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DE579667C - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb und Sprechstrom-Verstaekern - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb und Sprechstrom-Verstaekern

Info

Publication number
DE579667C
DE579667C DE1930579667D DE579667DD DE579667C DE 579667 C DE579667 C DE 579667C DE 1930579667 D DE1930579667 D DE 1930579667D DE 579667D D DE579667D D DE 579667DD DE 579667 C DE579667 C DE 579667C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
amplifier
selector
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930579667D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Kusche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE579667C publication Critical patent/DE579667C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/40Applications of speech amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
29. JUNI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 579667 KLASSE 21 a 3 GRUPPE 57 so
Zusatz zum Patent 577
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Februar 1930 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 25. Oktober 1929.
Das Hauptpatent bezieht sich auf eine Anordnung für Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb, bei der den anrufenden Leitungen Wähler zugeordnet sind, welche nach über Nummernstromstoß-Empfänger erfolgter Belegung einer Verstärkereinrichtung durch einen derselben zugeordneten Stromstoßsender beeinflußt werden und die der Charakteristik der anrufenden Leitung entsprechenden Ausgleichseinrichtungen an den belegten Verstärker anschalten.
Die vorliegende Erfindung stellt eine Weiterbildung dieser Anordnung dar und bezweckt durch Verminderung der den anrufenden Leitungen zugeordneten Wähler eine weitere Vereinfachung und Verbilligung der Anlage. Dieses wird dadurch erreicht, daß die die Ausgleichseinrichtungen an den Verstärker anschaltenden Wähler, welche durch die den Verstärkereinrichtungen zugeordneten Stromstoßsender beeinflußt werden, den von den anrufenden Leitungen über eine Gruppenwahlstufe erreichbaren Verbindungsleitungen, über die verstärkungsbedürftige Verbindungen hergestellt werden, zugeordnet sind.
Es ist also der die Ausgleichseinrichtungen an den Verstärker anschaltende Wähler nicht, wie im Hauptpatent jeder einzelnen der anrufenden Leitungen, die im Ausführungsbeispiel in den Gruppenwähler I. GW endigen, zugeordnet, sondern nur denjenigen zwischen diesem ersten Gruppenwähler und dem nachgeordneten zweiten Gruppenwähler verlaufenden Verbindungsleitungen, über die verstärkungsbedürftige Verbindungen hergestellt werden.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar sind nur die für die Erfindung wesentlichen Teile der Einrichtung gezeigt. /. GW bedeutet einen Ferngruppenwähler. Ue1 ist ein der ersten Gruppenwahlstufe nachgeordneter Übertrager; II. GW ein diesem Übertrager nachgeordneter Gruppenwähler, Ue2 ein zu dem Verstärker VSt gehörender Übertrager und MW ein damit verbundener Mischwähler. KLW ist der dem Übertrager Ue1 zugeordnete Kunstleitungswähler, welcher die Kunstleitungen KL1, KLn an den Verstärker VSt anschaltet, und JS bedeutet einen dem Verstärker zugeordneten Stromstoßsender.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Walter Kusche in Berlin-Steglitz.
Relais C1 ist das dem /. GW zugeordnete Belegungsrelais, welches einem der übrigen mit dem /. GW vielfach geschalteten Gruppenwähler zugeordnet ist.
Die Anordnung arbeitet in folgender Weise. Hat sich der /. GW in bekannter Weise in freier Wahl auf den //. GW eingestellt, so sprechen die Relais C1 und C3 an über Erde, Batterie, Relais C3, Kontakte 44 cn, 43 C1, 42 C1, Relais C1", c-Arm des /. GW, nicht dargestellte Erde an der c-Ader dieses Gruppenwählers. Relais C1 legt da-rauf seinen Kontakt 42 C1 in die Lage 45 C1, öffnet den Kontakt 43 C1 und schließt seine Kontakte 48 C1 und 49 C1, wodurch die Anschaltung der Kunstleitung KL1 an den Verstärker VSt vorbereitet ist. Relais C3 schließt seinen Kontakt 1 cs und bereitet dadurch einen Stromkreis für das später wirksam werdende Relais V vor. Ferner öffnet es seinen Kontakt 2 ca und verhindert dadurch, nachdem, wie weiter unten beschrieben werden wird, der Kunstleitungswähler angelaufen ist, dessen ungewolltes Weiterschalten ■ 25 durch den Unterbrecher RU1.
