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CH416836A - Magnetisch betätigbare, verschlossene Schalteinheit - Google Patents

Magnetisch betätigbare, verschlossene Schalteinheit

Info

Publication number
CH416836A
CH416836A CH1049563A CH1049563A CH416836A CH 416836 A CH416836 A CH 416836A CH 1049563 A CH1049563 A CH 1049563A CH 1049563 A CH1049563 A CH 1049563A CH 416836 A CH416836 A CH 416836A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
contact
magnetic
movable
console
contact point
Prior art date
Application number
CH1049563A
Other languages
English (en)
Inventor
Scata Mario
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Telephon & Radio Ag filed Critical Standard Telephon & Radio Ag
Publication of CH416836A publication Critical patent/CH416836A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/28Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
    • H01H51/287Details of the shape of the contact springs
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H36/00Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding
    • H01H36/0006Permanent magnet actuating reed switches

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)
  • Contacts (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description


  Magnetisch     betätigbare,    verschlossene     Schalteinheit       Die Erfindung betrifft eine magnetisch     betätigbare     Schalteinheit und kann als eine Verbesserung der im  italienischen Patent Nr. 623442 beschriebenen ver  schlossenen Schaltvorrichtung betrachtet werden.  



  Solche     verschlossene    Schaltvorrichtungen weisen  eine Anzahl     wichtiger        Vorteile    auf:     Die    Kontakte sind  vor     atmosphärischen        Einflüssen    geschützt, wodurch  die Korrosion     ihrer        Teile        wesentlich    reduziert und  eine lange Lebensdauer und eine sichere Arbeitsweise  gesichert wird.

   Die Schaltvorrichtungen haben kleine  Abmessungen, sie sind mit Stiften     versehen,    um in  Sockel eingesteckt werden zu können; das Kontaktele  ment kann mit einer gasdichten Umhüllung aus ande  rem Material als Glas versehen werden, deren Ab  dichtung durch     Kaltverschweissen    oder durch ein  anderes Verfahren erhalten werden kann. Ein     inertes     Gas füllt     gewöhnlich    den Innenraum der Umhüllung  und steht unter Druck, um eine     Lichtbogenbildung     auf ein Minimum zu halten. Eine das Gehäuse umge  bende Wicklung oder ein Permanentmagnet, welcher  auf eine geeignete Weise in die Nähe des Gehäuses  gebracht wird, kann als Quelle eines magnetischen  Feldes zur Betätigung der Kontakte vorgesehen sein.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in  der Schaffung eines wirksameren und stärkeren     Elek-          trodenaufbaus    von mittleren Strömen (z.     B,    2 A) und  darin, die Möglichkeit zu schaffen, eine     Vorjustierung     der mechanischen Teile ausserhalb ,der Umhüllung       durchzuführen.     



  Die erfindungsgemässe Schalteinheit ist vorzugs  weise für     industrielle    Verwendung geeignet und kann  mit Gleichstrom oder Wechselstrom- betrieben wer  den. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der  Erfindung weisen die Kontaktglieder des Schalters  einen rechteckigen. Querschnitt auf. Die Elektroden  sind selbsttragend in einer     Abschlussscheibe    montiert,    welche gleichzeitig die     Stifte    oder     Klemmen    trägt, die  entweder direkt durch Löten oder über einen Zwi  schensockel mit dem äusseren Verbindungsstromkreis       zu    verbinden sind.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in  der folgenden Beschreibung mit Bezugnahme auf die  beiliegende Zeichnung beispielsweise näher erläutert.  In der Zeichnung zeigt:  die     Fig.    1 einen Längsschnitt einer Schalteinheit ge  mäss der Erfindung,  die     Fig.    2 eine explodierte Darstellung der Um  schaltkontaktelemente, welche das bewegliche magne  tische Kippglied zeigt, welches durch ein magneti  sches Feld betätigt wird,  die     Fig.    3 einen Längsschnitt eines anderen Aus  führungsbeispiels einer verschlossenen Schalteinheit,  die     Fig.    4 einen Längsschnitt     einer    anderen  Schalteinheit mit einer anderen Anordnung der ma  gnetischen Glieder,

    die     Fig.    5 .die Seitenansicht der Schalteinheit der       Fig.    4.  



