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DE7312010U - Vorrichtung zum Trocknen von körnigem Material - Google Patents

Vorrichtung zum Trocknen von körnigem Material

Info

Publication number
DE7312010U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
plate
gas
perforated plate
drying
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7312010U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DROOGTECHNIEK EN LUCHTBEHANDELING BV
Original Assignee
DROOGTECHNIEK EN LUCHTBEHANDELING BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE7312010U publication Critical patent/DE7312010U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

PATENTANWALT Aktenzeichen:
. CONRAD KÖCHLIN-G: .·-. .·--. ~: r
SSOO Hagen, Fleyer Str. 135 * · * . I I *. , # ·" ·" £
Bankkonto: Commerzbank AG, Hagen ·· * ■.." *-i£nm··.*! iiLrfllA.* ·—^
Sparkasso Hajon 100 012 043 _. . o _
Postscheckkonto: Dortmund 5989 Droogtechnxek Si Luchtbehandeling
Telegramme: Patentköchling Hagenwestl B. V. Fernruf 811 64
Lfd.Nr. ^'(.^f.'.S. Nieuw Mathenesserstraat
' - Rotterdam (Niederlande)
K/D.
"Vorrichtung zum Trocknen von körnigem Material"
Zum Trocknen von körnigem Material oder im allgemeinen, um flüchtige Substanzen daraus zu entfernen, wird oft eine Trockenvorrichtung verwendet, die folgende Teile umfaßt: eine perforierte Platte, die die obere Begrenzung einer Zuführkammer für ein trocknendes Gas bildet, und eine Schicht von zu trocknendem Material, das auf die genannte Platte aufgebracht wird. Diese Schicht wird dann in ein schwimmendes oder verflüssigtes Bett verwandelt, das sich im wesentlichen wie eine Flüssigkeit verhält. In solch einem Bett werden die Körner durch den Gasstrom getrennt voneinander gehalten, so daß für einen optimalen Flüssigkeit sentzug sorgt. Das feuchte Gas wird durch eine Absaughaube und eine damit verbundene Leitung abgeführt. In der Leitung befindet; sich ein Filter oder dergleichen, um den vom G-as mitgeführ-ten Staub zu entfernen, ehe es in die Atmosphäre abgeleitet oder nach dem Trocknen in die Trockenvorrichtung zurückgeleitet wird. Im allgemeinen wird Luft als Trockengas verwendet, aas zur Verstärkung der Trockenwirkung im allgemeinen vorher erwärmt wird.
line solche Vorrichtung hat jedoch immer noch Nachteile. Zunächst können kleinere Partikel, insbesondere Staub, die Oberseite des schwimmenden Bettes verlassen und so eine feuchte Staubwolke erzeugen, die sich auf den Wänden der Trockenkammer, der Abzugshaube und der Abzugsleitung niederschlagen kann. Die Niederschläge können zu einer fegten Schicht zusammenbacken. Außerdem zeigt der nicht niedergeschlagene und im Filter abgeschiedene Staub eine gewisse Kohärenz; infolgedessen kann der Staub durch Vibration oder Stöße oder dergleichen nicht mehr aus dem Filterstoff entfernt werden, so daß solche selbstreinigenden Filter unwirksam werden»
Die Erfindung erstellt eine Vorrichtung dieser Art, die diese Nachteile nicht mehr aufweist. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch eine zusätzliche Gaszuführkammer, die mit der Trockenkammer durch ?.ängliche Öffnungen in den Seitenwänden der Kammer mit dieser in Verbindung steht; die Öffnungen verlaufen im wesentlichen parallel zur perforierten Platte und ihr unterer Rand liegt in einem Abstand über der Platte, der im wesentlichen der Dicke der auf dieser Platte schwimmenden Partikelschicht entspricht.
Die aus den zusätzlichen Öffnungen nach oben fließenden Gasströme bilden eine sich der Ausscheidung von Pulver widersetzend© Gasschicht. Der nach oben gerichtete Strom kann dadurch verstärkt werden, daß man perforierte Platten mit nach oben gerichteten Löchern vorsieht.
7312010 *w«9--aJan·
Palls dieso zusätzlichen Gassiröme wärmer als das aus dem schwimmenden Bett aufsteigende Gas sind, hat dies zur Folge, daß wegen des Viskositätsunterschiedes und insbesondere "bei geringen Strömgeschwindigkeiten, eine Vermischung der "beiden Ströme nicht so leicht eintritt,
Jbdre# . wodurch der AIIA^iAS^^frkt wird. Zur Steuerung
It .Bl.
d.A. der (Temperatur der zusätzlichen Gasseröme können automatische Steuervorrichtungen verwendet werden. Ein anderer Vorteil der höheren ^temperatur des zusätzlichen Gasstromes "besteht darin, daß bei der schließlichen Vermischung beider Ströme im Abzugskanal wegen der dort herrschenden höheren Geschwindigkeiten die Mischung wärmer wird und damit die relative Feuchtigkeit abnimmt, weshalb der mitgeführte feuchte Staub daran gehindert wird, sich in der Abzugsleitung niederzuschlagen oder ein automatisch gereinigtes Filter unwirksam zu machen.
