DE1654721C - Regal mit Mittelpfosten und sich nur über einen Teil der Regaltiefe erstrek kenden Fachboden - Google Patents
Regal mit Mittelpfosten und sich nur über einen Teil der Regaltiefe erstrek kenden FachbodenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Regal mit aus Metallprofilen bestehenden Pfosten, mit an diesen
in verschiedenen Höhen an in Reihe von oben nach unten an vorgesehenen Verbindungsstellen hefesligharen
Fachhoden mit an den Schmalseiten des Regals /wischen zwei Eckpfosten angeordneten Miltelpfoslen
mit so angeordneten und ausgebildeten Abslüizungsstellen für die Fachböden, daß hei sich nur
über einen Teil der Regaltiefe erstreckenden Faehhöden
in jeder Höhe sowohl einer als auch zwei von diesen mit ihrer einen Seite an der der Höhe zugeordneten
Abstützungsstelle anbringbar sind.
Bei der traditionellen Bauweise von Regalanlagen werden jeweils zwischen zwei Gängen zwei Regale
mit im allgemeinen gleichen Abmessungen Rücken an Rücken gegeneinander gestellt. Bei einer solchen
Regalanordnung gehen die Fachboden nicht bis zum anderen Gang durch. Auch beim Einsetzen der Fachboden
in gleicher Höhe lassen sich kleine Stufen oder Fugen zwischen den aneinanderstoßenden
Böden nicht vermeiden. Bekannt sind auch Regale mit doppelter Tiefe, die von beiden Seiten her, d. h.
von verschiedenen Gängen aus bedient werden. Solche Regale haben zwar den Vorteil, daß man
auf Grund eines durchgehenden Fachbadens von doppelter Tiefe keine Fugen erhält und insgesamt
nur halb so viele Regalpfosten nötig sind als hei
Regalen von halber Breiie. die Rücken an Rücken gestellt sind. Nachteilig an solchen Regalen isi, daß
die Fachböden wegen ihrer verhältnismäßig großen I.äime hei gleicher TrEgfäliig!·-it kräftiger ausgebildet
werden müssen als schmalere Böden und uaß es nicht möglich ist, an einer s jgalseite eine andere
Bodeneinteilung zu wählen als an der anderen Regalseile.
Bekannt ist auch ein Regal der eingangs genannten Gattung (deutsche Gebrauchsinusterschrift
I S54 152). Bei diesem bekannten Regal sind sowohl die Fckpfoslen als auch die Mittelpfoslen mit in
senkrechten Reihen angeordneten Bohrungen versehen, in die als Auflager für die Fachboden dienende
Bolzen einsieckbar sind. An den Fachboden sind Ilaken angebracht, die die Auflager am Mittelpfoslen
übergreifen, während tue vorderen Enden der Fachboden
mit ihren Unterseiten auf an den Eckpfosten angebrachten Auflagern aufruhen. Die Verwendung
von separaten in großer Stückzahl nötigen Auflagern vergrößert die Anzahl der Einzelteile eines Regals
sehr stark. Auflager in Form von Bolzen haben nur dann einen ausreichend festen Halt an einem Rcgalpfoslen,
wenn dieser zwei einander gegenüberliegende Wände aufweist und die Bolzen durch miteinander
fluchtende I.ocher in beiden Wänden hindiirchgesteckl
werden, wobei außerdem Mittel vorgesehen werden müssen, die den Bolzen in axialer Richtung
fixieren.
Is ist ferner bekannt, Abstützuugsstelleii an Regalpfosten als ausgeprägte Nasen auszubilden
Schließlich ist auch ein Regal bekannt (französische Palentschrift I 369 373), bei dem U-fürmige,
an den Regalpfosten befestigte Konsolen zum Tragen von Fachboden verwendet werden, wobei aneinander
angrenzende FachNklen von einer Konsole unterstützt werden, Hierbei greift ein Schenkel der Konsole in einen Schlitz an einem der Fachboden und
der andere! Schenkel in einen Schlitz am benachbarten
Fachboden ein,
Regal der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Abstützungsstellen an den Mittelpfosten einteilig
mit den Mittelpfosten ausgebildet sind, wohei die Abstützungsstellen ebenso wie hei dem bekannte»
Regal das Einhängen von zwei Fachboden ermöglichen und diese in einer Richtung parallel zu
den Fachböden fixieren soll.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Abstützungsstellen am Mittelpfosten
ίο aus dem Mittelpfosten ausgeprägte Einhängenasen
sind, die einen nach oben offenen Schlitz aufweisen, dessen Breite so bemessen ist, daß er senkrechte Abkantungen
zweier liöden aufnehmen kann.
Die Ahstützungsstellen gemäß der Erfindung sind
billig herstellbar und nicht als Einzelteile ausgebildet, was für die GesanUherstellungskosten eines Regals
und auch für den Aufbau eines Regt'ls von Vorteil ist. Infolge der mit den Pfosten einstückigen Ausbildung
der Abstützungsstellen haben diese einen
guten Tlalt am Pfosten, obwohl sie nur Teile einer
dünnen Profilwand sind. Die vertikale Abstützung wird durch Auflage der Unterkanten der hinteren
senkrechten Fachbodenabkantungen am Grund des nach oben offenen Schlitzes und die Fixierung in
Richtung parallel zu den Fachboden durch Anlage
an den seitlichen Schlitzbegrenzungen erzielt.