Wird nun durch Aussendung von Stromstößen seitens des Teilnehmers das Relais A wiederholt erregt, so werden diese Stromstöße durch den Kontakt 6 α auf das nicht dargestellte Stromstoßempfangsrelais des Gruppenwählers //. GW übertragen und bewirken in bekannter Weise dessen Einstellung auf den Übertrager Ue2. Ist diese Einstellung vollendet, sprechen Relais P2 und C4 an über Erde, Relais P2, c-Arm des Gruppenwählers II. GW, Relais C4, Kontakt 7 C4, Batterie, Erde. P2 sperrt in bekannter Weise den Übertrager Ue2 gegen nochmalige Belegung, und durch das Ansprechen des Relais C4 werden die Kontakte 8 C4, 14 C4 und 1S Ci geschlossen.
Durch Kontakt 8 C4 ist ein Stromkreis für Relais H über Erde, Batterie, Relais H, Kontakt 8 C4, Relais C4, c-Arm des Gruppen-Wählers //. GW, Relais P2, Erde hergestellt, so daß H anspricht und seine Kontakte gh, 10 A, 11 h, 12 h und 13 h schließt. Mit dem Schließen des Kontaktes 14 C4 ist Relais X zum Ansprechen gebracht über Erde, Batterie, Relais X, Kontakt 14 C4, Erde. Relais X schließt dadurch seine Kontakte 18 χ und 19 .ar. Mit Kontakt 18 χ bereitet es einen Stromkreis des zum Kunstleitungswähler KLW gehörenden Relais P1 vor, und mit Kontakt 19 λ; schließt es den Stromkreis für den Drehmagneten D2, der über Erde, Batterie, Magnet D2, Kontakte 19 .ar und 31 ps, Relais S, Kontakt 22 t nach Erde verläuft. Der Drehmagnet bewegt darauf durch sein Ansprechen die Arme des Stromstoßsenders IS um einen Schritt vorwärts. Gleichzeitig mit dem Ansprechen von D2 wird auch Relais 5" erregt. Es schließt seinen Kontakt 20 ί und öffnet seinen Kontakt 21 s, dadurch wiederum wird Relais T zum Ansprechen gebracht über Erde, Kontakt 20 s, Relais T, Batterie, Erde, so daß der Kontakt 22 t geöffnet und 23 t geschlossen wird.
Durch Schließen des letzteren Kontaktes gelangt ein Stromstoß über die &-Ader zum Relais A1 im Übertrager Ue1 auf folgendem Weger Erde, Kontakt 23 t, Λ'-Arm des Stromstoßsenders IS, &-Ader des Gruppenwählers U GW, Kontakte 4 b, 27 plt Relais A1, Batterie, Erde. Durch diesen Stromstoß wird Relais A1 erregt und schließt seinen Kontakt 26 Ci1, so daß der Drehmagnet D1 über Erde, Batterie, Magnet D1, Kontakt 26 at, Erde anspricht und die Arme des Kunstleitungswählers KLW um einen Schritt weiterschaltet. Außerdem öffnet Relais A1 seinen Kontakt 24 U1 und bringt dadurch Relais V zum Ansprechen, welches seinen Kontakt 25 ν während der über die fr-Ader vom Stromstoßsender /6* ausgesandten Stromstoßreihe geöffnet hält. Mit Ansprechen des Relais T war jedoch Kontakt 22 t geöffnet worden, so daß der Stromkreis des Drehmagneten D2 und des Relais S dadurch unterbrochen wurde. 61 ist dadurch abgefallen und hat seinen Kontakt 20 s geöffnet und 21 j geschlossen. Dadurch wiederum ist auch der Stromkreis für Relais T unterbrochen, so daß T abfällt und Kontakt 22 t wieder geschlossen wird. Hiermit ist aber der Stromkreis für Magnet D2 und Relais 61 wieder hergestellt, so daß der Stromstoßsender IS einen zweiten Schritt macht und sich das Spiel von neuem wiederholt. Es werden nun auf diese Weise so lange Stromstöße von dem Stromstoßsender IS über die &-Ader gesandt, bis sein .T-Arm den Kontakt verläßt, an dem die £>-Ader angeschlossen ist.