Anhand der Zeichnungen soll die Erfindung nun näher erläutert werden.
Fig. 1 ist ein Querschnitt eines Seils der Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Verkörperung einer Vorrichtung nach der Erfindung.
Der in Fig. 1 gezeigte Teil der Vorrichtung nach der Erfindung umfaßt eine Hülle mit den Seitenwänden 1, in der eine Zuführkammer 2 für das Trockengas, insbesondere
Heißluft, und eine Abführkammer 3 für das feuchte Trockengas eingeschlossen sind. Diese Kammern sind durch eine perforierte Platte 4- voneinander getrennt, über der im Bereich 5 das von dem Gasstrom zu trocknende kömige Material in der Schwebe gehalten wird.
In der Seitenwand 1 ist eine zusätzliche Kammer 6 mit ihrer Längsachse im wesentlichen parallel zur Platte 4 vorgesehen, die mittels einer perforierten Platte 7 mit dem Innern der Abführkammer 3 in Verbindung steht. Diese Platte umfaßt insbesondere ausgestanzte Lippen, die nach oben gerichtete öffnungen begrenzen. Wenn ein Gas in Kammer 6 geleitet wird, wird entlang der Innenseite der Wand 1 ein nach oben gerichteter Strom 8 erzeugt, der die Innenwand gegen den aus dem Bereich 5 aufsteigenden feuchten Gasstrom 9 abschirmt und damit den Niederschlag von feuchtem Staub auf der Innenseite der Wand 1 verhindert.
Im allgemeinen wird zum Trocknen ein heißes Trockengas verwendet, das sich beim Strömen durch das körnige Gut im Bereich 5 leicht abkühlt. Wird dasselbe Gas in die zusätzliche Kammer 6 geleitet, dann ist der innen an der Wand 1 entlang fließende zusätzliche Gasstrom 8 wärmer als das feuchte Trockengas 9· Als Folge des Viskositätsunterschiedes bei den beiden an einander entlang fließenden Gasströmen 8 und 9 wird die Vermischung beider
Gasströme beträchtlich verzögert. Außerdem wird die Innenwand über die Kondensationswärme hinaus erwärmt. Auf diese Weise wird das Niederschlagen von Staub auf die Innenwand verhindert.
In dem in der Kammer 3 angeordneten mit Staubfilter versehenen Abzugskanal und der damit verbundenen Saugleitung findet eine Vermischung beider Ströme statt. Die Temperatur des Gemisches is'1" daher höher als die des feuchten Trockengases, so daß die relative Feuchtigkeit herabgesetzt wird; dadurch werden wieder die Möglichkeiten des Niederschlages von Staub an den Wänden des Abzugskanals und der Bildung von festen Staubschichten auf dem Filter verringert.
Pig. 2 zeigt eine schematische Darstellung einer kompletten Vorrichtung nach der Erfindung» Eine Luftpumpe 10 nimmt durch ein vorgeschaltetes Filter 11 Außenluft auf und leitet diese Luft zum Erwärmen zu einem Wärmeaustauscher 12. Eine Leitung 13 führt diese Luft zu Kammer 4, und eine Zweigleitung 14 führt einen Teil der warmen Luft zu der zusätzlichen Kammer 6» In diese Zweigleitung 14 ist ein Ventil 1,5 eingebaut.
Die feuchte Luft in der Kammer 3 wird durch eine Leitung 16 zu einem Staubabscheider 17 gefeitet, zum Beispiel zu einem automatisch gereinigten Filter oder einem Zyklon, der mit der Außenluft in Verbindung steht.
•mtl · ι
In Kammer 3 und/oder Leitung 16 sind mehrere ÜJemperaturfühler 18 eingebaut, die mit einem Kontrollgerät 19 zur
Betätigung von Ventil 15 verbunden sind, um die der zusätzlichen Kammer 6 zugeführte Heißluft so zu steuern, daß die Endtemperatur in der Abzugsleitung einen bestimmten gewünschten Wert besitzt.
Natürlich kann man die der Kammer 6 zugeführte Zusatzluft auch in einem besonderen Erhitzer erwärmen und die Heizleistung dieses Gerätes durch den Kontrollapparat .steuern.
Es ist ebenfalls klar, daß man anstelle von Luft auch ein anderes Trockengas verwenden kann, und daß das den Staubabscheider 17 verlassende Gas auch zur Pumpe 10 zurückgeleitet werden kann. Es ist auch möglich, eine solche Vorrichtung nur zum Kühlen von körnigem oder pulverförmigem Material zu verwenden. In diesem Fall wird das durch Leitung 14 geleitete Gas nicht erwärmt. Der zusätzliche durch Leitung 14 zugeführte Gasstrom kanr? dann getrennt erwärmt werden, falls gewünscht. Innerhalb des Bereiches der Erfindung sind noch viele andere Abänderungen möglich.

