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DE814407C - Verfahren zur Herstellung endloser Schleifbaender, -huelsen u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung endloser Schleifbaender, -huelsen u. dgl.

Info

Publication number
DE814407C
DE814407C DEP1313A DEP0001313A DE814407C DE 814407 C DE814407 C DE 814407C DE P1313 A DEP1313 A DE P1313A DE P0001313 A DEP0001313 A DE P0001313A DE 814407 C DE814407 C DE 814407C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeves
production
endless
sanding belts
abrasive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP1313A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Klingspor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE814407C publication Critical patent/DE814407C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D11/00Constructional features of flexible abrasive materials; Special features in the manufacture of such materials
    • B24D11/001Manufacture of flexible abrasive materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist ein neuartiges Herstellungsverfahren endloser Schleifbänder, Schleifhülsen, Schleifrohre, Schleifzylinder u. dgl.
  • Das bisher übliche Verfahren zur Herstellung solcher Schleifmittel, die auf Walzen- oder Zylinderschleifmaschinen verwendet werden, besteht darin, daß von Schleifbandrollen Bandstücke der nötigen Länge abgeschnitten und an den Enden durch Überlaschen, Unterkleben mit Streifen o. a. verbunden werden. Auf diese Weise gefertigte endlose Schleif-Bänder haben den Nachteil, daß die Stoßstelle meist nicht absolut eben und glatt und wenig schmiegsam ist und daher beim Schleifen sowohl zu unsauberer Arbeit, als auch zu vorzeitiger Zerstörung des Schleifbandes Anlaß gibt. Zur Herstellung solcher auf Schleifmaschinen verwendeter Schleifbänder o. dgl. ist zudem wegen ihrer hohen Beanspruchung die Anwendung besonders guter und fester Papierqualitäten oder Gewebe notwendig.
  • Diese Mängel vermeidet das neuartige Verfahren. Die Herstellung der Schleifbänder, Schleifhülsen o. dgl. erfolgt weitgehend maschinell unter Vermeidung störender Stoßstellen. Die Verwendung von geringwertigem Unterlagematerial, Papier oder Gewebe, ist möglich. Eine dünne Papierbahn mit einem Gewicht von 9o g/qm'oder eine dünne Folie aus Kunststoffen, Geweben, evtl. auch Metallen wird über einen Dorn oder über zwei in veränderbaren Abständen voneinander angeordnete rotierende Walzen geführt, nachdem die Bahn auf einer Seite mit einem geeigneten Klebstoff bestrichen wird. Sobald der Anfang der Bahn einmal ganz herumgeführt ist und die Bahn wieder erreicht hat, wird mittels einer Druckwalze beim Weiterlaufen der Bahn die zweite Lage der Bahn gegen die erste und die dritte gegen die zweite usw. gedrückt und so angeklebt. Auf den Walzen läßt man das endlose Band so lange auflaufen, bis so viele Lagen erreicht sind, wie man benötigt, um eine genügend starke Unterlage zu erhalten (Fig. i). Sobald dies erreicht ist, wird die Bahn abgeschnitten und das Ende gut verklebt. Die so erhaltene Unterlage wird nach Auftragung des Klebstoffes entweder mit Schleifkörnern bestreut oder mit einer fertigen Schleifbahn kaschiert. Im ersteren Falle folgt nach dem Aufstreuen der Schleifkörner eine Nachleimung.
  • In beiden Fällen wird das Produkt getrocknet. Endlose Bänder geringerer Länge; auch Schleifhülsen genannt, werden zweckmäßig auf einer Walze (Fig. 2), statt auf zweien gefertigt.
  • Es ist aber auch möglich, über einen Dorn oder über zwei Walzen eine Schleifpapierbahn zu spannen, mit der Körnung nach innen -auf dein Dirn oder den Walzen liegend. Es wird dann um diese genau gestoßene Schleifpapierbahn eine Unterlage, z. B. aus Papier; Kupststoff-Folien, Metallband usw. in Lagen bis zur gewünschten Dicke durch Wickeln aufgeklebt.
  • Die so endlos gewickelte Schleifbahn wird nach denn Trocknen auf schmale Bänder geschnitten und diese Bänder können dann leicht gewendet werden, so däß die Körnung des endlosen Schleifbandes nach außen zu liegen kommt.
  • Zur Durchführung des Herstellungsverfahrens benutzt man zweckmäßig eine besondere Maschine, auf der auch das gefertigte, aus wirtschaftlichen Gründen möglichst breit gewickelte Band in Bänderstreifen der benötigten Breite geschnitten werden, kann.
  • Durch eine Behandlung des so gefertigten Schleifbandes kann dieses während oder nach der Herstellung in an sich bekannter Weise mit geeigneten Tränkstoffen wasserfest gemacht werden. Ebenso ist es möglich, die Rückseite der Schleifmittel mit Haft- oder Klebschichten zu versehen. Für Sonderzwecke kann der Schleifbelag auch statt außen; auf der Innenseite der Bänder bzw. Hülsen aufgebracht werden. Sind die aufgeklebten Schleifbelage mit hartbarer Schleifkornverklebung hergestellt, werden die Bänder nach der Fertigstellung in einem Trockenofen durch Hitze gehärtet.
  • Die so hergestellten Bänder und Hülsen können gegenüber den bisher gestellten Bändern aus Papier oder Gewebe als unverwüstlich dauerhaft und vorteilhafter bezeichnet und auch zum Naßschleifen gebraucht werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung endloser Schleifbänder; -hülsen u. dgl., dadurch gekennzeichnet; daß die endlosen Unterlagen aus mehreren miteinander verklebten oder verbundenen Lagen gewickelt und sodann mit Schleifkörnung versehen oder mit fertigem Schleifband kaschiert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Erzeugnisse nach Anspruch i in an sich bekannter Weise zur Erreichung besonderer Eigenschaften, z. B. Wasserfestmachen, mit geeigneten Mitteln behandelt, z. B. getränkt; gehärtet usw. werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleiffläche auch auf der Innenseite, statt außen angebracht werden kann.
DEP1313A 1947-07-03 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung endloser Schleifbaender, -huelsen u. dgl. Expired DE814407C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH814407X 1947-07-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE814407C true DE814407C (de) 1951-09-20

Family

ID=4538816

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1313A Expired DE814407C (de) 1947-07-03 1948-10-02 Verfahren zur Herstellung endloser Schleifbaender, -huelsen u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE814407C (de)

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