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DE1659277A1 - Verfahren und Folie zur Dacheindeckung - Google Patents

Verfahren und Folie zur Dacheindeckung

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Publication number
DE1659277A1
DE1659277A1 DE19671659277 DE1659277A DE1659277A1 DE 1659277 A1 DE1659277 A1 DE 1659277A1 DE 19671659277 DE19671659277 DE 19671659277 DE 1659277 A DE1659277 A DE 1659277A DE 1659277 A1 DE1659277 A1 DE 1659277A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
foam
roof
film
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19671659277
Other languages
English (en)
Inventor
Funk Smith Adam
Klasen Charles John
Malone Jun James Joseph
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Celotex Corp
Original Assignee
Celotex Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Celotex Corp filed Critical Celotex Corp
Publication of DE1659277A1 publication Critical patent/DE1659277A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/16Insulating devices or arrangements in so far as the roof covering is concerned, e.g. characterised by the material or composition of the roof insulating material or its integration in the roof structure
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/14Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof
    • E04D13/1407Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof for flat roofs
    • E04D13/1415Junctions to walls extending above the perimeter of the roof
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D5/00Roof covering by making use of flexible material, e.g. supplied in roll form
    • E04D5/10Roof covering by making use of flexible material, e.g. supplied in roll form by making use of compounded or laminated materials, e.g. metal foils or plastic films coated with bitumen
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D5/00Roof covering by making use of flexible material, e.g. supplied in roll form
    • E04D5/12Roof covering by making use of flexible material, e.g. supplied in roll form specially modified, e.g. perforated, with granulated surface, with attached pads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

Allied Chemical Corporation, Few York, N.T. (USA)
11 Verfahren, und Folie zur Dacheindeckung"
Die Erfindung "betrifft ein Verfahren und eine Folie zur Dacheindeckung, wobei die Dachverschalung mit einer wasserundurchlässigen Schicht abgedeckt wird.
3ei den üblichen. Dachkonstruktionen, besteht die Dachhaut aus bituminiertem Zement, bitumengetränkter Dachpappe, Übergußmaterial und einer Sand- oder Schlackenschicht die auf einer passenden Verschalung verlegt wird. Die zur Herstellung solcher Dacheindeckungen verwendeten Bestandteile sind wasserundurchlässige Stoffe, wie z.B. Tränkmassen, Kleber oder Übergußmassen und Trägermaterialien wie Textil- Asbest- oder Glasfaser-Filz, sowie wetterfeste Deckschichten aus Sand, Schlacke oder zerkleinerten Steinen.. Die übliche Methode, eine Holzverschalung abzudecken, besteht darin, eine lage Deckpappe, zwei · genagelte, getränkte Filzlagen und drei zementgetränkte Filz- " lagen zu verwenden, die alle miteinander verbunden werden, mit Pech oder Asphalt übergössen werden und dann alne Oberflächen schicht von losem Sand oder Sohlacke erhalten, um gegen UV-licht
zu schützen und.das Dach begehbar zu machen. Die vielen Yerx'ahrensschritte einer solchen, aus mehreren. Komponenten bestehenden. Dacheindeckung führen zu hohen Arbeitskosten, vor allem wegen, der erforderlichen. Handarbeit und der langen. Bauzeit.
Weiterhin, sind üblicherweise Abdeckungen vorgesehen, um
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eiüzelnen Teile der Dachkonstruktion untereinander gegen Wasser
abzudichten. .Als solche Abdeckungen, sind Kehlbleche bekannt, die durch Zuschneiden und Warmverformung in. die jeweils notv/endige Form gebracht werden» Beispielsweise'verhindern derartige ICehlbleche das Einsickern, von/ Yfosser durch das Dach an Schornsteinköpfen., Dunsthüten oder Luftschächten. In ähnlicher Weise werden. Kehlbleche zwischen Dachverschalung und äuierer Sragmauer angebracht. Im Rahmen solcher Konstruktionen werden Kehlbleche üblicherweise als Unterlage für Eindeckungen wie Dach-" ziegel verwendet, sowie an der Dachrinne, um dort das'-Eindringen, von. Wasser zwischen Dachhaut und Dachstuhl= zu verhindern. Solches Kehlblechmaterial kann auch für Dehnungsfugen zwischen verschiedenen Seilen der Konstruktion verwendet werden. Als Material für solche Kehlbleche sind Kupfer, verzinktes Eisen, .„ Aluminium und Blei in Gebrauch und werden in großen Mengen dafür verwendet. Man hat auch schon versucht, Kunststoffe mit Püll-' mitteln einzusetzen, um die Schwierigkeiten zu vermeiden, die bei der Benutzung von Metallen auftreten. Solche Kunststoffe
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bestehen im allgemeinen, aus einem Kun.stn.arz, Weichmachern und füllstoffen, und können verhältnismäßig einfach in. die schwierigsten formen gebracht v/erden, die sich bei gewissen. Aiiwendun^sfallen ergeben. Die Herstellung dieser Kunststoffe ist jedoch infolge der geforderten Eigenschaften, nicht einfach. Solche 2igenschaften. sind Härte, hohe Biegefestigkeit, ]?ormbeständigkeit bei Temperaturänderungen., große Dehnbarkeit, geringe Temperaturempfindlichkeit, geringe Schrumpfung, geringe Pllichtigkeit, Alterungsbeständigkeit und leichte Yerarbeitbarkeit. Der Kunststoff muß verträglich mit den üblicherweise verwendeten. 3indemitteln. wie Pech und Asphalt sein, er muß warmverformbar sein, bei mäßigen. Temperaturen, und er muß der Witterung für unbestimmte Zeit widerstehen.können, ohne zu brechen oder sich sonst zu verschlechtern, was Durchlässigkeit zur Polge haben würde.