Claims (1)

  1. PATENTANWALT .. .. AWaruelrten: β..73,ί|,2 Q10.2
    DiPL.-iNQ. CONRAD KÖCHLING* .'·\»\ r-:-r,?h -.- -r
    1SS£1£« ;'* 'Äi Luchtbehandellng
    Sparkasse Hagen 100012043 D · V » Potttcheckkonto: Dortmund 6Θ96
    Telegramme: PatentkOshllng H«3enwe»tf
    Femrufe 11 μ Nisuiti MathBnBBBeretraat
    cAnc/nt Rottardam (Niederlande)
    vom ii.iliP
    Kjr./De
    SchutzansprQchG :
    1. Vorrichtung zum Trocknen von kSrnigero ader pulverfBrmigem Material mittels eines Gasstromss, bestehend aus einer mit einer Zuführleitung verbundenen ZufQhrkanm ar für das Trockengas, einer perforierten Platta, die die Oberseite der ZufQhrkammer begrenzt und einen Tragboden für ein Partikelbett bildet, das durch den Gasstram in Schwebe gehalten uiird, und einer mit einer Abzugsleitung zu verbindenden, über der Platte liegenden Abzugakamraer, dadurch gekennzeichnet,, daß über der perforierten Platte (k) mit einem der Dicke der Ober der Platte (<O schuebenden Partikelschicht zu entsprechen^ bestimmten Abstand von ihr regelmäßig über den Umfang der Abzugskammer (3) verteilt längliche Löcher in deren Seitenwand (1) ausgebildet sind, und daß eine zusätzliche, diese Löcher abdeckende GaazufÖhrkammer (6) angeordnet ist.
    2· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher im wesentlichen parallel zur Platte (<t) verlaufend ausgebildet Bind.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher je durch eine perforierte Platte (7) oder ein GittBr verschlossen sind.
    · Ef ·
    Warrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen jeder perforierten Platte (7) durch nach ohen gerichtete Plattenteile begrenzt sind.
    5. Vorrichtung nach Anepruch 1 bia if, dadurch gekennzeichnet, daß in der Abzugskammer (3) und/oder der mit letzterer zu verbindenden Abzugaleitung (16) Temperaturfühler (1B) angeordnet sind.
    Dipl.-Ing. Conrad Köchüng Patentanwalt
DE7312010U 1972-04-09 Vorrichtung zum Trocknen von körnigem Material Expired DE7312010U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL7204744 1972-04-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7312010U true DE7312010U (de) 1974-01-03

Family

ID=1291632

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7312010U Expired DE7312010U (de) 1972-04-09 Vorrichtung zum Trocknen von körnigem Material

Country Status (1)

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DE (1) DE7312010U (de)

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