DE7236039U - Türblatt - Google Patents
TürblattInfo
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Description
August Bürgers in Gerderath
Türblatt
Die Erfindung betrifft ein Türblatt, bestehend aus einer Innenkonstruktion ur.J zwei mit der Innenkonstruktion verbundenen,
die beiden Seitenflächen de's Türblattes bildenden dünnen Sperrplatten.
Türblätter der vorgenannten Art werden in der Weise hergestellt f daß zunächst aus Holzleisten. Holzriegeln oder dergleichen
eine rahmenartige Innenkonstruktion gefertigt wird, ilo die anschließend mit dünnen Sperrholzplatten oder Hartfaser-j
platten beidseitig abgesperrt wird. Bei der fabrikmäßigen Herstellung solcher Türblätter hat man sogleich an dem
einen senkrechten Rand des Türblattes die Bohrlöcher gebohrt, die zur Aufnahme der Befestigungszapfen sogenannter
Einbohrbänder dienen, welche die Scfcarnierverbindung des
Türblittes mit einer Türzarge bilden, und an dem anderen
senkrechten Rand des Türblattes eine Schloßtasche mit einer Stulpaussparung ausgefräst, in die ein Türschloß mit seinem
die Löcher für die Befestigungsschrauben aufweisenden Stülp-*
blech eingeittzt werden kann. In der Regel wurden im
Bereich der Schloßtasche auch sogleich durch die Sperrplatten und die Snenkonstruktion hindurch die Löcher gebohrt, durch die der Drücker und der Schlüssel des eingebauten
Tü#rschlosses hindurchragen bzw. hindurchgesteckt werden können. Diese Vorfertigung der bekannten Türblätter
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legt die Verwendbarkeit als nach links oder als nach rechts
aufschwenkbare Tür fist, und nachträgliche Umarbeitungen des
Türblattes zum /,wecke einer «üdsrurig -ier iüif scMagrich trung
der Tür sind insbesondere bei Naturholztürbiattern oder fertig vorlackierten Türblättern ausgeschlossen und untrag·-
bar. Dies bedeutet, daß die für ein Gebäude benötigten Türblätter bezüglich Aufschlagrichtung und jeweiliger Stückzahl
bisher genau im voraus bestimmt verden mußten und Ab—
veichungen von einem aufgestellten Montageplan nicnt möglich ίο waren und daß vor allem auch der Hersteller oder Händler
beide Ausführungen der Türblätter auf Lager halten mußte.
Die Erfindung schafft ein Türblatt, das vahlweise für nach
links oder für nach rechts aufschlagende Türen verwendet
verden kann und in wirtschaftlicher fabrikmäßiger Serienfertigung
vorfabriziert und zur Baustelle transportiert werden kann und bei dem erst an Ort und Stelle festgestellt
zu werden braucht, nach welcher Seite die Türe aufschlagen soll, und mit dem insbesondere die bisherigen Lagerhaltungskosten für Türblätter auf die Hälfte herabgesetzt weden.
Das erfindungsgemäße Türblatt ist in erster Linie dadurch
gekennzeichnet, daß die Innenkonstruktxon an beiden senkrechten Rändern mit einer Schloßtasche und einer zur Aufnahme
des Stulpbleches eines Türschlosses bestimmten und vorbereiteten StuIpaussparung versehen ist, in die eine
lösbar befestigte, die Aussparung ausfüllende und die Schloßtasche überdeckende Attrappe eingesetzt ist, -and daß
die Falzfläche des Türblattes mit einer die Attrappen un—
sichtbar abdeckenden Oberflächenbesefcichtung versehen ist,
vobei vorzugsweise die InnenLonstruktion bei beiden Schloßtaschen mit durch die Sperrplatten verdeckten Drückerlöchern
und Schlüssellöchern versehen ist.
Veitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nach»
folgenden, die Er. indung näher erläuternden Beschreibung der
Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel eines Türblattes nach der Erfindung im horizontalen Schnitt dargestellt ist.