Ss wurde deshalb vorgeschlagen, eine Einlagen-Dachein.deckung anstelle des Mehrlagensystems zu verwenden. Da jedoch die gleichen Anforderungen an. die Elnlagen-Eindeckung gestellt v/erden müssen., die die gleiche Lebensdauer von 15 - 25 Jahren haben muß wie die Mehrlagen-Ein.deckuhg, ist es sehr schwierig, ein Einlagen-System bzw. eine -Eindeckung zu finde^,Uie gleich gut oder besser ist als eine Mehrlagen-Eindeckung. Schon die bei der Verdunstung der Feuchtigkeit unter der Dachhaut auftretenden, enormen Kräfte kennzeichnen die hier vorliegenden.
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Schwierigkeiten. Die Verdampfung bewirkt eine groiöe Vo lumenexpansion, durch die große Blasen entstehen, die sich "bei anschließender Kondensation zusammenziehen. Das wiederholte Aufwerfen der Dachhaut bei der Verdunstung und das Zusammenziehen bei der Kondensation, führt bald zu Brüchen..
In. letzter Zeit sind verschiedene Vorschläge gemacht worden bezüglich der Verwendung von. Kunststoffen, die bei einer verringerten Zahl von Lagen, die üblicherweise geforderten Eigenschaften einer Dacheindeckung erreichen sollten. Bestimmte Kunststoffe wurden vorgeschlagenals Kehlmaterial, andere als Material für die Dachhaut selbst und wieder andere sowohl als Kehlmaterial als auch als Material für die Dachhaut; letztere Kombination ist besonders wünschenswert, weil sie es ermöglicht, eine Dacheindeckung aus ein. und demselben. Material herzustellen. Wegen der harten Anforderungen an das Eindeckmaterial hatten die Kunststoffen, wechselnden Erfolg, obwohl solche Kunststoffe die Arbeitszeit und die erforderlichen. Katerialniengen, die bei einer Dacheindeckung erforderlich waren, eingeschränkt haben.. Im allgemeinen sind Kunststoff-Eindeckungen^/erheblich geringerer Dicke im Vergleich zu den herkömmlichen Mehrlagen-Eindeckungen.. Diese geringere Dicke ist der Grund für eine Reihe möglicher Vorteile, bei der Verwendung als Eindeckung, es haben sich aber auch gewisse !Nachteile oder Grenzen der Anwendungsmöglichkeiten, ergeben, Kunststoffe als Einlagen-Eindeckung zu verwenden. Um die zerstörenden Kräfte des Wasserdampfes zu verringern, hat man eine wasserdampi'uadurchlässige Schicht zwischen der Verschalung
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■ und der Dachhaut vorgesehen. Jedoch läßt die Forderung nach solch einer undurchlässigen Schicht die Anzahl der lagen, und des sonstigen, Zubehörs anwachsen und verringert zugleich die Vorteile un.d die Wirkung der Kunststoff schicht als Einlagen-Eindeckung. Kurz,' solche Probleme haben einen, weiten Raum für die gewünschte Verbesserung bei Einlagen-Dacheindeckungen gelassen trotz vieler Xösungsversuche.
G-emäß der Erfindung ist eine Dacheindeckung vorgesehen, die da- ™ durch gekennzeichnet ist, daß eine poröse Unterschicht aus Kunststoff schaum auf der Verschalung angebracht wird, wobei diese Un- - terschicht auf porösem, synthetisch hergestellten Kunststoff-* schaum besteht, z.B. offenporigem Polyurethan oder einem Schauinfaserstoff, dessen Pasern in besonderem Maße wasserabweisend sind, so daß vorhandener Wasserdampf frei abziehen kann und daß ferner eine wasserundurchlässige Schicht hierauf befestigt wird.
Erfindungsgemäß ist weiterhin eine Kombinationsfolie zur Dach- | eindeckung vorgesehen, die eine wasserundurchlässige Deckschicht aufweist, die auf einer flexiblen Unterlage aus porösem, synthetisch hergestellten. Kunststoffschaum, z.B. offenporigem Poly- urethanschaum oder einem Schaumfaserstoff, dessen. Pasern in besonderem Maße wasserabweisend sind, befestigt ist.
Um die Erfindung verständlich, zu machen, ist sie im folgenden ale AuBfühxungöljeispiel an. Hand der Zeichnungen, erläutert.
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Pig. 1A zeigt einen. Längsschnitt durch ein Dach mit der er-
findangsgemäßen Eindeckung; :-
Pig. 13 zeigt eine andere Aasführungsform, bei der anstelle
des offenporigen Plastikschaums eine andere offenporige Unterlage verwendet ist;
Jig. 2A und · "^
2B zeigen in Perspektive eine "bevorzugte Ausführungs- £ form an der Verbindungsstelle der Dachverscha
lung und der Wand unter Verwendung eines Materials nach Pig. 1A;
Pig. 3 zeigt einen !Längsschnitt durch den Aufbau der Vor-
stufe einer Dachkante unter Verwendung des erfindungsgemäßen. Materials;
Pig. 4 zeigt im Längsschnitt eine bevorzugte Konstruktion
der Dächkante oder !Traufe nach Vollendung der Vorstufe gemäß Pig. 3;
Pig. 5 zeigt ein Vergleichsdiagramm, das die verbesserten
!Toleranzen bezüglich der Bruchfestigkeit (crack absorption tolerance) einer Einlage nach der , findung dargestellt.
