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DE814511C - Wahlweise zu Moebeln zusammenstellbare Moebelbauelemente - Google Patents

Wahlweise zu Moebeln zusammenstellbare Moebelbauelemente

Info

Publication number
DE814511C
DE814511C DEP2385A DEP0002385A DE814511C DE 814511 C DE814511 C DE 814511C DE P2385 A DEP2385 A DE P2385A DE P0002385 A DEP0002385 A DE P0002385A DE 814511 C DE814511 C DE 814511C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cabinet
furniture
cabinets
panels
width
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2385A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Jaster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP2385A priority Critical patent/DE814511C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE814511C publication Critical patent/DE814511C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B87/00Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units
    • A47B87/005Linkable dependent elements with the same or similar cross-section, e.g. cabinets linked together, with a common separation wall

Landscapes

  • Assembled Shelves (AREA)

Description

  • Wahlweise zu Möbeln zusammenstellbare Möbelbauelemente Die Erfindung betrifft wahlweise zu Möbeln zusammenstellbare Möbelbauelemente und bezweckt die Schaffung genormter Möbelbauelemente, die, möglichst einfach und in möglichst geringer Typenzahl herstellbar, sich zu möglichst vielen verschiedenartigen Möbelstücken zusammenstellen lassen.
  • Der Gedanke, verschiedenartige Möbelstücke, z. B. Schränkchen, Kommoden u. dgl. aus genormten Möbelbauelementen zusammenzustellen, ist an sich bekannt. Es ist jedoch entweder die Zahl der aus diesen bekannten Elementen zusammenstellbaren Möbelstücke verhältnismäßig gering oder es werden zur Zusammenstellung einer Vielzahl verschiedener Möbel eine unverhältnismäßig große Anzahl genormter Möbelbauelemente benötigt.
  • Die Erfindung sieht demgegenüber die Möglichkeit der Zusammenstellung einer sehr großen Anzahl verschiedenartiger Möbelstücke aus nur drei Möbelbauelementen vor, die ihrerseits wiederum aus genormten Teilen bestehen.
  • Die Möbelbauelemente gemäß der Erfindung bestehen nur aus tischhohen, mit einer Tür versehenen glatten Schränkchen, aus ebensolchen Schränkchen von etwa halber Tischhöhe und aus gelenkig unterteilten, zusammenklappbaren Platten, wobei die Zusammenstellung der Elemente durch entweder von vornherein an ihnen angebrachte oder durch nachträglich an ihnen anbringbare Verbindungsorgane, vorzugsweise Bajonettverschlüsse, erleichtert ist.
  • Die aus je einer genormten Holzplatte bestehenden Seitenwände jedes als Bauelement dienenden Schränkchens, einschließlich der die Tür bildenden Vorderwand, sind untereinander sowie mit der Bodenplatte und der Kopfplatte des Schränkchens durch leicht lösliche Verbindungsorgane zusammengehalten, und diese ganz oder teilweise zusammengestellten Platten sind mit den restlichen Platten des Schränkchens mit den ganz oder teilweise zusammengestellten Platten eines anderen Schränkchens oder mit einer oder mehreren, das dritte Möbelbauelement bildenden, gelenkig unterteilten, zusammenklappbaren Platten durch lösbare Verbindungsorgane zu Möbelstücken zusammenstellbar.
  • Die die Bauelemente bildenden Schränkchen sind untereinander von gleicher Breite und Tiefe und die das dritte Bauelement bildenden, in ihrer Mittegelenkig unterteilten, zusammenklappbaren Platten besitzen in gestrecktem Zustande eine Länge, die gleich der doppelten lichten Weite der Schränkchenbreite ist, während ihre Breite der einfachen lichten Weite der Schränkchentiefe entspricht.
  • Bei Übereinanderanordnung zweier Schränkchen unter Weglassung der Bodenplatte des oberen und der Kopfplatte des unteren Schränkchens sind zweckmäßig die Schränkchentüren miteinander , zu einer Einheit verbindbar, wodurch die Möglichkeit der Zusammenstellung der Möbelbauelemente zu Schränken von normaler Höhe mit großen Schranktüren besteht.
