifvorrichtungen 12 vorgesehen sein, die bei der Hinundherbewegung des Bandes die Verunreinigungen von ihm entfernen. Wird an der Maschine unter Aufwand von Kühl- oder Bohrflüssigkeit gearbeitet, werden die über das Band hinaus in die Nuten 4, 5 gelangenden Flüssigkeitsmengen in den Ablaufnuten 6, 7 gesammelt und durch die Bohrungen 8, 9 abgeführt. Handelt es sich um die Anwendung des Erfindungsgegenstandes beispielsweise an Schleifmaschinen, an denen unter Aufwand großer Flüssigkeitsmengen gearbeitet wird, so kann es von Vorteil sein, die Wölbung des Bandes io umgekehrt, also nach oben gerichtet, anzuordnen. In solchen Fällen können die seitlichen Ränder des Bandes io als Abtropfkanten ausgebildet sein, so daß auch bei starker Überflutung der Führung die Flüssigkeit mit Sicherheit am Eindringen in die Führung 3 selbst verhindert wird.
  • Das Band io kann naturgemäß auch aus anderen Werkstoffen als Stahl, beispielsweise aus Gummi o. dgl., bestehen, und es kann im Querschnitt auch nach den Fig. 4 bis 6 so ausgebildet sein, daß seine Ränder io° wulstartig verdickt sind, um in den Nuten 4, 5 entsprechend abzudichten. Wesentlich in allen Fällen ist nur, daß das Band in seitlichen Nuten geführt ist, denn gerade diese Führung des Bandes erlaubt seine Anwendung und zuverlässige Wirkung, besonders auch bei sehr langen und schmalen zu schützenden Führungsbahnen und Spindeln.
  • Fig. 3 zeigt, daß die Anwendung der erfindungsgemäßen Schutzvorrichtung nicht an das Vorhandensein von Prismenführungen u. dgl. gebunden ist. Nach Fig.3 werden oberhalb und unterhalb einer Leitspindel 13 feststehende Abdeckungen 14, 15 angeordnet. Diese wiederum tragen zur Führung des Bandes 3 Nuten 4, 5, so daß auch in diesem Falle ein zuverlässiger Schutz für die Spindel gewährleistet wird.
  • Naturgemäß ist die Anwendung des Erfindungsgegenstandes nicht auf den Schutz schmaler Führungen beschränkt, es kann vielmehr das nach den Grundsätzen der Erfindung ausgebildete und geführte Band auch in der vollen Breite eines Maschinenbettes angeordnet werden und dessen gesamte Fläche gegen Verunreinigungen usw. abdecken. Hierbei erfolgt die federnde Lagerung des Bandes mit Vorteil am Ende des Maschinenbettes. Wird dann der Support der :Maschine Tiber das Bett hinaus verschoben, so wird bei dieser Weiterbewegung des Supportes das Band wieder von seiner Lagerung abgerollt, ohne daß besondere Vorkehrungen zu treffen sind, um auch solche außergewöhnlichen Stellungen des Supportes oder Schlittens zu ermöglichen. Die Schutzvorrichtung nach der Erfindung ist selbstverständlich nicht nur bei Werkzeugmaschüien u. dgl. anwendbar, sondern auch bei Apparaten u. dgl. überall da, wo es sich darum handelt, lange Führungsbahnen usw. zuverlässig gegen die Einwirkungen von Staub und Flüssigkeiten zu schützen. Ein besonderer Vorteil besteht ferner noch darin, daß das Band selbst einen außerordentlich billig lierstellbaren Teil darstellt, so daß auch eine Auswechslung nach sehr langer Betriebszeit keine nennenswerten Kosten verursacht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit einem Schlitten o. dgl. verbundene bewegliche Schutzvorrichtung für Führungsbahnen, Gewindespindeln u. dgl., gekennzeichnet durch ein am beweglichen Schlitten (2) o. dgl. befestigtes Band (io) aus Stahl, Gummi oder ähnlichen Werkstoffen, das in Nuten (4, 5) feststehender seitlicher Abdeckungen (i4, 15) der zu schützenden Spindel (i3), Führung (3) o. dgl. bzw. in entsprechenden Nuten (4, 5) der Führung (3) selbst gleitbar angeordnet ist, und das beim Bewegen des Schlittens (2) o. dgl. die vor dem Eindringen von Fremdstoffen zu schützende Führung (3), Spindel (i3) o. dgl. selbsttätig abdeckt.
  2. 2. Schutzvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (io) im Querschnitt gewölbt ist.
  3. 3. Schutzvorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Nuten (4, 5) Ablaufnuten (6, 7) angeordnet sind, wobei das Band (io) vorzugsweise mit seitlichen Abtropfkanten versehen ist.
  4. 4. Schutzvorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (io) am feststehenden Teil der Maschine, beispielsweise am Bett einer Drehbank, nach Art eines Rollbandmaßes federnd aufrollbar gelagert ist.
  5. 5. Schutzvorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (io) mit seinen Enden beiderseits am Schlitten oder Support (2) der Maschine befestigt ist und außerhalb der Nuten (4, 5) als endloses Band geführt ist.
  6. 6. Schutzvorrichtung nach Ansprüchen i bis 5, gekennzeichnet durch an sich bekannte Abstreifvorrichtungen (i2) für Späne u. dgl.
DEG789A 1950-01-07 1950-01-08 Mit einem Schlitten o. dgl. verbundene, bewegliche Schutz-vorrichtung fuer Fuehrungsbahnen, Gewindespindeln u. dgl. Expired DE815736C (de)

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DEG789A DE815736C (de) 1950-01-07 1950-01-08 Mit einem Schlitten o. dgl. verbundene, bewegliche Schutz-vorrichtung fuer Fuehrungsbahnen, Gewindespindeln u. dgl.

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DE815736C true DE815736C (de) 1951-10-04

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DEG789A Expired DE815736C (de) 1950-01-07 1950-01-08 Mit einem Schlitten o. dgl. verbundene, bewegliche Schutz-vorrichtung fuer Fuehrungsbahnen, Gewindespindeln u. dgl.

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