CH416836A - Magnetisch betätigbare, verschlossene Schalteinheit - Google Patents
Magnetisch betätigbare, verschlossene SchalteinheitInfo
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Description
Magnetisch betätigbare, verschlossene Schalteinheit Die Erfindung betrifft eine magnetisch betätigbare Schalteinheit und kann als eine Verbesserung der im italienischen Patent Nr. 623442 beschriebenen ver schlossenen Schaltvorrichtung betrachtet werden.
Solche verschlossene Schaltvorrichtungen weisen eine Anzahl wichtiger Vorteile auf: Die Kontakte sind vor atmosphärischen Einflüssen geschützt, wodurch die Korrosion ihrer Teile wesentlich reduziert und eine lange Lebensdauer und eine sichere Arbeitsweise gesichert wird.
Die Schaltvorrichtungen haben kleine Abmessungen, sie sind mit Stiften versehen, um in Sockel eingesteckt werden zu können; das Kontaktele ment kann mit einer gasdichten Umhüllung aus ande rem Material als Glas versehen werden, deren Ab dichtung durch Kaltverschweissen oder durch ein anderes Verfahren erhalten werden kann. Ein inertes Gas füllt gewöhnlich den Innenraum der Umhüllung und steht unter Druck, um eine Lichtbogenbildung auf ein Minimum zu halten. Eine das Gehäuse umge bende Wicklung oder ein Permanentmagnet, welcher auf eine geeignete Weise in die Nähe des Gehäuses gebracht wird, kann als Quelle eines magnetischen Feldes zur Betätigung der Kontakte vorgesehen sein.
Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines wirksameren und stärkeren Elek- trodenaufbaus von mittleren Strömen (z. B, 2 A) und darin, die Möglichkeit zu schaffen, eine Vorjustierung der mechanischen Teile ausserhalb ,der Umhüllung durchzuführen.
Die erfindungsgemässe Schalteinheit ist vorzugs weise für industrielle Verwendung geeignet und kann mit Gleichstrom oder Wechselstrom- betrieben wer den. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weisen die Kontaktglieder des Schalters einen rechteckigen. Querschnitt auf. Die Elektroden sind selbsttragend in einer Abschlussscheibe montiert, welche gleichzeitig die Stifte oder Klemmen trägt, die entweder direkt durch Löten oder über einen Zwi schensockel mit dem äusseren Verbindungsstromkreis zu verbinden sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der folgenden Beschreibung mit Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung beispielsweise näher erläutert. In der Zeichnung zeigt: die Fig. 1 einen Längsschnitt einer Schalteinheit ge mäss der Erfindung, die Fig. 2 eine explodierte Darstellung der Um schaltkontaktelemente, welche das bewegliche magne tische Kippglied zeigt, welches durch ein magneti sches Feld betätigt wird, die Fig. 3 einen Längsschnitt eines anderen Aus führungsbeispiels einer verschlossenen Schalteinheit, die Fig. 4 einen Längsschnitt einer anderen Schalteinheit mit einer anderen Anordnung der ma gnetischen Glieder,
die Fig. 5 .die Seitenansicht der Schalteinheit der Fig. 4.
Wie es in der Fig. 1 gezeigt ist, weist die ver schlossene Schalteinheit ein Gehäuse 1 auf, welches aus einer Glasröhre oder aus einer nichtmagnetischen Metallröhre bestehen kann. Innerhalb dieses Gehäu ses sind die durch eine Boses 2 getragenen magneti schen und nichtmagnetischen Glieder 3, 4; 5, 6 zusammen mit den Kontaktelementen 7, 8, 9, welche an entsprechende vorspringende Anschlussklemmen <B>10,</B> 11, 12 angeschlossen sind und von der Röhren basis 2 isoliert sind, enthalten.
In der Fig. 2 sind .die Metallglieder getrennt dar gestellt. Die Klemme 12, die an der Basis befestigt ist und von dieser Basis 2 isoliert ist, trägt an einem Ende ein flaches magnetisches Glied 13, welches sich parallel zu der inneren Wand der Röhre 1 (Fig. 1) erstreckt. Das Stück 13 ist am andern Ende mit einem nichtmagre 'tischen flachen Glied 5 verschweisst, wel ches mit zwei Lappen 18-18' versehen ist, deren Zweck später erklärt wird.
