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DE803026C - Rad, insbesondere fuer Rollschuhe - Google Patents

Rad, insbesondere fuer Rollschuhe

Info

Publication number
DE803026C
DE803026C DEP17655A DEP0017655A DE803026C DE 803026 C DE803026 C DE 803026C DE P17655 A DEP17655 A DE P17655A DE P0017655 A DEP0017655 A DE P0017655A DE 803026 C DE803026 C DE 803026C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layers
fabric
wheel
rubber
wheel according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP17655A
Other languages
English (en)
Inventor
Edward Samuel Marsh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE803026C publication Critical patent/DE803026C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/22Wheels for roller skates
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S238/00Railways: surface track
    • Y10S238/01Track structure assembled by gluing

Landscapes

  • Laminated Bodies (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 26. FEBRUAR 1951
pi7055XI/77bD
Die Erfindung betrifft Verbesserungen der Ausbildung und Zusammensetzung von Rädern, und zwar insbesondere von Rädern für Rollschuhe.
Räder für Rollschuhe müssen hart sein, um der Abnutzung zu widerstehen, sie sollen nicht zum Gleiten neigen und in der Benutzung so geräuschlos wie möglich arbeiten, und ferner sollte übermäßige Hemmung vermieden sein.
Der Erfinder hat viele Werkstoffe und Werkstoffkombinationen erprobt, um die Geräuschlosigkeit und Leistungsfähigkeit von Rollschuhrädern zu verbessern, jedoch hatten alle Werkstoffe einen oder mehrere Nachteile. So sind z. B. alle Stahlräder sehr geräuschvoll und neigen zum Gleiten, alle Gummiräder rufen eine zu große Hemmung hervor, und alle Räder aus TToIz neigen zu ungleichmäßigem Verschleiß und geben Anlaß zum Gleiten, während alle aus vulkanisiertem Werkstoff hergestellten Räder zwar im Gebrauch geräuschloser sind als Metallräder, jedoch ebenfalls eine Neigung zum Gleiten zeigen. Was Werkstoffkombinationen anlangt, so wurde ermittelt, daß Schichtungen aus Gummi und Holz nicht in befriedigender Weise zur Bindung miteinandef gebracht werden können und daß die Verwendung von Schrauben oder Nieten ein Splittern des Holzes längs der Faserung zur Folge hat. Auch Holz und vulkanisierte Schichten können nur schwer miteinander gebunden werden und haben außerdem einen zu niedrigen Reibungskoeffizienten, während Räder, die aus Schichten
von Gummi und Metall zusammengesetzt sind, den Boden beschädigen.
Schließlich wurde eine geeignete Lösung der Aufgabe gefunden, und diese ist Gegenstand der Erfindung.
Räder gemäß der Erfindung werden aus geschichtetem Werkstoff hergestellt, das aus abwechselnden Gummilagen und Lagen aus Gewebe besteht, das mit synthetischem Harz getränkt ist.
ίο Für Räder mit etwa 21 mm (Ve") bis etwa 28 mm (iVe") Breite sind mindestens fünf Gummilagen und mindestens sechs Lagen aus harzgetränktem Gewebe notwendig, und für Räder mit einer größeren Breite hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Zahl der Gummischichten nicht höher als zehn und der der harzgeträrikten Gewebeschichten nicht höher als elf zu wählen, um zu befriedigenden Ergebnissen zu gelangen.
Für die äußeren, die Seitenflächen der Räder bildenden Lagen wird geträrikter Werkstoff doppelter Dicke verwendet oder zwei Lagen getränkten Werkstoffes der üblichen Dicke, der für diesen Zweck benutzt wird. Die äußeren Kanten der Außenlagen werden mit einer Abrundung versehen, um ein Spleißen und übermäßige Abnutzung zu verhindern.
Der Werkstoff für die inneren und äußeren Lagen kann derselbe sein, und zwar grobes, aus Asbestschnur gewebtes Tuch, das mit in der Wärme bindendem synthetischem Harz getränkt ist. Es wurde jedoch gefunden, daß im praktischen Gebrauch etwas bessere Ergebnisse erzielt werden, wenn getränkte Asbestfaserplatten für die äußeren Lagen benutzt werden.
Wenn weniger als fünf Gummilagen verwendet werden, hat es sich gezeigt, daß die Breite der Gummilagen, die sich mit dem Boden in Berührung befindet, eine übermäßige Hemmung hervorruft. Wenn mehr als zehn Gummilagen benutzt werden, wird die Stärke der Stofflagen so gering, daß sie nicht die genügende Widerstandsfähigkeit haben, um den Gummi zu stützen.
Räder der gewünschten Größe werden aus Platten des geschichteten Werkstoffs herausgebohrt und zur Aufnahme des einzupressenden normalen Nabensitzes mit einer Bohrung versehen.
Diese und weitere Einzelheiten der Erfindung verkörpert an Rollschuhrädern gemäß der Erfindung werden nachfolgend in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben, die eine vorzugsweise Ausführungsform beispielsweise darstellen.
Fig. ι ist eine perspektivische Darstellung eines vollständigen Rades;
Fig. 2 ist eine Aufsicht des Rades, teilweise im Schnitt, um die Zwischenlagen sichtbar zu machen.
Bei dem dargestellten Rad handelt es sich um ein
solches mit einem Durchmesser von etwa 52 mm (21Ae") und einer Breite von etwa 25 mm (1")· Der übliche Durchmesser von Rollschuhrädern beträgt etwa 46 mm (iVe") bis etwa 56 mm (23Ae"). Das Rad wird mit einer Zentralbohrung von etwa 21 mm (Ve") versehen, die der Aufnahme des einzupressenden Stahlsitzes 2 für die Nabe dient. Die Kanten 3 des Rades werden abgerundet, und zwar mit einem Radius von etwa 6 mm (1A"), was sich zur Vermeidung einer übermäßigen Abnutzung der Kanten eines Rades dieser Abmessungen als wirksam erwiesen hat.
In der Masse des Radkörpers sind acht Gummilagen 4 vorgesehen und sieben Lagen 5 aus grob gewebtem Asbesttuch das mit einem in der Wärme abbindenden synthetischen Harz getränkt ist. Das Asbesttuch, das für die Zwischenlagen benutzt wird, hat sieben Fäden auf etwa 25 mm (1"). wobei die Fäden einfach als Kette und Schuß verwebt sind. Die unterschiedlichen Lagen wechseln miteinander ab, und die äußeren Lagen 6, welche aus dem gleichen getränkten Stoff oder vorzugsweise aus Asbestfaserplatten mit Harz getränkt hergestellt sind, haben jeweils die doppelte Stärke derjenigen im Innern der Masse. Die doppelte Stärke der äußeren Lagen kann auch durch Verwendung zweier Stofflagen an Stelle einer einfachen Lage erzielt werden oder indem ein Tuch doppelter Stärke verwendet wird, obwohl, wie oben erwähnt, vorzugsweise mit Harz getränkte Asbestfaserplatten verwendet werden.
Das fertige Rad weist harte und glänzende, glatte Seitenoberflächen von gutem Aussehen auf und eine rauhe streifenförmige Lauffläche, wo die miteinander abwechselnden Lagen aus Gummi und Stoff zutage treten. Nach dem Abdrehen stehen die Gummilagen leicht vom Stoff abgesetzt hervor, und dieses gegenseitige Lagenverhältnis bleibt im Laufe der Abnutzung aufrechterhalten.
Die Wirkung eines solchen Rades während des Rollschuhlaufens ist offenbar folgende: Beim einfachen Laufen werden die leicht vorstehenden Teile der Gummilagen zwischen die harten Stofflagen zurückgedrückt, welche dann den größten Anteil der Last aufnehmen, und infolgedessen wird nur eine geringe Hemmung hervorgerufen. Wenn jedoch, wie beispielsweise beim Kurvenfahren, sich ein seitlicher Schub einstellt, neigt der Gummi dazu, während der Berührung mit dem Boden etwas zwischen den harten Lagen herausgezogen zu werden, wodurch die Griffigkeit des Rades erhöht und seitliches Abrutschen verhindert wird.

