[go: up one dir, main page]

DE814728C - Foerder- und Ladegeraet fuer Erdbewegungen - Google Patents

Foerder- und Ladegeraet fuer Erdbewegungen

Info

Publication number
DE814728C
DE814728C DEE614A DEE0000614A DE814728C DE 814728 C DE814728 C DE 814728C DE E614 A DEE614 A DE E614A DE E0000614 A DEE0000614 A DE E0000614A DE 814728 C DE814728 C DE 814728C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
scraper
chassis
cutting
blades
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE614A
Other languages
English (en)
Inventor
George Eldon Armington
Raymond Quintin Armington
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Euclid Road Machinery Co
Original Assignee
Euclid Road Machinery Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Euclid Road Machinery Co filed Critical Euclid Road Machinery Co
Application granted granted Critical
Publication of DE814728C publication Critical patent/DE814728C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0301General arrangements
    • B65G2814/0326General arrangements for moving bulk material upwards or horizontally
    • B65G2814/0328Picking-up means
    • B65G2814/034Raking devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

  • Förderband Ladegerät für Erdbewegungen Die Erfindung bezieht sich auf ein Förderband Ladegerät zur Durchführung von Erdbewegungen, welches während der Fahrt Erde aus dem befahrenen Untergrund ausgräl>t und zu einer Ladestelle außerhalb des das Gerät bildenden Fahrzeugs befördert.
  • Durch die Erfindung wird unter anderem bezweckt, ein Förder- und Ladegerät dieser Art zu schaffen, welches bei seiner Vorwärtsbewegung eine große Menge Erde ausgräbt und das ausgegrabene Material von einer breiten Fläche zu einem verhältnismäßig engeil Förderer zusammenlaufen läßt, der das Material aufwärts nach einer Seite des Fahrzeugs hebt und dort z. B. in ein anderes Fahrzeug zum Abtansprot entladen Die Erfindung umfaßt hierbei neben anderen Gegenständen einen Förderer von großer Kapazität, der auf einem so klein wie möglich gehaltenen Raum untergebracht ist. Ferner sind neuartige Einrichtungen vorgesehen, welche dazu dienen, Erde oder ähnliches Material zu lockern und zu lösen sowie dasselbe dem Förderer zuzuführen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. I in Ansicht von oben eine Ausführungsform des Geräts gemäß der Erfindung; Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht des Geräts; Fig. 3 zeigt eine Rückansicht des Geräts; Fig. 4 stellt einen Seitenaufriß des Geräts dar; Fig. 5 zeigt in Ansicht von oben den vorderen Teil einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung; Fig. 6 ist ein seitlicher Aufriß des Geräts nach Fig. 5; Fig. 7 zeigt in Ansicht von oben den vorderen Teil einer weiteren Ausführungsform der Er-Erfindung ; Fig. 8 zeigt in teilweise abgebrochenem Seitenriß den Gegenstand der Fig. 7, und Fig. g ist eine teilweise abgebrochene Vorderansicht des Gegenstandes der Fig. 7 und 8, bei der einige Teile zur deutlicheren Veranschaulichung der Schaufelblatt- und Streichbrettkonstruktion abgenommen sind.
  • Die vorliegende Erfindung schafft ein Fahrzeug, welches während seiner Vorwärtsbewegung Erde o. dgl. von einer breiten Querschnittsfläche, beispielsweise in der Größenordnung von 270 cm Breite und 30 cm Tiefe, herauslöst. Dieses Material wird dann an das untere Ende eines Förderers zusammengezogen und darauf von dem Förderer zu einer an einer Seite des Fahrzeugs überhängenden Stelle gehoben, wo das Material in einen Kippwagen o. dgl. entladen werden kann, welcher längsseits des Grab- oder Baggerfahrzeugs fährt. Der Zweck der Erfindung besteht darin, die Erde aus einer breiten Querschnittsfläche auszugraben und rasch auf dem Förderer zu dem wartenden Fahrzeug zu transportieren, so daß eine gute Ladeleistung mit einem verhältnismäßig kurzen Arbeitsweg der beiden Fahrzeuge erzielt werden kann.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines Anhängerfahrzeugs beschrieben, jedoch versteht es sich, daß die wesentlichen Merkmale der Erfindung auch bei einem Fahrzeug mit Eigenantrieb anwendbar sind.
