DE1031192B - Laufrolle fuer Rollschuhe - Google Patents
Laufrolle fuer RollschuheInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C17/00—Roller skates; Skate-boards
- A63C17/22—Wheels for roller skates
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Laufrolle für Rollschuhe mit an der Lauffläche senkrecht zu dieser stehenden
Schichten aus unterschiedlichem Werkstoff mit unterschiedlichen Reibungskoeffizientein.
Laufrollen für Rollschuhe sind schon aus versehiedenen Werkstoffen und in verschiedenen Formen hergestellt
worden. Allgemein finden bei der Herstellung von Laufrollen Werkstoffe mit einem kleinen Reibungskoeffizienten,
vorzugsweise Metall, Verwendung.
Derartige Laufrollen weisen jedoch den Mangel auf, daß sie äußerst glatt sind und beim Laufen von
Kurven und Bogen die Fliehkraft die Haftreibung überwiegt, wodurch die Rollschuhe abrutschen. Aber
nicht nur beim Laufen von Kurven, sondern auch bei kleinen Unebenheiten einer glatten Unterlage rutschen
die Rollschuhe ab und gestatten somit keine einwandfreie
Führung.
Es sind aber auch schon Laufrollen aus Gummi oder mit einem Gummiüberzug bekanntgeworden, die
eine große Haftreibung aufweisen, die ein Rutschen der Rollschuhe verhindert.
Die Haftreibung dieser Laufrollen ist aber so groß, daß sie den Fahrwiderstand stark erhöht, so daß zwar
der Mangel von Laufrollen mit einem kleinen Reibungskoeffizienten vermieden, aber ein anderer Man-
gel hervorgerufen wird.
Schließlich ist schon vorgeschlagen worden, derartige Laufrollen aus unterschiedlichem Werkstoff
herzustellen. So ist z. B. schon eine Lauf rolle bekanntgeworden, bei der der Rallenkörper aus einem weichem
Werkstoff, z. B. Kunststoff, besteht und einen um diesen Körper gelegten Metallring aufweist, der mit
öffnungen versehen ist, durch die der Kunststoff dringt.
Um dabei dem Rollenkörper eine ausreichende Festigkeit zu geben, muß der Kunststoff eine derartige
Eigenschaft besitzen und weist somit einen kleinen Reibungskoeffizienten auf. Dadurch kann der
an der Lauffläche sich befindende, durch den Metallring
dringende Kunststoff die Haftreibung des Me»- tallriäiges nicht erhöhen, sondern die Laufrolle besitzt
den genannten Mangel ungenügender Haftreibung.
Es ist ferner schon bekanntgeworden, eine Laufrolle aus unterschiedlichem Werkstoff herzustellen,
indem mehrere Schichten abwechselnd aus einem weichen Werkstoff, z. B. Gummi, und aus einem mit
synthetischem Harz getränkten Gewebe derart zusammengesetzt sind, daß sie senkrecht zur Lauffläche
stehen.
Diese Rollen sind äußerst kompliziert im Aufbau und l>esitzen sowohl in den weichen Scheiben wie in
den Zwischenlagen aus synthetischem Harz und der Gewebeschicht einen großen Reibungskoeffizienten.
Zwar besitzt synthetisches Harz einen kleineren Rei-Laufrolle für Rollschuhe
Anmelder:
Franz Filthaut Spritzgußwerk,
Bösperde (Westf.), Provinzialstr.21
Bösperde (Westf.), Provinzialstr.21
Franz Filthaut, Bösperde (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
bungskoeffizienten, der aber durch die Gewebeschicht vergrößert wird'. Dadurch erhält die Laufrolle insgesamt
einen großen Reibungskoeffizienten, der die
bereits beschriebenen Mängel bei Laufrollen milt größeren; Reibungskoeffizienten hervorruft.
Der Erfindung Hegt nun die Aufgabe zugrunde·, eine Laufrolle für Rollschuhe mit an der Lauffläche senkrecht
zu dieser stehenden Schichten aus unterschiedlichem Werkstoff mit unterschiedlichen Reibungskoeffizienten
zu schaffen, die die Mangel der bekannten Laufrollen mit einem großen sowie solcher mit
einem kleinen Reibungskoeffizienten beseitigt. Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß
der in an sich bekannter Weise aus einem harten Werkstoff mit einem kleinen Reibungskoeffizienten,
vorzugsweise aus Polyamidharz bestehende Rol'lenkörper
in der Lauffläche Vertiefungen aufweist, die mit einem weicheren Werkstoff mit großem Reibungskoeffizienten,
vorzugsweise Polyäxhylen, ausgefüllt sind, wobei die Oberkanten der so gebildeten Schichten
in einer Ebene Hegen.
Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß die Vertiefungen als umlaufende oder quer laufende, beispielsweise
pfeilförmige Nuten zur Aufnahme des weicheren Werkstoffes ausgebildet sind. Schließlich
besteht noch eine Ausgestaltung darin, daß der weichere Werkstoff in die Vertiefungen des Rollenkörpers
eingespritzt oder eingeklebt ist.
