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DE7208628U - Mehrere Schreibplätze aufweisendes Möbelstück - Google Patents

Mehrere Schreibplätze aufweisendes Möbelstück

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Publication number
DE7208628U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piece
profile frame
desk
furniture
depth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7208628U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KREIKE W
Original Assignee
KREIKE W
Publication date
Publication of DE7208628U publication Critical patent/DE7208628U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

Wolfgang Kreike, 3^19 Gierswalde, Landstr. j50 A
Mehrere Schreibplätze aufweisendes Möbelstück
Die Neuerung betrifft ein mehrere Schreibplätze aufweisendes Möbelstück mit einem Mitteltisch und daran versetzt angeordneten Schreibtischen, wobei jeder Schreibtisch durch je einen Teil des Mitteltisches zu einem winkligen Kombinationsplatz ausgestaltet ist. Derartige Möbelstücke werden insbesondere für schulische Zwecke benötigt.
Es sind bereits Möbelstücke der obigen Art bekannt, die sich aus Mitteltischen und Schreibtischen zusammensetzen. Dabei ist jeweils einem Schreibtisch ein Mitteltisch zugeordnet. Schreibtisch und Mitteltisch besitzen jeweils Füße und sind im übrigen an ihrer aneinander angrenzenden Fläche zusammengeschraubt. Je ein Schreibtisch und je ein Mitteltisch bilden dabei einen winkligen Kombinationsplatz, wobei der Schreibtisch beispielsweise zur Aufnahme einer Schreibmaschine eingerichtet ist, während der zugehörige Mitteltisch ein Diktiergerät aufnehmen kann. Durch die häufige Unterteilung der Möbelstücke und die große Anzahl der vorgesehenen Füße der Möbelstücke entsteht einerseits ein unschöner Anblick. Andererseits lassen sich aber auch
die mit solchen Möbelstücken bestückten Räume nur mit Mühe reinigen, weil die vielen Füße störend wirken.
Es ist deshalb bereits vorgeschlagen worden, insbesondere bei Anordnung einer Vielzahl Schreibplätze in einer Kolonne, einen durchgehenden Mittelfisch zu verwenden, der einer Vielzahl Schreibplätzen zugeordnet ist. Die Schreibtische werden dabei lose an den Mitteltisch angestellt. Die gesamte Einrichtung ist wenig stabil. Darüber hinaus machen sich die Füße bei der Reinigung des Fußbodens nachteilig bemerkbar.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des bekannten Standes der Technik zu vermeiden und ein insgesamt stabiles Möbelstück der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, bei dem eine gegenseitige Störung der Schüler, beispielsweise beim Maschineschreiben, ausgeschlossen ist. Darüber hinaus soll für winklige Kombinationsplätze der verschiedensten Anzahl ein jeweils anpaßbares Möbelstück geschaffen werden.
Das Möbelstück der eingangs beschriebenen Art kennzeichnet sich dadurch, daß der Mitteltisch aus einzelnen kastenartig ausgebildeten und miteinander verbindbaren, fußlosen Profilrahmen zusammengesetzt ist und die Profilrahmen an den zugehörigen Schreibtischen abgestützt sind, wobei jeder Profilrahmen eine der Tiefe üblicher Diktiergeräte angepaßte Breite und eine mindestens der doppelten Schreibtischtiefe entsprechende Länge aufweist. Hierdurch wird ein Möbelstück geschaffen, welches an die verschiedensten Anforderungen angepaßt werden kann. Die Anpassung 1st sowohl an eine gerade als auch eine ungerade Anzahl von Winkelkombinationen ohne weiteres möglich. Darüber hinaus tritt der Vorteil auf, daß das Möbelstück besonders stabil ausgebildet ist, obwohl im Bereich des
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Mitteltisches die Füße fehlen. Dies jedoch wirkt sich in einer erleichterten Reinigungsmöglichkeit des Fußbodens aus. Durch die Ausbildung des Mitteltisches in einzelnen kastenartigen Profilrahmen wird einerseits je ein Fach für einen winkligen Kombinationsplatz geschaffen, in welchem das Diktiergerät Aufnahme finden kann. Die über dem Diktiergerät befindliche Platte bleibt für Schreibarbeiten, die handschriftlich zu erledigen sind, frei. Der eigentliche Schreibplatz kann mit Maschinen bestückt werden.