  • Schließlich können die Schränkchen mit Zwischenböden, ausziehbaren Platten, Schubkästen o. dgl. ausgestattet sein, jedoch wird hierdurch lediglich die Innenausstattung der Möbelstücke gestaltet und nicht der Charakter der aus den Bauelementen herstellbaren Möbel beeinträchtigt.
  • In der Zeichnung sind wahlweise zu Möbeln zusammenstellbare Bauelemente gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel (Fig. i bis ii) dargestellt. Ferner veranschaulicht die Zeichnung eine größere Anzahl aus den Bauelementen herstellbarer Möbel (Fig. 12 bis 25) sowie einige Zimmereinrichtungen mit solchen Möbeln (Fig. 26 his 34).
  • Die Möbelbauelemente, aus denen sich die verschiedenartigsten Möbel herstellen lassen, sind in Fig. i bis 4 und in Fig. 5 bis ii hinsichtlich ihres Aufbaues dargestellt. Sie bestehen aus völlig glatten, in Fig. i dargestellten Schränkchen I, die etwa die Höhe eines normalen Tisches haben und deren Vorderwand als Tür ausgebildet ist, ferner aus in Fig. 2 veranschaulichten, ebenfalls außen völlig glatten und mit einer als Tür ausgebildeten Vorderwand versehenen Schränkchen II von etwa halber Tischhöhe und schließlich aus gelenkig unterteilten, zusammenklappbaren Platten III (Fig. 3 und 4). Die beiden gleich großen Teile der Platte III sind durch nicht dargestellte Scharniere miteinander verbunden. In der Strecklage der Platten III (Fig. 4) besitzen diese eine Länge, die gleich der doppelten lichten Weite der Breite der Schränkchen I oder II ist, wobei ihre Breite der einfachen lichten Weite in der Tiefe dieser Schränkchen ängepaßt ist.
  • Die Schränkchen I bestehen aus genormten Teilen, nämlich aus den Grund- bzw. Köpfplatten i, den Seitenwänden 2, der Rückwand 3 und der aus einem Rahmen 4 mit einer aufgesetzten Platte 5 bestehenden Vorderwand, die als Tür ausgebildet ist. Die Seitenwände 2, die Rückwand 3 und die Vorderwand 4, 5 gelten im Sinne der eingangs gemachten Ausführungen als Seitenwände. Die Grund- und Kopfplatten i können aus Holzplatten bestehen, die durchgehend etwas dicker sind als die. Seitenwände des Schränkchens, sie bestehen jedoch vorzugsweise aus Holzplatten der in Fig. 8 dargestellten Art, d. h. aus Platten, die gegenüber dem mittleren Plattenteil einen etwas erhöhten äußeren Rand aufweisen. Die Verbindung der Seitenwände 2 bis 5 untereinander und mit den Grund- und Kopfplatten i erfolgt durch nicht dargestellte, leicht lösliche Verbindungsorgane, beispielsweise durch Bajonettverschlüsse o. dgl. Fig. 5 zeigt die Schränkchen I der Fig. i in Vorderansicht, Fig. 6 im Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 5 und Fig. 7 im Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 5, während Fig. 8 die Grundplatte des Schränkchens im Schaubild veranschaulicht.
  • Der Aufbau der Schränkchen II (Fig. 2) ist in Fig. 9 bis ii dargestellt und entspricht völlig demjenigen der Schränkchen I, nur mit dem Unterschiede, daß die Bauhöhe der Schränkchen II eine geringere ist als diejenige der Schränkchen I; Fig.9 zeigt wiederum ein Schränkchen II der Fig. 2 in Vorderansicht, Fig. io im Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 9 und Fig. ii im Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 9. Die Grund- und Kopfplatten des Schränkchens sind mit 6 bezeichnet, die beiden Seitenwände mit 7, die Rückwand mit 8 und die als Tür dienende Vorderwand mit 9, io.
  • Die Schränkchen I und II können ohne jede weitere Ergänzung, d. h. so, wie sie dargestellt sind, als Möbelstücke Verwendung finden, beispielsweise das Schränkchen I als Schuhschränkchen und das Schränkchen II als Nachttisch oder als Truhe.
