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DE19953341C5 - Verfahren zum Herstellen eines Türblattes sowie nach diesem Verfahren herstellbares Türblatt - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Türblattes sowie nach diesem Verfahren herstellbares Türblatt Download PDF

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DE19953341C5
DE19953341C5 DE19953341A DE19953341A DE19953341C5 DE 19953341 C5 DE19953341 C5 DE 19953341C5 DE 19953341 A DE19953341 A DE 19953341A DE 19953341 A DE19953341 A DE 19953341A DE 19953341 C5 DE19953341 C5 DE 19953341C5
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DE
Germany
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lock
milling
door leaf
block
door
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Expired - Lifetime
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DE19953341A
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English (en)
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DE19953341A1 (de
Inventor
Thomas J. Hörmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoermann KG Brandis
Original Assignee
Hoermann KG Brandis
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Publication date
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Application filed by Hoermann KG Brandis filed Critical Hoermann KG Brandis
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Priority to AU26621/01A priority patent/AU2662101A/en
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Priority to HU0203215A priority patent/HUP0203215A2/hu
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Priority to EP00989770.3A priority patent/EP1226327B2/de
Priority to PL354678A priority patent/PL202784B1/pl
Priority to PCT/DE2000/003871 priority patent/WO2001033025A1/de
Priority to AT00989770T priority patent/ATE398225T1/de
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Abstract

Verfahren zum Herstellen eines Türblattes (10, 80, 70) mit – einem zumindest die Türblattsicht- oder -breitseiten (18, 20) überdeckenden tragenden Außenmantel (16) aus beschichtetem oder unbeschichtetem Metallblech (19, 21), – einem von dem Außenmantel (16) umgebenen platten- oder mattenförmig angeordneten oder ausgebildeten, vorzugsweise im wesentlichen Dämmzwecken dienenden, Füllmaterial (22, 81) von gegenüber dem Außenmantel (16) weicherer, weniger widerstandsfähigerer Konsistenz und – einer mehrere in dem schlossseitigen Stirnseitenbereich (23) angeordnete gemeinsam betätigbare Eingreifeinrichtungen (54, 55; 51, 60, 61) zum verriegelnden Eingreifen mit ortsfesten Widerlagerelementen umfassenden Mehrfachverriegelungseinrichtung (58, 59, 63), welche ein Schloss (47) und ein Treibelement, insbesondere eine Schubstange (56, 57), aufweist, wobei wenigstens eine (55, 54) der Eingreifeinrichtungen von dem Schloss (47) beabstandet angeordnet ist und durch das Treibelement (56, 57) zur Betätigung mittels des Schlosses an das Schloss (47) angekoppelt ist, gekennzeichnet durch die folgende Reihenfolge von Schritten: a) Herstellen eines Türblattrohlings, in der...

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Türblatts nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ihrer Funktion nach sollen Türblätter zum einen den jeweiligen Anforderungen entsprechende Wärme- und Schallschutzdämmeigenschaften und zum anderen einen Schutz gegen gewaltsames Öffnen der Tür bieten. Dabei sollen die Türblätter kostengünstig herstellbar sein und ein nicht allzu hohes Gewicht aufweisen. Hierzu sind bereits einige Maßnahmen aus dem Stand der Technik bekannt.
  • Stand der Technik
  • Die DE 91 17 174 U1 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines Türblattes und ein solches Türblatt, das eine als Trägerplatte ausgebildete Türplatte aufweist, wobei jeweils nur im Bereich entlang beider Längsränder der Trägerplatte zumindest ein Rahmenelement vorhanden ist. Eines der Rahmenelemente weist eine vorab hergestellte Ausnehmung für ein Schloss mit einer Einfachverriegelung auf. Zur Herstellung des Türblattes werden zunächst die Rahmenelemente auf die Trägerplatte geschoben und verleimt. Anschließend werden die Aufsetzelemente auf der Trägerplatte angeordnet und verleimt. Schließlich werden Längs- und Querprofilleisten im jeweiligen Eckbereich mit der Trägerplatte, dem freien Rand des Rahmenelements beziehungsweise dem freien Rand des jeweiligen Aufsetzelementes verleimt.
  • Ferner ist aus der DE 41 30 086 A1 ein Türblatt in Sandwichbauweise bekannt. Zwei Deckschichten des Türblattes sind durch in Längs- und Querrichtung des Türblattes verlaufende angeordnete Profilteile eines Profilrahmens voneinander distanziert. Zwischen den Deckschichten ist innerhalb des umlaufenden Profilrahmens ein mit diesen Deckschichten verbundener Kern angeordnet. Das Türblatt weist ein als Zuggurt ausgebildetes Verstärkungselement auf, wobei eine Oberfläche des Zuggurtes im Bereich zumindest eines in Längsrichtung des Türblattes angeordneten Profilteils mit dem Türblatt kraft- und/oder formschlüssig verbunden ist. Das Profilteil kann mit einer Ausnehmung versehen sein, die Ankerelemente zur Fixierung des Verstärkungsprofils aufnimmt. Die Ausnehmung kann vor der Montage des Verstärkungsprofils beispielsweise mit einem Kleber gefüllt werden.
  • In der DE 197 48 269 A1 ist eine Tür mit einem Rahmen und Deckplatten, die je eine außenseitige Decklage auf beiden Seiten der Tür haben, beschrieben. An wenigstens der schloßseitigen, senkrecht verlaufenden Stirnseite der Tür ist ein Anleimer vorgesehen. In Richtung der schloßseitigen Stirnseite schließt jeweils eine Leiste aus dem gleichen Material wie der Anleimer an die Deckplatten an und ist mit der zugehörigen Deckplatte verbunden. Die Leisten erstrecken sich bis zur Stirnseite des Anleimers. Bei einem Verfahren zur Herstellung vorbeschriebener Tür wird die Leiste an der Deckplatte zur Bildung einer Einheit und diese Einheit anschließend an dem Anleimer befestigt.
  • Aus der DE 19 86 750 U1 ist eine Stahltür bekannt, bei der ein aus zwei Blechplatten bestehendes kastenartig geformtes Türblatt im Inneren mit einem schaumartigen, porösen festen Kunststoff vollständig ausgeschäumt ist, so dass zwischen den Türblechen und dem Kunststoff eine feste geschlossene Verbindung vorhanden ist. Zur Ausbildung einer Ausnehmung für ein Schloss ist eine vorgefertigte oder nachher auszuarbeitende Einlage fest im Innenraum der Stahltür mit eingeschäumt.