  • Gemäß der in Fig. I bis 4 dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird ein alle Teile haltender Hauptrahmen 10 von Rädern auf einer Achse 11 getragen, welche von der Fahrzeugmitte aus ein wenig nach hinten gerückt, aber so angeordnet ist, daß sich die Lasten vor und hinter der Achse 1 1 in verhältnismäßig gutem Gleichgewicht befinden, so daß die ganze Einrichtung etwa nach Art eines zweirädrigen Karrens vorwärts und rückwärts geschoben werden kann und auf diese Weise sowohl bei der Vorwärtsfahrt als auch in umgekehrter Richtung eine gute Manövrierfähigkeit besitzt. Der Rahmen besitzt schwere, sich in Längsrichtung erstreckende Seitenglieder 12, welche aus Hohlträgern bestehen, die vorzugsweise aus mit Flansch auf Flansch geschweißten U-Eisen bestehen. Ferner ist eine Anzahl von Querträgern I3, 14, 15 und I6 vorgesehen. Dabei ist der Querträger I6 mit den Längsträgern 12 derart durch Konsolen I7 verbunden, daß er aus der Bahn des ausgegrabenen Materials nach oben entfernt ist.
  • Von der Mitte des Querträgers I6 erstreckt sich eine Deichsel oder Zugstange I8 nach vorn, welche mit einer Kupplung 19 zur Verbindung mit dem Zugfahrzeug versehen ist.
  • Die hier gezeigten Räder umfassen eine Zwillingsradanordnung 20 an der dem überhängenden Fördererteil benachbarten Seite des Fahrzeugs. Dieses Räderpaar 20 ist auf einer Achse 21 gelagert, die ihrerseits von einem der seitlichen Längsträger I2 und einem Rahmenelement 22 getragen wird, welches sich zwischen den Querträgern 14 und Ig erstreckt. Diese Zwillingsradanordnung ist nicht einstellbar. Auf der anderen Seite des Fahrzeugs befindet sich ein Einzelrad 23, welches in vertikaler Richtung einstellbar montiert ist, so daß der Winkel des schneidenden Schaufelblattes in bezug auf den Erdboden oder Untergrund verändert werden kann. Dadurch wird das Graben einer ebenen Fläche auf einer Böschung oder an einem Abhang ermöglicht.
  • Die Einrichtung zum Einstellen der Lage des Rades 23 ist am besten aus Fig. I und 4 zu erkennen. Die Achse 24 des Rades 23 ist in einem Bügel 25 gelagert, der bei 26 schwenkbar mit dem Querträger 15 verbunden ist. Das andere Ende des Bügels ist gelenkig mit der Kolbenstange 27a einer durch Flüssigkeitsdruck betätigten Hubvorrichtung oder hydraulischen Winde 27 verbunden, deren Zylinder bei 28 mit dem Arm 29 auf dem Querträger 14 verbunden ist. Durch in der Zeichnung nicht näher dargestellte Mittel kann der Kolben der Winde 27 in vertikaler Richtung bewegt werden, wodurch die Lage der Achse 24 in bezug auf die Achse 2I verändert wird und das gewünschte Kippen des Rahmens in einer Querrichtung herbeigeführt wird.
  • Zum Tragen des Schneidschaufelblattes 30 und des Förderers 3I ist ein beweglicher Rahmen vorgesehen, welcher Seitenschubträger 32 besitzt, die am hinteren Ende miteinander durch einen starren, hohlen Querträger 33 und am vorderen Ende durch einen dreieckförmigen Hohlträger 34 verbunden sind, welch letzterer auf dem Schneidschaufelblatt 30 ruht. Dieser bewegliche Rahmen ist durch Drehzapfen 35 schwenkbar mit dem Hauptrahmen verbunden. Die Träger für die Drehzapfen 35 5 bestehen aus hohlen Ständern 36 am hinteren Ende des Fahrzeugs, welche an ihrem oberen Ende Seitenplatten 37 aufweisen, in denen die Drehzapfen 35 montiert sind. Die Ständer 36 sind oben quer durch einen Hohlträger 38 verbunden, welcher an jeder Seite durch Stangenglieder 39 abgesteift ist, die sich nach vorn abwärts bis zu einem Verbindungspunkt mit den seitlichen Längsträgern 12 des Hauptrahmens erstrecken.
