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DE802476C - Ziegelhohlstein fuer die Herstellung bewehrter Steinbalken zur Dacheindeckung - Google Patents

Ziegelhohlstein fuer die Herstellung bewehrter Steinbalken zur Dacheindeckung

Info

Publication number
DE802476C
DE802476C DEP37170A DEP0037170A DE802476C DE 802476 C DE802476 C DE 802476C DE P37170 A DEP37170 A DE P37170A DE P0037170 A DEP0037170 A DE P0037170A DE 802476 C DE802476 C DE 802476C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stone
hollow
beams
roof
underside
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP37170A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Plein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JAKOB PLEIN WAGNER SOEHNE
Original Assignee
JAKOB PLEIN WAGNER SOEHNE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JAKOB PLEIN WAGNER SOEHNE filed Critical JAKOB PLEIN WAGNER SOEHNE
Priority to DEP37170A priority Critical patent/DE802476C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE802476C publication Critical patent/DE802476C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/20Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members
    • E04C3/22Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members built-up by elements jointed in line

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Ziegelhohlstein für die Herstellung bewehrter Steinbalken zur Dacheindeckung Die bisherigen Vorschläge zur Herstellung holzfreier Dächer sehen die Verwendung eines aus Beton- oder Hohlsteinbalken erstellten Dachgestühls vor, auf das dann die Abdeckung aus Betonplatten oder auch waagerecht liegenden Hohlsteinbalken aufgelegt wird. Die Abdichtung der Fugen zwischen den Betonplatten bedarf aber einer besonderen Sorgfalt, wie auch die Betonplatten selbst mit einem wasserdichten Glattstrich oder sonstigen Überzug versehen sein müssen. Sie eignen sich daher im allgemeinen auch nur für die Erstellung von Flachdächern, da dann auch ein besonderer Dachstuhl entbehrlich ist und erst dann das Dachgewicht und dessen Kosten in erträglichen Grenzen bleiben.
  • Die Verwendung von waagerecht liegenden Hohl-Steinbalken ergibt zwar durch Anformung von einander übergreifenden Nasen die Möglichkeit der einwandfreien Abdichtung der einander benachbarten Hohlsteinbalken, doch ist hier eine zuverlässige Abdichtung der Fugen der in den Balken aneinanderstoßenden Steine nicht zu erzielen. Außerdem erfordert auch diese Bauweise die Verwendung eines besonderen Dachstuhles, wodurch das Dach in seiner Gesamtheit wiederum schwer und auch teuer wird.
  • Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von Dächern, insbesondere Steildächern, unter Ver-Nvendung von aus Hohlsteinen hergestellten Steinbalken und betrifft eine neue Ausbildung der dies Steinbalken bildenden Hohlsteine, durch die es möglich ist, diese Hohlsteine zu unbedingt wasserdichten Balken und diese Balken zu einer gleichfalls wasserdichten Dachfläche zugammenzufügen und wobei diese Steinbalken gleichzeitig das Dachgestühl bilden. Das Dach besteht somit ausschließlich aus den aus den neuen Steinen zusammengesetzten Steinbalken ohne jedes Dachgestühl, ist also leicht und billig in der Herstellung. Dabei können die Steinbalken in sich gewinkelt sein, so daß aus ihnen auch die Übergänge von dem eigentlichen Dach zu einer etwa herausgebauten Dachgaube oder Mansardendächer ohne weiteres in einwandfreier Ausführung ohne besondere Hilfsmittel hergestellt werden können.
  • Erfindungsgemäß ist hierzu der neue Hohlstein sowohl in der Länge als auch in der Breite nach einer Seite hin abfallend ausgebildet und an der jeweils höheren Kante mit einer vorspringenden Nase versehen, die den an dieser Stelle sich anschließenden Stein übergreift.
  • Vorteilhaft ist die Oberseite des neuen Steines in Längsrichtung sattelförmig ausgebildet, wobei die sich ergebende Sattelkuppe in die an dieser Langkante vorgesehene, nach unten gerichtete Nase übergeht.
  • Zufolge der in der Längsrichtung einseitig abfallenden Ausbildung lassen sich die Steine mit den jeweils folgenden Stein schuppenartig übergreifender Nase des vorhergehenden Steines zu einem Balken aneinanderfügen, der in üblicher Weise durch in Rillen der Steinunterseite eingelegte Zugeisen ausgesteift ist. Ein derartiger Balken ist in Richtung der Nasen unbedingt wasserdicht, da ja durch diese Nasenausbildung die einander benachbarten Steine einander dachziegelartig übergreifen.
  • Sofern diese Balken nebeneinander verlegt werden, übergreifen die an der einen Langkante vorstehenden Nasen die niedrigere Gegenkante des benachbarten Steinbalkens. Da dieser Übergriff, zufolge der sattelartigen Ausbildung der Steinoberseite, bei Eindringen von Regenwasser in die Fugen zwischen die Steinbalken ebenfalls wasserdicht ist, bilden diese aneinandergestellten Steinbalken eine in sich tragende, vollkommen wasserdichte Dachfläche, die außer der üblichen Ausfugung keiner besonderer Dichtmaßnahmen bedarf. Dabei entspricht die neue Dachfläche in ihrem Aussehen weitgehend dem üblichen Ziegeldach. Die neue Dachfläche ist dabei auf der Unterseite vollkommen eben und bereitet daher dem Aufbringen von Putz o. dgl. keine Schwierigkeiten.