Das freie Ende 21 des Gliedes 5 trägt ein konsolenförmiges Glied 4 aus magnetischem Material, welches mit einem Zahn 17 versehen ist, der parallel zu dem durch das Glied 5 getragenen flachen Teil 16 steht. Der Zweck des Zahnes 17 wird später bei der Beschreibung der Montage erklär. Ein nichtmagnetischer, federnder Metallstreifen 6 ist an einem Ende mit einem Kon taktpunkt 8 versehen und am andern Ende um einen Winkel von 90 gebogen, welches .andere Ende in die Konsole 4 eingeführt ist und mit dieser verschweisst ist.
Ein bewegliches Glied 3 dient als Anker und ist aus einem magnetischen Material hergestellt und weist einen flachen Teil 15 mit der gleichen Breite wie die Konsole 4 und einen schmalen fingerförmigen Teil 14 auf. Zwei Ausschnitte 21, 21' sind in beiden Seiten des Gliedes 3 in der Nähe seiner Mitte vorge sehen, um zwischen den Lappen 18-18' gehalten zu werden. Das Glied 3 ist in der Nähe der Hälfte seiner Länge nach oben gebogen und kann um eine durch die Lappen 18-18' gehende Achse frei drehen, wobei es auf dem flachen Stück 13 liegt.
Der durch das Glied 3 gebildete stumpfe Winkel kann justiert wer den, wie dies später erklärt wird. Das zurückfedernde Glied 6 ist auch mit einem ausgeschnittenen .Mittelteil 19 versehen, um seine Elastizität zu erhöhen und zu einem Zweck, der später erklärt wird.
Bei der Montage wird das federnde Glied 6 zuerst justiert, um mit seinem Kontaktpunkt 8 mit dem durch die Basis 2 getragenen und von dem letz- ten isolierten Ruhekontakt 11 in Berührung zu kom men. Dann wird der mechanische Druck zwi schen den Kontakten 8 und 7 .durch Drücken des Zahns 17 auf dem Streifen 20 erhöht.
Der magneti sche Anker 3 wird .dann justiert, indem der stumpfe Winkel variiert wird oder indem die Zunge 19 gehoben wird, bis, der richtige Luftspalt zwischen den sich überlappenden Endseiten 15 des Ankers 3 und des flachen Teils der Konsole 4 erhalten wird.
Auf diese Weise, wenn an dien Schalter kein magnetisches Feld angelegt ist, ist ein elektrischer Stromkreis von .der Basisklemme 11 über die Kon taktpunkte 7 und 8, den federnden Streifen 6, die magnetische Konsole 4, den niehthnagnetischen Stre3 fen 5, den magnetischen Streifen oder die Platte 13 und die andere Basisklemme 12 geschlossen.
Der dritte Kontaktpunkt wird durch die Klemme 10 getragen und steht der anderen Seite des beweglichen Kontaktpunktes 8 gegenüber, wobei ein durch den Anker 3 kontrollierter geeigneter Luftspalt gelassen wird.
Wenn alle mechanischen Justierungen durchge führt und geprüft worden sind, wird der Schutzdeckel 1 auf der Basis geschweisst, und ein unter Druck ste hendes Gas wird in die Umhüllung 1 eingeführt. Zur Betätigung des Schalters ist ein magnetisches Feld vorgesehen, z. B. mittels einer die Umhüllung 1 umgebenden Wicklung oder durch einen in einer geeigneten Lage längs der Umhüllung 1 angeordneten Dauermagneten.
Wenn ein magnetisches Feld vorhan den ist, kippt der Anker 3 um die Punkte 18-18', wobei er seine Endseite 15 in der Richtung der Kon- solenseite 16 bringt; und dadurch verlässt der Kon taktknopf 8 den Ruhekontakt 7 und bewegt sich in der Richtung auf den Kontaktpunkt 9 zu.
