DE7239464U - Tuerband mit abdeckkappe - Google Patents
Tuerband mit abdeckkappeInfo
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Description
ΡΑΤΕΝΤΛΝ WALTDrPL.-'IN'öV HANS LANGOSCH
7OOOSTUTTGART· HERDWEG 62 · TELEFON (O7II) 296523
Anmelderin :
Vereinigte Baubeschlagfabriken
725 Leonberg /Württ.
Türband mit Abdeckkappe
Die Erfindung betrifft ein Türband mit Abdeckkappe, bei dem die Türbänder durch einen Zapfen miteinander
verbunden sind und die Abdeckkappe kastenförmig ausgebildet über ein Türbandteil schiebbar ist.
Bei einem bekannten solchen Türband bestehen die Türbandteile aus nichtrostendem Stahl. Sie werden durch
Schweißen hergestellt. Da die Abdeckkappe den Türband-
723946418.1.73 6 d76
teil nicht vollständig verdeckt, muß derselbe an dieser Stelle poliert werden. Bei diesem bekannten Tür band
liegen die Abdeckkappen jeweils zwischen dem Bund einer den Zapfen aufnehmenden Büchse und dem Türbandteil.
Beim öffnen der Tür erfolgt eine Laständerung, wodurch über den Bund oft eine Veränderung der Läge der Abdeckkappen
erfolgt, so daß an den Anlagestellen der Abdeckkappen an der Tür bzw. am Rahmen sich ändernde Spalte
auftreten. Auch können durch die Änderung der Lage, insbesondere bei Erschütterungen, Klappergeräusche entstehen.
Ferner sind auch Türbänder bekannt, bei denen die Türbandteile aus Aluminiumstrangpreßteilen hergestellt sind.
Durch die unterschiedlichen Materialien von Abdeckkappe und Türbandteil leidet das Aussehen, da auch durch entsprechendes
Eloxieren des Aluminiums keine identisch aussehenden Flächen erzielbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein optisch schönes Türband mit einer Abdeckkappe zu schaffen, die beim öffnen und
Schließen der Tür keinen Spalt freigibt, auch bei starken Erschütterungen nicht klappert und daS bei großen Fertigungstoleranzen
billig herstellbar und einfach montierbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die freie öffnung der kastenförmigen Abdeckkappe durch
ein federnd an der Abdeckkappe anliegendes Abdeckte!1
verschlossen ist. Durch die federnde Anlage folgt ein stets gleichmäßiges Anliegen der Abdeckkappe an der
Fläche, auf die das Türband montiert wird. Herstellung und Montage werden besonders einfach, wenn der Türbandteil
eine vorspringende Fläche aufweist und der Abdeckteil darauf, über die Fläche vorspringend, befestigt
ist. Die Befestigung kann vorzugsweise durch Kleben erfolgen.
ο Bei einem Türband, bei dem die Abdeckkappe durch' eine
den Zapfen aufnehmende, einen Bund tragende Büchse gehalten ist, wird eine Verformung der Abdeckkappe bzw. ein Abheben
von ihrer Anlagefläche dadurch vermieden, daß die Abdeckkappe einen zum Bundaußendurchmesser passenden Durchbruch
aufweist, so daß vom Bund auf die Abdeckkappe keine Kräfte übertragen werden, wenn der Bund durch wechselnde
Belastung seine Lage geringfügig ändert.
In vorteilhafter Weise wird eine besonders gleichbleibende Lage der Abdeckkappe dadurch erreicht, daß sie einen
zur vorspringenden Fläche des Türbandteils parallelen
und etwa fluchtenden Teil aufweist, den der die Fläche überragende Teiil des Abdeckteils federnd hinterhakt.