  • Der hier dargestellte Förderer ist nach Art der Bandförderer mit endlosem Förderband ausgebildet und besitzt einen Rahmen 40, der an seinem oberen Ende von einer auf dem Träger 33 montierten Konsole 41 getragen wird. Der Rahmen des Förderers wird ferner da unterstützt, wo er den Schubträger 32 kreuzt, und an seinem unteren Ende wird er noch mit Hilfe des Streichbrettes 42 gestützt, welches weiter unten näher beschrieben wird. An seinem oberen Ende trägt der Fördererrahmen eine Kopfrolle 43 und an seinem unteren Ende eine Fußrolle 44. Um diese Rollen läuft das übliche endlose Förderband, welches durch geeignete, in der Zeichnung nicht dargestellte Spannrollen über die ganze Läiigc (des F irderers getragen wird. Mindestens eine der Rollell 43, 44 ist in Längsrichtung einstellbar, um das Förderband zu spannen. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Welle 44a der Fußrolle 44 in Schlitzen der Rahmenarme 40a gelagert. .n seinem oberen Ende ist der Förderer mit einer kleinzell Entladerutsche 45 versehen, welche mithilft, das zu entladende Material in ein unterhalb des überhängenden Endes des Fördrers stehendes Fahrzeug zu richten. Die Ausbildung dieser Teilrutsche ist aus Fig. I und 4 deutlich ersiehtliell Sie besitzt nur eine Seitenwandung, die nahe dem oberen Ende des Förderers beginnt, und zwar all derjenigen Seite desselben, welche der Fahrbahn des l @adefördergeräts näher liegt. Diese Seitenwandung erstreckt sich dann vom Ende des Förderers nach augen gegen die verlängerte Mittellinie des 1 Förderers hin. Die Bodenplatte der Rutsche ist, wie klar zu erkennen ist, im wesentlichen dreieckig geformt, wobei die eine Seite dieser Bodenplatte mit der Bodenkante der erwähnten Seitenwandung verbunden ist, während sich ihl-e zweite Seite quer über das Kopfende des Förderers erstreckt und ihre dritte Seite im wesentlichen parallel zur Fahrbahn des Ladefördergeräts verläuft, wie deutlich aus Fig. 1 zu ersehen ist.
  • Durch diese. ausbildung wird erreicht, daß die Erde. welche von der der Fahrbahn des Geräts benachbarten Seite des Förderers entladen wird, in den V((10 der anoleren Seite des Förderers entladenen Erdstrom abgelenkt wird, so daß der in dem längsseits befindlichen, aufnehmenden Fahrzeug abgelagerte Erdstrom konzentriert wird. Da diese ltutsche eine schmale, dreieckige Form besitzt. besteht in ihr keine Neigung zur Verstopfutig.
