DE7401584U - Vorrichtung zum elektrostatischen Überziehen von Gegenständen mit flüssigem oder pulverförmigem Material - Google Patents
Vorrichtung zum elektrostatischen Überziehen von Gegenständen mit flüssigem oder pulverförmigem MaterialInfo
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Description
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MU/Kb | PIPI.. ING. KLAUS OfivlN 1 | . ι | ! | Januar | "7 | 1974 | |
| DIPL.-PHYS. ROBERT MÜN:»I1HU'pF.Π | ! 1 | |||||||
| Patentanwälte | ||||||||
| Il MÜNCHEN 99 WIDENMAVKRiTRASoE «J | ||||||||
| TEL. (OUB) 2ί 'JB no 20 βΐ 93 | 17. | |||||||
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A
A |
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Firma Ernsb MUELLER KG, 7057 Winnenden 6, Postfach 226
Vorrichtung zum elektrostatischen Überziehen von Gegenständen mit flüssigem oder pulverförmigem Material
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum elektrostatischen
Überziehen von Gegenständen mit flüssigem oder pulverförniigeiTi
Material, mit einem Pistolenrohr, einer an der Rohrmündung befindlichen, von einer im Pistolenrohr verlaufenden
Zuführungsleitung mit Überzugsmaterial gespeisten Zerstäuberdüse und einer das zerstäubte Material aufladenden Elektrode, die über einen hochohmigen Strombegrenzungswiderstand
und ein im oder am Pistolenrohr verlaufendes Hochspannungskabel an einen Hochspannungsgenerator angeschlossen ist.
Derartige Sprühvorrichtungen zum Versprühen von insbesondere
Farben und Lacken sind in großer Zahl auf dem Markt, wobei die Hochspannungselektrode, etwa eine Metallnadel, in der
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a. PatuiUenlor
Zerstäuberdüse oder unmittelbar benachbart davon angeordnet ist. Eine elektrische Rückleitung von der Erlektrode über
die Färb- bzw. Lackzuführung mit der Folge einer starken Verminderung
der an der Elektrode verfügbaren Ladespannung ist dabei im allgemeinen nicht zu befürchten, weil die zu versprühenden
Lacke und Farben oder auch Pulver einen derart hohen elektrischen V/id er standswert besitzen, daß sie nahezu
als Isolatoren bezeichnet werden können. Dies gilt sogar für die bekannten Metallacke, weil bei diesen die einzelnen Metallpartickel
in den isolierenden Lack eingehüllt sind. Neuerdings sind jedoch sogenannte Viasserlacke auf den Markt gekommen, also
Kunststofflacke, welche mit Wasser verdünnbar sind, wobei diese Lacke dann im durch Wasser verdünnten Zustand eine derartige
elektrische Leitfähigkeit besitzen, daß sie mit den erwähnten bekannten Vorrichtungen nicht mehr elektrostatisch versprüht
werden können, vielmehr ein derartiger elektrischer Verluststrom über dem Lack auftritt, daß die an der Elektrode zur Verfügung
stehende Spannung nicht mehr genügt, eine intensive elektrostatische Aufladung der Lackpartikel zu gewährleisten.