  Wie es in der     Fig.    1 gezeigt ist, weist die ver  schlossene Schalteinheit ein Gehäuse 1 auf, welches  aus einer Glasröhre oder aus einer nichtmagnetischen  Metallröhre bestehen kann. Innerhalb dieses Gehäu  ses sind die durch eine Boses 2 getragenen magneti  schen und     nichtmagnetischen        Glieder    3, 4; 5, 6  zusammen mit den Kontaktelementen 7, 8, 9, welche  an entsprechende vorspringende     Anschlussklemmen     <B>10,</B> 11, 12 angeschlossen sind und von der Röhren  basis 2 isoliert sind, enthalten.  



  In der     Fig.    2 sind .die Metallglieder getrennt dar  gestellt. Die Klemme 12, die an der Basis befestigt ist  und von dieser Basis 2 isoliert ist, trägt an einem  Ende     ein    flaches magnetisches Glied 13, welches sich  parallel zu der inneren Wand der Röhre 1     (Fig.    1)      erstreckt. Das Stück 13 ist am     andern    Ende mit einem  nichtmagre     'tischen    flachen Glied 5     verschweisst,    wel  ches mit zwei Lappen 18-18' versehen ist, deren  Zweck später     erklärt    wird.

   Das freie     Ende    21 des  Gliedes 5 trägt ein     konsolenförmiges    Glied 4 aus       magnetischem    Material, welches mit einem Zahn 17  versehen ist, der parallel zu dem durch das Glied 5  getragenen flachen Teil 16 steht. Der Zweck des  Zahnes 17 wird später bei der Beschreibung der  Montage erklär. Ein     nichtmagnetischer,    federnder       Metallstreifen    6 ist an einem Ende mit einem Kon  taktpunkt 8 versehen und am andern Ende um einen       Winkel    von 90  gebogen, welches .andere Ende in die  Konsole 4     eingeführt    ist und mit dieser verschweisst  ist.  



  Ein bewegliches Glied 3 dient als Anker und ist  aus einem magnetischen Material hergestellt und  weist einen flachen Teil 15 mit der gleichen Breite  wie die Konsole 4 und einen schmalen     fingerförmigen     Teil 14 auf. Zwei Ausschnitte 21, 21' sind in beiden  Seiten des Gliedes 3 in der Nähe seiner Mitte vorge  sehen, um zwischen den Lappen 18-18' gehalten zu  werden. Das Glied 3 ist in der     Nähe    der     Hälfte        seiner     Länge nach oben gebogen und kann um eine durch  die Lappen 18-18' gehende Achse frei drehen, wobei  es auf dem     flachen    Stück 13 liegt.

   Der durch das  Glied 3 gebildete stumpfe     Winkel    kann justiert wer  den, wie dies später     erklärt        wird.    Das zurückfedernde  Glied 6 ist auch mit einem ausgeschnittenen .Mittelteil  19 versehen, um seine Elastizität zu erhöhen und zu  einem Zweck, der später     erklärt    wird.  



  Bei der Montage wird das federnde Glied 6 zuerst  justiert, um mit seinem Kontaktpunkt 8     mit    dem  durch die     Basis    2     getragenen    und von dem     letz-          ten        isolierten    Ruhekontakt 11     in        Berührung    zu kom  men. Dann wird der     mechanische        Druck    zwi  schen den     Kontakten    8 und 7 .durch Drücken des  Zahns 17 auf dem     Streifen    20 erhöht.

   Der magneti  sche Anker 3 wird .dann justiert, indem der stumpfe  Winkel     variiert    wird oder indem die Zunge 19  gehoben wird, bis,     der        richtige    Luftspalt zwischen  den sich überlappenden Endseiten 15 des Ankers 3  und des     flachen    Teils der Konsole 4 erhalten     wird.     