. Gemäß Pig. 1A der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Eindeckung auf einer üblichen Betondachverschalung 10 aufgetragen. Eine Kombinationsfolie aus PoIie/Schaum 11 ist mit einem geeigneten Kleber 12 auf der Verschalung 10 aufgebracht; als Kleber wird
aa besten ein physikalisch trocknender Kunstharzkleber wie z.B. Poii^chloroprenkunstharz verwendet. Ais andere brauchbare ICLeber Iroiaaen solche auf 3itmiienbasis und andere die warm und kalt verarbeitet werden können, inirage. Die aus" Plast ikmaterial auf ge— "oaute, vorgefertigte Kombinationsfolie besteht aus einer Plastikfolie 11, die durch eine Einlage 13 z.B. aus gewebten, handelsüblichen Glasfaserverstärkt ist und aus einer darauf auf gebrachten Schicht von offenporigem Plastikschaura 15. Diese Kombinationsfolie wird auf die Klebersehicht 12 verlegt; damit entsteht die Sindeckung in zwei einfachen Arbeitsgängen, nämlich der Aufbringung des Klebers und der Aufbringung einer einzigen Schicht als Dachhaut.
Ausführungsbeispiel 1B ist eine Polypropylenfasermatte 15A, ■ durch „die die verdunstende Feuchtigkeit abziehen, kann, auf einer Holzverschalung oder einer anderen. Verschalung 10 B durch Hageln oder. Kleben fest aufgebracht. Über der Matte 15A sind wechselweise Lagen HB und 14C aus Filz oder harzimprägniertem Papier f und lagen 9 aus Pech oder Asphalt aufgebracht, um die notwendige Wasserfes t iglceit sicherzustellen. Bei diesem Aufbau stellt die Tiüftungsschieht 15A. die notwendige Abzugsmöglichkeit für den Wasserdampf dar. Bei Bedarf kann, auf der obersten Schicht von Pe'ch oder Asphalt Sand aufgetragen, werden.
Fig. 2A zeigt die doppelte Anwendungsmöglichkeit der Kombinationsfolie 11 sowohl als Dachhaut als auch als Kehlmaterial. Die Folie
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11 wird in Roller, geeigneter Breite hergestellt, vorzugsweise 36 oder 48-inch (91,2 bzw. 121,9 cm). Die Kombinationsfolie bat einen Kantenteil TiC, (vgl. Pig. 2B), der keine Schaum-Schicht .15 trägt, und der die. .offenen.Stöße 11D zu überlappen geeignet ist. Die Unterseite des Kantenteils 11C ist Kit einen Zbntaktkleber versehen, so daß eine direkte Verbindung zwischen »Ι den Pollen 14 erfolgt. Eine Ankeilung 1? ist in üblicher Weise zwischen der Verschalung und einer Wand 16 vorgesehen. Die Kombinationsfolie 11 wird über die Ankeilung 17 'geführt und endet an"der Wand 16. Sine Klebersciiicht 12 verbindet die Polie mit der Oberfläche der Ankeilung 17. Ein passender Streifen der Kombinationsfolie 11 ist als Kehlung 18 zugeschnitten; dieser hat einen. Kantenteil 110, der verbunden ist mit dem Polienteil 19 der Kombinationsfolie 11, die ihrerseits auf der Ankeilung 17 liegt, verbunden durch ein Klebe- oder Kastixband, um eine direkte Polie-auf-Polie-Verbindung zu schaffen. Der Teil der Kehlung 18, der eine Schaumschicht trägt, ist ausschließlich senkrecht verlegt und in geeigneter Weise auf der Oberfläche der Wand 16 aufgebracht, und zwar über der Stelle, an. der die Oberfläche 21 der Wand mit der Ankellung 17 verklebt oder sonst in geeigneter Weise abgedichtet ist. Dieser Aufbau verhindert das Einsickern, von feuchtigkeit an. der Verbindungsstelle von Kantenteil und Ankeilung,, Die Abdeckkehlung 22 überlappt das Oberteil der Wand 16 und reicht in. bekannter Weise über den senkrecht verlegten. Seil der als Kehlung verwendeten Kombi- » nationsfolie 18.
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j.m Ausführungsbeispiel nach Pig. 2B ist kein "besonderer KeTiI-teil vorgesehen.. Die Kombinationsfolie 11B wird über die Aniceilung 17B hochgeführt und endet in einem senkrechten üleil, •ier dui-ch eine Kleberschicht 12B mit der senkrechten Fläche 21B der Wand 163 verbunden ist. Die- Folie 11B ist mit, einer Glasfaserverstärkung 13B versehen; eine Kante der Folie 11B trägt am Kantenteil 110 keine Schaumschicht 15Bi Dieser Kantenteil wird, direkt auf den Folienteil der vorherverlegten Kombinations- ™ folie 11p geklebt. Da an dieser Verbindungsstelle die poröse Schaumschicht weggelassen ist, kann an dieser Stelle kein Einsickern von Feuchtigkeit auf die Dachverschalung eintreten. Es wird darauf hingewiesen, daß es entscheidend für eine gleichmäßige Entlüftung ist, daß die poröse Schicht sonst durchgehend ist, so daß entstehender Dampf durch die poröse Schicht 1-5 hindurchtreten kann und an mit dem Pfeil V gekennzeichneten Stellen entweichen kann. .
