DE814915C - Elektromagnetisches Relais - Google Patents
Elektromagnetisches RelaisInfo
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- DE814915C DE814915C DEP8969D DEP0008969D DE814915C DE 814915 C DE814915 C DE 814915C DE P8969 D DEP8969 D DE P8969D DE P0008969 D DEP0008969 D DE P0008969D DE 814915 C DE814915 C DE 814915C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01P—WAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
- H01P1/00—Auxiliary devices
- H01P1/10—Auxiliary devices for switching or interrupting
- H01P1/12—Auxiliary devices for switching or interrupting by mechanical chopper
- H01P1/125—Coaxial switches
Landscapes
- Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)
Description
- Elektromagnetisches Relais Bei Hochfrequenzsendeanlagen besteht die Not-Nvendigkeit, den in konzentrischen Kabeln geführten Hochfrequenzstrom zu schalten. Die Schaltfrequenz liegt meist zwischen to und 5o Hz und höher, die zu schaltenden Spannungen betragen oft einige tausend Volt. leas Feld zwischen Innenleiter und rolirfiirmigetn Außenleiter muß an der Schaltstelle ungestört bleiben, Antriebsorgane für die Kontakte dürfen nicht Hereinragen.
- Nach der Erfindung bilden bei einem elektromagnetisch erregten Komtaktrelais, bei dem de Betätigung der Kontakteinrichtung durch die Wandung des Schaltraumes hindurch erfolgt, die Stromzuführungen und die Kontakte durch eine längliche Ausbildung etwa eine axiale Fortsetzung des Innenleiters des Kabels; außerdem bildet eine den Schaltrauun einschließende, etwa zylindrische, elektrisch leitende 1 fülle die Fortsetzung des Außen-Leiters des Kabels. Dabei kann das Relais auch als Vakuum- oder als Hochdruckschaltrelais ausgeführt sein. Mindestens der eine Kontakt besteht dabei aus einer gestreckten Blattfeder aus magnetischem Baustoff. Diese Blattfeder stellt bei seitlicher Auslenkung mit dem Gegenkontakt zusammen Kontakt her. Besonders zweckmäßig bestehen beide Kontakte aus derartigen Blattfedern, die dann bei der Erregung des Relais wegen der leichten Masse schnell und wegen der magnetischen Haltekraft der Kontaktflächen prellfrei arbeiten. Die eigentlichen Kontaktflächen können mit einem Kontaktmetall, wie z. B. einer Gold-Nickel-Legierung, versehen sein. Auch können die beiden Kontaktflächen mit unterschiedlichen Kontaktmetallen überzogen sein.
- Um den erregenden magnetischen Fluß den Kontaktfedern möglichst streuarm zuführen zu können, besteben die Stromzuführungen ebenfalls aus magnetischem Baustoff. Auf diese Stromzuführungen wirkt die magnetische Erregung der außerhalb der den Schaltraum einschließenden Wandung vorgesehenen Erregermagnetarrondnung. Diese Erregermagnetanordnung kann auch polarisiert sein, indem auf entgegengesetzten Seiten der Achse des Schaltraumes je ein Joch vorgesehen ist, von denen das eine die Erregerwicklung trägt und in dem anderen ein Permanentmagnet eingefügt ist. Bei Vakuumschaltrelais oder mit Gasen höherem Druckes gefüllten Schaltrelais kann die eine metallische, zylinderförmige Gefäßwandung selbst als Außenleiter dienen.
- In den Fig. i und 2 ist der Gegenstand der Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. In der Fig. i sind die aus magnetischem Baustoff bestehenden Kontaktfedern i dargestellt, die bei magnetischer Erregung mit ihren freien Enden Kontakt machen, und die dort mit Kontaktmetall überzogen sein können. Die Kontaktfedern i sind zusammen mit ihren zweckmäßig ebenfalls aus magnetischem Baustoff bestehenden Gegenlagefedern 2 an den Stromzuführungen 3, die ebenfalls aus magnetischem Baustoff bestehen, befestigt. Die Gegenlagefedern 2 sind mittels eines Isolierhaltestückes4 und einer an dieser befestigten Halterung 5 gegen die Wandung 6 des Schaltraumes abgestützt. Den Schaltraum umgibt ein etwa zylindrisches elektrisch leitendes Rohr 7, das den Außenleiter des konzentrischen Kabels fortsetzt. Die Stromzuführungen sind mit den Innenleitern 8 des Kabels verbunden. Die Schließung der Kontakte erfolgt durch Erregung der Spule 9 unter Zuführung des Erregerflusses durch das Joch io. Um das Relais als polarisiertes verwenden zu können, ist auf der entgegengesetzten Seite der Achse des Schaltraumes in dem Joch i i ein Dauermagnet 12 eingefügt.