Anders ausgedrückt, beim Versprühen derartiger V/asserlacke bricht das erforderliche elektrostatische Hochspannungsfeld
zvfischen Elektrode und zu besprühendem Gegenstand zusammen. Außerdem
besteht die Gefahr von elektrischen überbrückungen bei dem in Betrieb zwangsläufig erfolgenden Verschmutzungen der Sprüh-
Vorrichtungen durch den Wasserlack, was nicht nur die Funk-
tionstüchtigkeit der Vorrichtung herabsetzt sondern darüber ; hinaus auch die Bedinungsperson gefährdet. ·
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb die bekannten Sprühvorrichtungen
der eingangserwähnten Art derart zu verbessern,
daß mit diesen auch Materialien beträchtlicher Leitfähigkeit,
insbesondere auch Wasserlacke, einwandfrei und gefahrlos elektrostatisch
versprüht werden können. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe im wesentlichen dadurch gelöst, daß am Pistolenrohr
ein langgestreckter im wesentlicher parallel zur Pistolenrohr-Längsaehse
verlaufender Isolierstoffkörper befestigt ist, an dessen freiem, mit Abstand vor der Pistolenrohrmündung befindliche.Ti,
freiem Ende die Elektrode, vorzugsweise eine Metallnadel, angeordnet ist und daß in den Isolierstoffkörper
ein elektrischer Leiter eingebettet ist, der die Elektrode mit einem am i-istolenrohr befindlichen, vom Isolierstoffköi^per abgedeckten
elektrischen Kontakt verbindet, welcher seinerseits an das Hochspannungskabel angeschlossen ist, wobei der Abstand
zwischen Zerstäuberdüse und Elektrode derart gewählt ist, daß auch bei Zuführen von Uberzugsmaterial beträchtlicher Leitfähigkeit
zur Zerstäuberdüse der Spannungsabfall am Strombegrenzungswiderstand infolge Verluststromes von der Zerstäuberdüse über
die zerstaubten Muterialpartifcel zur Elektrode auf einem eine
intensive elektrostatische Aufladung des Überzugsmaterials gewährleistenden niedrigen Wert bleibt. Auf diese Weise wird
eine einfache und sichere Isolation der Hochspannungszuführung bis zur Elektrode gewährleistet und außerdem durch den
beträchtlichen Abstand zwischen Elektrode und Zerstäuberdüse, also Lackaustritt, verhindert, daß über den Lack ein
wesentlicher Verluststrom fließen kann.
Besondere Schwierigkeiten bezüglich der elektrischen Isolation
ergeben sich jedoch dann, wenn der Lack in For» eines Flachstrahls" abgesprüht wird, und die Flachstrhalebene um die
Längsachse des Pistolenrohres verdrehbar ist, was allgemein erwünscht wird, Um hier nun sicherzustellen, daß die Elektrode
stets außerhalb der Flachstrahlebene bleibt, wird erfindungsgemäß
der die Elektrode tragende Isolierstoffkörper ebenfalls
verdrehbar angeordnet, derart, daß die Elektrode immer in eine Ebene gebracht werden kann, die senkrecht auf der Mittelachse
des Flachstrahls liegt. Erfindungsgemäß kann dabei so vorgegangen werden, daß der Isolierstoffkörper einen ringförmigen Fuß
aufweist, der auf dem Pistolenrohr verdrehbar ist, wobei besondere Maßnahmen getroffen sind, um die Verbindung zwischen
der ortsfesten Kontaktstelle am Pistolenrohr und der verdrehbaren Kontaktstelle des Isolierstoffkörpers einwandfrei abzuschirmen.
Eine andere erfindungsgemäße Lösung dieses Problems
der Flachstrhaiversprühung besteht darin, daß das Pistolenrohr
einen vom Rohrmantel abstehenden Flansch aus Isolierstoff aufweist, der die Form eines Ringes oder Teilringea
hat und mit mehreren,'zur Pistolenrohrlängsachse im wesentlichen parallelen Aufnahmebohrungen zum wahlweisen Einstecken
des die Elektrode tragenden Isolierstoffkörpers versehen ist.
Auf der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfinting
beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. 1 in Seitenansicht, teilweise im Schnitt den vorderen Bereich einer Handspritzpistole
nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
eine Ansicht entsprechend Fig.1 einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
eine Draufsicht auf die Pistolenmündurg der
Sprühpistole von Fig.2,
eine Abwandlungsform der Pistole von Fig.2,
eine weitere Abwandlungsform der Pistole von Fig.2, und
Fig. 6 eine weitere Abwandlungsform der Pistole von Fig.2.
Bei der Sprühvorrichtung nach Fig. 1 handelt es sich um eine solche, bei welcher die Zerstäubung mit Hilfe von Druckluft
erfolgt und ein Flachstrahl durch bekannte Lufthörner gebildet wird. Selbstverständlich ist die Erfindung aber auch auf
| Fig. | 2 |
| fig. | 3 |
| Fig. | |
| Fig. | 5 |
Sprühvnrrichtungen anwandbar, bei welchen die Zerstäubung
mittels hydrostatischem Druck erfolgt und die Zerstäuberdüse eine Schlitzdüse ist.