Nachdem der elektrische Kontakt gemacht ist, nimmt der Druck zwischen den Kontaktpunkten 8 und 9 weiter zu, weil der Luftspalt zwischen dem Ankerende 15 und der Konsolenseite 16 vorher so justiert wurde, dass die entgegengesetzte Seite 14 des genannten Ankers durch das Federn des Streifens 6 weiter auf den Kontakt drückt, bevor der Luftspalt .durch die Wirkung der magnetischen Kraft geschlossen wird.
Die oben beschriebene Einheit kann auch mit Wechselstrom verwendet werden, wenn eine geringe Änderung an der Konsole 4 ausgeführt wird, welche darin besteht, dass der flache Teil 16 der Konsole mit einem Längsschnitt versehen wird, um zwei Zähne zu bekommen, wovon einer mit einem Kupferring versehen wird.
Eine andere Anordnung des oben beschriebenen Aufbaus ist in der Fig. 3 gezeigt, welche eine ver- schlos!sene Schaltfeinheit darstellt, die eine nichtma- gnetische Umhüllung 1 aufweist, welche im allgemei nen paus Kupfer oder Aluminium besteht, und Leiter aufweist, welche durch geeignete Durchführungen aus isoliertem Material (Glas, Keramik) in der Basis 2 in die Umhüllung geführt sind.
Die innere magnetische Struktur ist gegenüber der in Fig. 1 gezeigten so abgeändert, dass der bewegliche Anker 3 der Frg. 1 jetzt aus einem um 90 geboge nen Stück aus magnetischem Material besteht, wel ches eine Konsole mit einem kürzeren Arm 22 als der Arm 23 bildet. Dieses Stück, welches der bewegliche Anker des Relais darstellt, ist auf dem oberen Ende eines! nichtmagnetischen Metallstreifens 24 am Punkt 25 gestützt, welcher als Drehpunkt wirkt.
An einem bestimmten Punkt 26 des längeren Arms des genann ten beweglichen Ankers ist ein Ende eines federnden Streifens 27 aus nichtmagnetischem Metall ge schweisst, wobei das andere Ende des genannten fe dernder Streifens einen beweglichen Kontakt 28 trägt.
Am Ende 29 des kürzeren Armes des beweglichen Ankers hängt ein Ende einer Schraubenfeder 30, de ren anderes Ende an einem festen Punkt 31 befestigt ist. Diese Feder wird bei der Justierung so gespannt, dass sie den Druck,des beweglichen Kontaktes auf den Ruhekontakt 32 justiert.
Ein Metallstreifen aus magnetischem Material 33 wirdgemäss .einer S-Form gebogen und am Ende 34 des Klemmdrahtes 35 geschweisst, während das an dere Ende 36 des Stückes 33 so gestellt wird, dass seine Seite 37 dem unteren Ende der gegenüberlie genden Seite des längeren Armes 24,des beweglichen Ankers gegenüber steht. Der Luftspalt zwischen den Kontakten 28 und 38 wird so justiert, dass die Kon takte 28 und 38 geschlossen werden, bevor die Enden 36 und 37 der magnetischen Teile .durch die Wirkung eines äusseren magnetischen Feldes zusammenkom men.
Wenn nun die Schalteinheit erregt wird, werden .die untere Seite 37 des beweglichen Ankers 23-24 und die obere Seite 36 des festen Stückes 33 zusam mengezogen. Der Stromkreis zwischen :dem Kontakt 32 und der Klemme 35 wird geöffnet, und ein neuer Stromkreis wird gebildet, welcher den Draht 35, die Elektrode 33, den zurückspringenden Streifen 24, ein Verbindungsstück 39 (zur Verbesserung des Dreh punktkontaktes), den beweglichen Anker 23-24, den federnden :Streifen 27, den Arbeitskontakt 28 und den Ruhekontakt 38 mit einem Anschlussdraht durch die Basis 2 einschliesst.
In Fig. 4 ist eine der Fig. 1 ähnliche magnetische Struktur gezeigt, in welcher .der bewegliche Anker mit dem Schaltarm, auf welchem der bewegliche Kontakt angeschweisst ist, starr verbunden ist.
In diesen Figuren wurden dieselben Bezugszei chen wie in .der Fig. 1 verwendet, um dieselben Teile der Struktur zu bezeichnen.