Der Miltelpfosten kann in an sich bekannter Weise ein C Profil sein, wobei die Ausprägungen im Prof'ilsteg
angebracht sind. Den Abstützungsstellcn liegt
also teine Profilwand gegenüber, was es ermöglicht, die Nasen aus fertigen Profilen auszuprägen.
In :1er Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung dargestellt; es zeigt
fig. I einen senkrechten Schnitt durch ein Ii egal
gemäß der Erfindung mit Blickrichtung auf die Innenseite von an einer Regalschmalscitc angeordneten
Pfosten und
F i g". 2 eine perspektivische Ansicht eines Ausschnittes aus einem Mittelpfosten in gegenüber
Fig. I vergrößertem Maßstab.
Das in Fig. I dargestellte Regalgcstell hat einen
Sockel I, ein Deck blech 2, Eckpfosten 3 und MiIIcI-pfoslen-I.
In Fig. I ist eine Regalsehmalscite von innen her gesehen. Die Längsrichtung des Regals
ist senkrecht /ur Zeichenebene.
Die Mitlelpfostcn 4 haben die aus F i g. 2 ersichtliche
Gestillt. Sie besahen ebenso wie ti ic Eckpfosten aus C-Profilen, haben jedoch speziell ausgebildete
Einhängenasen 26. Diese Einhängenasen zeichnen
5« sich durch einen nach oben offenen Schlitz 27 aus.
dessen Breite b so groß ist, daß senkrechte Abkantungen zweier Böden in den Schlitz hineinpassen.
Aiii oberen Dcckblech 2 sind insgesamt sechs
Stummel angeordnet, nämlich vier Eekstummel IH
.Ί5 im.I zwei MiUelslumiiiel 29.
Uciin Zusammenbau des Regalgcstclls wird zunächst
der Sockel I an die gewünschte Stelle gelegt, danach werden die Eckpfosten 3 und die Mittelpfoslen 4 in ntii Sockel vorhandene Ecktaschen bzw.
6» Mitlellaschen eingesteckt und danach das Deckblcch
aufgesetzt, wobei die .Stummel 28, 29 in die Hohlräume der Pfosteiiprofilc eingeführt werden. Fachboden 30 und 3i können inun in beliebiger Anordnung eingebaut werden. Im dargestellten Fall sind
die Böden mit ihren bedienungsseiligen Ecken mittels
ihrer senkrechten, an den Schmalseiten befindlichen \bkiiniungcu hinter die an den Eckpfosten 3 angeordneten Hiillenascn 25 geschoben, während die
hinteren Ecken dadurch gehallen sind, daß die senkrechten
Alikanliiiigen in die Schulze 27 eingeschoben
sind. Auf Grund tier entsprechend gewählten Breite h
tier Schlitze 27 kiinnlen die Böden JO, 31 auch in
einer Ebene angeordnet werden. Die senkrechten Abkanliingen
würden nebeneinander im Schiit/27 PIaU finden. Aus der Betrachtung der Fig. I ist klar, daß
die auf den Bilden 30, 31 ruhende Lasl teils auf die
Eckpfosten und teils auf die Mittelpfosien 4 übertragen wird. An Stelle von vier Abstützpunkten, die u>
ein über die gesamte Regaltiefe reichender und nur an den Eckpfosten gehaltener Fachboden hätte, sind
im vorliegenden Fall sechs Abstützpunkte verhanden,
wodurch tue Tragfähigkeit de.s Regals wesentlich erhöht ist.
Claims (2)
1. Regal mit aus Metallprofilen bestehenden Pfosten, mil an diesen in verschiedenen Höhen
an in Reihe von oben nach unten an vorgesehenen Verbindungsstellen befeütiglmreii Fachboden
mit an den Schmalseilen des Regals /wischen zwei Seitenpfiisten angeurdnelen Mittelpfosten
mil so angeordneien und ausgebildeten Abslülzungsslellen für die Fachboden, daß bei
sich nur über einen Teil der Regalliefe erstrecken den Fachböden in jeder Höhe sowohl einer ah
auch zwei von diesen mit ihrer einen Seite an der
der Hohe zugeordneten Ahstüt/ungssielle an bringbar sind, d a d u r c h g e k e η η / e i c h n .· 1
daß die Ab.stülzungssiellen am Millelpfosten .111 ·,
dem Mittelpfosten (4) ausgeprägte f inhanycnasen
(26) sind, die einen nach oben offenen Schlitz (27) aufweisen, dessen !!reite (/>) mi bemessen
ist, daß er senkrechte Ahkuiuungen (.12
33) zweier Böden (30, 31) aufnehmen kann.
2. Regal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelpfosten (Λ) ein C-I'rolil
ist und die Ausprägungen (26) im Steg des
C-PmFiI angebrac'·.; sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19948329A1 (de) * | 1999-10-07 | 2001-05-17 | Eberhard Gawehn | Schaltschrank sowie Verfahren zu seiner Herstellung |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19948329A1 (de) * | 1999-10-07 | 2001-05-17 | Eberhard Gawehn | Schaltschrank sowie Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE19948329C2 (de) * | 1999-10-07 | 2002-08-14 | Eberhard Gawehn | Schaltschrank sowie Verfahren zu seiner Herstellung |
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