  • )ie streichbrettplawtte 42 bildet eine Einrichtung zum Zusammenführen und Richten der über die galize Breite des Schaufelblattes 30 ausgehobenen Frole iii eine Zone am unteren Ende des Förderers 31. g 1. Das Schaufelblatt ist vorzugsweise leicht gekrümmt. wie am besten aus Fig. 2 zu ersehen ist, und die Streichbrettplatte 42 ist mit den notwendigell verzogenen oder gekrümmten Flächen verschen. um die gelöste Erde in einem ziemlich steilen \\iiikel. z. B. etwa mit 450 zum Förderband, aufwärts zu richten und ihr an den Stellen 42a und 42b olive notwendige seitliche Bewegung zu erteilen, so (lii?? die gesamte Erdmenge von der vollen Breite des ausgrabenden Schaufelblattes in eine verhältnismäßig begrenzte Zone nahe der Fußrolle des Förderers zusamrnengeführt wird. Einer der Vorteile del-. anordnung des Förderers diagonal zu dem Hauptrahmen des Geräts besteht darin, daß diese Anordnung mehr verfügbare Fläche am unteren Ende (les Förderers schief zum Hauptrahmen und in eiiier Stellung ergibt, in der das Material von dem Schaufelbatt mit einem Minimum an Weg auf den Förderer übernommen wird. Gleichzeitig wird der Neigungswinkel des Förderers zur VErtikaleit lorch den zulässigen Winkel bestimmt, bei welchem die Erde ohne Zurückrollen auf dem Förderer tralosllortiert werden kann. Daher ergibt die diagonale Anordnung den kürzesten Förderer zur Erzielung der gewünschten maximalen Höhe an der Kopfrolle 43, während die Abmessungen des Hauptrahmens des Fahrzeugs auf einem Minimum gehalten werden. Man sieht, daß der Mittelpunkt der Fußrolle auf der rechten Seite der Mittellinie des Hauptrahmens liegt, wie Fig. I zeigt, während das obere Ende des Förderers an der linken Seite des Fahrzeugs überhängt. Diese Anordnung ist die bestmögliche, um das von einem breiten Schaufelblatt ausgegrabene Erdreich mit einem Minimum an Bewegung desselben über die Streichblechplatten an das untere Ende des Förderers zu bringen.
  • Es ist ferner eine Einrichtung zum Heben und Senken des beweglichen Rahmens um die Drehzapfen 35 vorgesehen, um die Stellung des Schneidschaufelblattes 30 zu kontrollieren. Es ist klar, daß die Streichbrettplatte und der Förderer die Bewegungen des Schneidschaufelblattes mitmachen, wenn der bewegliche Rahmen verschwenkt wird.
  • Die Einrichtung zur Kontrolle der Höhenstellung des Schaufelblattes besteht aus einem Kraftzylinder und einem Motorkolben, wie z. B. aus einem hydraulischen Heber 46, dessen Zylinder bei 47 drehbar auf einem mit der Zugstange I8 verbundenen Lagerbock montiert ist, und dessen Kolbenstange 46a an einen Kurbelarm 48 angelenkt ist, welcher starr mit dem Kontrollbügel 49 des Schaufelblattes verbunden ist. Dieser Bügel besteht aus einer Querstange in Form eines zylindrischen Rohres 49a, dessen gegenüberliegende Enden starr mit den Armen 49b verbunden sind, die ihrerseits bei 49c drehbar an Konsolen auf dem Träger t6 angelenkt sind. Das äußere Ende eines jeden Armes 49b ist durch ein Hubglied 50 mit einer der vertikalen Seitenpiatten 42c der Streichbrettplatte oder des Streichbleches verbunden. Auf diese Weise kann durch Betätigung des Hebers 46 mittels nicht näher dargestellter Einrichtungen ein Heben und Senken des Schaufelblattes 30 relativ zu dem Hauptrahmen des Anhängerfahrzeugs herbeigeführt werden.
  • Antriebsmittel für den Förderer sowie Druckflüssigkeit bzw. Druckerzeuger für die Betätigung der hydraulischen Heber 27 und 46 können auf dem Anhängerfahrzeug selbst angeordnet werden.
  • Im vorliegenden Beispiel ist ein Verbrennungsmotor 51 auf Trägern 52 montiert, welche von den Trägern I3 und 14 gehalten werden. Dieser Motor treibt eine Welle 53, welche über Kegelräder 54 eine Welle 55 treibt, die ihrerseits durch ein im Gehäuse 56 befindliches Getriebe die Kopfrolle 43 in Drehung versetzt. Ferner treibt der Motor einen Kompressor oder eine Pumpe an, um die Druckflüssigkeit o. dgl. für die Heber 27 und 46 zu erzeugen. Die Einzelheiten dieser Konstruktion bilden keinen Teil der vorliegenden Erfindung -und bedürfen daher keiner weiteren Beschreibung.
