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DE331435C - Schrank fuer Schriftstuecke u. dgl., in dem ein Teil jedes Schriftstuecks andauernd sichtbar ist - Google Patents

Schrank fuer Schriftstuecke u. dgl., in dem ein Teil jedes Schriftstuecks andauernd sichtbar ist

Info

Publication number
DE331435C
DE331435C DE1916331435D DE331435DD DE331435C DE 331435 C DE331435 C DE 331435C DE 1916331435 D DE1916331435 D DE 1916331435D DE 331435D D DE331435D D DE 331435DD DE 331435 C DE331435 C DE 331435C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
document
cabinet
documents
carriers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1916331435D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE331435C publication Critical patent/DE331435C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/02Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets in which the cards are stored substantially at right angles to the bottom of their containers
    • B42F17/08Construction of the containers, e.g. trays or drawers

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Schrank für Schriftstücke u. dgl., in dem ein Teil jedes Schriftstücks andauernd sichtbar ist. Die Erfindung betrifft Neuerungen an Schränken für Schriftstücke u. dgl. und insbesondere Schränke, bei denen ein Teil der aufbewahrten Schriftstücke andauernd sichtbar ist. Schränke dieser Art werden oft in Hotels angewendet, wo Angaben über Gäste aufbewahrt werden sollen, die leicht dem Personal zugänglich sind, ohne daß jedoch dem Publikum eine Einsicht in die Angaben gewährt wird.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Schriftstücke in einer Anzahl aufeinander aufgebauter Schriftstückträger aufbewahrt werden, die durch Pfosten des Schrankes in Stellung gehalten werden.
  • Ein weiteres Kennzeichen besteht darin, daß zur Führung der Träger die Seitenpfosten mit je nach einwärts ragenden Rippen oder Flanschen ausgerüstet sind, welche in seitliche Schlitze in den Trägern hineinragen, um so die Träger zu führen.
  • Die Erfindung zeichnet sich ferner dadurch aus, daß die Träger nach Art von oben offenen Metalltaschen ausgebildet sind, deren Vorderwand nahe den Seitenkanten mit Ohren versehen sind, welche sich auf die Hinterwand der darunterliegenden Tasche auflegen.
  • Endlich wird ein Kennzeichen der Erfindung darin gesehen, daß die Vorderwand jedes Trägers zwischen den beiden Röhren ausgeschnitten ist, so daß der dort befindliche Teil des Schriftstückes auch ohne Anheben des Trägers sichtbar ist.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel eines solchen Schriftstückschrankes dar. Fig. i ist eine schaubildliche Ansicht desselben.
  • Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach II-II der Fig. i.
  • Fig. 3 ist in größerem Maßstab ein Schnitt durch zwei benachbarte Schriftstückträger. . Fig. q. zeigt in schaubildlicher Ansicht in etwas .größerem Maßstab die Unterbringung des Oberteiles des Schriftstückes im Träger. Fig.5 ist eine schaubildliche Ansicht, in welcher nur der sichtbare Teil des Schriftstückes eine etwas andere Aufdruckform besitzt. .
  • Der Rahmen i des Schrankes besteht aus den Seitenbalken 2 und 3, die oben und unten durch Querplatten q. und 5 in richtigem Abstand voneinander gehalten werden. Nach Fig. 2 haben die Pfosten 2 und 3 winkelförmigen Querschnitt, so daß auf diese Weise von ihnen ein Teil der Vorderwand und die Seitenwand gebildet wird. Auch die Endplatten 4. und 5 sind vorzugsweise in ähnlichem Querschnitt gehalten, und zwar erstreckt sich von dem unteren Balken 5 ein Schenkel nach oben und von dem oberen Balken ein Schenkel nach unten über die Vorderwand der Pfosten 2 und 3. -Die Verbindung der Querbalken mit den Pfosten erfolgt durch Niete oder Schrauben 7.
  • An der Rückseite des Schenkels der Winkeleisen 2 und 3, welche die Vorderwand bilden, sind Führungsleisten 9 von U-förmigem Querschnitt durch Schrauben oder Niete 8 befestigt. Diese Führungsleisten legen sich mit zwei Wänden gegen die Innenflächen der Schenkel der Winkeleisen 2 und 3, während ein Schenkel der Führungsleisten -zur Führung der Kartenträger dient. Das ganze Rahmenwerk besteht vorzugsweise aus Metall, um glatte Führungsflächen herzustellen, auf welchen sich die verschiedenen Teile ohne Schwierigkeit verschieben lassen.
  • Die Träger der Schriftstücke, die mit diesem Rahmen oder Schrank benutzt werden sollen, bestehen vorzugsweise ebenfalls aus Blech oder einem anderen Streifen biegsamen Materials und besitzen zwei nahezu parallel verlaufende Wände 1q., 15, zwischen welchen der Raum 16 zur Aufnahme des Oberteiles eines Schriftstückes verbleibt. Jeder dieser Träger ist etwas länger als der Abstand zwischen den beiden einander zugekehrten Kanten der Vorderwände der Winkeleisen 2 und 3 und dabei etwas kürzer als der zwischen den beiden Schenkeln der Führungsleisten g verbleibende Abstand. Um also diese Träger in den Schrank einzusetzen, ist es notwendig, die Träger schräg zu stellen, wie in Fig. i oben gestrichelt angedeutet ist. Befinden sie sich dann im Rahmen, so nehmen sie ohne weiteres eine Lage im rechten Winkel zu den aufrechten Pfosten 2 und 3 ein, und zwar liegen dann die Enden der Träger parallel zum inneren Flansch der Führungsleisten g und verlaufen längs dieser Flanschen nach abwärts (Fig. 2-).
