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DE738016C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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Publication number
DE738016C
DE738016C DES103090D DES0103090D DE738016C DE 738016 C DE738016 C DE 738016C DE S103090 D DES103090 D DE S103090D DE S0103090 D DES0103090 D DE S0103090D DE 738016 C DE738016 C DE 738016C
Authority
DE
Germany
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relay
selector
line
contact
switching means
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES103090D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES103090D priority Critical patent/DE738016C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE738016C publication Critical patent/DE738016C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0016Arrangements providing connection between exchanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei denen dem Leitungswähler einer Vermittlungsstelle über zweiadrige Verbindungsleitungen erreichbare Wähler nachgeordnet sind und eine Auslösung der im Leitungswähler wirksam gewordenen Prüfeinrichtung bei Besetztsein der über den nachgeordneten Wähler erreichten Einrichtungen erfolgt. Sie bezweckt, in möglichst einfacher und doch betriebssicherer Weise die Besetztzeichengabe und die Freigabe der belegt gewesenen Leitungen in den Anlagen zu ermöglichen, bei denen über einen Leitungswähler hinweg Verbindungseinrichtungen einer nachgeordneten Wahlstufe erreicht werden, über die die Auswahl einer gewünschten Leitung bzw. einer freien Leitung einer Leitungsgruppe erfolgt. Dies wird dadurch erreicht, ,daß der über die Verbindungsleitung verlaufende Haltestromkreis eines als Verzögerungsrelais ausgebildeten Schaltmittels, über den sich dieses während des die Einstellung des dem Leitungswähler nachgeordneten Wählers bewirkenden Wahlvorganges hält, im nachgeordneten Wähler nach Beendigung dieses Wahlvorganges aufgetrennt wird, so daß das Schaltmittel abfällt und damit .den Stromkreis der Prüfeinrichtung im Leitungswähler auftrennt, falls nicht während der Abfallzeit des Schaltmittels das Prüfrelais im nachgeordneten Wähler anspricht und den Haltestromkreis des Schaltmittels wieder schließt.
  • Besonders vorteilhaft ist die vorliegende Erfindung bei Landgruppenstellen zu benutzen. Hier kommt es darauf an, die Gruppenstelle, ,die unbedient ist, recht einfach auszubilden und nach Möglichkeit die hochwertigen Verbindungsleitungen zur Landgruppenstelle schnell freizugeben.
  • Gegenüber bekannten Anordnungen mit hinausgeschobenen Landgruppenstellen, bei denen die Weckeinrichtung im Gruppenwähler des Hauptamtes angeordnet ist und ein Rufstromanlaßanreiz bei der Durchschaltung des Leitungswählers zum zurückliegenden Gruppenwähler geschickt wird, ermöglicht die erfindungsgemäße Anordnung die Ausnutzung der im vorgeordneten Leitungswähler der Anlage vorgesehenen Signaleinrichtung zur Besetztzeichenübertragung sowohl bei internen als auch bei zum Unteramt über nachgeordnete Wähler verlaufenden Verbindungen. Außerdem aber wird durch diese Einrichtung eine sofortige Freigabe der zum Unteramt verlaufenden Verbindungsleitungen und der an diesen liegenden Wähler möglich, sobald die Feststellung erfolgt ist, daß die erreichten Einrichtungen besetzt sind. Es ist hierbei gleichgültig, ob nun der Nachwähler auf die zu prüfende Leitung durch Nummernwahl oder durch freie Wahl gelangt.
  • Gegenüber bekannten Anordnungen, bei denen nach Einstellung des nachgeordneten Wählers auf eine gewünschte Leitung bei Besetztsein dieser Leitung erst Verzögerungsrelais abfallen müssen, die dann Hilfsrelais steuern, die eine Signalgabe zum anrufenden Amt bewirken, wodurch in diesem wieder Relais ansprechen müssen, die eine Auslösung der hier wirksam gewordenen Prüfeinrichtungen einleiten, wird bei der erfindungsgemäßen Anordnung bereits beim Prüfvorgang das Überwachungsschaltmittel in der anrufenden Vermittlungsstelle beeinflußt und unmittelbar nach Feststellen des Zustandes der gewünschten Leitung zur Auslösung der Prüfeinrichtung des Leitungswählers der anrufenden Zentrale betätigt. Hierdurch wird eine bedeutend schnellere Freigabe der hochwertigen Verbindungsleitung herbeigeführt.
  • Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, auf welches diese jedoch nicht beschränkt ist. Es ist auf der Zeichnung die Verbindung zwischen einem Teilnehmer Tzal eines Hauptamtes und einem Teilnehmer Tn. einer Landgruppenstelle dargestellt. Dabei sind jedoch nur die Schaltmittel, die zum Verständnis der Erfindung notwendig sind, in der Zeichnung enthalten. Beim Abheben des Hörers an .der Anschlußstelle Tzal wird der Teilnehmer über seinen Vorwähler VW mit einem freien Gruppenwähler GW verbunden. Dieser wird in der üblichen Weise durch die erste ausgesandte Stromstoßreihe eingestellt und sucht in freier Wahl einen freien Leitungswähler LIV. Es können auch noch mehrere Gruppenwahlstufen vor dem Leitungswähler eingeschaltet sein. Die Anzahl der Gruppenwahlstufen richtet sich lediglich nach der Teilnehmerzahl des Amtes. Der Leitungswähler ist in vorliegendem Beispiel als Drehwähler ausgebildet. Es könnte dies jedoch ebensogut ein Hebdrehwähler sein. Die Anwendung der Erfindung ist also nicht an eine bestimmte Wählerart gebunden. Der Leitungswähler wird nunmehr, wie dies noch näher erläutert wird, auf den Kontakt, auf den die zur Landgruppenstelle führende Verbindungsleitung angeschlossen ist, eingestellt. Der in der Landgruppenstelle- angeordnete Wähler GLWl kann jetzt auf den gewünschten Anschluß Tia. eingestellt werden.
  • Ist die Landgruppenstelle mit dem zugehörigen Hauptamt nur über eine Verbindungsleitung verbunden, dann wird sehr häufig der Fall eintreten, daß eine Verbindung nicht zustande kommt, weil die einzige Verbindungsleitung bereits besetzt ist. Um diesem Übelstand abzuhelfen, sieht man, wie in vorliegeradem Ausführungsbeispiel, zwei Verbindungsleitungen vor. Man kann deren Anzahl aber noch weiter erhöhen, wenn es die Gesprächszahl erfordert. Während es beim Vorhandensein einer Verbindungsleitung zur Gruppenstelle nur nötig war, auf Freisein dieser Leitung zu prüfen, kommt bei zwei und mehr Verbindungsleitungen noch eine weitere Prüfung, nämlich die des Gruppenstellenleitungswählers auf Freisein des gewünschten Anschlusses, hinzu. Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht es nun, die bereits im Leitungswähler des Hauptamtes v orgesehenen Schaltmittel zur Signalgabe auch für die Signalgaben bei Anordnungen, wie sie der vorliegende Fall zeigt, in einfacher und betriebssicherer Weise zu benutzen, so daß besondere Einrichtungen zur Besetztzeichengabe in der Gruppenstelle vermieden werden. Die sich bei einer Verbindungsherstellung ergebenden Schaltvorgänge sind im folgenden an Hand der Zeichnung erläutert.
