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DE4030884C2 - Bügellagerung für Farbroller und dergleichen - Google Patents

Bügellagerung für Farbroller und dergleichen

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DE4030884C2
DE4030884C2 DE19904030884 DE4030884A DE4030884C2 DE 4030884 C2 DE4030884 C2 DE 4030884C2 DE 19904030884 DE19904030884 DE 19904030884 DE 4030884 A DE4030884 A DE 4030884A DE 4030884 C2 DE4030884 C2 DE 4030884C2
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DE
Germany
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clamping sleeve
tube
bracket
flange
roller
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DE19904030884
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Ulrich V Dipl Ing Zangen
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WK WERKZEUGBAU KUNSTSTOFFSPRITZTEILE GMBH, 88239 W
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WK WERKZEUGBAU KUNSTSTOFFSPRIT
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
    • B05C17/02Rollers ; Hand tools comprising coating rollers or coating endless belts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Bügellagerung für Farbroller und dergleichen, wobei eine Farbrolle oder Walze mit einer Klemmbüchse auf einem abgebogenen Metallbügel gelagert ist.
Derartige Bügellagerungen sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt geworden. Bei Farbrollern handelt es sich um einen abgebogenen Metallbügel, der an der einen Seite in einem Griff befestigt ist. Die andere Seite ist abgewinkelt, und auf diese abgewinkelte Seite des Bügels wird eine Walze aufgeschoben, die z. B. als Fellwalze oder als Schaumstoffwalze ausgebildet ist.
Bei einem bekannten Farbroller nach der DE 37 14 415 A1 ist für die Walze am Bügel des Farbrollers dadurch verankert, daß eine Klemmbüchse in der Rolle vorgesehen ist, die mittels einer Kombination von Nut- und Ringflansch verankert wird.
Nachteilig erscheint hierbei, daß außerdem zwei Seitenteile für die zusätzliche Halterung der Klemmbüchse verwendet werden.
Nachteil dieser bekannten Befestigung ist, daß insgesamt vier Teile zur Lagerung des Bügels des Farbrollers in der Farbträgerwalze erforderlich sind. Es handelt sich einmal um das Rohr, in dessen Innenraum die Klemmbüchse gelagert ist und ferner um die stirnseitigen Stopfen, die auf die Seiten des Rohres aufgesteckt werden.
Es müssen also drei unterschiedliche Spritzgußwerkzeuge verwendet werden, deren Herstellung mit einem hohen Aufwand verbunden ist.
Außerdem besteht die Gefahr des Verlierens für den stirnseitig in das Rohr zu befestigenden, durchbohrten Stopfen, welcher die Anschlagsicherung (Lagensicherung) für die in dem Rohr angeordnete Klemmbüchse darstellt.
Wird dieser Stopfen verloren, dann ist eine Befestigung der Farbträgerwalze auf dem Bügel nicht mehr möglich.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die nach dem Stand der Technik bekannte Lagerung eines Bügels in einer Farbträgerwalze so auszubilden, daß weniger Teile erforderlich sind und daß die Gefahr des Verlierens nicht mehr besteht.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Mit der gegebenen technischen Lehre wird der wesentliche Vorteil erreicht, daß nur noch zwei Teile zur Halterung des Bügels des Farbrollers in der Farbträgerwalze vorhanden sein müssen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß eine Verschiebungssicherung gegen axiale Verschiebung zwischen der radial innenliegenden Klemmbüchse und dem radial äußeren Rohr angeordnet ist.
Die Verschiebungssicherung gegen axiale Verschiebung ist hierbei als Nutringflansch-Verbindung ausgebildet, wobei die einander zugeordneten Teile mit Spiel ineinandergreifen, so daß eine gute Drehlagerung der Klemmbüchse im Rohr gegeben ist.
Nachdem die Klemmbüchse an zwei axial auseinanderliegenden Stellen drehbar im Rohr gelagert werden muß, ist es von weiterem Vorteil, daß die Nutringflansch-Verbindung an der einen Seite der Klemmbüchse so ausgebildet ist, daß sie gleichzeitig der Drehlagerung der Klemmbüchse im Rohr dient.
