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DE1031192B - Laufrolle fuer Rollschuhe - Google Patents

Laufrolle fuer Rollschuhe

Info

Publication number
DE1031192B
DE1031192B DEF20041A DEF0020041A DE1031192B DE 1031192 B DE1031192 B DE 1031192B DE F20041 A DEF20041 A DE F20041A DE F0020041 A DEF0020041 A DE F0020041A DE 1031192 B DE1031192 B DE 1031192B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
friction
depressions
skates
softer material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF20041A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Filthaut Spritzgusswerk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZ FILTHAUT SPRITZGUSSWERK
Original Assignee
FRANZ FILTHAUT SPRITZGUSSWERK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANZ FILTHAUT SPRITZGUSSWERK filed Critical FRANZ FILTHAUT SPRITZGUSSWERK
Priority to DEF20041A priority Critical patent/DE1031192B/de
Publication of DE1031192B publication Critical patent/DE1031192B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/22Wheels for roller skates

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Laufrolle für Rollschuhe mit an der Lauffläche senkrecht zu dieser stehenden Schichten aus unterschiedlichem Werkstoff mit unterschiedlichen Reibungskoeffizientein.
Laufrollen für Rollschuhe sind schon aus versehiedenen Werkstoffen und in verschiedenen Formen hergestellt worden. Allgemein finden bei der Herstellung von Laufrollen Werkstoffe mit einem kleinen Reibungskoeffizienten, vorzugsweise Metall, Verwendung.
Derartige Laufrollen weisen jedoch den Mangel auf, daß sie äußerst glatt sind und beim Laufen von Kurven und Bogen die Fliehkraft die Haftreibung überwiegt, wodurch die Rollschuhe abrutschen. Aber nicht nur beim Laufen von Kurven, sondern auch bei kleinen Unebenheiten einer glatten Unterlage rutschen die Rollschuhe ab und gestatten somit keine einwandfreie Führung.
Es sind aber auch schon Laufrollen aus Gummi oder mit einem Gummiüberzug bekanntgeworden, die eine große Haftreibung aufweisen, die ein Rutschen der Rollschuhe verhindert.
Die Haftreibung dieser Laufrollen ist aber so groß, daß sie den Fahrwiderstand stark erhöht, so daß zwar der Mangel von Laufrollen mit einem kleinen Reibungskoeffizienten vermieden, aber ein anderer Man- gel hervorgerufen wird.
Schließlich ist schon vorgeschlagen worden, derartige Laufrollen aus unterschiedlichem Werkstoff herzustellen. So ist z. B. schon eine Lauf rolle bekanntgeworden, bei der der Rallenkörper aus einem weichem Werkstoff, z. B. Kunststoff, besteht und einen um diesen Körper gelegten Metallring aufweist, der mit öffnungen versehen ist, durch die der Kunststoff dringt.
Um dabei dem Rollenkörper eine ausreichende Festigkeit zu geben, muß der Kunststoff eine derartige Eigenschaft besitzen und weist somit einen kleinen Reibungskoeffizienten auf. Dadurch kann der an der Lauffläche sich befindende, durch den Metallring dringende Kunststoff die Haftreibung des Me»- tallriäiges nicht erhöhen, sondern die Laufrolle besitzt den genannten Mangel ungenügender Haftreibung.
Es ist ferner schon bekanntgeworden, eine Laufrolle aus unterschiedlichem Werkstoff herzustellen, indem mehrere Schichten abwechselnd aus einem weichen Werkstoff, z. B. Gummi, und aus einem mit synthetischem Harz getränkten Gewebe derart zusammengesetzt sind, daß sie senkrecht zur Lauffläche stehen.
Diese Rollen sind äußerst kompliziert im Aufbau und l>esitzen sowohl in den weichen Scheiben wie in den Zwischenlagen aus synthetischem Harz und der Gewebeschicht einen großen Reibungskoeffizienten. Zwar besitzt synthetisches Harz einen kleineren Rei-Laufrolle für Rollschuhe
Anmelder:
Franz Filthaut Spritzgußwerk,
Bösperde (Westf.), Provinzialstr.21
Franz Filthaut, Bösperde (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
bungskoeffizienten, der aber durch die Gewebeschicht vergrößert wird'. Dadurch erhält die Laufrolle insgesamt einen großen Reibungskoeffizienten, der die bereits beschriebenen Mängel bei Laufrollen milt größeren; Reibungskoeffizienten hervorruft.
Der Erfindung Hegt nun die Aufgabe zugrunde·, eine Laufrolle für Rollschuhe mit an der Lauffläche senkrecht zu dieser stehenden Schichten aus unterschiedlichem Werkstoff mit unterschiedlichen Reibungskoeffizienten zu schaffen, die die Mangel der bekannten Laufrollen mit einem großen sowie solcher mit einem kleinen Reibungskoeffizienten beseitigt. Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß der in an sich bekannter Weise aus einem harten Werkstoff mit einem kleinen Reibungskoeffizienten, vorzugsweise aus Polyamidharz bestehende Rol'lenkörper in der Lauffläche Vertiefungen aufweist, die mit einem weicheren Werkstoff mit großem Reibungskoeffizienten, vorzugsweise Polyäxhylen, ausgefüllt sind, wobei die Oberkanten der so gebildeten Schichten in einer Ebene Hegen.
Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß die Vertiefungen als umlaufende oder quer laufende, beispielsweise pfeilförmige Nuten zur Aufnahme des weicheren Werkstoffes ausgebildet sind. Schließlich besteht noch eine Ausgestaltung darin, daß der weichere Werkstoff in die Vertiefungen des Rollenkörpers eingespritzt oder eingeklebt ist.
Durch die Herstellung des Rollenkörpers aus einem festen Werkstoff nach der vorliegenden Erfindung und die Anordnung von Vertiefungen in der Lauffläche dieses RoHenkörpers und Ausfüllen der Vertiefungen mit einem weichen Werkstoff wird bei einer äußerst einfachen und billigen Herstellung eine gute Gleitfähigkeit der Rolle bei einer ebenso guten Rutschfestigkeit erzielt. Der in die Vertiefungen eingespritzte oder eingeklebte weiche Werkstoff bedarf keiner besonderen Befestigung, da er, in den Rollen-
C« 528/11D
körper eingebettet, sich kaum selbsttätig löst. Der Rollenkörper kann im einfacher und vorteilhafter Weise einstückig aus Kunstharzpreßstoff hergestellt werden. Beim Abrollen der Lauffläche der Rolle kommt im wesentlichen die Fläche aus dem harten Werkstoff des Rollenkörpers auf einer Unterlage zur Auflage, während: sich der weiche Werkstoff, der an der Oberfläche in einer Ebene mit dem harten Werkstoff liegt, zurückdrückt, so daß die Rolle auf dem harten Werkstoff leicht läuft und ein Rutschen durch die sich in den weichen Werkstoff eindrückenden kleinsten Unebenheiten- vermieden wird. Dies ist besonders vorteilhaft beim Fahren von Kurven, da sich hierbei kleinste Unebenheiten an die Ränder der Vertiefungen anlegen und ein Abrutschen der Rollen sicher verhindern.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Abb. 1 eine Rolle von der Seite gesehen, zum Teil aufgebrochen, Abb. 2 die Rolle im Längsmrttelschnitt,
Abb. 3 bis 5 Ausschnitte einer Abwicklung der Lauffläche.
Die Rolle α besteht aus Poly ami diharz und weist in bekannter Weise angeformte Lagerschalen b für ein Kugellager auf. Nach der vorliegenden Erfindung ist die·Rolle α mit umlaufenden Nuten c versehen, in die Ringed aus Polyäthylen eingeklebt sind. Natürlich ist auch eine andere Zusammensetzung der Werkstoffe der Rolle α und der Ringe d möglich. Ferner ist eine andere Anordnung des weichen Werkstoffes in der Rolle α möglich, wie beispielsweise Abb. 3 und 5 zeigen. Während Abb. 4 eine Abwicklung der Lauffläche der Rolle nach Abb. 1 und 2 darstellt, ist in
Abb. 3 der weiche Werkstoff d in V-förmige Nuten und in Abb. 5 in Bohrungen der Rolle α eingelassen. Aber auch hiermit ist die Anordnung des weichen Werkstoffes noch nicht erschöpft, sondern er kann in der Form aller bekannten Reifenprofile angeordnet werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Laufrolle für Rollschuhe mit an der Lauffläche senkrecht zu dieser stehenden Schichten1 aus unterschiedlichem Werkstoff mit unterschiedlichen Reibungskoeffizienten, dadurch gekennzeichnet, daß der in an sich bekannter Weise aus einem harten Werkstoff mit einem kleinen Reibungskoeffizienten, vorzugsweise' aus Polyamidharz bestehende Rollenkörper (d) in der Lauffläche Vertiefungen (c) aufweist, die mit einem weicheren Werkstoff (d) mit großem Reibungskoeffizienten, vorzugsweise Polyäthylen, ausgefüllt sind, wobei die Oberkanten der so· gebildeten Schichten in einer Ebene liegen.
2. Laufrolle nach Anspruch 1, dadurch gekenil·- zeichnet, daß die Vertiefungen, (c) als umlaufende oder quer laufende, beispielsweise pfeilförmige Nuten zur Aufnahme des weicheren Werkstoffes (d) ausgebildet sind.
3. Laufrolle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der weichere Werkstoff (d) in die Vertiefungen (c) des» Rollenkörpers (α) eingespritzt oder eingeklebt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 705 853, 803 026;
USA.-Patentschriften Nr. 2 664317, 2669485.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 809-528/110 5.58
DEF20041A 1956-04-13 1956-04-13 Laufrolle fuer Rollschuhe Pending DE1031192B (de)

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DE (1) DE1031192B (de)

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