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DE2246677A1 - Trockenbagger zum ausheben von grabloechern - Google Patents

Trockenbagger zum ausheben von grabloechern

Info

Publication number
DE2246677A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bucket
dry
chassis
shaft
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19722246677
Other languages
English (en)
Inventor
Bryce Farnsworth V Valkenburgh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VALKENBURGH BRYCE FARNSWORTH VAN
Original Assignee
VALKENBURGH BRYCE FARNSWORTH VAN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VALKENBURGH BRYCE FARNSWORTH VAN filed Critical VALKENBURGH BRYCE FARNSWORTH VAN
Publication of DE2246677A1 publication Critical patent/DE2246677A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/08Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain
    • E02F3/086Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging elements on an endless chain vertically shiftable relative to the frame
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

Trockenbagger zum Ausheben von Grablöchern
Die Erfindung betrifft einen Trockenbagger des selbstfahrenden Typs zum Ausheben von Grablöchern in weichem und felsigem bzw. steinigem Erdreich.
Solche Trockenbagger sind bekannt, siehe die US-Patentschriften 3 474 551 und 3 015 175, und umfassen ein an Rädern abgestütztes, im wesentlichen rechteckiges offenes Fahrgestell aus zueinander parallel und im Abstand voneinander angeordneten, in Längsrichtung sich erstreckenden und an den Enden mitein- . ander verbundenen Fahrgestell-Seitenträgern, einen längs des Fahrgestells verschieblichen Wagen, ein in diesem geführtes, im wesentlichen sich senkrecht erstreckendes und höhenverstellbares Kübelwerk-Gestell, um das eine Mehrzahl von Endlos-Kübelketten geführt ist, an denen im Längsabstand voneinander sich quer zum Wagen und zum Fahrgestell erstreckende Grabkübel befestigt sind, eine am oberen Ende des Kübelwerk-Gestells drehbar aufgenommene Kübel-Antriebswelle mit in die
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Kübelketten eingreifenden Kubel-Antriebskettenrädern, und Fördervorrichtungen für den Abtransport des von. den Grabktibeln abgeworfenen Aushubs zur Seite vom Fahrgestell.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln einen solchen Trockenbagger hinsichtlich maximaler Einfachheit im Aufbau, kleiner Bauweise und Leistungsfähigkeit zu verbessern.
Die Aufgabe ist durch einen Trockenbagger gelöst, der sich erfindungsgemäß dadurch auszeichnet, daß zum Freischneiden der Grabkübel an diesen Seitenschneidmesser angebracht sind, daß am unteren Ende des Kübelwerk-Gestells drehbar eine lose mitlaufende Welle aufgenommen ist, deren lose mitlaufenden Kettenräder als Umlenkung für die Kübelketten und für die Grabkübel dienen, daß nahe dem Fahrgestell und in unveränderlichem senkrechtem Abstand von diesem am Wagen ein Motor mit einer Antriebsverbindung zur Welle und zu den Kettenrädern angebracht ist, daß für die senkrechte Bewegung der Grabkübel beim Absenken in das Erdreich und beim Hochfahren aus diesem ein Motorantrieb vorhanden ist, daß zum Vorschieben des Kübelwerk-Gestells und der Grabkübel zum Verlängern der beim Absenken des Kübelwerk-Gestells und der Grabkübel in das Erdreich erhaltenen Ausnehmung der Wagen längs des Fahrgestells durch einen weiteren Motorantrieb verfahrbar ist, und daß zu den Fördervorrichtungen zur Aufnahme des von den Grabkübeln abgegebenen Aushübe ein Austragsforderer gehört, der zum Abladen des Aushubs an zweckmäßig gewählter Stelle stellungsveränderlich ist.
Die durch die Erfindung erzielte Verbesserung liegt in der Einfachheit des Aufbaus und in den zwangläufigen bzw. fonnschlüssigen und unabhängigen Antrieben für alle arbeitenden Teile des Trockenbaggers, in der Neigungsverstellmöglichkeit des KUbelwerk-Gestells, durch die das untere Ende des Kübelwerk-Gestells relativ zu seinem oberen Ende so neigbar ist, daß die Grabkübel in Richtung des Vorschubes des Kübelwerk-Gestells
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graben und während ilier Aufwärtsbewegung hinreichend geneigt sind·, so daß der in ihnen enthaltene Aushub nicht herausfällt, in der Anordnung der alle arbeitenden Teile des Trockenbaggers betätigenden Kraftquelle am Wagen, in der Abstützung und in der Vorschubbewegung des Kübelwerk-Gestells mit den Grabkübeln längs des Fahrgestells des Trockenbaggers sowie in der einziehbaren und vielseitig verwendbaren Ausbildungsform der Fördervorrichtungen, die den Aushub von den Grabkübeln aufnehmen und an vorwählbaren Stellen nach einer Seite der Ausschachtung hin abladen.
Als weitere Vorteile des erfindungsgemäß ausgebildeten Trockenbaggers sind zu nennen die leichte Zugänglichkeit des nahe des Fahrgestells am Wagen angeordneten Hauptantriebsmotors und aller arbeitenden Teile des Trockenbaggers sowie die zangläufig bzw. formschlüssig arbeitenden Antriebe für das Absenken und für den Vorschub des Kübelwerk-Gestells, wobei das Kübelwerk-Gestell mit den Grabkübeln über einen Motorantrieb in das Erdreich abgesenkt und nach Erreichen der Ausschachttiefe zum Verlängern der Ausschachtung entlang des Grabgrundes bzw. der Grabsohle vorgeschoben bzw. vorgetrieben werden kann.
Weitere Vorteile liegen in der Ausgestaltung des zwangläufigen bzw. formschlüssgen Antriebs der Grabkübel von der am Wagen angeordneten Kraftquelle in jeder Höhenlage des Kübelwerk-Gestells und der Grabkübel relativ zum Wagen, und im Schutz der Kraftquelle gegen herabfallenden losen Aushub.
I.Iit Vorteil sind die Grabkübel so ausgebildet, daß sie längs ihrer Kanten Schneiden aufweisen, mit denen gerade, gleichmäßige AusBchachtungswände erzielbar sind, und daß an den Rückseiten der Grabkübel Schneidplatten angeordnet sind, die gewendet und bei Verschleiß bequem ausgetauscht werden können.
Die·Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels mit weiteren Einzelheiten erläutert. In der Zeichnung zeigt:
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Pig. 1 eine Seitenansicht eines Trockenbaggers in erfindungsgemäßer Ausbildung,
Fig. 2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, auf Teile des Wagens und der Antriebsvorrichtung zum Anheben und Absenken des Kübelwerk-Gestelle sowie für den Vorschub des Wagens und des Kübelwerk-Gestells längs des Fahrgestells,
Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt und unter Weglassung einiger Teile, eines Teils des Wagens und der Abstützung für das Kübelwerk-Gestell,
Fig. 4 eine Stirnansicht eines Teils des unteren Abschnittes des Ktibelwerk-Gestells,
f.
Fig. 5 eine Seitenansicht des unteren Abschnittes des Kübelwerk-Gestells entsprechend Fig. 4,
Fig. 6 eine Teilansicht, teilweise im Schnitt und unter Weglassung der Grabkübel, des oberen Teils des Kübelwerk-Gestelle mit der Leithaube, mit der der abgegebene Aushub in den Zwischenförderer gleitet • wird,
Fig. 7 einen Schnitt im wesentlichen längs der linie VII-VII in Fig. 6 mit Darstellung bestimmter, in ■FJ.g»· 6 nicht enthaltener Teile des Kübelwerk-Gestells,
Fig. θ eine Ansicht der Antriebsanordnung zwischen dem am Wagen angeordneten Antriebsmotor und der Antriebswelle des Kübelwerk-Gestells,
Fig. 9 eine Draufsicht auf einen Teil eines örabkübele,
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Fig. 10 eine Seitenansicht, in vergrößertem Maßstab, der um das Antriebskettenrad umlauf enden Grabkübel mit der Kübelkette,
Fig. 11 eine Draufsicht auf einen Teil der zum Abtransport des von den Grabkübeln abgegebenen Aushubs dienenden Fördervorrichtungen und ·
Fig. 12 eine Seitenansicht eines Teils der Fördervorrichtungen entsprechend Fig. 11.