An der anderen Seite der Klemmbüchse ist die Drehlagerung als einfacher radialer Flansch ausgebildet, der beispielsweise an der Stirnseite der Klemmbüchse angeformt ist und der sich am Innenumfang des Rohres drehend anlegt.
Damit hat also die erfindungsgemäße Drehlagerung der Klemmbüchse im Rohr eine Doppelfunktion, nämlich einmal dient sie der Lagensicherung der Klemmbüchse im Rohr und zum anderen gleichzeitig auch als Drehlager an der einen Seite der Klemmbüchse.
In den Rahmen der vorliegenden Erfindung fällt auch die kinematische Umkehrung der vorher beschriebenen Verhältnisse. Das heißt es ist genauso gut möglich, eine radial innere Nut am Innenumfang des Rohres auszubilden und die Klemmbüchse mit einem radial auswärts weisenden Ringflansch in diese Nut des Rohres eingreifen zu lassen.
Zunächst ist in einer ersten Ausführungsform vorgesehen, daß die Klemmbüchse und das die Klemmbüchse umgebende Rohr stirnseitig offen sind.
In einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, daß das Rohr werkstoffeinstückig mit einem Deckel versehen ist, und daß dieser Deckel gleichzeitig an seinem Außenumfang das Trägerrohr haltert, welches Teil der Farbträgerwalze ist.
Hierbei ist es möglich, den Deckel stirnseitig geschlossen und nur mit einer entsprechenden Bohrung für den Durchgriff des Bügels des Farbrollers auszubilden, oder ebenfalls diesen Deckel stirnseitig offen zu gestalten.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfin­ dungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
Es zeigen:
Fig. 1 schematisiert im Schnitt eine erste Ausführungsform durch die erfindungsgemäße Lagerung einer Farbträgerwalze;
Fig. 2 eine gegenüber Fig. 1 abgewandelte Ausführungsform mit Trägerrohr;
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform der Lagerung;
Fig. 4 schematisiert die kinematische Umkehrung der Lagerung der Farbträgerwalze im Vergleich zu den Fig. 1-3.
In an sich bekannter Weise besteht eine Farbträgerwalze 1 aus einem Schaumstoff oder einem Füllmaterial. Die Farbträgerwalze 1 ist hierbei mit ihrer inneren Ausnehmung 2 auf dem Außenumfang eines Rohres 3 befestigt. Die Befestigung erfolgt hierbei durch beliebige Befestigungsmittel, wie z. B. Verkleben, Schnappverbindungen, Klemmverbindungen und dergleichen.
Das Rohr 3 bildet eine zentrale Ausnehmung 5, in der drehbar eine Klemmbüchse 7 gehalten ist. Deren zentrale Ausnehmung 9 weist einen oberen, stirnseitigen Flansch 8 auf, welcher der Drehlagerung der oberen Seite dieser Klemmbüchse 7 in dem Rohr 3 dient. Die Klemmbüchse 7 ist im übrigen über mindestens einen Teil ihrer axialen Länge mit einem Schlitz 11 versehen, welcher sich aufspreizt, wenn in Pfeilrichtung 24 ein nicht näher dargestellter Bügel eines Farbrollers in die Klemmhülse 7 eingeführt werden soll.
Der Schlitz 11 kann sich hierbei bis zur Stirnseite 12 der Klemmhülse 7 erstrecken oder er kann auch kürzer ausgebildet sein und sich nicht bis zur Stirnseite 12 erstrecken.
Wichtig ist nun, daß eine Drehlagerung zwischen dem Rohr 3 und der Klemmbüchse 7 derart ausgebildet ist, daß diese (zweite) Drehlagerung gleichzeitig als axiale Verschiebungssicherung der Klemmbüchse 7 in dem Rohr 3 dient.