Das aus Isolierstoff bestehende Pistolenrohr ist mit 10 bezeichnet. An der Pistolenrohrmündung befindet sich eine Düse
11, aus welcher beim Betrieb die Farbe ausgestoßen wird. Die Hoehspannungsrlektrode ist mit 12 bezeichnet, die im Pistolenrohr
10 verlaufende einen hochohmigen Strombegrenzungswiderstand 1^a. aufweisende Hochspannungszuführung mit 15· Ein
erfindungsgemäßer Isolierstoff körper 14 bestellt aus einem langgestreckten, etwa zylindrischen Teil I4a und einem damit einstückigen
Fuß 14b in Form eines Ringes. Der Isolierstoffkörper
14 ist auf das Rohr 10 aufgesteckt und um dessen Längsachse verdrehtar. Im Körper 14 verläuft ein mit der Elektrode 12 verbundener
Leiter I5, der im Ringfuß 14b an eine federbelastete
Kontaktschraube 16 angeschlossen i.^t. Die Kontaktschraube 16
berührt mittels Federdruck einen in den Mantel des Pistolenrohres 10 eingelassenen Schleifring I7, der seinerseits mit der
Hochspannungszuführung 13 verbunden ist. Beiderseits des
Schleifringes I7 sind in den Pistolenrohrmantel Ringn· uten 18a
und 18b eingeformt, welche zusammen mit einer Ringausfräsung
im Fuß Hb eine Ringkammer 20 bilden. Dir Ringkammer 20 ist mit verseiftem Transformatorenöl gefüllt. Zur Abdichtung der Kam-
mer 20 sind außerdem noch zwei Ringnuten 21a und 21b im Pistolen- ~
rohrmantel versehen, in welche Dichtungsringe eingesetzt sind.
Wie erwähnt, handelt es sich bei der dargestellten Vorrichtung um eine solche, bei welcher zur Zerstäubung des Lackes
Druckluft Verwendung findet. Zur Erzielung des Flachstrahles dient der die Düse 11 umgebende Düsenkopf 22, dessen beide Hörner
22a und 22b den austretenden Lackstrahl flach zusammendrükken.
In der Stellung gemäß der Zeichnung liegt dann der Flachstrahl in einer Ebene senkrecht zur Papierebene. Die Elektrode
12 befindet'sich dann, wie erwünscht, außerhalb der Flachstrahlebene,
genauer gesagt in einer durch die Düse 11 hindurchgehenden, zur Flachstrahlebene senkrechten Ebene. Wird nun aber der Kopf
22 gegenüber dem Pistolenrohr 10 verdreht, beispielsweise um 90°, so würde die Elektrode 12 in die Ebene des Flachstrahls
gelangen, was nicht nur eine starke Verschmutzung der Elektrode und des Körpers 14a zur Folge hatta sondern auch die Gefahr
eines beträchtlichen Stromflusses durch das Überzugsmaterial zur Elektrode erhöht, wenn die Farbe stark leitfähig ist- Gemäß
der Erfindung kann nun aber der Isolierstoffkörper 14 und damit
die Elektrode 12 ebenfalls verdreht werden, und zwar in eine solche Stellung, diß die Elektrode 12 wiederum außerhalb der
Flachstrahlebene lieprt. Wird also beispielsweise der Kopf 22, wie erwähnt, um 90° im Uhrzeigersinn gedreht, so wird der Iso-
740158422.8.74 j
lierstoffkörper 14 ebenfalls um 90° verdreht, wobei es im Belieben
der Bedienungsperson liegt, ob die Verdrehung des IsolierstoiTkörpers
ebenfalls im ünrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn
erfolgt. Die elektrische Verbindung der Elektrode über den Leiter 15, die Schrauben 16 und den Schleifring 17
zum Hochspannungskabel 1j5 bleibt bei dieser Verdrehung erhalten, weil die Kontaktschraube 16 auf dem Ring 17 gleitet. Trotz
dieser Verdrehmöglichkeit zwischen Pistolenrohr 10 und Isolierstoff körper 14 ist eine ausgezeichnete Isolierung gewährleistet,
weil die mit verseiftem Transformatorenöl gefüllte Ringkammer 20 den Schleifkontakt vollständig umgibt und nach außen abschirmt.