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?ig. 3 und ]?ig. 4 zeigen Vor- und Endstufen einer Dachkanten- . : bzw. Traufenkonstruktion unter Verwendung der erfindungsgemäßen Kombinationsfolie. Zum Zweck der Erklärung ist in Fig. 3 und 4 ein Stück der Dachkante gezeigt, die aus der Verschalung 26 und der isolierenden Faserschicht 27 besteht. Wie in.Fig, 3 gezeigt ist, liegt die Dachverschalung 26 auf einem Träger 28 auf; diese Konstruktion enthält einen an sich bekannten Dachabschlußträger · 29, der an seiner Stirnseite ein Bogenstück: 30 aufweist. Die vorgefertigte Kombinationsfolie 11 ist auf der äußeren Oberfläche
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der ]?as ermatte 27 und an der Dachkante 29 mittels einer Klebeschicht 12 befestigt. Die Komtinationsfolie 11 hat eine poröse Unterschicht wie in Fig. 1A und *1B beschrieben, und verläuft abwärts über den senkrechten Teil der Dachkarite 29 und endet vorzugsweise an der Auflage kante des Trägers 28.
In der Konstruktionsstufe gemäß Pig. 4 ist die Traufenausführung durch Anfügen einer bekannten Holzunterlage 31 mit Sandleiste 32 vervollständigt, die mittels Hageln 33 an der Dachkante 29 und der Verschalung befestigt sind. Eine Ausnehmung 34 is"k zwischen der Dachkante 29 und der Holzunterlage 31 vorgesehen, um 'zu verhindern, daß die Holzunterlage 31 gegen die Kante 29 preßt und das poröse Material zusammenquetscht, wodurch die Entlüftungsfähigkeit der Kombinationsfolie entfallen würde. In ähnlicher Weise schafft die abgerundete Oberfläche 30 der Kante 29 einen Hohlraum 36, wodurch das Zusammenquetschen der Schaumschicht durch die Holzunterlage 31'und die Sandleiste 32· verhindert wird. Ein Verbindungsstreifen 37 wird auf die Oberfläche der Kombinationsfolie aufgebracht und stößt gegen die Sandleiste 32. Eine,Klebeschicht 38 ist auf die Oberfläche des waagerechten Schenkels der Sandleiste und dem Verbindungsstreifen 37 aufgebracht. Darauf ist eine Kehlung 39 befestigt, durch die eine wasserdichte Ausführung erreicht wird, die das Eindringen von Wasser zwischen der Oberfläche der Kombinationsfolie 11 und der Unterseite des waagerechten Schenkels der Sandleiste 32 verhindert.
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Bei der erfiEdungsgemäßen. Eindeckung "unter Verwendung von Plastikschaum wird der Folienteil aus irgendeinem geeigneten synthetischen Material hergestellt, bei dem durch Einlagerung von Yerstärkungseinlagen bereits eine dünne Schicht in die lage versetzt ist, den Erfordernissen einer Dacheindeckung gerecht zu werden. !Für die Herstellung der Folien kommen folgende thermoplastische Materialien in Frage: chloriertes Polyäthylen, Chlorosulfopolyäthylen, Polyvinylchlorid, Polychloropren, Polyisobutylen und Polyvinylfluorid. Die Folie ist hochelastisch und verträgt die Zugprüfung über einen Dorn von 3,2 mm. Die Plastikfolie mui3 auch bei niedrigen, !temperatureη elastisch sein, und eine Bruchtemperatur unter G0C ist wünschenswert, vorzugsweise unter -50O. Bevorzugte Plastikmaterialien sind solche, die zu einer Folie verarbeitet werden können, die bei so niedriger Temperatur noch elastisch ist und für., die. eine Zugabe von nicht mehr als 15 Teilen Weichmacher auf 100 Teile Kunstharz - mögliehst zwischen 0 und 10 Teilen - in Frage kommt; am brauchbarsten sind Elastomere. Vorzugsweise haben die Folien eine maximale Dehnbarkeit von wenigstens 100 %, eine Zugfestigkeit von wenigstens
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56,24kg/cm , eine Reißfestigkeit. (ASTMD 1004) von wenigstens 7,03 kg/cm , geringe Wasserdampf'durchlässigkeit und hohe Beständigkeit gegen Lösungsmittel und Chemikalien. Die Dicke der Folien kann zwischen etwa 0,1 - 1,9 mia variieren, bevorzugt sind 0,38 1,52 mm.
Bei der Herstellung der Folie können verschiedene Zuschlagstoffe wie Füllstoffe, Pigmente,. Stabilisatoren usw. zugefügt werden.