       Auf    diese     Weise,        wenn    an     dien        Schalter    kein  magnetisches Feld angelegt ist, ist     ein    elektrischer  Stromkreis von .der Basisklemme 11 über die Kon  taktpunkte 7 und 8, den federnden Streifen 6, die       magnetische        Konsole    4, den     niehthnagnetischen        Stre3          fen    5, den magnetischen Streifen oder die Platte 13  und die andere Basisklemme 12 geschlossen.  



  Der dritte Kontaktpunkt     wird    durch die  Klemme 10 getragen und steht der anderen Seite des  beweglichen Kontaktpunktes 8 gegenüber, wobei ein  durch den     Anker    3     kontrollierter        geeigneter        Luftspalt     gelassen wird.  



  Wenn alle mechanischen Justierungen durchge  führt und geprüft worden sind, wird der     Schutzdeckel     1 auf der     Basis    geschweisst, und ein unter Druck ste  hendes Gas wird in die     Umhüllung    1 eingeführt.    Zur Betätigung des Schalters ist ein magnetisches  Feld vorgesehen, z. B. mittels einer die Umhüllung 1  umgebenden Wicklung oder durch einen in einer  geeigneten Lage längs der Umhüllung 1 angeordneten  Dauermagneten.

   Wenn ein magnetisches Feld vorhan  den ist, kippt der Anker 3 um die Punkte 18-18',  wobei er seine Endseite 15 in der Richtung der     Kon-          solenseite    16 bringt; und dadurch verlässt der Kon  taktknopf 8 den Ruhekontakt 7 und bewegt sich in  der     Richtung    auf den     Kontaktpunkt    9 zu.

       Nachdem     der elektrische Kontakt gemacht ist, nimmt der Druck  zwischen den Kontaktpunkten 8 und 9 weiter zu, weil  der Luftspalt zwischen dem Ankerende 15 und der       Konsolenseite    16 vorher so justiert wurde, dass die       entgegengesetzte    Seite 14 des genannten Ankers durch  das Federn des Streifens 6 weiter auf den Kontakt  drückt, bevor der Luftspalt .durch die Wirkung der  magnetischen Kraft geschlossen wird.  



  Die oben beschriebene Einheit kann auch mit  Wechselstrom verwendet werden, wenn eine geringe  Änderung an der Konsole 4 ausgeführt wird, welche  darin besteht, dass der flache Teil 16 der Konsole mit  einem     Längsschnitt    versehen     wird,    um zwei Zähne  zu bekommen, wovon einer mit einem Kupferring  versehen wird.  



  Eine andere Anordnung des oben beschriebenen       Aufbaus    ist in der     Fig.    3 gezeigt, welche eine     ver-          schlos!sene        Schaltfeinheit        darstellt,    die eine     nichtma-          gnetische        Umhüllung    1 aufweist, welche im allgemei  nen     paus    Kupfer oder Aluminium besteht, und Leiter  aufweist, welche durch geeignete     Durchführungen    aus  isoliertem Material (Glas, Keramik) in der     Basis    2 in  die Umhüllung     geführt    sind.  



  Die innere magnetische Struktur ist gegenüber der  in     Fig.    1 gezeigten so abgeändert, dass der bewegliche  Anker 3 der     Frg.    1 jetzt aus einem um 90  geboge  nen Stück aus magnetischem Material besteht, wel  ches eine Konsole mit einem kürzeren Arm 22 als der  Arm 23 bildet. Dieses Stück, welches der bewegliche  Anker des Relais darstellt, ist auf dem oberen Ende       eines!        nichtmagnetischen        Metallstreifens    24 am     Punkt     25 gestützt, welcher     als    Drehpunkt wirkt.