In Fig. 4 wird die magnetische Struktur durch einen aus einem kurzen steifen Metalldraht bestehen den Leiter 12 getragen, welcher in der Basis 2 mittels Glas- oder Keramik-Durchführungen 46 befestigt ist. Ein Teil des Drahtes 12 ist innerhalb des Gehäuses 1 abgeflacht, und ein erstes falches Stück 13 aus ma gnetischem Material ist mit diesem abgeflachten Draht verschweisst.
Auf diesem Stück 13 ist ein Ende eines nichtmagnetischen Streifens 5 angeschweisst und auf diesem ein Ende eines demjenigen der Fig. 1 ähnli chen magnetischen Gliedes 4 angeschweisst, und zwar mit einem Abstand 40 zwischen den beiden Stirnkan tender flachen magnetischen Stücke 13-4.
Die magnetische Konsole 4 weist einen Zahn 44 auf und trägt auf ihrer oberen Seite das obere Ende eines Schaltgliedes 6, das am Punkt 45 mit der Kon sole verschweisst ist; während das untere Ende den beweglichen doppelseitigen Kontaktpunkt 8 trägt.
Zwei andere innerhalb des Gehäuses befindliche steife Drähte 10-11 tragen an ihren einen Enden die beweglichen Kontakte 7-9, welche mit dem Kontakt 8 eine Gerade bilden, und ihre anderen Enden treten auf dieselbe Weise wie der Draht 12 aus der Basis 2 vor. Die Oberflächen der magnetischen Stücke 13-4, welche dem Glied 6 parallel gegenüberliegen, befin den sich in derselben Ebene. Eine kleine Zunge 42 steht an einem geeigneten Punkt des Schaltgliedes 6 vor, ein kurzer an die Zunge 42 geschweisster Stab bildet einen Winkel von 90 mit .der Längsachse des Gliedes 6. Der Stab trägt eine magnetische Platte 43 (Fig. 5), welche den benachbarten Kanten der ma gnetischen Stücke l3-4 gegenüber steht.
Der Zahn 44 ermöglicht, dien Druck zwischen dem beweglichen Kontakt 8 und dem Ruhekontakt 7 zu erhöhen, wenn das Relais nach nicht erregt ist; diese Justierung wird vor dem Verschliessen durch geführt.
Der Luftspalt zwischen den Oberflächen des ma- gnetischen Gliedes 43 und dem magnetischen Stücken 13-4. wird justiert, bevor der Stab 41 an dem Schalt arm 6 geschweisst wird, so dass, wenn dass Relais erregt wird, der bewegliche Kontakt 8 dien Ruhekontakt 9 berührt, bevor das Strick 43 in,
Kontakt mit den Stücken 13-4 kommt.
Wenn der Schalter durch ein äusseres magneti sches Felderregt wird, wird der bewegliche Anker 43 gegen die beiden benachbarten Seiten der Stücke 13-4 abgelenkt, wobei der Arm 6 den Kontakt 7-8 un terbricht und einen neuen Kontakt zwischen dem Kontaktpunkt 8 und dem Ruhekontakt 9 schliesst. Der Druck zwischen 8-9 nimmt noch zu, bis der be wegliche ,Anker 43 auf .den benachbarten flachen Stücken 13-4 vollständig aufliegt.
Es ist klar, dass die Form und die Abmessungen der diese Kontaktvorrichtungen bildenden verschie denen Glieder von den oben beschriebenen Ausfüh rungsbeispielen sehr verschieden sein können. Dias verwendete magnetische Material soll die bestmögli chen Permeabilitäts-Charakteristiken, und die ver wendeten nichtmagnetischen Metalle sollen eine gute Leitfähigkeit für Wärme und Elektrizität aufweisen.
Wenn .das Gehäuse 1 aus Glas besteht, kann die Metallstruktur selbsttragend sein, bevor sie im Glas gehäuse verschlossen wird, wobei die in Verbindung mit der Herstellung anderer Relaistypen entwickelte Technik, welche im schweizerischen Patent Num mer 360110 und im italienischen Patent Nr.