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-3?üllstoffe werden im allgemeinen vernünftigerweise beigegeben in Abhängigkeit von den endgültig gewünschten Eigen.scb.aften der Folie wie Dehnbarkeit, Steife, Bruchtemperatur usw. Die Abso.lutmengen für Füllstoffe und Pigmente können, zwischen 20 und 500 !eilen -'vorzugsweise zwischen. 50 und 200 !Teilen - auf 100 Seile Kunstharz variieren, und zwar in Abhängigkeit von dem jeweils verwendeten. Kunstharz und den gewünschten. Eigenschaften. Als Beispiel für geeignete Füllstoffe, die zur Herstellung der Folie verwendet werden können, kommen in Frage: Kieselerde oder Kieselgel, Silikate wie CaIζium- oder Erdalkalisilikate; ebenso !materialien, die Silikate enthalten wie Kieselgur, Bimsstein, oder Stein- oder Asbestpulver, ferner andere Füllstoffe wie Kohle,. Graphit, Cryolith, Asbestfasern, Sand, Kaolin, Calzlumcarbonat, Asche und lextilfasern. . _
Organische und mineralische Pigmente können in die Folie eingebettet werden. Beispiele hierfür sind litandioxyd, Ruß, Antimontrioxyd, Eisenoxyde, Phtaloxyamine und andere. Man. kann sie einzeln oder in Mischungen verwenden. Die Zusatzmengen, können variieren von etwa 2 bis 50 Seilen auf 100 Gewichts teile der · Kunstharzmischung. Für schwarzgefärbte Folien genügen, im allgemeinen "5 Teile Ruß, während Undurchsiohtigkeit bei Folien erreicht wird, wenn, vorzugsweise zwischen 28 und 38 Gewisciitsteilen !Ditandioxyd zugefügt werden. Kleine Mengen anderer Pigmente können, mit Titandioxyd kombiniert werden, um Pastelltönungen zu erhai-
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ten. Gleichzeitig mit ihrer eigentlichen Funktion als Parb-.träger wirken Pigmente wie üitandioxyd oder Ruß als Abschirmung gegen die zerstörerische Einwirkung von UV-licht und bewirken' einen ausgezeichneten Schutz; für das Kunstharz. Ruß· ist* ein ausgezeichnetes Verstärkungsagens für chlorierte Polyäthylene. Pigmente wie Ruß und Eisenoxyd können bedarisweise sowohl als Füllstoff als auch als Pigment verwendet werden.
Die als Dachhaut gemäß der Erfindung verwendeten Folien bedürfen einer Verstärkung, die wünschenswerterweise eingekaspelt oder aufkaschiert ist und vorzugsweise mitten in der Folie plaziert ist, so daß die Plastik der Folie durchgehend ist trotz der Einlagerung der Verstärkung. In dieser Weise werden vorzugsweise dünne Plastikschichten verwendet, um die Folie in Sandwichärt herzustellen mit Einlagerungen von Glas oder anderen geeigneten Stützmaterialien wie z.B. Glasgewebe, das unter dem Handelsnamen "Victor' S 229" bekannt ist, wobei nur Druck und Hitze angewendet werden (Druck etwa 80 psi; Temperatur etwa 2500F). Bei Bedarf werden Klebemittel bei der Vorbereitung des Sandwichaufbaus verwendet. In ähnlicher Weise kann die Folie in Sandwichbauweise aus einer großen Anzahl von Stoffen aufgebaut werden, wie z.B. mit Asbestfilz, der mit Neopren und Masonit imprägniert ist* Falls es gewünscht ' wird, kann das Versteifungsmateriai nur auf einer Seite der Plastikfolie aufgebracht werden, um eine Schichtung zu erhalten, in der die Piastik£olie als äußere oder obere Fläche dient
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.und das aridere Material die Unter- oder Rückseite für die !Folie abgibt. Jedoch bei Einkapselung der Verstärkung ist die Abgrenzung der Plastikfoiie nicht so deutlich, als wenn z.B. ein Asbestfilz zur Kaschierung verwendet wird,.
Das thermoplastische Kunstharz, das hauptsächlich für die Herstellung einer Folie verwendet wird, ist elastomeres, chloriertes, lineares Polyäthylen mit 25 bis 40 Gewichtsprozent Chlorgehalt, das eine Yerglasungstemperatur von nicht, höher als 1O0C hat und eine Kristallisationsneigung von nicht mehr als 10 $ aufweist, die festzustellen ist durch, das JTichtvorhandensein eines Spitzenwertes bei einer endothermischeη Differentialanalyse bei der
Schmelztemperatur des Polyäthylens, von dem ausgegangen wurde. In dieser V/eise chloriertes Polyäthylen kann kombiniert werden mit Füllstoffen und Stabilisatoren, zur Herstellung besonders hochwertiger Dachhautfolien, die in. besonderem Maße die an eine Dachhaut gestellten. Anforderungen vereinigen, wie Wetter- und Färbteständigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen. Wasser und Feuer, Elastizität auch bei niedrigen Temperaturen, Hitze-, Licht-, Abrieb-, Druck-, Chemikalien- und Fettresistenz, sowie geringes' Erfordernis von Weichmachern. Eine besonders bevorzugte Folie wird hergestellt bei Verwendung eines größeren leils - ungefähr. 75-95 - von. chloriertem, linearem Polyäthylen mit 25 - 40 # j Chlorgehalt, einer Verglasungstemperatur von nicht höher als i 100C und e.iner Kristallisätionsneigung von nicht mehr als 10. #;;