  • Ferner beschreibt die EP 0 670 407 A2 einen Holz- und/oder Kunststofftürflügel für ein- oder zweiflügelige Türen mit einer erhöhten Sicherheit gegen gewaltsames Öffnen. Der Türflügel weist in dem den Türangeln benachbarten Falz mindestens einen Bolzen aus hochfestem Material auf. Der Bolzen reicht bei geschlossener Stellung des Türflügels in die Türzarge hinein. Der den Türangeln gegenüberliegende Türflügelbereich ist mit einer Verschlußeinrichtung, beispielsweise einer Mehrfachverriegelung, versehen.
  • Aus der FR 2581122 A3 ist ein Türblatt mit einem Rohrprofilrahmen bekannt, in dem eine Mehrfachverriegelungseinrichtung untergebracht ist.
  • Türblätter mit tragendem Außenmantel und weicherer Füllung werden in der im folgenden näher erläuterten Form von der Patentinhaberin bereits seit längerem hergestellt und vertrieben. Bei den bekannten Türblättern der in Rede stehenden Art ist eine aus Styropor, Mineralwolle, in Wabenform zusammenhängender Pappschichten oder dergleichen Dämmmaterial gebildete Füllung an der Außenseite mit beschichteten oder unbeschichteten Metallblechen verklebt. Das so aus Verbundmaterial zusammengesetzte Türblatt erhält seine steife Struktur hauptsächlich über den Metallblechaußenmantel oder seiner Außenhaut aus Metallblech, während das Füllmaterial zur Wärme- und/oder Schalldämmung dient. Solche Türblätter sind aufgrund ihres relativ leichten Gewichtes recht gut handhabbar und kostengünstig in der Herstellung. Sie sind daher besonders gut als Innentüren geeignet. Die bisher bekannten Türen haben aber einem Einbruchsversuch nur wenig Widerstand entgegensetzen können. Dies liegt insbesondere daran, dass das bisher eingesetzte Füllmaterial einen einem Einbruchsversuch ausgesetzten Schloss nur wenig Unterstützung bieten kann. Zudem war es aufgrund der weichen Konsistenz der Füllmaterialien mit den bisher bekannten Herstellverfahren für solche Türen nur möglich, einfache Schlösser mit einfachem Riegel einzusetzen.
  • Aufgabenstellung
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zum Herstellen eines Türblatts derart auszubilden, dass ein Einbrüchen höheren Widerstand entgegensetzendes Türblatt einfach herstellbar ist.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren gemäß Anspruch 1.
  • Ein durch das erfindungsgemäße Verfahren erhältliches Türblatt zeichnet sich dadurch aus, dass die wenigstens eine Aufnahme in einer Aufnahmeleiste oder einem Aufnahmeblock aus spanabhebend formbaren Material, insbesondere auf der Basis von Holzwerkstoffen, ausgebildet ist, wobei die Aufnahmeleiste oder der Aufnahmeblock als zusätzliche Fülleinlage zu dem Füllmaterial im schlossseitigen Stirnseitenbereich von dem Außenmantel haltend umgeben ausgebildet ist. Gerade durch diesen Aufnahmeblock bzw. die Aufnahmeleiste wird eine sichere Lagerung der Mehrfachverriegelungseinrichtung gewährleistet.
  • Ein solches Türblatt mit hartem tragenden Außenmantel und weichem Füllmaterial ist nun erstmals mit einer Mehrfachverriegelungseinrichtung versehbar. Hierzu wird vorgeschlagen, zusätzlich zu dem Füllmaterial im schlossseitigen Stirnseitenbereich eine Aufnahmeeinrichtung für die Mehrfachvierriegelungseinrichtung als Fülleinlage innerhalb des Außenmantels vorzusehen.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass es nahezu unmöglich ist, den Außenmantel wie sonst üblich so vorzuformen und mit vorgeformten Füllmaterialien so zu versehen, dass eine passende Aufnahme für auf dem Markt angebotene oder sonst wie vorgefertigte Mehrfachverriegelungseinrichtungen gebildet werden kann. Die Erfindung geht daher einen anderen, verblüffend einfachen Weg, indem zunächst ein Türblattrohling mit verstärktem schlossseitigen Stirnseitenbereich ohne Ausstanzungen oder vorgefertigten Öffnungen hergestellt wird und erst danach die für die Aufnahme notwendigen Öffnungen und Nuten in den Türblattrohling vorzugsweise spanabhebend gebracht werden. In bevorzugter Ausführung wird der Türblattrohling durch vollflächiges Verkleben in Sandwichstruktur hergestellt, dann mehrstufig gefräst. Vorteilhafterweise wird bei der Herstellung des Türblattrohlings auf der Schlossseite ein Aufnahmeblock in Form einer durchgängigen Leiste vorgesehen, in die dann Aufnahmenuten und Aufnahmetaschen für die Mehrfachverriegelungseinrichtung eingebracht werden können. Diese Leiste oder dieser wenigstens ein Aufnahmeblock werden zusätzlich zum Füllmaterial als Fülleinlage eingebracht.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Beim Herstellen des Türblattrohlings wird als Leiste oder Aufnahmeblock, in welchem die Aufnahme einbringbar ist, vorzugsweise ein Block oder eine Blockleiste auf der Basis von Holzwerkstoffen, insbesondere aus oder mit Massiv-, Sperr- oder Furnierschichtholz, und mehr insbesondere aus oder mit Abachi verwendet. Holz ist kostengünstig erhältlich, gut handhabbar und besitzt eine ausreichende Festigkeit, um eine feste Unterlage für die Mehrfachverriegelungseinrichtung bieten zu können. Eine besonders hohe Stabilität wird in weiter bevorzugter Ausgestaltung dadurch erreicht, dass der Aufnahmeblock oder die Aufnahmeleiste derart bemessen wird, dass er als Fülleinlage den gesamten schlossseitigen Stirnseitenbereich durchgehend ausfüllt. Zum festen Verbinden der einzelnen den Türblattrohling bildenden Materialien wird weiter bevorzugt das Füllmaterial und die Fülleinlage – d. h. der beispielsweise als leistenförmiges Schlossholz ausgebildete Aufnahmeblock – mit dem Außenmantel vollflächig verklebt. Insbesondere wird dabei der Aufnahmeblock ohne Zwischenlage von Füllmaterial direkt mit dem Außenmantel, d. h. insbesondere einem Metallblech, beidseitig und im schlossseitigen Stirnseitenbereich auch umlaufend mit dem Außenmantel verklebt. Vorzugsweise wird dabei ein speziell zum Verbinden von Holz- und Metall ausgebildeter Kleber auf Polyurethanbasis verwendet.
