DE803026C - Rad, insbesondere fuer Rollschuhe - Google Patents
Rad, insbesondere fuer RollschuheInfo
- Publication number
- DE803026C DE803026C DEP17655A DEP0017655A DE803026C DE 803026 C DE803026 C DE 803026C DE P17655 A DEP17655 A DE P17655A DE P0017655 A DEP0017655 A DE P0017655A DE 803026 C DE803026 C DE 803026C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- layers
- fabric
- wheel
- rubber
- wheel according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 18
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 14
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 claims description 10
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 claims description 10
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 claims description 5
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 claims description 5
- 229920005989 resin Polymers 0.000 claims description 3
- 239000011347 resin Substances 0.000 claims description 3
- 239000000835 fiber Substances 0.000 claims description 2
- 238000009998 heat setting Methods 0.000 claims 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims 2
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 29
- 230000005764 inhibitory process Effects 0.000 description 3
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000011094 fiberboard Substances 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 239000002356 single layer Substances 0.000 description 1
- 238000013517 stratification Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C17/00—Roller skates; Skate-boards
- A63C17/22—Wheels for roller skates
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S238/00—Railways: surface track
- Y10S238/01—Track structure assembled by gluing
Landscapes
- Laminated Bodies (AREA)
- Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 26. FEBRUAR 1951
pi7055XI/77bD
Die Erfindung betrifft Verbesserungen der Ausbildung und Zusammensetzung von Rädern, und
zwar insbesondere von Rädern für Rollschuhe.
Räder für Rollschuhe müssen hart sein, um der Abnutzung zu widerstehen, sie sollen nicht zum
Gleiten neigen und in der Benutzung so geräuschlos wie möglich arbeiten, und ferner sollte übermäßige
Hemmung vermieden sein.
Der Erfinder hat viele Werkstoffe und Werkstoffkombinationen erprobt, um die Geräuschlosigkeit
und Leistungsfähigkeit von Rollschuhrädern zu verbessern, jedoch hatten alle Werkstoffe einen oder
mehrere Nachteile. So sind z. B. alle Stahlräder sehr geräuschvoll und neigen zum Gleiten, alle
Gummiräder rufen eine zu große Hemmung hervor, und alle Räder aus TToIz neigen zu ungleichmäßigem
Verschleiß und geben Anlaß zum Gleiten, während alle aus vulkanisiertem Werkstoff hergestellten
Räder zwar im Gebrauch geräuschloser sind als Metallräder, jedoch ebenfalls eine Neigung
zum Gleiten zeigen. Was Werkstoffkombinationen anlangt, so wurde ermittelt, daß Schichtungen aus
Gummi und Holz nicht in befriedigender Weise zur Bindung miteinandef gebracht werden können und
daß die Verwendung von Schrauben oder Nieten ein Splittern des Holzes längs der Faserung zur Folge
hat. Auch Holz und vulkanisierte Schichten können nur schwer miteinander gebunden werden und
haben außerdem einen zu niedrigen Reibungskoeffizienten, während Räder, die aus Schichten
von Gummi und Metall zusammengesetzt sind, den Boden beschädigen.
Schließlich wurde eine geeignete Lösung der Aufgabe gefunden, und diese ist Gegenstand der
Erfindung.
Räder gemäß der Erfindung werden aus geschichtetem Werkstoff hergestellt, das aus abwechselnden
Gummilagen und Lagen aus Gewebe besteht, das mit synthetischem Harz getränkt ist.
ίο Für Räder mit etwa 21 mm (Ve") bis etwa 28 mm
(iVe") Breite sind mindestens fünf Gummilagen
und mindestens sechs Lagen aus harzgetränktem Gewebe notwendig, und für Räder mit einer größeren
Breite hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Zahl der Gummischichten nicht höher als zehn und
der der harzgeträrikten Gewebeschichten nicht höher als elf zu wählen, um zu befriedigenden Ergebnissen
zu gelangen.
Für die äußeren, die Seitenflächen der Räder bildenden Lagen wird geträrikter Werkstoff doppelter
Dicke verwendet oder zwei Lagen getränkten Werkstoffes der üblichen Dicke, der für diesen
Zweck benutzt wird. Die äußeren Kanten der Außenlagen werden mit einer Abrundung versehen,
um ein Spleißen und übermäßige Abnutzung zu verhindern.
Der Werkstoff für die inneren und äußeren Lagen kann derselbe sein, und zwar grobes, aus Asbestschnur
gewebtes Tuch, das mit in der Wärme bindendem synthetischem Harz getränkt ist. Es wurde
jedoch gefunden, daß im praktischen Gebrauch etwas bessere Ergebnisse erzielt werden, wenn getränkte
Asbestfaserplatten für die äußeren Lagen benutzt werden.
Wenn weniger als fünf Gummilagen verwendet werden, hat es sich gezeigt, daß die Breite der
Gummilagen, die sich mit dem Boden in Berührung befindet, eine übermäßige Hemmung hervorruft.