   An einem  bestimmten Punkt 26 des längeren Arms des genann  ten beweglichen Ankers ist ein Ende eines federnden  Streifens 27 aus nichtmagnetischem Metall ge  schweisst, wobei das andere Ende des genannten fe  dernder     Streifens    einen beweglichen Kontakt 28  trägt.  



  Am Ende 29 des kürzeren Armes des beweglichen  Ankers hängt ein Ende einer     Schraubenfeder    30, de  ren anderes Ende an einem festen Punkt 31 befestigt  ist. Diese Feder wird bei der Justierung so gespannt,  dass sie den     Druck,des    beweglichen Kontaktes auf den  Ruhekontakt 32 justiert.  



  Ein Metallstreifen aus magnetischem Material 33       wirdgemäss    .einer     S-Form    gebogen und am Ende 34  des     Klemmdrahtes    35 geschweisst, während das an  dere Ende 36 des Stückes 33 so gestellt     wird,    dass  seine Seite 37 dem unteren Ende der gegenüberlie  genden Seite des längeren Armes     24,des    beweglichen      Ankers gegenüber steht. Der Luftspalt zwischen den  Kontakten 28 und 38 wird so justiert, dass die Kon  takte 28 und 38 geschlossen werden, bevor die Enden  36 und 37 der magnetischen Teile .durch die Wirkung  eines äusseren magnetischen Feldes zusammenkom  men.  



  Wenn nun die Schalteinheit erregt wird, werden  .die untere Seite 37 des beweglichen Ankers 23-24  und die obere Seite 36 des festen Stückes 33 zusam  mengezogen. Der Stromkreis zwischen :dem Kontakt  32 und der     Klemme    35 wird geöffnet, und ein neuer       Stromkreis    wird gebildet, welcher den     Draht    35, die  Elektrode 33, den zurückspringenden     Streifen    24, ein  Verbindungsstück 39 (zur Verbesserung des Dreh  punktkontaktes), den beweglichen Anker 23-24, den  federnden :Streifen 27, den Arbeitskontakt 28 und  den Ruhekontakt 38 mit einem     Anschlussdraht    durch  die Basis 2 einschliesst.  



  In     Fig.    4 ist eine der     Fig.    1 ähnliche magnetische  Struktur gezeigt, in welcher .der bewegliche Anker mit  dem Schaltarm, auf welchem der bewegliche Kontakt       angeschweisst    ist,     starr    verbunden ist.  



  In diesen Figuren wurden dieselben Bezugszei  chen wie in .der     Fig.    1 verwendet, um dieselben  Teile der Struktur zu bezeichnen.  



  In     Fig.    4 wird die magnetische Struktur durch  einen aus     einem    kurzen steifen Metalldraht bestehen  den Leiter 12 getragen, welcher in der Basis 2 mittels  Glas- oder     Keramik-Durchführungen    46 befestigt ist.  Ein Teil des Drahtes 12 ist innerhalb des Gehäuses 1  abgeflacht, und ein erstes     falches    Stück 13 aus ma  gnetischem Material ist mit diesem abgeflachten Draht  verschweisst.

   Auf diesem Stück 13 ist ein Ende eines       nichtmagnetischen        Streifens    5 angeschweisst und auf  diesem ein Ende eines demjenigen der     Fig.    1 ähnli  chen magnetischen Gliedes 4 angeschweisst, und zwar  mit einem Abstand 40 zwischen den beiden Stirnkan  tender flachen magnetischen Stücke 13-4.  



  Die magnetische Konsole 4 weist einen Zahn 44  auf und trägt auf ihrer oberen Seite das obere Ende  eines Schaltgliedes 6, das am Punkt 45 mit der Kon  sole verschweisst ist; während das untere     Ende    den       beweglichen        doppelseitigen    Kontaktpunkt 8 trägt.  