  • Nun kann es aber vorkommen, dass bei einem Einbruchsversuch nicht (nur) am Schloss selbst, sondern (auch) an den Türbändern manipuliert wird. Daher sollten nicht nur das Schloss, sondern auch die Türbänder belastbar sein. In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird daher vorgeschlagen, dass beim Herstellen des Türblattrohlings als zusätzliche Fülleinlage im bandseitigen Stirnseitenbereich desselben wenigstens eine bandseitige Blockleiste, in welcher die Türbänder verankerbar sind, in den Außenmantel eingebracht, d. h. zum Beispiel zwischen zwei den Außenmantel bildenden Metallblechen angeordnet, und mit dem Außenmantel fest verbunden wird. Um sowohl für rechts- als auch für linksschwenkende Türen einen gleichen Türblattrohling verwenden zu können, wird gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, dass der Türblattrohling spiegelsymmetrisch zur Horizontallängsmittellinie ausgebildet wird, wobei insbesondere die schlossseitige verstärkende Fülleinlage – der Aufnahmeblock bzw. die Leiste für die Mehrfachverriegelungseinrichtung – und die bandseitige verstärkende Fülleinlage – die Blockleiste für die Türbänder – einander entsprechend ausgebildet und angeordnet werden.
  • Der Türblattrohling kann mit einem Falz versehen hergestellt werden, wobei dann der Aufnahmeblock und ggf. die bandseitige Blockleiste gefälzt ausgeführt werden, so dass der jeweils in den Stirnseitenbereichen vorgesehene Falz verstärkt ausgebildet ist. In konkreter Ausgestaltung kann dabei ein die erste Türblattbreitseite, die auch als Türblattsichtseite bezeichnet werden kann, bildendes oder überdeckendes Metallblech um die horizontalen Stirnseitenbereiche – die auch als horizontale Türblattschmalseiten bezeichenbar sind – herumgeführt werden. Es wird dann vorzugsweise im Falzbereich mit einer stufenartigen Endausbildung zum Überdecken des Falzes versehen und mit dem schlossseitigen Aufnahmeblock und ggf. mit der Blockleiste verklebt. Die zweite, den Falz aufweisende Türblattbreitseite wird dann durch ein zweites Metallblech gebildet oder überdeckt, das auf der zweiten Breitseite mit dem Aufnahmeblock und ggf. mit der Blockleiste verklebt wird. In den jeweiligen Falzbereichen wird das zweite Metallblech den Falz und die daran angreifende stufenartige Endausbildung des ersten Metallbleches übergreifend umgebogen und mit dem ersten Metallblech fest verbunden. Dies kann z. B. durch Verkleben oder Verprägen oder jede sonstige bekannte Metall-Verbindung geschehen. Bei einem derartig an den vertikalen Stirnseitenbereichen mit Falz ausgebildeten Türblattrohling werden dann die Aufnahmen für die Mehrfachverriegelungseinrichtung in den ungefälzten Bereich, d. h. den neben dem Falz verbleibenden Bereich der schlossseitigen Stirnseite eingebracht.
  • Das Einbringen der Aufnahme in den Aufnahmeblock erfolgt erfindungsgemäß durch mehrstufiges Fräsen. Dieses beinhaltet gemäß der Erfindung in einer ersten Frässtufe ein Freilegen des wenigstens einen Aufnahmeblockes und zwar in demjenigen Abschnitt oder denjenigen Abschnitten der schlossseitigen Stirnseite, in dem die wenigstens eine Aufnahme einzubringen ist. Hierzu wird der Außenmantel gefräst. In dieser ersten, nur die Fräsung des im wesentlichen metallenen Außenmantels umfassenden Frässtufe kann dann einfach ein Metallfräser verwendet werden. Die erste Frässtufe erfolgt bevorzugt computer- oder CNC-gesteuert derart, dass tatsächlich nur derjenige Abschnitt bzw. diejenigen Abschnitte freigelegt werden, die dann auch tatsächlich durch eine entsprechende Abdeckleiste, einen Stulpen oder dergleichen der Mehrfachverriegelungseinrichtung ausgefüllt werden, so dass in fertigem Zustand des Türblattes der innen befindliche Aufnahmeblock von außen nicht zu sehen ist.
  • Für andere Türblattarten befinden sich bereits standardisierte Mehrfachverriegelungseinrichtungen auf dem Markt. Diese umfassen meist ein Hauptschloss, das mit einer oberen und einer unteren von dem Hauptschloss beabstandeten Eingriffseinrichtung in Form eines oder mehrerer Riegel, Bolzen oder Haken mit Gehäuse vorgesehen ist. Der Riegel, Bolzen oder Haken dieser Eingriffseinrichtungen ist dann über eine Schubstange oder dergleichen Treibelement mittels des Hauptschlosses betätigbar. Im später sichtbaren Bereich sind diese Mehrfachverriegelungseinrichtungen meist mit einer abdeckenden Metallleiste mit Rundstulpen versehen, mit welcher das Bolzen-, Riegel- bzw. Hakengehäuse an das Hauptschlossgehäuse befestigt ist. Von dieser Leiste stehen dann die einzelnen Gehäuse in einer Richtung ab, wobei auch die Schubstange oder das sonstige Treibelement auf dieser Seite entlang der abdeckenden Metallleiste geführt ist. Um solche standardmäßig erhältliche Mehrfachverriegelungseinrichtungen in sicherer und kostengünstiger Weise in dem erfindungsgemäßen Türblatt unterbringen zu können, wird gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, dass beim oder zum Herstellen der Aufnahme wenigstens eine Aufnahmenut für die Schubstange oder ein sonstiges Treibelement und/oder für die Abdeckleiste oder dergleichen Verbindungselement zum Verbinden einer vom Schloss beabstandeten Eingreifeinrichtung mit dem Schloss in den Aufnahmeblock gefräst wird, was dann vorzugsweise einer zweiten Frässtufe des mehrstufigen Fräsens erfolgt. Weiter ist bevorzugt, dass beim oder zum Herstellen der Aufnahme je eine Aufnahmetasche für das Schloss und für jede vom Schloss beabstandete Eingreifeinrichtung – z. B. für das Riegel-, Bolzen- oder Hakengehäuse – in den Aufnahmeblock gefräst wird, was vorzugsweise in einer dritten Frässtufe des mehrstufigen Fräsens erfolgt. Selbstverständlich können aber auch zuerst in einer zweiten Frässtufe die Aufnahmetaschen und dann in einer dritten Frässtufe die Aufnahmenut bzw. Aufnahmenuten gefräst werden.
  • Damit das Schloss, das von der Mehrfachverriegelungseinrichtung umfasst wird und damit je nach Anordnung der Aufnahme im Türblatt angeordnet wird, über passende Öffnungen mit einem Türdrücker und einem Schließzylinder oder dergleichen Verriegelungsbetätigungseinrichtung betätigt werden kann, wird gemäß einer weiteren vortelihaften Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, dass zusätzlich zum Austragen der Aufnahme Öffnungen in die Breit- oder Sichtseite des Türblattrohlings für einen Türdrücker und/oder für eine Schlossbetätigungseinrichtung, wie Schließzylinder, Codetaster oder dergleichen, spanabhebend eingebracht werden. Vorzugsweise geschieht dies ebenfalls durch Fräsen und weiter bevorzugt in einer vierten Frässtufe des mehrstufigen Fräsverfahrens.