Mit besonderem Vorteil ist der Mitteltisch aus Profilrahmen zusammengesetzt, die eine Länge aufweisen, die der doppelten und/oder dreifachen Tiefe eines Schreibtisches entspricht. Durch diese Bemaßung kann sämtlichen Raumund Anwendungsverhältnissen Rechnung getragen werden.
Jeder Profilrahmen ist kubisch ausgebildet, wobei zwei Arbeitsplatten übereinander angeordnet sind. Hierdurch ist die Möglichkeit geschaffen, die Diktiergeräte geschützt und weitgehend unsichtbar unterzubringen. Darüber hinaus ist es möglich, die notwendige Verkabelung, Stromzufuhr usw. unsichtbar im Bereich des Mitteltisches anzuordnen.
Mit besonderem Vorteil sind die Profilrahmen im Bereich des unteren Profils des Profilrahmens mit den Schreibtischen verbunden. Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, den Schreibtischen eine solche Höhe beizumessen, die für Maschinentisohe optimal ist, und andererseits einen Schreibplatz für handschriftliche Arbeiten anzubieten, der ebenfalls eine optimale, jedoch größere Höhe aufweist.
Der an dem Möbelstück konkret in Erscheinung tretende Raumformgedanke ist in den beiliegenden Zeichnungen erläutert, und zwar zeigen:
720862813.7.72 I
Pig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Teils des Möbelstückes,
Fig. 2 eine Draufsicht auf zwei Kolonnen von Schreibplätzen und
Fig. 3 einen Schnitt durch den Mitteltisch gemäß den Linien III-III in Flg. 2.
Das neuerungsgemäße Möbelstück weist ein oder mehrere Mitteltische 1 auf, wobei rechts und links des Mitteltisches 1 jeweils versetzt zueinander Schreibtische 2 angeordnet sind. Durch den Mitteltisch 1 in Verbindung mit den Schreibtischen 2 wird jeweils eine winklige Kombination geschaffen, die einem Schüler zugeordnet ist. Die Schreibtische 2 sind beispielsweise zur Aufnahme der Schreibmaschine ausgebildet, während die Diktiergeräte in dem Mitteltisch 1 untergebracht werden. Das jeweils zu einem Schreibtisch 2 gehörige Teil des Mitteltisches befindet sich nicht in der Verlängerung des jeweiligen Schreibtisches 2, sondern in der Verlängerung des versetzt gegenüber angeordneten Schreibtisches 2. Damit sind auch die Diktiergeräte in Reichweite des jeweiligen Schülers angeordnet.
Jeder Mitteltisch 1 besteht aus einem kastenförmigen Profilrahmen 3, der zwei Arbeitsplatten 4 und 5 trägt. Die Breite 6 des Mitteltisches 1 bzw. der Arbeitsplatten 4· und 5 entspricht der Tiefe normaler Diktiergeräte. Die Länge eines Profilrahmens 3 weist mindestens doppelte Schreibtischtiefe 7 auf. In dem in Flg. 1 gezeigten Beispiel weist der erste Mitteltisch, der vollständig dargestellt ist, eine Länge auf, die dem Dreifachen der Schreibtischtiefe 7 entspricht.
Lediglich die Sohreibtisohe 2 sind mit Füßen 8 versehen. Der Mitteltisch 1 ist fußlos ausgestaltet und mit den
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Schreibtischen 2 verschraubt.
In Pig. 2 sind zwei Kolonnen von winkligen Arbeitsplätzen dargestellt, wobei vorne je ein Mitteltisch 1 und anschließend zwei Mitteltische 1' Anwendung finden. Die Mitteltische 1' weisen etwa doppelte Schreibtischtiefe auf. Im Bereich des vordersten Schreibtisches 2 ist der Mitteltisch 1 in dem Raum, der sich in der Verlängerung des Schreibtisches 2 befindet, jeweils nicht zu einer Winkelkombination herangezogen. Vielmehr gehört jeweils -s der Teil des Mitteltisches 1 oder 1' zu dem zugehörigen Schreibtisch 2, der sich unmittelbar neben dem Stuhl 9 befindet. Wie ersichtlich, kann aus Mitteltischen 1 und 1' und Schreibtischen 2 jeweils eine Kolonne gebildet werden, die an jede beliebige Schreibplatzanzahl anpaßbar ist. Für eine Kolonne von beispielsweise 6 Schreibplätzen, wie dargestellt, findet ein Mitteltisch 1 und zwei Mitteltische 1' Anwendung. Sollen beispielsweise 5 Arbeitsplätze in einer Kolonne entstehen, so können zwei Mitteltische 1 oder auch drei Mitteltische 1' Verwendung finden.
Fig. 35 zeigt einen Querschnitt durch den Mitteltisch 1. % Der Profilrahmen 3 trägt die beiden Arbeitsplatten 4 und 5, wobei die Arbeitsplatte 5 zur Aufnahme des Diktiergerätes 10 und die Arbeitsplatte 4 zur Bildung eines Schreibplatzes für handschriftliche Arbeiten ausgebildet 1st.