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ale durch thermische Dlfferentialanajyse festzustellen, Ist und einer Struktinsiskositat zwischen etwa 1,0 bis 2.0 dl/giiT in. ο-Dichlorbenzol bei 1000C und ferner einem geringeren Anteil etv/a 5-25 /« - eines chlorierten, linearen. Polyäthylens von. 30-40$ Gew. Chlorgehalt mit einer ¥erglasungstemperatur von nicht höher als 50C, Kristallisation nicht mehr als 1 fo und einer Strukturviskosität zwischen, etwa 3,5 üecL 4.'8. dl/gm in O-DiJ»fc|- chlorbenzol bei 10O0G. (j
Beispiele für brauchbare thermoplastische Materialien für die Herstellung der Schauraschicht sind: Polyurethan, Polyäthylen, chloriertes Polyäthylen, und Polyvinylchlorid. Bei der Zusammenfügung mit der Plastikfolie ist die äußere Oberfläche des Schaums frei von der Haut, die sich gewö.hnlich während der Herstellung bildet, so daß die. Schaumporen offen an der Oberfläche : liegen. Die Dicke der Schaumschicht kann, in der Größenordnung zwischen etwa 0,51 mm und 12,7 mm liegen? sie liegt vorzugs-
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weise zwischen. 0,76 mm und 3,81 mm. Schäume von der brauch- . ^ baren Dicke können direkt hergestellt werden, werden, aber vorzugsweise abgeschnitten oder abgehobelt (sliced) von dickeren lagen, wodurch erreicht wird, daß die Oberflächenporen, offen sind. ? ,
Die erfindungsgeraäße, vorgefertigte Kombinationsfolie wird vorzugsweise hergestellt duxeh ELebeverbindung der Plästikfolie mit einer Schicht flexiblem Schaums oder einer, anderen porösen
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Schicht, Ein physikalisch trocknendes Polychloroprenkunstharζ kann als Beispiel eines, geeigneten Klebers angeführt werden, obgleich auch verschiedene andere hochfeste Kleber,, hauptsächlich elastomere Kleber, Verwendung finden können. Die Klebeschicht wird vorzugsweise auf der Polienoberflache aufgebracht und die poröse Schicht fortlaufend leicht unter 2uliilfenahine eines V/alzenpaares in Kontakt mit der kleberbeschichteten Folie gebracht. Bei Verwendung von Plastikschaum zur Herstellung der Kombinationsfolie wird diese dann erhöhten Temperaturen ausgesetzt, vorzugsweise zwischen 49'0C-und 1090C, und zwar für etwa 1/2 bis 5 Minuten, um den Kleber zu trocknen. Die Kombi-? nationsfolie kann auch hergestellt werden durch direkte Verbindung der Folie mit der Schaumschicht bei hoher Temperatur ohne Verwendung eines Klebers. Die Folie kann auch hergestellt werden durch direktes Auftragen einer schaumbildenden Mischung auf die Plastikfolie, Dachpappe u. dgl. oder durch Herstellung einer Sandwichkonstruktion von verschäumbarem Material zwischen zwei solchen Schichten, die dann aufgeschnitten werden, so daß -man zwei vorgefertigte Kombinationsfolien erhält. Ein typisches Verfahren zur Einlagen-Eindeckung unter Verwendung der erfindungsgemäßen Kombinationsfolie ist im folgenden beschrieben:
Ein Kleber wird auf einer sauberen, trocknen Dachverschalung wie Sperrholz, Steinbeton, Stahl oder einem anderen Material mit einer Rolle oder einem anderen Auftragegerät verteilt. Die · Kombifolie wird auf den Kleber aufgerollt und dann durch Bürsten oder Rollen in guten Kontakt damit gebrachtj die Verbindungsstellen können unter 'Verwendung von. Kleber überlappt wer- - »
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den und - falls gewünscht - mit einem Band abgedichtet werden. Die Kantenteile der Kombifölie können ohne Schaumschicht für die Überlappungsverbindungen hergestellt werden. Die aufzuwendende Arbeitszeit hangt von dem verwendeten Kleber ab. Dann werden Kehlungen angebracht, um die Eindeckung zu vollenden.
3s ist klar, daß die Schaumschicht auch zuerst aufgebracht werden kann und daran anschließend ein separates Aufkleben der Polie erfolgt. Gleichfalls können andere poröse Unterlagen, wie nichtverfilzte Faserdecken, z.B. aus Polypropylen, auf die Dachverschalung aufgeklebt werden; hierauf kommen eine lage Pech, Pilz usw. wie in Verbindung mit Fig·,- 1 B beschrieben ist.
Die Bruchabsorbtionstoleranz der erfindungsgemäßen Eindeckung ist durch das Diagramm in Fig. 5 demonstriert. Gemäß dem Diagramm sind die Dehnungskräfte gegen die Bruchöffnungeii bei 23,50O aufgetragen. Hieraus geht die relative Überlegenheit der rückseitig porös kaschierten Folie hervor, während das Materiai, z.B. konventionelle Dachpappe ohne elastische poröse Unterlage (Kurve A) eine Dehnungsgrenze, bei der der Bruch eintritt, von unter etwa- 1,59 mm. hat. Die Plastikfolie, wie sie im untenstehenden Beispiel 1 beschrieben und in der Erfindung vorgesehen ist, aber ohne poröse Rückseite, hat eine Dehnungsgrenze, bei der der Bruch eintritt, von etwa Ti95 Mn. Das mit einer offenporigen Schaumschicht auf der Rückseite beschichtete Material gemäß, der Erfindung hat eine Dehnungsgrenze, bei der der Ba?uch eret nach 15,9 mm eintritt.