  • Im übrigen sind die Schränkchen 'I und II, ihre Bestandteile und die zusammenklappbaren Platten III der Fig. 3 und 4 wie die Teile eines Baukastens zum Zusammenstellen von Möbeln der verschiedensten Art verwendbar. Einige solcher zusammengestellter Möbel sind in Fig. 12 bis 25 beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. 12 zeigt einen niedrigen Tisch, dessen Höhe der Breite des Schränkchens I entspricht. Zur Herstellung dieses Tisches sind die Rückwand 3 und die Vorderwand 4, 5 des Schränkchens entfernt und ist dieses auf einer seiner Seitenwände 2 als Grundplatte aufgestellt. Die Tischplatte wird durch die andere Seitenwand 2 gebildet, während die als Füße dienenden Seitenwände des Tisches aus den Grund- und Kopfplatten i des Schränkchens bestehen.
  • Fig. 13 zeigt ein noch niedrigeres Tischchen; das aus dem Schränkchen II durch Entfernung der Seitenwände 7 und durch Ersatz der Vorderwand 9 durch eine der Rückwand 6 entsprechende Platte gebildet ist. Es besteht somit die Grundplatte des Tisches aus derGrundplatte 6 des Schränkchens, die Tischplatte aus deren Kopfplatte und die die Tischbeine ersetzenden Platten aus zwei gleichen Rückwänden 8 des Schränkchens: Fig. 14 veranschaulicht einen Tisch normaler Höhe: Seine rechte Hälfte besteht aus den Teilen i, i und 2, 2 eines Schränkchens I, seine linke Hälfte nur aus den Teilen i, i und einer Seitenwand 2 eines Schränkchens I. Dabei sind die Teile i, i der linken Tischhälfte mit den Teilen i, i der rechten Tischhälfte durch nicht dargestellte Verschlußorgane miteinander verbunden.
  • Ein Rauchtisch, Spieltisch o. dgl. mit einer verhältnismäßig großen Platte kann auch gemäß Fig. 15 zusammengestellt werden, indem als Füße des Tisches zwei aufrecht stehende Platten i der Schränkchentype I und als Tischplatte entweder zwei Platten 2 oder, wie dargestellt, ebenfalls zwei Platten i der Schränkchentype I Verwendung finden. Auch hier sind die einzelnen Platten durch Verbindungsorgane, beispielsweise durch Bajonettverschlüsse, fest, aber lösbar miteinander verbunden.
  • Fig. 16 veranschaulicht einen Schreibtisch. Dieser besteht aus zwei kompletten Schränkchen der Type i und einer dazwischengesetzten Platte III in deren zusammengeklapptem Zustande. Die Enden der Platte III sind mit den Kopfplatten i der Schränkchen I durch nicht dargestellte Verbindungsorgane, Bajonettverschlüsse o. dgl. fest, aber lösbar verbunden.
  • Fig. 17 zeigt einen Schreibmaschinentisch. Dieser besteht aus einem Schränkchen der Type I und aus einer Platte III, deren Teile rechtwinklig gegeneinander abgeklappt sind, wobei der senkrecht stehende Plattenteil als Fuß für die durch den anderen Plattenteil gebildete, zum Aufstellen der Schreibmaschine dienende Tischplatte Verwendung findet. Die Befestigung dieser Tischplatte an dem Schränkchen I erfolgt wiederum durch nicht dargestellte Verbindungsorgane, während in dem Winkel der Platte III ein Organ angeordnet sein kann, durch das ein seitliches Wegklappen des als Fuß dienenden Plattenteiles III verhindert ist.
  • Fig. 18 veranschaulicht das Büfett eines Speisezimmers. Es besteht in seinem unteren Teil aus vier nebeneinandergesetzten Schränkchen der Type I, wobei von den beiden äußeren Schränkchen die Kopfplatten i abgenommen sind, und in seinem oberen Teil aus zwei äußeren kompletten Schränkchen der Type I und zwei zwischen diesen angeordneten Schränkchen der Type II. Zwischen diesen beiden letzteren Schränkchen und den darunterliegenden Schränkchen der Type I ist ein Abstellraum freigelassen. Die Schränkchen sind miteinander durch nicht dargestellte, lösbare Organe verbunden.
