DE720812C - Abbau- und Verlademaschine zum streifenweisen Hereingewinnen leicht gaengiger Mineralen - Google Patents
Abbau- und Verlademaschine zum streifenweisen Hereingewinnen leicht gaengiger MineralenInfo
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- DE720812C DE720812C DEI61231D DEI0061231D DE720812C DE 720812 C DE720812 C DE 720812C DE I61231 D DEI61231 D DE I61231D DE I0061231 D DEI0061231 D DE I0061231D DE 720812 C DE720812 C DE 720812C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C27/00—Machines which completely free the mineral from the seam
- E21C27/10—Machines which completely free the mineral from the seam by both slitting and breaking-down
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Description
- Mbau- und Verlademaschine zum streifenweisen Hereingewinnen leicht gängiger Mineralien Es sind fahrbare Abbaumaschinen bekannt, die auf einer Welle angeordnete Schrämräder aufweisen, welche losgefrästes Mineral einem waagerechten Schrapperförderer oder einem quer zu den Schrämrädern angeordneten Kratzerband zuleiten. Es ist des weiteren nicht neu, Schrämpicken auf schneckenartig ausgebildeten Schrämstangen oder Schrämförderschnecken zu befe§tigen. Die Schrämwerkzeuge wirken fräsend und in starkem Maße zerkleinernd auf -die Mineralien, so daß durch Schrämwerkzeuge stark zerkleinerte Kohle gewonnen wird. Es sind des weiteren-Streckenvortriebsmaschinen, vor allem für Braunkohlengruben, in Vorschlag gebracht, die auf einer Schnecke in Abständen aufgebrachte Zähne besitzen. Die Zähne führen eine kreisförmige Bewegung aus und schlitzen dadurch die Streckenwand ein. Um die Länge dieser Zähne ist die Schneckenwalze vom Liegenden abgehoben, so daß' ein Fördern von Mineralien durch die Schneckenwalze nur erfolgen kann, wenn eine Anhäufung von Mineralien vorgenommen wurde, ohne daß aber das Liegende gesäubert wird.
- Die Erfindung betrifft `eine Abbau- und Verlademaschine zum ununterbrochenen streifenweisen Hereingewinnen von leichtgängigen Flözen im Strebbau, insbesondere unterschrämter Kohle, und besteht darin, daß die Maschine vor Kopf in voller Breite als einziges Abbauwerkzeug eine durchgehende Schneckenwalze mit schaufelartig als keilförmige glatte Schneiden ausgebildeten, die Kohle in größeren Stücken unmittelbar damit losbrechenden und einem seitlich der Maschine angeordneten Strebfördermittel zufördernden Schneckenwindungen trägt und hinter der Schneckenwalze ein an die Windungen angelegtes Rückenblech angeordnet ist. Die Walze mit ihren schaufelartig als keilförmig glatte Schneiden ausgebildeten Schnekkengängen bewirkt ein keilartiges Abbrechen der Mineralien, so daß die Maschine durch die Schaufelform der Schneckenschneiden nicht nur zum Abbauen, sondern auch in Verbindung mit dem Rückenblech zum Verladen der Mineralien geeignet ist. Die ermüdende Löse- und Schaufelarbeit des Bergmanns kommt somit in Fortfall. Die Schneckenwalze reinigt das Liegende, weil die Schneckengänge auf dem Liegenden geführt werden können. Vorteilhaft wird die Schneckenwalze sowohl waagerecht als auch senkrecht schwenkbar gelagert, damit sie in der Lage ist, ein Flöz in gesamter Flözmächtigkeit abzubauen und hierbei das Haufwerk so schräg abzuführen, daß es dem Fördermittel zuläuft. Auch ist eine Einstellung entsprechend dem Lagenwinkel des Minerals erwünscht. Es ist des weiteren vorteilhaft, an beiden Kopfenden derAbbaumaschine schwenkbargelagerte und in verschiedenen Drehrichtungen antreibbare Schneckenwalzen anzuordnen, um links- und rechtsgängig abbauen zu können.
- In der Zeichnung sind als Beispiele mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Es zeigen: Abb. i bis 3 Seitenansicht, Vorderansicht und Aufsicht auf eine durch Raupen verschiebbare Abbaumaschine, Abb. 4 bis 6 gleiche Ansichten einer durch Kriechschnecke verschiebbaren Abbaumaschine, Abb.7 bis 9 Ansichten einer Schwenkschnecke und Abb. io und i i eine doppelseitig wirkende Abbauvorrichtung finit Bandhochförderer. Das Kohlenflöz a ist mit Schram b versehen, wodurch eine Auflockerung des Flözes erfolgt. Gegen das Flöz wird in Schramtiefe mit Hilfe des Raupenbandes c (Abb. i bis 3) die durch Motor d in Umlauf versetzte Schneckenwalze e angedrückt. Die Schneckenwalze ist vor Kopf der Maschine in voller Breite angeordnet und mit schaufelartig ausgebildeten Windungen versehen, die im Rülsken durch ein Blech f abgeschlossen sind. Die durch die Windungen der Schneckenwalze losgebrochene bzw. ausgeschnittene Kohle wird mittels des Rückenblechs f gefördert und auf die Hauptfördervorrichtung g geschoben. Die Fördervorrichtung besteht aus dem Kratzerblech 1a mit durch Abbiegung hergestellten Rückenkasten h. über dem Kratzerblech ist die Kette an verschiebbar angeordnet, welche einseitig schwenkbare Kratzer fa trägt. .-.Die ohne Ende ausgebildete Kette läuft durch den schmalen Rückenkasten k nach dem Einschwenken der Kratzer zurück.