  • In Fig. 5 und 6 der Zeichnung ist eine zweite, abgeänderte Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, welche dem gleichen Zweck wie die erste Ausführungsform dient, jedoch zusätzlich den Vorteil hat, daß der Weg des nach den Seiten des Schneidschaufelblattes ausgehobenen Erdreiches zu dem Förderband verkürzt ist. Da die Bauart dieser zeiten Ausführungsform mit Ausnahme der Streichblechanordnung im wesentlichen die gleiche ist wie diejenige der ersten Ausführungsform, sind in der Zeichnung gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen und nicht weiter beschrieben.
  • Im wesentlichen zentral am vorderen Ende des Fahrzeugs und direkt gegenüber dem unteren Ende des Förderers ist ein Schneidschaufelblatt 57 angeordnet. Die Breite dieses Schaufelblattes beträgt ungefähr ein Drittel der Gesamtbreite der Schneidschaufelblatteinrichtung, ist jedoch nicht unbedingt auf diese genaue Abmessung beschränkt. Eine Streichbrettplatte 58 leitet das von diesem Schneidblatt 57 gelöste Material direkt an das untere Ende des Förderers 3I. Die beiden anderen Schneidblätter 59 und 6o sind zu beiden Seiten des mittleren Schneidblattes 57 angeordnet und davon etwas nach vorn bzw. hinten abgesetzt. Wie dargestellt, sind diese Schneidblätter hier hinter dem Schneidblatt 57 angeordnet, um den notwendigen Weg des Erdreiches längs der Streichbrettplatten oder Leitbleche 6I bzw. 62 abzuschneiden, welche auf den Förderer oberhalb der Stelle entladen, wo das Erdreich von dem Schneidblatt 57 auf den Förderer herabfällt. Geeignete gekrümmte Flächen sind an den Stellen 610 und 62a vorgesehen, um dem Erdreich die notwendige seitliche Bewegung nach dem Förderer hin zu erteilen. Vertikale Seitenbleche 61b und 62b grenzen den Weg des Erdreiches auf den Leitblechen ab und dienen als Verbindungsstellen für die Hubglieder 50. Vorzugsweise sind zwischen den Leitblechen 58, 6I und 62 weitere vertikale Trennbleche 63 vorgesehen, um das Erdreich auf dem ersten Teil seines Weges in drei im wesentlichen parallelen Strömen nach hinten zu leiten.
  • Eine dritte Ausführungsform der Erfindung ist in den Fig. 7, 8 und 9 dargestellt, wo die Teile wieder im allgemeinen den bereits in Verbindung mit der ersten Ausführungsform beschriebenen Teilen gleichen, so daß hier nur die Unterschiede einer Beschreibung bedürfen. Eine Anderung ist an dem Rahmen vorgenommen worden, indem die seitlichen Längsträger I2 nach aufwärts geneigte, starre Vorderteile 12a besitzen, die sich aufwärts zu dem Querträger I6' erstrecken, an dem die Zugstange I befestigt ist. Dies ergibt eine festere Konstruktion als diejenige der zuerst beschriebenen und schafft einen größeren freien Raum über den Schneidschaufelblättern.
  • Hier ist ein Schneidblatt 64 in der Mitte des vorderen Endes des Fahrzeugs und direkt gegenüber dem Förderer 3I angeordnet. Ein kurzes Leitblech 65 leitet ausgehobenes Material nach dem unteren Ende des Förderers. Flügelartige Schneidblätter 66 und 67 sind zu beiden Seiten und vor dem mittleren Schaufelblatt 64 vorgesehen. Diese flügelartigen Schneidblätter sind nach innen und nach hinten geneigt, um durch sie ausgehobenes Erdreich in eine dem Schneidblatt 64 gegenüberliegende Zone, d. h. vor das Schneidblatt 64, zu leiten. Auf diese Weise wird das von den Flügelschaufelblättern gelöste Erdreich auf das von dem Schaufelblatt 64 ausgehobene Erdreich gehäuft, und das gesamte Erdreich wird durch das Leitblech 65 dem Förderer zugeleitet. Die Schaufelblätter 66 und 67 sind vorzugsweise nach vorn konkav in einer im wesentlichen vertikalen Richtung, wie am besten aus Fig. 8 ersichtlich ist. Bei 66a und 67 sind vertikale Seitenbleche vorgesehen, und weitere vertikale Wände 68 bilden Stützglieder zwischen dem Schaufelblatt 64 und den beiden Flügelschaufelblättern. Diese vertikalen Platten 68 erstrecken sich in Richtung nach den Stellen 680, um Schürzen zu bilden, wo das Erdreich auf das untere Ende des Förderers entladen wird. Weitere Verstärkungs- und Versteifungsplatten 69 sind horizontal zwischen den Platten 68 und den Platten 660 bzw. 670 befestigt, um an dieser Stelle eine festere Konstruktion zu bilden.