  • Fig. i9 stellt einen niedrigen Bücherschrank dar. Er besteht in seiner linken Hälfte aus zwei nebeneinander angeordneten Schränkchen der Type I. Anschließend ist der aus einer Bodenplatte und einer Kopfplatte i sowie einer Rückwand 3 bestehende Teil eines Schränkchens der Type I angeordnet, und hieran schließt sich ein Teil eines Schränkchens der Type I, der aus einer Grundplatte i, einer Kopfplatte i, einer Rückwand 3 und einer Seitenwand 2 besteht. Eine Platte III ist in ihrer Strecklage in die Öffnung der rechten Hälfte des offenen Bücherregals eingesetzt und dient als Zwischenboden. Alle Teile des Bücherschrankes sind wiederum untereinander durch Bajonettverschlüsse o. dgl. lösbar verbunden.
  • Fig. 2o zeigt einen Schrank, der im wesentlichen aus sechs Schränkchen der Type I und drei Schränkchen der Type Il zusammengestellt ist. Die obere Schränkchenreihe besteht aus drei nebeneinander angeordneten Schränkchen der Type I, wobei von den beiden linken Schränkchen die Grundplatte i entfernt ist, während das rechte Schränkchen der Reihe unter Weglassung der Kopfplatte i auf den Kopf gestellt ist. Es läßt sich somit die Tür des linken und des mittleren Schränkchens nach links, die Tür des rechten Schränkchens nach rechts öffnen. Die mittlere Schränkchenreihe besteht ebenfalls aus drei nebeneinander angeordneten Schränkchen der Type I. Dabei sind jedoch die Kopfteile i des linken und des mittleren Schränkchens entfernt, während das rechte Schränkchen unter Weglassung des Bodenteils z auf den Kopf gestellt ist. Auch in dieser Reihe sind somit die Türen des linken und des mittleren Schränkchens nach links zu öffnen, während die Tür des rechten Schränkchens nach rechts zu öffnen ist. Die untere Schränkchenreihe besteht aus drei nebeneinander angeordneten Schränkchen der Type 1I, und zwar ist bei dem linken und dem mittleren Schränkchen der Kopfteil 6 entfernt, während das rechte Schränkchen unter Weglassung der Grundplatte auf den Kopf gestellt ist, und zwar ebenfalls zu dem Zweck, die Schränkchentüren, wie oben erläutert, nach links bzw. nach rechts öffnen zu können. Die Schränkchen der untersten Reihe sind als Einzelschränkchen gedacht, während von den Schränkchen der beiden obersten Schränkchenreihen jeweils die beiden übereinanderliegenden Schränkchen ein gemeinsames Schrankabteil zur Aufnahme längerer Kleidungsstücke bilden sollen. Die jeweils übereinanderliegenden Türen der beiden obersten Schränkchenreihen sind zu diesem Zwecke durch lösbare Organe derart miteinander verriegelt, daß sie gemeinsam geöffnet und geschlossen werden können.
  • Fig. 21 veranschaulicht ein als Küchenbüfett oder als Bücherschrank verwendbares Möbelstück, daß in seiner unteren Hälfte aus vier nebeneinandergestellten Schränkchen der Type I besteht; zwei dieser Schränkchen, nämlich die beiden rechten in der Zeichnung, sind auf den Kopf gestellt. Auf das äußerste linke und das äußerste rechte Schränkchen der unteren Reihe ist je ein weiteres Schränkchen der Type I gestellt, wobei jedoch bei dem linken oberen Schränkchen die Grundplatte und bei dem rechten oberen, ebenfalls auf den Kopf gestellten Schränkchen die Kopfplatte i weggelassen ist. Der mittlere Oberteil des Bücherschrankes o. dgl. ist durch zwei Kopfplatten i, zwei Rückwände 3 und eine Platte III in ihrer Strecklage gebildet. Die Platte III dient als Zwischenboden. Alle Teile des Schrankes sind miteinander durch lösbare, nicht dargestellte Organe verbunden.