Der in der 2feLehnung dargestellte Trockenbagger in erfindungsgemäßer Ausbildung enthält entsprechend Fig, 1 einen Hauptrahmen bzw, ein Fahrgestell TO von überwiegender Längsausdehnung, das an seinem hinteren Ende an gummibereiften Rädern 11 und an seinem vorderen Ende an einem einzigen, gummibereiften Lenkrad 12 abgestützt ist. Das Lenkrad 12 ist im wesentlichen als Schwenkrad ausgebildet und zwischen und an den Schenkeln einer Traggabel 13 drehbar gelagert. Die Traggabel ist um eine senkrechte Achse schwenkbar an ihrem obren Ende in einem Lagerbock 15 aufgenommen, der am vorderen Ende des Fahrgestells 10 zwischen zueinander parallelen und im Abstand voneinander angeordneten Fahrgestell-Seitenträgern 16 vorgesehen ist. Die Traggabel 13 weist eine von ihr ausgehende Anhängevorrichtung 17 auf, die zum Transport des Trockenbaggers über längere Strecken an einen Lastkraftwagen o.dgl. änkoppelbar ist.
Die Anhängevorrichtung 17 stützt einen Motor 19 zum Antrieb des vorderen Lenkrades 12 ab. Der Antrieb erfolgt über einen Antrieb 20 mit Kette und Kettenrädern in herkömmlicher Ausbildung. Der Motor 19 kann ein geeigneter Hydraulikmotor sein, dem über eine geeignete Kraftquelle, beispielsweise eine (nicht gezeichnete) Pumpe Druckflud zuführbar ist. Die Pumpe kann von einem in Pig. 1 als Verbrennungskraftmaschine dargestellten Motor 21 angetrieben sein, der an einer Bühne 22 eines Wagens
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angeordnet ist und sich vor diesem in Querrichtung zum Fahrgestell 10 erstreckt. Der Motor 21 kann eine Verbrennungskraftmaschine herkömmlicher Bauweise sein. Hydraulikraittel kann von einem Behälter 25 her zugeführt werden, der sich hinter dem Motor 21 quer zur Bühne 22 erstreckt. Dieser Behälter.25 ist gegen Greifkübel 27, die an einem in senkrechter Sichtung sich erstreckenden Kübelwerk-Gestell 29 umlaufen, durch einen Schirm 30 geschützt, der längs der Rückseite des Behälters vom Wagen 23 aufragt. Da der Tank 25 gegenüber den Grabkübeln abgeschirmt ist, kann er mit verhältnismäßig geringer Dicke ausgeführt sein, um eine bessere Kühlwirkung zu erzielen,und in geringem Abstand vom Motor 21 und der von diesem angetriebenen (nicht gezeichneten) Druckmittelpumpe angeordnet und mit diesen Bauteilen durch eine (nicht gezeichnete) kurze Saugleitung verbunden sein. Die Pumpe wird dadurch zu einer selbstansaugenden Pumpe.
Das Fahrgestell 10 ist als offener rechteckiger lahmen ausgebildet und liegt während eines Ausschachtungsvorganges an an jeder Ecke des Fahrgestelle vorgesehenen Stutzen 31 im wesentlichen parallel zum Erdboden auf. Die Stützen 31 beeitztn »ur Abstützung am Erdboden verstellbare Stützenfüße 32, mit denen eine feste Auflage des Fahrgestells während eines Ausechachtiingsvorganges erzielbar ist. Die Stützen 31 können in an sich bekannter Ausbildung vorgesehen sein, so daß auf eine weitere Beschreibung und Darstellung verzichtet werden kann.
Der Wagen 23 weist einen, Sattel 26 auf,, der sich^ beiderseits längs jedes Seitenträgers 16 erstreckt und an diesen abgestützt ist und eine Querverbindung in Gestalt eines Querträgers 43 besitzt. Jeder Sattelteil setzt sich zusammen aus parallel zueinander und im Abstand voneinander angeordneten Seitenplatten 331 die beiderseits eines Fahrgestell-Seitenträgers 16 sich nach unten bis unter deren Unterkante erstrecken und an ihren oberen Kanten mit einer Platte 35 miteinander verbunden sind. Die Seitenplatten und die Oberplatte 35 bilden einen Sattel,
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der längs der Seitenträger mit Rollen 36 geführt ist, die an · den Innenseiten des Trägers 16 angreifen. Wie aus Fig. 2 und 3 zu ersehen, sind die Rollen 36 in Lagergehäusen 37 untergebracht, die von den innenliegenden Seitenplatten 33 nach innen ragen. Die an den Innenseiten des zugehörigen Seitenträgers 16 angreifenden Rollen 36 arbeiten mit den Rollen 36.an der gegenüberliegenden inneren Seitenplatte 33' zusammen und bilden für die Sattelteile und den Wagen stare Führungen, welche den ?/agen in seiner Bewegung längs des Fahrgestells 10 führen und seine relative Ausrichtung zu diesem aufrechterhalten. Der den Grabkübeln 27 benachbarte Teil der Oberplatte 35 jedes Sattelteils erstreckt sich von den Seitenplatten 33 aus nach hinten und besitzt ein nach vorn gerichtetes Rollengehäuse oder eine Rollenhalterung 40 zur Aufnahme einer Rolle 38, die darin so gehalten ist, daß sie an der Oberseite des Fahrgestells 10 abrollt. Vor der Bühne 22 sind Rollen 39 angeordnet, die jeweils am vorderen Ende der Bühne in einem dem Rollengehäuse 40 ähnlichen Rollengehäuse 41 gehalten sind.
An der Innenseite der außenliegenden Seitenplatte 33 ist im Abstand unter der Unterkante des Fahrgestell-Seitenträgers 16 ein G-egenhalter 44 angeschraubt oder in anderer Weise befestigt, der bei starker Belastung der Grabkübel 27 in Anlage an diesem Seitenträger kommt. Diese Gegenhalter wirken mit den Rollen 38 und 39 zusammen und verhindern bei übergroßer Belastung ein Kippen des Wagens 23.
Die Bühne 22 besitzt in Längsrichtung sich erstreckende und im Abstand voneinander angeordnete Träger 45, die längs der Oberkanten der Oberplatte 35 verlaufen und mit diesen in geeigreber Weise fest verbunden sind. Sie dienen dazu, die außerhalb der Seitenplatten 33 liegende Bühne mit diesen zu verbinden und im senkrechten Abstand von den Fahrgestell-Seitenträgern 16 zu halten.