  • Um die Träger im Schrank selbst in Stellung zu erhalten, ist die Vorderwand jedes Trägers mit nach aufwärts gerichteten Ohren 18 versehen; diese Ohren IS des untersten Trägers ruhen unmittelbar auf der Oberkante des unteren Winkeleisens 5 auf (Fig. i), oder die Ohren 18 der höher verlegten Träger stützen sich auf den Oberkanten der Rückwand 15 der jeweils unter ihnen liegenden Träger ab. Diese Ohren sind ferner mit Führungsschlitzen 1g versehen, deren Kanten die einragenden Wandteile der Winkeleisen 2 und 3 umfassen.
  • Um jenen Teil eines Schriftstückes, der innerhalb der Träger liegt, sichtbar zu machen, ist die Vorderwand 14 jedes Trägers ausgeschnitten, wie dies besonders aus den Fig. q und 5 deutlich hervorgeht, und die Rückwand 15 jedes Trägers erstreckt sich bis über die Vorderwand hinaus. Diese Verlängerung der Rückwand über die Vorderwand ist hauptsächlich der Tatsache zuzuschreiben, daß die Ohren 18 nahe den Seitenkanten der Vorderwand nach vorn rechtwinklig abgebogen sind. Es entstehen dadurch an der Vorderwand die zwei nach aufwärts ragenden Teile 2o, die den Leseraum für das eingeschobene Schriftstück begrenzen. An der Oberkante jeder Rückwand 15 befinden sich zwei Kerben 15' für die Finger sowie eine nach vorn abgebogene Zunge 15", von welchen die letztere das Entfernen des Trägers oder Einsetzen desselben erleichtert, während die Kerben die Entfernung der Karte aus dem Träger leichter machen. Die leichte Führung der Träger, die Einführung der Träger in den Schrank und die Einstellung jedes Trägers mit Bezug auf den anderen wird jedoch dadurch erleichtert, daß eine der oberen Ecken an der Rückwand 15 etwas abgeschnitten wird, so - daß die Rückwand an dieser Stelle eine schräge Kante 16' besitzt, wie dies aus den Fig. q. und 5 _hervorgeht.
  • Wird dann der Träger in den Schrank eingesetzt oder soll er daraus entfernt werden, so wird er vorzugsweise in einem Winkel eingebracht, wie dies aus Fig. i hervorgeht, so daß die schräge Kante 16' flach gegen den Flansch der Führungsleiste g anliegt, und während der Träger sich in dieser Schrägstellung befindet, wird er gesenkt -und nachher etwas verdreht, so daß er sich im rechten Winkel zu den Pfosten 2 und 3 einstellt. Soll ein Träger wieder angehoben werden, so wird dieser am besten ebenfalls durch Ausschwingung in die in Fig. i gezeigte Lage bewegt, und zwar, indem das Ohr 18 angehoben wird, welches der Kante 16 diagonal gegenüberliegt.
  • In Hotels und in Geschäftsräumen ist es häufig notwendig, Schriftstücke zu verwenden, die länger sind als - die Tiefe der Träger. Es würde demnach nur eine ganz geringe Anzahl von Schriftstücken in einen solchen Schrank angesetzt werden können, oder die Schriftstücke in jedem einzelnen Träger müßten gefaltet werden. Um dies zu vermeiden, sind die Schriftstücke, die von den oberen Trägern gehalten werden, so ausgebildet, daß sie hinter den unteren Trägern liegen, so daß also eine Ablesung des Inhalts des Schriftstückes entweder ermöglicht wird, wenn das Schriftstück aus dem Träger ausgehoben oder wenn der Träger selbst aus dem Schrank entfernt wird. Jeder der Träger ist zu diesem Zweck am Boden mit einem Schlitz 23 ausgestattet, und die Schriftstücke 24 sind so ausgebildet, daß der durch diesen Schlitz hindurchragende Teil enger ist als der im eigentlichen Träger liegende obere Teil 25 des Schriftstückes. Die zwischen Körper und Kopf 25 liegenden Schultern 26 ruhen dann im Boden der Träger seitlich von den Schlitzen 23 auf. Die Kopfteile 25 sind so hoch gehalten, daß sie unterhalb der Oberkanten der Rückwand der Träger liegen.
  • Um die Ohren IS der Vorderwand in sichtbarer Stellung auf den Oberkanten der Rückwand der weiter unten liegenden Träger zu halten, sind die Kanten der Rückwand nahe den Seitenteilen bei 27 abgesetzt, und zwar ist die abgesetzte Stelle so weit, wie die Ohren 18 breit sind. Angenommen, die Teile sind zusammengestellt wie eben beschrieben, und der Schrank soll als Fremdenliste in einem Hotel dienen, so ist die Gebrauchsweise ungefähr die folgende Wenn ein Gast ankommt, trägt der Angestellte den Namen an dem Kopf eines solchen Schriftstückes ein, vorzugsweise mit der Zimmernummer und solch anderen Angaben, als der Allgemeinheit zugänglich sein sollen. Die Träger, welche sich über jenem befinden, in welchem das neue Schriftstück nun einzusetzen ist, können insgesamt durch Erfassen des Griffes 15" angehoben werden, oder sie können einzeln durch Erfassen des Ohres 18 gegenüber der schrägen Kante 16' ausgeschwungen werden, so daß ein neuer Träger eingesetzt werden kann. Dann wird auch die neue Karte in diesen Träger eingebracht, indem der Hauptteil dieser Karte durch den Schlitz 23 hindurchgesteckt wird, bis die Schultern 26 auf dem Boden des Trägers aufruhen. Von Zeit zu Zeit können durch Angestellte die notwendigen Eintragungen auf das Schriftstück selbst vorgenommen werden. Wenn der Gast das Hotel verläßt, so kann entweder der ganze Träger aus dem Schrank entfernt oder nur die Karte kann herausgenommen und in ein passendes Register eingelegt werden. Sollte der Gast Anweisung zur Weiterbeförderung von Briefsachen nach Verlassen des Hotels geben, so kann entweder eine entsprechende Karte in den Träger eingesetzt, oder der ganze Träger kann in einen anderen Schrank eingefügt werden, der nur solche Angaben enthält.