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Rad, insbesondere für Rollschuhe, gekennzeichnet durch geschichteten Werkstoff, bestehend aus miteinander abwechselnden Lagen aus Gummi und Lagen aus einem mit in der Wärme abbindendem synthetischem Harz getränkten Gewebe, wobei die äußeren Lagen aus dem letztgenannten Werkstoff hergestellt sind.
2. Rad nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch fünf bis zehn Lagen aus Gummi, die mit sechs bis elf Lagen aus getränktem Gewebe abwechseln.
3. Rad nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Außenlagen von zweifacher Stärke der Innenlagen.
4. Rad nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeich-
net durch die Verwendung von Asbest zur Herstellung des Gewebes.
5. Rad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das getränkte Gewebe aus grob verwebter Asbestschnur besteht.
6. Rad nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Lagen aus getränktem Asbestfaserstoff, die inneren Lagen aus grob gewebtem Asbestgewebe bestehen.
7. Rad nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch abgerundete Außenkanten.
8. Verfahren zur Herstellung von Rädern, insbesondere für Rollschuhe, gemäß Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß aus Platten geschichteten Werkstoffs mit abwechselnden Lagen aus Gummi und Lagen aus einem mit in der Wärme abbindendem künstlichem Harz getränkten Gewebe, die auch als Außenlagen vorgesehen sind, Scheiben ausgebohrt und an den Kanten abgerundet sowie mit einer Axialbohrung versehen werden, in die ein Normalsitz für die Radnabe eingepreßt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
3590 2.51
DEP17655A 1947-10-23 1948-10-09 Rad, insbesondere fuer Rollschuhe Expired DE803026C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB28395/47A GB631076A (en) 1947-10-23 1947-10-23 Improvements in wheels for roller skates and the like

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE803026C true DE803026C (de) 1951-02-26

Family

ID=10274940

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP17655A Expired DE803026C (de) 1947-10-23 1948-10-09 Rad, insbesondere fuer Rollschuhe

Country Status (3)

Country Link
US (1) US2485304A (de)
DE (1) DE803026C (de)
GB (1) GB631076A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US2485304A (en) 1949-10-18
GB631076A (en) 1949-10-26

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