Die Isolation 1st derart, daß die Pistole bei eingeschalteter Hochspannung ohne weiteres zum Zwecke der Reinigung
in ein Wasserbad eingetaucht werden kann, ohne daß Überschläge auftreten. Selbstverständlich kann anstelle des verseiften
Transformatorenöls auch ein anderes flüssiges oder halbfestes Isoliermaterial in die Ringkammer 20 eingefüllt werden.
Die Fig. 2 und 3 zeigen eine andere Ausführungsform der
Erfindung, wobei der einfaehheithalber nur die vom Ausführungsbeispiel der Fig. 1 abweichenden Teile mit anderen Bezugszeichen
versehen sind und nachfolgend beschrieben werden. Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, weist das Pistolenrohr 10 einen
von seinem Mantel abstehenden Flansch 30 auf, der mit dem Pi-
Il I · ·
stolenrohr 10 einstückig ist, also ebenfalls aus Isolierstoff
besteht und die Form eines Halbringes hat. Im Flansch 50 befinden
sich drei parallel zur Pistolenrohrlängsachse verlaufende
Sackbohrungen 51* 52 und 55· Diese Sackbohrungen dienen
zum Einstecken eines langgestreckten, im wesentlichen zylindrischen Isolierstoffkörpers 5^* welcher in seiner Funktion
dem Isolierstoffkörper 14 von Fig. 1 entspricht und an seinem
vorderen freien Ende die Elektrode 12 trägt. Die elektrische Verbindung zwischen der Elektrode 12 und der Hochspannungszuführung
15 erfolgt bei dieser Ausführungsform über den in den
IsolierstofSkörper J>h eingebetteten Leiter 15* eine am hinteren
Ende des Körpers J>h abstehende Kontaktfeder 55 und einam
Boden jeder Sacklochbohrung vorgesehenes Kontaktplättchen 56, das über einen Anschlußdraht yj zur Hochspannungszuführung
15 führt. Eine flüssigkeitsdichte Ringdichtung 58 an jeder
Sackloshbohrung 5I, 52, 55 sorgt für einen festen und dichten
Sitz des Körpers 5^ in der Sacklochbohrung; zusätzlich kann
in die Sacklochbohrung eine Isoliermasse eingefüllt sein.
Bei der in Fig. 2 gezeichneten Stellung des Zerstäuberkopfes 22 steht die Flachstrahlebene wiederum senkrecht zur
Papierebene, während der Isolierstoffkörper 5^ und damit die
Elektrode 12 dazu senkrecht in der Papierebene liegen. Gemäß Fig. 5 steckt somit der Isolierstoffkörper 54 in der Sakcloch-
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Al
bohrung 31 · Wird nun der Zerstäuberkopf 22 um 45° verdreht,
so wird, um eine Beibehaltung der Elektrode 12 in einer £bene senkrecht zur Flachstrahlebene- der IsolierStoffkörper 34 aus
ler Sacklochbohrung 31 herausgezogen und in die Sacklochbohrung
J2 eingesteckt. Bei einer weiteren Drehung des Zerstäuberkopfes
22 um 45° steckt man dann den Isolierstoffkörper
in die Sacklochbohrung 33^ Um die jeweils freien Sacklochbohrungen
zu schützen, werden auf diese Abdeckkappen 39 aufgesteckt. Selbstverständlich kann auch diese Ausführungsform
zahlreiche Abv.'andlungen erfahren, insbesondere bezüglich der
Zahl und Ausbildung der Sackiochbohrungen sowie der Gestaltung des Isolierstoffkörpers 38. So ist beispielsweise in Fig. 2
der Isolierstoffkörper 34 ein Röhrchen, das an seinem freien
Ende durch eine Kappe 40 abgedeckt ist, wobei dann die Elektrode 12 seitlich herausgeführt ist. Weiterhin ist bei dem
gezeichneten Beispiel der Isolierstoffkörper 34 an seiner Oberfläche
mit einer Profilierung versehen, um das Auftreten voa
Kriechströmen, insbesondere bei einer Verschmutzung mit Farbe, zu unterdrücken, schließlich ist noch darauf hinzuweisen, :iaB
die Kontaktfeder 35 auch am Boden der Sacklochbohrung und nicht am Körper 34 befestigt sein könnte.