Dadurch wird zugleich eine vollkommene Abdeckung des Türbandteiles erreicht . das in vorteilhafter Weise
als Aluminiumstrangpreßteil ausgebildet ist. Dadurch, daß der mit der Fläche des Türbandteiles fluchtende,
vom Abdeckteil hinterragte Teil der Abdeckkappe zwischen der Achse des Zapfens und der Anlagefläche des Türbandteiles
am Rahmen bzw. der Tür liegt, entsteht ein dauernd auf die Abdeckkappe wirkendes Moment, durch das
diese stets in der gleichen Lage gehalten wird, so daß selbst bei stärkeren auftretenden Stoßen kein Klappern
auftritt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der Zeichnung, die eine beispielsweise Ausführungsform darstellt,
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht teilweise im
Schnitt und
Fig. 2 eine Draufsicht, bei der beide
Türbandteile geschnitten dargestellt sind.
Die Türbandteile 1 und 2 des Türbands sind auf ihrer einen Seite über Schrauben 3 und 4 bzw. 5 und 6 mit
einem nicht näher dargestellten Rahmen 7 bzw. einer Tür 8 verbunden und tragen auf ihrer anderen Seite jeweils
eine Büchse 9 bzw. 10, in der ein Zapfen 11 vorgesehen ist
Dieser ist in der Büchse 9 fest verankert, während die Büchse 10 dreh- und aufsteckbar auf dem Zapfen 11 gleitet.
Die den Zapfen 11 aufnehmende Bohrung 12 der Büchse 10 ist zur die Büchse 10 aufnehmenden Bohrung 13 des
Türbandteils 2 etwas versetzt, so daß die Türbandteile 1 und 2 durch Drehen der Büchse 10 und ebenso auch der
Büchse 9 etwas gegeneinander verschoben werden können, um Umgenauigkeiten auszugleichen. Um ein Verdrehen der Büchsen
9 und 10 zu verhindern, tragen diese Wülste 14, die in entsprechenden Ausnehmungen 15 der Bohrungen 13 der Türbandteile
I und 2 einschiebbar sind.
Die Büchsen 9 und 10 sind mit einem Bund 16 bzw. 17 versehen, der in den Bohrungen 13 teilweise versenkt ist,
um auch bei eventuell auftretendem Verschleiß ein Durchfallen der Büchsen 9 bzw. 10 durch die Bohrungen 13 zu
verhindern. Zwischen den beiden Bünden 16 bzw. 17 der Büchsen 9 und 10 ist ein Distancing 18 vorgesehen.
Zur Montage werden die Schrauben 3 bis 6 mit einem aufgesetzten
Spreizkegel 19 und einer Spreizhülse 20 in Bohrungen 21 eines Hohlprofils der Tür 8 bzw. des Rahmens
-eingeführt (Fig. 2 rechte Seite) und verschraubt (linke Seite), wodurch die Türbandteile 1 bzw. 2 an den Anlageflächen
22 fest anliegen. Zur Abdeckung der Schrauben 3 bis 6 in den Türbandteilen 1 bzw. 2 sind Abdeckkappen
23 bzw. 24, die kastenartig ausgebildet und einseitig
offen sind, über die Türbandteile 1 bzw, 2 geschoben
und mit ihren Nasen 25 bzw. 26 in Aussparungen 27 bzw. 28 eingehakt. Die Türbandteile 1 und 2 weisen abgesetzte
Flächen 29 und 30 auf, auf denen jeweils ein Abdeckteil
31 bzw. 32 aus dem gleichen Material wie die Abdeckkappen 23 bzw. 24, nämlich Edelstahl bestehen. Die
Enden der die vorspringenden Flächen 29 bzw. 30 überragenden Teile 33 bzw. 34 der Abdeckteile 31 bzw. 32 liegen
an zu den Flächen 29 bzw. 30 parallelen Teilen 35 bzw. der Abdeckkappen 23 bzw. 24 an. Die Anlage erfolgt federnd,
so daß die Abdeckkappein 23 bzw. 24 ein Drehmoment erhalten und gegen die Anlagefläche 22 gedrückt werden. Dazu sind
die Abdeckkappen 23 bzw. 24 in Durchbrüchen 37 bzw. 38 geführt, in denen die Bünde 16 und 17 der Büchsen 9 und
passend aufgenommen sind. Um das Türband für rechts und für links angeschl-agene Türen verwenden zu können, sind
den Durchbrüchen 37 und 38 die Abdeckkappen 23 und 24 gegenüberliegende identische Durchbrüche 39 und 40 vorgesehen,
die durch in Bohrungen 41 bzw. 42 der Büchsen 9 bzw. eingesteckte und durch Federkraft gehaltene Abdeckscheiben
43 bzw. 44-abgedeckt sind.