  • Zur Bildung von gewinkelten Steinbalken werden in diese einzelne Winkelformsteine eingesetzt. Diese Winkelbalken lassen sich zur Ausbildung von Dachgauben oder für Mansardendächer verwenden. Da bei ihnen der Übergang von dem die Dachabdeckung bildenden einen Schenkel zu dem die Gaubenabdeckung bildenden anderen Schenkel ohne jede Fuge erfolgt, ist auch dieser Übergang wasserdicht, und durch den neuen Hohlstein bzw. den daraus zusammengesetzten Balken wird somit auch die Erstellung dieser Dächer wesentlich vereinfacht. Im übrigen können einzelne Steine unbeschadet der erfindungsgemäßen Ausführung als sog. Knotensteine ausgebildet sein, um zur Aussteifung des Daches, zum Einziehen von Zwischenböden usw. Binderbalken anschließen zu können.
  • Der Hohlstein gemäß der Erfindung ist nachstehend an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt Abb. i eine Stirnansicht des Steines und Abb. 2 in kleinerem -Maßstab einen Schnitt nach Linie II-II der Abb. i.
  • Der durch Rippen 2 in üblicher Weise ausgesteifte und an der Unterseite i zum Einlegen von Zugeisen 3 mit Rillen 4 versehene Hohlstein hat eine sattelförmig gewölbte Oberseite 5, die an der Sattelkuppe 6 in eine vorspringende, nach unten gerichtete Nase 7 ausläuft. Die an der Gegenseite ansteigende Fläche 8 ist mit einer Rille 9 versehen. Die Höhe h des Steines ist an dieser Langseite geringer gehalten als die Höhe h an der Sattelkuppe 6, so daß die von dieser Kante vorspringende Nase 7 bei nebeneinanderliegenden Steinen sich in die Rille 9 einlegt. Die die Kuppe 6 mit der Endkante io auf der Gegenseite verbindende Hüllebene bildet somit eine nach dieser Seite abfallende Fläche.
  • Auch in der Längsrichtung fällt der neue Stein durch stetige Abnahme der Wandstärke des Bodens i nach einer Seite hin ab, so daß er an der einen Stirnseite hl niedriger ist als an der anderen Stirnseite Hl. Die Oberfläche 5 ist an der Stirnseite Hl mit einer vorspringenden Nase i i versehen, und der Unterschied zwischen den Höhen Hl und hl ist so bemessen, daß bei in gleicher Ebene liegenden Unterflächen i die Steine derart aneinandergefügt werden können, daß die Nase ii den benachbarten Stein untergreift. Die die Bewehrungseisen aufnehmenden Rillen 4 verlaufen dabei parallel der Steinunterseite, so daß die Steine mit ihren in einer Ebene liegenden Unterseiten zu Balken und diese Balken zu Dachflächen aneinandergesetzt werden können.
  • Die sich in dieser Dachfläche zwischen den aneinanderstoßenden Steinbalken ergebenden Längsfugen sind durch die Nasen 7 überdeckt und nach Ausfugen mit Mörtel wasserdicht, da die Steinbalken ja nach Art von Dachziegeln übereinandergreifen.
  • In den Steinbalken sind die zwischen den Steinen vorhandenen Stoßfugen durch die Nasen i i abgedeckt.
  • Die Steinbalken laufen somit vom First bis zur Traufe herab und bilden gleichzeitig eine sich selbst tragende Dachkonstruktion, die keiner weiteren Unterstützung mehr bedarf.
  • Dabei können einzelne der neuen Steine ohne weiteres in sonst bekannter Weise als Knotensteine ausgebildet sein, um den Anschluß von Querbindern zu ermöglichen. Auch können einzelne der Steine unter Beibehaltung der erfindungsgemäßen Ausbildung als in der Längsrichtung geknickte Formsteine ausgebildet sein, wenn aus den Steinen gewinkelte Steinbalken für die Abdeckung bzw. Erstellung von Dächern mit Dachgauben oder Mansardendächern zusammengefugt werden sollen.
  • Die Rillen .4 für die Aufnahme der Bewehrungseisen können auch von den Seitenwänden der Steine her ausgespart sein, wie dies in Abb. i strichpunktiert angedeutet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hohlstein für die Erstellung von Steinbalken, insbesondere zum Aufbau von Steinbalkendächern, dadurch gekennzeichnet, daß die Steinoberseite nach einer Lang- und einer Breitseite abfällt und an den jeweils höheren Kanten mit vorspringenden Nasen versehen ist und die Steinoberseite nach der niedrigeren Langkante ansteigt und hier mit einer Rille für die schräg nach unten gezogene Nase des benachbarten Steines versehen ist. a. Hohlstein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steinoberseite in der Längsrichtung sattelförmig ausgebildet ist und die Sattelkuppe dabei die höher liegende Kante bildet. 3. Hohlstein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abfall der Steinoberseite nach der einen Stirnseite durch stetige Minderung der Wandstärke der Steinunterseite erreicht ist. .4. Hohlstein nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, -daß die Hohlräume nach der Steinoberfläche und die Rillen in der Steinunterseite für die Aufnahme der Bewehrungseisen nach der Steinunterseite aufgerichtet sind. 5. Hohlstein nach Anspruch i bis 4 in Form eines um die Längsachse geknickten Winkelformstücks.
DEP37170A 1949-03-19 1949-03-19 Ziegelhohlstein fuer die Herstellung bewehrter Steinbalken zur Dacheindeckung Expired DE802476C (de)

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DE802476C true DE802476C (de) 1951-03-01

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