  • Beim Aufprüfen des Gruppenwählers GLF auf einen freien Leitungswähler LW kommt folgender Prüfstromkreis zustande: Erde, nicht dargestellte Schaltmittel im Gruppenwähler GW, Wählerarm gwc, Leitung L, Relais U Wicklung I, Wählerarm lwe des Leitungswählers, Relais C Wicklung I, Batterie, Erde. Die Relais C und U sprechen an und betätigen ihre Kontakte. Im Ruhezustand des Leitungswählers ist Relais IL dauernd über folgenden Weg erregt: Erde, Batterie. Relais K, Kontakt r c, Wählerarm hod, Kon- ! takt 2 v, Erde. In der Zeichnung sind die Kontakte des Relais K in Arbeitsstellung dargestellt, während ihre Ruhestellung gestrichelt ist. Beim Ansprechen von Relais C wird nun Relais K durch Offnen von Kontakt r c zum Abfall gebracht. Am Kontakt 3 c wird Wicklung II von Relais 'C in den Prüfstromkreis eingeschaltet. Bei der nunmehr folgenden Stromstoßgabe wird in der üblichen «'eise im Gruppenwähler entsprechend den ausgesandten Stromstößen Erde an die Leitung L1 angelegt, und es wird dadurch ein stromstoßweises Ansprechen von Relais <d über seine Wicklung I erreicht. Relais A überträgt mittels seines Kontaktes d.a die Stromstöße auf den Drehmagneten des Leitungswählers auf folgendem Wege: Erde, Kontakte -j a, 5 rr, 6 p, Drehmagnet D, Batterie, Erde. Der Wähler dreht entsprechend der gewählten Ziffer ein. Beim ersten Schritt des Wählers wird am Wählerarm lwe die Wicklung I des Relais (r abgeschaltet. Relais U wird während der S.tromstoßgabe über den vom Drehmagneten D betätigten Kontakt 7 d stromstoßweise erregt und hält sich infolge seiner Verzögerung. Im gleichen Stromkreis liegt die Wicklung II des Relais G, welches ebenfalls verzögert ist und sich auch während der Stromstoßgabe hält. Das Verzögerungsrelais V wird über die Kontakte 1o k und den pendelnden Kontakt 9 a ebenfalls während der Stro,mstoßgabe erregt gehalten.
  • Angenommen, die Leitung 3, auf die der Leitungswähler eingestellt worden ist, ist besetzt, so daß das Prüfrelais P nicht ansprechen kann. Nach Abfallen der Relais U und P' kommt folgender Stromkreis für den Drehmagneten zustande: Erde, Kontaktav, Wählerarm lwd,. Kontakte i i u, 12 k, 6 p, Drehmagnet D, Batterie, Erde. Der Wähler wird um einen Schritt> weitergeschaltet, so daß er jetzt auf Leitung 4 steht. Gleichzeitig werden die Relais U und G über Kontakt 7 d wieder erregt. Ist die Leitung, auf der jetzt der Leitungswähler steht, frei, dann spricht das Prüfrelais P wie folgt an: Erde, Kontakte 16 c, 15 g, 14u, 13 v, Relais P Wicklungen I und II, Wählerarm lwc, Leitung L6 zur Übertragung Ue, Relais B, Batterie, Erde. Relais P spricht an und schaltet am Kontakt 6p den Drehmagneten D ab und am Kontakt top das Relais K an. Durch Schließen der Kontakte 21 k und 22 k werden die über die Wählerarme lwa und lwb abgehenden Leitungen L4 und L5 zu Schaltmitteln im Leitungswähler, die zum weiteren Verbindungsaufbau dienen, durchgeschaltet, so daß die Verbindung bis zum Gruppenstellenwähler GLWi hergestellt ist. In der Übertragung Ue spricht das Relais B an und überbrückt an den Kontakten 18 b und i9 b die in die Leitung eingeschalteten Kondensatoren. Durch das Schließen der Kontakte 21 k und. 18 b ist für Relais G folgender Haltestromkreis geschlossen worden; Erde, Batterie, Relais G Wicklung I, Kontakte 23 g, 24a, 21 k, Wählerarm lwb, Leitung 15, Kontakt 18 b, Relais CG, XG, VG Wicklung I, Wählerarm glw i d, Erde. Das Prüfrelais P schaltet im Leitungswähler LW seine Wicklung I kurz und hält sich über seinen Kontakt 17p und über Kontakt 15g. Der Leitungswähler der Landgruppenstellc kann wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Drehleitungswähler ausgebildet sein, es kann dies jedoch ebensogut ein Hebdrehwähler sein.