Claims (2)

Il t » · t < · lit · Schutzansprüche :
1. Mehrere Schreibplätze aufweisendes Möbelstück mit einem Mitteltisch und daran versetzt angeordneten Schreibtischen, wobei jeder Schreibtisch durch je einen Teil des Mitteltisches zu einem winkligen Kombinationsplatz ausgestaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitteltisch (1, 1') aus einzelnen kastenartig ausgebildeten und miteinander
* verbindbaren, fußlosen Profilrahmen (3) zusammengesetzt ist und die Profilrahmen (3) an den zugehörigen Schreibtischen (2) abgestützt sind/ wobei jeder Profilrahmen (3) eine der Tiefe üblicher Diktiergeräte (10) angepaßte Breite (6) und eine mindestens der doppelten Schreibtischtiefe (7) entsprechende Länge aufweist.
2. Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitteltisch (l, 1') aus Profilrahmen (3) zusammengesetzt ist, die eine Länge aufweisen, die der doppelten und/oder dreifachen Tiefe (7) eines Schreibtisches (2) entspricht«
3. Möbelstück nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Profilrahmen (3) kubisch ausgebildet ist, wobei zwei Arbeitsplatten (4, 5) übereinander angeordnet sind.
4. Möbelstück nach Anspruch 1 bis 3* dadurch gekennzeichnet, daß die Profilrahmen (3) im Bereich des unteren Profils des Profilrahmens mit den Schreibtischen (2) verbunden sind.
PATENTANWALT
DIPL.-ING, RUDOLF BIBRACH
Patentanwalt Dipl.-lng. Elmar Rehberg
F«t<mt«nw»lt Blbradi, U Gttttingen, Poitf«ch 738
34 GÖTTINGEN, 2.2.1972 PUtterweg 6
Telefon; (05 51) 5 78 23
Postscheckkonto; Hannover 1157 63 Bankkonto; Deutsche Bank AG
Göttingen Nr. 1/77 774
Mein Zeichen: Ihr Zeichen;
8504 A5
Aktenzeichen : DT-GM 7 208 628
Anmelder : Wolfgang Kreike, 2419 Gierswalde
Schut zansprüche
1. Mehrere Schreibplätze aufweisendes Möbelstück mit einem aus einzelnen Mitteltischelementen zusammensetzbaren Mitteltisch und daran versetzt angeordneten Schreibtischen, bei dem jeder Schreibtisch durch je einen Teil des Mitteltisches zu einem winkligen Kombinationsplatz ausgestaltet ist, wobei jedes Mitteltischelement eine der Tiefe üblicher Diktiergeräte angepaßte Breite und einen fußlosen Profilrahmen aufweist, mit dem es an dem zugehörigen Schreibtisch abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Profilrahmen (3) jedes Mitteltischelementes (1, l' ) kastenartig ausgebildet ist und jedes Mitteltischelement (l, 1" ) eine mindestens der doppelten Schreibtischtiefe (7) entsprechende Länge aufweist.
2. Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Profilrahmen (j5) kubisch ausgebildet ist, wobei in an sich bekannter Weise zwei Arbeitsplatten (4, 5) übereinander angeordnet sind.
DE7208628U Mehrere Schreibplätze aufweisendes Möbelstück Expired DE7208628U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7208628U true DE7208628U (de) 1972-07-13

Family

ID=1278238

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7208628U Expired DE7208628U (de) Mehrere Schreibplätze aufweisendes Möbelstück

Country Status (1)

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DE (1) DE7208628U (de)

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