- In der Fig. 2 besteht die Wandung6a des Vakuumschaltrelais oder mit Gasen höheren Druckes gefüllten Gefäßes selbst aus Metall und dient daher gleichzeitig als Außenleiter. Die Betätigung der bandfederartigen, aus magnetischem Baustoff bestehenden Kontaktfeder ja wird durch die Wandung hindurch mittels des Elektromagnets 9a bewirkt. Im übrigen entspricht der Grundgedanke dem der Fig. i.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetisches Kontaktrelais für die Schaltung von Hochfrequenzströmen, vornehmlich in konzentrischen Kabeln, insbesondere Vakuumrelais oder Druckgasrelais mit elektromagnetischer Betätigung der Kontakteinrichtung durch die Wandung des Schaltraumes hindurch, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführungen und die Kontakte durch längliche Ausbildung etwa eine axiale Fortsetzung des Innenleiters des Kabels bilden und daß eine den Schaltraum einschließende etwa zylindrische, elektrisch gut leitende Hülle die Fortsetzung des Außenleiters des Kabels bildet. .
- 2. Kontaktrelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der eine Kontakt aus einer gestreckten Blattfeder aus magnetischem Baustoff besteht, die mit ihrem freien Ende bei Auslenkung in Richtung auf die Achse des Relais Kontakt macht.
- 3. Kontaktrelais nach Anspruch 2, bei dem beide Kontakte aus gestreckten Federn aus magnetischem Baustoff bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß über die ebenfalls aus magnetischem Baustoff bestehenden Stromzuführungen den Kontaktfedern der magnetische Fluß durch den außerhalb der den Schaltraum umgebenden Wandung angeordneten Erregermagnet zugeführt wird.
- 4. Kontaktrelais nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die polarisierte Erregermagnetanordnung aus zwei auf etwa entgegengesetzten Seiten der Schalterachse angeordneten Jochen besteht, von denen das eine die Erregerspule trägt und in dem anderen ein Dauermagnet eingefügt ist.
- 5. Kontaktrelais nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfedern mit Gegenlagefedern verbunden sind.
- 6. Kontaktrelais nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenlagefedern aus magnetischem Baustoff bestehen.
- 7. Kontaktrelais nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentlichen Kontaktstellen der Kontaktfedern mit einem Kontaktmetall überzogen sind. B.
- Kontaktrelais nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenlagefedern durch ein an den Wandungen des Schaltraumes abgestütztes Isolierstück gehaltert sind,
- 9. Kontaktrelais nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vakuum- oder Druckkontakten, bei denen die Schalterwandung aus Metall besteht, diese Wandung selbst als Außenleiter dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP8969D DE814915C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Elektromagnetisches Relais |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP8969D DE814915C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Elektromagnetisches Relais |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE814915C true DE814915C (de) | 1951-09-27 |
Family
ID=7361998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP8969D Expired DE814915C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Elektromagnetisches Relais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE814915C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015508B (de) * | 1953-10-07 | 1957-09-12 | Western Electric Co | Koaxialschalter |
| DE1064573B (de) * | 1957-07-26 | 1959-09-03 | Siemens Ag | Einrichtung zur wahlweisen Verbindung einer gemeinsamen Anschlussleitung mit einer von zwei weiteren Leitungen |
| DE1180845B (de) * | 1959-09-30 | 1964-11-05 | Siemens Ag | Magnetisch gesteuerte Schalteinrichtung |
| DE1248161B (de) * | 1962-09-07 | 1967-08-24 | Siemens Ag | Gepoltes Kipprelais mit hermetisch dichter Kontaktanordnung |
| DE1281034B (de) * | 1963-08-26 | 1968-10-24 | Nippon Electric Co | Schutzrohrrelais |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP8969D patent/DE814915C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015508B (de) * | 1953-10-07 | 1957-09-12 | Western Electric Co | Koaxialschalter |
| DE1064573B (de) * | 1957-07-26 | 1959-09-03 | Siemens Ag | Einrichtung zur wahlweisen Verbindung einer gemeinsamen Anschlussleitung mit einer von zwei weiteren Leitungen |
| DE1180845B (de) * | 1959-09-30 | 1964-11-05 | Siemens Ag | Magnetisch gesteuerte Schalteinrichtung |
| DE1248161B (de) * | 1962-09-07 | 1967-08-24 | Siemens Ag | Gepoltes Kipprelais mit hermetisch dichter Kontaktanordnung |
| DE1281034B (de) * | 1963-08-26 | 1968-10-24 | Nippon Electric Co | Schutzrohrrelais |
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