Wenn mehr als zehn Gummilagen benutzt werden, wird die Stärke der Stofflagen so gering, daß sie
nicht die genügende Widerstandsfähigkeit haben, um den Gummi zu stützen.
Räder der gewünschten Größe werden aus Platten des geschichteten Werkstoffs herausgebohrt
und zur Aufnahme des einzupressenden normalen Nabensitzes mit einer Bohrung versehen.
Diese und weitere Einzelheiten der Erfindung verkörpert an Rollschuhrädern gemäß der Erfindung
werden nachfolgend in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben, die eine vorzugsweise
Ausführungsform beispielsweise darstellen.
Fig. ι ist eine perspektivische Darstellung eines
vollständigen Rades;
Fig. 2 ist eine Aufsicht des Rades, teilweise im Schnitt, um die Zwischenlagen sichtbar zu machen.
Bei dem dargestellten Rad handelt es sich um ein
solches mit einem Durchmesser von etwa 52 mm (21Ae") und einer Breite von etwa 25 mm (1")· Der
übliche Durchmesser von Rollschuhrädern beträgt etwa 46 mm (iVe") bis etwa 56 mm (23Ae"). Das
Rad wird mit einer Zentralbohrung von etwa 21 mm (Ve") versehen, die der Aufnahme des einzupressenden
Stahlsitzes 2 für die Nabe dient. Die Kanten 3 des Rades werden abgerundet, und zwar
mit einem Radius von etwa 6 mm (1A"), was sich zur Vermeidung einer übermäßigen Abnutzung der
Kanten eines Rades dieser Abmessungen als wirksam erwiesen hat.
In der Masse des Radkörpers sind acht Gummilagen 4 vorgesehen und sieben Lagen 5 aus grob
gewebtem Asbesttuch das mit einem in der Wärme abbindenden synthetischen Harz getränkt ist. Das
Asbesttuch, das für die Zwischenlagen benutzt wird, hat sieben Fäden auf etwa 25 mm (1"). wobei die
Fäden einfach als Kette und Schuß verwebt sind. Die unterschiedlichen Lagen wechseln miteinander
ab, und die äußeren Lagen 6, welche aus dem gleichen getränkten Stoff oder vorzugsweise aus Asbestfaserplatten
mit Harz getränkt hergestellt sind, haben jeweils die doppelte Stärke derjenigen im
Innern der Masse. Die doppelte Stärke der äußeren Lagen kann auch durch Verwendung zweier Stofflagen
an Stelle einer einfachen Lage erzielt werden oder indem ein Tuch doppelter Stärke verwendet
wird, obwohl, wie oben erwähnt, vorzugsweise mit Harz getränkte Asbestfaserplatten verwendet werden.
Das fertige Rad weist harte und glänzende, glatte Seitenoberflächen von gutem Aussehen auf und eine
rauhe streifenförmige Lauffläche, wo die miteinander abwechselnden Lagen aus Gummi und Stoff
zutage treten. Nach dem Abdrehen stehen die Gummilagen leicht vom Stoff abgesetzt hervor, und
dieses gegenseitige Lagenverhältnis bleibt im Laufe der Abnutzung aufrechterhalten.
Die Wirkung eines solchen Rades während des Rollschuhlaufens ist offenbar folgende: Beim einfachen
Laufen werden die leicht vorstehenden Teile der Gummilagen zwischen die harten Stofflagen
zurückgedrückt, welche dann den größten Anteil der Last aufnehmen, und infolgedessen wird nur
eine geringe Hemmung hervorgerufen. Wenn jedoch, wie beispielsweise beim Kurvenfahren, sich
ein seitlicher Schub einstellt, neigt der Gummi dazu, während der Berührung mit dem Boden etwas
zwischen den harten Lagen herausgezogen zu werden, wodurch die Griffigkeit des Rades erhöht und
seitliches Abrutschen verhindert wird.
Claims (8)
1. Rad, insbesondere für Rollschuhe, gekennzeichnet durch geschichteten Werkstoff, bestehend
aus miteinander abwechselnden Lagen aus Gummi und Lagen aus einem mit in der Wärme abbindendem synthetischem Harz getränkten
Gewebe, wobei die äußeren Lagen aus dem letztgenannten Werkstoff hergestellt sind.
2. Rad nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch fünf bis zehn Lagen aus Gummi, die mit
sechs bis elf Lagen aus getränktem Gewebe abwechseln.
3. Rad nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Außenlagen von zweifacher Stärke
der Innenlagen.
4. Rad nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeich-
net durch die Verwendung von Asbest zur Herstellung des Gewebes.
5. Rad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das getränkte Gewebe aus grob
verwebter Asbestschnur besteht.
6. Rad nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die äußeren Lagen aus getränktem Asbestfaserstoff, die inneren Lagen aus grob gewebtem Asbestgewebe bestehen.