Entsprechend Fig. 2 weist jede innenliegende Seitenplatte 33 eine in senkrechter Richtung sich erstreckende Führungsplatte
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auf, die durch in senkrechtem Abstand voneinander angeordnete und zur Seite" hin gerichtete Winkelprofile 48 im Abstand von der Seitenplatte gehalten ist. Die Führungsplatte 47 ist so ausgeschnitten, daß sie zum Querträger 43 paßt und diesen teilweise umgreift. Sie kann mit diesem durch Schweißen oder in anderer Weise verbunden sein. Entsprechend Pig. 3 weist die Führungsplatte 47 in Vorschubrichtung des Wagens 23 längs des Fahrgestells 10 eine leichte Neigung von der Senkrechten Weg auf, so daß die Grabkübel 27 am unteren Ende ihrer Bewegungsbahnen weiter vorn stehen als am oberen Ende ihrer Bewegungsbahnen. Dadurch graben diese Grabkübel in der Richtung, in der der Wagen 23 am Fahrgestell verfahren wird und sind beim Hochfahren längs des Kübelwerk-Gestells 29 in einer Lage gehalten, in der der Aushub nicht aus ihnen herausfallen kann. Die Führungsplatte 47 ist jeweils mit einem Paar oberer und einem Paar unterer Rollen 49 versehen, die von der Führungsplatte nach innen im Abstand angeordnet sind und deren Achsen in der Neigungsebene einer Führungsplatte 47 liegen. Diese Rollen kommen somit zur Anlage an einander gegenüberliegenden Seiten eines mit rechteckigem Querschnitt ausgebildeten Hohlträgers 50 des Kübelwerk-Gestells 29 und führen dieses in seiner senkrechten Bewegung relativ zum Wagen 23· Jede der Rollen 49 ist frei drehbar an einer Büchse 51 aufgenommen, die durch Schweißen oder in anderer Weise mit der Innenseite der Führungsplatte 47 fest verbunden ist. Die Büchse und die Führungsplatte 47 sind von einem Bolzen 53 durchsetzt, der an seinem innenliegenden Ende mit einer am inneren Ende der Büchse 51 anliegenden und die Rolle 49 daran festhaltenden Beilagescheibe 54 ausgesisJttet ist.
In der senkrechten Bewegungsebene des Hohlträgers 50 sind im senkrechten Abstand voneinander an der Führungsplatte 47 in Rollengehäusen 56 Rollen 55 angeordnet, die an der außenllegenden Seitenfläche des Hohlträgers 50 angreifen und mit ähnlichen Rollen an der entgegengesetzten Wagenseitc zusammenwirken, um das. Kübelwerk-0 entoll go gen seitliches Verschicbon relntiv zum V/aßen zu sichern.
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Zum Kübelwerk-Gestell 29 gehören die parallel zueinander angeordneten und mit rechteckigem Querschnitt ausgebildeten Hohlträger 50, die an ihren unteren Enden mit einem mit rechteckigem Querschnitt ausgebildeten Quer-Hohlträger 57 (J1Ig. und 5) miteinander verbunden sind. An ihren oberen Enden sind die Hohlträger 50 durch einen Quer-Hohlträger 59 verbunden (]?ig. 7). Die Verbindungen zwischen den Trägern 50 und den Querträgern 57 und 59 ist durch Schweißen oder in anderer V/eise hergestellt. An den Oberseiten der Hohlträger 50 und des Quer-Hohlträgers 59 liegt eine Platte 60 auf, die beiderseits der Träger über diese hinausragt und Lagergehäuse 58 zur Aufnahme einer in Querrichtung sich erstreckenden Antriebswelle 61 abstützt. Diese dient als Antriebswelle für eine Reihe von 3iidlos-Kübelketten 63, an denen zwischen bestimmten Kettengliedern 65 Anschliißvorrichtungen 64 für die Befestigung von Grabkübeln 27 vorgesehen sind (Pig. 10).
In die Kübelketten 63 greifen einzelne Antriebs-Kettenräder ein, die mit der Antriebskelle 61 verkeilt oder in anderer Weise fest verbunden sind. Die Lagergehäuse 53 sind an der Platte 60 zu dieser verstellbar angeordnet, um die Spannung an den Kübelketten 63 bei Bedarf aufzunehmen und dadurch in geeigneter V/eise die richtige Spannung der Kübelketten aufrechtzuerhalten. Die Verstellung der Lagergehäuse relativ zur Platte 60 geschieht mit Verstellschrauben 67. Ihre relative Lage zu dieser Platte ist durch Klemmsclrrauben 68 sicherbar.
Längs einander abgewandter Kanten der Platte -60 erstrecken sich über diese hinaus nach der Rückseite des Trockenbaggers hin parallel zueinander angeordnete Träger 69«Diese bilden eine auskragende Abstützung für einen Zwischenförderer 70', der so angeordnet ist, daß er den von den Grabkübeln 27 abgegebenen Aushub aufnehmen kann. Die Träger 69 und die Platte dienen weiterhin als Abstützung für eine Haube 71, welche die Grabkübel 27 abdeckt, wenn diese bei ihrem nach oben gerichteten und längs des Grabkübelwerk-Gestells 29 verlaufenden Rückweg
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den obex^en Abschnitt des liückweges durchlaufen und über den Zwischenförderer 70 gelangen, um im Bereich des'oberen "Umkehr— punktes das ausgebaggerte lose Material an diesen Zwischenförderer abzugeben.
Die Kübelketten 63 und die an ihnen angebrachten Grabkübel 27 werden in ihrer Abwärtsbewegung längs der Rückseite des Kübelwerk-Gestells 29 und in ihrer Aufwärtsbewegung an dessen Vorderseite geführt. Die UmkehrLing der Bewegungsrichtung erfolgt an lose mitlaufenden Umlenk-Kettenrädern 73» die an einer lose mitlaufenden Welle 74 angeordnet sind. Diese lose mitlaufende feile ist drehbe:r in geeigneten (nicht gezeichneten) Lagergehäusen gelagert, die an Platten 75 befestigt sind, welche sich unterhalb der Unterkonten der Hehlträger 50 erstrecken (y±r. 1, λ und 5).
Bei ihrer Abwärtsbewegung längs der Innenseiten der innenliegenden Seitenplatten 33 der Sattelteile 26 sind die Kübelketten verschieblich längs Führimgsstücken 76 geführt, die an der Rückseite des Querträgers 43 durch Schweißen oder in anderer V/ei se fest gehalten sind und sich nach oben und nach unten übe-r diesen Träger hinaus erstrecken, um die Ketten beim Vorbeilaufen an der Rückseite dieses Trägers in Richtung nach unten um die Umlenk-Kettenräder zu führen.
Im Wagen 23 ist unterhalb des Querträgers 43 drehbar eine Hubwelle 77 gelagert, die sich quer über den Wagen erstreckt und an der im Abstand voneinander Kettenräder 79 aufgekeilt oder in anderer Weise fest angeordnet sind. Die Kettenräder 79 greifen in Ketten 80 oin, die als Rollenketten ausgebildet sein können und mit ihren oberen und unteren Enden an das Kübelwerk-Gestell 29 angeschlossen sind und in der Art von Zahnstangen arbeiten, um bei Drehung der Hubwelle 77 und der Kettenräder eine zwangläufige bzw. formschlüssige I IuI)- oder Ab senk-Bewegung des Kübelwerk-Gestells 29 relativ zum Wagen 23 und zura Fahrgestell 10 au bewirken.
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Vor jedem Kettenrad 79 ist ein Kettenführungsstück 81 angeordnet, das die Kette 80 aufnimmt, diese in Eingriff mit dem Kettenrad 79 bringt und in Eingriff iait diesem hält. Entsprechend Fig. 2 ist das Kettenführungsstück mit Blöcken 83 verschraubt oder in anderer Weise fest verbunden. Diese Blöcke sind unter dem Querträger 43 längs einander entgegengesetzter Seiten des zugeliörigen Kettenrades 79 angeordnet und mit dem Querträger verschweißt oder in anderer Weise fest verbunden. I>as Kettenführungsstück 81 weist als Führungsteil eine Ausnehmung 85 auf, die sich längs entgegengesetzter Seiten des Kettenrades und quer vor diesem erstreckt und einen Vorsprung 86 besitzt, an dem die Kette entlanggleitet und der die Kette in Eingriff mit d,em zugehörigen Kettenrad hält.