- Nach den Abb. ¢ bis 6 wird die Abbauvorrichtung mit Hilfe der beiden Kriechschnecken o und p gegen die Lagerstätte angedrückt. Die Verstellvorrichtungen der Maschine sind der Einfachheit halber nicht dargestellt.
- In den Abb. 7 bis 9 ist mit a der Kohlenstoß bezeichnet. Die Abbaumaschine besteht aus dem Motor d, der die Raupenschnecken c und die Kegelräder q zum Antrieb und Schwenken der mehrgängig ausgebildeten Abbauschneckt e .antreibt (s. auch: Abb. i o bis 12). Die Schneckenwalze e fördert mit Hilfe des Rückenblechs f die losgebrochene Kohle auf das Kratzband g. Die Maschine kann so schmal gebaut werden, daß nur ein Raupenband zur Fortbewegung dient, dessen Antriebsmotor auf dem Rücken dieses Raupenbandes angeordnet ist. Hierdurch wird das offen zu haltende Grubenfeld verkleinert und eine gute Ausnutzung des Gebirgsdrucks zum Lösen der Lagerstätte gewährleistet. Der mittels Raupenband c verschiebbare Motor d treibt über Kegelräder q beim Vorlauf der Maschine die Schneckenwalze e und beim Rücklauf derselben die Schneckenwalze y an, die schmale Streifen aus der Lagerstätte ausschneiden und das Fördergut über das Förderband s ansteigend in die Bandförderanlage t verladen. Durch die Verwendung des schräg angesetzten Hochförderers s wird erreicht, daß die bekannten Fördermittel mit Bauhöhe, wie Rutschen- und Bandförderer, benutzbar sind und außerdem bei schlechtem Hangenden und vielen vor dem Abbaustoß vorhandenen Stempeln von der Schnecke aus trotzdem ohne Versetzen der Stempel Mineralien in das Fördermittel verladen werden können, weil ein Schwenken des Verladebandes s mit Rücksicht auf die Stempelstellung möglich ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Abbau- und Verlademaschine zum ununterbrochenen streifenweisen Hereingewinnen von leichtgängigen Flözen im Strebbau, insbesondere unterschrämter Kohle, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine vor Kopf in voller Breite als einziges Abbauwerkzeug eine durchgehende Schneckenwalze mit schaufelartig als keilförmige glatte Schneiden ausgebildeten, die Kohle in größeren Stücken unmittelbar damit losbrechenden und einem seitlich der Maschine angeordneten Strebfördermittel zufördernden Schneckenwindungen trägt und hinter der Schneckenwalze ein an die Windungen angelegtes Rückenblech (f) angeordnet ist. a. Abbaumaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnekkenwalze sowohl waagerecht als auch senkrecht schwenkbar gelagert ist. 3. Abbaumaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen auf der Schneckenwalze mehrgängig angeordnet sind. q.. Abbaumaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Kopfenden schwenkbar gelagerte und in verschiedene Drehrichtungen antreibbare Schneckenwalzen angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI61231D DE720812C (de) | 1938-05-04 | 1938-05-04 | Abbau- und Verlademaschine zum streifenweisen Hereingewinnen leicht gaengiger Mineralen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI61231D DE720812C (de) | 1938-05-04 | 1938-05-04 | Abbau- und Verlademaschine zum streifenweisen Hereingewinnen leicht gaengiger Mineralen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE720812C true DE720812C (de) | 1942-05-16 |
Family
ID=7195425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI61231D Expired DE720812C (de) | 1938-05-04 | 1938-05-04 | Abbau- und Verlademaschine zum streifenweisen Hereingewinnen leicht gaengiger Mineralen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE720812C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE964943C (de) * | 1955-01-01 | 1957-05-29 | Eickhoff Geb | Neben dem Strebfoerdermittel kohlenstossseitig verfahrbare Gewinnungseinrichtung mit Schraemwalzen |
| US3291533A (en) * | 1962-07-20 | 1966-12-13 | Coal Industry Patents Ltd | Longwall mining machines |
-
1938
- 1938-05-04 DE DEI61231D patent/DE720812C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE964943C (de) * | 1955-01-01 | 1957-05-29 | Eickhoff Geb | Neben dem Strebfoerdermittel kohlenstossseitig verfahrbare Gewinnungseinrichtung mit Schraemwalzen |
| US3291533A (en) * | 1962-07-20 | 1966-12-13 | Coal Industry Patents Ltd | Longwall mining machines |
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