7. Rad nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch abgerundete Außenkanten.
8. Verfahren zur Herstellung von Rädern, insbesondere für Rollschuhe, gemäß Anspruch 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß aus Platten geschichteten Werkstoffs mit abwechselnden
Lagen aus Gummi und Lagen aus einem mit in der Wärme abbindendem künstlichem Harz getränkten
Gewebe, die auch als Außenlagen vorgesehen sind, Scheiben ausgebohrt und an den Kanten abgerundet sowie mit einer Axialbohrung
versehen werden, in die ein Normalsitz für die Radnabe eingepreßt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
3590 2.51
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB28395/47A GB631076A (en) | 1947-10-23 | 1947-10-23 | Improvements in wheels for roller skates and the like |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803026C true DE803026C (de) | 1951-02-26 |
Family
ID=10274940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP17655A Expired DE803026C (de) | 1947-10-23 | 1948-10-09 | Rad, insbesondere fuer Rollschuhe |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2485304A (de) |
| DE (1) | DE803026C (de) |
| GB (1) | GB631076A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1031192B (de) * | 1956-04-13 | 1958-05-29 | Franz Filthaut Spritzgusswerk | Laufrolle fuer Rollschuhe |
Families Citing this family (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2664317A (en) * | 1951-04-11 | 1953-12-29 | Raybestos Manhattan Inc | Composition roller skate wheel |
| US4699432A (en) * | 1985-11-04 | 1987-10-13 | Klamer R B | Dual material safety wheel |
| US5503466A (en) * | 1993-11-04 | 1996-04-02 | Wear And Tear, Inc. | Skate wheel |
| WO1996005972A1 (en) * | 1994-08-22 | 1996-02-29 | Eaton Scott D | Improved wheel for an in-line roller skate |
| US10981299B2 (en) * | 2014-08-07 | 2021-04-20 | Shark Wheel, Inc. | Structural complex mold |
| US11155050B2 (en) * | 2015-12-29 | 2021-10-26 | Bridgestone Americas Tire Operations, Llc | Tire with shaped tread |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US339382A (en) * | 1886-04-06 | Roller-skate wheel | ||
| US1532977A (en) * | 1924-04-25 | 1925-04-07 | Rubwood Inc | Composite vehicle wheel |
| US1687113A (en) * | 1926-11-10 | 1928-10-09 | William A Stockdale | Caster |
-
1947
- 1947-10-23 GB GB28395/47A patent/GB631076A/en not_active Expired
-
1948
- 1948-06-29 US US35890A patent/US2485304A/en not_active Expired - Lifetime
- 1948-10-09 DE DEP17655A patent/DE803026C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1031192B (de) * | 1956-04-13 | 1958-05-29 | Franz Filthaut Spritzgusswerk | Laufrolle fuer Rollschuhe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2485304A (en) | 1949-10-18 |
| GB631076A (en) | 1949-10-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE68906064T2 (de) | Luftreifen. | |
| AT389839B (de) | Verfahren zur herstellung einer schleif- oder polierscheibe und aus mehreren danach hergestellten scheiben bestehendes schleifoder polierwerkzeug | |
| DE2812968A1 (de) | Schuh mit sohle und oberteil fuer sportliche betaetigung im allgemeinen und training | |
| DD285386A5 (de) | Bauteil auf velours-gewebebasis und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE2744997A1 (de) | Fahrzeugluftreifen mit zwei oder mehreren nebeneinanderliegenden laufbaendern | |
| DE803026C (de) | Rad, insbesondere fuer Rollschuhe | |
| DE3204452C2 (de) | ||
| DE3803535A1 (de) | Ski mit profiliertem kasten | |
| EP0121862B1 (de) | Fahrzeugluftreifen | |
| DE2339941C3 (de) | Förderband für einen Zugseil-Gurtbandförderer | |
| DE1760395A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Teppichen | |
| DE3208664A1 (de) | Antriebsriemen | |
| DE1918146U (de) | Schnee-ski od. dgl. aus metallischem oder gepresstem material, vorzugsweise stahl. | |
| DE2202041A1 (de) | Riemen mit mehreren metallschichten und verfahren zur herstellung desselben | |
| DE2256826C2 (de) | Ringförmiger Körper | |
| DE2404803A1 (de) | Sportschuh, insbesondere tennisschuh | |
| DE2116488C3 (de) | Profilierte Laufsohle für Sportschuhe | |
| DE3042811A1 (de) | Sohle aus elastischem werkstoff | |
| DE2755438C3 (de) | Verfahren zur Verarbeitung von Rohr zu Flechtware | |
| DE1779263C3 (de) | Ringzylinderförmiger Gürtelrohling zum Flachaufbau eines bombierbaren Gürtelreifenrohlings und Verfahren zur Herstellung des Gürtelrohlings | |
| DE1560896B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von steifen Kunststoffschichtstoffen | |
| DE891064C (de) | Fussstuetze | |
| DE2234915B2 (de) | Förderband | |
| DEP0017655DA (de) | ||
| DE1986971U (de) | Schleif Putz oder Satimerscheibe |