Die Hubketten 80 sind an ihren unteren Enden in geeigneter Weise an Halterungen 87 angeschlossen, die beispielsweise durch Schweißen an der Unterseite des Querträgers 57 befestigt sind und sich von diesem Träger aus an dessen Unterseite nach hinten erstrecken. In diesen Halterungen sind querverlaufende Aussparungen 88 ausgebildet, in denen (nicht gezeichnete) Verbinder für die unteren Enden dieser Hubketten aufnehmbar sind (Fig. 4 und 5). Die oberen Enden der Hubketten 80 sind an Verbinder 89 angeschlossen, die mit Bolzen 90 an die Platte 60 angehängt sind (Fig. 7). Die Verbinder 89 können an den unteren Enden der Bolzen 90 schwenkbar angeordnet und die Bolzen 90 in die Platte 60 eingeschraubt sein, so daß in an sich bekannter Weise die Spannung dieser Hubketten nachstellbar ist.
An der Außenseite einer der Seitenplatten 33 des Wagens 23 sind ein fluddruck-betätigbarer Motor und ein Reduktionsgetriebe 93 angeordnet. Das Reduktionsgetriebe treibt auf die Hubwelle 77. Der Motor kann umkehrbar ausgebildet sein, ur.1 eine zwangläufige Aufwärts- und Abwärtsbewegung des Kübelwerk-Gestells 29 zu bewirken. Das Reduktionsgetriebe kann s3G'lbsthemraehd sein, m: boi Abschalten des das Reduktionsgetriebe v.ntroibenden Motorn Drehung der Hubwelle 77 zu verhindern und
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das Kübelwerk-Gestell in Lage zu halten, während die Grabkübel in das Erdreich bis auf die richtige Ausschachttiefe eindringen, um durch Vorschub oder Vorwärtsbewegung des Wagens 23 längs des Fahrgestells· 10 am Boden bzw. an der Sohle der Ausschachtung entlang vorgetrieben zu werden.
Zum Verfahren des Wagens 23 längs des Fahrgestells 10 ist eine quergerichtete Vorschubwelle 95 vorhanden, die im Fahrgestell in geeigneter V/eise drehbar gelagert ist und sich quer zu diesem erstreckt. Die Vorschubwelle 95 trägt zueinander parallele und im Abstand voneinander angeordnete Kettenräder 96, die mit ihr verkeilt oder in anderer Weise fest verbunden sind und in Kettenstränge 97 eingreifen', die sich längs der Unterseiten der Fahrgestell-Seitenträger 16 erstrecken und mit diesen verschweißt oder in anderer Weise fest verbunden sind. Ein dem aus dem Motor und dem Reduktionsgetriebe 93 gebildeten Aggregat ähnliches (nicht gezeichnetes) Aggregat aus Motor und Reduktionsgetriebe iat an der dem Motor und dem Reduktionsgetriebe 93 abgewandten außenliegenden Seitenplatte 33 angeordnet und über eine Antriebsverbindung an die Vorschubwelle 95 angeschlossen.
Fig. 1 und 8 zeigen die Antriebsanordnung für die Grafokttbel-Antriebsketten 63 und die daran befestigten Grabkübel 27. Diese Antriebsanordnung befindet siqh an einem in'Längsrichtung verstellbaren Arm 100, d?r am oberen Ende einte Ständers 101 Über eine Querwelle 102 schwenkbar angeordnet ist* Diese Querwelle ist in einem in einem Lagergehäuse 103 untergebrachten geeigneten (nicht gezeichneten) Lager drehbar aufgenommen« Eine mit der Querwelle 102 koaxial angeordnete Kettenradwelle 104 ist an ihrem inneren Ende in einem an der Innenseite eines den Arm 100 abstützenden Lagers 98 angeordneten Lagergehäuse 105 über die Welle 102 drehbar aufgenommen (Fig. 8). Der Arm 100 ist zum Regulieren der Spannung einer Kette 106 mit einer Verstellschraube 107 in herkömmlicher Weise verstellbar. Zum Festklemmen des Arme 100 in der eingestellten Lage an der Abstützung bzw. am Lager 98 sind Bolzen 108 vorhanden. Die
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Kettenradwelle 104 kann die Antriebswelle eines Heduktionsgetriebes 109 sein, das über eine (nicht gezeichnete) geeignete Kupplung in herkömmlicher Ausbildung vom Motor bzw. von der Verbrennungskraftmaschine 21 antreibbar ist. Mit der Y/elle 104 ist ein Kettenrad 110 verkeilt oder in anderer Y/eise fest verbunden, das in die Antriebskette 106 eingreift, um ein an einer Querwelle 111 drehbar gelagertes Kettenrad 112' anzutreiben. Die Querwelle 111 ist am äußeren Ende des Arms 100 aufgenommen und um die Achse des Kettenrades 112 drehbar. Sie dient zur Aufnahme eines Paares zueinander paralleler und im Abstand voneinander angeordneter ausfahrbarer Arme 113» an deren unteren Enden von diesen nach außen ausragend und an der Welle 111 beispielsweise mit Stiften 116 (Fig. 8) oder in anderer Weise befestigte Aufsteckbüchsen 115 fest angeordnet sind. -
Koaxial zum Kettenrad 112 ist mit dessen Nabe ein Kettenrad 117 verschweißt oder in anderer Weise fest verbunden, welches/eine Endlos-Antriebskette 118 eingreift, die sich zwischen und längs der Arme 113 erstreckt und ein mit einem Kettenrad 119 zusammenwirkendes Antriebsglied bildet. Das Kettenrad 119 ist am Ende der Kübelketten-Antriebswelle 61 angeordnet und treibt diese an. Die Welle 61 bildet eine an den ätißeren Enden der Arme 113 angeordnete Schwenkachse für diese Arme und ist in diesen in Lagergehäusen 120 drehbar aufgenommen. Wie aus Pig. 8 zu erkennen, sind die Arme 113 zweiteilig ausgebildet. Der eine Teil ist gegenüber dem anderen verschieblich angeordnet, so daß die Spannung der Kette 118 über eine Verstellschraube 121 veränderbar ist. Nach Einstellen der richtigen Spannung der Kette 118 ist die relative Lage der beiden Arme zueinander durch Schraubenbolzen 122 fixierbar.
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Entsprechend Pig. 9 und 10 weist jeder Grabkübel 27, der an den Anschlußvorriohtungen 64 der Glieder 65 der Kübelkette 63 befestigt ist, eine Bodenplatte 123 auf, die mit der Anschlußvorriclrlning 64 der Kübelkette 63 verschraubt oder in anderer Weise fest verbunden ist. An einer Rückwand 124 ist eine
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Mehrzahl im seitlichen Abstand voneinander angeordneter Schneidplatten 125 abgestützt. Diese Poickwand ist gegenüber der Bodenplatte 123 in Bewegungsrichtung des Grabkübels geneigt, so daß auch die Schneidplatten 125 unter leichten Neigungswinkel zur Bodenplatte 123 angeordnet Lind die Sehne id spit ζ en 126 der .Schneidplatten 125 den richtigen Anstellwinkel aufweisen, um wirkungsvoll durch nicht aus Erdreich gebildete Anlagerungen, lose Gesteinsbrocken u.a. im Erdreich, schneiden zu können.
Der Grabkübel ist an entgegengesetzten Enden durch Seitenschneidmesser 127 begrenzt, die rechtwinklig auf der Bodenpltitte stehen und mit ihren oberen Enden an der Rückwand 124 anliegen. Diese Seitenschneidmesser können mit der Bodenplatte und der Rückwand verschweißt oder in anderer Weise fest verbunden sein und sind gegenüber der Bodenplatte unter kleinem Winkel nach außen geneigt. Sie sind an ihren Vorderkanten mit Schneidkanten 129 versehen, die am äußeren Ende ihrer Schneidbrust eine Auflage aus Hartmetall oder einer beliebigen anderen Legierung aufweisen, so daß gehärtete bzw. harte Flächen zum Abschaben der Seitenwände der Ausschachtung und zum Freisehneiden der Grabkübel zur Verfügung stehen.