Durch die Herstellung des Rollenkörpers aus einem festen Werkstoff nach der vorliegenden Erfindung
und die Anordnung von Vertiefungen in der Lauffläche dieses RoHenkörpers und Ausfüllen der Vertiefungen
mit einem weichen Werkstoff wird bei einer äußerst einfachen und billigen Herstellung eine gute
Gleitfähigkeit der Rolle bei einer ebenso guten Rutschfestigkeit
erzielt. Der in die Vertiefungen eingespritzte oder eingeklebte weiche Werkstoff bedarf
keiner besonderen Befestigung, da er, in den Rollen-
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körper eingebettet, sich kaum selbsttätig löst. Der Rollenkörper kann im einfacher und vorteilhafter
Weise einstückig aus Kunstharzpreßstoff hergestellt werden. Beim Abrollen der Lauffläche der Rolle
kommt im wesentlichen die Fläche aus dem harten Werkstoff des Rollenkörpers auf einer Unterlage zur
Auflage, während: sich der weiche Werkstoff, der an der Oberfläche in einer Ebene mit dem harten Werkstoff
liegt, zurückdrückt, so daß die Rolle auf dem harten Werkstoff leicht läuft und ein Rutschen durch
die sich in den weichen Werkstoff eindrückenden kleinsten Unebenheiten- vermieden wird. Dies ist besonders
vorteilhaft beim Fahren von Kurven, da sich hierbei kleinste Unebenheiten an die Ränder der Vertiefungen
anlegen und ein Abrutschen der Rollen sicher verhindern.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigt
Abb. 1 eine Rolle von der Seite gesehen, zum Teil aufgebrochen, Abb. 2 die Rolle im Längsmrttelschnitt,
Abb. 3 bis 5 Ausschnitte einer Abwicklung der Lauffläche.
Die Rolle α besteht aus Poly ami diharz und weist in
bekannter Weise angeformte Lagerschalen b für ein Kugellager auf. Nach der vorliegenden Erfindung ist
die·Rolle α mit umlaufenden Nuten c versehen, in die
Ringed aus Polyäthylen eingeklebt sind. Natürlich ist auch eine andere Zusammensetzung der Werkstoffe
der Rolle α und der Ringe d möglich. Ferner ist
eine andere Anordnung des weichen Werkstoffes in der Rolle α möglich, wie beispielsweise Abb. 3 und 5
zeigen. Während Abb. 4 eine Abwicklung der Lauffläche der Rolle nach Abb. 1 und 2 darstellt, ist in
Abb. 3 der weiche Werkstoff d in V-förmige Nuten und in Abb. 5 in Bohrungen der Rolle α eingelassen.
Aber auch hiermit ist die Anordnung des weichen Werkstoffes noch nicht erschöpft, sondern er kann in
der Form aller bekannten Reifenprofile angeordnet werden.
Claims (3)
1. Laufrolle für Rollschuhe mit an der Lauffläche senkrecht zu dieser stehenden Schichten1 aus
unterschiedlichem Werkstoff mit unterschiedlichen Reibungskoeffizienten, dadurch gekennzeichnet,
daß der in an sich bekannter Weise aus einem harten Werkstoff mit einem kleinen Reibungskoeffizienten,
vorzugsweise' aus Polyamidharz bestehende Rollenkörper (d) in der Lauffläche
Vertiefungen (c) aufweist, die mit einem weicheren Werkstoff (d) mit großem Reibungskoeffizienten,
vorzugsweise Polyäthylen, ausgefüllt sind, wobei die Oberkanten der so· gebildeten
Schichten in einer Ebene liegen.
2. Laufrolle nach Anspruch 1, dadurch gekenil·-
zeichnet, daß die Vertiefungen, (c) als umlaufende oder quer laufende, beispielsweise pfeilförmige
Nuten zur Aufnahme des weicheren Werkstoffes (d) ausgebildet sind.
3. Laufrolle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der weichere Werkstoff (d) in
die Vertiefungen (c) des» Rollenkörpers (α) eingespritzt oder eingeklebt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 705 853, 803 026;
USA.-Patentschriften Nr. 2 664317, 2669485.
Deutsche Patentschriften Nr. 705 853, 803 026;
USA.-Patentschriften Nr. 2 664317, 2669485.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 809-528/110 5.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF20041A DE1031192B (de) | 1956-04-13 | 1956-04-13 | Laufrolle fuer Rollschuhe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF20041A DE1031192B (de) | 1956-04-13 | 1956-04-13 | Laufrolle fuer Rollschuhe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1031192B true DE1031192B (de) | 1958-05-29 |
Family
ID=7089539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF20041A Pending DE1031192B (de) | 1956-04-13 | 1956-04-13 | Laufrolle fuer Rollschuhe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1031192B (de) |
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-
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- 1956-04-13 DE DEF20041A patent/DE1031192B/de active Pending
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