  • In konkreter vorteilhafter Ausgestaltung wird das spanabhebende Austragen vorzugsweise unter Verwendung einer elektronisch oder computergesteuerten – CNC-gesteuerten – Mehrachsenfräsvorrichtung mit folgenden Unterschritten durchgeführt:
    • aa) Einlauf des ohne Ausstanzungen oder Fräsungen oder dergleichen Öffnungen ausgebildeten Türblattrohlings in die Mehrachsenfräsvorrichtung,
    • bb) Ausrichten und vorzugsweise Zentrieren des Türblattrohlings entlang einer ersten Achse – zum Breispiel der Horizontalachse – der Mehrachsenfräsvorrichtung,
    • cc) Fräsen des im wesentlichen metallenen Außenmantels entlang der ersten Achse – d. h. z. B. Horizontalfräsen des Außenmantels – mittels eines Metallfräsers zum Freilegen der die Mehrfachverriegelungseinrichtung aufnehmenden Bereiche des Aufnahmeblocks,
    • dd) insbesondere mehrstufiges Fräsen entlang der ersten Achse – d. h. z. B. mehrstufiges Horizontalfräsen – zum Einbringen der wenigstens einen Aufnahme in den Aufnahmeblock mittels wenigstens eines für das Aufnahmeblockmaterial ausgebildeten Fräsers, insbesondere mittels wenigstens eines Holzfräsers,
    • ee) kombiniertes Fräsen von Außenmantel und Aufnahmeblock in einer zweiten, zur ersten Achse senkrechten Achse – d. h. z. B. Vertikalfräsen – zum Einbringen eines Drückerloches und/oder eines Schlossloches,
    • ff) Auslauf des Türblatts aus der Mehrachsenfräsvorrichtung.
  • Nachdem so das mehrstufige Fräsen durchgeführt ist folgen, in weiter bevorzugter konkreter Ausgestaltung die folgenden Unterschritte.
    • gg) Reinigung der Tür und
    • hh) Fertigmontage der Tür mit Mehrfachverriegelungseinrichtung und gegebenenfalls mit Schließleiste.
  • Ausführungsbeispiel
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen
  • 1 eine Vorderansicht auf die Breitseite einer ersten Ausführungsform eines Türblattes, wobei die darin enthaltenen Einzelelemente durch gestrichelte Linien angedeutet sind,
  • 2 eine geschnittene Unteransicht durch das Türblatt gemäß 1;
  • 3 eine Seitenansicht auf die schlossseitige Stirnseite des Türblattes gemäß 1;
  • 4 eine geschnittene Detailansicht eines mit X gekennzeichneten Bereichs von 2;
  • 5 eine Vorderansicht vergleichbar von 1 auf eine zweite Ausführungsform eines Türblatts, das mit einer Mehrfachverriegelungseinrichtung versehen ist;
  • 6 eine geschnittene Unteransicht vergleichbar der Ansicht von 2 auf das Türblatt gemäß 5;
  • 7 eine Seitenansicht auf die schlossseitige Stirnseite des Türblatts gemäß 5;
  • 8 eine Detailansicht eines mit Y gekennzeichneten Bereichs von 7;
  • 9 eine Detailansicht eines mit X' gekennzeichneten Bereichs von 6;
  • 10 eine Vorderansicht vergleichbar der Ansicht von 1 auf eine dritte Ausführungsform eines Türblattes;
  • 11 eine geschnittene Unteransicht des Türblattes gemäß 10;
  • 12 eine Seitenansicht auf die schlossseitige Stirnseite des Türblatts gemäß 10;
  • 13 eine Detailansicht eines mit X'' gekennzeichneten Bereichs von 11;
  • 14 eine vordere Schnittansicht durch das mit einer weiteren Mehrfachverriegelungseinrichtung versehene Türblatt in der dritten Ausführungsform auf eine der beiden Breitseiten gesehen;
  • 15 eine Seitenansicht auf die schlossseitige Stirnseite des Türblatts in der dritten Ausführungsform ohne die Mehrfachverriegelungseinrichtung;
  • 16 einen Schnitt entlang der Linie A-A von 14;
  • 17 einen Schnitt entlang der Linie B-B von 14;
  • 18 einen Schnitt entlang der Linie C-C von 14;
  • 19 eine bemaßte Draufsicht auf eine Variante einer auf dem Markt erhältlichen Mehrfachverriegelungseinrichtung;
  • 20 eine bemaßte Draufsicht auf eine weitere auf dem Markt erhältliche Mehrfachverriegelungseinrichtung;
  • 21 eine Draufsicht auf eine Fräsvorrichtung zum Herstellen von Türblättern der in den zuvor erläuterten Figuren gezeigten Arten;
  • 22 eine Vorderansicht der Fräsvorrichtung gemäß 21; und
  • 23 eine Draufsicht auf die Fräsvorrichtung gemäß 21.
  • In den 1 bis 4 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines mit einer Mehrfachverriegelungseinrichtung versehbaren Türblattes 10 gezeigt. Das Türblatt 10 ist wie aus 3 ersichtlich, an der oberen horizontalen Stirnseite 11, der schlossseitigen Stirnseite 12 und der bandseitigen Stirnseite 13 mit einem Falz 14 versehen, während es an der unteren horizontalen Stirnseite 15 stumpf ausgeführt ist. Das Türblatt 10 ist, wie aus 2 und aus 4 ersichtlich, aus einem Außenmantel 16 und einer inneren Füllung 17 gebildet. Der Außenmantel 16 ist durch ein an einer ersten Sichtseite oder Breitseite 18 vorgesehenes erstes Metallblech, insbesondere Stahlblech 19, und ein auf der zweiten, den Falz 14 aufweisenden Breitseite 20 vorgesehenes zweites Metallblech, insbesondere Stahlblech 21, gebildet.
  • Die Füllung 17 ist durch ein Füllmaterial in Form einer Röhrenspanplatte 22 und zwei zu dieser an den vertikalen Stirnseitenbereichen 23 und 24 angrenzend angeordneten länglichen Holzblöcken oder Holzleisten 25 und 26 gebildet. In 1 kann man anhand der gestrichelt dargestellten Begrenzungslinien 27, 28 und 29 für die Röhrenspanplatte 22, die bandseitige Holzleiste 26 und die schlossseitige Holzleiste 25 erkennen, dass alle Fülleinlagen 22, 25, 26 auf der gesamten vertikalen Länge des Türblattes 10 durchgängig sind. Die innere Füllung 17 ist an den beiden Breitseiten 18, 20 und an den vertikalen Stirnseiten 12, 13 von dem Außenmantel 17, d. h. den Stahlblechen 19, 21, umgeben und vollflächig verklebt. Die beidseitige, vollflächige und umlaufende Verklebung der inneren Füllung und insbesondere der schlossseitigen Holzleiste 25 ist in 4 mit der Bezugszahl 30 angedeutet. An der oberen horizontalen Stirnseite 11 ist das Türblatt 10 mit einer Metallleiste 31 – Stahlleiste – abgeschlossen, während die untere horizontale Stirnseite 15 mit einem Metallprofil 32 – Stahlprofil – abgeschlossen ist.