  Zwei andere innerhalb des Gehäuses befindliche  steife     Drähte    10-11 tragen an ihren einen Enden die  beweglichen Kontakte 7-9, welche mit dem Kontakt  8 eine Gerade bilden, und ihre anderen Enden treten  auf dieselbe Weise wie der Draht 12 aus der Basis 2  vor. Die Oberflächen der magnetischen Stücke 13-4,  welche dem Glied 6 parallel gegenüberliegen, befin  den sich in derselben Ebene. Eine kleine Zunge 42  steht an einem geeigneten Punkt des Schaltgliedes 6  vor,     ein    kurzer an die Zunge 42 geschweisster Stab  bildet einen Winkel von 90  mit .der Längsachse des  Gliedes 6. Der Stab     trägt    eine magnetische Platte 43       (Fig.    5), welche den benachbarten Kanten der ma  gnetischen Stücke l3-4 gegenüber steht.  



  Der Zahn 44     ermöglicht,        dien        Druck    zwischen  dem beweglichen Kontakt 8 und     dem        Ruhekontakt    7    zu erhöhen, wenn     das        Relais        nach    nicht erregt ist;  diese Justierung wird vor dem     Verschliessen    durch  geführt.  



  Der Luftspalt     zwischen    den Oberflächen des     ma-          gnetischen        Gliedes    43 und dem magnetischen     Stücken          13-4.    wird     justiert,    bevor der Stab 41 an dem Schalt  arm 6 geschweisst wird, so dass,     wenn        dass        Relais        erregt     wird, der bewegliche     Kontakt    8     dien    Ruhekontakt 9  berührt, bevor     das        Strick    43     in,

      Kontakt     mit    den  Stücken 13-4 kommt.  



  Wenn der Schalter durch ein äusseres magneti  sches Felderregt wird, wird der bewegliche Anker 43  gegen die beiden benachbarten Seiten der Stücke 13-4  abgelenkt, wobei der Arm 6 den Kontakt 7-8 un  terbricht und einen neuen Kontakt     zwischen    dem  Kontaktpunkt 8 und dem     Ruhekontakt    9 schliesst.  Der     Druck    zwischen 8-9 nimmt noch zu, bis der be  wegliche     ,Anker    43 auf .den benachbarten flachen  Stücken 13-4 vollständig aufliegt.  



  Es ist klar, dass die Form und die Abmessungen  der diese Kontaktvorrichtungen     bildenden    verschie  denen Glieder von den oben beschriebenen Ausfüh  rungsbeispielen sehr verschieden sein können. Dias  verwendete magnetische Material soll die bestmögli  chen     Permeabilitäts-Charakteristiken,    und die ver  wendeten nichtmagnetischen Metalle sollen eine gute  Leitfähigkeit für Wärme und Elektrizität aufweisen.  



  Wenn .das Gehäuse 1 aus Glas besteht, kann die  Metallstruktur selbsttragend sein, bevor sie im Glas  gehäuse verschlossen wird, wobei die in Verbindung  mit der Herstellung anderer Relaistypen entwickelte  Technik, welche im     schweizerischen    Patent Num  mer 360110 und im     italienischen    Patent Nr.

   573 752  beschrieben     sind,    verwendet wird, in welcher gezeigt       wird,        @dass        die    drei Klemmen 10, 11, 12 mit einem       Kreuzbalken        zusammen    verbunden werden können,  wobei alle Justierungen bei der metallischen Struktur  ausserhalb des Gehäuses durchgeführt werden, und  dass die Struktur nachher in der Umhüllung verschlos  sen wird, wobei der äussere Kreuzbalken     in,der    letzten  Stufe des Herstellungsprozesses abgeschnitten wird,  um die drei Klemmen frei zu machen.  



  Unter den zahlreichen Verwendungen dieses Re  lais ist eine Verwendung in einer Maschinensteuerung  in     :Gruben    und in ,anderen Umgebungen :mit explosi  ven Gasen hervorzuheben.  