  • Fig. 22 veranschaulicht einen anderen , Bücherschrank als Fig. i9. Er besteht aus drei Schränkchen der Type II, die nebeneinander angeordnet sind, wobei von dem linken Schränkchen die Kopfplatte i entfernt ist. Auf dieses linke Schränkchen ist ein Schränkchen der Type I gesetzt. Auf dem rechten Schränkchen II sitzt ein Teil eines Schränkchens der Type I ; dieser Teil besteht aus der Kopfplatte i der rechten Seitenwand 2 und der Rückwand 3. Auf dem mittleren Schränkchen Il sitzt die Rückwand 3 eines Schränkchens I und die Kopfplatte i dieses Schränkchens. Eine Platte III ist in ihrer Strecklage als Zwischenboden in den regalartigen Teil des Bücherschrankes eingesetzt. Alle Teile des Schrankes sind, wie in den vorangegangenen Beispielen, durch besondere Organe lösbar miteinander verbunden.
  • Fig. 23 veranschaulicht eine Frisiertoilette, die aus drei Schränkchen der Type I zusammengestellt ist. Das linke Schränkchen in der Zeichnung nimmt seine normale Lage ein, das rechte Schränkchen ist auf den Kopf gestellt und das mittlere Schränkchen ruht auf seiner linken Seitenwand. Die einzelnen Schränkchen sind wiederum lösbar miteinander verbunden.
  • Fig. 24 veranschaulicht eine Couch. Sie besteht aus vier nebeneinandergestellten Schränkchen der Type IL Das erste und das dritte Schränkchen nehmen ihre Normallage ein, das zweite und das vierte Schränkchen sind auf den Kopf gestellt. Zwei Auflagematratzen IV und eine Kopfrolle V vervollständigen die Couch.
  • Fig. 25 stellt eine Eckbank dar, die aus,vier Schränkchen der Type II zusammengestellt ist. Eine nähere Erläuterung der Darstellung erscheint entbehrlich.
  • Fig.26 veranschaulicht ein komplettes Herrenzimmer, dessen Möbel, bis auf die Stühle, ausschließlich aus den Möbelbauelementen I, II und III bzw. aus deren Teilen hergestellt sind. Die Zimmereinrichtung umfaßt einen Schreibtisch (Fig. 16), einen Schreibmaschinentisch (Fig. 17), einen Bücherschrank (Fig. 21), einen aus zwei Schränkchen der Type I zusammengestellten Aktenschrank, der zugleich als Radiotisch dient, eine Couch (Fig.24) und einen Schrank (Fig. 22).
  • Fig. 27 zeigt die Zusammenstellung der Möbelbauelemente zu einer Wohnküche, bestehend aus einer Eckbank (Fig. 25), die zugleich als Liegestatt Verwendung finden kann, einem Tisch (Fig. 14) und einem Küchenbüfett (Fig. 18).
  • In Fig. 28 ist ein Herrenzimmer dargestellt, das aus einem Bücherschrank, ähnlich demjenigen der Fig. 22, einem Schreibtisch (Fig. 16) und einem Schreibmaschinentisch (Fig. 17) besteht.
  • Fig. 29 veranschaulicht eine andere . Kücheneinrichtung, bestehend aus acht über Eck nebeneinandergestellten Schränkchen der Type I, wobei zwei dieser Schränkchen als Aufwaschtisch ausgebildet sind, indem ihre Kopfplatten mit beckenförmigen Einsätzen versehen sind. Ferner enthält die Küche eine Eckbank (Fig. 25) und einen Tisch (Fig: i4).
  • Fig. 30 zeigt eine Wohnzimmerecke, bestehend aus einem Radioschränkchen, das durch zwei Schränkchen der Type I gebildet ist, und einer Couch (Fig. 24).
  • Fig. 31 veranschaulicht eine andere Wohnzimmerecke mit einer Eckbank (Fig. 25), einem links offenen, rechts geschlossenen Bücherschrank o. dgl. und einem niedrigen Tisch (Fig. 15).