Eine Abwandlungsform der Vorrichtung von Fig. 2 ist in Fig. 4 dargestellt. Dabei besteht die Abwandlung lediglich
darin, daß der die Elektrode 12 tragende Isolierstoffkörper
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aus plastisch verformbaren Material besteht, derart, daß die
Bedienungsperson durch Verbiegen des Körpers J>k die ihr geeignete
Entfernung zwischen Elektrode 12 und Zerstäuberdüse einstellen bzw. verstellen kann. Eine weitere Abwandlungsform
der Vorrichtung von Fig. 2 ist in Fig. 5 dargestellt. Dabei besteht die Abwandlung lediglich darin, daß in den Sacklochbohrungen
3I bis 33 jeweils ein Schutzwiderstand 41 untergebracht ist, wobei dieser Schutzwiderstand zusätzlich zum
Strombegrenzungswiderstand 13a für eine Verminderung der Elektrodenkapazität
sorgt. Dieser zusätzliche Schutzwiderstand 41 kann aber auch im Isolierstoffkörper 34 untergebracht sein.
Fig. 6 schließlich zeigt eine weitere Abwandlungsforin
der Vorrichtung nach Fig. 2 wobei die Abwandlung darin besteht, daß zusätzlich eine geerdete Gege:ielektrode 42 vorgesehen
ist. Diese Gegenelektrode 42 wird v>n einem IsolierstofF-rohr
43 getragen, das, ähnlich wie bei Isolierstoffkörper 34
in eine von mehreren, zur Pistolenrohrlängsachse parallelen Sacklochbohrungen 44 des Flansches 30 eingesteckt ist. Am Boden
der Sacklochbohrungen 44 befinden sich Kontaktfedern 45
zum Verbindung der Gegenelektrode 42 mit einer Erdungsleitung 46.
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■ ·
I · · t * ■ ι
Die Zahl der Sackbohrungen 44 für das mit der Gegenelektrode
49 versehene Isolierstoffröhrchen 43 entspricht im
allgemeinen der Zahl der Sacklochbohrungen 3I, 32,33 für den
die Elektrode 12 tragenden Isolierstoffkörper 34, wobei die
Bohrungen sich diametral gegenüber stehen. Bei einem Verdreh-en des Zerstäuberkopfes 22 wird dann nicht nur der Isolierstoffkörper
Jh sondern auch das Isolierrohr 43 umgesteckt, derart,
daß Elektrode 12 und Gegenelektrode 42 wiederum zueinander diametral sind.
