DE803544C - Tennisplatzdecke - Google Patents
TennisplatzdeckeInfo
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- DE803544C DE803544C DEJ79A DEJ0000079A DE803544C DE 803544 C DE803544 C DE 803544C DE J79 A DEJ79 A DE J79A DE J0000079 A DEJ0000079 A DE J0000079A DE 803544 C DE803544 C DE 803544C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C13/00—Pavings or foundations specially adapted for playgrounds or sports grounds; Drainage, irrigation or heating of sports grounds
- E01C13/06—Pavings made in situ, e.g. for sand grounds, clay courts E01C13/003
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
Description
- Tennisplatzdecke Die Erfindung betrifft eine Tennisplatzdecke, deren Oberfläche durch Ziegel- (Klinker-) bjehl rot gefärbt ist.
- Die bekannten Tennisplatzdecken wurden vorwiegend aus Ziege!- (hliiiker-) Mehl in den Körnungen o bis 7 in',', 2 cm stark, als Unterschicht und in den Körnungen o bis 3 min, 2 cm stark, als Oberschicht mit Bindemittelzusatz durchEinschwemmen und Einwalzen hergestellt, für dessen Gewinnung auf maschinellem Wege besondere Produktionsstätten erforderlich sind, die verhältnismäßig hohe Kosten verursachen. Auch ist der Einbau solcher Ziegelmehldecken komplizierter und kann nur mit Hilfe von Fachkräften bewerkstelligt werden. Die Ziegel- (Klinker-) Mehldecke braucht für die Erlangung der vollen Turnierfähigkeit eine Abbindezeit von mehreren Wochen.
- Demgegenüber werden gemäß der Erfindung die bei der VerschNvelung von Ölschiefer anfallenden billigen Schlackenrückstände als wesentliches --\faterial zur Herstellung von Tennisplatzdecken verwendet. Diese Rückstände sind von braunroter Farbe.
- Diese Rück-Stände eignen sich in Verbindung mit geringen Mengen von Ziegel- (Klinker-) 'fehl besonders gut für diese Zwecke. Diese Schlackenrückstände eignen sich sowohl für die Decke und den Unterbau von Tennisplätzen als auch für die Nachbehandlung und Wiederherstellung derselben.
- Beim Neubau genügt eine 2 cm starke Deckenunterschicht in den Körnungen von o bis 20 inm, um i. den Scliwarzschlackenunterbau abzudecken und auszuplanieren und 2. als Unterlage für die feinkörnige Oberschicht der Decke zu dienen.
- Diese 2 cm starke Deckenunterschicht in den Körnungen o bis 20 mm bewirkt die Elastizität und besteht nur aus braunroten Rückständen der ölschieferverschwelung, die nach Planierung und Benässung eingewalzt wird, damit eine feinkörnige, fest bindende Deckenoberschicht in den Körnungen von o bis 4 mm aufgetragen werden kann; die zweckmäßig i2 mm stark sein soll.
- Diese i2 mm starke Deckenoberschicht besteht aus zwei Teilen Ölschieferschwelrückständen braunroter Farbe in den Körnungen von o bis 4 mm und einem Teil Ziegel- (Klinker-) Mehl derselben Körnungen. Nach gründlicher Mischung der beiden Baustoffe wird die Mischung vorgenäßt, auf die Deckenunterschicht aufgetragen und eingewalzt. Nach diesem Arbeitsvorgang ist die Decke sofort turnierfähig. Der Ziegel- (Klinker-) Mehlteil der Deckenoberschicht ist nur zur schöneren Färbung der Tennisdecke heranzuziehen und nicht als Bindemittel, denn die braunroten Schlackenrückstände in den Körnungen von o bis 4 mm besitzen allein genügend Bindekraft. Die Färbung der Deckenoberschicht durch Klinkermehl kann auch durch Aufstreuen des Klinkermehles erfolgen und muß nicht unbedingt in einem Mischverfahren aufgetragen werden. Ein Versickern des feinkörnigen Materials der Deckenoberschicht in den Unterbau des Tennisplatzes ist deshalb nicht möglich, weil die erwähnte 2 cm starke Deckenunterschicht aus flachen Plättchen der Körnungen o bis 20 mm besteht, die sich übereinanderlegen und gegenseitig abdichten.