  • Bei der folgenden Stromstoßgabe zur Einstellung des Land-gruppenstellenwählers weiden die im Leitungswähler des Hauptamtes ankommenden Stromstöße durch Kontakt 24a über Leitung L5 zum Landgruppenstellenwähler übertragen. Das Stromstoßempfangsrelais XG bewirkt mittels seines Kontaktes 51 xg die Einstellung des Wählers auf folgendem Wege: Erde, Kontakte 50p9, 51x9, 52 vg, Drehmagnet des Gruppenstellenwählers DG, Batterie,. Erde. Beim ersten Schritt des Wählers wird Wicklung I des Relais VG, die bis jetzt über den Wählerarm glzz, i d angeschaltet war, abgetrennt. Relais VG hält sich jedoch während der Stromstoßgabe über seine Wicklung II und den pendelnden Kontakt 53 dg des Drehmagneten DG. Nach beendeter Stromstoßgabe fällt Relais VG ab und schließt am Kontakt 54v9 den Prüfstromkreis, der wie folgt verläuft: Erde, Batterie, Kontakt 15 cg, Relais PG Wicklung I, Kontakt 54v9, Wählerarm glw i c, Teilnehmerrelais TG, Erde. Bei Freisein des gewünschten Teilnehmers Tzz., sprechen beide Relais PG und TG, an. Relais PG schließt an seinem Kontakt 25 pg einen Haltekreis für das im Leitungswähler des Hauptamtes liegende Relais G, das sich während der Stromstoßgabe über den pendelnden Kontakt g a hielt. Am Kontakt 50p9 wird der Fortschaltekreis des Gruppenstellenwählers geöffnet. Relais TG, hält sich über seinen Kontakt a6 t92 und schließt die Wicklung I des Relais PG kurz, welches sich über seine Wicklung II und seinen Kontakt 28 pg erregt hält.
  • Im Leitungswähler des Hauptamtes werden die Kontakte 29i und 8 i fortlaufend durch ein nicht dargestelltes Schaltmittel in bestimmten kurzen Abständen betätigt und schaltenden Ruf und das Freizeichen an. Da nunmehr der Rufkreis über die Schleife des gewünschten Teilnehmers geschlossen ist, wird Rufstrom wie folgt ausgesandt: Erde, Batterie, Rufstrommaschine RIU, Relais FE, Kontakt 29 i, Relais U Wicklung I, Kontakte 30 tt, 31g, 32 y, 22 k, -Wählerarm lwa, Leitung L4, Kontakt 19 b, Wählerarm glw i a, Teilnehmerschleife, Wählerarm glw i b, Kontakt 33 z, Erde. Relais FE spricht dabei an und schaltet am Kontakt 40 fe das Freizeichen an den Übertrager Tr2 an. Das Freisignal nimmt folgenden Weg: Erde, Batterie, Übertrager Tr2, Kontakt 8 i, Relais G Wicklung II, Relais U Wicklung II, Kontakte io k, g a, Relais A Wicklung II, Kondensator, Kontakte 39u, 38c, Erde. Von Wicklung II des Relais A wird das Freizeichen auf Wicklung I übertragen und so dem rufenden Teilnehmer hörbar gemacht. Beim Abheben des Hörers an der Anschlußstelle Tn, wird die Schleife geschlossen, und dadurch kann das im Rufkreis liegende Relais V Wicklung I ansprechen. Dieses bringt durch Schließen seines Kontaktes 34v Relais Y wie folgt zum Ansprechen: Erde, Batterie, Drehmagnet D, Kontakte 6p, 34v, Relais P Wicklung III, Widerstand Wie, Kontakt 37a, Relais Y Wicklung I, Kontakt 35 C, Erde. Relais Y schaltet an den Kontakten 32y und 42y die zum gewünschten Teilnehmen führende Schleife mit der zum rufenden Teilnehmer führenden Schleife zusammen und schaltet seine Wicklung II und Wicklung I von Relais A als Speisebrückenrelais an. Im Gruppenstellenwähler kommt beim abheben des Hörers an der Teilnehmerstelle ein nicht dargestelltes Schaltmittel zur Wirkung und schaltet durch Umlegen des Kontaktes 33 z die Leitung L, durch. Relais G hält sich nach :Xbschaltung seiner Wicklung I am Kontakt 2.1a über seine Wicklung II auf folgendem Wege: Erde, Batterie, Kontakt 8,ä, Relais G Wicklung II, Relais U Wicklung II, Kpntakte zo 1,, g a, Erde. Die Sprechverbindung ist damit hergestellt.