Die Bodenplatte '123 erstreckt sich nach hinten über die Rückwand 124 hinaus und bildet einen Anschlag für die Schneidplatten 125 sowie eine Anlagefläche für Befestigungsbügel 130, die senkrecht auf der Bodenplatte stehen und sich von der Rückwand nach hinten erstrecken und mit Bodenplatte und Rückwand verschweißt oder in anderer Weise fest verbunden sind. Die Schneidplatten 125 liegen an den Seiten der Befestigungsbügel 130 an und sind an diesen mit Stiftschrauben 131 wegnehmbar gehalten. Die Stiftschrauben 131 können durch in die Schneidplatten 125 gebohrte löcher hindrchgeführt und mit den Schneidplatten verschweißt oder in anderer Weise fest verbunden sein. Die Stiftschrauben können in geeignete Löcher in den Befestigungsbügeln 130 eindringen und an ihren durch die Befestlgungsbttgel hindurchragenden Enden mit aufgeschraubten Muttern versehen sein.
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Entgegensetzte Enden der Schneidplatten 125 verlaufen von der Vorder- zur Hinterkante, in Schneidrichtung der Sehneidplatben gesehen, nach unten und bilden somit Schneidspitzen an den Schneidplatten. An den Schneidspitzen der Schneidplatten können Auflagen aus einem gehärteten bzw. harten Werkstoff, beispielsweise aus einem Hartmetall oder einem beliebigen anderen Werkstoff, in herkömmlicher V/eise angeschweißt sein.
Die Befestigungsbügel und die Schneidplatten 125 können längs der Rückwände der verschiedenen Grabkübel in solchen Abständen voneinander angeordnet sein, daß die Schneidplatten des einen Kübels auf Lücke mit den Schneidplatten des nächsten davor befindlichen Grabkübels stehen und/oder daß die Schneidplatten einer Reihe von Grabkübeln zwischen dem voreilenden und dem nachlaufenden Kübel der Reihe Wellenlinien folgen oder keilförmig angeordnet sind, je nachdem, welche Schnittbedingungen angetroffen werden. Die Stiftschrauben~131 sind mifcbig an den Schneidplatten 125 angeordnet, so daß diese bei Verschleiß der Schneidspitzen bequem gewendet werden können.
Es sei nun besonders auf Fig. 1, 6, 11 und 12 verwiesen, in denen der Zwischenförderer 70 und seine Anbringung an der von _. den Trägern 69 gebildeten auskragenden Abstützung dargestellt sind. Der Zwischenförderer 70 ist, in der dargestellten Ausbildungsform, ein Bandförderer und weist eine Förderrinne auf, längs deren Bodenplatte 135 ein Förderriemen bzw. ein Förderband 133 bewegbar ist. Entsprechend Fig. 6 ist die Bodenplatte 135 an den Trägern 69 über Stützen 136 in Gestalt von Winkeleisen abgestützt, die längs der Bodenplatte so angeordnet sind, daß die waagerechten Schenkel der Winkeleisen an den Trägern 69 aufliegen und nach den Außenseiten der Förderrinne 132 gerichtet sind. Mit den Trägern 69 fest verbunden sind Haltebügel bzw. Winkelhalter 137» die sich längs und nach innen gerichtet über die Außenseiten der Schenkel der.Winkeleisen 136 erstrecken, so daß die Förderrinne 132 an den Trägern 69 gehalten und quer zu diesen Trägern verschiebbar ist. Dadurch kann das Abgabeende des Zwischenförderers
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während des Ausschachtvorganges nach einer Seite des Trockenbaggers hin ausgefahren und nach der zweckmäßig gewählten Abladestelle ausgerichtet und beim Transport des Trockenbaggers von einem Arbeitsort zum anderen-wieder eingefahren werden. Von jedem Träger 69 regen im Abstand voneinander Haltebügel 139' auf, an denen die Förderrinne mit ihren Seiten versChieblich a.ngreift. Der innenliegende Haltebügel greift mit einem Teil 140 über den oberen Rand der Förderrrinne 132 über und schafft somit eine weitere Führung für diese Förderrinne. Zwischen den innen angeordneten Haltebügeln 139 erstreckt sich ein Abstreifer 141, der an den Haltebügeln so angeordnet ist, deß er von den Haltebügelteilen 140 im. Winkel nach oben in Richtung auf die Grabkübel zu ragt und in die Förderrinne 132 vorspringt. In diesen kammähnlich ausgebildeten Abstreifer 141 greifen die Schneidplatten 125 der Grabkübel ein und werden dadurch von anhaftendem Aushubmaterial gereinigt. Der Abstreifer dient weiterhin dazu, den von den Grabkübeln um die Antridskettenräder 66 herum geführten Aushub in die Förderrinne 132 zu leiten. Der kammähnliche Abstreifer kann aus einem schweren flexiblen Werkstoff, beispielsweise aus Werkstoff für Förderbänder oder aus einem beliebigen anderen Werkstoff hergestellt sein und ist mit (nicht gezeichneten) Schlitzen versehen, durch % die die Schneidspitzen der Schneidplatten 125 hindurchlaufen und dabei durch Abstreifen gereinigt werden.
An den Außenwänden der Förderrinne 132 erstrecken sich am innenliegenden Ende des Zwischenförderers Seitenplatten 134 nach unten und sind an der Unterseite der Förderrinne weitergeführt, um eine Abstützung für eine Rolle 142 zu bilden. Diese läuft lose mit und führt den Förderriemen bzw. das Förderband 133. Die Rolle 142 und ihre Halterung zwischen den Seitenplatten 134 können in herkömmlicher Ausbildung vorgesehen sein und brauchen daher mit weiteren Einzelheiten nicht dargestellt und beschrieben zu werden. Am außenliegenden oder Abgabeende der Förderrinne 132 erstrecken sich Seitenplatten 143 nach unten und bilden eine Abstützung für eine Antriebsrolle
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zum Antrieb des Förderbandes. Die beiderseits der Förderrinne 132 angeordneten Platten 134 und 143 sind durch Winkeleisen 152 miteinander verbunden, längs deren das Rücklauftrum des Förderbandes 133 geführt sein kann.
An den Seitenplatten 143 ist die Antriebsrolle 144 drehbar in (nicht gezeichneten) geeigneten Lagern aufgenommen, die in an diesen Seitenplatten befestigten Lagergehäusen 144a untergebracht sind. Ein Motor 145, der fluddruck-betätigbar sein kann, kann über eine (nicht gezeichnete) geeignete Kupplung eine unmittelbare Antriebsverbindung mit einer Welle 146 haben.
Entsprechend Fig, 12 ist an der Innenseite eines Trägers 69 eine Windenrolle 147 drehbar angeordnet. Um die Windenrolle ist ein Kabel bzw. ein Seil 148 aufgewickelt, das an einem Ende an einer Seitenplatte 134 und an seinem entgegengesetzten Ende an einer Seitenplatte 143 fest angeschlossen ist. Die Windenrolle 147 kann in herkömmlicher Bauweise mit Gesperre vorgesehen und mit einer Handkurbel 149 betätigbar sein, um die Förderrinne 132 an den Trägern 69 entlang in der einen oder anderen Richtung, je nach Bedarf, zu verschieben und in Lage zu halten.
