DE8021474U1 - Anordnung zur Festlegung eines Kalottenlagers in einer Lagerschildnabe - Google Patents
Anordnung zur Festlegung eines Kalottenlagers in einer LagerschildnabeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Anordnung zur Festlegung eines Kalottenlagers in einer Lagerschildnabe
Die Neuerung bezieht sich auf eine Anordnung zur Festlegung eines Kalottenlagers mit axial anliegender Klemmbrille
und daran wiederum axial anliegendem ölfangtopf
in einer Lagerschildnabe.
Es ist bekannt, zur Festlegung eines Kalotten-Gleitlagers unter Einbezug eines ölfangtopfes nach der Montage der
Kalotte in der Lagerschildnabe die an ihrem inneren Umfang an der Kalotte anliegende Klemmbrille durch den an ihrem
äußeren Umfang anliegenden ölfangtopf anzudrücken und
dann den Ölfangtopf durch axiales Gegenlegen einer Sicherungsscheibe festzulegen, die ihrerseits wiederum in der
Lagerschildnabe zu verstemmen ist.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es, die Festlegung eines Kalotten-Gleitlagers mit axial anliegender Klemmbrille
und an dieser wiederum axial anliegendem ölfangtopf zu vereinfachen.
Die Lösung dieser Aufgabe ist neuerungsgemäß durch die Lehre des Schutzanspruchs 1 möglich. Die Gegenstände der
Unteransprüche kennzeichnen vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung.
Durch die neuerungsgemäße Doppelausnutzung des ölfangtopfes
einerseits zum Auffangen und Rückführen des von der Kalotte wegfließenden,von der Welle weggeschleuderten
Öls und andererseits zur Festlegung der gesamten Lageranordnung in der Lagerschildnabe kann auf lediglich
für die Festlegung derartiger Lager bekannte ge-
Bk 2 Bin / 08.08.1980
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- 2 - VPA 80 G 3 1 5 1 DE i
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sonderte Sicherungsscheiben und deren spezielle Anfertiggung und Montage verzichtet werden, wobei der ölfangtopf
in seiner ursprünglichen Funktion als ölrückführungsteil durch die neuerungsgemäße Mitausbildung als verkrallende
Sicherungsscheibe nicht beeinträchtigt wird, da durch die gezielte neuerungsgemäße Anordnung der rückformbaren
Ausprägungen die funktioneile Geometrie des eigentlichen Ölfangtopfes unverändert bleibt.
Die Neuerung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen
werden im folgenden anhand eines schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiels in der Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 in einer Seitenansicht die Festlegung eines Kalottenlagers mit anliegender Klemmbrille mittels einer
in einer Schwachstelle der Lagerschildnabe verkrallten rüfkgeformten Ausprägung des ölfangtopfes,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 1.
Fig. 1 zeigt eine Motorwelle 4, die über ein Kalottenlager 3 in einer Lagerschildnabe 1 gelagert ist. An
ihrem rechten axialen Ende liegt die Oberfläche der Kalotte an einem Vorsprung 14 der Lagerschildnabe 1 an;
zur weiteren axialen Festlegung ist am linken Ende der Kalotte 3 eine Klemmbrille 5 vorgesehen. Gegen den radial
äußeren Umfangsrand der Klemmbrille 5 drückt ein ölfangtopf 2, derart daß die radial inneren Finger der Klemmbrille
5 unter elastischer Vorpsannung auf der Oberfläche der Kalotte 3 aufliegen.
Oberhalb der Kalotte 3 ist in einer Ausnehmung der Lagerschildnabe
1 ein ölfilz 6 angeordnet, der ein ölreservoir
für die Lagerschmierung des Kalottenlagers bildet. Gegegebenenfalls aus der Kalotte heraustretendes und von der
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- 3 - VPA 80 G 3 1 5 1 DE
Welle radial nach außen geschleudertes Öl wird an der inneren umlaufenden Umfangsflache des ölfangtopfes aufgefangen
und der Kalotte bzw. dem ölfilz wieder zugeführt.