Selbstverständlich können die einzelenen Merkmale der verschienen Ausführ· ungs- und Abwandlungsformen miteinander
kombiniert werden. So kann beispielsweise auch bei der Ausführungsform nach Fig. 1 eine Gegenelektrode vorgesehen werden,
wobei dann die Gegenelektrode diametral zur Elektrode 12 am Ringfuß I4b befestigt wird. Schließlich ist noch darauf
hinzuweisen, daß, wie bereits im Zusammenhang mit der Ausführungsform von Fig. 1 dargelegt die Erfindung auf die verschiedensten
Arten von Zerstäuberköpfen mit Vorteil angewendet werden
kann, etwa auch bei Zerstäuberköpfen mit einer geerdeten Metalldüse.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum elektrostatischen Überziehen von Gegenständen mit flüssigem oder pulverförmigem Überzugsmaterial,
mit einem Pistolenrohr, einer an der Rohrmündung befindlichen, von einer im Pistolenrohr verlaufenden Zuführungsleitung
mit Überzugsmaterial gespeisten Zerstäuberdüse und einer das zerstäubte Material aufladenden Elektrode, die
über einen Strombegrenzungswiderstand und ein im oder am Pistolenrohr verlaufendes Hochspannungskabel an eine Hochspannungsquelle
angeschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß am Pistolenrohr (10) ein langgestreckter, im wesentlichen parallel
zur Pistolenlängsachse verlaufender Isolierstoffkörp^^ (1^32O befestigt ist, an dessen freien^ mit Abstand vor der
Pistolenrohrmündung befindlichen Ende die Elektrode (12), vorzugsweise eine Metallnadel, angeordnet ist, und daß im
Isolierstoffkörper (14,34) ein elektrischer Leiter (15) eingebettet
ist, der die Elektrode (12) mit einem am Pistolenrohr
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befindlichen, vom Isolierstoffkörper (14,34) abgedeckten
elektrischen Hochspannungskontakt (17,36) verbindet, wobei zwischen Zerstäuberdüse (11) und Elektrode (12) ein den Verluststrom-Spannungsabfall
am Strombegrenzungswiderstand (13a) niedrig haltender räumlicher Abstand besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffkörper (14,34) aus plastisch, -»-erfortnbarem
Material besteht.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Isolierstoffkörper (14,34) leicht lös- und austauschbar am Pistolenrohr befestigt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3» mit Material
zerstäubung in Form eines Flachstrahls, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffkörper (14,34) in einer auf der
Flachstrahlebene senkrechten, durch die Zerstäuberdüse (11) hindurchgehende Ebene verläuft.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4 mit einem Flachstrahl, dessen Ebene um die Längsachse des Pistolenrohres verdrehbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierstoffköiter (14) einen
ringförmigen Fuß (l4b) aufweist, der auf das Pistolenrohr (10)
aufgesteckt und auf diesem um die Pistolenlängsachse verdrehbar 1st.
β. Vorrichtung nach Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet,
daß im Ringfuß (l4b) eine federbelastete Kontaktschraube
(16) angeordnet ist, die auf einem in die Wandung des Fistolenrohres
(10) eingelassenen Kontaktring (17) schleift, und daß die gesamte Kontaktstelle zwischen Kontaktschraube (16)
und Schleifring (17) innerhalb einer mit flüssigem oder halbfestem Isolierstoff gefüllten Ringkammer (20) untergebracht
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringkammer (20) durch zwei im Pistolenrohrmantel vorgesehene Ringnuten (l8a,l8b) und eins im Fuß (IHb) des Iso=
lierstorfkörpers r'l4) vorgesehene ningausfräsung (19) gebildet
ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4 mit einem Flachstrahl,
um
dessen Ebene/die Längsachse des Pistolenrohres verdrehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Pistolenrohr (10) einen
vom Rohrmantel abstehenden Flansch (30) aus Isolierstoff aufweist, der die Form eines Ringes oder Keilringes hat und mit
mehreren zur Pistolenrohrlängsachse im wesentlichen parallelen Aufnahmebohrungen (31,32,33) zum wahlweisen Einstecken des die
Elektrode (12) tragenden Isolierstc-ffkörpers (31O vorgesehen
ist.
9. Vorrichtung nach. Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmebohrungen (31,32,33) Sacklöcher sind, an de-
, ti κι
• ·ΐ'
• · ι · ■
ren Boden elektrische Kontakte (3>6) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch δ oder 9.· dadurch gekennzeichnet,
daß an der Mündung der Aufnahmebohrungen [Jl,~$2,J>J>) flüssigkeitsdichte
Ringdichtungen (38) vorgesehen sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Isolierstoffkörpers
dem
(14,34) in/der Elektrode (12) benachbarten Bereich mit einer
(14,34) in/der Elektrode (12) benachbarten Bereich mit einer
Profilierung versehen ist.
12. Vorrichtung nach einem der· Ansprüche 4 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß am Ringfuß (14b) des Isolierstoffkörpers (14) bzw. am Ringflansch (j50) des Pistolenrohres (10) eine
Erdungselektrode (42) befestigt ist, welche bezüglich der Pistol
enr ohr längsachse diametral zur Elektrode (12) verläuft.
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ID=25764933
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