Es ist dann der Kunstleitungswähler KLW auf den Verstärker VSt eingestellt und Relais A1 fällt ab. A1 schließt dadurch mit seinem Kontakt 24 ax das Relais V kurz, so daß dieses ebenfalls abfällt und den Kontakt 25 ν schließt. Hiermit ist ein Stromkreis für das Relais P1 hergestellt über Erde, Batterie, Relais P1, Kontakt 25 v, o-Ärm des Kunstleitungswählers, Kontakt i8jtr, Erde.
Relais P1 spricht an, schließt seinen Kontakt 28 P1 und schaltet dadurch die Kunstleitung KL1 an den Verstärker VSt an. Ferner legt Relais P1 bei seinem Ansprechen die Kontakte 29 P1 und 30 P1 in die Lagen 38 P1 bzw. 39 P1 um, so daß die im Übertrager Ue1 ankommenden Sprechadern zum nachgeordneten Gruppenwähler //. GW durchgeschaltet sind.
Der Stromstoßsender IS ist inzwischen
durch die nach Art eines Relaisunterbrechers arbeitenden Relais ^ und T weitergeschaltet worden, bis bei Auflauf seiner Arme auf den letzten der von ihnen bestrichenen Kontakte das Relais P3 über Erde, Relais P3, d-Arm, Kontakt 11 h, Batterie, Erde zum Ansprechen gebracht ist. P3 öffnet dann seinen Kontakt 31 p3 und unterbricht dadurch den Stromkreis für den Drehmagneten D2, worauf der Stromstoßsender stillgesetzt ist. Ferner schließt Relais P3 den Kontakt 32 p3, womit der Übertrager Ue1 zur Aufnahme der folgenden Stromstöße bereit ist.
Gleichzeitig mit dem Ansprechen von Relais C4 wird, wie bereits erwähnt, auch Kontakt 15 c4 geschlossen und damit ein Stromkreis für den Drehmagneten D3 hergestellt, der von Erde über Batterie, Drehmagnet D3, Kontakte ISC4, 17 Pi, Unterbrecher R U2, Erde verläuft. Dadtirch wird der Drehmagnet abwechselnd erregt und aberregt und schaltet den Mischwähler MW so lange weiter, bis er einen freien nachgeordneten Wähler gefunden hat. In diesem Augenblick spricht das Relais P4 an, schließt seinen Kontakt 16 pt und sperrt damit durch Kurzschließen seiner Wicklung II die durch den Mischwähler belegte Leitung.
Durch die darauffolgende, zur Einstellung der nachgeordneten Wähler dienende Stromstoßreihe wird das Relais A2 periodisch betätigt und überträgt die aufgenommenen Stromstöße mit seinem Kontakt 34 a2 auf die abgehende α-Ader. Mit Beginn dieser Stromstoßreihe spricht auch Relais B2 an und legt während der Aussendung der Stromstöße mit seinem Kontakt 33 b2 Batterie an die abgehende ö-Ader. Die Einstellung der dem Mischwähler MW nachgeordneten Verbindungseinrichtungen wird dann in bekannter Weise vorgenommen.