Per obige lest wurde durchgeführt, indem 50,8 cm des Testmate-
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rials aufgebracht wurden auf zwei getrennte Stücke Sperr-' holz von 15j9 mm Stärke und ungefähr 30,48 cm Länge. Die beiden Sperrholzstücke wurden zusammengestoßen, so daß sich eine Fläche von 60,96 cm ergab. Der Teststreifen in einer Länge von 50,8 cm und einer Breite von 5>08 cm-wurde auf die. zusammengestoßenen Sperrholzteile aufgebracht, wobei er die Stoßfuge überlappte und je 5»08 cm an den Außenseiten der Sperrholzteile für Griffe freiließ (vgl. [Deilzeichnung im Diagramm).
Der Testkörper wird der -Länge nach auseinandergezogen, -um. eine Öffnung an jener Stelle, an der die beiden Sperrholzteile zusammenstoßen zu erhalten. Die Daten bis zum Bruch werden aufgezeichnet, d.h. die Strecke des Auseinanderweichens der Sperrholzstücke und der Bruchpunkt und die Belastung werden aufgezeichnet. Bei Kurve A wurden zwei Schichten der herkömmlichen asphaltimprägnierten und beschichteten Dachpappe verwendet. Bei Kurve B wurde eine Schicht chlorierten Polyäthylens mit eingebetteten Glasfasern getestet. Kurve G zeigt die Testergebnisse einer Schicht chlorierten Polyäthylens, die Glasfasern eingebettet enthielt und auf der eine dünne Schicht Polyurethanschaum als Unterlage aufgebracht war.
Es ist offensichtlich, daß jegliches Unterlägmaterial, das . I porös ist und vorzugsweise fäulnisbeqtändig sein sollte, und. j das von sich aus keine Feuchtigkeit anzieht, offenporigen · , I Schaums, wie oben beschrieben, verwendet werden kann. Verwendbare Materialien sind z.B. verfilmtes, verflochtenes, geweb-
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tes oder anderweitig ineinandergreifendes Fasermaterial, Ils . ■besondere Beispiele werden genannt, sogenannte "in-door/outaoor"-Decken, die im Handel erhältlich sind und von denen einige aus Polypropylen hergestellt sind, andere auswanderen Fasern wie .Nylon-, Acryl-Fasern u,ä, . .
Ss ist wünschenswert* daß die "bei 'der so gearteten Eindeckung verwendeten Kleber, eine hohe Anfangsklebkraft haben, schnell abbinden, gegen Hitze und Feuchtigkeit resistent sind und gute Alterungsbeständigkeit aufweisen, hohen Festkörpergehalt ™ haben und leicht zu verarbeiten sind. Drei Haupttypen von Klebern können verwendet werden, nämlich warmschmel.zende Typen wie z.B." iDach.asph.alt, in Wasser emulgierter Latex, und physikalisch, trocknende, elastomere Mischungen.· Beispiele solcher Klebemittel nach HandeUsn-a^men und chemischer Zusammensetzung sind-: Flintkote Nr. 746 (gummiverschnittener Asphaltkleber auf Wasserbasis); Flintkote Nr. 231 (weißer Latexkleber)j Rubber-weld 3004 (Kontaktkleber auf Gummibasis),* 3M Kleber EO-1828 (ein synthetischer Kontaktkleber auf Gummibasis, in organischem Lösungs- ä mittel). Der bevorzugte Kleber ist ein physikalisch trocknender elastomerer Kleber, aus Neopren oder chloriertem Polyäthylen, der als Sikkativ Stoffe wie Magnesiumoxyd, Zinkoxyd und ähnliche enthält, zusammen mit oxydationshemmenden Stoffen; diese Sikkative und oxydationshemmenden Mittel sind allgemein bekannte Stoffe.
Das folgende 'Beispiel, in dem Anteile und Gewichtsprozente angeführt sind, ist eine Erläuterung der Erfindung; ■
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- 20 -
Beispiel 1
Eine Plastikfolie folgender Zusammensetzung wurde hergestellt
geile
Chloriertes Polyäthylen = 90
Chlorgehalt = 30 lfa
Strukturviskosität = 1,5
Kristallisation = 1 fo-Verglasungstemperatur = -100C.
Chloriertes Polyäthylen 10
Chlorgehalt = 40 fo , .
Strulcturviskosität = 4>0
Kristallisation = 1
Yerglasungstemperatur = -100C. ·
"Epoxyd 201» e.W. (3,4-Epoxy-6-methylcyclomethyl-3ι4epoxy-6, methylcyclohexankarboxylat)
Pentaerythrit 1
"Ionol" e.W. (2,6-Di-tertiäres Butyl-4-methyl-phenol) 1
Ruß 3
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Dioctylphthalat . 6,4
Atonit (Calciumcarbonat) 150
Die obengenannte Mischung wurde zu einer Folie verarbeitet, indem sie zuerst mit einem Henschel-Mischer gemischt wurde, in einem Banbury-Gerät bei ungefähr 1600C Reaktionstemperatur geknetet wurde, ausgewälzt wurde in einer Farrell-Gummimühle bei ca. 165° - 1670C V/alztemperatur und schließlich kalandert wurde in einer Yierwalzeneinheit (hergestellt von der Farrell Corp. of Ansonia, Connecticut). Die Foliendicke betrug 0,61 mm.