Der Ölfangtopf 2 ist nicht in herkömmlicher Weise durch eine zusätzliche an der Lagerschildnabe 1 zu verstemmende
Sicherungsscheibe in der Lagerschildnabe 1 festgelegt, sondern weist in seiner radial äußeren Randzone am Umfang
verteilt axial gerichtete, in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Ausprägungen auf, die durch axiale Rückformung
aufgrund einer Druckausübung in Pfeil-Richtung A derart rückformbar sind, daß der ölfangtopf 2 in seiner Randzone
im Bereich der Ausprägungen 21 - 26 im Sinne einer radialen Aufweitung verformbar und durch Verkrallen in
der Lagerschildnabe festlegbar ist.
Wie aus Fig.1,2 ersichtlich, ist die Lagerschildnabe 1
im Eereich der Ausprägungen 21 - 26 mit Schwachstellen 11, 12, 13 versehen, die eine besonders gute. Verkrallung
des ölfangtopfes durch leichte Verformung der Lagerschildnabe im Bereich der Schwachstellen begünstigt. Über
die Anzahl der Ausprägungen in der Randzone des ölfangtopfes und über die Anordnung der Schwachstellen in der
Lagerschildnabe können die axiale Belastbarkeit des Lagersitzes sowie die erforderliche Verformungskraft des
zusätzlich der Festlegung des Lagers dienenden ölfangtopfes
bestimmt werden.
Bei der Montage des neuerungsgemäß aufgebauten Kalottenlagers
wird zunächst die Kalotte von ihrem linken Ende her mit der Welle in der Lagerschildnabe vormontiert,
dann die Klemmbrille aufgelegt und schließlich der ölfangtopf mit den axial gerichteten Ausprägungen gegen
die Klemmbrille gedrückt und schließlich durch Druck- ^ausübung in Pfeil-Richtung A und Rückformung der axial
gerichteten Ausprägungen durch radiale Aufweitung der
- 4 - VPA 80 6 3 1 5 \ DE
Randzone des ölfangtopfes eine Verkrallung und somit
sichere Festlegung des Ölfangtopfes und der gegenliegenden Klemmbrille sowie der Kalotte sichergestellt. Anstelle
der in der Lagerschildnabe vorgesehenen Schwachstellen, die erst beim Aufweiten des Ölfangtopfes verformt
werden, kann auch ein umlaufender Einstich in der Lagerschildnabe vorgesehen werden, in den die aufgeweiteten
radialen Randzonen des gegen die Klemmbrille anliegenden ölfangtopfes bei der Rückformung der Ausprägung
eintauchen.
•2 Figuren.
5 Schutzansprüche
5 Schutzansprüche
Claims (5)
1. Anordnung zur Festlegung eines Kalottenlagers mit
axial anliegender Klemmbrille und daran wiederum axial anliegendem ölfangtopf in einer Lagerschildnabe, dadurch gekennzeichnet, daß in
einer radial äußeren Randzone des ölfangtopfes (2) am
Umfang verteilt axial gerichtete Ausprägungen (21 - 26) derart angeordnet sind, daß durch deren axiale Rückformung
der ölfangtopf (2) in der Randzone nur im Bereich
der Ausprägungen (21 - 26) im*Sinne einer radialen Aufweitung
verformbar und in der Lagerschildnabe (1) festlegbar ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerschildnabe (1)
zumindest im Bereich der Ausprägungen (21 - 26) derart beschaffen ist, daß die radialen Verformungen mit der
Lagerschildnabe (i)fceee formschlüssig verbindbar sind.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Lagerschildnabe
(1) zumindest im Bereich der Ausprägungen (21 - 26) ein Material geringerer Festigkeit im Vergleich zu dem der
Sicherungsscheibe (2) vorgesehen ist.
4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerschildnabe (1) im Bereich der Ausprägungen (21 - 26) durch äußere Formgebung
mit einer korrespondierenden Schwachstelle (11) versehen ist.
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5. Anordnung n,ach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet
, daß die Lagerschildnabe (1) im Bereich der Ausprägungen (21 - 26) mit einem korrespondierenden Einstich versehen ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8021474U1 true DE8021474U1 (de) | 1981-02-12 |
Family
ID=1327100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8021474U Expired DE8021474U1 (de) | Anordnung zur Festlegung eines Kalottenlagers in einer Lagerschildnabe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8021474U1 (de) |
-
0
- DE DE8021474U patent/DE8021474U1/de not_active Expired
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