Die Auslösung der dargestellten Übertragungs- und Verbindungseinrichtungen nach Gesprächsbeendigung geht wie folgt vor sich:
Wenn der dem Übertrager Ue1 vorgeordnete Ferngruppenwähler in die Ruhelage gelangt, wird die c-Ader unterbrochen, und die Relais C1 und C3 fallen ab. C3 schließt dadurch seinen Kontakt 2 cs und damit den Stromkreis für den Drehmagneten D1 über Erde, Batterie, Magnet D1, M-Arm, Kontakt 2 C3, Unterbrecher RU1, Erde. Durch die auf diese Weise herbeigeführte wiederholte Erregung und Aberregung des Drehmagneten D1 wird der Kunstleitungswähler KLW in die Ruhelage gedreht. Mit Anlaufen dieses Wählers wird der Stromkreis für das Relais P1 unterbrochen. Dieses fällt ab und öffnet seinen Kontakt 28 pu schließt seinen Kontakt 27 p± und legt die Kontakte 38 P1 und 39 P1 in die Lage 29 P1 bzw. 30 px um.
Der Gruppenwähler II. GW wird in bekannter Weise in die Ruhelage geschaltet, wobei Relais C4 abfällt. Dieses legt dabei seinen Kontakt 8 c4 in die Lage 7 c4 zurück und bringt dadurch Relais if zum Abfallen, welches seine Kontakte 9/1, 10 h, iih, 12 h, 13 h öffnet und 35/1 schließt. Mit Abfallen des Relais C4 werden auch die Kontakte 14 C4 und 15 c4 geöffnet, so daß Relais X abfällt und seine Kontakte 18 χ und 19 χ öffnet. Durch Schließen des Kontaktes 35 h wird Relais P erregt über Erde, Batterie, Kontakt 35h, Relais P, .s-Arm des Stromstoßsenders JS, Erde und dadurch der Kontakt 36 / geschlossen, so daß Drehmagnet D2 und Relais 51 von neuem ansprechen und im Zusammenarbeiten mit Relais T, wie oben beschrieben, die Schaltarme des Stromstoßsenders IS so lange weiterschalten, bis sie ihre Ausgangsstellung erreicht haben. In diesem Augenblick hat der Schaltarm 2 den letzten der von ihm bestrichenen miteinander verbundenen Kontakte verlassen, so daß der Stromkreis für das Relais P unterbrochen ist und dadurch infolge Öffnens des Kontaktes 36 / auch die Weitererregung des Drehmagneten D2 bzw. Fortschaltung des Stromstoßsenders beendet ist.
Mit Öffnen des Kontaktes 13 h wird der Stromkreis für das Relais P4 unterbrochen, so daß auch dieses abfällt und seinen Kontakt 17 ^4 schließt. Dadurch ist ein Stromkreis für den Magneten D3 hergestellt über Erde, Batterie, Magnet D3, Schaltarm w, Kontakt 17 p4, Unterbrecher RU2, Erde. Magnet D3 wird daher periodisch erregt und aberregt und schaltet den Mischwähler MW in die Ruhelage.

Claims (4)

100 Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb und Sprechstrom-Verstärkern nach Patent 577 715, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ausgleichseinrichtungen (KL1, KIh) an den Verstärker anschaltenden Wähler [KIW), welche durch die den Verstärkereinrichtungen zugeordneten Stromstoßsender (IS) beeinflußt werden, den von den anrufenden Leitungen über eine Grüppenwahlstufe erreichbaren Verbindungsleitungen, über die verstärkungsbedürftige Verbindungen hergestellt werden, zugeordnet sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedem der eine Verstärkereinrichtung belegenden Wähler (7. GW) einer Gruppenwahlstufe eine Ausgleichseinrichtung (KL1) zugeordnet ist.
3. Schaltungsanordnung nach An-
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung der Ausgleichseinrichtungen (KL1) an den Verstärker in Abhängigkeit von dem den Verstärker belegenden Wähler (/. GW) erfolgt.
4. Schaltungsanordnung " nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschaltung der Ausgleichseinrichtungen (KL1) an den Verstärker durch das dem belegenden Wähler (/. GW) zugeordnete, in der Prüfader vorgesehene Belegungsrelais (C1) erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930579667D 1929-10-25 1930-02-01 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen mit Waehlerbetrieb und Sprechstrom-Verstaekern Expired DE579667C (de)

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