  Wenn eine Gruppe von drei Einheiten gemäss       Fig.    1 auf eine geeignete Weise angeordnet werden,  kann ein dreiphasiger     Start-Stop-Schalter    gebildet und  mit dem magnetischen Feld eines einzigen Dauerma  gneten betätigt werden, welcher sich, wie ein Tauch  anker entlang und innerhalb der Gruppe von drei  Einheiten bewegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Magnetisch betätigbare, verschlossene Schaltein heit, bei der die Betätigung durch ein äusseres Ma gnetfeld erfolgt, das mit Hilfe einer um die Schalt- einheit gewickelten Spule oder durch einen relativ zur Schalteinheit verschiebbaren Permanentmagne ten erzeugt wird, gekennzeichnet durch eine Umhül lung (1) aus. nichtmagnetischem Material, welche an einem Ende geschlossen ist und am anderen Ende mit einem abschliessenden Sockel (2) versehen ist,
    wel cher mit drei isolierten Drahtdurchführungen verse hen .ist, durch zwei feste Kontaktpunkte (7, 9), welche auf den inneren Enden zweier dieser Drähte starr an gebracht sind, wobei der dritte Draht innerhalb des Gehäuses mit einem magnetischen Glied (13) ver bunden isro, das mit einem zweiten nichtmagnetischen Glied (5) und letzteres mit .einer Konsole (4) aus ma gnetischem Material verbunden ist, an welcher das eine Ende eines beweglichen federnden Gliedes (6) geschweisst ist,
    wobei das andere Ende des federnden Gliedes einen Umschaltkontaktpunkt @(8) trägt, wel ches federnde Glied von der Konsole .gegen den Sok- kel gerichtet ist, so dass sein Kontaktpunkt (8) auf einender festen Kontaktpunkte (7) drückt und dem anderen festen Kontaktpunkt (9) gegenüber steht.
    UNTERANSPRüCHE 1. Schalteinheit nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch einen Kippanker (3), welcher zu einem stumpfen Winkel gebogen ist und mit dem genannten nichtmagnetischen Glied (5) ein Scharnier bildet, und mit einem seiner Arme (14) auf dem den beweg lichen Kontakt tragenden federnden Glied (6) auf liegt zur Steuerung seiner Bewegung, während der ander Arm (15) der genannten Konsole (4)
    in. einem bestimmten Abstand gegenüber steht und durch die letztere beim Vorhandensein eines magnetischen Fel des angezogen wird, wobei, er mit seinem erstgenann ten Arm (14) das federnde Glied in die Richtung ent gegen dessen Federkraft drückt, wodurch der Kon takt mit dem ersten Kontaktpunkt (7) unterbrochen wird, und der bewegliche Kontaktpunkt.
    (8) in Berüh rung mit dem anderen festen Kontaktpunkt (9) ge bracht wird, wobei der Druck zwischen diesen Kon taktpunkten weiter erhöht wird, bevor der andere Arm (15) des Kippankers (3) in Kontakt mit der ihm gegenüberstehenden magnetischen Konsole kommt (Fig. 1, 2). 2. Schalteinheit nach Unteranspruch 1 für Wech- selstromb.etrieb; dadurch ,gekennzeichnet, dass ein Ausschnitt in einer Seite der genannten Konsole (4) vorgesehen ist, um eine Gabel zu .bilden, deren einer Zahn mit einem Kupferring versehen ist.
    3. Schalteinheit nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine längliche im allgemeinen zylindri sche metallische Umhüllung (1), durch ein erstes elek trisch leitendes magnetisierbares Element (33), wel ches an einem Ende einer der genannten Drahtdurch- führungen starr befestigt ist,
    durch ein zweifies elek- trisch leitendes nichtmagnetisches Element (25), wel ches am andern Ende des genannten ersten Elementes angeschweisst ist, wobei das freie Ende (26) des ge nannten zweiten Elementes mit einem dritten magne- tischen Element (23) verbunden ist, welches die Form einer Konsole aufweist und auf dem genannten freien Ende des zweiten Elementes kippbar montiert ist, wobei die Endendes ersten und dritten Elementes so angeordnet sind,