  • Eine der vorstehend beschriebenen ähnliche Einrichtung zur Einstellung der Höhe der Schneidblätter relativ zu dem Hauptrahmen ist ebenfalls vorgesehen. Eine von der Zugstange I8' getragene Hubvorrichtung 46' hat ihre Kolbenstange an den Hubhügel 49' angelenkt, welcher durch Glieder 50 mit den vertikalen Seitenblechen 66a und 67a verbunden ist.

Claims (10)

  1. PATENTANSPRUCHE I. Förderband Ladegerät für Erdbewegungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem mit Rädern versehenen Rahmengestell ein geneigter, mit endlosem Förderorgan arbeitender Förderer diagonal zur Bewegungsbahn des Fahrgestells angeordnet ist, wobei das untere Ende dieses Förderers in der Nähe des Erdbodens und nahe dem vorderen Ende des Fahrgestells liegt, während das obere Ende des Förderers an einer Seite des Fahrgestells überhängt und hoch genug liegt, um Erdreich in ein längsseits des Fahrgestells befindliches Fahrzeug o. dgl. zu entladen, daß ferner am vorderen Ende des Fahrgestells vor dem Förderer Schaberschaufelblätter von einer die Fördererbreite übersteigenden Breite angeordnet sind, welche in den Erdboden eindringen können, und daß schließlich streichbrettartige Leitorgane zur tYbernahme des Erdreichs von den Schaberschaufelblättern und zur Zusammenführung desselben an den Förderer vorgesehen sind.
  2. 2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schaber- oder Schneidschaufelblätter vollständig quer über die Vorderfront des Fahrgestells erstrecken, derart, daß die Räder des Fahrgestells bei einer Vorwärtshewegung des Geräts lediglich auf einer von den Schneidschaufelblättern bearbeiteten Grundfläche fahren.
  3. 3. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Förderers näher an derjenigen Seite des Fahrgestells an- geordnet ist, welche der Entladeseite gegenüI,erliegt, an der das obere Ende des Förderers nahe dem hinteren Ende des Fahrgestells seitlich überhängt.
  4. 4. Gerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß koaxiale Zugräder in einem in Querrichtung des Fahrgestells verlaufenden Abstand voneinander und in einer dem Mittelputlkt des Fahrzeugs näher als den Enden dessell)en liegenden Stellung angeordnet sind, welche die einzigen Stützen des Fahrgestells I,iltlen, al>gesehen von einer am vorderen Ende des Fahrgestells angeordneten und über die Scbal>er- oder Schneidblätter nach vorn vorspringenden Zugstange.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar an der Rückseite des oberen Endes des Förderers und an der der Fahrbahn des Geräts benachbarten Seite eine Rutsche angeordnet ist, welche nur eine Seitenwand und einen Boden besitzt, wobei die Seitenwand nahe dem oberen Ende des Förderers auf der der Fahrbahn des Geräts näher liegenden Seite des Förderers beginnt und sich dann nach außen und nach der verlängerten Mittellinie des Förderers hin erstreckt, wodurch das von der der Fahrbahn näher liegenden Seite des Förderers entladene Erdreich in das von der anderen Seite des Förderers entladene Erdreich abgelenkt wird, um einen konzentrierten Erdstrom zu bilden.