Eine offen gewebte Glaseinlage ("Victor" S 229) wurde in Sandwichweise zwischen zwei Lagen der im Beispiel 1 genannten chlorierten Polyäthylenfolie bei einer Temperatur von 1500C und einem Druck von 5>63 Eg/cm eingebracht. Das fertige Sandwich war 0,61 mm dick und war eine richtige Einschichtfolie, bei der die Einlage völlig eingekapselt war im chlorierten Polyäthylen, so daß das Kunstharz durch die Gewebeöffnungen aufeinander zu liegen kam.
Eine Schicht von flexiblem offenporigen Polyurethanschaum wurde hergestellt durch Aufschäumen einer schaumbildenden Mischung, die folgende Zusammensetzung hatte:
44»6 Teile Toluoldiisocyanat
100 !eile Polyoxypropylentriol, erhältlich unter dem Handelsnamen "Actol" 31-56IrIoI ■■ u 009884/0653 ^ü^
» ■ -.■■..: - 22 -
= 10 rieile Fluortrichloraethan, erhältlich, unter dem Eandels-
namen "Genetron" 11 .
1,5 Teile eines Silikonöl-CRykol-Mischpolymerisats als Si- _v
likonemulgator ,. -
1,0 Teile eines Aminkatalysators, erhältlich, unter dem Warenzeichen "Dabco" 33 LV
0,3 Teile eines Zinnoctoats und
3,5 Teile Wasser. . ■ ■
Eine ausreichende Menge der schaumMldenden Mischung wurde auf eine Unterlage aufgetragen, um Schaum in ausreichender Dicke herzustellen, von dem mit heißen Drähten eine Schicht von nur 2,54 ram abgeschnitten wurde". Diese dünne Schaums chi cht wurde dann aufgeklebt auf die mit Verstärkungseinlage versehene dünne Polyäthylenfolie, indem die eine Oberfläche der Folie mit einem Butatien-acrylnitril-Kleber mit einem aromatischen Lösungsmittel beschichtet v/orden war. Der Kleber ist unter der Bezeichnung 566-1 HeatSeal Adhesiv von Clifton Adhesive, Inc. erhältlich.■'Anschließend wurde eine Oberfläche der dünnen, flexiblen Polyurethanschicht in Kontakt mit der Klebeschicht gebracht. Diese Kombination und Verbindung von Folie und Schaum wurde nachbehandelt, indem'der Kleber bei einer Temperatur von 122,20G eine Minute lang getrocknet wurde. .
Die vorgefertigte Kombinationsfolie aus Folie und Schaumschicht wurde auf ein Dach aufgebracht, wobei sie direkt mit der Fasermatte verbunden wurde, die als Isolation auf einer Dachverschalung auflag. Dabei wurde ein Aufitrich eines Klebers verwendet, der zusammengesetzt war aus 100 !eilen einer
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IAD ORlGiNAL J
j55 ^igen Lösung von Polychloropren, 4 Seilen Magnesiumoxid, 5 Teilen Zinkoxyd, 20 Seilen Faser-Eüllstofi, 50. Seilen Kunst-· harz als Bindemittel und 2 Seilen eines Antioxydationsmittels, das unter dem Warenzeichen "Salba Special" erhältlich ist. Beobachtungen der Eiiideclcurig über einen längeiren Zeitraum zeigten, daß tatsächlich kein Wasserdampf vorhanden war, der Blasen bilden konnte, ein Umstand, der normalerweise eingetreten wäre bei einer solchen Bauweise, bei der eine einzige Dachhautschicht ohne offenporigen Schaum verwendet worden war.
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Claims (5)

  1. Patent- (Schutz-) Ansprüche . . ■
    (i.) Verfahren zur Eindeckuiig eines Daches, wobei die Verschalung mit einer wasserundurchlässigen Schicht abge-. deckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine poröse- ,. Unterschicht aus Kunststoffschaum auf der Verschalung angebracht wird, wobei diese Unterschicht aus porösem, synthetisch hergestellten Kunststoffschaum besteht, s.B. offenporigem Polyurethanschaum oder einem Schaumfaserstoff, dessen Fasern in besonderem Maße wasserabweisend, sind, so daß vorhandener Wasserdampf frei abziehen kann und dass hierauf eine wasserundurchlässige Schicht be-s festigt wird,
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem verwendeten Eindeckmaterial an einer Kante die
    .Unterschicht weggelassen wird, und»daß die flexible Unterschicht=aus aneinanderstoßenden Streifen hergestellt wird, die im wesentlichen eine durchgehende Lage schaffen, wobei die Deckschichten einander überlappen.
  3. 3. Eindeckmaterial zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder beiden vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kombinationsfolie gebildet wird', die eine wasserundurchlässige Deckschicht (9, 11» 13, 14A1 HB) aufweist, die auf einer flexiblen Unterlage (15, 15A, 15B) aus porösem synthetisch, her-
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    •AD ORIGINAL
    gestellten Kunststoff schaum z.3. offenporigen Polyurethanschaum oder einem Schaumfaserstoff "besteht, dessen Fasern in besonderem Maße vreisserabweisend sind, befestigt ist.
  4. 4. Eindeckmaterial nach Anspruch 3, dadurch, gekennzeichnet, daß die Deckschicht aus Plastikmaterial besteht, z.B. chloriertem Polyäthylen. ■
  5. 5. Eindeckmaterial^ nach einem oder beiden der vorhergehenden Ansprüche 3 und 4> dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht Verstärkungsmaterialien (13) enthält, z.B. Glasfasern, und daß eine Kante (HG) vorgesehen ist, die nicht mit einer Unterschicht versehen ist.
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    Leerseite
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