Am Abgabeende des Zwischenförderers 70 und im Abstand darunter befindet sich zur Aufnahme des vom Zwischenförderer 70 abgegebenen Aushubs ein nach der Seite schwenkbarer Austragsförderer 150 mit einem höhenverstellbaren Abgabeende. Der Austragsförderer 150 ist am Abgabeende des Zwischenförderers 70 und mit diesem überlappend an einem auskragenden Traggestell 151 und an einem nahe dessen Unterkante abgestützten Flanschring 153 angehängt und von Seite zu Seite in eine Stellung schwenkbar, in der der lose Aushub längs der Grabseite oder, bei Bedarf, in einen Lastkraftwagen oder in ein anderes Transportfahrzeug abgeladen werden kann. Um die Schwenkbewegung des Austragsförderer$ 150 aufnehmen zu können, ist der Flanschring 153 um eine senkrechte Achse bewegbar. Entsprechend der Zeichnung ist das Traggestell 151 als im wesentlichen offener rechteckiger
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Rahmen mit gebrochenen Sckstücken 155 ausgebildet. Nahe der Seitenplatten 143 des Zwischenförderers 70 erstrecken sich längs der gebrochenen "ckstücke nach oben und nach unten Hängeträger 157, an deren nach oben ratenden Abschnitten Platten 158 angeordnet sind, die sich an deren Innenseiten entlang in Richtung auf die Seitenplatten 143 zu. erstrecken und mit diesen in geeigneter V/eise verstrebt und verschweißt oder in anderer V/eise fest verbunden sind. Die nach unten ragenden Abschnitte der Hängeträger 157 bilden Abstützungen für in senkrechter Sichtung im Abstand voneinander angeordnete Rollen 160» die um waagerechte Achsen drehbar sind und sich von den Hängeträgern aus nach innen erstrecken und an der Ober- und Unterseite des Flansches des Planschringes 153 angreifen.
Längs gebrochener Eckstücke und von diesen nach unten ausragend sind Hängeträger 161 angeordnet, die Abstützungen für in senkrechter Richtung im Abstand voneinander angeordnete Sollen 162 bilden, welche von den Hängeträgem aus nach innen ragen und an den Ober- und Unterseiten des Flansches des Planschringes 153 angreifen. Die Hängeträger 157 und 161 sichern damit die Rollen 160 und 162 in einer Lage, in der diese den Planschring 153 zur Drehbewegung um eine senkrechte Achse abstützen.
Ein vorn Planschring 153 nach unten und unter einem Winkel nach innen gehender Auffangtrichter 165 ist zur Aufnahme der nach oben gerichteten Kipp- bzw. Schwenkbewegung dee Austragsförderers 150 an seinem vorderen Ende offen. Von den Seitenplatten 143 geht im Bereich oberhalb der Förderrinne 132 ein Abweiser 166 aus, der sich mit nach unten gerichteter Krümmung gegen den Auffangtrichter 165 erstreckt und dazu dient, den abgegebenen losen Aushub in den Auffangtrichter und von dort in den Austragsförderer 150 zu leiten. -
Mit dem Planschring 153 und dem Aiffangtrichter 165 sind durch Schweißen oder in anderer Weise Zapfenlager 167 fest verbunden, die von den beiden vorgenannten Bauteilen nach unten ragen und
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zur Aufnahme von Zapfen 168 vorgesehen sind, welche für von den Seitenwänden des Äustragsförderers 150 nach oben ragende Stützlappen 169 Schwenkachsen bilden.
An einer an der Oberseite des Rahmens des Äustragsförderers sich quer erstreckenden Platte 172 ist eine mit einer Handkurbel 171 betätigbare Windentrommel bzw. Windenrolle 170 angebracht, die sich von dieser Platte nach oben erstreckt und'an der ein Kabel bzw. Seil 178 aufgewickelt ist. Das freie Ende dieses Kabels bzw. Seils ist mit einem Haken 173 versehen, der an eine Querstange 164 eingehakt ist. Diese Querstange ist an ihren entgegengesetzten Enden in Stützen 175 aufgenommen, die an entgegengesetzten Seiten des auskragenden Traggestells 151 senk·=· recht aufragen und mit diesem verschweißt oder in anderer Weise fest verbunden sind. Diese Stützen sind durch Streben 176 abgestützt, welche an einander abgewandten Seiten des Abgabeendes der Förderrinne 1?-2 angeschweißt oder in anderer Weise fest angeschlossen sind.
Die Windenrolle 170 kann als umkehrbare Windenrolle mit Gesperre ausgebildet sein, die durch Drehen der Handkurbel 171 betätigbar ist, um das Abgabeende des Äustragsförderers anzuheben oder abzusenken und in seiner Höhenlage zu halten.
Der dargestellte Austrägsförderer ist als Bandförderer ausgebildet und weist einen rinnenförmigen Rahmen 177 auf, in dem1 längs einer Platte 181 des Förderers ein Sndlosriemen bzw. Endlosband 180 bewegbar ist und um eine Antriebsrolle 182 am Aufgabeende des Äustragsförderers und um eine lose mitlaufende Rolle 183 am Abgabeende des Förderers geführt ist. Am Förderband 180 können im Abstand voneinander und vom Förderband sich quer über dieses erstreckende Rippen bzw. Stege 185 angeordnet sein, die Mitnehmer bilden, mit denen der lose Aushub insbesondere bei verhältnismäßig steiler Aufwärtsneigung des Äustragsförderers I50 gegenüber der Waagerechten zum Abgabeende hin transportiert werden kann.- Ein an einer Seitenwand
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des Austragsförderers 150 abgestützter fluddruck-betätigbarer Motor 186 kann über eine (nicht gezeichnete) geeignete Kupplung eine unmittelbare Antriebsverbindung mit einer Antriebswelle 187 für die Rolle 182 aufweisen. Dieser Motor kann ähnlich wie der Motor 145 in herkömmlicher Weise ausgebildet sein und ist nicht Teil der Erfindung, so daß auf eine weitergehende Darstellung und Beschreibung verzichtet werden kann.
Sowohl der Motor und das Reduktionsgetriebe 93 für die Hubbewegung des Kübelwerk-Gestells 29 als auch der Motor und . Iieduktionsgetriebe für den Vorschub des Kübelwerk-Gestells längs des Fahrgestells 10, der Motor 145 zum Antrieb des Zwischenförderers 70, der Motor 186 zum Antrieb des Austragsförderers 150 und der Motor 19 zum Antrieb des Zug- bzw. Lenkrades 12 können über unabhängige Flud-Druckventile steuerbar sein, die nahe der Betätigungsorgane für die Verbrennungskraftmaschine 21 und das Heduktionsgetriebe mit Kupplung 109 an der Bühne 22 angeordnet sind. Die Ventile, Steuerorgane und Plud-Druckverbindungen von den Ventilen können unabhängig betätigbar und in an sich bekctnnter V/eise ausgebildet sein, so daß auf eine weitere Darstellung und Beschreibung verzichtet werden kann.
Es sei nun die Arbeitsweise des Trockenbagger nach der Erfindung beschrieben. Der Trockenbagger kann im Schlepp bis in die Nähe der Grabstätte gebracht worden sein und ist dann mit dem durch den fluddruck-betätigbaren Motor 19 angetriebenen Lenkrad 12 zur genauen Arbeitsstelle verfahrbar. Beim Aufstellen des Trockenbaggers über der Grabstelle ist da3 Lenkrad 12 dadurch lenkbar, daß man an der Anhängevorrichtung 17 angreift. Nahe dem irotor 19 und der Anhängevorrichtung 17 kann ein Hilfsventil vorgeshen sein, mit dem die den Trockenbagger lenkende Bedienungsperson den Motor 19 ein- und ausschalten kann.
Sobald der Trockenbagger in Grabstellung verbracht worden ist, werden die Stützenfüße 32 der Stützen 31 auf den Erdboden aufgesetzt . Sodann wird der Wagen 23 längs des Fahrgestells 10 in
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die in Pig. 1 gezeichnete Stellung nahe den hinteren Rädern verfahren. Anschließend wird das Kübelwerk eingeschaltet und das Kübelwerk-Gestell 29 so weit abgesenkt, daß die Schneidplatten am Erdboden angreifen und die Ausschachtarbeit beginnen können. Die Absenkbewegung in Richtung auf das lürdreich zu wird fortgesetzt, so daß das Kübelwerk-Gestell mit den Grabkübeln auf die zweckmäßig gewählte Ausschachttiefe gebracht werden Ιεειηη.