  6. 6. Gerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaber- oder Schneidschaufell,lattanordnung ein direkt vor dem Förderer gelegenes Schaberblatt und zwei zu beiden Seiten des ersteren gelegene Schaberblätter besitzt, welch letztere in bezug auf das mittlere Schaberblatt weiter vorn liegen.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der beiden seitlich und vor dem mittleren Schaberblatt angeordneten Schaberblätter nach hinten in Richtung auf das mittlere Schaberblatt hin geneigt ist, um das von den beiden seitlichen Schaberblättern ausgegrabene Erdreich in eine vor dem mittleren Schaberblatt liegende Zone zu richten.
  8. 8. Gerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaber- oder Schneidschaufelblattanordnung ein mittleres, quer zur Fahrbahn des Geräts verlaufendes Schneidblatt und je ein weiteres Schneidblatt auf jeder Seite des mittleren Blattes und in bezug auf letzteres nach rückwärts gelegen besitzt, wobei die Streichbrett- oder Leitblechanordnung das Erdreich von diesen Schneid- oder Schaufelblättern übernimmt und es in eine Zone nahe dem unteren Ende des Förderers leitet.
  9. 9. Gerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaber- oder Schneidschaufelanordnung ein am vorderen Ende des Rahmengestells gerade vor dem Förderer liegendes Schneidblatt und ein seitliches, an einer Seite des erstgenannten Schneidblattes und in bezug auf dieses rückwärts gelegenes Schneidblatt besitzt.
  10. 10. Gerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaber- oder Schneidschaufelblattanordnung eine Mehrzahl von nicht in einer Linie ausgefluchteten Schneidblättern besitzt, welche eines vor dem anderen und seitlich voneinander abgesetzt angeordnet sind, wobei die Streichbrett- oder Leitblecheinrichtung das Erdreich von allen genannten Schneidblättern übernimmt und es in eine dem unteren Ende des Förderers benachbarte Zone leitet bzw. zusammenführt.
DEE614A 1941-09-29 1950-02-07 Foerder- und Ladegeraet fuer Erdbewegungen Expired DE814728C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US814728XA 1941-09-29 1941-09-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE814728C true DE814728C (de) 1951-09-24

Family

ID=22164389

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE614A Expired DE814728C (de) 1941-09-29 1950-02-07 Foerder- und Ladegeraet fuer Erdbewegungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE814728C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2508351A1 (de) Einrichtung zur lagesaenderung eines lasttragenden tils einer transportvorrichtung
DE2659825C2 (de) Maschine zum Laden und Fördern losen Materials
DE2739452A1 (de) Graben-auskleidungswerkzeug
DE1728076C3 (de) Vorrichtung zum Zerschneiden von Baumstämmen oder Langhölzern
DE7338262U (de) Landwirtschaftliche arbeitsmaschine
DE3217889C2 (de)
DE2440650A1 (de) Schaufelradlader
DE68921495T2 (de) Landwirtschaftsrolle.
DE2626575A1 (de) Schaufelradlader
DD146637A5 (de) Abtrags-becherwerkslader
DE2950500A1 (en) Polyvalent machine for earthwork and maintenance
DE814728C (de) Foerder- und Ladegeraet fuer Erdbewegungen
DE2103278A1 (de) Schlepper mit schwenkbarem Fahrersitz
DE1455615A1 (de) Anordnung an Zugmaschinen
DE2635969C2 (de) Fahrbarer Bandförderer
DE2625125A1 (de) Motorbetriebene maschine fuer das laden, den transport und das entladen von schuettmaterialien
DE1915432A1 (de) Schrapperfahrzeug,insbesondere zur Stallentmistung
DE1862681U (de) Vorrichtung zum anheben und transportieren von lasten und maschinen.
DE3031566A1 (de) Pflegeeinrichtung fuer bankette, strassenraender, boeschungen, graeben etc.
DE2631177C2 (de) Schaufelradlader
DE2631176C2 (de) Schaufelradlader
DE1634844A1 (de) Fuer Schuerfkuebelfahrzeuge bestimmter Elevator
DE2630102A1 (de) Schaufelradladr
DE2624427A1 (de) Schaufelradlader
DE2246677A1 (de) Trockenbagger zum ausheben von grabloechern