573 752 beschrieben sind, verwendet wird, in welcher gezeigt wird, @dass die drei Klemmen 10, 11, 12 mit einem Kreuzbalken zusammen verbunden werden können, wobei alle Justierungen bei der metallischen Struktur ausserhalb des Gehäuses durchgeführt werden, und dass die Struktur nachher in der Umhüllung verschlos sen wird, wobei der äussere Kreuzbalken in,der letzten Stufe des Herstellungsprozesses abgeschnitten wird, um die drei Klemmen frei zu machen.
Unter den zahlreichen Verwendungen dieses Re lais ist eine Verwendung in einer Maschinensteuerung in :Gruben und in ,anderen Umgebungen :mit explosi ven Gasen hervorzuheben.
Wenn eine Gruppe von drei Einheiten gemäss Fig. 1 auf eine geeignete Weise angeordnet werden, kann ein dreiphasiger Start-Stop-Schalter gebildet und mit dem magnetischen Feld eines einzigen Dauerma gneten betätigt werden, welcher sich, wie ein Tauch anker entlang und innerhalb der Gruppe von drei Einheiten bewegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Magnetisch betätigbare, verschlossene Schaltein heit, bei der die Betätigung durch ein äusseres Ma gnetfeld erfolgt, das mit Hilfe einer um die Schalt- einheit gewickelten Spule oder durch einen relativ zur Schalteinheit verschiebbaren Permanentmagne ten erzeugt wird, gekennzeichnet durch eine Umhül lung (1) aus. nichtmagnetischem Material, welche an einem Ende geschlossen ist und am anderen Ende mit einem abschliessenden Sockel (2) versehen ist,wel cher mit drei isolierten Drahtdurchführungen verse hen .ist, durch zwei feste Kontaktpunkte (7, 9), welche auf den inneren Enden zweier dieser Drähte starr an gebracht sind, wobei der dritte Draht innerhalb des Gehäuses mit einem magnetischen Glied (13) ver bunden isro, das mit einem zweiten nichtmagnetischen Glied (5) und letzteres mit .einer Konsole (4) aus ma gnetischem Material verbunden ist, an welcher das eine Ende eines beweglichen federnden Gliedes (6) geschweisst ist,wobei das andere Ende des federnden Gliedes einen Umschaltkontaktpunkt @(8) trägt, wel ches federnde Glied von der Konsole .gegen den Sok- kel gerichtet ist, so dass sein Kontaktpunkt (8) auf einender festen Kontaktpunkte (7) drückt und dem anderen festen Kontaktpunkt (9) gegenüber steht.UNTERANSPRüCHE 1. Schalteinheit nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen Kippanker (3), welcher zu einem stumpfen Winkel gebogen ist und mit dem genannten nichtmagnetischen Glied (5) ein Scharnier bildet, und mit einem seiner Arme (14) auf dem den beweg lichen Kontakt tragenden federnden Glied (6) auf liegt zur Steuerung seiner Bewegung, während der ander Arm (15) der genannten Konsole (4)in. einem bestimmten Abstand gegenüber steht und durch die letztere beim Vorhandensein eines magnetischen Fel des angezogen wird, wobei, er mit seinem erstgenann ten Arm (14) das federnde Glied in die Richtung ent gegen dessen Federkraft drückt, wodurch der Kon takt mit dem ersten Kontaktpunkt (7) unterbrochen wird, und der bewegliche Kontaktpunkt.(8) in Berüh rung mit dem anderen festen Kontaktpunkt (9) ge bracht wird, wobei der Druck zwischen diesen Kon taktpunkten weiter erhöht wird, bevor der andere Arm (15) des Kippankers (3) in Kontakt mit der ihm gegenüberstehenden magnetischen Konsole kommt (Fig. 1, 2). 