  • Das erste Stahlblech 19 ist mit einer stufenartigen Endausbildung 33 über den Falz 14 gelegt. Über den Falz 14 und dieser stufenartige Endausbildung 33 des ersten Stahlblechs 19 ist das zweite Stahlblech 21 mit einer U-profilförmigen Endausbildung 34 gelegt.
  • Die schlossseitige Stirnseite 12 und insbesondere die im schlossseitigen Stirnseitenbereich 23 vorgesehene Holzleiste 25, welche aus Abachi besteht, ist mit einer Aufnahme 35 oder Aufnahmeeinrichtung für eine später näher erläuterte Mehrfachverriegelungseinrichtung versehen und dient somit als Aufnahmeblock für diese Mehrfachverriegelungeinrichtung. In die bandseitige Holzleiste 26 sind ein Sicherungsbolzen 36 und ein oberes und ein unteres Türbandelement 37, 38 eingebracht, weswegen die bandseitige Holzleiste 26 auch als Bandholz bezeichnet werden kann.
  • Die Aufnahme 35 erstreckt sich insgesamt von einer Höhe Ha bis zu einer Höhe He beispielsweise von 136 mm bis 1906 mm von der unteren Stirnseite 15 aus bemessen. Die Aufnahme 35 weist eine erste Aufnahmenut 40, eine zweite, sich von einer Höhe H1 bis zu einer Höhe H2 erstreckende Aufnahmenut 41, eine erste Aufnahmetasche 42 in Form eines ersten Langloches, eine zweite Aufnahmetasche 43 in Form eines zweiten Langlochs und eine dritte Aufnahmetasche 44 in Form eines dritten Langlochs auf. Die erste und die dritte Aufnahmetasche 42, 44 haben jeweils eine Tiefe T1 und eine Länge L1, während die zweite Aufnahmetasche eine Tiefe T2 und eine Länge L2 aufweist. Die erste Aufnahmenut 40 hat von der zweiten Stirnseite 21 einen Abstand A1, eine Breite B1 und eine Tiefe Tn1, und erstreckt sich zwischen den Höhen Ha und He. Die zweite Aufnahmenut 41 befindet sich am Grund der ersten Aufnahmenut 40, hat eine Gesamttiefe Tn2, eine Breite B2 und einen Abstand A2 von den Rändern der ersten Aufnahmenut 40. Die im Bereich der Höhen Ha und He angeordneten Enden der ersten Aufnahmenut 40 sind abgerundet ausgeführt.
  • Die erste, in den 1 bis 4 dargestellte Ausführungsform eines Türblatts 10 ist mit einer Aufnahme 35 für eine Mehrfachverriegelung ausgebildet, die als Fertigteil auf dem Markt von der Firma Winkhaus unter der Bezeichnung F-2060-RE-Rundstulp erhältlich ist. Zur Anpassung an diese Mehrfachverriegelungsvorrichtung sind folgende Werte in Millimeter vorgesehen:
    Ha = 136, L1 = 135, T1 = 49, T2 = 76, H2 = 1860, He = 1906, = 99, A1 = 14,8, A2 = 2,2, B1 = 20,4, B2 = 16,0, Tn1 = 3 und Tn2 = 8,5.
  • Die Breite der Aufnahmetaschen 42, 43, 44 ist jeweils gleich B2.
  • Zwei Beispiele für auf dem Markt erhältliche Mehrfachverriegelungseinrichtungen 59, 58 sind in den 19 und 20 näher erläutert. Solche Mehrfachverriegelungseinrichtungen weisen eine im eingebauten Zustand als Abdeckleisten wirkende durchgängige Metallleiste 48 auf, an welcher ein Hauptschlossgehäuse 49 für ein Schloss 47 mit Falle 50 und Riegel 51 sowie zwei von diesem Hauptschlossgehäuse 49 entfernt angeordnete Gehäuse 52, 53 von vom Schloss 47 entfernt angeordneten verriegelnden Eingriffseinrichtungen 54, 55 vorgesehen sind. Die Eingriffseinrichtungen 54, 55 sind gemeinsam mit dem Riegel 51 über Schubstangen 56, 57 durch das in dem Hauptschlossgehäuse 49 untergebrachte Schloss 47 betätigbar. Bis auf die eingreifenden Elemente der Eingriffseinrichtungen 54, 55 sind sämtliche Elemente der Mehrfachverriegelungsvorrichtung 58 (20) bzw. der Mehrfachverriegelungseinrichtung 59 (19) auf einer gemeinsamen Seite der Metallleiste 48 untergebracht.
  • Die Aufnahme 35 mit ihren Aufnahmenuten 40, 41 und ihren Aufnahmetaschen 42, 43 und 44 ist jeweils zur Aufnahme der einzelnen Elemente einer der Mehrfachverriegelungseinrichtungen 58, 59 ausgebildet. Dabei dienen die Aufnahmetaschen 42, 43, 44 der Aufnahme der Gehäuse 49, 52, 53 und die zweite Aufnahmenut 41 der Aufnahme der Schubstangen 56, 57, während die erste Aufnahmenut 40 die Metallleiste 48 aufnimmt. Die Abmaßungen, die die Einzelelemente 4044 der Aufnahme 35 jeweils aufweisen muss, sind leicht den in den 19 und 20 in Millimeter angegebenen Maßen zu entnehmen.
  • In der 19 ist dabei eine Mehrfachverriegelungseinrichtung 59 gezeigt, deren Eingriffseinrichtungen 54, 55 mit Haken 60 als eingreifende Elemente gebildet sind, während die in 20 gezeigte Mehrfachverriegelungseinrichtung 58 als eingreifende Elemente der Eingriffseinrichtungen 54, 55 Bolzen 61 verwendet.