- Da die neue Decke eine große Porosität besitzt, ist eine rasche Benutzbarkeit nach Regenfällen möglich. Die Bindekraft ist sehr stark, und Benässung genügt, um die Decke festzumachen. Die Decke braucht nur selten gewalzt werden. Das Material schmiert nicht und färbt auch nicht ab. Die Pflege und Erhaltung der nach der Erfindung zusammengesetzten Decke ist billig.
- Der Deckensand (Streumehl) für die Nachbehandlung der Decken wird durch Siebung auf möglichst o bis 3 mm ebenfalls aus diesen Ülschieferschwelrückstäriden gewonnen. Für die alljährlich mit Streumehl notwendige Frühjahrsinstandsetzung der Tennisdecken, die insbesondere während des Winters durch Witterungseinflüsse an der Oberfläche Schaden erleiden und deshalb ausgebessert werden müssen, eignet sich die gleiche Materialmischung, wie sie für den Neubau der Deckenoberschicht vorgesehen ist. Das Streumehl gemäß der Erfindung eignet sich nicht nur für die Instandsetzung von Decken nach der Erfindung, sondern auch für ausgesprochene Klinkermehldecken.
- Die Decke nach der Erfindung hat eine lange Haltbarkeit und die Eigenschaft, das M'asser wie ein Schwamm aufzusaugen und nur langsam auszutrocknen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Tennisplatzdecke .mit roter Färbung durch Ziegel- (Klinker-) Mehl, dadurch gekennzeichnet, daß das Mineralgerüst . der Decke im wesentlichen aus braunroten Olschieferschwelrückständen besteht.
- 2. Tennisplatzdecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Oberschicht aus .einer Mischung von zwei Teilen braunroten Ölschieferschwelrückständen und einem Teil Ziegel- (Klinker-) Mehl der Körnungen o bis 4 mm besteht.
- 3. Tennisplatzdecke nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenunterschicht ausschließlich aus braunroten Olschieferschwelrückständen der Körnungen o bis 20 mm besteht.
- 4. Tennisplatzdecke nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenunterschicht gleichzeitig zur Abdeckung und Planierung des Schwarzschlackenunterbaues des Tennisplatzes dient.
- 5. Deckensand (Streumehl) zur laufenden Nachbehandlung von Tennisplatzdecken jeder Art, dadurch gekennzeichnet, daß das Material ausschließlich aus braunroten Olschieferschwelrückständen besteht und durch Siebung auf möglichst o bis 3 mm Korngröße gewonnen wird.
- 6. Deckensand (Streumehl) mit roter Färbung durch Ziegel- (Klinker-) Mehlbeimischung zur Instandsetzung von Tennisplatzdecken jeder Art, dadurch gekennzeichnet, daß das Material hierfür aus zwei Teilen braunroten Olschieferschwelrückständen und einem Teil Ziegel-(Klinker-) Mehl der Körnungen o bis 4 mm besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ79A DE803544C (de) | 1949-10-30 | 1949-10-30 | Tennisplatzdecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ79A DE803544C (de) | 1949-10-30 | 1949-10-30 | Tennisplatzdecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803544C true DE803544C (de) | 1951-04-05 |
Family
ID=7197320
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ79A Expired DE803544C (de) | 1949-10-30 | 1949-10-30 | Tennisplatzdecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803544C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3032545A1 (de) * | 1980-08-29 | 1982-03-18 | Anton 3030 Walsrode Morbach | Verfahren zum regenerieren von ziegelsteinmehlschichten und ziegelsteinmehl |
| DE3802431C1 (en) * | 1988-01-28 | 1989-06-08 | Hans 3400 Goettingen De Zoelfel | Method for restoring the brick-dust top layer of tennis courts |
-
1949
- 1949-10-30 DE DEJ79A patent/DE803544C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3032545A1 (de) * | 1980-08-29 | 1982-03-18 | Anton 3030 Walsrode Morbach | Verfahren zum regenerieren von ziegelsteinmehlschichten und ziegelsteinmehl |
| DE3802431C1 (en) * | 1988-01-28 | 1989-06-08 | Hans 3400 Goettingen De Zoelfel | Method for restoring the brick-dust top layer of tennis courts |
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