2. Schalteinheit nach Unteranspruch 1 für Wech- selstromb.etrieb; dadurch ,gekennzeichnet, dass ein Ausschnitt in einer Seite der genannten Konsole (4) vorgesehen ist, um eine Gabel zu .bilden, deren einer Zahn mit einem Kupferring versehen ist.3. Schalteinheit nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine längliche im allgemeinen zylindri sche metallische Umhüllung (1), durch ein erstes elek trisch leitendes magnetisierbares Element (33), wel ches an einem Ende einer der genannten Drahtdurch- führungen starr befestigt ist,durch ein zweifies elek- trisch leitendes nichtmagnetisches Element (25), wel ches am andern Ende des genannten ersten Elementes angeschweisst ist, wobei das freie Ende (26) des ge nannten zweiten Elementes mit einem dritten magne- tischen Element (23) verbunden ist, welches die Form einer Konsole aufweist und auf dem genannten freien Ende des zweiten Elementes kippbar montiert ist, wobei die Endendes ersten und dritten Elementes so angeordnet sind,dass sie gegeneinandergezogen werden, wenn ein Magnetfeld vorhanden ist, weiter dadurch, dass das genannte dritte Element einen beweglichen Kontakt (28) auf einem federnden Strei fen (27) trägt, wobei der genannte Kontakt auf einen Ruhekontakt (32) :drückt, der auf dem Ende einer der genannten Drahtdurchführungen montiert ist, weiter durch eine Feder (30), welche am entgegenge setzten Ende des Konsolenarmes montiert ist, welche eine mechanische Kraft ausübt, die der magnetischen Kraft entgegengesetzt ist, um den beweglichen Kon takt auf dem Ruhekontakt zu halten, weiter durch einen mit dem beweglichen und ersten ruhenden Kon takt auf einer geraden Linie stehenden Kontakt (38), welcher auf einer weiteren der genannten Drahtdurch führung getragen ist und mit dem beweglichen Kon takt in Berührung kommt,wenn die ersten und dritten Elemente durch das Kippen des längeren Konsolen armes zusammengebracht werden (Fig. 3). 4. Schalteinheit nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine längliche Umhüllung @(1), durch ,eine dritte Drahtdurchführung, welche innerhalb der Umhüllung einen abgeflachten Teil aufweist, woran ein flaches Stück (13) aus magnetischem Materialan geschweisst ist, auf dessen einer Seite ein anderes flaches Stück (5) aus nichtmagnetischem Material angeschweisst ist,auf welchem eine Konsole (4) aus magnetisierbarem Material mit einem Zwi- schenraum zwischen derselben und dem erst- genannten Stück angeschweisst ist, wobei auf die abgebogene Seite (45) der Konsole das.Ende eines Schaltgliedes (6) aus nichtmagnetischem Material geschweisst ist, welches sich innerhalb der genannten Umhüllung in einer der Reihenfolge der vorgenann ten Stücke entgegengesetzten Längsrichtung erstreckt, wobei das freie Ende des genannten Gliedes einen doppelseitigen beweglichen Kontakt (8) .trägt, weiter durch einen ersten ruhenden Kontaktpunkt (7), wel cher im Ruhezustand mit dem beweglichen Kontakt in elektrischem Kontakt steht, weiter durch einen zweiten Kontaktpunkt (9),welcher mit dem ersten Kontaktpunkt und dem dazwischen liegenden beweg liehen Kontakt eine Umschaltkontaktanordnung bil det, und schliesslich durch einen magnetischen Anker (43); welcher durch das Schaltglied federnd getragen ist und den benachbarten Seiten der Konsole (4) und dem magnetischen flachen Stück gegenüber liegt, so dass beim Vorhandensein eines äusseren Magnetfeldes alle magnetischen Glieder magnetisiert werden, wo ,durch der genannte Anker durch die genannten starr montierten magnetischen Teile (4, 13) angezogen wird und der Schaltarm (6)den elektrischen Kontakt von dem ersten ruhenden Kontaktpunkt trennt und einen elektrischen Kontakt zwischen dem beweglichen und dem zweiten ruhenden Kontaktpunkt schliesst (Fig. 47). PATENTANSPRUCH 1I Verwendung von drei Schalteinheiten nach Pa tentanspruch I ,in einem dreiphasigen Schalter, da .durch gekennzeichnet, dass die genannten Schaltein heiten um einen Dauermagneten herum angeordnet sind, der verschiebbar ist, so dass durch diese Ver schiebung die in den drei Schalteinheiten vorhande nen Magnetkreise gleichzeitig betätigt werden.
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