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DE814146C - Verfahren zur Herstellung von freifliessenden Gemengen aus wasserfreiem Natriumpolyphosphat und kristall-wasserhaltigen Salzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von freifliessenden Gemengen aus wasserfreiem Natriumpolyphosphat und kristall-wasserhaltigen Salzen

Info

Publication number
DE814146C
DE814146C DEP53097A DEP0053097A DE814146C DE 814146 C DE814146 C DE 814146C DE P53097 A DEP53097 A DE P53097A DE P0053097 A DEP0053097 A DE P0053097A DE 814146 C DE814146 C DE 814146C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
free
production
polyphosphate
anhydrous sodium
flowing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP53097A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernward Dr Garre
Hans Dr Huber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG Werk Kalle Albert
Original Assignee
Chemische Werke Albert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chemische Werke Albert filed Critical Chemische Werke Albert
Priority to DEP53097A priority Critical patent/DE814146C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE814146C publication Critical patent/DE814146C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/02Inorganic compounds ; Elemental compounds
    • C11D3/04Water-soluble compounds
    • C11D3/06Phosphates, including polyphosphates
    • C11D3/062Special methods concerning phosphates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B25/00Phosphorus; Compounds thereof
    • C01B25/16Oxyacids of phosphorus; Salts thereof
    • C01B25/26Phosphates
    • C01B25/38Condensed phosphates
    • C01B25/39Condensed phosphates of alkali metals

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Coloring Foods And Improving Nutritive Qualities (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von freifließenden Gemengen aus wasserfreiem Natriumpolyphosphat und kristallwasserhaltigen Salzen Freifließende Pulver sind insbesondere dann unbedingt notwendig, wenn es darauf ankommt, kleinere Mengen eines Pulvers einem anderen Stoff gleichmäßig zuzuführen. Natriumpolyphosphat der Formel Na. P30, liegt als kristallisiertes wasserfreies Produkt vor. Es hat gegenüber dem in vielen Fällen ähnlich wirkenden Natriumhexametaphosphat den erheblichen Vorteil, daß es nicht hygroskopisch ist. Es war deshalb zu erwarten, daß das nichthygroskopische Polyphosphat im Gemisch mit trockenen Salzen lagerbeständig ist. Dieses trifft auch zu. Ebenso müßte ein Gemenge von Polyphosphat mit trockenen kristallwasserhaltigen Salzen trockene und lagerbeständige Pulver ergeben. Durch die Erfahrung wird diese Erwartung jedoch nicht bestätigt. Bereits nach kurzer Lagerzeit bildet sich vielmehr eine harte Masse, die nicht mehr freifließend und in dieser Form für viele Zwecke nicht mehr geeignet ist.
  • Es wurde nun gefunden, daß es möglich ist, diese nur beschränkt brauchbaren Gemische dadurch freifließend und brauchbar zu machen, daß man die gebildeten harten Massen nach einer Lagerzeit von mindestens einigen Tagen zerkleinert, was entweder durch ein feines Sieb oder durch Vermahlen geschehen kann. Nach dieser Behandlung bleibt das Pulver freifließend, ohne sich wieder zu harten Teilen zusammenzuballen, so daß es jetzt praktisch unbegrenzt lagerfähig ist. Diese Wirkung wird jedoch nur erzielt, wenn mindestens 3 °/o bis höchstens 5o °/o kristallwasserhaltige Stoffe beigemengt sind. Eine Erklärung für diese überraschende Erscheinung kann in der Annahme gefunden werden, daß das Kristallwasser des zugesetzten Fremdsalzes in das Polyphosphat unter Bildung von Na5P301o # 6 H20 übergeht. Diese Umsetzung war nicht zu erwarten, da Polyphosphat unter normalen Verhältnissen an der Luft unverändert bleibt, d. h. in feuchter Luft erst in Monaten Wasser zur Bildung des Polyphosphathydrates aufnimmt. Beispiel i 7o Teile Polyphosphat NabP301a und 3o Teile Mononatriumphosphat NaH2P04 - 2 H20 werden in feinvermahlenem Zustand miteinander vermengt. Nach kurzer Zeit hat sich aus dem zuerst freifließenden Pulver eine harte Masse gebildet. Diese wird nach 8 Tagelangem Stehen fein gemahlen, worauf auch nach einer Lagerzeit von einigen Monaten kein Zusammenbacken mehr eintritt.
  • Beispiel 2 9o Teile kristallisiertes, feingemahlenes Polyphosphat werden mit io Teilen feingemahlenem Glaubersalz gemengt. Nach einem Tag ist die Mischung nicht mehr freifließend. Nach 8 Tagen wird sie durch ein feines Sieb gegeben, so daß das Pulver die freifließende Eigenschaft wiedererhält und behält.
  • Beispiel 3 95 Teile Polyphosphat und 5 Teile Diriatriumphosphat NasHP04 - 12 H20 werden vermischt. Die sofort einsetzende Verklumpung der Mischung wird durch Mahlen nach 3 Tagen so vollständig aufgehoben, daß das gemahlene Produkt bei weiterem Lagern nicht mehr zusammenbackt und freifließend bleibt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von freifließenden Gemengen aus wasserfreiem Polyphosphat Na, P3010 und kristallwasserhaltigen Salzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gemenge einige Tage der Ruhe überlassen und die dabei gebildeten harten Massen, z. B. durch Vermahlen, noch einmal zerkleinert werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz an kristallwasserhaltigen Salzen zwischen 3 und 500/, bezogen auf Polyphosphat gehalten wird.
DEP53097A 1949-08-27 1949-08-27 Verfahren zur Herstellung von freifliessenden Gemengen aus wasserfreiem Natriumpolyphosphat und kristall-wasserhaltigen Salzen Expired DE814146C (de)

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