  • Fig. 32 zeigt . eine Schlafzimmerecke mit einem Wäscheschränkchen und einer Frisiertoilette ähnlich der in Fig. 23 dargestellten.
  • Schließlich veranschaulicht Fig. 33 eine aus zwei Schränkchen der Type I zusammengestellte Kommode, die zusätzlich mit Einsatzböden, Auszugplatte und Schublade ausgestattet ist, während Fig.34 einen einfachen Kleiderschrank darstellt.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt; es lassen sich viehhehr zahlreiche Änderungen in der Bauweise der Schränkchen und in der Zusammenstellung der Möbelbauelemente vornehmen, ohne daß man sich von dem Wesen der Erfindung entfernt. In allen Fällen sind jedoch die Möbelbauelemente äußerst billig herstellbar und zu geschmackvollen Möbeln zusammenstellbar. Sie lassen sich in den verschiedensten Holzarten ausführen, so daß auch hierdurch geschmackvolle Effekte erzielt werden können.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wahlweise zu Möbeln zusammenstellbare Möbelbauelemente, dadurch gekennzeichnet, daß diese aus tischhohen, mit einer Tür versehenen glatten Schränkchen (I), aus ebensolchen Schränkchen (II) von etwa halber Tischhöhe und aus gelenkig unterteilten; zusammenklappbaren Plätten (III) bestehen, wobei die Zusammenstellung der Elemente durch entweder von vornherein an diesen angebrachte oder durch nachträglich an ihnen anbringbare Verbindungsorgane (Bajonettverschlüsse o. dgl.) erleichtert ist.
  2. 2. Möbelbauelemente nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die aus je einer genormten Holzplatte bestehenden Seitenwände (1, 2; 3, 4; 5) jedes Schränkchens untereinander sowie mit der Bodenplatte und der Kopfplatte (i) des Schränkchens durch leicht lösliche Verbindungsorgane zusammengehalten werden und die ganz oder teilweise zusammengestellten Platten mit den restlichen Platten des Schränkchens mit den ganz oder teilweise zusammengestellten Platten eines anderen Schränkchens oder mit einer oder mehreren, das dritte Möbelbauelement bildenden, gelenkig unterteilten, zusammenklappbaren Platten (III) durch lösliche Verbindungsorgane zu einem Möbelstück zusammenstellbar sind.
  3. 3. Möbelbauelemente nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schränkchen untereinander von gleicher Breite und Tiefe sind und die das dritte Bauelement bildenden, in ihrer Mitte gelenkig unterteilten, zusammenklappbaren Platten in gestrecktem Zustande eine Länge besitzen, die gleich der doppelten lichten Weite.der Schränkchenbreite ist, während ihre Breite der einfachen lichten Weite der Schränkchentiefe angepaßt ist.
  4. 4. Möbelbauelemente nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Übereinanderanordnung zweier Schränkchen unter Weglassung der Bodenplatte des oberen und der Kopfplatte des unteren Schränkchens die Schränkchentüren miteinander zu einer Einheit verbindbar sind.
  5. 5. Möbelbauelemente nach Anspruch i bis 4; dadurch gekennzeichnet, daß die Schränkchen mit Zwischenböden, ausziehbaren Platten, Schubkästen o. dgl. ausgestattet sind.
DEP2385A 1949-03-30 1949-03-30 Wahlweise zu Moebeln zusammenstellbare Moebelbauelemente Expired DE814511C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3257154A (en) * 1964-03-25 1966-06-21 Robert B Lewis Container
DE1287283B (de) * 1966-03-19 1969-01-16 Panton Verner Moebel, z. B. Sitzmoebel oder Tisch
US3811728A (en) * 1972-07-03 1974-05-21 R Redemske Plastic modular furniture
US3841727A (en) * 1972-08-10 1974-10-15 J Peng Convertible modular furniture - luggage units
US4163592A (en) * 1977-10-12 1979-08-07 George Nelson & Company Furniture units with L-shaped panel supports

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