:lo artig entlang den Rändern des Türblattes sich erstreckende Leisten oder dergleichen besitzt. Die Zeichnung zeigt die
beiden senkrechten Riegel 1 und 2 am linken und rechten Rand! des Türblattes. Im fertigen Zustand des Türblattes ist diese;
Innenkonstruktion beidseitig mit relativ dünnen Platten 3
Ϊ15 und 4 aus Sperrholz, Hartfaser oder dergleichen abgesperrt,
so daß das Türblatt eine Art Hohlkörper darstellt. Erfindungjsgemäß sind beide Ränder beziehungsweise Riegel 1 und 2 des
Türblattes mit einer Schloßtasche 5 versehen, die zur Aufnahme eines üblichen Türschlosses dient. Die Zeichnung zeigt;
;2o zwei horizontale Schnitte durch das Türblatt in verschiedener Höhe, so daß nur die Schloßtasche 5 an einem Rand des
Türblattes dargestellt ist. Ferner sind beide Riegel 1 und 2! mit einer Stulpaussparung 6 versehen, die zur Aufnahme des
üblichen Stulpbleches eines Türschlosses dient, welches die Löcher für Befestigungsschrauben enthält. In jede Stulpaussparung 6 ist eine Attrappe 7 eingesetzt, die die Stulpaua-
sparung 6 ausfüllt und die Schloßtasche 5 überdeckt. Die
Attrappe 7 ist lösbar in der Stulpaussparung 6 befestigt. Yorsv.g speise ist die Attrappe 7 an der gleichen Stellt wie
das Stulpblech eines Türschlosses mit Befestigungslöchern j versehen und mittels Schrauben in der Stülpaussparung 6 befestigt,
so daß die gleichen Befestigungsschrauben und Schraibenlöcher
für den Einbau eines Türschlosses verwendet werden: können. Die Falzfläche 8 des Türblattes ist mit einer Ober- :
flächenbeschichtung 9 versehen, beispielsweise in Form eines jlo. Kunststoff streif ens oder eines Furnierstreifens, die di^ \
Attrappen 7 an beiden Rändern des Türblattes vollkommen un- ;
sichtbar verdeckt. Bevor das Türblatt mit den beiden Sperrplatten 3 und 4 abgeepent wird, sind beide Riegel 1 und 2
zweckmäßigerweise sogleich mir Löchern 1o versehen, die bell 5 nötigt werden, um den Türdrücker und auch einen Schlüssel in;
ein eingebautes Türschloß einführen zu können. Auch diese vorgefertigten Löcher 1o sind durch die danach aufgeorachtenj
Platten 3 und 4 vollständig unsichtbar. Beide Ränder bzw. Riegel 1 und 2 des Türblattes sind darüber hinaus mit vorge«-;
;20 fertigten Bohrlöchern 11 versehen, die zur Aufnahme der das
Scharnier zwischen dem Türblatt und einer Türzarge bildenden; Einbohrbänder dienen. Diese Bohrlöcher 11 sind ebenfalls an
beiden Rändern des Türblattes durch die Oberfiächenbeschich-: tung 9 verdedt und unsichtbar gemacht. Entsprechend der gewünschten
Aufschlagriehtung der Tür wird bei der Montage des
Türblattes an einem Rand der die Attrappe 7 überdeckende Teij.
der Beschichtung 9 beispielsweise mit einsa Messer herausgeschnitten,
die Attrappe 7 aus der Aussparung 6 heraus-
genommen und das Türschloß eingesetzt. Im Bereich der vorgefertigten
Drückerlöcher und Schlüssellöcher 10 brauchen nur noch, vorzugsweise unter Verwendung einer Bohrschablone, die
beiden dünnen Platten 3 und 4 durchbohrt au werden. An
dem anderen Rand des Türblattes braucht lediglich die Beschichtung
9 durchgestochen oder durchgebohrt zu werden, um die benötigten Bohrlöcher 11 freizulegen.
Die Erfindung ermöglicht also die Herstellung einer einzigen Standardausführung des Türblattes, das sowohl für aine zur
linken als auch für eine zur rechten Seite aufschxagende Tür hergerichtet und montiert werden kann, so daß auch nur diese
eine Standardausführung auf Lager gehalten τη werden braucht,:
und bei dem die an beiden Rändern für den Einbau eines Schlosses und vorzugsweise auch für den Einbau von Einbohr- .
5 bändern vorgesehenen Aussparungen beziehungsweise Bohrlöcher vollkommen unsichtbar sind, was für fertig vorlackierte oder
in Naturholz ausgeführte Türblätter von ausschlaggebender Wichtigkeit ist, und mit uenigen raschen und einfachen Handgriffen
für den Einbau eines Schlosses beziehungsweise der ' Einbohrbänder freigelegt werden können, so daß der Einbau des
Türblattes mit sehr kurzer Montagezeit ausgeführt werden kana.
723603S28.2.74
Claims (3)
- ♦ Türblatt, bestehend aus einer Innenkonstruktion und zvei mit der Innenkonstruktion verbundenen, die beiden Seitenflächen des Türblattes bildenden dünnen Sperrplatten, dadurch gekenn«- zeichnet, daß die Innenkonstruktion an beiden senkrechten Rändern (1, 2) mit einer Schloßtasche (5) und einer zur Aufnahme des Stulpbleches eines Türschlosses bestimmten und voiy bereiteten S tu Ip aus sparung (6) versehen ist, in die eine lös-bar befestigte, die Aussparung ausfüllende und die Schloß— ; tasche überdeckende Attrappe (7) eing^adtzt ist, und daß die FaIflache (8) des Türblattes mit einer die Attrappen unsichtf bar abdeckenden Oberflächenbeschichtung (9) versehen ist, wobei vorzugsweise die Innenkonstrukticn bei beiden Schloßtaschen mit durch die Sperrplatten verdeckten Drücker- und Schlüsw 1 löchern (io) versehen ist.,
- 2. Türblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Attrappen an der gleichjtfen Stelle vie die Stulpbleche von Türschlössern Befestigungslöcher aufveisen und mittels Schrauben in den Aussparungen befestigt sind.
- 3. Türblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenkonstruktion an beiden senkrechten Rändern (1, 2) mit den für die Aufnahme von Einbohrbändern, velche die Scharniere zwischen dem Türblatt und der Türzarge darstellen, bestimmten und vorbereiteten Bohrlöchern (11) versehen ist, die von der Oberflächenbeschichtung (9) der Falzflächen des Türblattes abgedeckt sind*
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7236039U true DE7236039U (de) | 1974-02-28 |
Family
ID=1285376
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7236039U Expired DE7236039U (de) | Türblatt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7236039U (de) |
-
0
- DE DE7236039U patent/DE7236039U/de not_active Expired
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