Claims (7)
1. Türband mit Abdeckkappe, bei dem die Türbänder durch einen Zapfen miteinander verbunden sind
und die Abdeckkappe kastenförmig ausgebildet über
ein Türbandteil schiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die freie öffnung der kastenförmigen Abdeckkappe
(23 bzw. 24) durch ein federnd an der Abdeckkappe (23 bzw. 24) anliegendes Abdeckteil (31 bzw.
32) verschlossen ist. /
2. Türband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
Tür ~
daß der Bandteil (1 bzw. 2) eine vorspringende Fläche
(29 bzw. 30) aufweist und der Abdeckteil (31 bzw. 32) Μ darauf, über die Fläche (29 bzw. 30) vorstehend,
befestigt ist.
3. Türband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
ο daß der Abdeckteil (31 bzw. 32) auf der Fläche (29 bzw.
30) aufgeklebt ist. ■
4. Türband nach Anspruch 3, bei dem die Abdeckkappe durch eine den Zapfen aufnehmende, einen Bund tragende Büchse
gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe (23 bzw. 24) einen zum Bundaußendurchmesser
passenden Durchbruch (37,38,39 bzw. 40) aufweist...
5. Türband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe (23 bzw. 24) zur vorspringenden
Fläche (29 bzw. 30) des Türbandteils (1 bzw. 2) parallelen und etwa fluchtenden Teil (35 bzw. 36)
aufweist, den der die Fläche (29 bzw. 30) überragende Teil (33 bzw. 34) des Abdeckteils (31 bzw.
32) federnd hinterragt.
6. Türband nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Fläche (29 bzw. 30) des Türbandteils
(1 bzw. 2) fluchtende, vom Abdeckteil (31 bzw. 32) hinterragte Teil (3 5 bzw. 3 6) der Abdeckkappe (23
bzw. 24) zwischen der Achse des Zapfens (11) und der Anlagefläche (22)des Türbandteils (1 bzw. 2) am Rahmen
(7)bzw. der Tür (8) liegt. ,
7. Türband nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (9 bzw. 10) eine stirnseitige Bohrung
(41 bzw. 42) aufweist, in der eine Abdeckscheibe (4 3 bzw. 44) gehalten ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727239464 DE7239464U (de) | 1972-10-27 | 1972-10-27 | Tuerband mit abdeckkappe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727239464 DE7239464U (de) | 1972-10-27 | 1972-10-27 | Tuerband mit abdeckkappe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7239464U true DE7239464U (de) | 1973-01-18 |
Family
ID=6633551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19727239464 Expired DE7239464U (de) | 1972-10-27 | 1972-10-27 | Tuerband mit abdeckkappe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7239464U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3203518A1 (de) * | 1982-02-03 | 1983-08-11 | Geze Gmbh, 7250 Leonberg | Scharnierband |
| DE3435162A1 (de) * | 1984-09-25 | 1986-04-03 | Casma di Marinoni S.p.A., Magenta | Scharnierbeschlag an einer ecke eines einseitig anschlagbaren tuer- oder fenster-hohlrahmens |
-
1972
- 1972-10-27 DE DE19727239464 patent/DE7239464U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3203518A1 (de) * | 1982-02-03 | 1983-08-11 | Geze Gmbh, 7250 Leonberg | Scharnierband |
| DE3435162A1 (de) * | 1984-09-25 | 1986-04-03 | Casma di Marinoni S.p.A., Magenta | Scharnierbeschlag an einer ecke eines einseitig anschlagbaren tuer- oder fenster-hohlrahmens |
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