Hierzu sind am Außenumfang der Klemmbüchse 7 zwei einen gegenseitigen Abstand voneinander aufweisende Flansche 10, 14 ausgebildet, die zwischen sich eine radial auswärts gerichtete Nut 15 bilden.
In diese Nut 15 greift mit Spiel ein radial einwärts gerichteter Flansch 4 ein, der am Innenumfang des Rohres 3 angeformt ist.
Damit ergibt sich eine axiale Verschiebungssicherung der Klemmbüchse 7 in dem Rohr 3, wobei gleichzeitig bevorzugt der obere Flansch 10 als zweites Drehlager für die Klemmbüchse 7 dient.
Der untere Flansch 14 ist in seinem Außendurchmesser etwas kleiner ausgeführt, als der obere Flansch 10.
Zur Montage der Klemmbüchse 7 in dem Rohr 3 wird die Klemmbüchse 7 in Pfeilrichtung 23 in die Ausnehmung 5 des Rohres 3 eingeführt, wobei dann zunächst der untere Flansch 14 auf den einwärts gerichteten Ringflansch 4 am Rohr 3 auftrifft. Hierbei wird es bevorzugt, wenn der Flansch 14 in Einschubrichtung mit Konusflächen 22 versehen ist, um das Einschieben der Klemmbüchse 7 in Pfeilrichtung 23 zu erleichtern. Danach greift der Flansch 4 in die Nut 15 ein und kann nicht mehr außer Eingriff gebracht werden, wobei ein Ausrasten dadurch vermieden wird, daß die nutbegrenzenden Flächen der Flansche 10, 14, die zum Flansch 4 hinweisen, gerade ausgebildet sind.
Im übrigen ist der Durchmesser des Flansches 10 etwas größer als der Durchmesser des Flansches 14, damit nur der Flansch 10 als Drehlager dient.
Auch ist eine weitere Sicherung gegen nachträgliches Ausrasten der beschriebenen Drehlagerung dadurch gegeben, daß der Schlitz 11 sich mindestens in den Bereich der Klemmnut 15 erstreckt, so daß beim Einführen des Bügels des Farbrollers in Pfeilrichtung 24 die Klemmbüchse 7 sich in diesem Bereich der Nut 15 aufspreizt und hierdurch das radiale Spiel zwischen der Nut 15 und dem zugeordneten gegenüberliegenden Flansch 4 vermindert wird und so eine weitere Sicherung gegen Ausrasten gewährleistet ist.
In einer Weiterbildung der Erfindung kann es hierbei vorgesehen sein, daß innenseitig am Innenumfang der Klemmbüchse 7 ein oder mehrere Ringflansche 16 in gegenseitigem axialen Abstand zueinander angeordnet sind, welche Ringflansche sich dann ebenfalls klemmend auf dem Außenumfang des Bügels anlegen und hierbei ebenfalls die Nut 15 in radialer Richtung nach außen verdrängt wird.
Außerdem wird dadurch der Klemmsitz des Bügels auf der Klemmbüchse 7 noch weiter verbessert.
Zur erleichterten Einführung des Bügels in Pfeilrichtung 24 in die Klemmbüchse ist im übrigen vorgesehen, daß von der Stirnseite 12 der Klemmbüchse ausgehend ein schräg nach innen gerichteter Konus 13 verläuft.
Die Stirnseite 12 der Klemmbüchse 7 kann hierbei einen axialen Abstand zur Stirnseite 6 des Rohres 3 aufweisen oder die beiden Stirnseiten 6, 12 können bündig miteinander abschließen.
Die Fig. 2 zeigt gegenüber Fig. 1 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel, wobei die gleichen Teile mit den gleichen Bezugszahlen versehen sind.
Die Ausführungen, die anhand der Fig. 1 getroffen wurden, treffen für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 oder für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 in gleicher Weise zu.