Die Absenkbewegung wird sodann abgeschaltet und der Wagen 23 mit dem Kübelwerk-Gestell längs des Fahrgestells 10 vorgeschoben, wobei die Grabkübel um das Kübelwerk-Gestell umlaufen und dadurch die Ausschachtung auf die erforderliche länge bringen. Ist diese erreicht, wird das Kübelwerk-Gestell bei weiter umlaufenden Grabkübeln über Grund hochgefahren, sa daß das Ende der Ausschachtung sauber bearbeitet wird. Der Trockenbagger kann dann an eine neue Arbeitsstelle verbracht werden. ·
Wahrend des gesamten AusschachtungsVorganges sind der Zwischenförderer 70 und der Austragsforderer 150 in 'Betrieb, um das ausgebaggerte lose Material aufzunehmen und längs des Grabes in einer gleichmäßigen Anhäufung, oder, in bestimmten Fallen, in ein geeignetes Behältnis abzuladen. Bei der Aufnahme und der Abgabe des Aushubs längs der Grabseite kann der Entladevorgang durch Anheben oder Absenken des Abgabeendes des Austrag sforderers und durch Schwenken von Hand des Austragsförderers um seine Aufhängeachse am Traggestell 151 beeinflußt werden.
ITach Beendigung der Ausehachtungsarbeiten kann der Trockenbagger mit dem Antriebs- bzw. Lenkrad 12 längs des Grabes bewegt werden, wobei die hinteren Räder "beiderseits des Grabes aufruhen. Beim Transport des Trockenbaggers zu einer neuen Arbeitsstelle kann der Zwischenförderer 70 längs der Träger 69 mit der Windenrolle 147 eingezogen und damit der Austragsforderer 150 so nahe
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wie möglich an das Kübelwerk-Gestell herangebracht werden. Der Austragsförderer 150 kann dann voll angehoben und so geschwenkt werden, daß er während de3 Transportes längs des Fahrgestells liegt.
Die Erfindung ist nicht auf das vorstehende Ausfülmmgebeispiel beschränkt, sondern im nahmen dieses Grundgedankens in vielfältiger Weise abwandelbar.
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Claims (16)

  1. A IT S P R Ü C H E
    1 Λ Trockenbagger zum Ausheben von Grablöchern u.a., mit μ/
    einera an Rädern abgestützten, im wesentlichen rechteckigen offenen Fahrgestell aus zueinander parallel und.im Abstand voneinander angeordneten, in Längsrichtung sich erstreckenden und an den Enden miteinander verbundenen Fahrgestell-Seitenträgern, einem längs des Fahrgestells verschieblichen Wagen, einem in diesem geführten, sich im wesentlichen senkrecht erstreckenden und höhenverstellbaren Kübelwerk-Gestell, um das eine Mehrzahl von Endlos-Kübelketten geführt ist, an denen im Längsabstand voneinander sich quer zum Vfegen und zum Fahrgestell erstreckende Grabkübel befestigt sind, einer am oberen Ende des Kübelwerk-Gestells drehbar aufgenommenen.Kübel-Antriebswelle mit in die Kübelketten eingreifenden Kübel-Antriebskettenriidern, und mit Fördervorrichtungen für den Abtransport des von den Grabkübeln abgeworfenen Aushubs zur üeitc vom Fahrgestell, dadurch gekennzeichnet, daß zum Freischneiden der Grabkübel (27) an diesen Seitenschneidmecser (127) angebracht sind, daß am unteren Ende des Kübelwerk-Gestells (29) drehbar eine lose mitlaufende Welle (74) aufgenommen ist, deren, lose mitlaufenden Kettenräder (73) aln Umlenkung für die Kübelketten (63) und die Grabkübel (27) dienen, daß nahe dem Fahrgestell (10) und in unveränderlichem senkrechtem Abstand von diesem am Wagen (23) ein Motor (21) mit einor Aritriebovorbinclunft zur Welle (G1) und zu den Ketten- ϊ'1(\αγ·ΐι (C6) ixngn"bracht int, daß für din nonkrachte Bewegung
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    der Grabkübcl (27) beim Absenken in das Erdreich und beim Hochfahren aue diesem ein Motorantrieb vorhanden ist*· daß zum Vorschieben des Kübelwerk-Gestells (29) und der Gr&bJtttbel (27) zum Verlängern der beim Absenken des Kübelwerk-Gestelle (29) . und der Grabkübel (27) in das Erdreich erhaltenen JVuenehÄiiing der V/agen (23) längs des Fahrgestells (10) durch einen weiteren Motorantrieb verfahrbar ist, und daß zu den Fördervorrichtungen (70,150) zur Aufnahme des von den Gratokilbeln (27) abgegebenen Aushubs ein Austragsförderer (150) gehört, der zum Abladen des Aushubs an zweckmäßig gewählter Stelle stellungsveränderlich ist.
  2. 2. Trockenbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördervorrichtungen (70»150) an einem auskragenden Traggestell (69) nahe dem oberen Ende des ICübelwerk-Gestells (29) an diesem abgestützt und seitlich zu diesem bewegbar sind, wobei die Fördervorrichtung (70) naoh einer Seite des Kübelwerk-Gestells (29) ausfahrbar und beim Transport des Trockenbaggers von einem Arbeitsplatz zum anderen relativ zum Fahrgestell (10) und zum Kübelwerk-Gestell (29) i*i das Traggestell (69) wieder einfa.hrbar ist.
  3. 3. Trockenbagger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus dem Zwischenförderer (70) ein gegen den Erdboden offenes Traggestell (151) nach vorn ausragt, und daß zum Austragen des Aushubs unten am Traggestell ■{ 151.) ein Austragsförderer (150) angeordnet ist, der relativ zum Traggestell (151) durch Schwenkung um eine waagerechte Achse (IC8) höhenverstellbar und seitlich schwenkbar ist.
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  4. 4. . Trockenbagger nach Anspruch 3» dadurch, gekennzeichnet, daß die seitliche Schwenkbewegung des Austragsförderers.(150) relativ zum Traggestell (151).erzielbar ist mit einem Flanschring (153) mit waagerechtem Flansch, mit am Traggestell (151) angeordneten Hollen (160,162), die an Ober- und Unterseite des waagerechten Flansches angreifen und den Flansehring (153) in seiner Bewegung um eine senkrechte Achse abstützen, mit vorn Flanschring (153) nach unten ausragenden Zapfenlagern (167), an denen der-Austragsförderer (150) mit seinem Aufgabeende über Zapfen (168) relativ zu einem Auffangtrichter (165) schwenkbar aufgenommen ist, und daß weitere Vorrichtungen (170, 171, 172, 173, 173, 174, 175, 176) vorhanden sind, mit denen der Austragsförderer (150) in Lage fixierbar und um die Achse (168) der Zapfenlager (167) anhebbar und absenkbar ist.
  5. 5. ■ Trockenbagger nach Anspruch 3 oder 4, dadurch g e Ic e η η ζ e i chne t, daß der an seinem vorderen Ende offene Auffangtrichter (165) ο ich -vom Flanschring (153) nach unten in den Austragsf örderer (150) hinein erstreckt, xmä. daß vor dem .-ibcabeende des Zwischenförderers (70) ein Abweiser (166) angeordnet ist, der mit seinem äußeren Ende in Richtung auf den Auffangtrichter (165) zu gekrümmt ist.