  • Hängt der rufende Teilnehmer ein, dann «-erden in der üblichen Weise im Gruppenwähler Glf' die Speisebrückenrelais stromlos, fallen ab und bewirken die Auslösung des Vorwählers VIT' und die Auftrennung der zum LeitungswählerL 1f' führenden Prüfader. Dadurch kommt im Leitungswähler Relais C zum Abfall und öffnet am Kontakt 16c den Prüfkreis zum nachgeordneten Landgruppenstellenw ähler, der dadurch zur Auslösung kommt. Relais P fällt ab und bewirkt durch öffnen seines Kontaktes top den Abfall des Relais K. Dadurch ist für den Drehmagneten D des Leitungswählers folgender Kreis geschlossen worden: Erde, Kontakte 41 c, r r u, 12 h, 6p, Drehmagnet D, Batterie, Erde. Der Wähler dreht in die Ruhelage, in welcher über den ZVählerarm 1,zw,d Relais K anspricht und den Fortschaltekreis am Kontakt 121? öffnet. Durch Offnen des Kontaktes 35 c ist die über die Anschlußstelle Trz.. führende Leitungsschleife geöffnet worden, und die Relais Y und A fallen ab. Die Auslösung des Landgruppenstellenwählers erfolgt durch Abfall des Relais CG in der üblichen Weise.
  • Ist jedoch der -gewünschte Teilnehmer Tst. besetzt, dann ist sein Teilnehmerrelais TG2 erregt. Beim Aufprüfen des Wählers GLIV1 kann das Prüfrelais PG nicht ansprechen, da seine Ansprechzvicklung I über den geschlossenen Kontakt 26pg. kurzgeschlossen ist. Es wird infolgedessen an die zum vorgeordneten Leitungswähler des Ortsamtes führende Leitung L.,; keine Erde über Kontakt 25 pg angelegt, und Relais G im Leitungswähler LLV, das sich während der Stromstoßgabe über den pendelnden Kontakt 9 u hielt, kommt dadurch zum Abfall. Durch Öffnen des Kontaktes 1 5 g wird der Haltekreis des Prüfrelais P geöffnet, und es fällt ab und bewirkt durch Offnen :.eines Kontaktes top den Abfall des Relais _K. Dadurch wird die zur Landgruppenstelle belegte Verbindungsleitung für den Verkehr wieder freigegeben. Das Relais K schaltet durch Umlegen des Kontaktes rok das Besetztzeichen wie folgt an: Erde, Batterie, Übertrager Trl, Relais L' Wicklung II, Kontakte z o k, 9 a, .Relais A Wicklung 11, Kondensator, Isontal,#te 39 ,t, 38c, Erde. Von Wicklung II des Relais A wird das Besetztzeichen auf: Wicklung I übertragen und so dein rufenden Teilnehmer hörbar gemacht.
  • Die Auslösung des Leitungswählers Lyi' erfolgt, wie bereits oben beschrieben, nach Einhängen des rufenden Teilnehmers.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei denen dem Leitungswähler einer Vermittlungsstelle über zweiadrige Verbindungsleitungen erreichbare Wähler nachgeordnet sind und eine Auslösung der im Leitungswähler wirksam gewordenen Prüfeinrichtung bei Besetztsein der über den nachgeordneten Wähler erreichten Leitungen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der über die Verbindungsleitung verlaufende Haltestromkreis eines als Verzögerungsrelais ausgebildeten Schaltmittels (G), über den sich dieses während des die Einstellung des dem Leitttngs-,väliler nachgeordneten, 1Vählers bewirkenden Wahlvorganges hält, im nachgeordnete., Wähler nach Beendigung dieses Wahlvorganges aufgetrennt wird (Kontakt 56vg ). so daß das Schaltmittel (G) abfällt und damit den Stromkreis der Prüfeinrichtung (P) im Leitungswähler (LLV) auftrennt, falls nicht während der Abfallzeit des Schaltmittels (G) das Prüfrelais (PG) im nachgeordneten Wähler anspricht und den Haltestromkreis des Schaltmittel: (G) wieder schließt (am Kontakt -,5p,-,).
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des die Auslösung der Prüfeinrichiung im Leitungswähler beherrschenden Schaltmittels (G) über einen Schaltarm (g17o i d) der "Wähler der nachgeordneten Mahlstufe durchgeführt wird.
DES103090D 1932-02-03 1932-02-03 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb Expired DE738016C (de)

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