In Abweichung zur Fig. 1 ist lediglich dargestellt, daß am Außenumfang des Rohres 3 ein Trägerrohr 17 vorgesehen ist, welches Trägerrohr 17 auf das Rohr 3 aufgeklemmt ist. Das Trägerrohr 17 ist hierbei fest mit der Farbträgerwalze 1 verbunden. Die Verbindung erfolgt dadurch, daß die Farbträgerwalze 1 spiralförmig auf das Trägerrohr 17 endlos aufgewickelt wird, das Trägerrohr durch Abschneiden seine gewünschte axiale Länge bekommt und dann auf das Rohr 3 aufgeschoben und aufgeklemmt wird.
Statt der beschriebenen Klemmverbindung kommen auch alle anderen Formschlußverbindungen in Frage, wie z. B. Einrastverbindungen, Klebeverbindungen und dergleichen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist dargestellt, daß das Rohr 3 werkstoffeinstückig mit einem Enddeckel 19 stirnseitig verbunden ist. Der Enddeckel 19 besteht hierbei aus einem scheibenförmigen Stirnflansch 20, der werkstoffeinstückig mit einem radial umlaufenden Ringflansch 21 verbunden ist. Der Ringflansch 21 kann hierbei sich über Rippe 22 am Außenumfang des Rohres 3 abstützen.
Zeichnerisch ist nicht dargestellt, daß die Ausnehmung 5, welche der Enddeckel 19 definiert, noch teilweise verschlossen sein kann und eine derartig dimensionierte Bohrung aufweist, daß durch diese Bohrung gerade noch klemmend der Bügel des Farbrollers hindurchgeschoben werden kann, um somit eine Abdichtung der Klemmhülse 7 und des Rohres 3 gegen Eindringen von Farbe zu gewährleisten.
In Fig. 4 ist die kinematische Umkehrung der beanspruchten erfinderischen Lösung dargestellt, wo ersichtlich ist, daß am Innenumfang des Rohres 3 die Nut 15 ausgebildet ist und in die Nut der radial auswärts gerichtete ringförmige Flansch 4 der Klemmbüchse 7 eingreift.
Die beschriebenen Teile (Rohr 3, Klemmbüchse 7, Trägerrohr 17, 18) sind bevorzugt aus Kunststoffmaterial im Spritzgußverfahren hergestellt.

Claims (7)

1. Bügellagerung für Farbroller und dergleichen, wobei eine Farbrolle oder Walze mit einer Klemmbüchse auf einem abgebogenen Metallbügel gelagert ist, wobei die Klemmbüchse (7) gegen axiale Verschiebung in dem Rohr (3) dadurch gesichert ist, daß am Außenumfang der Klemmbüchse (7) mindestens eine radial auswärts gerichtete Nut (15) vorhanden ist, in welche mindestens ein radial einwärts gerichteter Ringflansch (4), der am Innenumfang des Rohres (3) ausgebildet ist, mit Spiel eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbüchse (7) an der anderen Seite als Drehlager einen einfachen radialen Flansch (8) aufweist, der an der Stirnseite der Klemmbüchse (7) angeformt ist und sich am Innenumfang des Rohres (3) drehend anlegt.
2. Bügellagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbüchse (7) und das die Klemmbüchse (7) umgebende Rohr (3) stirnseitig offen sind.
3. Bügellagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (3) werkstoffeinstückig mit einem Deckel (19) mit Ringflansch (21) versehen ist, wobei der Deckel (19) gleichzeitig an seinem Außenumfang das Trägerrohr (18) für die Farbwalze (1) haltert.
4. Bügellagerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (19) im wesentlichen stirnseitig geschlossen ist und lediglich eine Bohrung für den Durchgriff des Bügels des Farbrollers aufweist oder daß der Deckel (19) stirnseitig offen ausgebildet ist.
5. Bügellagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flansch (14) der Klemmbüchse (7) mit Konusflächen (22) versehen ist.
6. Bügellagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbüchse (7) längsseitig einen Schlitz (11) aufweist, der sich mindestens in den Bereich der Nut (15) erstreckt.
7. Bügellagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Klemmbüchse (7) innenseitig ein oder mehrere Ringflansche (16) in gegenseitigem axialem Abstand zueinander angeordnet sind.
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