  • In den 5 bis 9 ist eine zweite Ausführungsform eines Türblatts 70 gezeigt, die an einer weiteren Mehrfachverriegelungseinrichtung 63 angepasst ist, welche als eingreifende Elemente der Eingriffseinrichtungen 54, 55 Riegel 64 ähnlich dem Riegel 51 verwendet. Dabei sind im folgenden für einander entsprechende Teile gleiche Bezugszeichen verwendet und für die Erläuterung dieser Teile wird auf die obigen Ausführungen verwiesen. Die auch als Flachstulp bezeichenbare Metallleiste 48 der in den 5 bis 9 im eingebauten Zustande in dem Türblatt 70 gemäß der zweiten Ausführungsform gezeigt ist, hat eine Breite BM von 20 mm und eine Tiefe TM von 3 mm. Mit 66 und 67 sind noch in sämtlichen Ausführungsbeispielen Öffnungen für einen Türdrücker bzw. einen Schließzylinder (letztere nicht explizit dargestellt) bezeichnet.
  • In den 10 bis 13 ist ein drittes Ausführungsbeispiel für ein Türblatt 80 gezeigt, das ebenfalls für eine eine dreifache Verriegelung zulassende Schließleiste eine Aufnahme 35 aufweist. Das Türblatt ist für die beiden in den 19 und 20 gezeigten Mehrfachverriegelungseinrichtungen 58, 59 geeignet. Es entspricht im wesentlichen den zuvor erläuterten Ausführungsbeispielen, wobei für gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen verwendet worden sind und bezüglich der Erläuterung dieser Teile auf die obigen Ausführungen verwiesen wird. Anstelle der Röhrenspanplatte 22 weist aber die innere Füllung 17 der dritten Ausführungsform 80 zwischen den beiden Holzleisten 25, 26 eine Mineralwollmatte 81 auf. Das Metallprofil 32 und die Metallleiste 31 sind als Stahlleiste und Stahlprofil ausgebildet. Das Türblatt hat eine Gesamtbreite Bg von etwas weniger als 1 m (ca. 986 mm) und eine Gesamthöhe Hg von etwas unterhalb von 2 m (ca. 1985 mm). Die Gesamtdicke Dg beträgt in diesem Ausführungsbeispiel ca. 40 mm, wobei der Falz eine Dicke DF von ca. 14 mm aufweist. In dem neben dem Falz 14 verbleibenden Abschnitt 75 schlossseitigen Stirnseitenbereich 23 (siehe 8 für die Lage dieses Abschnitts 75) ist die Aufnahme 35 mit ihren Aufnahmenuten 40, 41 und ihren Aufnahmetaschen 42, 43 und 44 untergebracht. Diese sind durch Fräsen hergestellt, wobei hier die Falzoberkante als Nullpunkt dient. Als Bezugspunkt für den Ort der Aufnahmenuten 40, 41 dient hier die erste Breitseite 18, von der die erste Aufnahmenut 40 mit einem Abstand A11 bemessen wird.
  • In den 14 bis 18 ist das Türblatt 80 in der dritten Ausführungsform teilweise mit teilweise nochmals ohne eingesetzte Mehrfachverriegelungseinrichtung 58 dargestellt. Die Schnitte entlang den einzelnen Bereichen der Aufnahme 35, welche in den 16 bis 18 wiedergegeben sind, stellen einen Fräsplan zum Ausfräsen der Aufnahme 35 dar. Die dabei angegebenen Werte sind beispielsweise (in mm):
    Ha = 100, H42/1 = 160, H42/2 = 310, H43/1 = 909, H4 1140, H44/1 = 1600, H44/2 = 1750, HE = 1810.
  • Bei diesen direkt für eine CNC-Steuerung einer Fräsmaschine verwendbaren Werten ist als Bezugskante 0 die untere Stirnseite 15 verwendet worden. Die einzelnen Höhen ergeben die Anfangshöhen (Suffix 1) und die Endhöhen (Suffix 2) der Taschen 42, 43 und 44 wieder, wobei diese Bezugszeichen jeweils als tiefgestellte Angabe bei den Höhenangaben enthalten sind.
  • Bei der CNC-gesteuerten Fräsung für die Aufnahme 35 wird die Stirnseite des Falzes 14 und die erste Breitseite 18 als Bezugspunkt 0 genommen. Mit TA ist dabei die Tiefe des ungefälzten Stirnseitenbereichs 23 angegeben. Die in den 16 bis 18 wiedergegebenen Werte sind beispielsweise:
    TA = 13, T2 = 101, BT = 16, B1 = 20,4, Tn1 = 16, Tn2 = 21, B2 = 14, T1 = 62.
  • Dabei bezeichnet BT die Breite der Aufnahmetaschen 42 bis 44.
  • Das Türblatt 80 gemäß der dritten Ausführungsform weist in der in 10 gezeigten Version anstelle des Sicherungsbolzen 36 ein drittes mittiges Türbandelement 82 auf. Wie in 14 angedeutet, ist ein Türblattrohling (nicht explizit dargestellt), in welchem die für die Aufnahme 35 vorgesehenen Fräsungen und die Türbandelemente 37, 38, 82 noch nicht eingebracht sind, symmetrisch zur Längsmittelebene bzw. Längsmittellinie 83 ausgeführt. Die 16 verdeutlicht die Ausbildung der Hauptschlossausfräsung, welche die zweite Aufnahmetasche 43 bildet, die 17 verdeutlicht die Ausfräsung im Bereich der Schubstangen 56, 57, welche die zweite Aufnahmenut 41 bildet, und die 18 verdeutlicht die Ausfräsung des oberen und unteren Schlosskastens, welche die erste und dritte Aufnahmetasche 42, 44 bildet.
  • Die Herstellung der Türblätter 10, 70, 80 erfolgt dadurch, dass zunächst der Türblattrohling durch Verkleben der Stahlbleche 19, 21 mit der inneren Füllung, d. h. mit der Röhrenspanplatte 22, der Mineralwollmatte 81 oder wahlweise einer Styroporplatte oder Pappwabe (nicht dargestellt) und den beiden Holzleisten 25, 26 in den vertikalen Stirnseitenbereichen 23, 24 hergestellt wird. Das Verkleben erfolgt vollflächig, wobei insbesondere im Bereich der Holzleisten 25, 26 ein Metall-Holzkleber auf PU-Basis verwendet wird. Zusammen mit den oberen und unteren Metallabschlüssen 31, 32 entsteht ein Türblattrohling vollkommen ohne Ausstanzungen bzw. Fräsungen, wobei aber der Falz 14 bereits wie dargestellt vorgesehen ist. Im Anschluß an die Fertigung des Türblattrohlings erfolgt die eigentliche Endbearbeitung durch Fräsen.
  • Dieses Fräsen erfolgt in einem CNC-gesteuerten Fräsvorrichtung wie sie beispielsweise in den 2123 gezeigt ist.