    dass sie gegeneinandergezogen werden, wenn ein Magnetfeld vorhanden ist, weiter dadurch, dass das genannte dritte Element einen beweglichen Kontakt (28) auf einem federnden Strei fen (27) trägt, wobei der genannte Kontakt auf einen Ruhekontakt (32) :
    drückt, der auf dem Ende einer der genannten Drahtdurchführungen montiert ist, weiter durch eine Feder (30), welche am entgegenge setzten Ende des Konsolenarmes montiert ist, welche eine mechanische Kraft ausübt, die der magnetischen Kraft entgegengesetzt ist, um den beweglichen Kon takt auf dem Ruhekontakt zu halten, weiter durch einen mit dem beweglichen und ersten ruhenden Kon takt auf einer geraden Linie stehenden Kontakt (38), welcher auf einer weiteren der genannten Drahtdurch führung getragen ist und mit dem beweglichen Kon takt in Berührung kommt,
    wenn die ersten und dritten Elemente durch das Kippen des längeren Konsolen armes zusammengebracht werden (Fig. 3). 4. Schalteinheit nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch eine längliche Umhüllung @(1), durch ,eine dritte Drahtdurchführung, welche innerhalb der Umhüllung einen abgeflachten Teil aufweist, woran ein flaches Stück (13) aus magnetischem Materialan geschweisst ist, auf dessen einer Seite ein anderes flaches Stück (5) aus nichtmagnetischem Material angeschweisst ist,
    auf welchem eine Konsole (4) aus magnetisierbarem Material mit einem Zwi- schenraum zwischen derselben und dem erst- genannten Stück angeschweisst ist, wobei auf die abgebogene Seite (45) der Konsole das.
    Ende eines Schaltgliedes (6) aus nichtmagnetischem Material geschweisst ist, welches sich innerhalb der genannten Umhüllung in einer der Reihenfolge der vorgenann ten Stücke entgegengesetzten Längsrichtung erstreckt, wobei das freie Ende des genannten Gliedes einen doppelseitigen beweglichen Kontakt (8) .trägt, weiter durch einen ersten ruhenden Kontaktpunkt (7), wel cher im Ruhezustand mit dem beweglichen Kontakt in elektrischem Kontakt steht, weiter durch einen zweiten Kontaktpunkt (9),
    welcher mit dem ersten Kontaktpunkt und dem dazwischen liegenden beweg liehen Kontakt eine Umschaltkontaktanordnung bil det, und schliesslich durch einen magnetischen Anker (43); welcher durch das Schaltglied federnd getragen ist und den benachbarten Seiten der Konsole (4) und dem magnetischen flachen Stück gegenüber liegt, so dass beim Vorhandensein eines äusseren Magnetfeldes alle magnetischen Glieder magnetisiert werden, wo ,durch der genannte Anker durch die genannten starr montierten magnetischen Teile (4, 13) angezogen wird und der Schaltarm (6)
    den elektrischen Kontakt von dem ersten ruhenden Kontaktpunkt trennt und einen elektrischen Kontakt zwischen dem beweglichen und dem zweiten ruhenden Kontaktpunkt schliesst (Fig. 47). PATENTANSPRUCH 1I Verwendung von drei Schalteinheiten nach Pa tentanspruch I ,in einem dreiphasigen Schalter, da .durch gekennzeichnet, dass die genannten Schaltein heiten um einen Dauermagneten herum angeordnet sind, der verschiebbar ist, so dass durch diese Ver schiebung die in den drei Schalteinheiten vorhande nen Magnetkreise gleichzeitig betätigt werden.
CH1049563A 1962-08-30 1963-08-26 Magnetisch betätigbare, verschlossene Schalteinheit CH416836A (de)

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IT1738062 1962-08-31

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CH1049563A CH416836A (de) 1962-08-30 1963-08-26 Magnetisch betätigbare, verschlossene Schalteinheit
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