  6. 6. Trockenbagger nach Anspruch 1, weiterhin dadurch £ e k e η η ζ e i ebne t, daß die Fördervorrichtungen (70, 150) zusammengesetzt sind aus einem im wesentlichen sich waagerecht erstreckenden Bandförderer (70), dessen oberes Trum den Aushub aufnimmt und dessen im Abstand darunter angeordnetes Trum das Hiicklauftrum ist, daß vom Kübelwerk-Ge st eil (29) im Bereich zwischen den Trumen des Bandförderers (70) Träger (69) atisragen, an denen der Bandförderer (70) ver-Gchieblich abgestützt ist und an diesen entlang relativ zum Kübelwerk-Gestell (29) seitlich nach außen und nach innen
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    bewegbar ist, daß unter dem ersten Bandförderer (70) ein zweiter Bandförderer (150) nahe dem Abgiibeende des ersten Bandförderers (70) angeordnet ist und von diesem abgegebenen Aushub aufnimmt, daß das Traggestell (151,153) des zweiten Bandförderers (150) ein Zapfenlager (167,168) und für dieses ein senkrechtes Schwenklager (153) aufweist, so daß Zapfenlager (167,168) und Austragsförderer (150) um eine senkrechte Achse schwenkbar sind, und daß Vorrichtungen (170,1711172,178, 173»174,175,176) vorhanden sind, mit denen der Austragsförderer (150) um die Achse (168) des Zapfenlagers (167,168) anhebbar und absenkbar ist.
  7. 7. Trockenbagger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Kübelwerk-Gestell (29) zusammengesetzt ist aus an ihren oberen und unteren Enden miteinander verbundenen, parallel, zueinander und im Abstand voneinander angeordneten und in senkrechter Richtung sich oi'Btreckenden Hohlträgom (50), und daß am '.Vagen (23) Rollen (49,55) vorhanden sind, die die Hohlträger (50) in ihrer senkrechten Bewegung relativ zum V/agon (23) führen und um einen verhältnismäßig kleinen Winkel gegen.die Senkrechte neigen, so daß während eines Ausschachtvorgangeπ das untere linde des Kübelwerk-Gestells (29) gegenüber seinem oberen Ende in Richtung des Vorschubes des V/agens (23) längs des Fahrgestells (10) vorsteht.
  8. 8. Trockenbagger nach einen der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorantrieb für den Vorschub des Wagens (23) und des ICübelwerk-Gestells (29) längs des Fahrgestells (10) umfaßt Zahnstangen (97), die sich längs des Fahrgestells (10) erstrecken, eine quergerichtete Vorschubwelle (95) mit Ritzeln (96), die in die Zahnstangen (97) eingreifen, und einen umkehrbaren, auf die Vorschubwelle (95) und die Ritzel (96) treibenden Antrieb zum Verfahren des Wagens (23) längs der Zahnstangen (97), und daß
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    die Vorrichtung zum Anheben und Absenken des Kübelwerk-Gestells (29) zusammengesetzt ist aus sich■zwischen den Hohlträgem (50) erstreckenden und an diesen befestigten Zahn- . stangen (80), einer im Wagen (23) drehbar gelagerten und quer gerichteten Hubwelle (77) mit Ritzeln (79), die in die Zahnstangen (80) eingreifen, und aus einen umkehrbaren, auf die Hubwelle (77) und die Ritzel (79) treibenden Antrieb (93) zum Anheben und Absenken des Kübelwerk-Gestells (29) relativ zum Wagen (23).
  9. 9. Trockenbagger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die sich längs des Fahrgestells (10) erstreckenden Zahnstangen (97) in Gestalt von am Fahrgestell (10) befestigten Gliederketten vorgesehen sind, daß die Ritzel (96) in Gestalt von Kettenrädern ausgebildet sind, die von der Vorschubwelle (95) in Drehung antreibbar sind und in diese Ketten (97) eingreifen, daß die sich zwischen den Hohlträgern (50) erstreckenden Zahnstangen (80) Gliederketten sind, die an ihren entgegengesetzten Enden im Bereich zwischen den Hohlträgern (50) angeschlossen sind, und daß die Ritzel (79) als Kettenräder ausgebildet sind, die in diese Ketten (80) eingreifen und von der Hubwelle (77) in Drehung antreibbar sind. . ' ·
  10. 10. Trockenbagger nach Anspruch 9, dadurch g e k e η η·- zeichnet, daß die umkehrbaren Antriebe für die Vorschubwollo (95) und die Hubwelle (77) umkehrbare fluddruckbetätigbare Motore (93) aufweisen.
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  11. 11. Trockenbagger nach Anspruch 1, weiterhin dadurch g e k e η η ζ e i c h η e t, daß die von dem cm Wagen (23) angeordneten Motor (21) angetriebenen Antriebe mit im Winkel geführten Ketten und Kettenrädern zusammengesetzt sind aus einem vom Motor (21) antreibbaren., um eine feststehende Welle (104) drehbaren Kettenrad (110), aus zwei um dessen Drehachse schwenkbaren und im Abstand von diesem koaxial zueinander an einer Welle (111) angeordneten Kettenrädern (112»117)» einer das eine (112) dieser Kettenräder (112,117) antreibenden Antriebskette (106), einer zweiten, die Kübelantriebswelle (61) über das andere (117) dieser Kettenräder (112,117) antreibenden Antriebskette (118), und aus einem Gteuerarm (113)» der sowohl urn die Achse der Kübelantriebswelle (61) als auch um die Welle (111) der koaxial angeordneten Kettenräder (112,117) drehbar ist und mit dein die zweite Antriebskette (118) unter Spannung haltbar und die Bewegung der koaxial angeordneten Kettenräder (112,117) um ihre Welle (111) steuerbar ist.
  12. 12. Trockenbagger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein ausfahrbarer Arm (100) schwenkbar um die Achse des ersten Kettenrades (110) angeordnet ist, der sun Spannen der ersten ICette (106) mit einer Verstellschraube (107) ausfahrbar ist, und daß der Steuerarm (113) zum Aufrecht erhalten der Spannung der zweiten Antriebskette (118) mit VerstellGchraubGii (121) ausfahrbar ist.
  13. 13. Trockenbagger nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch C e Ic e η η ζ e i c h 11 e t, daß die Crcibkübel (27) jeweils zusammengesetzt sind aus einer Bodenplatte (123) und einer an dieser angeordneten Rückwand (124) Mit vor- und 'zurückspringen den Seiten, wobei längs der zurückspringenden Seiten der Tiückwand (124) und von dieser aufragend' im Abstand voneinander Schneidplatte.]! (12!") angeordnet sir-d,.und daß aus der Kück- \.;a\ü (124) längs tie?'· ilodenpl. .tte (1.v':) So:U;oiischnoidmi31:1001' (1"
    3098 U/03 17 BAD ORIGINAL
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    ausragen, die relativ zur Bodenplatte (123) und zur Rückwand (124) im Winkel nach außen ragen, ma einen Freischnitt für diese erzeugen zu können.
  14. 14. Trockenbagger nach Anspruch 13» dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatte (123) übel- die üückwand
    (124) hinausragt und einen Anschlag für die Schneidplatten
    (125) bildet, daß von der Rückwand (124) Befestigungsbügel (130) nach hinten ragen und an der Bodenplatte (123) anliegen, und daß die Schneidplatton (125) an diesen Befestigungsbügeln (130) festklemmbar sind. -
  15. 15. Trockenbagger nach einem der Ansprüche 1 bis 14, -dadurch gekennz eichnet, daß die Schneidplatten (125) an entgegengesetzten Enden Schneidspitzen (126) aufweisen und an den Befestigungsbügeln (I30) wegnehmbar so festklenimbar sind, daß Sie gewendet werden können und jede Schneidspitze (126) zum Graben verwendbar ist.
  16. 16. Trockenbagger nach Anspruch 15» dadurch g e k e η η zeichnet, daß zum Festklemmen der Schneidplatten (125) an den Befestigungsbügeln (130) Befestigungsmittel (131) vorgesehen sind, die sich zur Seite von den Sehneidplatten (125) erstrecken und mittig in diesen angeordnet sind, weiterhin in die Befastigungsbügel (130) eingebohrte löcher zur Aufnahme der Befestigungsmittel (131) sowie auf die Befestigungsmittel· (131) aufschraubbare luttern zum Festklemmen der Schneidplatten (125) an den Befestigungsbügeln (130).
    BAD ORIGtNAL
    3098U/Ö317
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