DE80214C - - Google Patents
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- DE80214C DE80214C DENDAT80214D DE80214DA DE80214C DE 80214 C DE80214 C DE 80214C DE NDAT80214 D DENDAT80214 D DE NDAT80214D DE 80214D A DE80214D A DE 80214DA DE 80214 C DE80214 C DE 80214C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B30/00—Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
- C13B30/04—Separating crystals from mother liquor
- C13B30/08—Washing residual mother liquor from crystals
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B30/00—Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
- C13B30/04—Separating crystals from mother liquor
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
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- Biochemistry (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung des Apparates zum stetigen
Raffiniren von Zucker gemäfs dem D. R. P. Nr. 42754.
Die Verbesserung betrifft die Einrichtung zur Erzeugung einer beliebig regulirbaren
Saugung an allen Theilen unterhalb des Tisches ohne Ende, welcher die Zuckermasse
transportirt, um das Abtropfen der Masse, ihre Reinigung, ihre Trocknung und ihre Abkühlung
zu erleichtern. Die Vorrichtung besteht aus einer- Reihe gleichgeformter Trichter, welche
neben einander unterhalb des arbeitenden Theiles des Tisches ohne Ende für die Zuckertafeln
angeordnet sind. Diese Trichter sind an ihrem unteren verengten Ende mit einem
oder mehreren Sammelrohren verbunden·, in welchen eine Luftverdünnung erzeugt wird.
Die Röhre, vermittelst deren der Trichter mit dem Sammelrohr verbunden ist, besitzt ein
Abschlufsorgan, um das Saugvermögen in jedem der Trichter unabhängig von allen anderen
reguliren zu können.
Die Sangvorrichtung ist in der Zeichnung veranschaulicht: Fig. 1, ia, ib und ic- sind
Theile eines verticalen Längsschnittes der Maschine, und Fig. 2 ist ein Querschnitt nach
Linie 3-4 der Fig. ia.
Unterhalb des arbeitenden Theiles des Tisches ohne Ende T, welcher die Zuckermasse transportirt,
sind Trichter C von der Breite der Zuckertafel neben einander angeordnet, und
unterhalb der Trichter Sammelrohre E2?' E2,
in welchen auf bekannte Weise die Luftverdünnung erzeugt wird. Die Sammelrohre sind
mit den Trichtern durch Rohre mit Schieberventilen ν verbunden, welche mit Schraubspindeln
und Handrad versehen sind. Jeder Trichter ist mit einer durch Deckel j verschliefsbaren
Oeffnung versehen, um das Innere besichtigen und reinigen zu können.
Die durch den Tisch getragene Masse gelangt, nachdem sie zunächst abgetropft ist,
nach einander über jeden der Trichter und wird dabei der Luftverdünnung unterworfen,
welche man mittelst der Schieberventile ν für jeden Trichter beliebig regeln kann. Bei dem
Wege über die Trichter wird der Zucker theils nach einander, theilweise auch gleichzeitig folgenden
Operationen unterworfen: der Erstarrung, Abtropfung, Klärung, Saugung, Trocknung und
Abkühlung.
Die künstliche Abtropfung tritt in den ersten Trichtern infolge einer Saugung ein, welche in
dem ersten Trichter schwach ist und in den folgenden immer stärker wird. Die Luftverdünnung
mufs allmählich wachsen, um nicht zum Nachtheil der Raffination einen zu porösen
Zucker zu erhalten.
Da die Luftverdünnung von einem Trichter ,zum anderen wächst, so ist die Zuckertafel bald
infolge der durch sie hindurchstreichenden kalten Luft hinreichend abgekühlt und frei von
grünem Syrup, so dafs man mit dem Decken beginnen kann. Die Abkühlung darf nicht zu
weit getrieben werden, da sonst die Oberfläche spiegelartig erstarrt, was das Decken erschwert
und dem Ansehen des Zuckers schadet.
Auf die erstarrte Tafel läfst man ein erstes Klärsei einwirken, welches aus einem oberen
Behälter J zugeführt wird; dasselbe durchdringt die Zuckertafel infolge der Luftverdünnung und
treibt den Grünsyrup, welcher noch etwa in ihr enthalten ist, vor sich her. Man läfst auf
diese Weise nach einander mehrere Klärsei die Zuckertafeln durchdringen, wobei natürlich das
letztere Klärsei das reinste sein mufs, um die Zuckertafeln vollständig rein zu erhalten.
Nach dem Decken wird die fortwährend durch den Tisch weiter geführte Zuckertafel
gleichzeitig dem letzten Saugprocefs und der Trocknung unterworfen. Zu dem Zweck wird
vermittelst einer in den Trichtern stärker und stärker werdenden Saugung warme Luft durch
die Zuckertafel geprefst, welche das Klärsei vor sich hertreibt, bis die vollständige Trocknung
erfolgt ist.
Schliefslich wird die Zuckertafel abgekühlt, indem man kalte Luft durch sie hindurchtreibt.
Wie bereits erwähnt, sind die verschiedenen Saugtrichter auf drei Sammelrohre vertheilt.
Das erste Rohr E nimmt den Grünsyrup bei der künstlichen Abtropfung und einen Theil
des Decksyrups auf. Ferner wird in dieses Sammelrohr von Zeit zu Zeit vermittelst des
Schieberventils e der Grünsyrup eingeführt, welcher sich im Behälter V infolge der auf
natürlichem Wege eintretenden Abtropfung ansammelt, bevor die künstliche Abtropfung
eingeleitet wird. Das zweite Sammelrohr E1 nimmt den Decksyrup auf, welcher bei der
Saugung nach dem letzten Klä'rprocefs abgeht. Dieser Syrup kann in ein erhöhtes Gefäfs gedrückt
und systematisch als erstes Klärsel weiter benutzt werden. Im dritten Sammelrohr £"2
ist sehr wenig oder gar keine Flüssigkeit enthalten.
Natürlich kann man je nach Bedürfnifs die Anzahl der verschiedenen Sammelrohre beliebig
ändern.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum stetigen Raffiniren von Zucker gemäfs D. R. P. Nr. 42754, darin
bestehend, dafs unterhalb des Weges der Zuckermasse mehrere Trichter, in welchen
eine Luftverdünnung erzeugt werden kann, angeordnet sind, um kalte und warme Luft
sowie Klärsei durch die Zuckermasse treiben zu können.
2. Die Anordnung von Abschlufsorganen an den unter 1. erwähnten Trichtern, um die
Luftverdünnung in den einzelnen Trichtern unabhängig von einander regeln zu können.
3. Die Verbindung von verschiedenen Gruppen der unter 1. erwähnten Trichter durch getrennte
Sammelrohre, um die verschiedenen Abgangsflüssigkeiten getrennt zu sammeln.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80214C true DE80214C (de) |
Family
ID=352789
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80214D Active DE80214C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80214C (de) |
-
0
- DE DENDAT80214D patent/DE80214C/de active Active
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