Claims (4)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Schrank -für Schriftstücke u. dgl., in dem ein Teil jedes Schriftstückes andauernd sichtbar ist, gekennzeichnet durch eine Anzahl aufeinander aufgebauter Schriftstückträger (14, 15), die durch Pfosten (2, 3) des Schrankes in Stellung gehalten werden.
  2. 2. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Träger (14, I5) die Seitenpfosten (2, 3) mit je nach einwärts ragenden Rippen oder Flanschen ausgerüstet sind, welche in seitliche Schlitze in den Trägern hineinragen, um so die Träger zu führen.
  3. 3. Schrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (14, 15) nach Art von oben offenen Metalltaschen ausgebildet sind, deren Vorderwände nahe den Seitenkanten mit Ohren (18) versehen sind, welche sich auf die Hinterwand (15) der darunterliegenden Tasche auflegen.
  4. 4. Schrank nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderwand (14) jedes Trägers zwischen den beiden Ohren (18) ausgeschnitten ist, so daß der dort befindliche Teil des Schriftstückes auch ohne Anheben des-Trägers sichtbar ist.
DE1916331435D 1916-12-23 1916-12-23 Schrank fuer Schriftstuecke u. dgl., in dem ein Teil jedes Schriftstuecks andauernd sichtbar ist Expired DE331435C (de)

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DE1916331435D Expired DE331435C (de) 1916-12-23 1916-12-23 Schrank fuer Schriftstuecke u. dgl., in dem ein Teil jedes Schriftstuecks andauernd sichtbar ist

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