  • Die Fräsvorrichtung 85 umfasst eine Förderanlage 86 für die Einlieferung des Türblattrohlings und die Ablieferung des fertigen Türblatts 10, 70, 80, eine über eine Führungseinrichtung 87 an einem Maschinenbett 88 in drei Achsen – horizontal längs, horizontal quer, vertikal – computergesteuert bewegbare dreiachsige NC-Bearbeitungseinheit 89, ein Fräsaggregat 90 für die Türdrückeröffnung 66 und die Schließzylinderöffnung 67 eine Festhalteeinrichtung 91 zum Festhalten des Türblatts 10, 70, 80 während des Fräsvorganges, eine Seitenausrichtungseinrichtung 92 zum Ausrichten des Türblattes 10, 70, 80 für den Fräsvorgang und ein Führungslineal 93 für die schlossseitige Stirnseite 12.
  • Die NC-Bearbeitungseinheit 89 weist ein erstes Fräsaggregat 94 für Blechausfräsungen, ein zweites Fräsaggregat 95 für das Ausfräsen der Aufnahmetaschen 4244, ein drittes Fräsaggregat 96 zum Ausfräsen der ersten Aufnahmenut 40 und ein viertes Fräsaggregat 97 zum Ausfräsen der zweiten Aufnahmenut 41, sowie einen Messtaster 98 auf.
  • Der Fertigungsablauf zur Endbearbeitung des Türblattrohlings gestaltet sich wie folgt:
    • 1. Einlauf des Türblattrohlings in die mehrachsige Fräsvorrichtung 85;
    • 2. Ausrichten und Zentrieren des Türblattrohlinges;
    • 3. Horizontalfräsung des Metallbleches 19 mit dem ersten Fräsaggregat 94;
    • 4. Mehrstufige Horizontalfräsung für die Herstellung der Aufnahme 35 in der schlossseitigen Holzleiste 25, wobei mittels des zweiten Fräsaggregat 95 in einer der Frässtufen die Aufnahmetaschen 42 bis 44 gefräst werden, in einer anderen der Frässtufen mittels des dritten Fräsaggregats 96 die erste Aufnahmenut 40 gefräst wird und in der verbleibenden Frässtufe mittels des vierten Fräsaggregats 97 die zweite Aufnahmenut 41 gefräst wird – diese Horizontalfräsungsstufen werden durch den Messtaster 98 überwacht;
    • 5. Vertikalfräsung von Blech und Holz kombiniert für die Drückerloch/Schlosslochfräsung mittels des Fräsaggregats 90;
    • 6. Auslauf des fertiggestellten Türblatts 10, 70 bzw. 80 aus der Fräsvorrichtung 85 oder Frässtation 85 und Reinigung der Tür und schließlich
    • 7. Fertigmontage, wobei die jeweilige Mehrfachverriegelungseinrichtung 58, 59, 63 in die Aufnahme 35 montiert wird.
  • Im Laufe des Fräsverfahrens wird also zwischen einer reinen Blechfräsbearbeitung und einer Holzfräsbearbeitung unterschieden. Dies ist insbesondere bei der Horizontalfräsung wichtig, bei der ein besonders großer Blechanteil gefräst werden muss. Aufgrund der unterschiedlichen Konsistenz von Blech und Holz werden hier auch jeweils andere Fräswerkzeuge benötigt. Außerdem könnte bei dem Ausmaß der notwendigen Fräsung bei der Horizontalfräsbearbeitung das Holz der schlossseitigen Holzleiste 25 Schaden nehmen oder durch Überhitzung in Brand geraten. Die bei Metallfräsungen übliche Flüssigkeitskühlung könnte wegen eines möglichen Schadens des Holzes bei einer kombinierten Blech/Holz-Fräsung nicht eingesetzt werden.
  • Bei der Vertikalfräsung ist nur eine geringe Blechdicke und nur ein geringer Blechanteil auszufräsen. Daher ist hier eine kombinierte Blech/Holz-Fräsung möglich.
  • Türblätter 10, 70, 80 der beschriebenen Art sind bereits mit der Füllung mit Röhrenspanplatte 22 oder Mineralwolle 81 nach neuer ENV-Norm 1627 (Einstufung ET 1/WK 2) als Sicherheitstür eingestuft worden.

Claims (13)

  1. Verfahren zum Herstellen eines Türblattes (10, 80, 70) mit – einem zumindest die Türblattsicht- oder -breitseiten (18, 20) überdeckenden tragenden Außenmantel (16) aus beschichtetem oder unbeschichtetem Metallblech (19, 21), – einem von dem Außenmantel (16) umgebenen platten- oder mattenförmig angeordneten oder ausgebildeten, vorzugsweise im wesentlichen Dämmzwecken dienenden, Füllmaterial (22, 81) von gegenüber dem Außenmantel (16) weicherer, weniger widerstandsfähigerer Konsistenz und – einer mehrere in dem schlossseitigen Stirnseitenbereich (23) angeordnete gemeinsam betätigbare Eingreifeinrichtungen (54, 55; 51, 60, 61) zum verriegelnden Eingreifen mit ortsfesten Widerlagerelementen umfassenden Mehrfachverriegelungseinrichtung (58, 59, 63), welche ein Schloss (47) und ein Treibelement, insbesondere eine Schubstange (56, 57), aufweist, wobei wenigstens eine (55, 54) der Eingreifeinrichtungen von dem Schloss (47) beabstandet angeordnet ist und durch das Treibelement (56, 57) zur Betätigung mittels des Schlosses an das Schloss (47) angekoppelt ist, gekennzeichnet durch die folgende Reihenfolge von Schritten: a) Herstellen eines Türblattrohlings, in der Art, dass der metallene Außenmantel (16) auch die schlossseitige und die bandseitige Türblattstirnseite (12, 13) überdeckt, wobei das Füllmaterial (22, 81) zusammen mit einer zumindest den Abschnitt des schlossseitigen Stirnseitenbereichs (23), in dem die Mehrfachverriegelungseinrichtung (58, 59, 63) und deren Eingreifeinrichtungen (54, 55; 51, 60, 61) unterzubringen sind, ausfüllenden Fülleinlage in Form eines aus spanabhebend formbaren Material gebildeten länglichen Aufnahmeblocks (25) fest mit dem Außenmantel (16) verbunden wird, b) spanabhebendes Austragen durch mehrstufiges Fräsen wenigstens einer konkaven Aufnahme (35) für die Mehrfachverriegelungseinrichtung (58, 59, 63) und deren Eingreifeinrichtungen (54, 55; 51, 60, 61) von der schlossseitigen Stirnseite (12) aus in den Aufnahmeblock (25), wobei das mehrstufige Fräsen in einer ersten Frässtufe (94) Freilegen des Aufnahmeblockes (25) in dem wenigstens einen Abschnitt der schlossseitigen Stirnseite (12), in dem die wenigstens eine Aufnahme (35) einzubringen ist, durch Fräsen des Außenmantels (16) derart umfasst, dass nur derjenige Abschnitt bzw. diejenigen Abschnitte freigelegt werden, die in Schritt c) dann auch tatsächlich durch eine entsprechende Abdeckleiste (48), einen Stulpen oder dergleichen der Mehrfachverriegelungseinrichtung (58, 59, 63) ausgefüllt werden, so dass in fertigem Zustand des Türblattes der innen befindlichen Aufnahmeblock (25) von außen nicht zu sehen ist, und in wenigstens einer weiteren Frässtufe die wenigstens eine Aufnahme (35) in den Aufnahmeblock (5) gefräst wird, und c) Einsetzen der Mehrfachverriegelungseinrichtung (58, 59, 63) und/oder deren Eingreifeinrichtungen (54, 55; 51, 60, 61) in die wenigstens eine Aufnahme (35).
  2. Verfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt a) als Aufnahmeblock ein Block oder eine Blockleiste (25) auf der Basis von Holzwerkstoffen, insbesondere aus oder mit Massiv-, Sperr- oder Furnierschichtholz, und mehr insbesondere aus oder mit Abachi verwendet wird.
  3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt a) der Aufnahmeblock (25) derart bemessen wird, dass er als Fülleinlage den gesamten schlossseitigen Stirnseitenbereich (23) durchgehend ausfüllt.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum festen Verbinden in Schritt a) das Füllmaterial (22, 81) und die Fülleinlage (25, 26) mit dem Außenmantel (16) vollflächig verklebt wird, wobei insbesondere der Aufnahmeblock (25) beidseitig, vollflächig und umlaufend mit dem Außenmantel (16) verklebt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Holz-Metall-Kleber auf PU-Basis verwendet wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt a) als zusätzliche Fülleinlage im bandseitigen Stirnseitenbereich (24) des Türblattrohlings in den Außenmantel (16) eine bandseitige Blockleiste (26), in welcher die Türbänder (37, 38, 82) verankerbar sind, eingebracht und mit dem Außenmantel (16) fest verbunden wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, insbesondere nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt a) der Türblattrohling spiegelsymmetrisch zur Vertikallängsmittellinie (83) ausgebildet wird, und insbesondere der schlossseitige Aufnahmeblock (25) und die bandseitige Blockleiste (26) einander entsprechend ausgebildet und angeordnet werden.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt a) ein Türblattrohling mit Falz (14) hergestellt wird, wobei der Aufnahmeblock (25) und gegebenenfalls die bandseitige Blockleiste (26) gefälzt ausgeführt werden, und ein die erste Breit- oder Sichtseite (18) bildendes oder überdeckendes Metallblech (19) um die horizontalen Stirnseitenbereiche (23, 24) herumgeführt und mit einer stufenartigen Endausbildung (33) den Falz (14) überdeckend mit dem schlossseitigen Aufnahmeblock (25) und gegebenenfalls mit der Blockleiste (26) verklebt wird und ein zweites, die zweite, den Falz (14) aufweisende Breit- oder Sichtseite (20) bildendes oder überdeckendes Metallblech auf der zweiten Breit- oder Sichtseite mit dem Aufnahmeblock (25) und gegebenenfalls mit der Blockleiste (26) verklebt wird und im Falzbereich über den Falz (14) und die daran angreifende stufenartige Endausbildung (33) des ersten Metallblechs (19) umgebogen mit dem ersten Metallblech (19) fest verbunden wird, und dass in Schritt b) die wenigstens eine Aufnahme (35) in dem neben dem Falz (14) verbleibenden Abschnitt des schlossseitigen Stirnseitenbereiches (23) eingebracht werden.
  9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass beim oder zum Herstellen der Aufnahme (35) in Schritt b) wenigstens eine Aufnahmenut (41) für eine Schubstange (56, 57) oder dergleichen Verbindungselement zum Verbinden einer vom Schloss (47) beabstandeten Eingreifeinrichtung (55, 54) mit dem Schloss (47) in den Aufnahmeblock (25) gefräst wird, was in einer zweiten oder dritten Frässtufe (97) des mehrstufigen Fräsens erfolgt.
  10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass beim oder zum Herstellen der Aufnahme (35) in Schritt b) je eine Aufnahmetasche (42, 43 44) für das Schloss (47) und für jede vom Schloss (47) beabstandete Eingreifeinrichtung (54, 55) in den Aufnahmeblock (25) gefräst wird, was in einer dritten bzw. zweiten Frässtufe (95) des mehrstufigen Fräsens erfolgt.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in Schritt b) zusätzlich zum Austragen der Aufnahme (35) Öffnungen (66, 67) in die Breit- oder Sichtseite(n) (18, 20) für einen Türdrücker und/oder für eine Schlossbetätigungseinrichtung, wie Schließzylinder oder dergleichen, spanabhebend eingebracht werden, was bevorzugt in einer vierten Frässtufe (90) des mehrstufigen Fräsens erfolgt.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Schritt b) unter Verwendung einer elektronisch oder computergesteuerten Mehrachsenfräsvorrichtung (89) mit folgenden Unterschritten durchgeführt wird: aa) Einlauf des ohne Ausstanzungen oder Fräsungen oder dergleichen Öffnungen ausgebildeten Türblattrohlings in die Mehrachsenfräsvorrichtung (85), bb) Ausrichten und vorzugsweise Zentrieren des Türblattrohlings entlang einer ersten Achse der Mehrachsenfräsvorrichtung (85), cc) Fräsen des im wesentlichen metallenen Außenmantels (16) entlang der ersten Achse mittels eines Metallfräsers (94) zum Freilegen der die Mehrfachverriegelungseinrichtung (58, 59, 63) aufnehmenden Bereiche des Aufnahmeblocks (25), dd) insbesondere mehrstufiges Fräsen entlang der ersten Achse zum Einbringen der wenigstens einen Aufnahme in den Aufnahmeblock mittels eines oder bevorzugt mehrerer für das Aufnahmeblockmaterial ausgebildeten Fräsers bzw. Fräser, insbesondere mittels eines Holzfräsers (95, 96, 97), ee) kombiniertes Fräsen von Außenmantel (16) und Aufnahmeblock (25) in einer zweiten, zur ersten Achse senkrechten Achse zum Einbringen eines Drückerloches (66) und/oder eines Schlossloches (67), ff) Auslauf des Türblatts (10, 70, 80) aus der Mehrachsenfräsvorrichtung (85).
  13. Verfahren nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch die nach dem Schritt ff) erfolgenden von Schritt c) umfassten Unterschritte: gg) Reinigung der Tür bzw. des Türblatts (10, 70, 80) hh) Fertigmontage der Tür bzw. des Türblatts (10, 70, 80) mit Mehrfachverriegelungseinrichtung (58, 59, 63) und mit Abdeckleiste (48).
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